Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte - # 2
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laura_naomi
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Liebe Violetta,
du hast mir echt total aus der Seele geschrieben in deinem Teil 4.
Ich finde mich in so vielen Dingen, eigentlich in allen wieder.
Danke, dass du es aufgeschrieben hast, was mich auch sehr bewegt und bei uns auch immer wieder im Gespräch ist und auch Thema beim Therapeuten.
Liebe Grüße von Laura
du hast mir echt total aus der Seele geschrieben in deinem Teil 4.
Ich finde mich in so vielen Dingen, eigentlich in allen wieder.
Danke, dass du es aufgeschrieben hast, was mich auch sehr bewegt und bei uns auch immer wieder im Gespräch ist und auch Thema beim Therapeuten.
Liebe Grüße von Laura
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Lavendellöwin
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Hey Violetta,Violetta Arden hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 22:11 Ich wünsche allen, die das auf sich nehmen alles Gute und auch einen weiteren positiven Lebensverlauf.
Aber für mich kann ich mir das nicht vorstellen.
Ich bin und bleibe eine Part-time-lady.
vielen lieben Dank. Ist es ein auf sich nehmen, nein, es ist Schmerz von sich wegnehmen.
Du hast die Gedanken schon mehrfach angeschnitten und artikuliert, das die Transition nicht dein Weg ist.
Und das ist okay, das ist fein, wenn du mit dir so im Reinen bist.
Niemand von "uns" ist besser oder schlechter, aber es ist individuell anders und irgendwie doch nicht besonders.
Es ist ein Leben, eines mit Höhen und Tiefen, wie viele andere auch.
Und doch lese ich da eine Sehnsucht zwischen deinen Zeilen, etwas Bitterkeit. Das brauchst du nicht,
du bist doch gut wie du bist. Und kannst immer noch was ändern, wenn du es musst, wenn es nicht mehr anders
anders möglich ist. Eine Transition, macht man nicht zum Spass, es ist im Grund keine ich will das so sehr
Veranstaltung. Nichts was man wegen Likes oder Aufmerksamkeit dafür macht.
Es ist ein es nicht nichts anders möglich und trotzdem befreit es..
dafür gibt es einfach zu wenig Worte ums wirklich aufzuzeigen.
Ich wünsch dir ein gutes Leben, wie es für dich richtig ist. Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Michi
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Hallo Violetta,
Ich frage mich, wo diese Bitterkeit und Negativität herkommt. Selbst in der Zeit, als ich mir noch sehr sicher wahr, als Teilzeitfrau durchs Leben gehen zu können, wäre es mir nicht in den Sinn gekommen, so die Unmöglichkeiten herauszustellen, die auch mit einer Transition nie zu beheben sind, oder zu betonen, welche Notwendigkeiten (OP, Hormone) damit verbunden sind .. was übrigens inzwischen schon seit einigen Jahren kein Pflichtprogramm mehr ist. Ganz zu schweigen vom Thema Partnerschaft.
Du betonst sonst immer, wie zufrieden du bist. Weil du hier eine öffentliche Nabelschau betreibst, denke ich, dass auch Feedback erwünscht ist, und du es mir nicht übel nimmst, wenn ich sage: Deine Worte im Teil 4 empfinde ich mehr wie das sprichwörtliche Pfeifen im Walde.
Beste Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Violetta Arden
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Ich bin weder bitter noch negativ....sind einfach meine Empfindungen und Gedanken....das wird jede/r für sich anders empfinden,...ist auch gut so, daß wir nicht alle gleich sind. Und wenn Du das als Pfeifen im Walde empfindest ist das Deine Empfindung und auch gut so. Ich habe ja nur für MICH gesprochen.MichiWell hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 21:06Hallo Violetta,
Ich frage mich, wo diese Bitterkeit und Negativität herkommt. Selbst in der Zeit, als ich mir noch sehr sicher wahr, als Teilzeitfrau durchs Leben gehen zu können, wäre es mir nicht in den Sinn gekommen, so die Unmöglichkeiten herauszustellen,
Du betonst sonst immer, wie zufrieden du bist. Weil du hier eine öffentliche Nabelschau betreibst, denke ich, dass auch Feedback erwünscht ist, und du es mir nicht übel nimmst, wenn ich sage: Deine Worte im Teil 4 empfinde ich mehr wie das sprichwörtliche Pfeifen im Walde.
Beste Grüße
Michi
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Violetta
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edeka
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Hallo Violetta,
ich kann deinen Teil 4 gut nachvollziehen . Auch dass die Worte bei manchen wie Bitterkeit ankommen kann ich verstehen, obwohl das überhaupt nicht so gemeint ist. Für mich ist es viel mehr der Versuch, das eigene ausleben der transvestitischen Neigung (oder sollte ich besser sagen - das ausleben der weiblichen Seite ?) zu erklären, indem du das auch abgrenzt zur Transition. Du machst das in einfachen Worten, das finde ich gut. Wenn man es komplizierter, ausführlicher, tiefgründiger formuliert, wird es nicht besser.
