Diskussion: Hormone und Antiandrogene
Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Caira

Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 1 im Thema

Beitrag von Caira »

Ich führe mal das Thema aus meinem Tagebuch weiter ...
Anouk hat geschrieben:Hier mal die Links dazu aus einer medizinischen Datenbank

Finasterid = Das einzige Mittel das gegen Haarausfall wirkt wenn sie Wurzeln noch leben. Es hat bei weitem weniger Nebenwirkungen als Androcur

Androcur 10mg = Ich finde die Nebenwirkungen sind schlimmer als bei Finasterid

Spironolacton = ist kein Testosteronblocker, sondern ein Mittel gegen Ödne und gegen Bluthochdruck. Besondere Nebenwirkung das Brustwachstum.

Dienoget = Das willst Du nicht nehmen!! Denn es verhindert die Bildung von Östrogenen. also Contraproduktive

LG
Anouk

Liebe Anouk,
dem kann ich nur teils zustimmen. Neben Finasterid gibt es noch Dutasterid, welches wesentlich effektiver arbeitet, weil es mehr Rezeptoren belegt. Stand mal irgendwo, bin da keine Fachkraft. Jedenfalls ist es effektiver, kostet aber auch mehr. Ein Vergleich mit Androcur ist nicht sehr sinnvoll, da Androcur bereits die Testoesteronproduktion im gesamten blockiert. Finasterid blockiert lediglich das Spaltprodukt DHT, dein Testosteron bleibt prinzipiell davon unberührt. Deswegen wird Finasterid eigentlich auch bei TS nicht verwendet, trifft man nur mal in Ausnahmefällen an. Spironolcation wird sehr häufig in den US eingesetzt, weil dort Androcur sehr verschrieen ist. Hat halt eine antiandrogene Wirkung, aber ist weniger effektiv als Androcur - selbes gilt für Dienogest. Habe ich lediglich irgendwo gelesen, dass das auch eine Alternatie ist.

Der Testo-Spiegel wird ja generell schon vom Östrogen gedrückt. Mein Endo meinte, dass der Körper "merkt" - da ist ja schon ein Hormon, da brauche ich nicht mehr viel produzieren. Das Androcur beschleunigt das halt etwas und treibt die Feminisierung voran. Viele nehmen davon auch kleine Dosierungen, um das net zu übertreiben. Soweit ich mich aber informieren konnte, ist Androcur nach wie vor das beste Mittel und wird deshalb auch sehr oft angewendet. Man kann die HRT auch ohne Antiandrogen machen - das kann man ja entscheiden. Dauert hat dann länger bzw. passiert erstmal weniger. Ich probiers erstmal - absetzen geht immer noch und gleich impotent wird niemand werden.

Was nimmst du denn Anouk? Finasterid? Wie wirkt das bei Dir? Als Alternative durchaus denkbar. Welche Dosierung nimmst Du, wenn dann? Gegen Haarausfall wirkt übrigens Minoxidil auch sehr gut - effektiver soweit ich weiß, als Finasterid (schaue mal im Alepozie-Forum). Muss man aber dann halt immer anwenden. Finasterid ist da auch net immer so der Bringer. Generell gehts ja nur um das Blocken von DHT und das bekommt man mit jedem Antiandrogen hin. Finasterid lässt aber das Testo in Ruhe, sodass es auch bei Männer eingesetzt werden kann - bei uns ist das ja egal, da "rockt" Androcur in der Wirkung mehr. :mrgreen:

LG Nika
Julia65

Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 2 im Thema

Beitrag von Julia65 »

