Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg - # 2
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Tatjana_59
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Ich bin auch neugierig wie es weiter geht, eine wirklich tolle Geschichte, ich warte geduldig auf die Fortsetzung.
Gruß Tatjana
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Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Hallo an alle,
die auf eine Fortsetzung meiner Geschichte warten. Claudia und ihre Mutter wollen in den Urlaub fahren.
Das ist heute der Beginn des Urlaubes.
Wir standen wie immer auf. Nach dem Duschen zog ich eine Bluse mit Blumenmotiven und eine hellen Rock an. So ging ich hinunter ins Wohnzimmer. Meine Mutter war auch schon aufgestanden. Gemeinsam bereiteten wir das Frühstück. Mutter bemerkte, dass ich mich noch nicht geschminkt hatte. " Claudia, du bist aber noch nicht fertig." "Ich wollte erst Frühstücken und dann mit dir mein Make-up auftragen." antwortete ich. Nach dem Frühstück räumten wir gemeinsam auf. Danach brachte ich unter der Kontrolle meiner Mutter mein Make-up auf. Diesmal war es gleich in Ordnung und hielt den strengen Blicken meiner Mutter stand. Anschließend beluden wir das Auto mit unseren Taschen. Wir kontrollierten, ob alle Fenster verschlossen und die elektrischen Geräte ausgeschaltet sind. verschlossen das Haus und begannen unseren Urlaub. Vor und liegt eine Strecken von über drei Stunden Fahrtzeit. An einem Briefkasten hielten wir nochmals an, um den Brief der mein Schicksal besiegelt, abzuschicken. Die Fahrt ging ohne Stau voran. Nach etwa der Hälfte der Strecke mussten wir auf eine Toilette. So fuhren wir an einer Raststätte ab. Hier belehrte mich meine Mutter nochmals wie ich mich zu verhalten habe, "Pass auf Claudia, jetzt die Damentoilette zu benutzen." Da es heute sehr heiß ist, holten wir uns im Restaurant noch ein Wasser. Dabei sprach mich meine Mutter jetzt in der Öffentlichkeit immer mit meinem neuen Vornamen an. Ob sie kontrollieren wollte, wie ich reagiere? Bevor wir weiterfahren, sollte ich nochmals auf die Toilette. "Claudia, du musst dir deine Lippen nachziehen und etwas Puder auftragen." meinte sie. Also zurück zur Toilette. Ich wusste gar nicht, dass sich alles in meiner Handtasche befindet. Mutter hatte sie vor unsere Abreise überprüft. Darum fand ich sie auch heute Morgen schwerer. Darin war mindestens die Hälfte meines Beautycase. Ich ging direkt zu den Waschtischen. Stellte mich vor einen Spiegel und begann mich herzurrichten. In der Toilette war viel Betrieb. Aber keine nahm von mir Notiz. Ich war in dem Moment eine Frau unter Frauen. Wir setzten die Fahrt fort und erreichten unser gebuchtes Hotel am frühen Nachmittag.
Das Hotel lag an einem See umgeben von einem kleinen Wald. Vor dem Hotel stellte meine Mutter das Auto ab. Gemeinsam gingen wir hinein zur Rezeption. Eine Dame in einer Art Uniform des Hotels war noch mit einem anderen Gast beschäftigt. Die Wartezeit verkürzte ich, in dem ich mich im Foyer umschaute. Gegenüber der Rezeption sind mehrere Sitzgelegenheiten. In einer Couch saßen mehre junge Männer, die uns musterten. Schnell drehte ich mich um zur Rezeption. Die Dame sprach uns an, "Wie kann ich ihnen helfen." "Wir haben ein Zimmer gebucht." sprach meine Mutter und übergab den Hotelgutschein, den wir von unserm Reisebüro erhielten, der Dame."Schön Frau Bergner und Tochter. Wir haben ihr Zimmer schon vorbereitet. Es ist in der zweiten Etage." Mit diesen Worten ging sie in einen Nebenraum und kam mit einem Hotelpagen zurück. "Wo haben sie ihr Gepäck Frau Bergner?" " In Auto vor dem Hotel ." Der Page wird ihr Gepäck auf ihr Zimmer bringen, und ihr Auto können sie dann auf unserm hoteleigenen Parkplatz abstellen." Der Page musterte uns ebenfalls. Ob er abschätzte wie viel Trinkgeld er bekommt. oder hatte er etwas bemerkt. Ich wurde unsicher. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Dabei ging meine Mutter mit dem Pagen zum Auto. Er lud unsere Taschen auf einen Wagen und brachte uns auf unser Zimmer. Nachdem meine Mutter dem Pagen etwas in die Hand drückte ließ uns der Page auf unserem Zimmer allein. Ich setzte mich auf den nächsten Stuhl und holte tief Luft. Meine Mutter bemerkte es und erkundigte sich was mit mir ist. Ich erklärte ihr meine Eindrücke von eben. "Das ist mir gar nicht so aufgefallen." meinte sie. "Aber du hast die Situation gemeistert." lobte sie mich. "Und hier wirst du noch Andere meistern müssen, damit du dich dann alleine als Frau in der Berufsschule und bei Frau Lindner bestehen kannst. Dazu müssen wir den Urlaub nutzen." sprach meine Mutter. Also beginn schon hier meine Ausbildung, dachte ich. Wir verstauten erst mal den Inhalt unser Taschen in den beiden vorhandenen Schränken. "In welchen Bett möchtest du schlafen Claudia? kam von meiner Mutter." Am Fenster", antwortete ich. Dann legte ich mein Nachthemd in das mir zugewiesene Bett. Den Rest des Nachmittags nutzten wir, in dem wir in den Hotelgarten gingen und uns in der Lektüre, die in unserem Zimmer lag, lasen. Wir fanden ein schattiges Plätzchen auf der Terrasse. Zum einen waren da die Angebote des Hotels. Und weiter Informationen was in der Umgebung sehenswert ist. So schmiedeten wir Pläne, als eine Kellnerin an unseren Tisch kam und uns nach unseren Wünschen fragte. Da es heute sehr heiß war bestellten wir uns eine Apfelschorle. Ich musste bezahlen, da nur ich meine Handtasche mitgenommen hatte. Der Kellnerin fiel an mir nichts auf sondern behandelte mich wie eine junge Frau. Was natürlich auch meine Mutter merkte. Plötzlich sprach meine Mutter, als sie eines der Hotelprospekte las, " Heute Abend ist hier im Hotel Tanz, da können wir hingehen." Bei dem Gedanken wurde mir flau im Magen. Was ist wenn mich ein Mann zu Tanz auffordert. Ich als Mann der in Frauenkleidern steckt, wenn auch gut durch die Kunst von Frau Schneider aus dem Kosmetikstudio verwandelt, soll eventuell mit einem Mann Tanzen. So meinte ich, "Ich habe keine Lust." Willst du den Abend auf unserem Zimmer verbringen?", kam von meiner Mutter zurück. Ich schüttelte den Kopf, denn den Abend auf dem Zimmer fand ich auch nicht toll. So war es beschlossen. Das Abendessen fand im Restaurant des Hotels statt.
Durch einen Kellner bekamen wir unseren Tisch zugewiesen, der jeden Tag für uns reserviert war. An unserm Tisch waren noch zwei Gedecke aufgetragen. Sie gehörten zu einer Frau, die ebenfalls mit ihrer Tochter hier ihren Urlaub verbrachte. Während des Essens kamen wir ins Gespräch. Bei der Frau handelte es sich um Frau Michalke und ihre Tochter Marion. Beide reisten ohne Ehemann und Vater, da er auf dem Bau arbeitet und keinem Urlaub bekam. Marion war ein Jahr jünger wie ich. Beide wollten auch an dem Tanzabend teilnehmen. Marion freute sich sehr, " Da können wir uns gemeinsam an einen Tisch setzen. Denn wir sind auch heute erst angereist und kennen hier noch niemand." So war auch ich erleichtert, wenigstens könne ich so vielleicht eine peinliche Situation vermeiden. Nach dem Essen verabredeten wir uns für den Abend.
Auf unserm Zimmer bereiteten wir uns auf den Abend vor. Ich zog ein Kleid an was mir über die Knie reichte. Meine Mutter hatte ein ähnliches Kleid, so dass wir bald wie Zwillinge aussahen. Der Tanzabend fand im Freien statt. Auf der Terrasse, auf der wir am Nachmittag saßen, war die Tanzfläche. Und um die Terrasse waren die Tische verteilt. Marion mit ihrer Mutter war schon vor uns da. Sie hatten einen Tisch nah an der Tanzfläche eingenommen. Marion winkte, als sie uns kommen sah. So nah an der Tanzfläche wollte ich nicht sitzen, aber ich konnte nichts anderes als mich einfügen in das Geschehen. Beim Kellner bestellten sich die beiden Mütter je einen Schoppen Wein, Marion wollte einen Orangensaft mit viel Eis, ich nahm eine Apfelschorle.
Zum Tanz spielte eine Band auf. Sie spielte die gängigen Schlager und Hits aus dem Radio nach. Und obwohl fast alle Tische belegt waren, tat sich auf der Tanzfläche anfangs nichts. Nach und nach fingen einige Mädchen allein auf der Tanzfläche zu tanzen. Marion meinte, "Komm mit, die Jungs sind zu doof. die können nicht tanzen." Und ehe ich mich versah, stand ich auf der Tanzfläche und versuchte in meine Schuhen mit einem Absatz von sechs Zentimetern mich rhythmisch zu bewegen. Wenigsten fing es an langsam dunkel zu werden. Ich hoffte mich sieht keine so schnell unter den anderen Mädchen. Mir taten bald die Beine weh. Darum bat ich Marion zu unserem Tisch zurück zu kehren. Da wir auch beide Durst verspürten, willigte sie ein. Wir waren noch nicht lange wieder an unserm Tisch, als zwei junge Männer uns zu einem Tanz auffordern wollten. Marion war sofort bereit. Ich zierte mich und blickte hinüber zu meiner Mutter. Sie aber sagte nur, "Aber Claudia bei einem Tanz ist doch nichts dabei." So blieb mir nichts anderes übrig als mich zu ergeben. Zum Glück war es ein moderner Modetanz, wie er gerade aufgekommen war und offen getanzt wurde. aus dem einen Tanz wurden dreißig, für mich unendlich lange, Minuten bis die Band eine Pause machte. Mein Tanzpartner, er hieß Jens, brachte mich zurück an meine Tisch zu meiner Mutter. Sie meinte, "Wie hat es dir gefallen! Ihr saht richtig gut aus." Ich gab darauf keine Antwort sondern trank mein inzwischen warm gewordene Apfelschorle aus. "Es ist heute schon spät. Von der Fahrt bin ich müde.", bettelte ich. Meine Mutter hatte ein einsehen. so verabschiedeten wir uns von Marion und ihrer Mutter. In unserm Zimmer angekommen zog ich schnell die Schuhe aus, weil mir die Füße schmerzten. Barfuß ging ich durch den Raum und bereitete die Betten vor. Anschließend verschwand ich im Bad, um zu duschen und mein Nachthemd anzuziehen. Danach legte ich mich ins Bett, derweil sich meine Mutter duschte. Als auch sie im Bett war wünschte sie mir eine gute Nacht. Zum ersten Mal lag ich in einem Nachthemd neben meiner Mutter. So schliefen wir die erste Nacht in einem Hotel in Brandenburg in der Nähe von Potsdam.
Was Claudia und ihre Mutter noch im Urlaub erleben folgt im nächsten Teil meiner Geschichte.
Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen.
Mit Lieben Grüßen Magdalena
die auf eine Fortsetzung meiner Geschichte warten. Claudia und ihre Mutter wollen in den Urlaub fahren.
Das ist heute der Beginn des Urlaubes.
Wir standen wie immer auf. Nach dem Duschen zog ich eine Bluse mit Blumenmotiven und eine hellen Rock an. So ging ich hinunter ins Wohnzimmer. Meine Mutter war auch schon aufgestanden. Gemeinsam bereiteten wir das Frühstück. Mutter bemerkte, dass ich mich noch nicht geschminkt hatte. " Claudia, du bist aber noch nicht fertig." "Ich wollte erst Frühstücken und dann mit dir mein Make-up auftragen." antwortete ich. Nach dem Frühstück räumten wir gemeinsam auf. Danach brachte ich unter der Kontrolle meiner Mutter mein Make-up auf. Diesmal war es gleich in Ordnung und hielt den strengen Blicken meiner Mutter stand. Anschließend beluden wir das Auto mit unseren Taschen. Wir kontrollierten, ob alle Fenster verschlossen und die elektrischen Geräte ausgeschaltet sind. verschlossen das Haus und begannen unseren Urlaub. Vor und liegt eine Strecken von über drei Stunden Fahrtzeit. An einem Briefkasten hielten wir nochmals an, um den Brief der mein Schicksal besiegelt, abzuschicken. Die Fahrt ging ohne Stau voran. Nach etwa der Hälfte der Strecke mussten wir auf eine Toilette. So fuhren wir an einer Raststätte ab. Hier belehrte mich meine Mutter nochmals wie ich mich zu verhalten habe, "Pass auf Claudia, jetzt die Damentoilette zu benutzen." Da es heute sehr heiß ist, holten wir uns im Restaurant noch ein Wasser. Dabei sprach mich meine Mutter jetzt in der Öffentlichkeit immer mit meinem neuen Vornamen an. Ob sie kontrollieren wollte, wie ich reagiere? Bevor wir weiterfahren, sollte ich nochmals auf die Toilette. "Claudia, du musst dir deine Lippen nachziehen und etwas Puder auftragen." meinte sie. Also zurück zur Toilette. Ich wusste gar nicht, dass sich alles in meiner Handtasche befindet. Mutter hatte sie vor unsere Abreise überprüft. Darum fand ich sie auch heute Morgen schwerer. Darin war mindestens die Hälfte meines Beautycase. Ich ging direkt zu den Waschtischen. Stellte mich vor einen Spiegel und begann mich herzurrichten. In der Toilette war viel Betrieb. Aber keine nahm von mir Notiz. Ich war in dem Moment eine Frau unter Frauen. Wir setzten die Fahrt fort und erreichten unser gebuchtes Hotel am frühen Nachmittag.
