Korrektur nach GAOP
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Dara
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Korrektur nach GAOP

Post 1 im Thema

Beitrag von Dara »

Guten Morgen an euch alle!

An wende mich an diejenigen unter euch die bereits die GAOP hinter sich haben mit der Bitte um Rat.

Ich hatte meine GAOP bei Prof. Hess an der Uniklinik Essen in 5/24 und 12/24.
Ende April hatte ich eine Nachkorrektur mit einem Ergebnis was mich nicht zufriedenstellt.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht und wen könnt ihr für eine Korrektur-OP eventuell empfehlen?
Für eure Tipps vielen Dank im Voraus!


Liebe Grüße Dara (moin)
Bibi Melina
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 2 im Thema

Beitrag von Bibi Melina »

Wenn du mit dem Chirurgen nicht mehr zufrieden bist empfehle ich Dr markovsky in Bogenhausen
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schaue nach vorn und niemals zurück! Tu was du willst, und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du
Tatjana_59
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 3 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Hallo Dara

Herr Dr Liedl oder Frau Dr Witczak in der urologischen Klinik Planegg.
Dort hatte ich Gaop und Korrektur.
Bin bestens zufrieden.

Gruß Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
Magdalena
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 4 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

ich war Dezember 2024 in Bogenhausen zur GAOP. Zu meinem Glück brauche ich keine weitere OP.
Eine Freundin und Kollegin von mir war in Planegg bei Dr. Liedl. Sie war schon zur Korrektur-OP. Leider hat sich wieder Narbengewebe bei ihr bebildet.

Meiner Meinung nach bist Du in Bogenhausen in guten Händen.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
Lavendellöwin
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 5 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hey..

das ist ein gutes Thema.

Ich hoffe Dara das es für dich okay ist, wenn ich meine Frage hier auch stelle.

Was ich grade suche ist, belastbare Langzeit-Erfahrungen nach GaOP mit Tiefe. Die kleine-grosse Lösung
ist ja wesentlich leichter zu "handhaben" als mit Tiefe. Auch bezüglich der Korrekturen.
Was ich jetzt nicht brauche ist, diese oder jene Klinik oder dieser und jener Operateur ist toll.
Ich möchte wissen wo waren die Fallstricke bei der Nachsorge, wie sieht es mit den Zeitaufwänden
wegen bougieren nach Jahren aus? Solche Dinge, auch das was richtig doof lief, das ist was mich bewegt.
Offene Ehrlichkeit zu dem was einfach nicht schön ist, aber verhinderbar gewesen wäre...

Schreibt mir auch gerne per PN, danke schon mal. Marie (flow)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Dara
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 6 im Thema

Beitrag von Dara »

Erst einmal lieben Dank für die Antorten.
Kennt ihr auch jemanden der bei Fr. Dr. Morath war?
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 7 im Thema

Beitrag von Susi T »

Hallo Dara,
ich hatte im Juni in Planegg meine GaOp und bin auch dort auf der Warteliste zur Korrektur.
Ich bin zwar mega unzufrieden gewesen, da man auf meine Besonderheiten keine Rücksicht genommen hat, trotz anderer Absprachen. Aber ich hab noch Hoffnung daß das im zweiten Durchgang besser läuft. Dr. Liedel hat es mir zumindest zugesichert und scheinbar bringt die Zeit tatsächlich auch Besserungen.

@ Marie: ich selber bin ja noch täglich stundenlang am bougieren weil ich als Spätzünderin das nahezu Unmögliche will bzw. einfach weiter kommen will, aber wenn ich mich umschauen ist der einhellige Tenor das ca. nach 1 Jahr die Frauen runter auf Minuten(vielleicht 10min.,zumindest unter 1h) pro Woche sind. Das ist dann vielleicht nicht mehr das Problem, solange man das nicht vergisst. Wobei natürlich manche drauf verzichten können, da die mindestens 1/Woche Geschlechtsverkehr haben.

