Oh, wie schön - endlich eine die sich nicht dummdämlich auf ein GPS verlässt. GPS ist ja völlig cool, solange die Geräte Strom haben und sonst funktionieren. Ein Kompass ist aber zuverlässig.Ulrike-Marisa hat geschrieben:Hallo Ilektra,
das mit dem Seenebel habe ich in der dänischen Südsee auch mehrmal erlebt:nahezu geräuschloses, konturloses und diffuses weiss um einen herum und dazu das Tuten der Nebelhörner und der eigenen Maschine. Da hilft nur streng nach Kompass fahren und den vermuteten Kurs auf der Seekarte mitschreiben. Immer wieder shön der Moment, wenn der Nebel plötzlich aufreißt und der wahre Schiffsort bestimmt werden kann....
LG, Ulrike-Marisa![]()
...historische Seemannschaft ist da manchmal noch gefragt, gilt auch für Seegelfrauen...
Ja, Wind ist ja völlig OK, wenn man damit umgehen kann - es sind die Wellen, die problematisch sein können. Ich war mal erste Helferin vor Ort für jemand, der es nicht konnte. Ein Pärchen in einer etwa 50 Fuß Bavaria. Die waren aus mir unbekanntem Grund bei etwa 10 Beaufort unterwegs, wollten bei m maschinenkraft in den Hafen bei Seitenwind reinfahrenDie Einfahr zum Hafen ist recht schmal. (C'an Pastilla, Mallorca). Zur SB Seite ist die Wassertiefe ca 2m und Wird schnell hiemlich Flach. Sandboden. Die Surferecke. das Einfahren ging nicht. Da war er aber schon drinne in der Brandung. Ca. eine halbe Stunde kämpfte er verzweifelt mit Maschinenkraft alleind gegen dieWellen, bis die Yacht endlich regelrecht auf den Strand gespühlt wurde. Erstens war es natürlich dämlich, das überhaupt zu versuchen. Wer die Palma Bucht kennt weß, dass wenn er Seitenwind hat bei der Einfahrt zu C'an Pastilla, dann hat er den Wind fast direkt von Hinten in Arenal und auch mehr Tiefe.Ilektra hat geschrieben:Ich finde Wind beim Segeln gar nicht so schlimm,aber plötzlicher Seenebel,das hat mich zweimal überrascht .Mitten im großen Belt.dann hört man das Rauschen der Containerschiffe ,und ihrer Nebelhörner.Da wird einem doch ganz anders.
Ich habe gehört, dass ein cleverer Segler mit dem Genuasegel versucht hätte. Die Maschine einer Segelyacht bringt ja nicht viel gegen so einem Wind mitten in der Brandung einer Flachwasserküste.
Als Schnorkel-, Freitauch- und Kayakerfahrene hätte ich auch nach einem Rip-Current/einer Brandungsrückströmung Ausschau gehalten. Die nutzt man ja auch als Surfer oer Kayakfahrer, um durch die Brandung aufs Meer zu kommen. Bei dem Wetter muss selbst die Palmabucht einen Rip haben.
Aber, dass man sich eine Bavaria Chartern kann, ist natürlich keine Garantie, dass man Gespühr fürs Waser hat.