Das Hotel lag an einem See umgeben von einem kleinen Wald. Vor dem Hotel stellte meine Mutter das Auto ab. Gemeinsam gingen wir hinein zur Rezeption. Eine Dame in einer Art Uniform des Hotels war noch mit einem anderen Gast beschäftigt. Die Wartezeit verkürzte ich, in dem ich mich im Foyer umschaute. Gegenüber der Rezeption sind mehrere Sitzgelegenheiten. In einer Couch saßen mehre junge Männer, die uns musterten. Schnell drehte ich mich um zur Rezeption. Die Dame sprach uns an, "Wie kann ich ihnen helfen." "Wir haben ein Zimmer gebucht." sprach meine Mutter und übergab den Hotelgutschein, den wir von unserm Reisebüro erhielten, der Dame."Schön Frau Bergner und Tochter. Wir haben ihr Zimmer schon vorbereitet. Es ist in der zweiten Etage." Mit diesen Worten ging sie in einen Nebenraum und kam mit einem Hotelpagen zurück. "Wo haben sie ihr Gepäck Frau Bergner?" " In Auto vor dem Hotel ." Der Page wird ihr Gepäck auf ihr Zimmer bringen, und ihr Auto können sie dann auf unserm hoteleigenen Parkplatz abstellen." Der Page musterte uns ebenfalls. Ob er abschätzte wie viel Trinkgeld er bekommt. oder hatte er etwas bemerkt. Ich wurde unsicher. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Dabei ging meine Mutter mit dem Pagen zum Auto. Er lud unsere Taschen auf einen Wagen und brachte uns auf unser Zimmer. Nachdem meine Mutter dem Pagen etwas in die Hand drückte ließ uns der Page auf unserem Zimmer allein. Ich setzte mich auf den nächsten Stuhl und holte tief Luft. Meine Mutter bemerkte es und erkundigte sich was mit mir ist. Ich erklärte ihr meine Eindrücke von eben. "Das ist mir gar nicht so aufgefallen." meinte sie. "Aber du hast die Situation gemeistert." lobte sie mich. "Und hier wirst du noch Andere meistern müssen, damit du dich dann alleine als Frau in der Berufsschule und bei Frau Lindner bestehen kannst. Dazu müssen wir den Urlaub nutzen." sprach meine Mutter. Also beginn schon hier meine Ausbildung, dachte ich. Wir verstauten erst mal den Inhalt unser Taschen in den beiden vorhandenen Schränken. "In welchen Bett möchtest du schlafen Claudia? kam von meiner Mutter." Am Fenster", antwortete ich. Dann legte ich mein Nachthemd in das mir zugewiesene Bett. Den Rest des Nachmittags nutzten wir, in dem wir in den Hotelgarten gingen und uns in der Lektüre, die in unserem Zimmer lag, lasen. Wir fanden ein schattiges Plätzchen auf der Terrasse. Zum einen waren da die Angebote des Hotels. Und weiter Informationen was in der Umgebung sehenswert ist. So schmiedeten wir Pläne, als eine Kellnerin an unseren Tisch kam und uns nach unseren Wünschen fragte. Da es heute sehr heiß war bestellten wir uns eine Apfelschorle. Ich musste bezahlen, da nur ich meine Handtasche mitgenommen hatte. Der Kellnerin fiel an mir nichts auf sondern behandelte mich wie eine junge Frau. Was natürlich auch meine Mutter merkte. Plötzlich sprach meine Mutter, als sie eines der Hotelprospekte las, " Heute Abend ist hier im Hotel Tanz, da können wir hingehen." Bei dem Gedanken wurde mir flau im Magen. Was ist wenn mich ein Mann zu Tanz auffordert. Ich als Mann der in Frauenkleidern steckt, wenn auch gut durch die Kunst von Frau Schneider aus dem Kosmetikstudio verwandelt, soll eventuell mit einem Mann Tanzen. So meinte ich, "Ich habe keine Lust." Willst du den Abend auf unserem Zimmer verbringen?", kam von meiner Mutter zurück. Ich schüttelte den Kopf, denn den Abend auf dem Zimmer fand ich auch nicht toll. So war es beschlossen. Das Abendessen fand im Restaurant des Hotels statt.
Durch einen Kellner bekamen wir unseren Tisch zugewiesen, der jeden Tag für uns reserviert war. An unserm Tisch waren noch zwei Gedecke aufgetragen. Sie gehörten zu einer Frau, die ebenfalls mit ihrer Tochter hier ihren Urlaub verbrachte. Während des Essens kamen wir ins Gespräch. Bei der Frau handelte es sich um Frau Michalke und ihre Tochter Marion. Beide reisten ohne Ehemann und Vater, da er auf dem Bau arbeitet und keinem Urlaub bekam. Marion war ein Jahr jünger wie ich. Beide wollten auch an dem Tanzabend teilnehmen. Marion freute sich sehr, " Da können wir uns gemeinsam an einen Tisch setzen. Denn wir sind auch heute erst angereist und kennen hier noch niemand." So war auch ich erleichtert, wenigstens könne ich so vielleicht eine peinliche Situation vermeiden. Nach dem Essen verabredeten wir uns für den Abend.
Auf unserm Zimmer bereiteten wir uns auf den Abend vor. Ich zog ein Kleid an was mir über die Knie reichte. Meine Mutter hatte ein ähnliches Kleid, so dass wir bald wie Zwillinge aussahen. Der Tanzabend fand im Freien statt. Auf der Terrasse, auf der wir am Nachmittag saßen, war die Tanzfläche. Und um die Terrasse waren die Tische verteilt. Marion mit ihrer Mutter war schon vor uns da. Sie hatten einen Tisch nah an der Tanzfläche eingenommen. Marion winkte, als sie uns kommen sah. So nah an der Tanzfläche wollte ich nicht sitzen, aber ich konnte nichts anderes als mich einfügen in das Geschehen. Beim Kellner bestellten sich die beiden Mütter je einen Schoppen Wein, Marion wollte einen Orangensaft mit viel Eis, ich nahm eine Apfelschorle.
Zum Tanz spielte eine Band auf. Sie spielte die gängigen Schlager und Hits aus dem Radio nach. Und obwohl fast alle Tische belegt waren, tat sich auf der Tanzfläche anfangs nichts. Nach und nach fingen einige Mädchen allein auf der Tanzfläche zu tanzen. Marion meinte, "Komm mit, die Jungs sind zu doof. die können nicht tanzen." Und ehe ich mich versah, stand ich auf der Tanzfläche und versuchte in meine Schuhen mit einem Absatz von sechs Zentimetern mich rhythmisch zu bewegen. Wenigsten fing es an langsam dunkel zu werden. Ich hoffte mich sieht keine so schnell unter den anderen Mädchen. Mir taten bald die Beine weh. Darum bat ich Marion zu unserem Tisch zurück zu kehren. Da wir auch beide Durst verspürten, willigte sie ein. Wir waren noch nicht lange wieder an unserm Tisch, als zwei junge Männer uns zu einem Tanz auffordern wollten. Marion war sofort bereit. Ich zierte mich und blickte hinüber zu meiner Mutter. Sie aber sagte nur, "Aber Claudia bei einem Tanz ist doch nichts dabei." So blieb mir nichts anderes übrig als mich zu ergeben. Zum Glück war es ein moderner Modetanz, wie er gerade aufgekommen war und offen getanzt wurde. aus dem einen Tanz wurden dreißig, für mich unendlich lange, Minuten bis die Band eine Pause machte. Mein Tanzpartner, er hieß Jens, brachte mich zurück an meine Tisch zu meiner Mutter. Sie meinte, "Wie hat es dir gefallen! Ihr saht richtig gut aus." Ich gab darauf keine Antwort sondern trank mein inzwischen warm gewordene Apfelschorle aus. "Es ist heute schon spät. Von der Fahrt bin ich müde.", bettelte ich. Meine Mutter hatte ein einsehen. so verabschiedeten wir uns von Marion und ihrer Mutter. In unserm Zimmer angekommen zog ich schnell die Schuhe aus, weil mir die Füße schmerzten. Barfuß ging ich durch den Raum und bereitete die Betten vor. Anschließend verschwand ich im Bad, um zu duschen und mein Nachthemd anzuziehen. Danach legte ich mich ins Bett, derweil sich meine Mutter duschte. Als auch sie im Bett war wünschte sie mir eine gute Nacht. Zum ersten Mal lag ich in einem Nachthemd neben meiner Mutter. So schliefen wir die erste Nacht in einem Hotel in Brandenburg in der Nähe von Potsdam.
Was Claudia und ihre Mutter noch im Urlaub erleben folgt im nächsten Teil meiner Geschichte.
Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen.
Mit Lieben Grüßen Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Stefanie Busel
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Och je, ich wäre jetzt gerne Claudia und hätte jetzt Urlaub....
Schreib die Geschichte bitte ganz schnell weiter.
lg Stefanie

Schreib die Geschichte bitte ganz schnell weiter.
lg Stefanie
Ich bin froh, so zu sein, wie ich bin. Und das ist gut so.
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Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Hallo allen, die schon auf eine Fortsetung meiner Geschichte um Claudia Bergner warten. Ich war in den verganngene Tagennsehr eingespannt, darum hat es etwas gedauert. Aber nun wünsch ich euch wieder viel Spass beim Lesen.
Der neue Morgen war wieder ein sonniger Tag. Wir wollen heute in Potsdam den Park Sanssouci besichtigen. Dazu zog ich eines der Sommerkleider an, die ich von Frau Lindner bekam. "Das steht dir aber gut." mit diesen Worten stürmte Marion im Foyer des Hotels auf mich zu. Mit verlegenem Blick schaute ich an mir herunter. Ich bin mir bewusst, dass im Geschäft von Frau Lindner höherwertige Bekleidung angeboten wird. "Wir fahren heute in den Park von Sanssouci.", sprach ich zu Marion. "Und wir möchten heute bei dem Wetter baden gehen.", gab mir Marion zurück. Ich dachte dabei so, ja Baden ist bei dem Wetter nicht verkehrt. Aber früher brauchte ich nur eine Badehose. Ich hatte zwar zwei Badeanzüge mit im Gepäck. Ich konnte mir aber nicht vorstellen damit zu baden. Mit "Guten Morgen Marion!", kam meine Mutter direktauf uns zu. Und mit dem Bus, welcher direkt vor dem Hotel abfuhr, begab ich mich, nach dem wir uns von Marion verabschiedeten, fuhren wir nach Potsdam.
Von der Haltestelle bis in den Park war es nicht weit. Im Park standen viele alte Bäume, sie Schatten spendeten. Aus unserm Hotel haben wir eine kleine Karte mitgenommen, der alle Sehenswürdigkeiten des Parks von Sanssouci aufführte. So besichtigen wir die Bildergallerie und das Schloss Sanssouci. Trotz der heißen Temperaturen waren viele Menschen unterwegs. An ihrem Äußeren konnte ich erkennen, dass sie aus aller Welt angereist waren. Dabei stellte ich fest, dass ich kaum beachtet wurde. So gab es mir Sicherheit, die auch meine Mutter bemerkte. So unterbreitete sie den Vorschlag, nach einem Imbiss, den wir in der Fußgängerpassage in Potsdam einnahmen, ins Hotel zurück zu fahren. Sie meinte. "Wir könnten doch heute noch etwas Baden gehen." Schon war meine Unsicherheit wieder da. Ich dachte vielleicht kann ich mich auch nur duschen und im Zimmer bleiben.
In der Hotelhalle kam uns dann Marions Mutter entgegen. "Sie sind schon wieder zurück." sprach sie uns an, als sie uns erblickte. "Wir wollen uns beim Baden noch etwas abkühlen. Es ist heute einfach zu warm.", gab meine Mutter als Antwort zurück. "Da wird sich Marion freuen, wenn sie zu uns kämen. Wir sind unten am Strand. Es gibt Strandkörbe und bei uns ist noch einer frei." freute sie sich. Meine Mutter dankte. Und wieder wurde mir Heiß und Kalt zu gleich. Ich dachte noch nach wie ich den entrinnen kann. Doch in unserem Zimmer angekommen, legte meine Mutter gleich die Badeanzüge für uns bereit. "Ich soll meine Badeanzug gleich auf dem Zimmer anziehen.", meinte sie. Ich zog mein Kleid aus, legte den BH ab und auch den Slip. Dann stieg ich in den Badeanzug. Es war ein auffälliger Badeanzug mit großen bunten Blumenmotiven. Ich überprüfte ob auch nichts von meine Brustprothesen und den Spezialslip, den ich trug, zu sehen war. Ach war meine Mutter so weit. Mit einem Badetuch bewaffnet, das wir um unsere Hüften banden, gingen wir nun zum hoteleigenen Strand. Wie versprochen war direkt neben Marion uns ihrer Mutter noch ein Strandkorb frei. Ich hatte gerade darin Platz genommen, als Mario mich aufforderte mit ins Wasser zu kommen. "Es ist schon angenehm warm das Wasser.", meinte sie. "Nun zier dich nicht so Claudia." stichelte auch meine Mutter. Hoffentlich halten meine Prothesen, dachte ich als ich dann nach weiteren Aufforderungen endlich im Wasser war. Wie es Marion erwähnte war es im Wasser wunderbar. Nach der anfänglichen Angst, die ich hatte, genoss ich es jetzt ausgiebig. Da auch nach dem wir wieder an unserem Strandkorb angelangt waren alles noch an seinem Ort saß, wurde ich selbstsicherer.
Jeden Abend wurde, wie ich den Informationen des Hotels entnehmen konnte, ein Unterhaltungsprogramm angeboten. Wieder nahmen ich und meine Mutter daran teil. Auf diese Art vergingen dann die Tage unseres Urlaubes. hin und wieder habe ich nicht nur mit Jens sondern auch mit andern jungen Männern getanzt. Dabei konnte ich weitergehende Annäherungsversuche gekonnt zurückweisen. Und immer weniger machte ich mir darüber Gedanken, dass ich eigentlich ein Junge war der in Damenkleider auftritt. Immer besser lebte ich mich im Urlaub in der Rolle der Frau hinein. So kam dann auch der Tag der Verabschiedung und Heimreise immer näher. Unsere noch offenen Rechnungen hatte meine Mutter beglichen, als wir uns von Marion und ihrer Mutter verabschiedeten und uns auf die Heimfahrt begaben. Unterwegs fuhren wir wieder eine Raststätte an. diesmal ging ich gleich richtig auf die Damentoilette.