Was mir aufgefallen ist, das die meisten Bougierstäbe kurz sind, da wurde eine Tiefe von 16cm operiert, etwas wovon ich nur träumen kann und nun mit soviel Mühe Versuche einzuholen, und dann werden Sets benutzt bei denen nur der Größte die entsprechende Länge hat und das auch nur so grade. Da wird an Material gespart und dafür besonders viel abkassiert und ich möchte gar nicht wissen wie viele da an Tiefe verlieren. Leider weiß ich auch keine Alternativen(ohne unsinnige Verdickungen im Eichelbereich und ohne besondere Oberflächen). Der größte Amielle hat zwar 16cm und ist etwas größer/länger als ein 5SL Vagivell, aber nach Abzug von Schamlippenerhöhung halt auch nur 13-14cm, je nach entsprechender Spreizung und Beschaffenheit und die Halterung willste auch nicht drin haben, schon dran kommen mag ich nicht, weil sich schlecht reinigen läßt.
Also Tiefe und Weite gehört zusammen, aber natürlich fällt beides zusammen wenn wir uns gar nicht drum kümmern.
Meine 4 Tage Pause Anfang Oktober hab ich gemerkt(weil ich noch frisch bin) aber nach Ner Woche war's wieder wett gemacht.

Liebe Grüße, Susi (flo)
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 8 im Thema

Beitrag von Vesta »

Dara hat geschrieben: Di 28. Okt 2025, 13:37 Kennt ihr auch jemanden der bei Fr. Dr. Morath war?
Ja.
Vermutlich willst du aber nicht das wissen, sondern hast dann noch weitere Fragen.
Zu Dr. Schöll könnte ich mehr sagen.
Lavendellöwin hat geschrieben: Di 28. Okt 2025, 12:51 wie sieht es mit den Zeitaufwänden wegen bougieren nach Jahren aus? Solche Dinge, auch das was richtig doof lief, das ist was mich bewegt.
Zeitaufwand bei Schöll:
Im ersten halben Jahr täglich dreimal eine halbe Stunde (wenn man alles griffbereit liegen hat nicht nicht erst etwas heraussuchen muss).

Die ersten sechs bis acht Wochen, je nach Heilung, kommt nach jedem Bougieren, jedem Toilettengang, das Anlegen des Verbandes und Einsetzen eines Platzhalters, was dann noch mal 15 Minuten ausmacht. Ebenfalls in dieser Zeit muss man vor jedem Bougieren einmal duschen (unten reicht), womit die Zeit für das Bougieren dann eine Stunde erreicht.

Nach dem halben Jahr kannst du dann das Bougieren nach und nach auslaufen lassen. Ein- bis zweimal die Woche sollte man das aber langfristig beibehalten, alleine schon, um zeitnah eine Rückmeldung zu erhalten, falls die Vagina zuwachsen will.

Was nicht so gut ist: Bei Schöll steht der Teil der Vulva, wo die Harnröhre rauskommt, oft zu weit hervor. Das wird in der Nach-OP korrigiert, heißt aber, noch mal Katheter und damit 10 Tage KH-Aufenthalt.
Bei mir war dann noch eine Stelle am Rand der Vulva, wo ein Faden nicht gehalten hat und dadurch ein optischer Mangel entstanden ist. Wenn nicht ohnehin eine Nach-OP nötig wäre, würde ich das jetzt ignorieren.
Nach-OP war noch nicht.
Susi T hat geschrieben: Di 28. Okt 2025, 15:08 Was mir aufgefallen ist, das die meisten Bougierstäbe kurz sind,
Die Bougierstäbe bei Morath/Schöll sind gut 20cm lang. Das reicht.

In der Nachuntersuchung nach acht Wochen sagte Herr Schöll dann, dass seine Bougierstäbe zu weich seien - ist wohl sinnvoll direkt nach der OP - und hat empfohlen, auch welche aus dem Sex-Handel zu nehmen. Die kosten dann so sieben Euro, sind lang und fest genug (allerdings wird man nicht mit jedem Modell glücklich, manche passen vom Material her nicht).
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 9 im Thema

Beitrag von Susi T »

