Valeries Welt
Valeries Welt - # 77

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Daniela04
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Re: Valeries Welt

Post 1141 im Thema

Beitrag von Daniela04 »

Liebe Valérie

Bin ganz Deiner Meinung! Mein Laubbläser ist umgekehrt eingestellt und wird nur die wenigen Wege gebraucht wo Tiere sich nicht einnisten können: Ich sauge die Blätter auf, das "verhackte" verteile ich auf meinen Beeten.
Der Rechen ist mehr in Gebrauch: Damit bilde ich Laubhaufen für die Tieren im Winter.

Lieber Gruss
Daniela
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
HeikeCD
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Re: Valeries Welt

Post 1142 im Thema

Beitrag von HeikeCD »

Hallo Valerie,

ich mag diese Teile die hauptsächlich Lärm fabrizieren auch nicht. Die Saugfunktion ist noch schlimmer, da geht eine Menge an Insekten drauf. Fürchterlich auch die, die mit dem Brenner die Auffahrt das Unkraut wegbrennnen. Daher bin ich auch noch oldschool mit Besen und Rechen unterwegs. Die volle Karre kommt ganz nach hinten in den Garten auf den Laubhaufen, wo der Igel sein Quartier hat. :wink:
Valerie Bellegarde hat geschrieben: Mo 24. Nov 2025, 16:16 Oder hat schon jemand kleine handliche Laubbläser gesehen oder welchen in rosa oder solche mit Lärmschutz? Gibt es nicht, bin fast sicher.
Du wirst lachen, gibt's tatsächlich, auch Akkuschrauber, Werkzeugkasten, Bohrmaschinen usw. :mrgreen:
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Liebe Grüße Heike
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 1143 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Hallo Heike,

rosa stimmt schon, aber klein und handlich ??

sieht mir eher wie ne Lasergun aus zum Raumschiffe abknallen
HeikeCD
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Re: Valeries Welt

Post 1144 im Thema

Beitrag von HeikeCD »

Moin Valerie,

Das stimmt, klein und handlich ist das Teil auch nicht, mit Schulterriemen zum umhängen, quasi als schlechter Handtaschenersatz. Dazu natürlich lärmend. 😔

LG Heike
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 1145 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Australien 5

Melbourne liegt an der Südküste Australiens in der Provinz Victoria, Sydney liegt an der Ostküste in der Provinz NSW (New South Wales). Aber nicht nur die Lage, auch der Charakter der beiden Städte ist ganz verschieden. Wenn downtown Sydney eine internationale Atmosphäre atmet und während der Saison fast überquillt von Touristen, lebt es sich in Melbourne viel ruhiger und gemütlicher, man lebt hier quasi im Hinterland, und nicht Wolkenkratzer wie in Sydney, sondern mächtige historische Verwaltungsbauten aus rotem Ziegelmauerwerk bestimmen das Stadtbild und ja, es gibt dort sogar auch noch eine alte Straßenbahn, eine richtige alte klapperige Bimmelbahn fährt durch die Innenstadt, viele Touristen nutzen sie, um ins Hafengebiet zu kommen, das hier Docklands heißt.

Gleich nach dem Einchecken im Hotel machte sich Valerie auf die Suche nach einem Postamt in der Nähe, weil sie einen Strafzettel wegen speeding bezahlen musste. Man hatte sie wieder mal fotografiert, ein paar km/h zu viel. Der normale Australier macht das natürlich per Überweisung. Aber Touristen, die im Mietwagen unterwegs sind, müssen das im Postamt bar begleichen.

Ja, die Stadt ist gespickt mit Radarfallen und jedes Postamt in Melbourne hat einen speziellen Schalter wo man seine Strafgebühr in bar einzahlen kann. An einen dieser Schalter stellte sich auch Valerie an. Es ging langsam vorwärts. Spannung lag in der Luft. Kein Wunder, die Leute ärgerten sich.

„Wahrscheinlich machen die hiesigen Postler damit mehr Geld als durch den Verkauf von Briefmarken“ sagte jemand hinter ihr. Eine ironische Bemerkung, fast ein wenig Zynismus.

Trotzdem eine angenehme Stimme, und irgendwie hörte sie da einen süddeutscher Tonfall heraus. Vielleicht ein Schweizer? Sie drehte sich nach der Stimme um.

