Berlin: Transsexuelle geschlagen
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Anne-Mette
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Berlin: Transsexuelle geschlagen
Moin,
ich will das Geschehene nicht schönreden, aber vielleicht handelt es sich um eine "normale Parkplatzsteitigkeit, die eskalierte".
Auslöser für die Beleidigungen wegen Transsexualität war vielleicht der Streit vorher (macht die Sache allerdings nicht besser).
Einige scheinen "handfest" zu reagieren, wenn beim Verkehr oder beim Parken etwas nicht nach ihrer Nase läuft.
In unserem Nachbarort kam es gestern auch zu einer lautstarken Auseinandersetzung (ohne Trans-Hintergrund), weil ein Getränkelaster rückwärts auf die Straße setzte und dabei ein anderes Auto erwischte.
"Ich habe doch extra die Warnblinkanlage eingeschaltet", meinte der LKW-Fahrer" und regte sich ziemlich über den PKW-Fahrer auf.
Ach ja, eigentlich geht es um diesen Artikel: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/re ... idigt.html
Der Polizeibericht dazu:
Ein bisher noch unbekannter Täter hat gestern Abend in Britz eine 31-Jährige Transsexuelle beleidigt, geschlagen und getreten. Nach Angaben des Opfers und mehrerer Zeugen war es gegen 19 Uhr auf einem Parkplatz in der Späthstraße zunächst zu einem Streit um eine Parklücke gekommen. Der Täter, der als Beifahrer neben einer Frau saß, stieg im Zuge des Streits aus dem Wagen aus und beleidigte zunächst die 67 Jahre alte Mutter der 31-Jährigen fremdenfeindlich. Anschließend lief er auf die 31-Jährige zu, die gerade Einkäufe in den Kofferraum lud, und schlug sie unvermittelt. Als die Angegriffene sich wehrte, packte der Täter sie an den Haaren, zog ihren Kopf herunter und trat ihr mehrfach ins Gesicht. Eine Zeugin alarmierte die Polizei.
Der Unbekannte äußerte sich beleidigend über die Transsexualität der sich heftig wehrenden 31-Jährigen und entfernte sich noch bevor die Polizei eintraf. Die Verletzte wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung übernommen.
Das sind wohl mehrere Faktoren zusammengekommen.
Gruß
Anne-Mette
ich will das Geschehene nicht schönreden, aber vielleicht handelt es sich um eine "normale Parkplatzsteitigkeit, die eskalierte".
Auslöser für die Beleidigungen wegen Transsexualität war vielleicht der Streit vorher (macht die Sache allerdings nicht besser).
Einige scheinen "handfest" zu reagieren, wenn beim Verkehr oder beim Parken etwas nicht nach ihrer Nase läuft.
In unserem Nachbarort kam es gestern auch zu einer lautstarken Auseinandersetzung (ohne Trans-Hintergrund), weil ein Getränkelaster rückwärts auf die Straße setzte und dabei ein anderes Auto erwischte.
"Ich habe doch extra die Warnblinkanlage eingeschaltet", meinte der LKW-Fahrer" und regte sich ziemlich über den PKW-Fahrer auf.
Ach ja, eigentlich geht es um diesen Artikel: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/re ... idigt.html
Der Polizeibericht dazu:
Ein bisher noch unbekannter Täter hat gestern Abend in Britz eine 31-Jährige Transsexuelle beleidigt, geschlagen und getreten. Nach Angaben des Opfers und mehrerer Zeugen war es gegen 19 Uhr auf einem Parkplatz in der Späthstraße zunächst zu einem Streit um eine Parklücke gekommen. Der Täter, der als Beifahrer neben einer Frau saß, stieg im Zuge des Streits aus dem Wagen aus und beleidigte zunächst die 67 Jahre alte Mutter der 31-Jährigen fremdenfeindlich. Anschließend lief er auf die 31-Jährige zu, die gerade Einkäufe in den Kofferraum lud, und schlug sie unvermittelt. Als die Angegriffene sich wehrte, packte der Täter sie an den Haaren, zog ihren Kopf herunter und trat ihr mehrfach ins Gesicht. Eine Zeugin alarmierte die Polizei.
