Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )
Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA ) - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Julia65

Re: Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )

Post 16 im Thema

Beitrag von Julia65 »

Also wirklich, das ist in der Tat ein absolutes Mädchenthema. Aber ich will auch meine Geschichte dazuwerfen:
Ich war von April 1987 bis Sommer 1988 beim 5. Luftwaffenausbildungsregiment in Goslar. Die meiste Zeit verbrachte ich allerdings im Knast, weil ich dauernd dabei festgenommen wurde, wenn ich in Peeptoes, Minirock und Wet-Shirt über den Truppenübungsplatz tänzelte und die Soldaten sich dann spontan zur Masturbation animiert fühlten... nein, Spass beiseite. ;-)

Nach meiner Berufsausbildung Anfang 1987 bekam ich als Antwort auf Bewerbungen stets die Frage, ob ich denn meinen Grundwehrdienst schon abgeleistet hätte. Denn ohne diesen würde mich keiner anstellen, da ja mit der Einberufung noch zu rechnen sei. Also habe ich mich diesbezüglich an das Kreiswehrersatzamt gewendet mit der Bitte das zügig erledigen zu dürfen um meine Arbeitslosigkeit beenden zu können. Meine Einberufung war wie ein Blitzkrieg. Gemustert auf Stufe 2 war ich ja schon seit langem. Also bekam ich nach meiner Meldung beim Kreiswehrersatzamt Freitags(27.3.87) einen Anruf: "Herzlichen Glückwunsch, Mittwoch, 1.4. zu den Herren der Luftwaffe in Goslar. Der Einberufungsbescheid sollte morgen per Einschreiben eintreffen!"- Schluck. Wie sollte ich meine Freundin beibringen, dass ich JETZT weggehe? Es war für mich wie ein Haftbefehl, aber es nutzte ja nix. So hatte ich noch ganze 2 Tage Zeit alles zu regeln. Eine gewisse Unterhaltssicherungsbehörde musste ich noch aufsuchen, damit meine Miete für die Zeit bezahlt wurde etc. MIttwochs morgens dann der emotionale Abschiedskuss von meiner Freundin am Bahnsteig. Auf gings per Zug nach Goslar.