Hallo Nika,
auch ich bin alles andere als eine Fachkraft, aber....
was ich über Androcur so las, hat mir manchesmal die Haare zu Berge stehen lassen. Nebenwirkungen aller übelster Sorte. Und die Gesundheitsrisiken steigen wohl auch gewaltig.
Im Prinzip sehe ich es ähnlich wie du: Erstmal versuchen, ändern kann man ggf. immernoch. Ich verlasse mich da einfach erstmal auf meinen Endokrinologen.
Die Erhaltung meiner Gesundheit steht für mich an erster Stelle, das ist das Wichtigste. Mir ist klar, dass ich mit der HET natürlich gewisse gesundheitliche Risiken eingehe, na klar, aber diese möchte ich natürlich so gering wie möglich halten, selbst wenn es bedeutet, dass die Feminisierung dadurch deutlich langsamer vonstatten geht. Hauptsache sie geschieht.
Ich habe bisher auf Androcur oder ähnliches verzichtet. Ich nehme ausschliesslich die Pflaster namens (Estradiol 50). 2 mal wöchentlich erneuern. (wobei ich das "alte" noch eine weitere halbe woche dranlasse).
Ich verzichte also auf Androcur, (mein Endo hat Androcur auch nie vorgeschlagen) und nehme die Hormone transdermal zu mir um meine Leber zu schonen, die ja eh schon ewig bei Blutbildern für Werte sorgte die ein Arzt immer zumindest erwähnenswert fand.
Dennoch sind meine Leberwerte nun extrem angestiegen , wie du weisst , und ich warte gespannt auf die nächste Blutuntersuchung in der Hoffnung, dass sich das regeln lässt.
Sollten die Hormone dafür verantwortlich sein, bleibt (da ich ja keine Antiandrogene nehme und die Hormone eh schon transdermal zuführe) nur eine Verringerung der Dosierung oder eben, im Extremfall, ein Abbruch der HET. Der Gedanke gruselt mir allerdings.
LG
Julia
Caira

Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 3 im Thema

Beitrag von Caira »

Hallo Julia,

ja, man liest halt viel über Androcur und notfalls kann man wirklich auf was Seichtes umsteigen. Das Ding ist ja dabei, dass die Nebenwirkungen nicht vom Androcur sind sondern in erster Linie durch das Fallen des Testo-Spiegels entstehen. Damit muss man dann natürlich klarkommen, weil entweder man hat Testo oder halt nicht. Das in der Übergangszeit da der Körper erstmal selbst "blöd" schaut, ist klar - vielleicht 50/50 Östrogen und Testo klar - das führt zu Ungleichgewichten im Körper. Später, wenn die Spiegel in etwas im feminine Rahmen sind, legt sich das sicher auch wieder.

Beim Androcur kommts immer auf die Dosis an - wie bei allem. Normalerweise gibts die als 10mg - mein Endo meinte, kaufen sie sich einen Pillenteiler und nehmen eine Viertel. So viel is das ja nicht und er meinte, dass wir auch erstmal gucken müssen, wie ich was vertrage. Der war wirklich super nett und ist kompetent - bin wirklich froh bei dem gelandet zu sein. Ich hatte das Finasterid angesprochen und er hatte mich auch gefragt, ob ich das lieber möchte. Er hat mir da also angeboten, dass wir das gern ändern und nach meinen Wünschen/Verträglichkeit ändern können. Der hat mir auch gleich das Gel verschrieben, damit schone ich also die Leber er meinte, dass das ziemich entspannt läuft - zieht schnell ein und gut ist. In paar Wochen wissen wir mehr ... notfalls lässt mans wirklich weg. Hauptsache Östrogen! :D

LG Nika
exuserin-2014-05-17

Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 4 im Thema

Beitrag von exuserin-2014-05-17 »

Hallo ihr Lieben,

üblich ist doch bei einer HRT folgendes (ich bin kein Arzt, arbeite in der Medizintechnik und nutze die Kontakte zu Medizinern):

- Testosteronblocker (Androcur häufig), manchmal nicht notwendig wenn durch die Östrogene der Testoteronspiegel schon stark sinkt
- Östrogene (obligatorisch)
- Progesterone (beugen der eher unerwünschten Östrogendominanz vor und sorgen häufig für eine bessere Verweiblichung)

Deshalb brauchst du keine Finasteride mehr nehmen, sobald du Androcur nimmst. Dadurch werden die Testosterone ja schon stark reduziert, also es wird auch kaum noch DHT gebildet. Solange man noch nicht in der HRT ist, sind die idealen Medikamente wohl Minoxidil und Finasterid, viele haben durch die Kombi sogar wieder ein verstärktes Haarwachstum an eher kahlen Stellen. Während der HRT berichten dann auch viele von mehr Haarwachstum auf dem Kopf, das ist aber individuell sehr unterschiedlich.

Am Ende würde ich mich aber immer auf den Arzt verlassen. Mir haben aber jetzt zwei spezialisierte Hautärzte die Kombi Finasterid und Minoxidil empfohlen, bevor ich eine Haartransplantation machen sollte. An der sie deutlich mehr verdienen würden :)

Liebe Grüße

Lara
Caira

Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 5 im Thema

Beitrag von Caira »

Hallo Lara,
den Zusammenhang zwischen Androcur und Finasterid hatte ich ja bereits erläutert und das Fin bei Einnahme von Androcur keinen Sinn macht, da dieses ja weiter vorn im Prozeß eingreift. Progesterone sind eher unüblich in Kombi, aber ich frage da gern mal nach beim nächsten Mal. Aber ich denke nicht, dass die Ärzte dort nicht Bescheid wissen - das sind Spezis auf dem Gebiet.

