Redezeit! Austausch- und Nachrichten-Portal für intergeschlechtliche und transsexuelle Menschen, Crossdresser, nonbinä¤re Menschen, Feministinnen, Luder, Hexen
das ist eine bewegende Geschichte. Die hilft sicher, Deine bisherigen Postings besser zu verstehen.
Ich möchte Dich ermuntern, aus dem bisher Erlebtem das positivste herauszuziehen
Das klingt etwas platt, aber "selbst in unserem Alter" gibt es noch Chancen auf positive Wendungen.
Soweit erst einmal von mir; ich muss erst noch ein wenig nachdenken.
Das klingt nicht gut!Ich wünsche dir,daß du deinen letzten Sätzen keine Taten folgen läßt und dich in professionelle Hände begibst,die dir deinen Lebensmut zurück geben können.Ich habe mir auch Hilfe
geholt,stehe zwar erst am Anfang,aber es tut unheimlich gut,seine Sorgen und Nöte mit einer unabhängigen Person zu bereden.Ich hoffe,du hast die Kraft und den Mut,dich jemandem anzuvertrauen..
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
... aber für mich gibt es keinen anderen Ausweg mehr, als mein Dasein zu beenden. Vielleicht weckt mein Abgang ein letztes Fünkchen von gegenseitiger Achtung und Toleranz in der Menschheit gegenüber den Menschen...
ich bin kein psychologe und weiss nicht, wie der sehr lange text und die offensichtliche selbstmordankündigung zu werten sind, aber beim lesen gehen alle roten lampen an!
monique53 - wenn du nochmal hier lesen solltest, begebe dich in professionelle, d.h. psychologische hilfe!!!
die bist sicher nicht chancenlos.
Du veränderst das Denken und Verhalten von anderen Menschen nicht dadurch, dass du aus dieser Welt flüchtest.
Es gibt sehr viele Menschen, die gerne mit dir die Gedanken und Gefühle austauschen. Das sind Menschen in diesem
Forum. Es sind die Freunde, die ähnliche Dinge wie du durchmachen. Gemeinsamkeit mach stark.
Ich kann deine Gefühle und Gedanken sehr gut teilen. Bisher lebe ich noch in meiner kleinen, eigenen Welt, in der ich
mich hin und wieder als Frau wohlfühlen darf.
Durch dieses Forum ist mir bewusst geworden, dass ich nicht alleine in meiner kleinen Welt lebe, sondern dass diese
meine kleine Welt eigentlich ziemlich groß ist.
Immer wieder habe ich dieses Gefühl gehabt, etwas Verbotenes zu tun. Seit ich in diesem Forum bin, habe ich gelernt,
diese Zeit als Frau zu genießen. Zu Zeit habe ich für mich den folgenden Lebensspruch: "Egal wie sehr Menschen mich beleidigen, wenn Sie mich als Frau sehen. Dieses unglaublich schöne Gefühl können Sie mir nicht nehmen."
Seither ist ziemlich viel Druck von mir abgefallen.
Es würde mich sehr freuen, wieder von dir zu hören.
Noch schöner wäre es, mit dir Gedanken auszutauschen.
die Frage ist, ob wir als Gemeinschaft oder ich als Person helfen können.
Wir haben fast alle schon einiges hinter uns und können vielleicht aus der Erfahrung den einen oder anderen Hinweis geben.
Ich selbst stand auch schon mal so da, dass ich dachte, es würde nicht mehr weiter gehen. Es waren zwar andere Ursachen (Brand im Haus) und meine "Jetzt-erst-recht-Energie" war damals aufgebraucht.
Irgendwie ging es dann wieder - trotz einiger Monate in einem offenen Haus, weil wir auf der Baustelle lebten.
Deine Geschichte ist ergreifend, und doch über weite Teile so vertraut. Vieles von dem, was Du beschreibst, habe ich genauso erlebt. Du bist mit Deinen Empfindungen nicht allein, und in diesem Forum wirst Du viel Verständnis und Zuspruch finden. Gibt Dich also nicht auf.
