Warum es kaum Gynäkologen für Frauen mit Behinderung gibt | Biermann.med
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Anne-Mette
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Warum es kaum Gynäkologen für Frauen mit Behinderung gibt | Biermann.med
Eher ein "Kurz-Artikel", der eher eine Erinnerung beinhaltet an den "Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung" und kaum Information mit sich bringt.
Am 3. Dezember ist der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“. Die Vereinten Nationen machen damit auf Bedürfnisse von Betroffenen aufmerksam. Unter anderem gibt es deutlich zu wenig gynäkologische Angebote für Frauen mit Behinderung.
https://biermann-medizin.de/warum-es-ka ... rung-gibt/
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Ich weise "Menschen mit Sonderbedarfen" immer gerne auf dieses Angebot hin:
Queermed Deutschland
Sensibilisierte Ärzt*innen & Therapeut*innen finden
Jede*r möchte sich bei ärztlichen Untersuchungen sicher fühlen und respektiert werden.
Immer wieder gibt es Situationen, in denen Personen aus der LGBTQIA*-Community, Menschen mit internationalem Hintergrund oder aufgrund ihres äußerlichen Aussehens vor Diskriminierung, Ausgrenzung und / oder unsensibler Behandlung fürchten müssen. Queermed Deutschland bietet ein Verzeichnis mit sensibilisierten Ärzt*innen und Therapeut*innen, dass dabei unterstützen soll, nicht auf ärztliche Behandlungen verzichten zu müssen.
https://queermed-deutschland.de/
Am 3. Dezember ist der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“. Die Vereinten Nationen machen damit auf Bedürfnisse von Betroffenen aufmerksam. Unter anderem gibt es deutlich zu wenig gynäkologische Angebote für Frauen mit Behinderung.
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Immer wieder gibt es Situationen, in denen Personen aus der LGBTQIA*-Community, Menschen mit internationalem Hintergrund oder aufgrund ihres äußerlichen Aussehens vor Diskriminierung, Ausgrenzung und / oder unsensibler Behandlung fürchten müssen. Queermed Deutschland bietet ein Verzeichnis mit sensibilisierten Ärzt*innen und Therapeut*innen, dass dabei unterstützen soll, nicht auf ärztliche Behandlungen verzichten zu müssen.
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conny
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Re: Warum es kaum Gynäkologen für Frauen mit Behinderung gibt | Biermann.med
Der Titel des Biermann Artikels ist mißverständich.
M.E. dürften alle Gynäkologen Frauen mit einer Körperbehinderung behandeln, wir kennen einige an verschiedenen Orten.
Dass über die Untersuchung hinausgehender Beratungsbedarf besteht, ist etwas anderes, und i.W. wohl kein medizinisch/gynäkologisches Thema, wie in dem Artikel auch zum Ausdruck kommt.
M.E. dürften alle Gynäkologen Frauen mit einer Körperbehinderung behandeln, wir kennen einige an verschiedenen Orten.
Dass über die Untersuchung hinausgehender Beratungsbedarf besteht, ist etwas anderes, und i.W. wohl kein medizinisch/gynäkologisches Thema, wie in dem Artikel auch zum Ausdruck kommt.
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Val44721
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Re: Warum es kaum Gynäkologen für Frauen mit Behinderung gibt | Biermann.med
Ja sie dürfen es. Es bringt nur nichts wenn sie es verweigern oder mensch nicht in die Praxis kommt wegen der Treppe oder weil z.b. mit Angstpatient:innen nicht richtig umgegangen wird.conny hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 16:33 Der Titel des Biermann Artikels ist mißverständich.
M.E. dürften alle Gynäkologen Frauen mit einer Körperbehinderung behandeln
Erinnert mich sehr an das trans Thema. Es dürfen ja auch alle Gyns trans Personen behandeln. Die meisten sagen nur nein.
Nature has made us intolerant to change but fortunately, we have the capacity to change our nature - Arcane
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Jaddy
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Re: Warum es kaum Gynäkologen für Frauen mit Behinderung gibt | Biermann.med
Es gab gerade neulich einen Bericht in unserem Regionalfernsehen, nur mal zum Thema Rollstuhl, wo es gleichzeitig ja noch viele andere Behinderungen gibt.
https://www.butenunbinnen.de/videos/swa ... t-100.html
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Susi T
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Re: Warum es kaum Gynäkologen für Frauen mit Behinderung gibt | Biermann.med
Gut das es solche Angebote gibt, wenn auch viel zu selten.