Hallo Dara,
was mir noch als Ergänzung eingefallen ist, das eine Bekannte von mir auch Probleme hatte, ich bin mir ziemlich sicher das ihre GaOp auch in Essen war(was aber gar nichts heißen muss, ist halt auch pP) , aber sie hat aufgrund dessen ihre Korrektur in Planegg machen lassen. Wir haben uns leider um 1 Tag dort verpasst, da man sie am Sonntag lieber schon Heim geschickt hat. Hat ihr nicht gefallen, aber einer der Nachteile in Planegg ist leider, das es nicht einfach ist das zu bekommen was man möchte, zumindest für uns Frauen mom.
Der große Vorteil ist dort, das man beim Thema Nähte sehr filigran arbeitet um Probleme mit Narbenbildung zu vermeiden. Ich kenne zwar 2 Fälle bei denen dann zu Hause nochmal nachgenäht werden musste(glaub sie gehörte dazu), aber vielleicht war da etwas eigenverschulden dabei. Denn die Reise von München nach Berlin ist lang und vom Zug wird eigentlich abgeraten. Vielleicht weil das Koffer tragen die Treppen hoch und runter nicht immer vermieden wird und das einfach ein Problem ist. Auch sich mit Schmerzmittel zu behelfen ist keine gute Idee.
Einfach gesagt ist dort etwas vorsichtiges Handeln wichtig, auch das langsam beginnende Bougieren, aber dafür gibt's dann auch seltener Narbenbildung, mir ist da zumindest nichts bekannt, wenn ich Mal von meinem Ekzem am inneren Ende, wo das Gewebe zusammen stößt, absehe. Davon weiß ich aber nur von meiner Frauenärztin die ein Vaginalen Ultraschall gemacht hat um dahinter nach meinen Besonderheiten zu schauen, Probleme macht das nicht.
Wenn du da besonders empfindlich bist, könnte das eine Möglichkeit sein, es sollen wohl einige das so gemacht haben, aber das ist dann nur Hörensagen und zumindest etwas persönlich beeinflusst weil wir häufig mit Planegg zusammen arbeiten.
Anderswo kann man das auch, aber die Vorgehensweisen und Prioritäten mögen unterschiedlich sein.
Liebe Grüße, Tira (flo)
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 10 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo

in den ersten Tagen zu Hause war für mich schonen angesagt. Dann bei dreimal täglich boungieren mit anschließender Intimpflege und Wundversorgung schnell war mehr als eine halbe Stunde pro Behandlung vergangen. Und ich musste aufpassen, da noch nicht alle Fäden herausgewachsen waren. Für die Wundversorgung bekam ich ein Wundgel.
Da noch im Sommer, die OP war am 29. Dezember, noch nich alles abgeheilt ist, kam Baden gehen nicht in Frage. Im September war ich dann zum ersten Mal sowohl in einem See als auch in einem öffentlichen Schwimmbad schwimmen.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 11 im Thema

Beitrag von Susi T »

Danke Magdalena,
Dann verstehe ich warum grad meine Ärztin in Planegg so aus'm Häuschen war. Das muss ich aber eh noch setzten lassen. Warte grad im Café aufm Zug Heimwärts in 2h.
Im August war ich quasi als Notfall bei ihr weil ich die ersten 7 Wochen nicht bougiert habe, weil da einfach gar nichts aufzufinden war, so verkrampft war es und sie hat's mit Gewalt und Spreißer quasi aufgebrochen^^ bzw. einfach mir den Weg gezeigt. Seid dem bougiere ich von mikrigen 10cm operierter Tiefe in alle Himmelsrichtungen. Nutze nun den größten Amielle mit und komm zumindest 14cm rein. Sie war zumindest ganz fasziniert das der Spreizer praktisch ganz ohne Probleme und auf ganzer Länge rein passt.
Hat einige Male meinen Fleiß und Hingabe hervorgehoben. Muss also ziemlich unnormal sein im aktuellen Ergebnis.
Ich hab Freigabe zum Schwimmen schon lange und nun für Alles. Sexuelle Unterstützung von meinem Schatz wäre nahezu genau das richtige und beste. Obwohl wir davon gesprochen haben das mir eine gut ausgeprägte Vagina so wichtig war, da ich es eigendlich nur mit große sportliche und gut gebaute Männer zu tun hab, die sich für mich interessieren würden und mein Schatz da keine Ausnahme bildet, weswegen die 10cm ja von mir von Beginn an abgelehnt waren und ich dann lieber drauf verzichtet hätte, bzw eine kleine Lösung akzeptiert hätte. Ihr Vorschlag für 16cm wurde ja nicht umgesetzt mit entsprechendem Ergebnis, war halt alles mikrig bei mir, trotz kombinierter Methode.
Aber nun wird doch alles gut, dauert nur etwas länger und noch heißt es Geduldig sein und nicht zu viel zu wollen. Denn dabei braucht's Beharrlichkeit.
Liebe Grüße, Susi (flo)

@ Vesta: Danke für deine Bestätigung, wenn sogar schon von denen der Sexhandel empfohlen wird...da gibt's nichts brauchbares ohne Strukturen, außer toxisches Geelmaterial ... und Glasstäbe, gegen die allerdings bis auf die härte nichts spricht, solange man auf die Eichelnachbildung verzichtet.
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 12 im Thema

