Er mag mich, er mag mich nicht - und was darf ich?
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ExuserIn-2014-05-12
Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
Huhu!
Nach meinen Höhen und Tiefen in meinem Leben, renkt sich nun alles ein. Meinen Frauenarzt und zeitgleich Therapeuten, habe ich inzwischen auch besser kennengelernt und wir verstehen uns derweil super.
Mein Leben läuft auch in nun geordneten Bahnen, mehr oder weniger - für meine Definition aber schon sehr gut.
Alles habe ich selbst erkämpft, ergattert und an mir selbst umgesetzt, wie auch meine eigene HET, die ich schon seit etwa Dezember 2012 durchführe.
Ich bin in meine Wahlheimat Bremen umgezogen, habe alles Familie hinter mir gelassen und alle Freunde die ich sowieso nicht hatte, haben mich "entfernt".
Soviele Höhen und Tiefen, die ich ganz alleine meistern musste, wünsche ich nicht einmal meinen Erz-Feinden!
Aber in einem scheitere ich kläglich: Die Liebe!
Wir alle transidenten Frauen, die ihr Leben nahezu fest im Griff haben und wie ich auch sehr romantisch veranlagt sind, haben ein Problem gemeinsam: Wie geht man mit einem Verehrer um?
In meinem Fall sind's sogar gleich zwei, wobei mir der Zweite gleich eine Trikefahrt anbot.
Doch irgendwie habe ich alles vergeigt, ging früher von der Arbeit, traf ihn trotzdem noch auf meinem Nachhauseweg, und ich entschuldigte mich sehr bei ihm; erfand irgendwelche Notlügen, sodass er nicht auf mich sauer kann oder gar von mir enttäuscht ist.
Der andere Chameur, ist immer megalieb zu mir und hilft mir sogar bei der Arbeit. Niedlich ist er und erinnert mich an unseren "Schimanski" - nur halt in kleinerer Form. *hust* ^_^
Dann ist da noch einer, aber irgendwie nicht interessant für mich.
Tja...*seufz*
Aber ich weiß nicht weiter...
Da ich noch bis Ende dieses Jahres ein pre-op Tantchen bin, kann ich nicht jedem Mann gewähr lassen, auch wenn mein Herz ja sagt und mein Verstand sogar das unbewusste "ok" dazu gibt.
Sicher gibt es den Leitspruch: Wenn er dich mag, wird er das Teil da unten von mir auch akzeptieren.
Aber erstens hasse ich diesen Spruch und zweitens nervt der mich auch, weil ich damit nichts anfangen kann.
Ich bin irgendwie in der Zwickmühle. Beide Kerle sind zuckersüß, megalieb und total niedlich. Alle beide stehen mitten im Leben, sind abgesichert und wissen, wie man mit einer Frau ehrlich umgeht.
Ja und dann....
... und dann komme ich dazwischen und muss mich zur Räson rufen.
Ich fühle derzeit noch wie ein Mädchen, bin etwas blind, möchte am liebsten die ganze Welt umarmen, sie küssen...., aber es geht ja nicht.
Oder doch?
Die Frage ist, wie weit darf man gehen?
Mein Kopf denkt ganz klar weiblich und vergisst manchmal sogar die Tatsache, dass ich leider im falschen Körper stecke, was mich dann schon hier und da in prekäre Situationen gebracht hat.
Aber jetzt kann ich mir keinen Fauxpas mehr leisten, denn ich würde mit einem Outing alles verlieren - ehrlich alles.
Niemand weiß, dass ich keine biologische Frau bin und jeder akzeptiert und sieht mich auch so als Frau. Männer unterhalten sich ebenfalls sehr diszipliniert mit mir, was ich mit einem Outing verprellen würde.
Sagt jetzt bitte nicht, das wäre nicht so. Es ist so, dass man als "Transe" völlig anders gesehen und von den Kerlen nur noch als xxx-Objekt betrachtet wird - so sind meine bisherigen Erfahrungen.
Jetzt ist alles so schön, weil es noch "normal" ist!
Versteht Ihr das?
Es ist so schön als Frau gesehen und angehimmelt zu werden, eben auch, weil ich so bin, wie ich bin. Es ist schön, mit Anstand behandelt zu werden, Gespräche mit dem anderen Geschlecht zu führen, welche aus dem Alltag kommen und nicht vom männlichen Trieb abhängig gemacht sind.
Doch wie weit darf unsereins Frau gehen?
Soll ich die Trikefahrt annehmen um mich nachhause kutschieren zu lassen?
Soll ich die Komplimente weiterhin schamesrot entgegen nehmen? (werde immer automatisch rot dabei)
Soll ich was wie weit gehen lassen?
Ist Knutschen erlaubt?
Wie weise ich ab?
Soll ich ihn überhaupt abweisen?
Soll ich es darauf ankommen lassen, es zu riskieren, dass "er" merkt, dass ich körperlich "behindert" (Bio-Mann) bin?
Es ist sooo schwer für mich, ehrlich!
Ich handle sehr emotional, denke und fühle ebenfalls so. Ich kann kaum nein sagen, was ich aber inzwischen halbwegs gut im Griff habe. Die beiden Kerle allerdings, faszinieren mich, eben auch weieeel sie mich respektieren und zeitgleich auch verehren.
Doch was zum Henker soll ich denn nun tun?
Wie weit dürfen "wir" gehen - wie weit darf "ich" gehen?
Liebe Grüße, Eure grad etwas angeditschte Katarina
Nach meinen Höhen und Tiefen in meinem Leben, renkt sich nun alles ein. Meinen Frauenarzt und zeitgleich Therapeuten, habe ich inzwischen auch besser kennengelernt und wir verstehen uns derweil super.