Für die Haare ist die Kombi Fin + Minoxidil wirklich das beste (siehe Link zum Forum), wenn man keine HRT hat. Letztlich hängt doch alles am DHT. Ob das Minoxidil dann bei HRT auch wegbleiben kann, ist fraglich. Bis heute weiß keiner so recht warum wirkt. Notfalls muss man das also weiterhin nehmen, um das Ergebnis zu halten. Das hatte mich dann halt bisschen abgeschreckt, auch der Fakt, der dabei erstmal die Haare ausfallen können und dann nachwachsen. Kannst aber auch mal Ell Cranell probieren - obs hilft kann auch hier keiner sagen.

LG Nika
exuserin-2014-05-17

Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 6 im Thema

Beitrag von exuserin-2014-05-17 »

Liebe Nika,

mein Hautarzt hat mir erst einmal empfohlen Minoxidil auch weiter zu nehmen, falls ich mit HRT anfange. Weil das Minoxidil auch bei Frauen wirkt trotz geringem Testosteron Spiegel. Wie du ja richtig schreibst, ist der Wirkmechanismus noch etwas unklar.

Übrigens nur mal so als Geheimtipp, auch für Augenbrauen und Wimpern gibt es ein sicher wirkendes Medikament, ist frei bei Douglas erhältlich und wohl praktisch ohne nennenswerte Nebenwirkungen (laut meines Arzt). Z. B. verwenden es auch Krebspatienten, denen aufgrund der Chemao sämtliche Haare ausgefallen sind. ich habe beide bestellt, aber sie sind nicht ganz billig. Auch bei Gesunden sollen sie gut wirken, werden wie Kosmetik aufgetragen. 250Euro beide Sachen zusammen. Ich werde sie testen, sobald ich sie habe :) Sie treffen hoffentlich noch diese Woche ein.

Liebe Grüße

Lara

PS: Gerade habe ich noch einen Link gefunden, der dem von mir oben geschriebenen etwas widerspricht. Demnach macht Finasterid auch bei HRT Sinn, bzw. kann Bestandteil davon sein:
http://www.transfamily.de/htm/medizin/f ... /haare.htm

Die Fr. Dr. Försterling gilt eigentlich als Kapazität auf dem Gebiet Transsexualität. Sie wird wissen was gut ist und funktioniert. Vielleicht werde ich auch mal einen Termin bei ihr machen.
notmore-04022013

Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 7 im Thema

Beitrag von notmore-04022013 »

Hallo,
Vorab , mein Beitrag ist keine medizinische Empfehlung und Wertung, er ist viel mehr aus meinem Selbststudium, Erkenntnis und Anwendung entstanden.