Der Unbekannte äußerte sich beleidigend über die Transsexualität der sich heftig wehrenden 31-Jährigen und entfernte sich noch bevor die Polizei eintraf. Die Verletzte wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung übernommen.
Das sind wohl mehrere Faktoren zusammengekommen.
Gruß
Anne-Mette
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Julia65
Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Ich bin erschrocken über das Aussmaß der Brutalität. Leider hört man sowas immer öfter.
Anfangs ging ich von einer saftigen Ohrfeige aus, oder einem affektivem Faustschlag. Aber warum rasten die Leute heutzutage immer eher völlig aus?
Es ist nachvollziehbar, dass man sich im Leben (in der Öffentlichkeit und überhaupt überall) mal in die Haare bekommt. Auch im Strassenverkehr wird sich mal angebölkt, na und? Aber es gibt doch Grenzen.
Da stellt sich mir jetzt noch die Frage, ob der Täter durch die anscheinend auffällige Transsexualität zusätlich motiviert wurde zuzuschlagen.
Erschütterter Gruß
Julia
P.S.: Der Getränkelasterfahrer war vermutlich nur erschrocken und reagierte daher so. Nach einer gewissen Beruhigungs- und Nachdenkzeit wird er das bestimmt ein wenig anders betrachten. Ist doch auch nur ein Mensch.
Anfangs ging ich von einer saftigen Ohrfeige aus, oder einem affektivem Faustschlag. Aber warum rasten die Leute heutzutage immer eher völlig aus?
Es ist nachvollziehbar, dass man sich im Leben (in der Öffentlichkeit und überhaupt überall) mal in die Haare bekommt. Auch im Strassenverkehr wird sich mal angebölkt, na und? Aber es gibt doch Grenzen.
Da stellt sich mir jetzt noch die Frage, ob der Täter durch die anscheinend auffällige Transsexualität zusätlich motiviert wurde zuzuschlagen.
Erschütterter Gruß
Julia
P.S.: Der Getränkelasterfahrer war vermutlich nur erschrocken und reagierte daher so. Nach einer gewissen Beruhigungs- und Nachdenkzeit wird er das bestimmt ein wenig anders betrachten. Ist doch auch nur ein Mensch.
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Natascha030
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Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Ja, es ist leider furchtbar in unserer Stadt geworden! Abends oder Nachts (was selten vorkommt) mag ich nicht mehr unterwegs sein. Es gibt einfach zu viele durchgeknallte Typen, da reicht ein falscher Blick und die rasten aus..... Es ist egal, ob Mann, Frau, TS oder TV... Leider kann ich mit meiner Bekannten nicht zum Fasching gehen (ich wäre in meinem schönen neuen russichen Kostüm mit der S-Bahn in Mitte unterwegs gewesen), aber ich hätte bestimmt auch ängstliche Gefühle.... Es ist wirklich sehr traurig!!! L.G. Natascha aus dem SW von B ä r-lin 
Frausein ist nicht so leicht, aber sehr schön! :-)
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ab08
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Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Hallo,
hier die entsprechende dpa-Meldung auch abgedruckt bei Welt, Focus:
Eine 31-jährige Transsexuelle ist in Berlin-Neukölln attackiert und verletzt worden.
Vorausgegangen war ein Streit um eine Parklücke in der Späthstraße. Ein unbekannter Täter beleidigte am Montagabend zunächst die Mutter der 31-jährigen fremdenfeindlich, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Danach schlug er plötzlich auf ihre Tochter ein, die gerade Einkäufe in ein Auto lud. Als die 31-Jährige sich wehrte, packte der Täter sie an den Haaren und trat ihr mehrfach ins Gesicht. Laut Polizei beleidigte er sie zudem wegen ihrer Transsexualität. Der Unbekannte konnte fliehen. Die Verletzte wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Bei dem Opfer handelt sich um einen Mann, der aber als Frau anerkannt werden will.