Mein Leben läuft auch in nun geordneten Bahnen, mehr oder weniger - für meine Definition aber schon sehr gut.
Alles habe ich selbst erkämpft, ergattert und an mir selbst umgesetzt, wie auch meine eigene HET, die ich schon seit etwa Dezember 2012 durchführe.
Ich bin in meine Wahlheimat Bremen umgezogen, habe alles Familie hinter mir gelassen und alle Freunde die ich sowieso nicht hatte, haben mich "entfernt".
Soviele Höhen und Tiefen, die ich ganz alleine meistern musste, wünsche ich nicht einmal meinen Erz-Feinden!
Aber in einem scheitere ich kläglich: Die Liebe!
Wir alle transidenten Frauen, die ihr Leben nahezu fest im Griff haben und wie ich auch sehr romantisch veranlagt sind, haben ein Problem gemeinsam: Wie geht man mit einem Verehrer um?
In meinem Fall sind's sogar gleich zwei, wobei mir der Zweite gleich eine Trikefahrt anbot.
Doch irgendwie habe ich alles vergeigt, ging früher von der Arbeit, traf ihn trotzdem noch auf meinem Nachhauseweg, und ich entschuldigte mich sehr bei ihm; erfand irgendwelche Notlügen, sodass er nicht auf mich sauer kann oder gar von mir enttäuscht ist.
Der andere Chameur, ist immer megalieb zu mir und hilft mir sogar bei der Arbeit. Niedlich ist er und erinnert mich an unseren "Schimanski" - nur halt in kleinerer Form. *hust* ^_^
Dann ist da noch einer, aber irgendwie nicht interessant für mich.
Tja...*seufz*
Aber ich weiß nicht weiter...
Da ich noch bis Ende dieses Jahres ein pre-op Tantchen bin, kann ich nicht jedem Mann gewähr lassen, auch wenn mein Herz ja sagt und mein Verstand sogar das unbewusste "ok" dazu gibt.
Sicher gibt es den Leitspruch: Wenn er dich mag, wird er das Teil da unten von mir auch akzeptieren.
Aber erstens hasse ich diesen Spruch und zweitens nervt der mich auch, weil ich damit nichts anfangen kann.
Ich bin irgendwie in der Zwickmühle. Beide Kerle sind zuckersüß, megalieb und total niedlich. Alle beide stehen mitten im Leben, sind abgesichert und wissen, wie man mit einer Frau ehrlich umgeht.
Ja und dann....
... und dann komme ich dazwischen und muss mich zur Räson rufen.
Ich fühle derzeit noch wie ein Mädchen, bin etwas blind, möchte am liebsten die ganze Welt umarmen, sie küssen...., aber es geht ja nicht.
Oder doch?
Die Frage ist, wie weit darf man gehen?
Mein Kopf denkt ganz klar weiblich und vergisst manchmal sogar die Tatsache, dass ich leider im falschen Körper stecke, was mich dann schon hier und da in prekäre Situationen gebracht hat.
Aber jetzt kann ich mir keinen Fauxpas mehr leisten, denn ich würde mit einem Outing alles verlieren - ehrlich alles.
Niemand weiß, dass ich keine biologische Frau bin und jeder akzeptiert und sieht mich auch so als Frau. Männer unterhalten sich ebenfalls sehr diszipliniert mit mir, was ich mit einem Outing verprellen würde.
Sagt jetzt bitte nicht, das wäre nicht so. Es ist so, dass man als "Transe" völlig anders gesehen und von den Kerlen nur noch als xxx-Objekt betrachtet wird - so sind meine bisherigen Erfahrungen.
Jetzt ist alles so schön, weil es noch "normal" ist!
Versteht Ihr das?
Es ist so schön als Frau gesehen und angehimmelt zu werden, eben auch, weil ich so bin, wie ich bin. Es ist schön, mit Anstand behandelt zu werden, Gespräche mit dem anderen Geschlecht zu führen, welche aus dem Alltag kommen und nicht vom männlichen Trieb abhängig gemacht sind.
Doch wie weit darf unsereins Frau gehen?
Soll ich die Trikefahrt annehmen um mich nachhause kutschieren zu lassen?
Soll ich die Komplimente weiterhin schamesrot entgegen nehmen? (werde immer automatisch rot dabei)
Soll ich was wie weit gehen lassen?
Ist Knutschen erlaubt?
Wie weise ich ab?
Soll ich ihn überhaupt abweisen?
Soll ich es darauf ankommen lassen, es zu riskieren, dass "er" merkt, dass ich körperlich "behindert" (Bio-Mann) bin?
Es ist sooo schwer für mich, ehrlich!
Ich handle sehr emotional, denke und fühle ebenfalls so. Ich kann kaum nein sagen, was ich aber inzwischen halbwegs gut im Griff habe. Die beiden Kerle allerdings, faszinieren mich, eben auch weieeel sie mich respektieren und zeitgleich auch verehren.
Doch was zum Henker soll ich denn nun tun?
Wie weit dürfen "wir" gehen - wie weit darf "ich" gehen?
Liebe Grüße, Eure grad etwas angeditschte Katarina
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eilinfox
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Re: Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
hallo katarina,
ich kann mit dir mitfühlen.
ein ähnliches problem hab ich auch und finde keine lösung.
mein "verehrer" ist für einen mann schon ziemlich weit gegangen und eigentlich wär ich jetzt dran den nächsten schritt zu machen.
aber ich traue mich aus den von dir beschrieben gründen nicht.
ich bin mal gespannt ob antworten kommen, die uns weiterhelfen.
liebe grüße
eilin
ich kann mit dir mitfühlen.
ein ähnliches problem hab ich auch und finde keine lösung.
mein "verehrer" ist für einen mann schon ziemlich weit gegangen und eigentlich wär ich jetzt dran den nächsten schritt zu machen.
aber ich traue mich aus den von dir beschrieben gründen nicht.
ich bin mal gespannt ob antworten kommen, die uns weiterhelfen.
liebe grüße
eilin
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ExuserIn-2014-05-12
Re: Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
Huhu!