Im Zug war es noch recht friedlich. Nur vereinzelt waren einige Uniformierte dabei, die vor allem darauf achteten, dass von den "Rotärschen" kein Alkohol konsumiert wurde. In Goslar am Bahnhof angekommen starb ich dann einen Tod.
Wie Vieh wurden wir aus dem Zug getrieben. Einge extrem arrogante Uniformierte bauten sich leicht breitbeinig mit verschränkten Armen im Rücken, blauem Schiffchen auf dem Kopf, dessen Spitze auf der Nase zwischen den Augen hing und dessen Sonnebrille keinen Blick auf dessen Augen zulies vor uns auf und rissen dermassen den Hals auf, dass uns Hören und Sehen verging. "Beeilung, Beeilung, Sie sind hier nicht im Altenheim". "Da wäre meine Uroma ja schneller als Sie" "Meine Herren, ab heute weht ein anderer Wind" . Wir wurden mit Worten in Busse geprügelt und in eine Kaserne gekarrt wo die Busse zu verschiedenen Kasernengebäuden fuhren und uns rauswarfen. Es folgte Meldung an einem Tisch im Eingangsbereich der Kompanie. Dann Zweisung der Stuben, Ausgabe von Erstebekleidung, Bekanntmachungen vom Spiess, der Abend war lang. Unser Gruppenführer (Gruppen ca. 12 bis 15 Mann in 2 Stuben), ein Stuffz, entpupte sich als von Minderwertigkeitskomplexen gepeinigter, grossmauliger Fettsack, dem es ein innerer Reichsparteitag zu sein schien uns beim "grossen Stuben und Revierreinigen" anzutreiben, was immer Donnerstags stattzufinden hatte. Die schwarzen Fliesen, die im Gang an den Rändern waren mussten mit Zeitungspapier so blank gewienert werden, dass man sich drin spiegeln konnte. Drauftreten war übrigens strengstens verboten. Ich weiss noch, dass ich mir an diesem 2. Abend beim Dienst die Hände blutig geschufftet hatte. Ständig diesen Fettsack im Nacken, der brüllte: " Ich will mich in den Fliesen sehen können..... ich will morgens mein Frühstück genussvoll bei den Latrienen einnehmen können" bla bla.. .ich dachte: "darf ich nicht lieber 15 Jahre nach Alcatraz?"
Meiner Meinung nach war das übertrieben. Später erkannte ich, dass in gewissem Umfang eine härtere Gangart, insbesondere an den ersten Tagen des Wehrdienstes von Nöten war, wenn man verhindern wollte, dass die Soldaten einem auf der Nase rumsprangen. So geschah, was geschehen musste: Nach dem ersten Wochenende kehrete eine zweistellige Prozentzahl der Rekruten nicht wieder in die Kaserne ein und musst von den Feldjägern eingesammelt werden. Auch ich verbrachte die 2 Tage des ersten Wochendens mit dem Erzählen der Ereignisse bei Mutter und Freundin, die mir das wohl nicht recht glauben wollten und meinten, ich übertreibe.
So vergingen die ersten Wochen der 3 monatigen Grundausbildung. Aber ich stand meinen Mann und hielt durch. Mit der Zeit lockerte sich die Gangart auch etwas und trotz allem, fand ich neben dem Heimweh und neben der Sehnsucht nach meiner Freundin auch das eine oder andere Interessante. Ausbildung an der Waffe. Theoretischer Unterricht über "Karte und Kompass" und Ballistik. Hey, sowas lag mir. Mit der Zeit kam ich zu dem Entschluss: Es ist eigentlich gar nicht mal so wahnsinnig übel hier, man sollte nur zu den mit den "blauen Schiffchen" gehören, nicht zu den mit den oliven (Zur Erklärung: Stammpersonal, also Ausbilder etc, erkannte man in erster Linie daran, dass sie ein blaues Schiffchen trugen, abgesehen von einigen Pommes auf den Schultern). Also lieber anschreien, als angeschrien werden. Eines Tages, wurde die Kompanie wieder mal in den Kompanieunterrichtsraum gefegt, wo der Spiess wieder mal etwas zu verkünden hatte. Diesmal ging es darum neues Stammpersonal zu finden. Er fragte also in die ca. 180 Mann starke Kompanie, wer Interesse daran hätte hier als Ausbilder tätig zu werden. Von den ca. 180 Mann meldeten sich gefühlte 178. Ich auch. Dann sagte er: Wir brauchen 2.
Ernsthaft Interessierte sollten also eine Bewerbung schreiben. Vorraussetzung war Abitur oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Wie viele sich tatsächlich bewarben, kann ich nicht sagen, aber es war wohl eine Menge. Es folgten Termine zu Vorstellungsgesprächen, bei denen ich immer Bilder aus alten Schwarzweissfilmen in denen es um Kriegsgerichte ging, vor Augen hatte. Aber ich wurde tatsächlich genommen. Man bescheinigte mir also die Fähigkeit Rekruten ausbilden zu können. Das dafür eine Verpflichtung von mindestens 4 Jahren nötig war, erfuhr ich erst dann.
Nach meiner Grundausbildung wurden wir beide (Ein Kamerad und ich) in die Ausbildungskompanie geschickt, wo der Drill noch gefühlt nochmal an Härte zunahm. Im Prinzip spielten wir "Full Metal Jacket". Beim "Soldatensportwettkampf" schaffte ich es z.B. im Weitsprung, Werfen etc nicht einmal so weit zu kommen, dass überhaupt PUnkte verzeichnet werden konnten, obwohl ich ALLES gab. Tage später mussten sich einige von uns vom Kompaniechef den Vorwurf anhören, die Spotkämpfe verweigert zu haben, denn so schlechte sportliche Leistungen könnten ja nur Absicht sein. Ansonsten machte ich aber wohl einen ganz guten Dienst. Ich lernte also das Ausbilden an der Waffe, lernte tieferen Umgang mit MG, Pistole, Utzi etc... Es ging auch um Didaktik. Der Unterricht begann täglich um 6 Uhr bis ca. 16 Uhr. Dann folgte 2 Stunden Wachvorbereitung (sowas wie Freizeit-light und dann 24 Stunden Wache. Wir waren also die, die die Kaserne bewachte und das Eingangspfördnerhäuschen bestzten und die Ein- und Ausfahrenden Pkw und Lkw kontrollierten. Danach war ein Tag frei und das ganze ging von vorne los. Es war eine heftige Zeit. Nach Aschluss dieses Lehrgangs (wohl so ein Teil der Unteroffiziers-Lehrgangs) war ich inzwischen 6 Monate dabei und erhielt mein 1. Pommes. Also war ich Gefreiter.
Ich kam in meine alte Kompanie zurück, wo ich selber vor kurzem ja als Rekrut war und wurde direkt auf eine Gruppe losgelassen, die am nächsten Tag anreisen sollte. Ein Gruppenführer so einer Gruppe von Rekruten, also der Ausbilder musste zwingend mindestens Unteroffizier sein. Also war ein Uffz Gruppenführer, der aber nur etwa alle 14 Tage mal nach dem Rechten sehen kam und der stellvertretende Gruppenführer, der da ich war, machte die eigentliche Arbeit der Rekruten. Das war Gang und Gäbe. So wurde wohl die Regelung, Uffze für die Ausbildung nehmen zu müssen ausgehebelt.