Zu Hause angekommen brachten wir unsere Taschen ins Haus. Ich ging anschließend an den Briefkasten, in dem viele Briefe an michgerichtet waren. Vom Arbeitsamt war unter anderem ein Brief an Carsten dabei, denn ich Mutter zeigte. Sie meinte nur", Denn kannst du dir als
Andenken aufheben, wenn du willst Claudia." Es war ein Brief von der Krankenkasse mit der Versichertenkarte von Claudia Bergner, da mich Frau Lindner ja beider Krankenkasse als Auszubildende angemeldet hatte. Dann war da noch ein Brief von der Berufsschule, der den Erhalt des Anmeldeformulars bestätigte und mich nochmals zur Begrüßung in der Aula der Schule einlud. Ach von Frau Lindner war eine Nachricht dabei. Darin ging es, dass ich mich in den nächsten Tagen in ihrem Geschäft vorbeikommen soll. Sie wolle mir die Dienstkleidung überreichen und mich den Kolleginnen vorstellen. Bis ich alle Briefe geöffnet und gelesen hatte ist Abend geworden. Gemeinsam mit meiner Mutter gönnten wir uns ein Abendessen in einem Lokal in der Nähe, da wir keine Lust verspürten selbst zu kochen. Dabei besprachen wir, wie wir die Tage bis zum Beginn meiner Ausbildung nutzen. Meine Mutter hatte keinen Urlaub mehr, so könne ich mich doch um die schmutzige Wäsche hermachen. Ach dass gehöre nun mal zum Frau sein, meinte sie dabei. Mir war es recht. Hatte ich so doch etwas Ruhe, dachte ich.
Also blieb ich den nächsten Tag im Haus. Und obwohl ich zum Waschen der Wäsche nicht unbedingt geschminkt sein muss, brachte ich wie jetzt jeden Tag gewohnheitsmäßig mein Make-up auf. Was mir abends von meiner Mutter ein Lächeln einbrachte. Zunächst sortierte ich die Wäsche nach Farben und nach Pflegesymbolen, darauf hatte mich meine Mutter hingewiesen. Entsprechend bestückte ich danach die Waschmaschine. und ohne mir noch Gedanken zu machen hing ich die Wäsche zum Trocknen im Garten auf. Wie fast immer trug ich einen Rock, mal mit einer Bluse oder Shirt, das als weibliches Shirt erkennbar war. Da wir immer noch warmes und trockenes Wetter haben konnte ich nachmittags die Wäsche abnehmen. Die folgenden Tage gingen für das Bügeln drauf. Ich bin darin noch nicht gut. So musste ich manches Stück mehrmals bearbeiten ehe ich und abends meine Mutter zufrieden war. am Ende der Woche war aber alles erledigt. So rief ich bei Frau Lindner an, um einen Termin zu vereinbaren. Am darauffolgenden Dienstag soll ich im Geschäft erscheinen. Das Wochenende verbrachte ich mit meiner Mutter mit einer Wanderung in die nähere Umgebung.
Wie vereinbart stand ich am Dienstag im Geschäft von Frau Lindner. Sie kam gleich auf mich zu, als sie mich erblickte. Zu dieser Zeit waren keine Kundinnen im Laden. Dabei rief sie alle anwesenden Verkäuferinnen zusammen."Ich mache es kurz" begann sie. "Das ist Frau Claudia Bergner. Sie beginnt dieses Jahr bei uns ihre Ausbildung zur Moderfachverkäuferin. Ich wünsche mir von euch, dass ihr sie mit eurem Wissen unterstütz." Anschließend stellte Frau Lindner mir die einzelnen Verkäuferinnen vor. Es sind da sie Stellvertreterin Frau Meißner, Frau Richter, Frau Nowack, Frau Lehmann, Frau Mildner, Frau Nickolait und die Auszubildende im dritten Jahr Frau Meschke. Mit Frau Lindner ging ich dann in die hinteren Räume. Diese sind einmal unser Aufenthalts- und Pausenraum. Von hier geht es in den Umkleideraum. Wieder stiegen Zweifel in mir auf, als ich den Umkleideraum sah. Hier soll ich mich vor all den anderen Frauen umkleiden? Dann zeigte sie mir zwei Schränke, "Hier die beiden sind jetzt nur für dich." Dabei übergab sie mir die passenden Schlüssel. Ich schloss den ersten Schrank auf. Sorgfältig hingen darin drei Kostüme in Anthrazit, dunkelblau und eins in dunkelrot. Im zweiten Schrank hingen verschiedene Blusen. Ich sollte jetzt eine der Blusen anziehen uns nach und nach die Kostüme anprobieren. Damit solle ich in ihr Büro kommen. Sie wolle sehen ob alles passt. So zog ich zuerst das blaue Kostüm an und ließ mich von Frau Lindner begutachten. Sie war zufrieden. So stellte ich mich in den Anderen ebenfalls vor. Ihre Reaktion fiel immer positiv aus. Das ich dabei immer durch das Geschäft musste, blieben auch die Blicke meiner neuen Kolleginnen nicht aus. Nach zwei Stunden konnte entließ mich Frau Lindner mit den Worten", Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit Frau Bergner. Erleichtert ging ich nach Hause.
Eine weitere Fortsetung, bei der es endlich um die Ausbildung von Claudia geht folgt bald.
Mit lieben Grüßen Magdalena
Der neue Morgen war wieder ein sonniger Tag. Wir wollen heute in Potsdam den Park Sanssouci besichtigen. Dazu zog ich eines der Sommerkleider an, die ich von Frau Lindner bekam. "Das steht dir aber gut." mit diesen Worten stürmte Marion im Foyer des Hotels auf mich zu. Mit verlegenem Blick schaute ich an mir herunter. Ich bin mir bewusst, dass im Geschäft von Frau Lindner höherwertige Bekleidung angeboten wird. "Wir fahren heute in den Park von Sanssouci.", sprach ich zu Marion. "Und wir möchten heute bei dem Wetter baden gehen.", gab mir Marion zurück. Ich dachte dabei so, ja Baden ist bei dem Wetter nicht verkehrt. Aber früher brauchte ich nur eine Badehose. Ich hatte zwar zwei Badeanzüge mit im Gepäck. Ich konnte mir aber nicht vorstellen damit zu baden. Mit "Guten Morgen Marion!", kam meine Mutter direktauf uns zu. Und mit dem Bus, welcher direkt vor dem Hotel abfuhr, begab ich mich, nach dem wir uns von Marion verabschiedeten, fuhren wir nach Potsdam.
Von der Haltestelle bis in den Park war es nicht weit. Im Park standen viele alte Bäume, sie Schatten spendeten. Aus unserm Hotel haben wir eine kleine Karte mitgenommen, der alle Sehenswürdigkeiten des Parks von Sanssouci aufführte. So besichtigen wir die Bildergallerie und das Schloss Sanssouci. Trotz der heißen Temperaturen waren viele Menschen unterwegs. An ihrem Äußeren konnte ich erkennen, dass sie aus aller Welt angereist waren. Dabei stellte ich fest, dass ich kaum beachtet wurde. So gab es mir Sicherheit, die auch meine Mutter bemerkte. So unterbreitete sie den Vorschlag, nach einem Imbiss, den wir in der Fußgängerpassage in Potsdam einnahmen, ins Hotel zurück zu fahren. Sie meinte. "Wir könnten doch heute noch etwas Baden gehen." Schon war meine Unsicherheit wieder da. Ich dachte vielleicht kann ich mich auch nur duschen und im Zimmer bleiben.
In der Hotelhalle kam uns dann Marions Mutter entgegen. "Sie sind schon wieder zurück." sprach sie uns an, als sie uns erblickte. "Wir wollen uns beim Baden noch etwas abkühlen. Es ist heute einfach zu warm.", gab meine Mutter als Antwort zurück. "Da wird sich Marion freuen, wenn sie zu uns kämen. Wir sind unten am Strand. Es gibt Strandkörbe und bei uns ist noch einer frei." freute sie sich. Meine Mutter dankte. Und wieder wurde mir Heiß und Kalt zu gleich. Ich dachte noch nach wie ich den entrinnen kann. Doch in unserem Zimmer angekommen, legte meine Mutter gleich die Badeanzüge für uns bereit. "Ich soll meine Badeanzug gleich auf dem Zimmer anziehen.", meinte sie. Ich zog mein Kleid aus, legte den BH ab und auch den Slip. Dann stieg ich in den Badeanzug. Es war ein auffälliger Badeanzug mit großen bunten Blumenmotiven. Ich überprüfte ob auch nichts von meine Brustprothesen und den Spezialslip, den ich trug, zu sehen war. Ach war meine Mutter so weit. Mit einem Badetuch bewaffnet, das wir um unsere Hüften banden, gingen wir nun zum hoteleigenen Strand. Wie versprochen war direkt neben Marion uns ihrer Mutter noch ein Strandkorb frei. Ich hatte gerade darin Platz genommen, als Mario mich aufforderte mit ins Wasser zu kommen. "Es ist schon angenehm warm das Wasser.", meinte sie. "Nun zier dich nicht so Claudia." stichelte auch meine Mutter. Hoffentlich halten meine Prothesen, dachte ich als ich dann nach weiteren Aufforderungen endlich im Wasser war. Wie es Marion erwähnte war es im Wasser wunderbar. Nach der anfänglichen Angst, die ich hatte, genoss ich es jetzt ausgiebig. Da auch nach dem wir wieder an unserem Strandkorb angelangt waren alles noch an seinem Ort saß, wurde ich selbstsicherer.
Jeden Abend wurde, wie ich den Informationen des Hotels entnehmen konnte, ein Unterhaltungsprogramm angeboten. Wieder nahmen ich und meine Mutter daran teil. Auf diese Art vergingen dann die Tage unseres Urlaubes. hin und wieder habe ich nicht nur mit Jens sondern auch mit andern jungen Männern getanzt. Dabei konnte ich weitergehende Annäherungsversuche gekonnt zurückweisen. Und immer weniger machte ich mir darüber Gedanken, dass ich eigentlich ein Junge war der in Damenkleider auftritt. Immer besser lebte ich mich im Urlaub in der Rolle der Frau hinein. So kam dann auch der Tag der Verabschiedung und Heimreise immer näher. Unsere noch offenen Rechnungen hatte meine Mutter beglichen, als wir uns von Marion und ihrer Mutter verabschiedeten und uns auf die Heimfahrt begaben. Unterwegs fuhren wir wieder eine Raststätte an. diesmal ging ich gleich richtig auf die Damentoilette.
Zu Hause angekommen brachten wir unsere Taschen ins Haus. Ich ging anschließend an den Briefkasten, in dem viele Briefe an michgerichtet waren. Vom Arbeitsamt war unter anderem ein Brief an Carsten dabei, denn ich Mutter zeigte. Sie meinte nur", Denn kannst du dir als
Andenken aufheben, wenn du willst Claudia." Es war ein Brief von der Krankenkasse mit der Versichertenkarte von Claudia Bergner, da mich Frau Lindner ja beider Krankenkasse als Auszubildende angemeldet hatte. Dann war da noch ein Brief von der Berufsschule, der den Erhalt des Anmeldeformulars bestätigte und mich nochmals zur Begrüßung in der Aula der Schule einlud. Ach von Frau Lindner war eine Nachricht dabei. Darin ging es, dass ich mich in den nächsten Tagen in ihrem Geschäft vorbeikommen soll. Sie wolle mir die Dienstkleidung überreichen und mich den Kolleginnen vorstellen. Bis ich alle Briefe geöffnet und gelesen hatte ist Abend geworden. Gemeinsam mit meiner Mutter gönnten wir uns ein Abendessen in einem Lokal in der Nähe, da wir keine Lust verspürten selbst zu kochen. Dabei besprachen wir, wie wir die Tage bis zum Beginn meiner Ausbildung nutzen. Meine Mutter hatte keinen Urlaub mehr, so könne ich mich doch um die schmutzige Wäsche hermachen. Ach dass gehöre nun mal zum Frau sein, meinte sie dabei. Mir war es recht. Hatte ich so doch etwas Ruhe, dachte ich.
Also blieb ich den nächsten Tag im Haus. Und obwohl ich zum Waschen der Wäsche nicht unbedingt geschminkt sein muss, brachte ich wie jetzt jeden Tag gewohnheitsmäßig mein Make-up auf. Was mir abends von meiner Mutter ein Lächeln einbrachte. Zunächst sortierte ich die Wäsche nach Farben und nach Pflegesymbolen, darauf hatte mich meine Mutter hingewiesen. Entsprechend bestückte ich danach die Waschmaschine. und ohne mir noch Gedanken zu machen hing ich die Wäsche zum Trocknen im Garten auf. Wie fast immer trug ich einen Rock, mal mit einer Bluse oder Shirt, das als weibliches Shirt erkennbar war. Da wir immer noch warmes und trockenes Wetter haben konnte ich nachmittags die Wäsche abnehmen. Die folgenden Tage gingen für das Bügeln drauf. Ich bin darin noch nicht gut. So musste ich manches Stück mehrmals bearbeiten ehe ich und abends meine Mutter zufrieden war. am Ende der Woche war aber alles erledigt. So rief ich bei Frau Lindner an, um einen Termin zu vereinbaren. Am darauffolgenden Dienstag soll ich im Geschäft erscheinen. Das Wochenende verbrachte ich mit meiner Mutter mit einer Wanderung in die nähere Umgebung.
Wie vereinbart stand ich am Dienstag im Geschäft von Frau Lindner. Sie kam gleich auf mich zu, als sie mich erblickte. Zu dieser Zeit waren keine Kundinnen im Laden. Dabei rief sie alle anwesenden Verkäuferinnen zusammen."Ich mache es kurz" begann sie. "Das ist Frau Claudia Bergner. Sie beginnt dieses Jahr bei uns ihre Ausbildung zur Moderfachverkäuferin. Ich wünsche mir von euch, dass ihr sie mit eurem Wissen unterstütz." Anschließend stellte Frau Lindner mir die einzelnen Verkäuferinnen vor. Es sind da sie Stellvertreterin Frau Meißner, Frau Richter, Frau Nowack, Frau Lehmann, Frau Mildner, Frau Nickolait und die Auszubildende im dritten Jahr Frau Meschke. Mit Frau Lindner ging ich dann in die hinteren Räume. Diese sind einmal unser Aufenthalts- und Pausenraum. Von hier geht es in den Umkleideraum. Wieder stiegen Zweifel in mir auf, als ich den Umkleideraum sah. Hier soll ich mich vor all den anderen Frauen umkleiden? Dann zeigte sie mir zwei Schränke, "Hier die beiden sind jetzt nur für dich." Dabei übergab sie mir die passenden Schlüssel. Ich schloss den ersten Schrank auf. Sorgfältig hingen darin drei Kostüme in Anthrazit, dunkelblau und eins in dunkelrot. Im zweiten Schrank hingen verschiedene Blusen. Ich sollte jetzt eine der Blusen anziehen uns nach und nach die Kostüme anprobieren. Damit solle ich in ihr Büro kommen. Sie wolle sehen ob alles passt. So zog ich zuerst das blaue Kostüm an und ließ mich von Frau Lindner begutachten. Sie war zufrieden. So stellte ich mich in den Anderen ebenfalls vor. Ihre Reaktion fiel immer positiv aus. Das ich dabei immer durch das Geschäft musste, blieben auch die Blicke meiner neuen Kolleginnen nicht aus. Nach zwei Stunden konnte entließ mich Frau Lindner mit den Worten", Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit Frau Bergner. Erleichtert ging ich nach Hause.
