Hier hat sich jemand des Problems angenommen und es gut verständlich aufgedröselt:
Zwei bekannte Pick-me-Gays: Jens Spahn und Alice Weidel!
Im Chat: die ChatBotIn, aber keine natürlichen Personen (d/m/w)
Ich denke da hast du Recht. Es wird finde ich viel zu oft vergessen, dass auch trans Menschen transphob sein können. Siehe hier diese PersaX-Dame z.b.. Und auch so einige schwule Männer werden Bilder von toxischer Männlichkeit verfolgen, und nur für sich selbst ein Loch in diese Ideologie fressen, um gerade so in die Form zu passen.Vesta hat geschrieben: Di 25. Nov 2025, 18:28 Ich kann z. B. trans sein und das Selbstbestimmungsgesetz ablehnen. Ich kann z. B. schwul sein und Männer in Frauenkleidern (Tunten) blöde finden (das bedeutet nicht, diese menschlich zu verachten).
„LGB without the T“ ist ja die Selbstbezeichnung dieser rechten Gruppen, die es sich als Ziel gesetzt haben, trans Rechte zu bekämpfen. Ich fürchte Unaufmerksamkeit als Grund für das fehlende Q wirds nicht sein. Das schon pure Absicht.missy hat geschrieben: Di 25. Nov 2025, 19:03 Und dass das "Q" im Titel fehlt,
das stößt mir besonders auf.
Das Fehlen des "Q"
ist für mich die erste Teilung.
Unaufmerksam oder ätzend oder Schlimmeres.
Es braucht nicht gleich transphob zu sein. Oftmals ist das, was transphob erscheint, nur Unwissenheit, eine schlechte Formulierung, Unachtsamkeit oder eine andere Lebenswirklichkeit. Ich wäre vorsichtig mit der Verwendung des Wortes transphob, denn dann sind wir es, die Gräben aufreißen.Val44721 hat geschrieben: Di 25. Nov 2025, 19:38 Es wird finde ich viel zu oft vergessen, dass auch trans Menschen transphob sein können.
Naja, "oftmals" weiss ich nicht. Ich denke, das ist schon spürbar, ob wer einfach das gerade aktuelle Vokabular nicht drauf hat - als trans Person -, oder sich bewusst negativ über dieses ganze neumodische Genderzeug mit zig Geschlechtern mokiert, weil "das hat's zu meiner Zeit nicht gegeben. Ich bin nicht Transgender, sondern Frau". Alles schon gehört.Vesta hat geschrieben: Do 27. Nov 2025, 17:53Es braucht nicht gleich transphob zu sein. Oftmals ist das, was transphob erscheint, nur Unwissenheit, eine schlechte Formulierung, Unachtsamkeit oder eine andere Lebenswirklichkeit. Ich wäre vorsichtig mit der Verwendung des Wortes transphob, denn dann sind wir es, die Gräben aufreißen.Val44721 hat geschrieben: Di 25. Nov 2025, 19:38 Es wird finde ich viel zu oft vergessen, dass auch trans Menschen transphob sein können.
Da hast du dir ja eine ganze Reihe von 'Ausflüchten' zusammengesucht.Vesta hat geschrieben: Do 27. Nov 2025, 17:53Oftmals ist das, was transphob erscheint, nur Unwissenheit, eine schlechte Formulierung, Unachtsamkeit oder eine andere Lebenswirklichkeit. Ich wäre vorsichtig mit der Verwendung des Wortes transphobVal44721 hat geschrieben: Di 25. Nov 2025, 19:38 Es wird finde ich viel zu oft vergessen, dass auch trans Menschen transphob sein können.
Diese 'Leiden' von früher habe ich ja auch noch miterleben müssen. Die Anführungszeichen nur, weil ich diese Gutachten abgesehen vom Aufwand nicht als Leiden erlebt habe. Aber das lag wahrscheinlich mit an den Begutachtungen, die ich erlebt habe, weil es dort diese intimen verletzenden Fragen nicht gab. Aber dadurch, dass es jetzt trans Personen etwas einfacher habe als es früher war, wird doch meine Transition nicht abgewertet. Sie war in allem für mein Leben wertvoll und wichtig, ich bin mir selber näher gekommen. Und einfach ist eine Transition trotz manch entfallener Regelungen immer noch nicht.Jaddy hat geschrieben: Do 27. Nov 2025, 19:08 Die Ansicht, eine Transition ohne Hürden wäre quasi nichts wert, würde die (sinnlosen) Leiden früherer Generationen entwerten ...
Das würde ich gerne umformulieren in das noch sanfte 'sollte erspart werden', eher sogar noch in das schärfere 'muss erspart werden'.Jaddy hat geschrieben: Do 27. Nov 2025, 19:08 Gleichzeitig darf das heutigen trans Leuten erspart werden.
Du musst dir den Schuh ja nicht anziehen, wenn du das nicht so siehst. Doch ich pflichte Jaddy bei, dass es solche Mitbetroffene gab und gibt. Ich habe selbst mehrere erlebt, die das sogar recht direkt gesagt haben, dass ihre Transition abgewertet würde und sie weniger anerkannt werden würden, wenn es andere künftig leichter haben. Und das war Jahre bevor überhaupt über ein Selbstbestimmungsgesetz gesprochen wurde, schon zu einer Zeit als Teile des TSG für verfassungs- und menschenrechtswidrig erklärt wurden.
Das habe ich doch nicht bestritten, solche abwertenden Äußerungen habe ich auch hier im Forum erlebt. Eine Transition war damals und ist heute kein Spaziergang. Und wer sie hinter sich gebracht hat, kann sich selbst sagen: "Ich habe etwas Wichtiges für mich gemacht, darin liegt die Wertigkeit."Michi hat geschrieben: Do 27. Nov 2025, 23:28Doch ich pflichte Jaddy bei, dass es solche Mitbetroffene gab und gibt.