Ich denke, alles was uns im Leben widerfährt, hat seinen Sinn, wir müssen es nur annehmen und daraus lernen, um zu wachsen. Auch ich habe mich jahrzehntelang versteckt, mein Frausein nur in den eigenen vier Wänden oder des nachts auf einsamen Spaziergängen ausgelebt. Ich habe mit mir selbst gehadert und mir zig mal geschworen, damit aufzuhören, aber das hat nie lange vorgehalten. Ich habe mir einen Bart stehen lassen, um mich daran zu hindern, dem Bild, das ich von mir hatte, entsprechen zu können. Ich habe mich in Religion gestürzt, um all dieses "sündige" Tun hinter mir zu lassen, vergeblich. Schließlich bin ich krank geworden, die Ärzte können mir nicht helfen. Erst Sitzungen bei einer Heilerin haben Bewegung in die über Jahrzehnte aufgestauten Blockaden gebraucht, und auf einmal sprudelte es aus mir heraus, ich musste einfach endlich die Wahrheit bekennen, egal, was dann passieren würde.
Mir geht es viel besser, seit ich offen mich als Frau präsentieren kann, mit Einschränkungen aus Rücksicht auf meine Frau. Wenn sie nicht wäre, würde ich mich nicht scheuen, mich zu meinem Empfinden auch in aller Öffentlichkeit und im Dienst zu bekennen, aber meine Frau leidet auch so schon, da muss ich zumindest vorläufig Rücksicht nehmen und Geduld üben. Es bedrückt mich, dass meine Frau leidet. Sie akzeptiert mich, sie liebt mich, aber sie leidet. Ursache des Leids bin aber nicht nur ich, dazu kommt die Sinnkrise, die sich allen Frauen mit der Menopause einstellt, und sie hängt viel zu sehr an religiösen Wertevorstellungen, die sich mit meinem Tun nicht vereinbaren lassen.
Ich erzähle das, damit Du siehst, dass Du nicht allein bist. Was Du nach meiner Einschätzung brauchst, ist Loslassen, nicht vom Leben, sondern dem Krampfhaften in Deinem Leben, der "intensiven Suche". Ich würde in Deiner Lage zunächst einmal "ohne Rücksicht" auf die Umwelt mein Frausein so leben, dass ich bei mir selber zuhause fühle. Diese innere Zufriedenheit wirst Du auch nach außen ausstrahlen und damit ganz von allein, ohne dafür etwas tun zu müssen, die Menschen anziehen, die Dir helfen können und denen Du etwas bedeuten kannst. Es gibt sie, Du musst sie gar nicht suchen, sie werden Dir über den Weg laufen. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Menschen (vor allem Frauen) mich viel freundlicher behandeln, öfter zulächeln, wenn sie weibliche Attribute wie rosa lackierte Fingernägel, einen weiblichen Ring, Ohrringe an mir sehen. Wahrscheinlich signalisiere ich ihnen, dass ich kein Macho bin, dass ich Frauen mag und Verständnis für sie habe.
Gib Dich also, wie Du bist, und akzeptiere Dich so, ohne Dir Gedanken darüber zu machen, wie es weitergeht. Und lass Dich überraschen von dem, was das Leben für Dich noch bereit hält. Es ist nicht zu spät, ich bin noch acht Jahre älter als Du, übrigens auch mit ähnlichem beruflichen Hintergrund (slavische Philologie), und Probleme habe ich auch, aber ich genieße das Leben, das jeden Tag neu ist.
Die allerbeste Wünsche, und ich hoffe, noch oft von Dir zu hören. Alles Liebe,
Nicoletta
Ne budi ono što si bio, postani to što jesi. -- Sei nicht, was du gewesen, werde, was du bist!
sieh es einmal so...
du hast es bis hierher geschafft, bist an einem wendepunkt angelangt.
jede minute, die du lebst ändert deine situation zu deinen gunsten... jeden tag näherst du dich deinem gewünschten leben...
also warum gerade jetzt aufgeben?
du hast noch so viel vor dir...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...