Eine weitere Fortsetung, bei der es endlich um die Ausbildung von Claudia geht folgt bald.
Mit lieben Grüßen Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Tatjana_59
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Ich träume gerade vor mich hin, wie schön es wäre wenn die VÄ/PÄ so schnell ginge.....seufz.....Magdalena hat geschrieben:Zu Hause angekommen brachten wir unsere Taschen ins Haus. Ich ging anschließend an den Briefkasten, in dem viele Briefe an michgerichtet waren. Vom Arbeitsamt war unter anderem ein Brief an Carsten dabei, denn ich Mutter zeigte. Sie meinte nur", Denn kannst du dir als
Andenken aufheben, wenn du willst Claudia." Es war ein Brief von der Krankenkasse mit der Versichertenkarte von Claudia Bergner, da mich Frau Lindner ja beider Krankenkasse als Auszubildende angemeldet hatte.
ich warte auf Fortsetzung
Gruß Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Moin Moin Magdalena,
ich freue mich auch schon auf die Fortsetzung von Claudia's Ausbildung
, schön wenn immer so alles unkompliziert abgehen könnte.
Schade für den normalen Alltag
und dir Magdalena ein DANKESCHÖN für diese bisher tolle Geschichte
Danke und ganz lieben Gruß von Lilo
ich freue mich auch schon auf die Fortsetzung von Claudia's Ausbildung
Schade für den normalen Alltag
Danke und ganz lieben Gruß von Lilo
Seufzer gleiten die Seiten des Herbstes entlang,
Treffen mein Herz mit einem Schmerz dumpf und bang
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Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Hallo ihr lieben,
wieder habe ich eine weiterne Teil meiner Geschichte umClaudia ferig. Ich wünsch Euch wieder viel Spass beim Lesen.
Am kommenden Wochenende ist die Begrüßungsveranstaltung in der Berufsschule. Ich wollte da unbedingt perfekt als Frau auftreten. Denn seit ich mich damit abgefunden habe, nur in der Rolle einer Frau eine Ausbildung zu bekommen, wurde durch meine Mutter alles daran gelegt mich in die Frauenwelt einzufügen. so betrachtete ich mich morgens im Bad und stellte fest, meine Fingernägel benötigen eine Nachbesserung. Die Gelnägel konnte ich selbst nicht bearbeiten. Bei meinem Beautycase war doch meine Kundenkarte von Frau Schneider. Nach einem kurzen Telefonat bekam ich für den nächsten Tag einen Termin. Abend erzählte ich meiner Mutter dass ich einen Termin im Kosmetikstudio habe. Sie war erstaunt, dass ich mich selbst um einen Termin bemüht hatte und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Dazu überreichte sie mir einen Umschlag mit der Bemerkung, " Das müsste für die Behandlung reichen." Ich bedankte mich und steckte den Umschlag in meine Handtasche. Am Abend berieten wir uns noch, was ich zu der Veranstaltung tragen sollte. Es sollte festlich sein, aber nicht zu überzogen.
Am nächsten Tag, meine Mutter war schon wieder auf der Arbeit, fuhr ich mit dem Bus zu dem Kosmetikstudio. Es war noch immer ein warmer Sommertag, darum hatte ich ein leichtes Sommerkleid an. So betrat ich das Kosmetikstudio. Wieder stand ich also in dem Raum mit den Bildern von Landschaften und den schönen Frauen an der Wand. Ich ging an einen Tresen, den ich beim ersten Besuch wohl nicht wahr genommen hatte. Hier sprach mich eine nette Dame an, "Was kann ich für sie tun." " Ich habe einen Termin bei Frau Schneider." antworte ich und überreichte dabei meine Kundenkarte. Sie schaute in ihren PC und gab mir meine Kundenkarte mit den Worten, " Sie können da im Wartebereich sich setzen Frau Bergner. Frau Schneider ist gleich für sie da. Es liegt etwas zum Lesen bereit, wenn sie möchten." Ich begab mich in mir zugewiesenen Teil des Studios. Auf einem Tisch lagen verschiedene Zeitschriften. Alle befassten sich mit Körperpflege, Mode und so weiter. Gerade hatte ich mit einem Artikel über Gesichtspflege begonnen, als Frau Schneider den Raum betrat und mich begrüßte. Sie bat mich wieder in eine Kabine zu gehen und mich auszuziehen. Sie beruhigter mich aber, "Diesmal werden ihre hübschen Kleider nicht wieder getauscht." So begab ich mich in die mir geöffnete Kabine. Nach dem ich mich entkleidet hatte legte ich den Bademantel um. Frau Schneider ließ mich dann in den Behandlungsraum eintreten. "Ich möchte ihnen gratulieren", sprach Frau Schneider", sie wirken nicht mehr so verkrampft wie beim letzten Mal." Ich erzählte ihr kurz von unserm Urlaub, und das ich mich schon auf den Beginn der Ausbildung freue. Was auch der Ausschlag für meinen heutigen Termin sei. Sie wollte wissen wie ich mit dem Höschen zurechtkomme und wie meine Brüste hielten. Dabei musste ich meinen Bademantel ablegen. Anschließend begutachtete sie alles und nickte zufrieden. "Es sieht alles noch recht gut aus. Und wenn sie damit auch baden waren." sie schaute mich weiter an. "Ich würde sie gern nochmals in ein Verwöhnbad einladen, Das macht ihre Haut schön weich und hilft gegen lästige Behaarung." Ich willigte ein. Das Bad hatte ich noch in einer angenehmen Erinnerung. So war es auch diesmal. anschließend wurde ich wieder mit einer wohltuenden Lotion eingerieben. Ich wunderte mich nur, dass die angeklebten Brüste hielten. Eine Frage wollte ich aber nicht stellen. Genauso warum bei mir auch seit dem ersten Besuch sich kein Bartwuchs mehr zeigt. Dafür wurde meine Gesichtshaut immer weicher. Jetzt folgte ich Frau Schneider zu ihrem Behandlungstisch. Hier waren viele Gerätschaften verteilt. "So nun werde ich mich ihren Fingern widmen." Sei bearbeitete meine Fingernägel erst mit einer Feile. Dann behandelte sie mein Nagelhäutchen und füllte die so entstandenen Lücken mit neuem Gel auf. Damit das Gel härter wurde, darum konnte ich es zu Hause nicht bearbeiten, soll ich meine Hände unter ein UV-Gerät stecken. Zum Abschluss brachte Frau Schneider die Fingernägel in Form und trug neuen Nagellack auf. Ich betrachte stolz meine neuen Nägel, ehe ich zurück in die Umkleidekabine ging. Diesmal hingen meine Sachen noch so wie ich sie abgelegt hatte bereit. Schnell zog ich mich wieder an. Ich ging durch den Wartebereich an den Tresen um die Behandlung zu bezahlen. Frau Schneider kam gerade dazu als ich bezahlte. Sie verabschiedete mich herzlich und wünschte mir viel Erfolg bei der Ausbildung. Von dem Geld, welches mir meine Mutter gab, war noch etwas übrig. Und als ich auf meinen Heimweg an einem Blumenladen vorbei kam, dachte ich, da wird sich Mamma freuen. Meine Mutter war von der Arbeit schon zu Hause, als ich ankam. Verwundert schaute sie auf den bunten Blumenstrauß, den ich ihr entgegen hielt.
Heute war für mich der große Tag. Gegen dreizehn Uhr beginnt die Begrüßung in der Berufsschule. Ich war sehr aufgeregt. Meine Mutter meinte ich soll heute Strumpfhosen trotz der Wärme anziehen. Da es Sommer ist, und es immer nur heiße Tage waren, hatte ich noch nie Strumpfhosen an. Meist trug ich, um in den Schuhen nicht blasen zu bekommen Füßlinge. Heute also Strumpfhosen. Meine Mutter legte mir dünne fünfzehn Den Strumpfhosen bereit. Sie meinte, "Vorsichtig anziehen, damit du keine Laufmaschen ziehst." Dabei zeigte sie mir wie ich die Strumpfhose zu behandeln habe. Sie zog gleichzeitig selbst so eine Hose an. Es ist ein einzigartiges Gefühl, nach der Behandlung von Frau Schneider, auf meinen glatten Beinen die zarten Strümpfe zu spüren. Weiter habe ich mich für ein schlichtes Kleid, das bis über meine Knie reicht. Meine Mutter meinte, "Dazu würden die Perlenohrringe und die Perlenkette", ein Erbstück von ihrer Mutter, "gut stehen." So nahm ich meine Ohrringe ab. Mutter brachte den besagten Schmuck. Ich betrachte mich danach vor dem Spiegel. Ich sah darin eine schöne Frau. Ich konnte es nicht glauben, vor acht Wochen war ich Carsten, der nicht besonders attraktiv war und keinen Ausbildungsvertrag bekam. Jetzt stehe ich hier als Claudia, die ich als Carsten gern zur Freundin hätte. Ich wurde aus meine Träumen gerissen, als Mutter rief, " Bist du fertig wir müssen los."
Mit dem Auto sind wir nach fünfundvierzig Minuten Fahrt an der Berufsschule angekommen. Überall standen die Neuen mit ihren Eltern vor dem Schulgebäude. Alle gingen auf die große Eingangstüre zu. Seit langem bekam ich wieder so ein mulmiges Gefühl als ich mich unter den Andren auf den Weg in das Schulgebäude begab. Im Foyer der Schule Standen Tische. Über den Tischen hingen Schilder auf denen die einzelnen Berufe standen, welche hier ausgebildet wurden. Mit meiner Mutter an der Seite suchte ich den Stand der Modefachverkäufer. Er war ganz am Ende des Foyers. Vor uns standen schon einige Eltern mit ihren Töchtern, die meine Mitschülerinnen werden sollten. Endlich waren wir an der Reihe. Ich legte meine Einladung vor. Die Mitarbeiterin suchte dann in ihrer Liste meinen Namen. "Hier hab ich sie Frau Bergner, wenn sie hier unterschreiben würden!" Dann übergab sie uns meinen Schülerausweis und eine Mappe mit weiteren Unterlagen für Frau Bergner. Wir sollten nun der Ausschilderung im Haus folgen, damit wir in die Aula gelangen.
Die Aula ist ein großer Saal. Am Zugang musste ich meinen eben erhalten Schülerausweis vorzeigen. "Modefachverkäuferin erste Reihe hinter der Bühne." erhielt ich zur Auskunft. Und an meine Mutter gerichtet. "Die Eltern bitte hier auf den hinteren Reihen Platz nehmen." ich ging auf die erste Reihe zu. Es saßen schon einige Mädchen da. Und bis die Veranstaltung begann war die Reihe voll belegt. Neugierig schaute ich mich um. Alle waren in ihren Kleidern und Kostümen adrett anzusehen. Als Carsten wäre sie sicher mein Geschmack gewesen. Ich merkte Carsten ist noch nicht ganz aus meinem Kopf gewichen.
Die Veranstaltung begann. Eine Streichergruppe spielte ein Stück von Mozart. Dem folgte die Rede des Schulleiters, der uns heute begrüßte. Lang und breit erklärte er uns Neuen seine Schule. Er freue sich, dass wir uns für seine Schule beworben haben. Ihm folgte darauf ein Mitarbeiter der Verwaltung der Schule. Er machte Ausführungen zum Schülerausweis, der zur Nutzung verschiedener Einrichtungen der Schule berechtigt und im Landkreis zur freien Nutzung des Nahverkehrs. In der Mappe die wir alle erhielten seien einmal der Stundenplan, den wir unseren Lehrbetrieben vorlegen sollten, und weitere wichtige Dokumente für unseren Aufenthalt an der Schule. Die Streichergruppe beendete anschließend mir zwei moderneren Stücken die Veranstaltung. Langsam schaute ich mich nach meiner Mutter um, dabei begegneten mir immer wieder die Blicke meiner neun Mitschülerinnen. Ich kann nicht sagen wie es begann, aber es entwickelte sich ein erstes Gespräch. Neben mir saß Madelaine, die hier im Ort wohnte. Sie beginnt ihre Ausbildung in einer angesehen Boutique in der Stadt und wurde unter vielen Bewerberinnen ausgewählt. Ich habe mich als Claudia aus der zwanzig Kilometer entfernten Kleinstadt vorgestellt. Spontan verabredeten wir, und im Unterricht zusammen zu setzen. Wer zuerst in der Schule sei solle der Anderen den Patz freihalten.
Ich bemerkte nicht wie inzwischen meine Mutter neben uns stand. An ihrer Seite die Eltern von Madelaine, wie sich herausstellte, haben auch sie nebeneinander gesessen. Artig stellte ich Madelaine meiner Mutter vor. Was umgekehrt Madelaine auch ihren Eltern tat. Wir verabschiedeten uns, danach fuhren wir zurück nach Hause. Hier las ich mir die Unterlagen von der Schule durch. Sämtliche Unterlagen bekamen wir von der Schule. nur Sportsachen soll jede Schülerin mitbringen. Meine Mutter meinte nur, "Langsam wird mir meine neue Tochter ganz schön teuer." Dabei konnte ich ein Lächeln in ihren Augen erkennen. Das Wochenende verbrachten wir zu Hause. Und am Montag ging ich zu Frau Lindner, um meinen Stundenplan von der Berufsschule vorzulegen. Danach besuchte ich ein Sportgeschäft. In der Damenabteilung suchte ich nach geeigneter Kleidung zum Sportunterricht. mit einem pinkfarben Trainingsanzug und verschiedenen Shirts und Sport-BH verließ mich das Geschäft. So war ich bereit für den ersten Schultag.