Ich erlaubte mir, den beleidigenden Satz der Meldung zu markieren und möchte hier das Folgende anmerken:
Beim Verfasser handelt es sich um eine besonders rücksichtslose Person, die aber offenbar als "Journalist" anerkannt werden will.
Natürlich ist mir klar, dass Nichtbetroffene hier Schwierigkeiten haben, meinen Ärger zu verstehen. aber solche verletzenden Seitenhiebe machen mich wütend.
Nachtrag:
- Bei dpa sind einige Individuen tätig, die sich durch Missachtung ihrer transsexuellen Mitmenschen auszeichnen. Ähnliches darf ich in meiner NZ öfter lesen.
- Der Beitrag von Tanja Buntrock im Tagesspiegel zeigt, dass es bei uns auch gewissenhafte Journalisten gibt. (vgl. auch obiger Polizeibericht)
http://www.tagesspiegel.de/berlin/poliz ... 34178.html
hier die entsprechende dpa-Meldung auch abgedruckt bei Welt, Focus:
Eine 31-jährige Transsexuelle ist in Berlin-Neukölln attackiert und verletzt worden.
Vorausgegangen war ein Streit um eine Parklücke in der Späthstraße. Ein unbekannter Täter beleidigte am Montagabend zunächst die Mutter der 31-jährigen fremdenfeindlich, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Danach schlug er plötzlich auf ihre Tochter ein, die gerade Einkäufe in ein Auto lud. Als die 31-Jährige sich wehrte, packte der Täter sie an den Haaren und trat ihr mehrfach ins Gesicht. Laut Polizei beleidigte er sie zudem wegen ihrer Transsexualität. Der Unbekannte konnte fliehen. Die Verletzte wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Bei dem Opfer handelt sich um einen Mann, der aber als Frau anerkannt werden will.
Ich erlaubte mir, den beleidigenden Satz der Meldung zu markieren und möchte hier das Folgende anmerken:
Beim Verfasser handelt es sich um eine besonders rücksichtslose Person, die aber offenbar als "Journalist" anerkannt werden will.
Natürlich ist mir klar, dass Nichtbetroffene hier Schwierigkeiten haben, meinen Ärger zu verstehen. aber solche verletzenden Seitenhiebe machen mich wütend.
Nachtrag:
- Bei dpa sind einige Individuen tätig, die sich durch Missachtung ihrer transsexuellen Mitmenschen auszeichnen. Ähnliches darf ich in meiner NZ öfter lesen.
- Der Beitrag von Tanja Buntrock im Tagesspiegel zeigt, dass es bei uns auch gewissenhafte Journalisten gibt. (vgl. auch obiger Polizeibericht)
http://www.tagesspiegel.de/berlin/poliz ... 34178.html
Zuletzt geändert von ab08 am Di 25. Feb 2014, 16:15, insgesamt 2-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Anne-Mette
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Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Moin,
wird nicht unbedingt dazu beitragen, dass "Außenstehende" ihre Schwierigkeiten loswerden oder vermindern können
Gruß
Anne-Mette
gehört hier vielleicht nich ganz hin, aber die "Inflation" der möglichen Begriffe bei FACEBOOK, siehe http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... =23&t=7919Natürlich ist mir klar, dass Nichtbetroffene hier Schwierigkeiten haben
wird nicht unbedingt dazu beitragen, dass "Außenstehende" ihre Schwierigkeiten loswerden oder vermindern können
Gruß
Anne-Mette
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ab08
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Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Hallo Anne-Mette,
da stimm ich Dir voll zu.
Daher steht bei mir IS, denn so seh ich das. - Für mich ist TS nur ein Spezialfall.
Es ist ein Optimierungsproblem, möglichst wenig Begriffe, die aber alles erfassen.