Tja, nun stand ich also da, breitbeinig mit den Armen im Rücken verschränkt und blauem Schiffchen, das übertrieben bis weit auf die Nase runtergezogen war, vor den neuen "Rotärschen" und hatte sie anzutreiben. Recht so. Nun ist es auszuhalten. Aber ich wollte es besser machen. Ich wollte die Leute nicht so transinieren wie ich es selber erlebt hatte. Aber während der folgenden 3 Monate musst ich lernen, dass es wirklich notwendig war, die Rekruten anfangs schon gewissermassen zu "erschrecken", denn einige von den frischen Soldaten hatte ein gewisse "Abwehrhaltung". Quasi nach dem Motto: "Was wollt ihr denn? Ihr könnt mir gar nix, ich mach eh was ich will." So hatte ich also in diesem 1. Quartal meine gewissen Schwierigkeiten mit Rekruten bekommen die sich nicht recht fügen wollten und wurde dann von den erfahrenen Kollegen in meinem Zug und dem Zugführer unterwiesen wie ich es in Zukunft handhaben sollte. Das nächste Quartal, mein 4. und als W15er wäre es ja mein vorletztes, lief dann schon anders. Auch ich schrie die Soldaten an, trieb sie an und beleidigte Sie ein stückweit.
Ich glaube aber, ich machte es im Prinzip ganz gut. Denn nach einer gewissen Zeit suchte ich den Kontakt zu meinen Rekruten und das persönliche private Gespräch. Ich hörte von den Sorgen der Leute, die mir ja so bekannt vorkamen, von Trennungen mit der Freundin, von Sehnsucht, Heimweh und ich zeigte Verständnis. Da sie ja wussten, wie ich auch sein konnte, nämlich wie in den ersten Tagen, hatte ich dann keine Probleme mehr mit Respekt und Gehorsam.

Ich bezog nach wie vor nur Wehrsold als W15 Soldat, da man mich mit dem Unterzeichnen meiner Verpflichtung hinhielt. Als Zeitsoldat hätte ich mindestens das Vierfache Einkommen erhalten, was mit dazu beitrag diesen Entschluss überhaupt zu fassen. Es tat sich aber trotz mehrfacher Nachfrage einfach nichts. Immer wieder wurde ich vertröstet.
Ich stellte fest, dass meine Stärken darin lag, theoretischen Unterricht im Klassenzimmer abzuhalten und auch bei der Formalausbildung machte ich ein gutes Werk. So sehr, dass es unter dem Stammpersonal durchaus bekannt wurde und ich sogar um Rat von Uffzen gefragt wurde. Ich gab sogar Zugunterricht. Ich unterrichtete also unter den Augen von Spiess und Kompaniechef mehrmals ganze Züge z.B. in Karte und Kompass.