Wie weit ist er denn schon gegangen?
Hoffen wir beide nun auf wegweisende Antworten...und ich muss bald wieder zur Arbeit hin...seufz
Liebe Grüße, Katarina
Wie weit ist er denn schon gegangen?
Hoffen wir beide nun auf wegweisende Antworten...und ich muss bald wieder zur Arbeit hin...seufz
Liebe Grüße, Katarina
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Christine
Re: Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
Schwierig, ihr beiden... das eine, was Frau will, das andere was Frau darf. Ich weiss es nicht. Macht aber nichts, was Euch hinterher leid tut.
Mir wäre es ja recht, leider bin ich nicht in der Auswahl und andere sehen das eben wahrscheinlich anders; wie ihr ja selbst erkannt habt. Auf der anderen Seite, wenn es denn Liebe ist, die hält auch schon etwas aus...., aber manchmal ist abwarten der richtige Schritt (sieht man ja auch dauernd in der Politik
)
Viel Glück, von ganzem Herzen.
Mir wäre es ja recht, leider bin ich nicht in der Auswahl und andere sehen das eben wahrscheinlich anders; wie ihr ja selbst erkannt habt. Auf der anderen Seite, wenn es denn Liebe ist, die hält auch schon etwas aus...., aber manchmal ist abwarten der richtige Schritt (sieht man ja auch dauernd in der Politik
Viel Glück, von ganzem Herzen.
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Beatrice
Re: Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
Hallo Katharina,
mir scheint, Du hast Dein Leben sehr gut im Griff, hast auch Dein Berufsleben in positive Bahnen gelenkt.
Nun durchlebst Du Deine "richtige" Pubertät, schwärmst, verliebst Dich, genießt das positive Ankommen Deines weiblichen Auftretens.
Sei froh und glücklich, dass Du diese Chance hast, Dein Leben als diejenige zu Leben, die Du bist!
Ja, Du hast geschrieben, dass Du Angst hast, den jetzigen "Stealth"-Modus zu verlassen oder zu riskieren. Andererseits wirst Du irgendwann den/die richtige treffen, zu dem/der Du auch völlig offen sein solltest.
Aber Du bist noch soooo jung, hast noch Dein Leben vor Dir!
Was spricht gegen Knutschen? Was spricht gegen Liebkosungen von Hals und anderen Stellen.
Und selbst, solltest Du mehr wollen, lasse Dich auf das ein, was Dir gut tut!
Vergiss nie, Du bist Du, Du kannst sagen "Stop!", wenn Du nicht weitergehen willst.
Übrigens, mach Dir nicht zu viele Sorgen um Deine Situation als pre-OP. Wenn Dein Gegenüber mit sich selbst im Reinen ist, sieht er/sie Dich zwar als sexuell interessante Frau, aber in erster Linie als Menschen, als liebenswerten Menschen!
Wenn Du nun meinst, ich kann das ja lapidar sagen - glaub mir, ich kenne beide Seiten, sowohl die Seite der begehrten Frau und die Seite des begehrenden Mann.
Mädchen, lebe!
Alles Liebe
Bea
mir scheint, Du hast Dein Leben sehr gut im Griff, hast auch Dein Berufsleben in positive Bahnen gelenkt.
Nun durchlebst Du Deine "richtige" Pubertät, schwärmst, verliebst Dich, genießt das positive Ankommen Deines weiblichen Auftretens.
Sei froh und glücklich, dass Du diese Chance hast, Dein Leben als diejenige zu Leben, die Du bist!
Ja, Du hast geschrieben, dass Du Angst hast, den jetzigen "Stealth"-Modus zu verlassen oder zu riskieren. Andererseits wirst Du irgendwann den/die richtige treffen, zu dem/der Du auch völlig offen sein solltest.
Aber Du bist noch soooo jung, hast noch Dein Leben vor Dir!
Was spricht gegen Knutschen? Was spricht gegen Liebkosungen von Hals und anderen Stellen.
Und selbst, solltest Du mehr wollen, lasse Dich auf das ein, was Dir gut tut!
Vergiss nie, Du bist Du, Du kannst sagen "Stop!", wenn Du nicht weitergehen willst.
Übrigens, mach Dir nicht zu viele Sorgen um Deine Situation als pre-OP. Wenn Dein Gegenüber mit sich selbst im Reinen ist, sieht er/sie Dich zwar als sexuell interessante Frau, aber in erster Linie als Menschen, als liebenswerten Menschen!
Wenn Du nun meinst, ich kann das ja lapidar sagen - glaub mir, ich kenne beide Seiten, sowohl die Seite der begehrten Frau und die Seite des begehrenden Mann.
Mädchen, lebe!
Alles Liebe
Bea
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ExuserIn-2014-05-12
Re: Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
Huhu Bea!
Ich denke Du hast recht. Warum mache ich mir auch so viele Gedanken?
Sicher habe ich nur Angst davor, dass er mir irgendwann mal in den Schritt fasst - und dann? Davor nur habe ich Angst..., und vor der Ablehnung meinerseits, zu sagen, bis hierhin und nicht weiter, denn bissl verknallt, habe ich mich schon in den einen.
Wird bissl brenzlig werden.
Doch Du hast recht: Mädchen, lebe!