Der erste Schultag und ob Madelaine und Claudia beste Freundinnen werden, folgt sicher bald. Hoffentlich schaft Ihr nicht ein.
Liebe Grüße Magdalena
wieder habe ich eine weiterne Teil meiner Geschichte umClaudia ferig. Ich wünsch Euch wieder viel Spass beim Lesen.
Am kommenden Wochenende ist die Begrüßungsveranstaltung in der Berufsschule. Ich wollte da unbedingt perfekt als Frau auftreten. Denn seit ich mich damit abgefunden habe, nur in der Rolle einer Frau eine Ausbildung zu bekommen, wurde durch meine Mutter alles daran gelegt mich in die Frauenwelt einzufügen. so betrachtete ich mich morgens im Bad und stellte fest, meine Fingernägel benötigen eine Nachbesserung. Die Gelnägel konnte ich selbst nicht bearbeiten. Bei meinem Beautycase war doch meine Kundenkarte von Frau Schneider. Nach einem kurzen Telefonat bekam ich für den nächsten Tag einen Termin. Abend erzählte ich meiner Mutter dass ich einen Termin im Kosmetikstudio habe. Sie war erstaunt, dass ich mich selbst um einen Termin bemüht hatte und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Dazu überreichte sie mir einen Umschlag mit der Bemerkung, " Das müsste für die Behandlung reichen." Ich bedankte mich und steckte den Umschlag in meine Handtasche. Am Abend berieten wir uns noch, was ich zu der Veranstaltung tragen sollte. Es sollte festlich sein, aber nicht zu überzogen.
Am nächsten Tag, meine Mutter war schon wieder auf der Arbeit, fuhr ich mit dem Bus zu dem Kosmetikstudio. Es war noch immer ein warmer Sommertag, darum hatte ich ein leichtes Sommerkleid an. So betrat ich das Kosmetikstudio. Wieder stand ich also in dem Raum mit den Bildern von Landschaften und den schönen Frauen an der Wand. Ich ging an einen Tresen, den ich beim ersten Besuch wohl nicht wahr genommen hatte. Hier sprach mich eine nette Dame an, "Was kann ich für sie tun." " Ich habe einen Termin bei Frau Schneider." antworte ich und überreichte dabei meine Kundenkarte. Sie schaute in ihren PC und gab mir meine Kundenkarte mit den Worten, " Sie können da im Wartebereich sich setzen Frau Bergner. Frau Schneider ist gleich für sie da. Es liegt etwas zum Lesen bereit, wenn sie möchten." Ich begab mich in mir zugewiesenen Teil des Studios. Auf einem Tisch lagen verschiedene Zeitschriften. Alle befassten sich mit Körperpflege, Mode und so weiter. Gerade hatte ich mit einem Artikel über Gesichtspflege begonnen, als Frau Schneider den Raum betrat und mich begrüßte. Sie bat mich wieder in eine Kabine zu gehen und mich auszuziehen. Sie beruhigter mich aber, "Diesmal werden ihre hübschen Kleider nicht wieder getauscht." So begab ich mich in die mir geöffnete Kabine. Nach dem ich mich entkleidet hatte legte ich den Bademantel um. Frau Schneider ließ mich dann in den Behandlungsraum eintreten. "Ich möchte ihnen gratulieren", sprach Frau Schneider", sie wirken nicht mehr so verkrampft wie beim letzten Mal." Ich erzählte ihr kurz von unserm Urlaub, und das ich mich schon auf den Beginn der Ausbildung freue. Was auch der Ausschlag für meinen heutigen Termin sei. Sie wollte wissen wie ich mit dem Höschen zurechtkomme und wie meine Brüste hielten. Dabei musste ich meinen Bademantel ablegen. Anschließend begutachtete sie alles und nickte zufrieden. "Es sieht alles noch recht gut aus. Und wenn sie damit auch baden waren." sie schaute mich weiter an. "Ich würde sie gern nochmals in ein Verwöhnbad einladen, Das macht ihre Haut schön weich und hilft gegen lästige Behaarung." Ich willigte ein. Das Bad hatte ich noch in einer angenehmen Erinnerung. So war es auch diesmal. anschließend wurde ich wieder mit einer wohltuenden Lotion eingerieben. Ich wunderte mich nur, dass die angeklebten Brüste hielten. Eine Frage wollte ich aber nicht stellen. Genauso warum bei mir auch seit dem ersten Besuch sich kein Bartwuchs mehr zeigt. Dafür wurde meine Gesichtshaut immer weicher. Jetzt folgte ich Frau Schneider zu ihrem Behandlungstisch. Hier waren viele Gerätschaften verteilt. "So nun werde ich mich ihren Fingern widmen." Sei bearbeitete meine Fingernägel erst mit einer Feile. Dann behandelte sie mein Nagelhäutchen und füllte die so entstandenen Lücken mit neuem Gel auf. Damit das Gel härter wurde, darum konnte ich es zu Hause nicht bearbeiten, soll ich meine Hände unter ein UV-Gerät stecken. Zum Abschluss brachte Frau Schneider die Fingernägel in Form und trug neuen Nagellack auf. Ich betrachte stolz meine neuen Nägel, ehe ich zurück in die Umkleidekabine ging. Diesmal hingen meine Sachen noch so wie ich sie abgelegt hatte bereit. Schnell zog ich mich wieder an. Ich ging durch den Wartebereich an den Tresen um die Behandlung zu bezahlen. Frau Schneider kam gerade dazu als ich bezahlte. Sie verabschiedete mich herzlich und wünschte mir viel Erfolg bei der Ausbildung. Von dem Geld, welches mir meine Mutter gab, war noch etwas übrig. Und als ich auf meinen Heimweg an einem Blumenladen vorbei kam, dachte ich, da wird sich Mamma freuen. Meine Mutter war von der Arbeit schon zu Hause, als ich ankam. Verwundert schaute sie auf den bunten Blumenstrauß, den ich ihr entgegen hielt.
Heute war für mich der große Tag. Gegen dreizehn Uhr beginnt die Begrüßung in der Berufsschule. Ich war sehr aufgeregt. Meine Mutter meinte ich soll heute Strumpfhosen trotz der Wärme anziehen. Da es Sommer ist, und es immer nur heiße Tage waren, hatte ich noch nie Strumpfhosen an. Meist trug ich, um in den Schuhen nicht blasen zu bekommen Füßlinge. Heute also Strumpfhosen. Meine Mutter legte mir dünne fünfzehn Den Strumpfhosen bereit. Sie meinte, "Vorsichtig anziehen, damit du keine Laufmaschen ziehst." Dabei zeigte sie mir wie ich die Strumpfhose zu behandeln habe. Sie zog gleichzeitig selbst so eine Hose an. Es ist ein einzigartiges Gefühl, nach der Behandlung von Frau Schneider, auf meinen glatten Beinen die zarten Strümpfe zu spüren. Weiter habe ich mich für ein schlichtes Kleid, das bis über meine Knie reicht. Meine Mutter meinte, "Dazu würden die Perlenohrringe und die Perlenkette", ein Erbstück von ihrer Mutter, "gut stehen." So nahm ich meine Ohrringe ab. Mutter brachte den besagten Schmuck. Ich betrachte mich danach vor dem Spiegel. Ich sah darin eine schöne Frau. Ich konnte es nicht glauben, vor acht Wochen war ich Carsten, der nicht besonders attraktiv war und keinen Ausbildungsvertrag bekam. Jetzt stehe ich hier als Claudia, die ich als Carsten gern zur Freundin hätte. Ich wurde aus meine Träumen gerissen, als Mutter rief, " Bist du fertig wir müssen los."
Mit dem Auto sind wir nach fünfundvierzig Minuten Fahrt an der Berufsschule angekommen. Überall standen die Neuen mit ihren Eltern vor dem Schulgebäude. Alle gingen auf die große Eingangstüre zu. Seit langem bekam ich wieder so ein mulmiges Gefühl als ich mich unter den Andren auf den Weg in das Schulgebäude begab. Im Foyer der Schule Standen Tische. Über den Tischen hingen Schilder auf denen die einzelnen Berufe standen, welche hier ausgebildet wurden. Mit meiner Mutter an der Seite suchte ich den Stand der Modefachverkäufer. Er war ganz am Ende des Foyers. Vor uns standen schon einige Eltern mit ihren Töchtern, die meine Mitschülerinnen werden sollten. Endlich waren wir an der Reihe. Ich legte meine Einladung vor. Die Mitarbeiterin suchte dann in ihrer Liste meinen Namen. "Hier hab ich sie Frau Bergner, wenn sie hier unterschreiben würden!" Dann übergab sie uns meinen Schülerausweis und eine Mappe mit weiteren Unterlagen für Frau Bergner. Wir sollten nun der Ausschilderung im Haus folgen, damit wir in die Aula gelangen.
Die Aula ist ein großer Saal. Am Zugang musste ich meinen eben erhalten Schülerausweis vorzeigen. "Modefachverkäuferin erste Reihe hinter der Bühne." erhielt ich zur Auskunft. Und an meine Mutter gerichtet. "Die Eltern bitte hier auf den hinteren Reihen Platz nehmen." ich ging auf die erste Reihe zu. Es saßen schon einige Mädchen da. Und bis die Veranstaltung begann war die Reihe voll belegt. Neugierig schaute ich mich um. Alle waren in ihren Kleidern und Kostümen adrett anzusehen. Als Carsten wäre sie sicher mein Geschmack gewesen. Ich merkte Carsten ist noch nicht ganz aus meinem Kopf gewichen.
Die Veranstaltung begann. Eine Streichergruppe spielte ein Stück von Mozart. Dem folgte die Rede des Schulleiters, der uns heute begrüßte. Lang und breit erklärte er uns Neuen seine Schule. Er freue sich, dass wir uns für seine Schule beworben haben. Ihm folgte darauf ein Mitarbeiter der Verwaltung der Schule. Er machte Ausführungen zum Schülerausweis, der zur Nutzung verschiedener Einrichtungen der Schule berechtigt und im Landkreis zur freien Nutzung des Nahverkehrs. In der Mappe die wir alle erhielten seien einmal der Stundenplan, den wir unseren Lehrbetrieben vorlegen sollten, und weitere wichtige Dokumente für unseren Aufenthalt an der Schule. Die Streichergruppe beendete anschließend mir zwei moderneren Stücken die Veranstaltung. Langsam schaute ich mich nach meiner Mutter um, dabei begegneten mir immer wieder die Blicke meiner neun Mitschülerinnen. Ich kann nicht sagen wie es begann, aber es entwickelte sich ein erstes Gespräch. Neben mir saß Madelaine, die hier im Ort wohnte. Sie beginnt ihre Ausbildung in einer angesehen Boutique in der Stadt und wurde unter vielen Bewerberinnen ausgewählt. Ich habe mich als Claudia aus der zwanzig Kilometer entfernten Kleinstadt vorgestellt. Spontan verabredeten wir, und im Unterricht zusammen zu setzen. Wer zuerst in der Schule sei solle der Anderen den Patz freihalten.
Ich bemerkte nicht wie inzwischen meine Mutter neben uns stand. An ihrer Seite die Eltern von Madelaine, wie sich herausstellte, haben auch sie nebeneinander gesessen. Artig stellte ich Madelaine meiner Mutter vor. Was umgekehrt Madelaine auch ihren Eltern tat. Wir verabschiedeten uns, danach fuhren wir zurück nach Hause. Hier las ich mir die Unterlagen von der Schule durch. Sämtliche Unterlagen bekamen wir von der Schule. nur Sportsachen soll jede Schülerin mitbringen. Meine Mutter meinte nur, "Langsam wird mir meine neue Tochter ganz schön teuer." Dabei konnte ich ein Lächeln in ihren Augen erkennen. Das Wochenende verbrachten wir zu Hause. Und am Montag ging ich zu Frau Lindner, um meinen Stundenplan von der Berufsschule vorzulegen. Danach besuchte ich ein Sportgeschäft. In der Damenabteilung suchte ich nach geeigneter Kleidung zum Sportunterricht. mit einem pinkfarben Trainingsanzug und verschiedenen Shirts und Sport-BH verließ mich das Geschäft. So war ich bereit für den ersten Schultag.
Der erste Schultag und ob Madelaine und Claudia beste Freundinnen werden, folgt sicher bald. Hoffentlich schaft Ihr nicht ein.
Liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Monika
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Liebe Magdalena,
sehr schön geschrieben, und freue mich auf weitere Fortsetzungen
Monika
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Saskia.shewulf
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Hallo Magdalena,
Mir gefällt deine Geschichte auch gut von einschlafen kann ja gar keine Rede sein
bitte schreib weiter!
LG Saskia
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bitte schreib weiter!
LG Saskia
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Hallo,
da mich zur Zeit eine Erkältung zu Hause festhält, aber nicht vom Schreiben abhält, möchte ich euch heute einen weitern Teil meine Geschichte einstellen.
Wie immer wünsche ich Euch viel Spass beim Lesen.
Den letzten Sonntag vor dem Schulbeginn verbringe ich zu Hause. An meinem PC habe ich mir eine neue E-Mailadresse unter meinem Mädchennamen eingerichtet. Denn sicher werden an der Schule Freundschaften entstehen. Da kann ich doch nicht Carsten in der Adresse stehen haben. Gleichzeitig informierte ich mich über den Fahrplan. Denn ich muss erst mit dem Bus zum Bahnhof, weiter mit dem Zug und nochmals mit dem Bus zur Schule fahren. Unterrichtsbeginn, so war der Broschüre der Schule zu entnehmen, ist acht Uhr. Bis zur Schule benötige ich einundeinhalb Stunde Zeit für den Weg. Da ich als Frau morgens länger brauche, beginnt ab morgen der Tag fünf Uhr.