Vor ein paar Jahren hatte ich mich infolge einer Erkrankung (Prostatakrebs) sehr schnell von der Schulmedizin abgewendet, da mir deren Wege als Irrweg erschien.
Anders als im transsexuellen Bereich war bei mir nicht im Vorderund die schnelle Verweiblichung des männlichen Körpers. Es war vielmehr mein Bestreben meinen großen "Untermieter mit all seinem Microgesinde" in die Schranken zu weisen, was mir auch bisher damit gelungen ist. Weiteres Ziel war auch für mich , auch während dieser Zeit fit und leistungsfähig
zu bleiben , da ich beruflich Selbständig bin.
Die Begleiterscheinung war bei meiner Selbstanwendung allerdings auch eine weitreichende verweiblichung meines Körpers und Seele, was ich allerdings nicht als schlimm empfinde, da ich schon immer sehr androgyn veranlagt war.
Gleich wie bei der Geschlechtsangleichung, wählte ich die Methode ,Testeron runter, Estrogen rauf in den weiblichen Bereich.
Gleich am Anfang musste ich den Irrglauben vom Androcur heftig spüren. Mag schon sein daß das Androcur das Testosteron rasch absenkt , aber der körperlich-seelische Schaden davon rechtfertigt
in keiner Weise dessen Einsatz , es ist deshalb wie Cyproteronacetat im allgemeinen ein nicht zu empfehlendes Gestagen. Habe zweimal am Tag eine halbe Tablette (2*5mg) zu mir genommen. In der Folge davon hatte ich heftigste Depris davon bekommen bishin zu Fragen nach dem Sinn des Weiterlebens, und das obwohl ich ein sehr froher lebenslustiger Vogel bin (auch die Erkrankung hatte dieses mir nicht genommen).
Als Estrogen kam mir auch nur Estraderm Pflaster und zum schnelleren anpassen Estradiol 17 beta Gel in Frage. Die Vorteile der Leberumgehung wurden ja schon genannt.
Um die Leber zusätzlich gesund zu erhalten gehört auch der Verzicht von Alkohol ,Rauchen. Gut für die Leber ist auch Mariendistelöl und Artischocke.
Da Androcur ausschied machte ich mit dem Progesteron schlau. Hier gilt es genau zu unterscheiden. Synthetisch hergestelltes macht eher krank als gesund, ist in Veruf Brustkrebs zu erzeugen, dient nur dem Gewinn der Pharmaindustrie, wird dafür allerdings von den Kassen bezahlt.
Das Progesteron der Wahl ist in dem Fall nur das naturidentische, micronisierte Progesteron , in meinem Fall wars Utrogest oder als 3% Creme . Progesteron ist das Wohlfühlhormon.
In der jeweils richtigen Dosierung beugt es einer Estrogendominanz vor oder erhöht diese. Weiter wirkt es als Alpha 5 Reductase-Hemmer, es wird weniger Testeron in DHT
(Dehydrotesteron) umgewandelt, nicht zuletzt kann auch daraus im Körper etwas Testeron gebildet werden. Etwas Testeron ist für alle ,egal ob Mann oder Frau wichtig ,auch für die
Libido. Ich verwende es auch nach der Hormonbehandlung noch in geringeren Mengen, da es Bei Mann und Frau für wohlbefinden und wenn ich auf meinen Kopf schaue auch für Haarwuchs
sorgt.Weiters sorgt es falls gewünscht, für einen schoenen Brustaufbau. Entgegen vieler Meinungen will ich von Überdosierung beim Progesteron abraten , da sich dadurch viele positive Eigenschaften umkehren können. Sollte der Blutdruck trotz gesunder Lebensweise etwas ansteigen , kann evt mit dem Androgen, Blutdrucksenker Aldactone entgegnet werden,
auch hier die Nebenwirkung Brustentwicklung. daneben verwendete ich ,oder verwende sie noch immer, manche exotische Naturmittel , die aber hier nicht Bestandteil im Forum sind.
Am besten abends verwenden , da es einwenig schläfrig macht.
Die Erfahrung zu Hormonen in der Ärzteschaft beruht meiner Meinung nach nur auf dem Erzählen und betrachten Ihrer Patienten, weniger auf Fachwissen,
aber dennoch ist die Zusammenarbeit und ehrlicher Erfahrungsaustausch mit Ihnen ein wichtiger Bestandteil, denn gerade bei Hormonen sind regelmäßiger Blut-und Hormonspiegel für den
Patienten überlebenswichtig, da jede Mensch aders reagiert. Na und zu guter Letzt sei hier auch gesagt, daß wer sich von der Schulmedizin verabschiedet dann auch selbst bezahlt.
LG sissy67
Bianca D.
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Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 8 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Moin,

Ich bin jetzt knapp 2 Jahre auf Hormone und muß sagen,nach anfänglich Problemchen geht es mir gut dabei. Zu Beginn nahm ich 2mg Estradiol und 50mg Cyproteronacetat täglich. Nebenwirkungen waren Hitzewallungen,nächtliches Schwitzen und der Verlust an Muskelmasse,wobei Letzteres nicht unbedingt von Nachteil ist.Nach drei Monaten wurde die Dosierung von dem Testoblocker auf die Hälfte reduziert und die Östrogene über 3 auf jetzt 4mg täglich gesteigert.Seit drei Wochen habe ich den Testoblocker nochmal auf die Hälfte,also 12,5mg reduziert.Dabei werde ich jetzt wohl bleiben,bis zur OP,danach wird sowieso eine Neueinstellung nötig.