... und genau das werde ich nun auch tun. Danke für den Wink mit dem Zaunpfahl. ^_~
Liebe Grüße an Dich und alle anderen, Katarina
Ich denke Du hast recht. Warum mache ich mir auch so viele Gedanken?
Sicher habe ich nur Angst davor, dass er mir irgendwann mal in den Schritt fasst - und dann? Davor nur habe ich Angst..., und vor der Ablehnung meinerseits, zu sagen, bis hierhin und nicht weiter, denn bissl verknallt, habe ich mich schon in den einen.
Wird bissl brenzlig werden.
Doch Du hast recht: Mädchen, lebe!
... und genau das werde ich nun auch tun. Danke für den Wink mit dem Zaunpfahl. ^_~
Liebe Grüße an Dich und alle anderen, Katarina
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Marielle
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Re: Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
Guten Tag zusammen, Hallo Katarina,
ich hatte heute morgen mal meinen 'Senf' dazu aufgeschrieben, bin aber gar nicht mehr sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstanden hatte. Geht es um eine partnerschaftliche Beziehung mit "allem drum und dran" oder geht es um eine primär sexuelle Beziehung? Für letzteres gilt m.E. nur: SSC, safe, sane, consensual; sicher, gesund, einvernehmlich. Ansonsten soll jede/r tun und lassen was sie/er will.
Wenn es doch um eine partnerschaftliche Beziehung gehen sollte, hier der Senf dazu:
Über die Zwickmühle, die du beschreibst, wurde neulich in einer Diskussionsrunde gesprochen. Da ich aus eigenem Erleben nicht raten kann, will ich wenigstens davon berichten.
Es gab in dieser Runde natürlich auch die Leute, die sagten: 'Alles kein Problem, er liebt dich doch, dann akzeptiert er dich auch voll und ganz'. Ich denke, dass das ein wenig zu kurz gedacht ist. Am Anfang ist es ja erstmal Interesse, vielleicht eine 'Verliebtheit', aber eine akzeptierende Liebe würde sich erst entwickeln müssen. Sowas ist nicht gleich da, wenn man sich gegenseitig interessant, süss oder liebenswert findet. Ein paar andere Leute dort in der Runde, die in einer ähnlichen Situation wie der beschriebenen sind, haben es auch etwas anders geschildert: Es sei ein Problem mit dem sie leben lernen müssen, das sich nie wirklich auflöst.
Der Mensch dem man gegenüberstehst hat eine "Erwartung", die sich auch auf körperliche Aspekte bezieht und von der man befürchtet sie zu entäuschen. Es ist einfach so, dass die Erwartung nicht erfüllt würde, weil sein Bild von seinem Gegenüber eben nicht ganz stimmt. Es ist ein Dilema, man kann nichts dafür, der Mensch gegenüber auch nicht, und trotzdem gibt es diese Schwierigkeit.
Wenn du fragst wie weit du gehen darfst, wie weit du dich auf einen Flirt einlassen kannst, dann sehe ich da keinen Unterschied zu dem was 'Bio'-frauen tun. Jede/r musst selbst entscheiden, in wie weit man Hoffnungen weckt, selbst Interesse signalisiert. Eine Ausfahrt allein wird wahrscheinlich nicht gleich dazu führen, dass man jemanden heiraten will. Aber irgendwo kommt vermutlich der Punkt, an dem er mehr will, als Ausflüge zu machen. Bis dahin müsstest du für dich Klarheit darüber haben, ob es sich lohnt die 'Wahrheit' zu riskieren oder eben nicht.
Die Leute in der angesprochenen Diskussionsrunde, die selbst in der Situation sind, waren sich eigentlich einig darüber, dass sie dieses Dilema nie ganz los werden. Ein Kinderwunsch des eventuellen Partners könnte ein Problem werden oder auch irgendein dämlicher Zufall, durch den die eigene Geschichte bekannt würde, würde einen sehr grossen Schlag in das gegenseitige Vertrauen bedeuten.
Niemand wird dir etwas raten können, dass auf dich genau passt. Jede/r wird immer wieder abwägen müssen, wie weit man sich auf einen Flirt einlässt und wann die Zeit für eine Erklärung gekommen ist.
Grüsse von
Marielle
ich hatte heute morgen mal meinen 'Senf' dazu aufgeschrieben, bin aber gar nicht mehr sicher, ob ich deinen Beitrag richtig verstanden hatte. Geht es um eine partnerschaftliche Beziehung mit "allem drum und dran" oder geht es um eine primär sexuelle Beziehung? Für letzteres gilt m.E. nur: SSC, safe, sane, consensual; sicher, gesund, einvernehmlich. Ansonsten soll jede/r tun und lassen was sie/er will.
Wenn es doch um eine partnerschaftliche Beziehung gehen sollte, hier der Senf dazu:
Über die Zwickmühle, die du beschreibst, wurde neulich in einer Diskussionsrunde gesprochen. Da ich aus eigenem Erleben nicht raten kann, will ich wenigstens davon berichten.
Es gab in dieser Runde natürlich auch die Leute, die sagten: 'Alles kein Problem, er liebt dich doch, dann akzeptiert er dich auch voll und ganz'. Ich denke, dass das ein wenig zu kurz gedacht ist. Am Anfang ist es ja erstmal Interesse, vielleicht eine 'Verliebtheit', aber eine akzeptierende Liebe würde sich erst entwickeln müssen. Sowas ist nicht gleich da, wenn man sich gegenseitig interessant, süss oder liebenswert findet. Ein paar andere Leute dort in der Runde, die in einer ähnlichen Situation wie der beschriebenen sind, haben es auch etwas anders geschildert: Es sei ein Problem mit dem sie leben lernen müssen, das sich nie wirklich auflöst.