Noch ziemlich müde bewege ich mich ins Bad. Mit einer kalten Dusche versuche ich meine Lebensgeister zu wecken. Noch im Bademantel begebe ich mich in die Küche um mir ein Frühstück zu machen. Mehr als eine Tasse Tee und eine Scheibe Toastbrot mit Schmelzkäse bekomme ich aber um diese Zeit nicht hinunter. Ich geh wieder ins Bad und merke wozu Make-up noch gut ist. So kann ich meinem noch nicht sehr ausgeschlafenen Gesicht doch die Frische verleihen, die mir gerade noch fehlt. Jetzt schnell die Strumpfhose, den morgens ist es schon recht kühl, und ein Kleid anziehen, meine Pumps, die Strickjacke meine Handtasche und einen bunten Beutel, den ich mir zurechtgelegt habe, dann muss ich los. An der Bushaltestelle warten schon einige Menschen, die vielleicht ebenfalls noch dem Wochenende nachhingen und sich auf ihrem Arbeitsweg machten. Keiner beachtete den Anderen. Der Bus kam pünktlich. So hatte ich genügend Zeit am Bahnhof und brauchte nicht hetzen um meinen Zug in die Schulstadt zu fahren. Auch der Zug war voll. Da ich fast fünfundvierzig Minuten Fahrzeit vor mir hatte, suchte ich einen Sitzplatz. Im nächten Wagon war ein Platz neben einem jungen Mann frei. Ich setzte mich neben ihn. Er las in seiner Zeitung und nahm mich wohl nicht war. Als ich Ausstieg saß er immer noch da. Der Bahnhof war größer als in meiner Heimatstadt. So brauchte ich länger bis ich vor den Bahnhofsgebäude ankam. Ich beeilte mich um meinen Bus noch zu bekommen. Zwanzig Minuten vor Schulbeginn erreichte ich das Schulgebäude.
Im Foyer der Schule stand eine Tafel. Auf der Tafel standen die Zimmer, in denen die einzelnen Klassen den Unterricht begannen. Meine Klasse der Modefachverkäufer belegte ein Kabinett in der zweiten Etage. Fünf Minuten später erreichte ich das Zimmer. Madelaine war schon vor mir da. Wie verabredet, hat sie für mich den Patz neben sich für mich freigehalten. wir begrüßten uns mit Küsschen links, Küsschen rechts und wieder links. Das war wohl unter Mädchen ganz normal. Ich merkte auch die andern begrüßten sich so, zumindest die, die sich kannten. Der Raum und die Tische haben sich gefüllt, als eine Lehrerin pünktlich acht Uhr das Kabinett betrat. Die Lehrerin stellte sich als Frau Schmittbauer vor. Sie ist für die drei Jahre unserer Ausbildung an der Schule unsere Klassenlehrerin. Ich schätzte Frau Schmittbauer um die fünfzig Jahre und bin eine attraktive Frau in einem Tweedkostüm gekleidet. Zunächst sollten sich alle Schülerinnen vorstellen, mit ihrem Namen und bei wem sie ihre Ausbildung absolvieren. Ich saß mit Madelaine in der dritten Reihe. Da in der ersten Reihe begonnen wurde hatte ich noch etwas Zeit. Als erste begann Simone. Die meisten begannen mit ich heiße oder mein Name ist. Dann kam ich an die Reihe. Mit ich bin Claudia Bergner, was ich wohl mehr an mich richtete, und beginne bei Frau Lindner in dem Geschäft Damenmoden Linden, stellte ich mich vor. Das muss wohl Frau Schmittbauer aufgefallen sein. Mein Make-up verdeckte die Röte, die mir gerade in Gesicht stieg. Sie meinte nur, "Endlich hat eine von euch nicht nur einen Namen sondern sie ist es auch. Das imponiert mir." Und so stellte sich dann auch Madelaine mit ich bin Madelaine Weber vor. Nach der Vorstellungsrunde war die erste Stunde beendet. In der Pause war wir wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Die meisten Geschäfte aus denen wir kamen gehörten zu den besseren Adressen im Landkreis. So wollte jede meinen den besten Betrieb gewählt zu haben. Ich hielt mich dabei bisschen zurück, denn keine sollte hinter mein Geheimnis kommen. Nach der Pause kam Frau Schmittbauer zurück in die Klasse. Auf einem Rollwagen lagen mehrere Stapel mit Büchern, die sie verteilte. Jede musste zu ihr an den Tisch kommen und den Empfang bestätigen. Die Bücher hatten ein enormes Gewicht. Nach dem alle ihre Bücher hatten, sprachen die Lehrerin, "Sie müssen die Bücher nicht jeden Tag mit nach Hause tragen Im hinteren Teil des Zimmers, haben wir für jede Schränke vorbereitet. Sie werden sie dann in der nächten Pause aufsuchen können. die Schlüssel können sie mitnehmen, denn dieses Zimmer ist in den nächsten Jahren ihr Klassenzimmer. In den Schränken können sie auch ihre Wegsachen unterbringen." Es folgten so weitere organisatorische Angelegenheiten, die uns Frau Schmittbauer übermittelte. Zum Schluss machte die Lehrerin mit uns einen Rundgang durch das Schulgebäude. Die Aula kannten wir schon. Es folgte der Sportsaal mit den Umkleide und Duschräumen. Sie waren erst saniert worden. Hier benötigten wir unsren Schülerausweis, erklärte Frau Schmittbauer. So wird sichergestellt, meinte sie das Männer und Damen nur ihren Bereich getrennt betreten können wie bei den Toiletten und Duschen. wir besichtigten die Umkleideräume mit den Duschen. die Duschen erwiesen sich als Einzelkabinen, was mich in meiner Situation erleichterte. Madelaine schien meine Gedanken zu erraten, "Wir können uns ja eine Kabine teilen.", sprach sie spontan. Es wurde Mittagszeit. Nach den wiederholten vorzeigen unseres Schülerausweises, konnten wir aus dem Essenangebot auswählen. Die Abrechnung erfolgt am Monatsende über die Klassenleiter, so erklärte es uns Frau Schmittbauer. die Mittagspause betrug eine Stunde. Mit Madelaine, Sandra und Heike setzte ich mich an einen Tisch. Ich hatte mir nur einen Salat genommen, denn ich hatte keinen Hunger. Die andern Mädchen wählten ähnlich.
An unsern Tisch entwickelte sich zaghaft ein Gespräch. Es ging um die aktuelle Boygroup. Wie niedlich doch der Sänger sei. Madelaine fragte dann, "Ob ich schon eine Freund habe?" "Ich habe mich vor acht Wochen von ihm getrennt." gab ich leicht abwesend zurück in die Runde. Alle am Tisch bedauerten mich. Vielleicht könne ich hier an der Schule einen neuen finden, meinten sie einhellig. Dann ging das Gespräch irgendwie an mir vorbei. Sie fanden in mir eine geduldige Zuhörerin. Mir wurde bewusst, ich kleidete mich wie ein Mädchen in meinem Alter aber im Kopf bin ich immer noch Carsten, der ich bis vor acht Wochen noch war. Ich habe keine Ahnung was Mädchen in meinem Alter interessiert. Über meine alte Liebe Fußball und die Bundesliga kann ich keine Punkte sammeln. Da könnte eher meine Tarnung auffallen und ich meinen Ausbildungsplatz verlieren. Wie stehe ich dann da, vor meine Mutter und Frau Lindner. Mein Aussehen verdanke ich der Kunst von Frau Schneider aus dem Kosmetikstudio und Frau Lindners Kleidung, die ich trug. Zu allem konnte ich nicht mitreden. "Kommst du Claudia noch mit auf den Hof, bevor der Unterricht weitergeht.", so weckte mich Sandra aus meinen Gedanken. Die andern haben schon ihre Teller abgegeben. "Ja, na klar komme ich mit." Wir gesellten uns zu dem Rest unser Klasse, die die Mittagssonne genoss.
Der Zeiger der Hofuhr ermahnte uns wieder in die Unterrichtsräume einzukehren. Nach dem Mittag begann Frau Schmittbauer uns ihr Fach Kommunikation und Korrespondenz näherzubringen. Die richtige Ansprache des Kunden sei wichtig für den Erfolg eines Verkäufers. An einigen Rollenspielen, die sie mit uns durchführte, demonstrierte sie uns, wie es nicht sein soll. Zum Schluss sahen wir eine kleine Film über Staubsaugervertreter, wie sie Kundinnen zum Kauf überredeten. Mit dem Ende des Films war der erste Unterrichtstag beendet. So wie wir uns am Morgen begrüßten verabschiedeten wir uns voneinander.
Auf dem Bahnhof angekommen hatte ich noch genügend Zeit bis mein Zug fuhr. Mir gingen die Gespräche am Mittagstisch nicht aus dem Sinn. In der Vorhalle des Bahnhofs befindet sich ein Presseshop. Ich hoffte einige Zeitschriften junge Frauen zu finden. Ich stand vor einem großen Regal gefüllt mit verschieden Zeitschriften. Einige hatten Frauennamen in ihrem Titel. Ich dachte hat jede Frau ihre eigene Zeitschrift. Andere hatten eine Bezeichnung der dann für die Frau folgte. Einige hatte Kochen und Backen als Hauptthema andere widmeten sich Handarbeiten, und wieder andere der Schönheit. Wie soll ich hier die Richtige finden. Da ich mir nicht sicher war griff ich einfach wahllos zwei Zeitschriften heraus, auf der hübsche junge Mädchen abgebildet waren. Beide Heft sind in Folie eigeschweißt und enthielten einige Extras. Jedenfalls stand es so dick auf der Folie.
Ich muss lange in dem Presseshop gewesen sein, denn mein Zug fuhr gerade ab, als ich den Bahnsteig erreichte. So war ich erst gegen achtzehn Uhr wieder zu Hause. "Ging deine Schule so lange", hörte ich Mutters Stimme aus der Küche als ich ins Wohnzimmer trat. "Ich habe den Zug verpasst.", antwortet ich. Dabei legte ich die Zeitschriften auf den Tisch. "Sind das deine Schulbücher?", fragte meine Mutter. Ich erklärte ihr mein Dilemma von heute Mittag. Ich möchte nicht an der Schule eine Außenseiterin sein. Und um meine Tarnung nicht zu verlieren, muss ich wissen wie Mädchen denken und fühlen. So erklärte ich es meine Mutter. Gemeinsam schaute sie sich dann mit mir die Hefte an. Ich habe scheinbar gut gewählt. in Beiden stand etwas über die neuesten Bands und den trendigsten Schmuck. Auch wie Frau sich bei Liebeskummer Rat holt. Welche Diät hilft usw. "Wenn du willst, können wir die Zeitschriften für dich abonnieren." meinte meine Mutter. "Du verdienst jetzt etwas, da kannst du es abbuchen lassen. So hast du Zeit am Bahnhof und verpasst nicht wieder deinen Zug."
Da es bei einem Abo auch noch ein Prämie gibt, ich wählte die Tücher aus, füllte ich den Bestellschein aus. Am nächsten Tag nahm ich die Bestellscheine mit zum Briefkasten.
Heute hat Claudia ihren ersten Schultag überstanden. Wie es weiter geht, und ob sie sich tiefer in die Gedankenwelt der Frauen einfühlt erfahrt ihr demnächst.
Mit lieben Grüßen
Magdalena
da mich zur Zeit eine Erkältung zu Hause festhält, aber nicht vom Schreiben abhält, möchte ich euch heute einen weitern Teil meine Geschichte einstellen.
Wie immer wünsche ich Euch viel Spass beim Lesen.
Den letzten Sonntag vor dem Schulbeginn verbringe ich zu Hause. An meinem PC habe ich mir eine neue E-Mailadresse unter meinem Mädchennamen eingerichtet. Denn sicher werden an der Schule Freundschaften entstehen. Da kann ich doch nicht Carsten in der Adresse stehen haben. Gleichzeitig informierte ich mich über den Fahrplan. Denn ich muss erst mit dem Bus zum Bahnhof, weiter mit dem Zug und nochmals mit dem Bus zur Schule fahren. Unterrichtsbeginn, so war der Broschüre der Schule zu entnehmen, ist acht Uhr. Bis zur Schule benötige ich einundeinhalb Stunde Zeit für den Weg. Da ich als Frau morgens länger brauche, beginnt ab morgen der Tag fünf Uhr.
Noch ziemlich müde bewege ich mich ins Bad. Mit einer kalten Dusche versuche ich meine Lebensgeister zu wecken. Noch im Bademantel begebe ich mich in die Küche um mir ein Frühstück zu machen. Mehr als eine Tasse Tee und eine Scheibe Toastbrot mit Schmelzkäse bekomme ich aber um diese Zeit nicht hinunter. Ich geh wieder ins Bad und merke wozu Make-up noch gut ist. So kann ich meinem noch nicht sehr ausgeschlafenen Gesicht doch die Frische verleihen, die mir gerade noch fehlt. Jetzt schnell die Strumpfhose, den morgens ist es schon recht kühl, und ein Kleid anziehen, meine Pumps, die Strickjacke meine Handtasche und einen bunten Beutel, den ich mir zurechtgelegt habe, dann muss ich los. An der Bushaltestelle warten schon einige Menschen, die vielleicht ebenfalls noch dem Wochenende nachhingen und sich auf ihrem Arbeitsweg machten. Keiner beachtete den Anderen. Der Bus kam pünktlich. So hatte ich genügend Zeit am Bahnhof und brauchte nicht hetzen um meinen Zug in die Schulstadt zu fahren. Auch der Zug war voll. Da ich fast fünfundvierzig Minuten Fahrzeit vor mir hatte, suchte ich einen Sitzplatz. Im nächten Wagon war ein Platz neben einem jungen Mann frei. Ich setzte mich neben ihn. Er las in seiner Zeitung und nahm mich wohl nicht war. Als ich Ausstieg saß er immer noch da. Der Bahnhof war größer als in meiner Heimatstadt. So brauchte ich länger bis ich vor den Bahnhofsgebäude ankam. Ich beeilte mich um meinen Bus noch zu bekommen. Zwanzig Minuten vor Schulbeginn erreichte ich das Schulgebäude.