Liebe Grüße, bin da ganz Deiner Meinung
ab
da stimm ich Dir voll zu.
Daher steht bei mir IS, denn so seh ich das. - Für mich ist TS nur ein Spezialfall.
Es ist ein Optimierungsproblem, möglichst wenig Begriffe, die aber alles erfassen.
Liebe Grüße, bin da ganz Deiner Meinung
ab
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Becky
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Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Geht ja gar nicht!!!, toller Journalist, keine Ahnung aber irgendetwas Kritzeln...ab08 hat geschrieben: Bei dem Opfer handelt sich um einen Mann, der aber als Frau anerkannt werden will.
Ich erlaubte mir, den beleidigenden Satz der Meldung zu markieren ...
Beim Verfasser handelt es sich um eine besonders rücksichtslose Person, die aber offenbar als "Journalist" anerkannt werden will.
Sind schon schreckliche Ereignisse, das kann jeden treffen, klar ist: daß das eine sehr Aggressive Person war.
Vieleicht wurde er auch noch durch die TI noch extra Angestachelt...
Aber ebenso beunruhigend finde ich auch die Meldung von Tinka sich nicht mehr rauszutrauen...
Ich weiß nicht was ich gegen solche Typen machen sollte, ich hoffe in so einem Fall noch die 110 wählen zu können, ABER ich werde mir nicht von solchen Leuten mein Leben und meinen Spaß der mir zusteht verderben lassen.
Sich vor Angst zu verkriechen, mindert die Lebensqualität so ennorm, solche Macht werde ich solchen Typen nicht geben. Der Preis der "Sicherheit" ist einfach zu hoch, und es kann Dir doch noch etwas im Alltag passieren, wie das Geschehene beweist.
Habt Mut und laßt euch nicht Einschüchtern, ihr seid nicht alleine...
Hoffnungsvoll
die Rebecca
In der Rocky Horror Show gibt es ein Lied "Don't dream it, be it"
In diesem Motto steckt so viel Weisheit und womöglich auch der Schlüssel zum Glück?
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rena
Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
abend,
ja die gewaltwelle nimmt derzeit überall zu, deshalb wäre es für diejenigen die sich rein gar nicht verteidigen können wirklich besser nicht allein auszugehen,
auch hier in ulm scheint einer rumzulaufen der ti anbaggert befürchte wenn dieser zu oft abgewiesen wird passiert was, deshalb mache ich mir auch zur zeit sorgen um die sicherheit meiner freundin,
hoffe der kerl gerät beim ausrasten dann an mich um ihm zu zeigen wo der pumps hängt
lg
rena
ja die gewaltwelle nimmt derzeit überall zu, deshalb wäre es für diejenigen die sich rein gar nicht verteidigen können wirklich besser nicht allein auszugehen,
auch hier in ulm scheint einer rumzulaufen der ti anbaggert befürchte wenn dieser zu oft abgewiesen wird passiert was, deshalb mache ich mir auch zur zeit sorgen um die sicherheit meiner freundin,
hoffe der kerl gerät beim ausrasten dann an mich um ihm zu zeigen wo der pumps hängt
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Marielle
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Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Hallo, Guten Abend zusammen,
"Ja, es ist leider furchtbar in unserer Stadt geworden!"
Nein, das ist es nicht! Furchtbar ist, dass ein paar Gewalttäter in der Lage sind, indifferente Ängste und Schrecken zu verbreiten. Von etwa 3.500.000 Einwohnern Berlins sind es vielleicht ein paar Dutzend, die jeden Kontakt zu sozialem Verhalten verloren haben; gerundet also 0,00 Prozent. Auch die paar Irren sind ein Problem, keine Frage. Aber meiner Meinung nach ist das grössere Problem, dass zugelassen wird, dass daraus eine Angststarre entsteht, die ca. 3.499.950 Menschen absolut zu unrecht als "furchtbar" diskriminiert. Wie war das noch, mit den Pauschalurteilen?