Bei uns ist die Wartezeit auf einen Facharzttermin ca. 1 Jahr.
Wenn man nur naiv fragt ob die Praxis mit Rollstuhl befahrbar ist, bekommt man zur Antwort das es besser wäre sich eine andere Praxis zu suchen, da der Aufzug sehr häufig kaputt ist.
Ich hab daraus gelernt und hatte das Glück das ich auf den Rollstuhl nicht komplett angewiesen war, hab also gleich zu Beginn klar gemacht, das ich auch ohne Rolli mobil bin und den nur dabei habe um für die Behandlung fitt zu sein. Dadurch waren dann auch die Aufzüge immer heile und ich habe wie alle anderen meine Termine bekommen.
Die Angst vor unbezahlte Mehrarbeit/Aufwand ist groß, teilweise so groß daß es klare Anweisungen an das Personal gibt.( Die Vorstellung man muss jemand heben/tragen, kann das nicht und traut sich im Vorfeld nicht zu fragen ob das erforderlich ist, denn das könnte ja diskriminierend sein...also lieber gleich abwimmeln)
Traurig, aber leider das was ich erlebt habe, da ist noch gar nicht von Mehrberatung oder ähnliches die Rede.
Da lernt man als Betroffene mit umzugehen, versucht Brücken zu bauen wo möglich, zur Not mit Krankentransport und zuständigen Pflegepersonal...aber alles schwer zu regeln und zu bezahlen/bezahlt zu bekommen. Von außen sieht das immer alles so leicht aus...
Liebe Grüße, Susi
Bei uns ist die Wartezeit auf einen Facharzttermin ca. 1 Jahr.
Wenn man nur naiv fragt ob die Praxis mit Rollstuhl befahrbar ist, bekommt man zur Antwort das es besser wäre sich eine andere Praxis zu suchen, da der Aufzug sehr häufig kaputt ist.
Ich hab daraus gelernt und hatte das Glück das ich auf den Rollstuhl nicht komplett angewiesen war, hab also gleich zu Beginn klar gemacht, das ich auch ohne Rolli mobil bin und den nur dabei habe um für die Behandlung fitt zu sein. Dadurch waren dann auch die Aufzüge immer heile und ich habe wie alle anderen meine Termine bekommen.
Die Angst vor unbezahlte Mehrarbeit/Aufwand ist groß, teilweise so groß daß es klare Anweisungen an das Personal gibt.( Die Vorstellung man muss jemand heben/tragen, kann das nicht und traut sich im Vorfeld nicht zu fragen ob das erforderlich ist, denn das könnte ja diskriminierend sein...also lieber gleich abwimmeln)
Traurig, aber leider das was ich erlebt habe, da ist noch gar nicht von Mehrberatung oder ähnliches die Rede.
Da lernt man als Betroffene mit umzugehen, versucht Brücken zu bauen wo möglich, zur Not mit Krankentransport und zuständigen Pflegepersonal...aber alles schwer zu regeln und zu bezahlen/bezahlt zu bekommen. Von außen sieht das immer alles so leicht aus...
Liebe Grüße, Susi
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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conny
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Re: Warum es kaum Gynäkologen für Frauen mit Behinderung gibt | Biermann.med
Das ist aber ein allgemeines Problem von Arztpraxen u.ä. Wir hatten bisher immer das Glück funktionierender Aufzüge.Susi T hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 18:11 Wenn man nur naiv fragt ob die Praxis mit Rollstuhl befahrbar ist, bekommt man zur Antwort das es besser wäre sich eine andere Praxis zu suchen, da der Aufzug sehr häufig kaputt ist.....
Dabei ist aber auch die Frage, ob das Praxispersonal genügend Erfahrung und letzlich auch Kraft hat, um Bedürftigen fachgerecht und sicher zu helfen.Susi T hat geschrieben: Mi 3. Dez 2025, 18:11 Die Vorstellung man muss jemand heben/tragen, kann das nicht und traut sich im Vorfeld nicht zu fragen ob das erforderlich ist, denn das könnte ja diskriminierend sein.