Die ironische Bemerkung kam von einem Mann, der direkt hinter ihr in der Reihe stand. Groß, schlank, blond, eine angenehme Erscheinung, irgendwie sehr sympathisch wirkend. Valerie hat eine Antenne für so etwas. Man kam also kurz ins Gespräch und es stellte sich bald heraus, ja er war ein Schweizer. Deutsche Schweiz… oder französische?

Hört man das heraus? Soso, jaa. Und breites Grinsen. Ja uns Schweizer trifft man überall auf der Welt, oder??

Auf jeden Fall war der Mann nicht auf den Mund gefallen.

Ja so ein Zufall, Zwei europäische Touristen treffen sich im tiefsten Australien, weil sie ihre Strafzettel bezahlen müssen. Wegen speeding. Und mit wieviel sind Sie eigentlich geknipst worden? Ein nettes Grinsen, sehr sympathisch. Valerie lächelte zurück, er nahm es als Aufforderung, weiterzureden.

Aber nein, ein Tourist sei er nicht. Aber eigentlich auch kein Geschäftsmann. Er sei nur ein paar Wochen hier, eigentlich nur auf der Durchreise, verstehen Sie? Dann zieht die Karawane weiter. Oder vielleicht ist „geschäftlich“ schon richtig. Er machte eine Pause.

„Unser Geschäft heißt Tennis“

Valerie verstand kein Wort. Er schien ihr das Unverständnis anzusehen, denn er fuhr fort zu reden, allerdings sprach er weiter in Rätseln. Melbourne und Tennis, klingelt da nichts?

Damit war bei ihr der Groschen gefallen. Sie verstand plötzlich. Ja doch natürlich, klar doch. Das berühmte große Tennisturnier, das hier in Melbourne jedes Jahr stattfindet. Klar, die Rod Laver Arena. Und Roger Federer, Raffael Nadal… sie suchte nach weiteren Namen.

Er strahlte und nickte mit dem Kopf, zog eine kleine Visitenkarte hervor und reichte sie ihr. Der Name Klaus Baumeister war darauf gedruckt und ein kleines Firmenlogo, eine Werbeagentur offenbar.

„Ich bin der public relations manager von Roger Federer. Wie sagt man doch auf deutsch? Ach ja: der Pressesprecher. Ich sorge dafür, dass er immer eine gute Presse bekommt.“

Sie unterhielten sich weiter, während sie langsam das Postamt verließen. Ja seine Firma würde noch andere Sportler betreuen, aber Roger Federer sei wohl der berühmteste davon. Valerie staunte nicht schlecht und ließ dann durchblicken, sie habe früher auch mal im Marketing gearbeitet. Ist aber schon eine Weile her, setzte sie hinzu.


Soviel für heute

Valerie
Daniela04
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Re: Valeries Welt

Post 1146 im Thema

Beitrag von Daniela04 »

Liebe Valérie

Ja, die Schweizer findet man überall! Ein Westschweizer (französisch) erkennt man im Englischen weniger gut ;-)
Schön dass Du das Gespräch wieder gegeben hast und vielen Dank für Dein Bericht.

Amicalement
Daniela
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 1147 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Liebe Daniela,
Du hast Recht mit deiner Anmerkung, denn euch Eidgenossen kann man wirklich überall auf dem Globus antreffen. Das Zusammentreffen mit der Tennisspieler Gruppe soll die Geschichte ein wenig auffrischen. Mehr Pfeffer, du verstehst? Valeries Welt ist ja eigentlich eine crossdresser Story und weniger ein Reisebericht.

Vom Konzept her denke ich an vielleicht zwei oder drei weitere australische Episoden, aber dann geht's nach old Europe zurück,
ich denke da an die schöne Schweiz, genauer an das Tal der oberen Rhone und den Kanton Wallis/Valais und das Gebiet um den Genfer See.

Bisous, Valerie
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 1148 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Australien 6

Er deutete mit dem Kopf auf sein am Straßenrand geparktes Auto, knallgelb, ein Sportwagen offenbar, ganz niedrig, mit einem australischen Nummernschild.