Beitrag von Vesta »

Magdalena hat geschrieben: Do 30. Okt 2025, 10:02 Da noch im Sommer, die OP war am 29. Dezember, noch nich alles abgeheilt ist, kam Baden gehen nicht in Frage.
Das ist ungewöhnlich lange. Gut, direkt nach der OP geht nicht (meine Überlegung, statt Radfahren auf Schwimmen als Sport auszuweichen, war illusorisch, es blieb nur Spazierengehen), da noch nicht verheilte Wunden nicht aufgeweicht werden sollen und der Verband verhindert das ohnehin, aber normalerweise gibt es nach acht Wochen die Freigabe zum Schwimmen.
Susi T hat geschrieben: Do 30. Okt 2025, 16:28 war halt alles mikrig bei mir, trotz kombinierter Methode
Die Tiefe wird auch begrenzt durch Bauchfell und Darm, hängt also nicht nur vom Material ab.

Herr Schöll fragt direkt vor der OP immer nach, ob bei Materialmangel ein Hauttransplantat vom Bein oder Arm genommen werden darf (unabhängig davon, ob es knapp werden könnte, denn während der OP ist es zu spät zum Fragen). Die Tiefe soll nicht am Material scheitern. Außerdem fragt er nach, ob man auf Männer oder Frauen steht - bei ersterem nimmt er höheres Risiko für mehr Tiefe in Kauf.
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 13 im Thema

Beitrag von Susi T »

Vesta hat geschrieben: Mi 29. Okt 2025, 15:46
Susi T hat geschrieben: Di 28. Okt 2025, 15:08 Was mir aufgefallen ist, das die meisten Bougierstäbe kurz sind,
Die Bougierstäbe bei Morath/Schöll sind gut 20cm lang. Das reicht.

In der Nachuntersuchung nach acht Wochen sagte Herr Schöll dann, dass seine Bougierstäbe zu weich seien - ist wohl sinnvoll direkt nach der OP - und hat empfohlen, auch welche aus dem Sex-Handel zu nehmen. Die kosten dann so sieben Euro, sind lang und fest genug (allerdings wird man nicht mit jedem Modell glücklich, manche passen vom Material her nicht).
Leider sind solche Aussagen sehr normal. Einfach Mal was raus hauen, ein einfaches Bild des Sets mit beiliegenden Maßband wird es wohl nicht geben, da es einfach jedlicher Grundlage entbehrt?
Ein Set bei denen die kleinsten Stäbe schon 20cm lang sind hab ich noch nirgends gesehen und bis es sowas gibt werden noch viele Jahre vergehen. Cis Frauen brauchen solche Längen nicht, die sind flexibler als wir gebaut und für uns lohnt es scheinbar nicht.
Früher war es auch nicht nötig, da nicht so gut operiert werden konnte und nun müssten wir selber schauen was wir finden.
Natürlich hab ich was gefunden was auch in der Tiefe arbeiten konnte, aber da war ich froh das man mir gesagt hat, das sowas durchaus erwünscht ist. Mit Hilfe hab ich jetzt auch was passendes nach dem Amielle Set gefunden, es gibt durchaus was. Aber da muss man halt genau schauen und nicht auf Müll mit Weichmachern reinfallen.
Vermutlich benutzen die bei Dr. Schöll die gleichen Sets die ich auch benutze. Wobei es neben den weichen Sets auch eins in härter gibt, welches ich immernoch gerne nutze.
Diese weichen Sets gibt's in teuren Amore Shops und Versandapotheken für 70+€ , in manchen anderen Shops für die hälfte, bei Amazon für 1/4 und bei Ali für 1/10. Nur bei Ali hab ich dann auch die härteren gefunden, die erkennt man daran, das sie etwas anderes/teils größere Maße haben.
Meine nächsten Stäbe hab ich allerdings im deutschen Erotikhandel gefunden. Hartes Plastik und weiches TPE war da für mich die Lösung im Bereich ab 40mm Durchmesser und längen oberhalb 20cm.

