Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung | bpb
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Anne-Mette
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Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung | bpb
Der internationale Tag der Menschen mit Behinderung wird seit 1993 jedes Jahr am 3. Dezember begangen. Er soll das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderungen stärken. In Deutschland fällt die Bilanz in Sachen Inklusion gemischt aus.
https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergru ... hinderung/
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steffiSH
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Re: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung | bpb
Ich finde vor Allem die Abgrenzung zwischen Behindert und nicht Behindert in der Öffentlichkeit schwierig. Als Behinderte werden oft Menschen im Rollstuhl dargestellt, als Sinnbild für Behinderung.
Diese Abgrenzung halte ich für schwierig, weil es sehr viele behinderte Menschen gibt, die nicht im Rollstuhl sitzen.
Diese Abgrenzung halte ich für schwierig, weil es sehr viele behinderte Menschen gibt, die nicht im Rollstuhl sitzen.
sum sum sum - no Latein
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Claudia
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Re: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung | bpb
Moin!
Mit der Inklusion ist das so eine Sache. Bei öffentlichen Gebäuden sieht es nach meinen Erfahrunge ganz gut aus, zumindestens was Mobilitätseinschränkungen betrifft. Ganz anders dagegen der ÖPNV, vom Fernverkehr will ich gar nicht reden.
Noch immer muss ich, wenn ich mit der Bahn fahren will, meine gewünschte Fahrt anmmelden, damit jemand mit der nötigen Rampe bereit steht. Damit geht es zwar ganz gut, aber spontane Fahrten sind nur selten möglich. Durch diese Zugbindung sehe ich mich deutlich eingeschränkt und fahre ungern mit der Bahn, nur anders komme ich kaum von Elmshorn nach Hamburg und zurück. Nur bei wenigen Bahnen wird automatisch eine kleine Rampe ausgefahren, was aber zeigt, dass es technisch möglich ist.
Bei unserem örtlichen Busverkehr ist es da schon besser, wenn auch umständlich. Bei den Niederflurbussen wird eine Rampe ausgeklappt, durch die Ein- und Aussteigen gut möglich wird. Nur muss diese Rampe eben immer manuell ausgeklappt werden, was bei gut gefüllten Bussen schon schwierig ist. Technisch wäre da Einiges möglich, aber das kostet natürlich.
Was ich aber immer wieder erlebe und das ist ein gutes Zeichen für das Miteinander (hier) ist Hilfe, wenn ich sie benötige. Komme ich mit meinem Rolli mal nicht weiter, wird mir immer wieder Hilfe angeboten, nicht aufgedrängt. Und da sind die so oft gescholtenen Migrant*innen an erster Stelle. Das sollte einfach mal so betont werden.
LG Claudia
Mit der Inklusion ist das so eine Sache. Bei öffentlichen Gebäuden sieht es nach meinen Erfahrunge ganz gut aus, zumindestens was Mobilitätseinschränkungen betrifft. Ganz anders dagegen der ÖPNV, vom Fernverkehr will ich gar nicht reden.
Noch immer muss ich, wenn ich mit der Bahn fahren will, meine gewünschte Fahrt anmmelden, damit jemand mit der nötigen Rampe bereit steht. Damit geht es zwar ganz gut, aber spontane Fahrten sind nur selten möglich. Durch diese Zugbindung sehe ich mich deutlich eingeschränkt und fahre ungern mit der Bahn, nur anders komme ich kaum von Elmshorn nach Hamburg und zurück. Nur bei wenigen Bahnen wird automatisch eine kleine Rampe ausgefahren, was aber zeigt, dass es technisch möglich ist.
Bei unserem örtlichen Busverkehr ist es da schon besser, wenn auch umständlich. Bei den Niederflurbussen wird eine Rampe ausgeklappt, durch die Ein- und Aussteigen gut möglich wird. Nur muss diese Rampe eben immer manuell ausgeklappt werden, was bei gut gefüllten Bussen schon schwierig ist. Technisch wäre da Einiges möglich, aber das kostet natürlich.
Was ich aber immer wieder erlebe und das ist ein gutes Zeichen für das Miteinander (hier) ist Hilfe, wenn ich sie benötige. Komme ich mit meinem Rolli mal nicht weiter, wird mir immer wieder Hilfe angeboten, nicht aufgedrängt. Und da sind die so oft gescholtenen Migrant*innen an erster Stelle. Das sollte einfach mal so betont werden.
LG Claudia
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conny
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Re: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung | bpb
Auch ich, körperbehindert, erlebe mit meiner Frau, im Rollstuhl sitzend, immer wieder und überall eine große Hilfsbereitschaft.
Der o.g. verlinkte Artikel beschreibt m.E. ganz gut, was alles noch zu tun ist, bzw. noch besser werden kann.
Der o.g. verlinkte Artikel beschreibt m.E. ganz gut, was alles noch zu tun ist, bzw. noch besser werden kann.
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Olivia
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Re: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung | bpb
So geht’s auch
Ein Weihnachtsmarkt in Berlin setzt am 4. Dezember ein Zeichen: Im Rahmen des heutigen Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen ( https://www.handicap-international.de/d ... leerstehen ) sollen auf einem Markt in Lichtenberg zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden, um die Gäste besser zu schützen und zu unterstützen. Fahrgeschäfte sollen am morgigen Donnerstag zum Beispiel in einem langsameren Tempo laufen und ihre Runden verlängern, damit das Einsteigen leichter ist. Bleibt zu hoffen, dass inkludierende Maßnahmen künftig auch an den restlichen Tagen fest verankert werden.
https://www.watson.de/leben/good-news/4 ... leerstehen
Ein Weihnachtsmarkt in Berlin setzt am 4. Dezember ein Zeichen: Im Rahmen des heutigen Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen ( https://www.handicap-international.de/d ... leerstehen ) sollen auf einem Markt in Lichtenberg zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden, um die Gäste besser zu schützen und zu unterstützen. Fahrgeschäfte sollen am morgigen Donnerstag zum Beispiel in einem langsameren Tempo laufen und ihre Runden verlängern, damit das Einsteigen leichter ist. Bleibt zu hoffen, dass inkludierende Maßnahmen künftig auch an den restlichen Tagen fest verankert werden.
https://www.watson.de/leben/good-news/4 ... leerstehen
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Jaddy
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Re: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung | bpb
Tja, da ist die Frage schon, warum bestimmte "Vorkehrungen" nur an einem Tag laufen und nicht besser integriert. Fühlt sich schon etwas "aussondernd" (othering) an; "heute achten wir mal auf euch, morgen dann wieder nicht". Ich denke auch an die "Stille Stunde" mit reduzierten Reizen in Geschäften für neurodivergente Menschen, hypersensible, etc., wo cih mich immer frage, ob der Großteil der Reize wirklich nötig ist oder generell vermieden werden könnte. Die restlichen 80% der Menschheit sind ja auch im erhöhten Stress durch Lärm, Lichteffekte, Bildschirme überall, Unübersichtlichkeit, Hektik, Enge, usw.