„Sind Sie auch mit dem Wagen hier?“

Und als sie verneinte, kam sein Angebot ganz spontan: „Dann kann ich Sie vielleicht mit meinem Auto irgendwohin mitnehmen? Vielleicht zu Ihrem Hotel?“

Valerie überlegte nur kurz, zeigte sich dann aber nicht abgeneigt. Warum sollte sie eigentlich zu Fuß gehen, wenn ihr jemand eine Mitfahrt in einem tollen Sportwagen anbietet, und der Chauffeur außerdem noch so ein hübscher Kerl ist?

Sie stimmte mit einem Lächeln zu, nannte ihm dann Namen und Adresse ihres Hotels, stieg auf der Beifahrerseite ein und bemerkte dabei, man saß wirklich sehr tief in diesem Auto, eigentlich war es mehr ein Liegen knapp über der Straße. Aber was sie mehr beschäftige: Ihr bleistift-enger Rock war beim Einsteigen hochgerutscht und als der Wagen ruckartig anfuhr, hörte er nicht auf, immer höher zu rutschen, und zwar höher, als es der Anstand erlaubte, etliche Zentimeter höher, da half kein Rumziehen und Zupfen am Rocksaum. Er schien es sofort zu bemerken. Als sie wiederum bemerkte, dass er seine Augen nicht von ihren Nylons lassen konnte, legte sie ganz fix ihre Handtasche auf den Schoß um das kleine Malheur zu verbergen, war sich aber nicht sicher, ob er ihre Strapse unter dem Rocksaum hatte rausblitzen sehen. Er war jedoch Gentleman genug, die Sache zu ignorieren, wenigstens tat er so als ob.

Die Fahrt zum Hotel war nur kurz, Valerie musste beim Aussteigen nicht lange überlegen. Ja, sicherlich würde er jetzt noch eine kleine Gegenleistung von ihrer Seite erwarten. Vielleicht sollte sie ihn noch zu einem Drink an die Bar einladen? Später würde man dann sehen, was sich aus der Sache weiter entwickelt. Gesagt, getan, man fand noch eine lauschige Ecke an der Hotelbar, die voll gestellt war mit schwerem dunklem viktorianischen Mobiliar, überall schummeriges Licht, eine angenehme ruhige Atmosphäre. Er bestellte einen Whisky, sie einen Mai Tai, einen long drink mit Schirmchen und Früchten drapiert, sehr dekorativ.

„Das passt zu Ihnen, das Getränk“ sagte er und prostete ihr zu.

„In Asien kriegt man das an jeder Hotelbar“ sagte sie und legte die Beine übereinander. Wieder rutschte der Rocksaum hoch, aber es war ihr jetzt eigentlich egal, sie kümmerte sich nicht mehr darum, bzw. sie korrigierte es nicht. Und während sie den Mai Tai schnell weg kippte und beim Barista einen weiteren bestellte, verlor sie sich in weitschweifigen Erklärungen über Zutaten und weitere Details oder Unterschiede der gängigen long drinks mit Gin oder Wodka, die man an den südostasiatischen Hotelbars heute so trinkt wie wie Mai Tai, Tequila Sunrise, Screwdriver oder Singapore Sling, und so weiter.

Valerie gab die weitgereiste Frau, eine Dame von Welt, eine femme fatale. Er nahm den Faden auf.

„Um eine attraktive Frau wie Sie zu treffen musste ich erst ans andere Ende der Welt fahren“
sagte er dann, und sie war bereits beschwipst genug, um es ihm zu glauben.

Männer von dieser Sorte sind immer für ein Abenteuer zu haben. Der Gedanke kam ihr spontan, und setzte sich in ihr fest. Wenn er ihr jetzt Avancen machen würde, würde sie auf jeden Fall nicht ablehnen. Wie lange war es eigentlich her, dass sie das letzte mal Sex mit einem Mann hatte? Valerie verlor sich in Rechnereien, verlor aber bald die Übersicht, es waren Jahre.


Wie sehr sie sich eigentlich für den Tennissport interessiere, fragte er sie dann und als sie ihr Interesse bestätigte, sprach er sie auf das Match Federer vs. Nadal an, das noch für diese Woche angesetzt war in der Rod Laver Arena, hier in Melbourne.

Soviel für heute

Valerie
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