Durch "rumrühren" schaffen wir uns Platz im Unterleib, ich bewege lieber mein Becken beim bougieren, ist für mich angenehmer. Östrogencreme anstatt Heilcreme oder Gleitcreme ist Standard für jede Frauenärzt/in zu verschreiben. Auch und gerade für sowas

Meine OP war abgesprochen, aber die Ausgangslage so ungewöhnlich das die meisten Kliniken da ablehnen. Es ist nun Mal ein Unterschied ob männliches Gewebe da ist oder nicht.
Mein eigenes Vaginal System war im unteren Bereich zu diffus und ab Gebährmutterhülle ist es zum Anschluß immernoch zu weit entfernt, so daß ich nun halt 2 Systeme habe die sich allerdings noch etwas beharken, da halt Platz fürs neue gebraucht wird wo noch Altes ist.
Ich bin froh daß sie etwas hinbekommen haben, wenn es auch nicht so ist wie abgesprochen. Aus der Leistengegend könnte immernoch was entnommen werden, wie abgesprochen. Aber es scheint nicht nötig, das müssen wir erstmal abwarten
Ich bin froh das mir nun jemand bei der Suche nach weiteren Stäben geholfen hat, noch hab ich aber mit dem Amielle gut zu tun. Gegen Verschmutzung hab ich ein Kondom drüber, so ist mir die Kürze auch egal und kann soweit rein wie möglich.

Auf Bilder mit Maßeinheit des Sets von Dr. Schöll würde ich mich natürlich freuen, vielleicht gibt es die ja so beschreiben doch und dann könnte ich heraus finden lassen woher sie die haben. Aber ohne mehr Infos lass ich das lieber, möchte mich da doch nicht mit falschen Aussagen hinstellen.

Liebe Grüße, Susi (flo)
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 14 im Thema

Beitrag von Vesta »

Susi T hat geschrieben: Mi 5. Nov 2025, 12:20 Leider sind solche Aussagen sehr normal. Einfach Mal was raus hauen, ein einfaches Bild des Sets mit beiliegenden Maßband wird es wohl nicht geben, da es einfach jedlicher Grundlage entbehrt?
Das klingt unhöflich. Ich hoffe, es war nicht so gemeint.
bs.jpg
Das sind 20cm. Die Markierungen sind von mir.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Korrektur nach GAOP

Post 15 im Thema

Beitrag von Susi T »

Das ist doch eine super Antwort Vesta, danke für das teilen.
Nun müssten solche Stäbe nur noch für alle zugänglich sein und das Thema bewusst sein.
Denn wir halten aktuell nicht mit den Fortschritten der OP Technik mit wenn wir uns nicht ums richtige Werkzeug zum richtigen bougieren kümmern.
Aber auch wenn die meisten nach der gleichen Methode operiert sind, so sind die Abweichungen zwischen den Kliniken scheinbar mittlerweile so groß, das es nur noch schwer miteinander vergleichbar geworden ist.
Die einen operieren so daß das nach der OP noch betäubte Gewebe möglichst schnell extrem geweitet wird und nehmen dabei das Risiko von verhärterten Gewebe in Kauf und andere arbeiten möglichst filigran was aber auch ein späteres bougieren mit langsameren Fortschritten bedeuten kann.
Wenn wir dann noch an den Sexhandel für unser Werkzeug verwiesen werden, komm ich mir ziemlich verlassen vor.
Was da von Freundinnen und Bekannten gemacht wird ist für mich teilweise ziemlich unverständlich und hat mir in den letzten Monaten ein ziemlich großes Verbesserungspotential aufgezeigt.
Aber jede Klinik scheint da ein Betriebsgeheimnis raus zu machen, was uns den Vergleich und Lösungsfindung erschwert.

Das ich nicht höflich sein wollte kann gut sein und wenn's mit Höflichkeit genauso gut geklappt hätte, tut's mir leid. Aber bei dieser Mühseligkeit ums Thema ist mir manchmal auch nicht immer danach höflich zu sein, das haben auch schon andere erfahren müssen und bei so manchen, auch bei Ärzten war es nötig um weiter zu kommen.
Jetzt müssten wir herausbekommen wo die Stäbe hergestellt werden und wie da ran zu kommen sind. Genauso wie die ihre Produktion auf ein festes Silikon umstellen müssten, denn sowas gibt es, sowas hab ich.
Auch wenn ich mittlerweile gerne eine Kombination von weichem äusseren Silikon und härterem Plastikkern bevorzuge. (Amielle mit Penisverlängerung/Vergrößerung kombiniert)
Und mich eigentlich das Thema nicht mehr interessieren muss.
Liebe Grüße, Susi (flo)
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