Im Namen der Berliner, die ich als tolerante, akzeptierende, soziale Menschen und zu einem kleinen Teil auch als Freunde kenne, weise ich die Behauptung, Berlin sei furchtbar, zurück.
"Ich erlaubte mir, den beleidigenden Satz der Meldung zu markieren ... "
Kann man machen, finde ich auch ehrlich OK. Aber: Hat jemand dem Verfasser des Artikels mal eine Mail mit ein paar Informationen über uns geschrieben? Könnte es nicht sein, dass der einfach nicht um das Problem seiner Formulierung wusste?
Habt eine gute Nacht
Marielle
"Ja, es ist leider furchtbar in unserer Stadt geworden!"
Nein, das ist es nicht! Furchtbar ist, dass ein paar Gewalttäter in der Lage sind, indifferente Ängste und Schrecken zu verbreiten. Von etwa 3.500.000 Einwohnern Berlins sind es vielleicht ein paar Dutzend, die jeden Kontakt zu sozialem Verhalten verloren haben; gerundet also 0,00 Prozent. Auch die paar Irren sind ein Problem, keine Frage. Aber meiner Meinung nach ist das grössere Problem, dass zugelassen wird, dass daraus eine Angststarre entsteht, die ca. 3.499.950 Menschen absolut zu unrecht als "furchtbar" diskriminiert. Wie war das noch, mit den Pauschalurteilen?
Im Namen der Berliner, die ich als tolerante, akzeptierende, soziale Menschen und zu einem kleinen Teil auch als Freunde kenne, weise ich die Behauptung, Berlin sei furchtbar, zurück.
"Ich erlaubte mir, den beleidigenden Satz der Meldung zu markieren ... "
Kann man machen, finde ich auch ehrlich OK. Aber: Hat jemand dem Verfasser des Artikels mal eine Mail mit ein paar Informationen über uns geschrieben? Könnte es nicht sein, dass der einfach nicht um das Problem seiner Formulierung wusste?
Habt eine gute Nacht
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Kerstin
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Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Ist "Bezirk Neukölln" und Neukölln nicht das selbe? Ich frage deshalb, weil ich mir gerade auf Googel angesehen habe wo das war. Und da ist es zweimal "ausgeschildert".
Ansonsten wundere ich mich nur über euere Überraschung und betroffenheitslyrik.
Gruß
Kerstin
Ansonsten wundere ich mich nur über euere Überraschung und betroffenheitslyrik.
Gruß
Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Lina
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Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Nimmt zu? Woran erkennst du das - ist das irgendwie statistisch nachgewiesen?Tinka hat geschrieben:Das passierte ja fast unmittelbar vor meiner Haustüre ... ich gehe nicht mehr raus !
Aber im Ernst ... die Brutalität nimmt zu ...
LG ... Tinka
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Magdalena
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Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Hallo zusammen,
ich finde es schlimm wie die Brutalität in unser Gesellschaft zunimmt. Es wird weniger mit einander menschlich umgegangen. Wie Tinka schon schreibt, reicht es nicht mehr nur aufeinander einzuschlagen nein es wird das Opfer auch noch mit Füßen getreten. Und viele Passanten sehen, aus Angst selbst Opfer zu werden, einfach weg. Fragt man nach den Gründen ist es oft lange Weile, das Gesicht des andern oder die Zugehörigkeit zu einer Minderheit. Trotzdem düfen wir den Brutalos nicht das Feld überlassen.
Liebe Grüße Magdalena
ich finde es schlimm wie die Brutalität in unser Gesellschaft zunimmt. Es wird weniger mit einander menschlich umgegangen. Wie Tinka schon schreibt, reicht es nicht mehr nur aufeinander einzuschlagen nein es wird das Opfer auch noch mit Füßen getreten. Und viele Passanten sehen, aus Angst selbst Opfer zu werden, einfach weg. Fragt man nach den Gründen ist es oft lange Weile, das Gesicht des andern oder die Zugehörigkeit zu einer Minderheit. Trotzdem düfen wir den Brutalos nicht das Feld überlassen.
Liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Anne-Mette
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Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Moin,
verschiedene Zeitungen melden heute:
Beamte des Polizeilichen Staatsschutzes nahmen gestern in Britz einen 51-jährigen Mann und eine 63 Jahre alte Frau fest. Der 51-Jährige steht in dringendem Tatverdacht, ... eine Transsexuelle beleidigt und durch Tritte und Schläge verletzt zu haben.
Wir werden beobachten, wie es in der Angelegenheit weitergeht.
Gruß
Anne-Mette
verschiedene Zeitungen melden heute:
Beamte des Polizeilichen Staatsschutzes nahmen gestern in Britz einen 51-jährigen Mann und eine 63 Jahre alte Frau fest. Der 51-Jährige steht in dringendem Tatverdacht, ... eine Transsexuelle beleidigt und durch Tritte und Schläge verletzt zu haben.
Wir werden beobachten, wie es in der Angelegenheit weitergeht.
Gruß
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Re: Berlin: Transsexuelle geschlagen
Hallo, Guten Morgen,
den folgenden Artikel habe ich soeben leider nicht im Netz gefunden:
---------------------------
Berlin (mpd): BVG macht mit bei "Aktion liberale Gesellschaft"
Der BVG, "Berliner Verein für Gruppenerfahrung" (Achtung: leicht zu verwechseln mit der Berliner Verkehrsgesellschaft), hat ein ganz tolles Angebot. Der Verein bietet Kurz-Reisen an, auf denen man sich selbst, seine Mitmenschen und nebenbei auch gleich die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen kann. Und das auch für Spontanreisende und für kleines Geld.
Die Einsteiger-Tour:
In den geräumigen Waggons der U4 geht's vom beschaulichen Innsbrucker Platz zum Nollendorfplatz. Die Mitreisenden sehen überwiegend wie ältere Bewohner aus, die erstaunt bis neugierig gucken, aber niemals den Mund aufmachen würden, um die BVG-Reisenden anzusprechen. Wegen der Unerfahrenenheit der Zielgruppe für diese Reise setzt der BVG auf dieser Fahrt nur besonders geschulte Reflexionshelfer_innen ein.
Diese Reise bietet die Möglichkeit einer ersten, vorsichtigen Kontaktaufnahme zur einheimischen Bevölkerung. Freundliche, stumme Menschen, die ihre alltäglichen Besorgungen erledigen. Am Ziel, dem Nollendorfplatz, warten zwei Damen auf die Reisenden und bieten (gegen Aufpreis) Kaffee, Kaltgetränke und einen kleinen Imbiss an.
Termin: Jederzeit
Buchung: an jedem Fahrscheinautomaten der BVG
Reisepreis:Einzel AB € 2,60
Die City-Tour::
Wer nach der Stärkung am "Nolli" wieder Kraft geschöpft hat, kann von dort die City-Tour starten. Mit der U2 geht's vom Nollendorfplatz zur Schönhauser Allee. Echte! Geschäftsleute, ausländische! Touristen, Einheimische aller Altersgruppen stehen auf dieser Reise als Partner für eine erhebende Selbsterfahrung zur Verfügung; natürlich im Reisepreis enthalten und sehr zurückhaltend.
Erweiterungskurse zur Selbsterprobung bei Tageslicht sind u.a. am Potsdamer Platz, am Märkischen Museum und am "Alex" ohne Aufpreis möglich. Lediglich die Gesamtreisedauer darf 2 Stunden nicht überschreiten. Eine Reisezeitverlängerung ist gegen € 2,60 Aufpreis jedoch jederzeit möglich.