Der Mensch dem man gegenüberstehst hat eine "Erwartung", die sich auch auf körperliche Aspekte bezieht und von der man befürchtet sie zu entäuschen. Es ist einfach so, dass die Erwartung nicht erfüllt würde, weil sein Bild von seinem Gegenüber eben nicht ganz stimmt. Es ist ein Dilema, man kann nichts dafür, der Mensch gegenüber auch nicht, und trotzdem gibt es diese Schwierigkeit.
Wenn du fragst wie weit du gehen darfst, wie weit du dich auf einen Flirt einlassen kannst, dann sehe ich da keinen Unterschied zu dem was 'Bio'-frauen tun. Jede/r musst selbst entscheiden, in wie weit man Hoffnungen weckt, selbst Interesse signalisiert. Eine Ausfahrt allein wird wahrscheinlich nicht gleich dazu führen, dass man jemanden heiraten will. Aber irgendwo kommt vermutlich der Punkt, an dem er mehr will, als Ausflüge zu machen. Bis dahin müsstest du für dich Klarheit darüber haben, ob es sich lohnt die 'Wahrheit' zu riskieren oder eben nicht.
Die Leute in der angesprochenen Diskussionsrunde, die selbst in der Situation sind, waren sich eigentlich einig darüber, dass sie dieses Dilema nie ganz los werden. Ein Kinderwunsch des eventuellen Partners könnte ein Problem werden oder auch irgendein dämlicher Zufall, durch den die eigene Geschichte bekannt würde, würde einen sehr grossen Schlag in das gegenseitige Vertrauen bedeuten.
Niemand wird dir etwas raten können, dass auf dich genau passt. Jede/r wird immer wieder abwägen müssen, wie weit man sich auf einen Flirt einlässt und wann die Zeit für eine Erklärung gekommen ist.
Grüsse von
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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ExuserIn-2014-05-12
Re: Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
Hallo Marielle!
Es geht um keine xxx-Beziehung, sondern um vielleicht spätere Liebe. ^_~
Bin ein anständiges Mädchen. *kicher*
Prinzipiell hast Du recht, aber ich muss mir auch eingestehen, dass ich in meiner zweiten Pubertät und dem ständigen Lernen auch lernen muss, Dinge auf mich zukommen zu lassen.
Ich bin aus meinem Gefängnis ausgebrochen und steh nun nackich da und muss lernen mich anzuziehen. Da zieht man sich auch schonmal Sachen an, die einem hingeworfen werden - und ich muss lernen es zu akzeptieren.
Da hat Bea schon die Oberhand an Recht, wenn sie schreibt, ich solle leben.
Was nützt einem und im besonderen mir, wenn ich mir immer nur den Kopf zerbreche und die Kopfschere walten lasse, bei allem was ich tue und über ungelegte Eier?
Weißt Du wie ich das meine?
Natürlich ist es sehr schwer, denn es wird ja nie stehen bleiben und Dinge entwickeln sich.
Und natürlich weiß ich dann noch nicht, wie ich reagieren soll - doch egal was ich tun werde, es wird im gewissen Rahmen immer falsch sein.
Warum?
Nun...
... ich gehe nicht davon aus, dass man mich als transidente Frau und später als Frau mit einer solchen Vergangenheit akzeptieren wird.
Die wenigen Männer die es da draußen gibt, die wirklich wissen was Liebe bedeutet, gibt es in meiner Umgebung eh nicht und so muss ich lernen zu genießen - zwischen Himmel und Hölle.
Ich werde mich also einladen lassen und wie Jim Carrey im Film Der Ja-Sager, werde ich aufstehen und einfach mal JA statt Nein zum Leben sagen.
Denn wenn ich immer voraus denke, werde ich immer zu einem Punkt kommen. Zum Punkt der Trennung.
Und dann?
Dann soll ich niemals genossen haben, nie geknutscht haben und es nie versucht haben zu leben?
Eben...
Genau das ist es, was Bea zu mir meinte und ich denke, ich werde es auch genau so umsetzen.
Was nützt es mir dauernd zu grübeln? Das tat ich all die letzten 10 Jahre, versteckte mich, hatte Angst vor allem und jeden. Das bin ich nicht (mehr).
Ich bin eine junge und offensichtlich hübsche/attraktive Frau und die Jahre werden auch nur älter werden.
Daher also meine "simple" Entscheidung.
Ja und öhm, wie es dann weitergehen soll, wenn er nur das eine will (manche Kerle können ja sehr gut lügen bzw, schauspielern), dann mach ich da sowieso ein Stop davor, wenngleich ich quasi noch Jungfrau bin. Bin ja keine billige Schlampe von der Arbeit, die da jeder durchnehmen kann, wie er will.
Jede andere Bio-Frau würde dann auch nicht anders handeln.
Von daher habe ich die Kopfzensur "Transidentität" somit schon beseitigt.
WENN es weitergehen sollte und er sich als der wirkliche Mr. Right entpuppt, tja dann, hmm..., keine Ahnung.
Muss ich dann wohl mal einen neuen Beitrag hierzu aufsetzen. =D
Ich denke aber, ich werde erst die lange Leine benutzen und dann, tja hmm, ach weiß auch nicht. Dann muss es ja eh raus. Werde es so vorsichtig wie nur geht dann erzählen, in der Hoffnung natürlich, dass er dann nicht gleich austickt und mich gleich auf der Stelle umbringt.
Lacht nicht, es wäre nicht das erste Male.
Doch ich will sagen können, ich kenne nicht nur die schlechte Seite des Leben, sondern ich weiß zu genießen, akzeptiert zu werden, begehrt zu sein - und wenn es nur wenige Tage meines bescheidenen Lebens sind.