Gruß Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
notmore-04022013

Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 9 im Thema

Beitrag von notmore-04022013 »

Hallo Bianca,
Durch deinen Beitrag wird sofort ersichtlich, wie verschieden doch jeder Mensch reagiert. Mit deiner Menge an Androcur die du anscheinend und dein Körper gut verträgt, waere ich warscheins Amok gelaufen und nicht mehr am Leben, wünsche gutes gelingen

LG sissy67
Caira

Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 10 im Thema

Beitrag von Caira »

Hallo Bianca, hallo Sessy,

also 50mg Androcur kann ich mir echt nicht vorstellen?? Sicher? Ich habe jetzt eine Packung mit jeweils 10mg da und der Doc meinte, dass ich erstmal mit einer Viertel (2,5mg) beginnen soll. 2x5mg am Tag ist schon viel - das ist ja quasi die volle Dröhung. Aber 50mg, wow - starke Leistung. :D Sicher, dass das nicht auch 5mg waren? ... gut aber kenne mich ja nun gar nicht mir aus. Fange ja erst morgen an.

LG Nika
Bianca D.
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Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 11 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Nika hat geschrieben:also 50mg Androcur kann ich mir echt nicht vorstellen?? Sicher?
Moin,

Ja,sicher!Guckst du hier. Anfangs war das schon heftig,aber es hat mich jetzt nicht massivst behindert.Bin aber froh,daß ich auch mit einem Viertel der Ausgangsdosis klar komme,auch im Hinblick auf meine Leberwerte,die zwar nicht schlechter sind,aber man muß es ja nicht herausfordern.

Hier auch noch mal ein Auszug aus Wiki:
Bei Mann-zu-Frau-Transsexuellen wird er in Kombination mit Estrogenen zur Unterstützung der Feminisierung eingesetzt. Es reichen in der Regel weniger als 50 mg pro Tag und weit weniger (etwa 5 bis 10 mg), um die gewünschten verweiblichenden Effekte, wie etwa Verminderung von Körperbehaarung, Körpergeruch und Muskulatur, verlangsamen bis stoppen von Alopezie (androgenetischer Haarausfall), sowie Brustwachstum zu erreichen. Bei Mann-zu-Frau-Transsexuellen, bei welchen eine geschlechtsangleichende Genitaloperation (noch) nicht erfolgt ist, unterdrückt das Cyproteron, wie bei Männern, die Spermiogenese.

Den Rest der Seite mal zu lesen ist auch interessant.

Gruß Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
Caira

Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 12 im Thema

Beitrag von Caira »

OK, also meinst, dass man da gar nicht sooo pingelig sein muss und 5mg nimmt? Also wenn da bis 50mg gehen ... da ist ja viel Luft.

LG Nika
Bianca D.
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Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 13 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Nika hat geschrieben:OK, also meinst, dass man da gar nicht sooo pingelig sein muss und 5mg nimmt?
Moin,

Ich denke schon,daß du damit einsteigen kannst.Ne Freundin von mir nimmt auch 5mg und es klappt gut.Man muß eben auch etwas probieren,sich selbst beobachten und regelmäßig die Werte prüfen lassen.Runter gehen kannst du immer noch,wenn es die Werte erlauben.

Gruß Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
exuserin-2014-05-17

Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 14 im Thema

Beitrag von exuserin-2014-05-17 »

Hallo ihr Lieben,

ohne okay des Arztes würde ich nichts an der Dosis ändern. Wenn es so einfach wäre, könnte gleich der Hausarzt oder eine Arzthelferin Hormone verschreiben. Da ist mir meine Gesundheit zu wertvoll.

Habe übrigens neben Regaine heute Finasterid verschrieben bekommen, um meinen Haarausfall zu stoppen und eventuell neues Jahr spriessen zu lassen. Kann leider das Finasterid noch nicht nehmen, wir wollen noch ein Kind. Als mögliche aber eher seltene Nebenwirkung hat der Arzt auch auf ein mögliches Brustwachstum und verringertes Bartwachstum hingewiesen. Ich könnte es dann wieder absetzen, meinte er. Meine Frage, ob ich für den Fall auch die Dosis verdoppeln könne, hat er mich Unverständnis quittiert und ist zum nächsten Punkt gekommen :)

LG

Lara
exuser-23-11-2013

Re: Diskussion: Hormone und Antiandrogene

Post 15 im Thema

Beitrag von exuser-23-11-2013 »

Liebe Lara, da muss ich deinem Arzt recht geben die max. Dosis tgl. von Finasterid ist 5mg die nehme ich auch. Mehr solltest DU auf keinen Fall nehmen. Becky konnte ja schon sehen wie gut mein Haar schon wieder gewachsen ist nach 7 Monaten. Mein freies Testosteron liegt bei 0,96 pg/ml.

LG
Anouk
Antworten

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