Am Endpunkt dieser Reise hält der BVG ein besonderes Angebot bereit. Die "Schönhauser Arcaden" sind ein als Shopping-Mall getarntes Selbsterfahrungszentrum für 'Andersartige' aller Art. Schwäbische Exilanten und einheimisches Bürgertum stellen die Mehrheit der dortigen Reflexionshelfer, jedoch sind vereinzelt auch südländisch wirkende Migrationshintergründige dem Andersartigen dabei behilflich, sich ganz entspannt auf das Rollenspiel im Zentrum einzulassen; "Show-Shopping in den Arcaden" ist sicherlich eines der besten BVG-Angebote.
Termin: Jederzeit
Buchung: an jedem Fahrscheinautomaten der BVG
Reisepreis:Einzel AB € 2,60
Die Profi-Tour (mit Umsteigen am Mehringdamm)
Das Top-Angebot des BVG ist die Reise mit der U7 und U6 von Neukölln bis Wedding. "Kiez to Kiez" reisen die Teilnehmer_innen zwischen den beiden größten Einrichtungen des BVG, den Zentren für Gesellschaftsbildung "Bergmannkiez" und "Roter Wedding".
In Neukölln wird zum Beginn der Reise in einer unendlichen Vielzahl von Geschäften und Cafes eine Mischung aus Gentrifizierungsopfern und Eigentumswohnungskäufern zur Erprobung des eigenen 'Ich' angeboten. Der Aufenthalt am Mehringdamm ist eine gute Möglichkeit, die auf den BVG-Reisen gewonnenen Erfahrungen auszuprobieren. Bis zur Weiterreise mit der U6 erlebt man alle Arten von Berlinern, Zugereisten und Touristen, die einem mit neugierigen Blicken und dem einen oder anderen Spruch auf den Lippen dabei helfen, seinen eigenen Standpunkt zu überdenken und sich als Teil der Stadt zu erkennen.
Den Höhepunkt der Reise erleben die Teilnehmer_innen am Endpunkt der Fahrt im "roten Wedding". Eine Unmenge Menschen, täuschend echt als 'Alternative' und 'Gastarbeiter' verkleidet, dienen als Kulisse für den befreienden Bummel über die Müllerstrasse zum Weddingplatz, dem krönenden Abschluss dieser Reise. Hier hat der BVG an nichts gespart, um ihnen ein einmaliges Erlebnis von Dazugehörigkeit zu bieten.
Termin: Jederzeit
Buchung: an jedem Fahrscheinautomaten der BVG
Reisepreis:Einzel AB € 2,60
Als besonderes Schnäppchen bietet der BVG die obigen Reisen auch als Pauschalpaket unter dem Titel "Selbsterkenntnis in vollen Zügen" an (Tageskarte AB € 6,70 an jedem Fahrscheinautomaten).
den folgenden Artikel habe ich soeben leider nicht im Netz gefunden:
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Berlin (mpd): BVG macht mit bei "Aktion liberale Gesellschaft"
Der BVG, "Berliner Verein für Gruppenerfahrung" (Achtung: leicht zu verwechseln mit der Berliner Verkehrsgesellschaft), hat ein ganz tolles Angebot. Der Verein bietet Kurz-Reisen an, auf denen man sich selbst, seine Mitmenschen und nebenbei auch gleich die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen kann. Und das auch für Spontanreisende und für kleines Geld.
Die Einsteiger-Tour:
In den geräumigen Waggons der U4 geht's vom beschaulichen Innsbrucker Platz zum Nollendorfplatz. Die Mitreisenden sehen überwiegend wie ältere Bewohner aus, die erstaunt bis neugierig gucken, aber niemals den Mund aufmachen würden, um die BVG-Reisenden anzusprechen. Wegen der Unerfahrenenheit der Zielgruppe für diese Reise setzt der BVG auf dieser Fahrt nur besonders geschulte Reflexionshelfer_innen ein.
Diese Reise bietet die Möglichkeit einer ersten, vorsichtigen Kontaktaufnahme zur einheimischen Bevölkerung. Freundliche, stumme Menschen, die ihre alltäglichen Besorgungen erledigen. Am Ziel, dem Nollendorfplatz, warten zwei Damen auf die Reisenden und bieten (gegen Aufpreis) Kaffee, Kaltgetränke und einen kleinen Imbiss an.