"Wir" sollten uns daher keinen Kopf mehr darüber machen, wie man es "ihm" erzählt, weil wir ja achso anders sind.
Irgendwann kommt eh alles raus und dann? Was dann ist, wissen wir alle, nämlich dann ist nix mehr und man sucht sich schlimmstenfalls eine neue Arbeit.
Doch bis dahin sollten wir alle mal etwas mehr entspannen und das Leben so annehmen, wie es uns sich anbietet. Oder wollen wir immer trauern, weil wir die große Liebe nie gefunden haben?
Wie Du sehen kannst, liebe Marielle, habe ich "mal eben" wieder neu dazu gelernt. Natürlich ist es trotz alle dem nicht einfach für mich und sicher wird auch eines Tages mal der Vorwurf gegen mich fallen, ich hätte nur geschauspielert oder arglistig getäuscht. Das dem nicht so ist, wissen dann offenbar wohl nur wir.
Aber ich will sagen können, dass ich gelebt und auch geliebt habe und keine Angst mehr davor habe raus zu gehen und zu sagen, hier bin ich, hier nimmt mich. *lachen muss*
Also, im metaphorischen Sinne jetze. =D
Mal sehen, wie sich das Liebesleben in aller Romantik bei mir weiter entwickelt.
Ich bin gespannt - seeehr gespannt!
Eure, Katarina
Es geht um keine xxx-Beziehung, sondern um vielleicht spätere Liebe. ^_~
Bin ein anständiges Mädchen. *kicher*
Prinzipiell hast Du recht, aber ich muss mir auch eingestehen, dass ich in meiner zweiten Pubertät und dem ständigen Lernen auch lernen muss, Dinge auf mich zukommen zu lassen.
Ich bin aus meinem Gefängnis ausgebrochen und steh nun nackich da und muss lernen mich anzuziehen. Da zieht man sich auch schonmal Sachen an, die einem hingeworfen werden - und ich muss lernen es zu akzeptieren.
Da hat Bea schon die Oberhand an Recht, wenn sie schreibt, ich solle leben.
Was nützt einem und im besonderen mir, wenn ich mir immer nur den Kopf zerbreche und die Kopfschere walten lasse, bei allem was ich tue und über ungelegte Eier?
Weißt Du wie ich das meine?
Natürlich ist es sehr schwer, denn es wird ja nie stehen bleiben und Dinge entwickeln sich.
Und natürlich weiß ich dann noch nicht, wie ich reagieren soll - doch egal was ich tun werde, es wird im gewissen Rahmen immer falsch sein.
Warum?
Nun...
... ich gehe nicht davon aus, dass man mich als transidente Frau und später als Frau mit einer solchen Vergangenheit akzeptieren wird.
Die wenigen Männer die es da draußen gibt, die wirklich wissen was Liebe bedeutet, gibt es in meiner Umgebung eh nicht und so muss ich lernen zu genießen - zwischen Himmel und Hölle.
Ich werde mich also einladen lassen und wie Jim Carrey im Film Der Ja-Sager, werde ich aufstehen und einfach mal JA statt Nein zum Leben sagen.
Denn wenn ich immer voraus denke, werde ich immer zu einem Punkt kommen. Zum Punkt der Trennung.
Und dann?
Dann soll ich niemals genossen haben, nie geknutscht haben und es nie versucht haben zu leben?
Eben...
Genau das ist es, was Bea zu mir meinte und ich denke, ich werde es auch genau so umsetzen.
Was nützt es mir dauernd zu grübeln? Das tat ich all die letzten 10 Jahre, versteckte mich, hatte Angst vor allem und jeden. Das bin ich nicht (mehr).
Ich bin eine junge und offensichtlich hübsche/attraktive Frau und die Jahre werden auch nur älter werden.
Daher also meine "simple" Entscheidung.
Ja und öhm, wie es dann weitergehen soll, wenn er nur das eine will (manche Kerle können ja sehr gut lügen bzw, schauspielern), dann mach ich da sowieso ein Stop davor, wenngleich ich quasi noch Jungfrau bin. Bin ja keine billige Schlampe von der Arbeit, die da jeder durchnehmen kann, wie er will.
Jede andere Bio-Frau würde dann auch nicht anders handeln.
Von daher habe ich die Kopfzensur "Transidentität" somit schon beseitigt.
WENN es weitergehen sollte und er sich als der wirkliche Mr. Right entpuppt, tja dann, hmm..., keine Ahnung.
Muss ich dann wohl mal einen neuen Beitrag hierzu aufsetzen. =D
Ich denke aber, ich werde erst die lange Leine benutzen und dann, tja hmm, ach weiß auch nicht. Dann muss es ja eh raus. Werde es so vorsichtig wie nur geht dann erzählen, in der Hoffnung natürlich, dass er dann nicht gleich austickt und mich gleich auf der Stelle umbringt.
Lacht nicht, es wäre nicht das erste Male.
Doch ich will sagen können, ich kenne nicht nur die schlechte Seite des Leben, sondern ich weiß zu genießen, akzeptiert zu werden, begehrt zu sein - und wenn es nur wenige Tage meines bescheidenen Lebens sind.
"Wir" sollten uns daher keinen Kopf mehr darüber machen, wie man es "ihm" erzählt, weil wir ja achso anders sind.
Irgendwann kommt eh alles raus und dann? Was dann ist, wissen wir alle, nämlich dann ist nix mehr und man sucht sich schlimmstenfalls eine neue Arbeit.
Doch bis dahin sollten wir alle mal etwas mehr entspannen und das Leben so annehmen, wie es uns sich anbietet. Oder wollen wir immer trauern, weil wir die große Liebe nie gefunden haben?