Was mir aber aufstiess, war die Heilfürsorge. Rekruten, die sich beispielsweise bei der 36 Stundenübung eine fiebrige Mandelentzündung zugezogen hatten wurden "krank auf Stube" oder "fähig für Innendienst" geschrieben. Das beduetete auch, dass sie am Wochenende in der Kaserne zu bleiben hatten und NICHT nach Hause durften, weil sie ja nicht reisefähig sein. Ich erinnere mich an eine schwachsinnige Begründung für die Ablehnung meiner Wochenendheimfahrt wegen Krankheit vom Spiess: "Nein, dann ist da wohlmöglich im Zug mal das Fenster auf und Sie werden noch kranker". Ganz klar: Es war nichts als Erziehung. So kam es, dass Soldaten, die in erster Linie an Sehnsucht zur Freundin litten, mit 38 Fieber in den Gefechtsdienst gingen um sich die Wochenendheimfahrt nicht zu verderben, was m.E. Unverantwortlich war.

nachdem ich die 3 GRuppe ausbildetet neigte sich meine Wehrpflicht dem Ende. Da ich mit einigen Dingen nicht einverstanden war, vor allem mit der Heilfürsorge, entschied ich mich, nicht mehr danach zu fragen, wann ich meine Verpflichtung unterschreiben dürfe. Im Gegenteil, ich begann mich für eine Anstellung in meinem Beruf zu bewerben, was nach einiger Zeit auch erfolgreich war.

Als dann, wirklich nur wenige Tage vor meiner "Auskleidung", ich zur Unterzeichnung gerufen wurde, habe ich abgelehnt und meine Arbeitsvertrag vorgelegt. Da ich ja immer vertröstet wurde, wäre mir es zu unsicher gewesen und ich hätte mich um meine Zukunft gekümmert, erklärte ich. Somit war dann die Bundeswehr bald für mich erledigt.

Tja, das war meine Bundeswehrzeit. In der Zeit hatte ich kaum Zeit für Gedanken an meine geschlechtliche Identität. Gelegentlich, ausserhalb der Kaserne, wenn ich Frauen sah, z.B. bei den Orientierungsmärschen, die durchaus auch mal durch kleine Dörfer ging, traf mich der Neid wie ein Blitz. Wie alle anderen Rekruten schaute ich Frauen in Minirock und Pumps hinterher, aber es wusste ja niemand, dass ich die Frauen beneidete und nicht hätte anbaggern wollen. Das war alles was in der Zeit mit meiner TS zu tun hatte.

LG
Julia
Exuser-2014-02-18

Re: Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )

Post 17 im Thema

Beitrag von Exuser-2014-02-18 »

.
Julia........Du hättest Schriftstellerin werden sollen.

elgetina )..)c..... ))):s
conny
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Re: Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )

Post 18 im Thema

Beitrag von conny »

hallo julia,

ich habe weder bundeswehr noch zivildienst genossen. deine story habe ich mit interesse gelesen, du hast sie gut geschrieben )))(:

fazit: fressen oder gefressen werden, oder?

lg
conny
Sabrina Verena
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Re: Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )

Post 19 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Julia!
Das wäre eine schöne Grundlage für einen Film finde ich.
LG
Verena
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Momo58
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Re: Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )

Post 20 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Meine Zeit bei der Armee war beschissen. Männliche Saufgelage, menschenverachtende Sprüche über Ausländer, Homosexuelle und Transvestiten, Hitlergrüße am laufenden Band. Die Kameraden hatten eine Scheiß-Angst vor den Terroristen der Rote-Armee-Fraktion (RAF). Mit zitternden Knien wurde am Zaun entlang Streife gelaufen. Das führte dazu, dass dem Kasernenkomandanten eines nachts versehentlich ins Hinterteil geschossen wurde. Welch herrliches Zeichen da doch unbeabsichtigt gesetzt wurde! Als Unteroffizier vom Dienst entwickelte ich fast mütterliche Züge gegenüber den ach so männlichen Kameraden, die eigentlich nur armseelige Würstchen waren. Da ich damals schon Transvestit war, konnte ich meine transvestive Seite nur an den Wochenenden ausleben. Auf die Idee, wegen meiner sexuellen Neigung auf Wehruntauglichkeit zu plädieren kam ich nicht, weil es damals zum guten Ton gehörte Soldat zu sein und bei der Wahl des Arbeitsplatzes war es auch leichter. Meinen ersten Badeanzug kaufte ich mir vom Wehrsold. Das war das einzige positive Erlebnis, an das ich mich erinnern kann.

liebe Grüße
Momo
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Saskia.shewulf
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Re: Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )

Post 21 im Thema

Beitrag von Saskia.shewulf »