Im Foyer der Schule stand eine Tafel. Auf der Tafel standen die Zimmer, in denen die einzelnen Klassen den Unterricht begannen. Meine Klasse der Modefachverkäufer belegte ein Kabinett in der zweiten Etage. Fünf Minuten später erreichte ich das Zimmer. Madelaine war schon vor mir da. Wie verabredet, hat sie für mich den Patz neben sich für mich freigehalten. wir begrüßten uns mit Küsschen links, Küsschen rechts und wieder links. Das war wohl unter Mädchen ganz normal. Ich merkte auch die andern begrüßten sich so, zumindest die, die sich kannten. Der Raum und die Tische haben sich gefüllt, als eine Lehrerin pünktlich acht Uhr das Kabinett betrat. Die Lehrerin stellte sich als Frau Schmittbauer vor. Sie ist für die drei Jahre unserer Ausbildung an der Schule unsere Klassenlehrerin. Ich schätzte Frau Schmittbauer um die fünfzig Jahre und bin eine attraktive Frau in einem Tweedkostüm gekleidet. Zunächst sollten sich alle Schülerinnen vorstellen, mit ihrem Namen und bei wem sie ihre Ausbildung absolvieren. Ich saß mit Madelaine in der dritten Reihe. Da in der ersten Reihe begonnen wurde hatte ich noch etwas Zeit. Als erste begann Simone. Die meisten begannen mit ich heiße oder mein Name ist. Dann kam ich an die Reihe. Mit ich bin Claudia Bergner, was ich wohl mehr an mich richtete, und beginne bei Frau Lindner in dem Geschäft Damenmoden Linden, stellte ich mich vor. Das muss wohl Frau Schmittbauer aufgefallen sein. Mein Make-up verdeckte die Röte, die mir gerade in Gesicht stieg. Sie meinte nur, "Endlich hat eine von euch nicht nur einen Namen sondern sie ist es auch. Das imponiert mir." Und so stellte sich dann auch Madelaine mit ich bin Madelaine Weber vor. Nach der Vorstellungsrunde war die erste Stunde beendet. In der Pause war wir wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Die meisten Geschäfte aus denen wir kamen gehörten zu den besseren Adressen im Landkreis. So wollte jede meinen den besten Betrieb gewählt zu haben. Ich hielt mich dabei bisschen zurück, denn keine sollte hinter mein Geheimnis kommen. Nach der Pause kam Frau Schmittbauer zurück in die Klasse. Auf einem Rollwagen lagen mehrere Stapel mit Büchern, die sie verteilte. Jede musste zu ihr an den Tisch kommen und den Empfang bestätigen. Die Bücher hatten ein enormes Gewicht. Nach dem alle ihre Bücher hatten, sprachen die Lehrerin, "Sie müssen die Bücher nicht jeden Tag mit nach Hause tragen Im hinteren Teil des Zimmers, haben wir für jede Schränke vorbereitet. Sie werden sie dann in der nächten Pause aufsuchen können. die Schlüssel können sie mitnehmen, denn dieses Zimmer ist in den nächsten Jahren ihr Klassenzimmer. In den Schränken können sie auch ihre Wegsachen unterbringen." Es folgten so weitere organisatorische Angelegenheiten, die uns Frau Schmittbauer übermittelte. Zum Schluss machte die Lehrerin mit uns einen Rundgang durch das Schulgebäude. Die Aula kannten wir schon. Es folgte der Sportsaal mit den Umkleide und Duschräumen. Sie waren erst saniert worden. Hier benötigten wir unsren Schülerausweis, erklärte Frau Schmittbauer. So wird sichergestellt, meinte sie das Männer und Damen nur ihren Bereich getrennt betreten können wie bei den Toiletten und Duschen. wir besichtigten die Umkleideräume mit den Duschen. die Duschen erwiesen sich als Einzelkabinen, was mich in meiner Situation erleichterte. Madelaine schien meine Gedanken zu erraten, "Wir können uns ja eine Kabine teilen.", sprach sie spontan. Es wurde Mittagszeit. Nach den wiederholten vorzeigen unseres Schülerausweises, konnten wir aus dem Essenangebot auswählen. Die Abrechnung erfolgt am Monatsende über die Klassenleiter, so erklärte es uns Frau Schmittbauer. die Mittagspause betrug eine Stunde. Mit Madelaine, Sandra und Heike setzte ich mich an einen Tisch. Ich hatte mir nur einen Salat genommen, denn ich hatte keinen Hunger. Die andern Mädchen wählten ähnlich.
An unsern Tisch entwickelte sich zaghaft ein Gespräch. Es ging um die aktuelle Boygroup. Wie niedlich doch der Sänger sei. Madelaine fragte dann, "Ob ich schon eine Freund habe?" "Ich habe mich vor acht Wochen von ihm getrennt." gab ich leicht abwesend zurück in die Runde. Alle am Tisch bedauerten mich. Vielleicht könne ich hier an der Schule einen neuen finden, meinten sie einhellig. Dann ging das Gespräch irgendwie an mir vorbei. Sie fanden in mir eine geduldige Zuhörerin. Mir wurde bewusst, ich kleidete mich wie ein Mädchen in meinem Alter aber im Kopf bin ich immer noch Carsten, der ich bis vor acht Wochen noch war. Ich habe keine Ahnung was Mädchen in meinem Alter interessiert. Über meine alte Liebe Fußball und die Bundesliga kann ich keine Punkte sammeln. Da könnte eher meine Tarnung auffallen und ich meinen Ausbildungsplatz verlieren. Wie stehe ich dann da, vor meine Mutter und Frau Lindner. Mein Aussehen verdanke ich der Kunst von Frau Schneider aus dem Kosmetikstudio und Frau Lindners Kleidung, die ich trug. Zu allem konnte ich nicht mitreden. "Kommst du Claudia noch mit auf den Hof, bevor der Unterricht weitergeht.", so weckte mich Sandra aus meinen Gedanken. Die andern haben schon ihre Teller abgegeben. "Ja, na klar komme ich mit." Wir gesellten uns zu dem Rest unser Klasse, die die Mittagssonne genoss.
Der Zeiger der Hofuhr ermahnte uns wieder in die Unterrichtsräume einzukehren. Nach dem Mittag begann Frau Schmittbauer uns ihr Fach Kommunikation und Korrespondenz näherzubringen. Die richtige Ansprache des Kunden sei wichtig für den Erfolg eines Verkäufers. An einigen Rollenspielen, die sie mit uns durchführte, demonstrierte sie uns, wie es nicht sein soll. Zum Schluss sahen wir eine kleine Film über Staubsaugervertreter, wie sie Kundinnen zum Kauf überredeten. Mit dem Ende des Films war der erste Unterrichtstag beendet. So wie wir uns am Morgen begrüßten verabschiedeten wir uns voneinander.
Auf dem Bahnhof angekommen hatte ich noch genügend Zeit bis mein Zug fuhr. Mir gingen die Gespräche am Mittagstisch nicht aus dem Sinn. In der Vorhalle des Bahnhofs befindet sich ein Presseshop. Ich hoffte einige Zeitschriften junge Frauen zu finden. Ich stand vor einem großen Regal gefüllt mit verschieden Zeitschriften. Einige hatten Frauennamen in ihrem Titel. Ich dachte hat jede Frau ihre eigene Zeitschrift. Andere hatten eine Bezeichnung der dann für die Frau folgte. Einige hatte Kochen und Backen als Hauptthema andere widmeten sich Handarbeiten, und wieder andere der Schönheit. Wie soll ich hier die Richtige finden. Da ich mir nicht sicher war griff ich einfach wahllos zwei Zeitschriften heraus, auf der hübsche junge Mädchen abgebildet waren. Beide Heft sind in Folie eigeschweißt und enthielten einige Extras. Jedenfalls stand es so dick auf der Folie.
Ich muss lange in dem Presseshop gewesen sein, denn mein Zug fuhr gerade ab, als ich den Bahnsteig erreichte. So war ich erst gegen achtzehn Uhr wieder zu Hause. "Ging deine Schule so lange", hörte ich Mutters Stimme aus der Küche als ich ins Wohnzimmer trat. "Ich habe den Zug verpasst.", antwortet ich. Dabei legte ich die Zeitschriften auf den Tisch. "Sind das deine Schulbücher?", fragte meine Mutter. Ich erklärte ihr mein Dilemma von heute Mittag. Ich möchte nicht an der Schule eine Außenseiterin sein. Und um meine Tarnung nicht zu verlieren, muss ich wissen wie Mädchen denken und fühlen. So erklärte ich es meine Mutter. Gemeinsam schaute sie sich dann mit mir die Hefte an. Ich habe scheinbar gut gewählt. in Beiden stand etwas über die neuesten Bands und den trendigsten Schmuck. Auch wie Frau sich bei Liebeskummer Rat holt. Welche Diät hilft usw. "Wenn du willst, können wir die Zeitschriften für dich abonnieren." meinte meine Mutter. "Du verdienst jetzt etwas, da kannst du es abbuchen lassen. So hast du Zeit am Bahnhof und verpasst nicht wieder deinen Zug."
Da es bei einem Abo auch noch ein Prämie gibt, ich wählte die Tücher aus, füllte ich den Bestellschein aus. Am nächsten Tag nahm ich die Bestellscheine mit zum Briefkasten.
Heute hat Claudia ihren ersten Schultag überstanden. Wie es weiter geht, und ob sie sich tiefer in die Gedankenwelt der Frauen einfühlt erfahrt ihr demnächst.
Mit lieben Grüßen
Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Lea Michele
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Hallo Magdalena
Eine wunderschöne Geschicht.
Mach bitte weider so,denn ich verschlinge sie regelrecht.
LG Lae Michele

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Mach bitte weider so,denn ich verschlinge sie regelrecht.
LG Lae Michele
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
-
Karla54
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Hallo Magdalena,
deine Geschichte ist wunderschön geschrieben, man kommt beim lesen so richtig ins Träumen.
In Erwartung der Fortsetzung wünsche ich dir viel Fantasie beim schreiben.
LG Karla
deine Geschichte ist wunderschön geschrieben, man kommt beim lesen so richtig ins Träumen.
In Erwartung der Fortsetzung wünsche ich dir viel Fantasie beim schreiben.
LG Karla
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Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Hallo,
Da ich immer noch zu Hause das Krankenbett hüte, konnte ich an meiner Geschichte weiterschreiben. Gern möcht ich sie Euch den nächsten Teil vorstellen.
Ich wünsche Euch viel Freude beim Lesen.
Eines der Hefte habe ich mir zum Lesen mitgenommen. Während der Zugfahrt schmökerte ich darin. So hatte ich die Hoffnung erst mal über den Tag zu kommen. Auch kam mir die Fahrt heute kürzer vor. Gerade noch rechtzeitig legte ich das Heft in meine Tasche, die ich neben meiner Handtasche mitführte, um auszusteigen. So erreichte ich pünktlich wieder die Schule. Nach der herzlichen Begrüßung, an die ich mich gewöhnen kann. sie gefiel mir besonders. Aus meiner Zeit an der Mittelschule kannte ich es als Carsten nicht. Ich bin hier in einer reinen Mädchenklasse. das ist für manch Anderen sicher ein Traum. Doch ich bin jetzt hier ebenfalls ein Mädchen, das Modefachverkäuferin lernt.
Um acht Uhr betrat ein Herr mittleren Alters den Raum. Er stellte sich als Herr Knochig vor und will uns die Buchhaltung nahe bringen. Es begann wieder die Vorstellungsrunde, wie am Vortage bei Frau Schmittbauer. Dabei schaute Herr Knochig düster drein. Nicht gerade das was junge Damen anspricht. Wenn ich da an die Bilder, die ich heute im Zug in der Zeitschrift zum Vergleich habe. In dem dann folgenden Vortag erweckte Herr Knochig den Eindruck, Verkaufen ist unwichtig, nur auf die Buchhaltung komme es an. Während seines Vortrages ging er durch die Reihen. Plötzlich kam er neben mir an. "Frau Bergner, nicht träumen im Unterricht, die Zeitschrift können sie zu Hause lesen." unbewusst hatte ich die Zeitschrift aus meiner Tasche geholt. Somit war ich in der nächsten Pause von den Mädchen umringt. Gemeinsam stöberten wir durch die Artikel. Da auch ein Bild der Sieger von DSDS dabei war, vergasen wir alles um uns herum. Das Heft hatte mich bei den Mädchen für heute interessant gemacht. Und ich fühlte mich dabei richtig wohl. Der Unterricht war für mich heute Nebensache. Neben Buchhaltung hatten wir noch Korrespondenz- und Kommunikation bei Frau Schmittbauer. Am Nachmittag kam mit Frau Weidemann eine junge Lehrerin, die vielleicht nur sechs Jahre älter war. Sie unterrichtet uns in Warenkunde, Mode allgemein und Warenpräsentation. Frau Weidemann trägt ein leichtes Sommerkleid mit floralem Muster. Auch ist sie sehr locker, was bei uns besonders ankommt. Als sie zufällig meine Zeitschrift, die ich auf meiner Bank liegen hatte, sieht lobt sie mich. "Es ist für uns im Modehandel wichtig immer aktuell zu sein." Ich fand Frau Weidemann sympathisch. Nach dem Unterricht ging ich nicht gleich zum Bahnhof. Mit Madelaine, Heike, Sandra und Melanie trödelte ich noch herum. "Was macht ihr eigentlich am Wochenende?" meldete sich Sandra. "Sonnabendabend spiet hier ein neuer DJ auf."Wir können ja zusammen hingehen?" alle stimmten zu, nur ich zögerte. "Ich weiß nicht wie Nachts die Züge fahren." drückte ich mich etwas. Madelaine meinte, "Bei mir wäre noch ein Bett frei, meine Schwester ist verreist." als ich nicht reagierte, widerholte sie, " Dort kannst du schlafen." Mit "Vielleicht hast du Recht es ist bestimmt schön.", stimmte ich nimmer noch zögerlich zu. Herzlich verabschiedete ich mich von allen, und fuhr zum Bahnhof.
So war ich zur gleichen Zeit wie am Vortag zu Hause. Meine Mutter hatte schon das Abendessen auf dem Tisch. ""Wie war dein Tag heute?", kam gleich von ihr. Ich erzählte alles. Auch das ich mit dem Heft Erfolg hatte, und durch den Tag kam. Nur wusste ich nicht, wie ich den geplanten Besuch der Disco und dem Angebot bei Madelaine zu übernachten beichten soll. "Ist da noch was?", kam von meiner Mutter. Sie merkte, dass mich noch was bewegt. "Ich habe mich am Wochenende mit den Mädchen aus meiner Klasse zur Disco verabredet." "Das ist doch schön. Aber komme mir nicht zu spät nach Hause." mahnte sie. "Und denk daran, was du bist." nach einer langen Pause legte ich nach, "Ich möchte bei Madelaine übernachten. Ihre Schwester ist verreist, da kann n ich ihr Zimmer nehmen. Das hat mit Madelaine angeboten." Mutter kam gerade aus der Küche zurück, wohin sie das Geschirr brachte. Sie setzte sich in den Sessel mir gegenüber. "Das ging ja aber schnell.", kam aus ihr heraus. "Denk daran, du bist jetzt ein Mädchen. Was ist wenn jetzt alles auffliegt?" "Ich möchte doch nur ein bisschen tanzen. Im Urlaub war es doch auch OK." gab ich zurück. "Versprich mir nichts zu trinken und auf dich aufzupassen." " Und geh wirklich in ein getrenntes Bett.", kam noch eine Ermahnung hinterher. "Dann kann ich mich mit den andern Mädchen verabreden?" "Ja, meine Tochter.", antwortete sie. Gemeinsam sahen wir den Rest des Abends eine Wiederholung eines Rosamunde Pilcher Films. Früher konnte ich mir die Filme nicht anschauen, aber heute war ich dafür zugänglich.