Wie Du sehen kannst, liebe Marielle, habe ich "mal eben" wieder neu dazu gelernt. Natürlich ist es trotz alle dem nicht einfach für mich und sicher wird auch eines Tages mal der Vorwurf gegen mich fallen, ich hätte nur geschauspielert oder arglistig getäuscht. Das dem nicht so ist, wissen dann offenbar wohl nur wir.
Aber ich will sagen können, dass ich gelebt und auch geliebt habe und keine Angst mehr davor habe raus zu gehen und zu sagen, hier bin ich, hier nimmt mich. *lachen muss*
Also, im metaphorischen Sinne jetze. =D
Mal sehen, wie sich das Liebesleben in aller Romantik bei mir weiter entwickelt.
Ich bin gespannt - seeehr gespannt!
Eure, Katarina
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Vivian Cologne
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Re: Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
Hallo Katarina,
du sprichst einen so wichtigen Punkt an, der mir in vielen Diskussionen hier im Forum eher bisher gefehlt hat - und ich bin noch nicht so weit auf meinem Weg, dass ich selber dazu genügend Erfahrungen hätte.
Wie wir damit umgehen, hängt doch ganz stark mit unserem Selbstbild zusammen und mit dem Bild, das wir für andere abgeben. Du und ich und viele andere heir sehen sich schon immer als Frau. Ich noch und du vielleicht bald nicht mehr haben aber für "die da draußen" immer männliche Züge. Ob das immer so bleibt, ist doch bei jeder von uns verschieden und auch nicht vorherzusagen. Klar, gutes Styling, Selbstbewusstsein, HET, Stimmtraining, GA-OP ... Wie sehr wir als Frau ankommen, wirken, "rüberkommen", das kann immer nur der Beobachter sagen, unser Bild trügt schon mal.
Aber wie wäre es denn damit, einfach du selbst zu sein? Wenn du einen Menschen triffst, der sich für dich interessiert, wil er dich früher oder später ganz kennenlernen. Ich würde daher nicht dazu raten, "die Wahrheit" zu verstecken, zu tarnen, zu verheimlichen.
Haben wir (fast) alle das nicht lange genug getan, bevor wir unseren Weg einschlugen? Und unterschätzt du nicht die Männer, die sich für dich interessieren? Wenn sie sofort Reißaus nehmen, war es nicht schade um sie.
Ich habe gerade "Telefonate mit Denise" gelesen. Ihr Weg ist, was die Liebe angeht, geradezu märchenhaft verlaufen, aber das scheint es eben auch zu geben. In ihrer Alltagserprobung lernt sie den Mann fürs Leben kennen, und er begleitet sie auf ihrem Weg zur Frau. Und ihr "Anderssein" berden sie schon beim ersten spontanen Rendezvous. Ermutigend!
Also sei ein anständiges Mädchen und tu das, was dir guttut - inklusive gemeinsamer Ausfahrt und allem, was dann folgt.
Vivian
du sprichst einen so wichtigen Punkt an, der mir in vielen Diskussionen hier im Forum eher bisher gefehlt hat - und ich bin noch nicht so weit auf meinem Weg, dass ich selber dazu genügend Erfahrungen hätte.
Wie wir damit umgehen, hängt doch ganz stark mit unserem Selbstbild zusammen und mit dem Bild, das wir für andere abgeben. Du und ich und viele andere heir sehen sich schon immer als Frau. Ich noch und du vielleicht bald nicht mehr haben aber für "die da draußen" immer männliche Züge. Ob das immer so bleibt, ist doch bei jeder von uns verschieden und auch nicht vorherzusagen. Klar, gutes Styling, Selbstbewusstsein, HET, Stimmtraining, GA-OP ... Wie sehr wir als Frau ankommen, wirken, "rüberkommen", das kann immer nur der Beobachter sagen, unser Bild trügt schon mal.
Aber wie wäre es denn damit, einfach du selbst zu sein? Wenn du einen Menschen triffst, der sich für dich interessiert, wil er dich früher oder später ganz kennenlernen. Ich würde daher nicht dazu raten, "die Wahrheit" zu verstecken, zu tarnen, zu verheimlichen.
Haben wir (fast) alle das nicht lange genug getan, bevor wir unseren Weg einschlugen? Und unterschätzt du nicht die Männer, die sich für dich interessieren? Wenn sie sofort Reißaus nehmen, war es nicht schade um sie.
Ich habe gerade "Telefonate mit Denise" gelesen. Ihr Weg ist, was die Liebe angeht, geradezu märchenhaft verlaufen, aber das scheint es eben auch zu geben. In ihrer Alltagserprobung lernt sie den Mann fürs Leben kennen, und er begleitet sie auf ihrem Weg zur Frau. Und ihr "Anderssein" berden sie schon beim ersten spontanen Rendezvous. Ermutigend!
Also sei ein anständiges Mädchen und tu das, was dir guttut - inklusive gemeinsamer Ausfahrt und allem, was dann folgt.
Vivian
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Beatrice
Re: Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
Liebe Katarina,
vielen Dank für die Blumen.....ja, ich nehme auch sehr gerne von einer netten jungen Frau Blumen an...
Du hast mich genau verstanden, Du hast es genauso aufgefasst, wie ich es ausdrücken wollte.
Mach Dir wirklich nicht zu viele Gedanken. Klar, vertrau nicht gleich Deine Bank-Pin jedem an, nur weil er von Deinen hübschen Augen spricht. Aber lass Dein Gefühl bestimmten, für was Du wann bereit bist.