Termin: Jederzeit
Buchung: an jedem Fahrscheinautomaten der BVG
Reisepreis:Einzel AB € 2,60
Die City-Tour::
Wer nach der Stärkung am "Nolli" wieder Kraft geschöpft hat, kann von dort die City-Tour starten. Mit der U2 geht's vom Nollendorfplatz zur Schönhauser Allee. Echte! Geschäftsleute, ausländische! Touristen, Einheimische aller Altersgruppen stehen auf dieser Reise als Partner für eine erhebende Selbsterfahrung zur Verfügung; natürlich im Reisepreis enthalten und sehr zurückhaltend.
Erweiterungskurse zur Selbsterprobung bei Tageslicht sind u.a. am Potsdamer Platz, am Märkischen Museum und am "Alex" ohne Aufpreis möglich. Lediglich die Gesamtreisedauer darf 2 Stunden nicht überschreiten. Eine Reisezeitverlängerung ist gegen € 2,60 Aufpreis jedoch jederzeit möglich.
Am Endpunkt dieser Reise hält der BVG ein besonderes Angebot bereit. Die "Schönhauser Arcaden" sind ein als Shopping-Mall getarntes Selbsterfahrungszentrum für 'Andersartige' aller Art. Schwäbische Exilanten und einheimisches Bürgertum stellen die Mehrheit der dortigen Reflexionshelfer, jedoch sind vereinzelt auch südländisch wirkende Migrationshintergründige dem Andersartigen dabei behilflich, sich ganz entspannt auf das Rollenspiel im Zentrum einzulassen; "Show-Shopping in den Arcaden" ist sicherlich eines der besten BVG-Angebote.
Termin: Jederzeit
Buchung: an jedem Fahrscheinautomaten der BVG
Reisepreis:Einzel AB € 2,60
Die Profi-Tour (mit Umsteigen am Mehringdamm)
Das Top-Angebot des BVG ist die Reise mit der U7 und U6 von Neukölln bis Wedding. "Kiez to Kiez" reisen die Teilnehmer_innen zwischen den beiden größten Einrichtungen des BVG, den Zentren für Gesellschaftsbildung "Bergmannkiez" und "Roter Wedding".
In Neukölln wird zum Beginn der Reise in einer unendlichen Vielzahl von Geschäften und Cafes eine Mischung aus Gentrifizierungsopfern und Eigentumswohnungskäufern zur Erprobung des eigenen 'Ich' angeboten. Der Aufenthalt am Mehringdamm ist eine gute Möglichkeit, die auf den BVG-Reisen gewonnenen Erfahrungen auszuprobieren. Bis zur Weiterreise mit der U6 erlebt man alle Arten von Berlinern, Zugereisten und Touristen, die einem mit neugierigen Blicken und dem einen oder anderen Spruch auf den Lippen dabei helfen, seinen eigenen Standpunkt zu überdenken und sich als Teil der Stadt zu erkennen.
Den Höhepunkt der Reise erleben die Teilnehmer_innen am Endpunkt der Fahrt im "roten Wedding". Eine Unmenge Menschen, täuschend echt als 'Alternative' und 'Gastarbeiter' verkleidet, dienen als Kulisse für den befreienden Bummel über die Müllerstrasse zum Weddingplatz, dem krönenden Abschluss dieser Reise. Hier hat der BVG an nichts gespart, um ihnen ein einmaliges Erlebnis von Dazugehörigkeit zu bieten.
Termin: Jederzeit
Buchung: an jedem Fahrscheinautomaten der BVG
Reisepreis:Einzel AB € 2,60
Als besonderes Schnäppchen bietet der BVG die obigen Reisen auch als Pauschalpaket unter dem Titel "Selbsterkenntnis in vollen Zügen" an (Tageskarte AB € 6,70 an jedem Fahrscheinautomaten).
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.