Der dritte und in dieser Woche letzte Schultag, verlief ohne weitere besondere Ereignisse. so verabredeten wir uns für Sonnabendabend zur Disco. Während der Zugfahrt vertiefte ich mich weiter in die Zeitschriften.
Am Donnerstag konnte ich länger schlafen. Ich brauchte erst um zehn Uhr im Geschäft sein. Ich meldete mich am Personaleingang an. Frau Lindner öffnete mir. "Guten Morgen Frau Bergner. Wenn sie sich umgezogen haben kommen sie bitte in mein Büro." So ging ich in den Umkleideraum und zog mir die hellblaue Bluse und das dunkle Kostüm an. Zum Schluss stieg ich in die schwarzen Pumps mir sechs Zentimeter Absatz. so ging ich in das Büro. "Ich habe noch einige Sachen für sie. Hier ist der Schlüssel für den Personaleingang und ihr Namenschild, das sie anstecken müssen. Den Empfang bitte ich sie, Frau Bergner, hier zu bestätigen." Sie legte mir eine Liste hin, auf der ich den Erhalt mit meiner Unterschrift gegenzeichnete. "Kommen sie mit ich zeige ihnen das Haus." Wir fingen in der ersten Etage an. In dieser Etage gibt es die Wäsche, Strümpfe, Kostüme, Hosenanzüge, Mäntel, und Jacken und die Festmode. Im Erdgeschoss sind die Blusen, Röcke, Hosen, Kleider und Einzelteile und Sonderangebote erklärte mir Frau Lindner. Die Kasse ist ebenfalls im Erdgeschoss. Hier werde ich, so meint Frau Lindner erst im dritten Ausbildungsjahr eingesetzt. Heute werde ich gemeinsam mit Frau Mildner zusammenarbeiten. "Zuvor möchte ich sie noch fragen ob sie das Angebot mittags ein Essen von der benachbarten Fleischerei annehmen? Dann müsse ich noch schnell, anrufen und für sie noch ein Essen bestellen. Es ist immer gegen zwölf Uhr da." Ich nahm das Angebot war. Dann brachte mich Frau Lindner zu Frau Mildner.
Gemeinsam mit Frau Mildner arbeitete ich im Wareneingang. Heute ist der erste Teil der Winterware eingetroffen erklärte mir Frau Mildner. "Wir haben hier die Lieferscheine, und hier haben wir die Ware." Sie zeigte dabei auf verschiedene großer und kleine Kartons. Dazu stand noch ein Warenträger, der mit Folie umwickelt ist. Zunächst schnitt Frau Mildner vorsichtig die Folie auf. So kamen Wintermäntel zum Vorschein. "An Hand des Lieferscheins prüfen wir auf Vollzähligkeit." meinte sie. Wir prüften die Ediketten und strichen sie auf der Liste ab. im Anschluss Nahmen wir die Mäntel ab, versahen sie mit einemPreisschild, welches wir einer andren Liste entnahmen und hingen sie mit einem Kleiderbügel des Hauses aus eine fahrbaren Ständer. Wo wir zu Letzt noch eine Diebstahlsicherung anbrachten Genauso gingen mit den Kartons, die Blusen und Pullover enthielten vor. So haben wir bis zum nachmitttag gearbeitet. Mit einem Lift der in die erste Etage führte, brachten wir die Mäntel nach oben. Jetzt zeigte mir Frau Mildner, wo die einzelnen Mäntel nach Größe und Modell getrennt in die eingebauten Warenträger platziert werden. So habe ich den ganzen Tag nur Waren umgepackt und transportiert und zum Verkauf vorbereitet. So verlief mein erster Arbeitstag. Nach neunzehn Uhr ist dieser beendet, schließt das Geschäft. Abends zu Hause schmerzten mir die Beine. Noch eine Tag muss ich Durchhalten, denn ich freue mich schon auf die Disco am Sonnabend.
Ich hoffe es hat euch gefallen.
Mit lieben Grüßen
Magdalena

Da ich immer noch zu Hause das Krankenbett hüte, konnte ich an meiner Geschichte weiterschreiben. Gern möcht ich sie Euch den nächsten Teil vorstellen.
Ich wünsche Euch viel Freude beim Lesen.
Eines der Hefte habe ich mir zum Lesen mitgenommen. Während der Zugfahrt schmökerte ich darin. So hatte ich die Hoffnung erst mal über den Tag zu kommen. Auch kam mir die Fahrt heute kürzer vor. Gerade noch rechtzeitig legte ich das Heft in meine Tasche, die ich neben meiner Handtasche mitführte, um auszusteigen. So erreichte ich pünktlich wieder die Schule. Nach der herzlichen Begrüßung, an die ich mich gewöhnen kann. sie gefiel mir besonders. Aus meiner Zeit an der Mittelschule kannte ich es als Carsten nicht. Ich bin hier in einer reinen Mädchenklasse. das ist für manch Anderen sicher ein Traum. Doch ich bin jetzt hier ebenfalls ein Mädchen, das Modefachverkäuferin lernt.
Um acht Uhr betrat ein Herr mittleren Alters den Raum. Er stellte sich als Herr Knochig vor und will uns die Buchhaltung nahe bringen. Es begann wieder die Vorstellungsrunde, wie am Vortage bei Frau Schmittbauer. Dabei schaute Herr Knochig düster drein. Nicht gerade das was junge Damen anspricht. Wenn ich da an die Bilder, die ich heute im Zug in der Zeitschrift zum Vergleich habe. In dem dann folgenden Vortag erweckte Herr Knochig den Eindruck, Verkaufen ist unwichtig, nur auf die Buchhaltung komme es an. Während seines Vortrages ging er durch die Reihen. Plötzlich kam er neben mir an. "Frau Bergner, nicht träumen im Unterricht, die Zeitschrift können sie zu Hause lesen." unbewusst hatte ich die Zeitschrift aus meiner Tasche geholt. Somit war ich in der nächsten Pause von den Mädchen umringt. Gemeinsam stöberten wir durch die Artikel. Da auch ein Bild der Sieger von DSDS dabei war, vergasen wir alles um uns herum. Das Heft hatte mich bei den Mädchen für heute interessant gemacht. Und ich fühlte mich dabei richtig wohl. Der Unterricht war für mich heute Nebensache. Neben Buchhaltung hatten wir noch Korrespondenz- und Kommunikation bei Frau Schmittbauer. Am Nachmittag kam mit Frau Weidemann eine junge Lehrerin, die vielleicht nur sechs Jahre älter war. Sie unterrichtet uns in Warenkunde, Mode allgemein und Warenpräsentation. Frau Weidemann trägt ein leichtes Sommerkleid mit floralem Muster. Auch ist sie sehr locker, was bei uns besonders ankommt. Als sie zufällig meine Zeitschrift, die ich auf meiner Bank liegen hatte, sieht lobt sie mich. "Es ist für uns im Modehandel wichtig immer aktuell zu sein." Ich fand Frau Weidemann sympathisch. Nach dem Unterricht ging ich nicht gleich zum Bahnhof. Mit Madelaine, Heike, Sandra und Melanie trödelte ich noch herum. "Was macht ihr eigentlich am Wochenende?" meldete sich Sandra. "Sonnabendabend spiet hier ein neuer DJ auf."Wir können ja zusammen hingehen?" alle stimmten zu, nur ich zögerte. "Ich weiß nicht wie Nachts die Züge fahren." drückte ich mich etwas. Madelaine meinte, "Bei mir wäre noch ein Bett frei, meine Schwester ist verreist." als ich nicht reagierte, widerholte sie, " Dort kannst du schlafen." Mit "Vielleicht hast du Recht es ist bestimmt schön.", stimmte ich nimmer noch zögerlich zu. Herzlich verabschiedete ich mich von allen, und fuhr zum Bahnhof.
So war ich zur gleichen Zeit wie am Vortag zu Hause. Meine Mutter hatte schon das Abendessen auf dem Tisch. ""Wie war dein Tag heute?", kam gleich von ihr. Ich erzählte alles. Auch das ich mit dem Heft Erfolg hatte, und durch den Tag kam. Nur wusste ich nicht, wie ich den geplanten Besuch der Disco und dem Angebot bei Madelaine zu übernachten beichten soll. "Ist da noch was?", kam von meiner Mutter. Sie merkte, dass mich noch was bewegt. "Ich habe mich am Wochenende mit den Mädchen aus meiner Klasse zur Disco verabredet." "Das ist doch schön. Aber komme mir nicht zu spät nach Hause." mahnte sie. "Und denk daran, was du bist." nach einer langen Pause legte ich nach, "Ich möchte bei Madelaine übernachten. Ihre Schwester ist verreist, da kann n ich ihr Zimmer nehmen. Das hat mit Madelaine angeboten." Mutter kam gerade aus der Küche zurück, wohin sie das Geschirr brachte. Sie setzte sich in den Sessel mir gegenüber. "Das ging ja aber schnell.", kam aus ihr heraus. "Denk daran, du bist jetzt ein Mädchen. Was ist wenn jetzt alles auffliegt?" "Ich möchte doch nur ein bisschen tanzen. Im Urlaub war es doch auch OK." gab ich zurück. "Versprich mir nichts zu trinken und auf dich aufzupassen." " Und geh wirklich in ein getrenntes Bett.", kam noch eine Ermahnung hinterher. "Dann kann ich mich mit den andern Mädchen verabreden?" "Ja, meine Tochter.", antwortete sie. Gemeinsam sahen wir den Rest des Abends eine Wiederholung eines Rosamunde Pilcher Films. Früher konnte ich mir die Filme nicht anschauen, aber heute war ich dafür zugänglich.
Der dritte und in dieser Woche letzte Schultag, verlief ohne weitere besondere Ereignisse. so verabredeten wir uns für Sonnabendabend zur Disco. Während der Zugfahrt vertiefte ich mich weiter in die Zeitschriften.
Am Donnerstag konnte ich länger schlafen. Ich brauchte erst um zehn Uhr im Geschäft sein. Ich meldete mich am Personaleingang an. Frau Lindner öffnete mir. "Guten Morgen Frau Bergner. Wenn sie sich umgezogen haben kommen sie bitte in mein Büro." So ging ich in den Umkleideraum und zog mir die hellblaue Bluse und das dunkle Kostüm an. Zum Schluss stieg ich in die schwarzen Pumps mir sechs Zentimeter Absatz. so ging ich in das Büro. "Ich habe noch einige Sachen für sie. Hier ist der Schlüssel für den Personaleingang und ihr Namenschild, das sie anstecken müssen. Den Empfang bitte ich sie, Frau Bergner, hier zu bestätigen." Sie legte mir eine Liste hin, auf der ich den Erhalt mit meiner Unterschrift gegenzeichnete. "Kommen sie mit ich zeige ihnen das Haus." Wir fingen in der ersten Etage an. In dieser Etage gibt es die Wäsche, Strümpfe, Kostüme, Hosenanzüge, Mäntel, und Jacken und die Festmode. Im Erdgeschoss sind die Blusen, Röcke, Hosen, Kleider und Einzelteile und Sonderangebote erklärte mir Frau Lindner. Die Kasse ist ebenfalls im Erdgeschoss. Hier werde ich, so meint Frau Lindner erst im dritten Ausbildungsjahr eingesetzt. Heute werde ich gemeinsam mit Frau Mildner zusammenarbeiten. "Zuvor möchte ich sie noch fragen ob sie das Angebot mittags ein Essen von der benachbarten Fleischerei annehmen? Dann müsse ich noch schnell, anrufen und für sie noch ein Essen bestellen. Es ist immer gegen zwölf Uhr da." Ich nahm das Angebot war. Dann brachte mich Frau Lindner zu Frau Mildner.
Gemeinsam mit Frau Mildner arbeitete ich im Wareneingang. Heute ist der erste Teil der Winterware eingetroffen erklärte mir Frau Mildner. "Wir haben hier die Lieferscheine, und hier haben wir die Ware." Sie zeigte dabei auf verschiedene großer und kleine Kartons. Dazu stand noch ein Warenträger, der mit Folie umwickelt ist. Zunächst schnitt Frau Mildner vorsichtig die Folie auf. So kamen Wintermäntel zum Vorschein. "An Hand des Lieferscheins prüfen wir auf Vollzähligkeit." meinte sie. Wir prüften die Ediketten und strichen sie auf der Liste ab. im Anschluss Nahmen wir die Mäntel ab, versahen sie mit einemPreisschild, welches wir einer andren Liste entnahmen und hingen sie mit einem Kleiderbügel des Hauses aus eine fahrbaren Ständer. Wo wir zu Letzt noch eine Diebstahlsicherung anbrachten Genauso gingen mit den Kartons, die Blusen und Pullover enthielten vor. So haben wir bis zum nachmitttag gearbeitet. Mit einem Lift der in die erste Etage führte, brachten wir die Mäntel nach oben. Jetzt zeigte mir Frau Mildner, wo die einzelnen Mäntel nach Größe und Modell getrennt in die eingebauten Warenträger platziert werden. So habe ich den ganzen Tag nur Waren umgepackt und transportiert und zum Verkauf vorbereitet. So verlief mein erster Arbeitstag. Nach neunzehn Uhr ist dieser beendet, schließt das Geschäft. Abends zu Hause schmerzten mir die Beine. Noch eine Tag muss ich Durchhalten, denn ich freue mich schon auf die Disco am Sonnabend.
Ich hoffe es hat euch gefallen.
Mit lieben Grüßen
Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Jana80
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Hallo Magdalena-
Ich bin von Deiner Geschichte richtig gefesselt und kann die Fortsetzung kaum erwarten. Es ist eine richtig schöne Storry, in welche ich mich richtig schön vertiefen und mitfühlen kann. Ich wünsche Dir viel Spaß beim weiterschreiben und viel Phantasi.
LG von Deiner sächsischen Landsfrau Jana
Ich bin von Deiner Geschichte richtig gefesselt und kann die Fortsetzung kaum erwarten. Es ist eine richtig schöne Storry, in welche ich mich richtig schön vertiefen und mitfühlen kann. Ich wünsche Dir viel Spaß beim weiterschreiben und viel Phantasi.
LG von Deiner sächsischen Landsfrau Jana