Ich bleibe bei meiner beidseitiger Sicht der Dinge - was war meine Ex-Freundin nervös und aufgeregt und schüchtern, bevor sie noch als pre-OP zuließ, dass ich sie als ganze Frau sehen darf. Was war ich aufgeregt und nervös, als mich einer meiner besten Freunde zum ersten Mal als Bea ausführte.
Ich hatte mir auch vorher den Kopf zermartert, was sie/er denken und tun würde. Im Nachhinein bin ich superfroh, mich darauf eingelassen zu haben - ich weiß aber auch, dass es jeweils der richtige Moment war.
Mädel, lebe!
Und vergiss nie, dass Deine Verehrer im Falle der Nicht-Reife auch etwas zu verlieren haben, wenn sie mit der Situation nicht klar kommen. Für mich ist klar, dass sie die Frau begehren. Sollten sie dann zweifeln, sollten sie sich selber fragen, weshalb sie sich in Dich verguckt oder verliebt haben.
Ach, Du weißt doch, was ich meine!
Alles liebe
Deine "altkluge Tante" Bea
vielen Dank für die Blumen.....ja, ich nehme auch sehr gerne von einer netten jungen Frau Blumen an...
Du hast mich genau verstanden, Du hast es genauso aufgefasst, wie ich es ausdrücken wollte.
Mach Dir wirklich nicht zu viele Gedanken. Klar, vertrau nicht gleich Deine Bank-Pin jedem an, nur weil er von Deinen hübschen Augen spricht. Aber lass Dein Gefühl bestimmten, für was Du wann bereit bist.
Ich bleibe bei meiner beidseitiger Sicht der Dinge - was war meine Ex-Freundin nervös und aufgeregt und schüchtern, bevor sie noch als pre-OP zuließ, dass ich sie als ganze Frau sehen darf. Was war ich aufgeregt und nervös, als mich einer meiner besten Freunde zum ersten Mal als Bea ausführte.
Ich hatte mir auch vorher den Kopf zermartert, was sie/er denken und tun würde. Im Nachhinein bin ich superfroh, mich darauf eingelassen zu haben - ich weiß aber auch, dass es jeweils der richtige Moment war.
Mädel, lebe!
Und vergiss nie, dass Deine Verehrer im Falle der Nicht-Reife auch etwas zu verlieren haben, wenn sie mit der Situation nicht klar kommen. Für mich ist klar, dass sie die Frau begehren. Sollten sie dann zweifeln, sollten sie sich selber fragen, weshalb sie sich in Dich verguckt oder verliebt haben.
Ach, Du weißt doch, was ich meine!
Alles liebe
Deine "altkluge Tante" Bea
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ExuserIn-2022-05-28
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Hallo Katarina
Normalerweise mag ich keine Heimlichkeiten erst recht nicht in einer Beziehung, da diese sonst schnell kaputt ist.
Wenn Du aber nicht geoutet bis und auch nicht die Gefahr besteht, dass Deine Vorgeschichte jemals rauskommt, wäre folgender Schritt möglich:
Warte mit Sex bis nach der OP und erkläre es mit einer Endzündung die eine TotalOP nötig macht. Dann ist gleichzeitig das Kinderthema vom Tisch. Danach die Beziehung aufbauen und wenn es zum Thema Hochzeit kommt und Du keine Geheimnisse mehr haben möchtest mal vorsichtig mit dem Thema anfangen und schauen, wie er regaiert. Dann gff. outen.
Wenn Du durch irgendwelche Gespräche anlässlich TS Reportagen im Fernsehen feststellt, dass er keine Probleme damit hat wäre ein Outing ggf. auch früher möglich.
Wovon ich aber auf jeden Fall abrate: Lass es nicht soweit kommen, dass er dein Geheimniss selbst entdeckt, indem Ihr ohne Outing vorher mit Sex anfangt. Es gibt auch ein paar Männer, die dann so stark homophob reagieren, dass es zu - milde ausgedrückt - Handgreiflichkeiten bis hin zur Todesfolge gekommen ist.
LG Chrissie
Wenn Du aber nicht geoutet bis und auch nicht die Gefahr besteht, dass Deine Vorgeschichte jemals rauskommt, wäre folgender Schritt möglich:
Warte mit Sex bis nach der OP und erkläre es mit einer Endzündung die eine TotalOP nötig macht. Dann ist gleichzeitig das Kinderthema vom Tisch. Danach die Beziehung aufbauen und wenn es zum Thema Hochzeit kommt und Du keine Geheimnisse mehr haben möchtest mal vorsichtig mit dem Thema anfangen und schauen, wie er regaiert. Dann gff. outen.
Wenn Du durch irgendwelche Gespräche anlässlich TS Reportagen im Fernsehen feststellt, dass er keine Probleme damit hat wäre ein Outing ggf. auch früher möglich.
Wovon ich aber auf jeden Fall abrate: Lass es nicht soweit kommen, dass er dein Geheimniss selbst entdeckt, indem Ihr ohne Outing vorher mit Sex anfangt. Es gibt auch ein paar Männer, die dann so stark homophob reagieren, dass es zu - milde ausgedrückt - Handgreiflichkeiten bis hin zur Todesfolge gekommen ist.
LG Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
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exuserIn-2014-09-26
Re: Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
Entschuldige bitte, aber ich(!) finde eine Beziehung sollte die Wahrheit vertragen können. Ich gehe mal davon aus das er Dich liebt. Nicht nur deine äußere Erscheinung (die sich jetzt ja nicht signifikant ändert) sondern auch deine Art, dein Wesen. Wenn ich in so einer Situation wie du wäre, würde ich mich auf jeden Fall outen. Und gerade in Sachen Liebe und Beziehung finde ich Wahrheit und gegenseitiges Vertrauen ganz wichtig!
LG
Franziska
LG
Franziska