[quote="Julia65"]Also wirklich, das ist in der Tat ein absolutes Mädchenthema. Aber ich will auch meine Geschichte dazuwerfen:
Ich war von April 1987 bis Sommer 1988 beim 5. Luftwaffenausbildungsregiment in Goslar. Die meiste Zeit verbrachte ich allerdings im Knast, weil ich dauernd dabei festgenommen wurde, wenn ich in Peeptoes, Minirock und Wet-Shirt über den Truppenübungsplatz tänzelte und die Soldaten sich dann spontan zur Masturbation animiert fühlten... nein, Spass beiseite. ;-)

Hallo Julia
Irgendwie verry english dein Humor 123....... :)p

Nur gut das ich zur FFW gegangen bin ich glaub beim Bund wäre ich hoffnungslos untergegangen das ging gar nicht ich hatte damals
schöne lange blonde Haare 1 hand breit Über die Schulter und war der geborene Headbanger Mit Lederjacke Kutte usw.

Naja dafür warn wir damals 10 ender Also 10 Jahre feuerwehrdienst ich glaub am anfang waren das sogar 250 Stunden pro Jahr( Mona meinte 200
kann auch sein weis ich jetz nich mehr so genau Sind im März 25 Jahre draus geworden) Ob ich noch lange dabei bleibe weiß ich nicht so genau
weil die Themen im Kameradschaftlichen Teil mich nicht mehr vom Hocker reissen 28 Mann bloss eine Frau Hmh mal sehen und nur dienst naja? :(
Wenns mit meinem CD mehr wird bringt das nix mehr bei der letzten Übung am Mittwoch kam ich mir irgendwie nicht mehr Dazugehörig vor.

Lg Saskia
Wer keinen Mut zum träumen hat
-hat keine Kraft zum Kämpfen
Julia65

Re: Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )

Post 22 im Thema

Beitrag von Julia65 »

Steffi_W hat geschrieben: Obwohl Männer in Uniformen finde ich ganz sexy..... :oops:
Vielleicht war das ja der Grund für T5 :lol:
LG
Julia
geraldine
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Re: Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )

Post 23 im Thema

Beitrag von geraldine »

Hallo Ihr Zwei..
Finde ich sehr lustig !
Ich kann mir faßt denken was T 5 ist. Gibt es eine Erklärung ? ( kann ruhig in Uniform sein )
Geraldine
Franziska-Anita
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Re: Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )

Post 24 im Thema

Beitrag von Franziska-Anita »

Hallo,

ich hab auch unser Vaterland verteidigt, gegen was auch immer? War beim 20. Luftwaffenausbildungsregiment in Holzdorf. Mitten in der Pampa.
Saß dort nach der Aga bis DZE im Büro und hab glaub ich alle Formulare die es bei der Bundeswehr gibt ausgefüllt,geordnet und verschickt. Langweiliger
ging es nicht.

LG
Franzi
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Re: Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )

Post 25 im Thema

Beitrag von Laura R »

Moin,
ich war 12 Jahre bei der Marine, das war eine super Zeit die ich auch nicht missen möchte. Die meiste Zeit davon bin ich zur See gefahren. Ich würde auch wieder dahin gehen.
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!
exuser-2013-12-17

Re: Wie war Eure Zeit bei der Armee (Bund oder NVA )

Post 26 im Thema

Beitrag von exuser-2013-12-17 »

Hallo, ich staune, was da für Sachen erzählt werden. Meine militärische Laufbahn war zuerst bei der Artillerie, nur für die Grundausbildung, dann alles im technischen Sektor bei der Luftwaffe, also eigentlich mit allen Flugzeugtypen der Schweiz. So kam es, dass ich, anlässlich von Austauschprogrammen, bei Aufenthalten in der Französischen und Deutschen Armee Erfahrungen sammeln konnte. Doch bei der Deutschen Bundeswehr (Lufttransport und Panzerabwehr mit Helikoptern habe ich nie solchen Quatsch, wie beschrieben, erlebt. Für mich waren solche Erfahrungen in anderen Armeen sehr lehrreich und ich konnte Vergleiche über Ausbildungsmethoden in der Schweiz, Deutschland und Frankreich machen. Obwohl da manche Ansichten und Methoden auseinander gegangen sind, schlechte Erfahrungen habe ich nie gemacht und der persönliche Austausch auf allen Stufen war sehr erfreulich.
LG urock
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