Letztlich muß jeder für sich entscheiden , womit er oder sie glücklich wird. Dabei spielen sowohl Gefühle als auch ganz pragmatische Dinge eine Rolle.
Aber ich glaube, das kannst du gut.
LG ascona
ich kann deinen Teil 4 gut nachvollziehen . Auch dass die Worte bei manchen wie Bitterkeit ankommen kann ich verstehen, obwohl das überhaupt nicht so gemeint ist. Für mich ist es viel mehr der Versuch, das eigene ausleben der transvestitischen Neigung (oder sollte ich besser sagen - das ausleben der weiblichen Seite ?) zu erklären, indem du das auch abgrenzt zur Transition. Du machst das in einfachen Worten, das finde ich gut. Wenn man es komplizierter, ausführlicher, tiefgründiger formuliert, wird es nicht besser.
Letztlich muß jeder für sich entscheiden , womit er oder sie glücklich wird. Dabei spielen sowohl Gefühle als auch ganz pragmatische Dinge eine Rolle.
Aber ich glaube, das kannst du gut.
LG ascona
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Olivia
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Hallo Violetta,
Ich denke, es könnte stattdessen heißen: "Ich habe für mich gesprochen". Das "nur" braucht es hier gar nicht. Es sind Deine Gedanken und es ist Deine Geschichte!
lG
Olivia
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Violetta Arden
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Teil 5
Ich habe ja schon geschrieben, daß mir Ereignisse und Erinnerungen meist zufällig in den Sinn kommen und daher die Abfolge meiner hier geschrieben Gedanken nicht in der „richtigen“ Reihenfolge daher kommen.
Gestern vor dem Einschlafen habe ich wieder über diesen Post nachgedacht…und da kam mir auch wieder etwas plötzlich in den Sinn, das ich eigentlich schon vergessen hatte.
Meine Großeltern hatten wohl so in den 60er Jahren ein Abo für die Heftreihe Reader´s Digest, falls das die älteren unter Euch noch kennen. Das waren wohl monatliche taschenbuchartige Hefte, die Beiträge, Geschichten und Berichte beinhalteten. Natürlich auch Werbung. Diese alten Hefte wurden auf unserer Waldhütte in einem Regal gesammelt und aufgestellt. Meine Beachtung haben sie dann auf diversen Hüttenbesuchen in den frühen bis mittleren 70ern gefunden. Mich haben immer schon Bilder und technische Daten von Autos fasziniert. Zu dieser Zeit waren dort auch Werbeeinschaltungen für die Autos. An die Renault Dauphine und den Ford Anglia glaube ich mich, erinnern zu können. Und, was mich noch mehr fasziniert hatte. Zu der Zeit kam es auch zur Umstellung von den Nylonstrümpfen mit Strumpfhalter zu den „bequemen“ Strumpfhosen. Die Werbung dafür hat es mir besonders angetan, und ich habe dort immer wieder geblättert und die hübschen Damen in Strumpfhosen bewundert. Zu gerne hätte ich auch welche angezogen.
Und ein weiterer Gedankensprung:
Strumpfhosen waren ja nun schon mal besorgt. Die erste Hürde war geschafft, da war es dann bis zur nächsten Besorgung nicht mehr ganz so aufregend. Mir hatten es ja auch die verschiedenen Farben angetan. Heute gibt es bei den Nylonstrumpfhosen ja fast nur mehr hautfarben in verschiedener Schattierung, schwarz,grau und eventuell noch marineblau. Damals, so Anfang/Mitte der 70er gab es die Feinstrumpfhosen auf einmal in verschiedenen Farben. Ich habe dann immer mal wieder welche gekauft, allerdings nicht mehr in dem Strumpfgeschäft in unserer Nähe sondern in Läden, wo man die aus den Regalen nehmen konnte. Das Bezahlen an der Kasse war dann doch noch immer mit einem höheren Pulschlag verbunden, denn ich fühlte mich irgendwie besonders beobachtet – so nach dem Motto: Aha, der Bursch da kauft Damenstrumpfhosen…. Im nachhinein stellt sich das ja als harmlos heraus – es hat mich nach meinen Erinnerungen nie jemand schief darauf angeredet.
Und diese feinen Nylonstrumpfhosen hatten auch durchaus etwas sexuell Anziehendes….das können wohl einige auch bestätigen.
Und da ich es den Mädchen ja eigentlich neidisch war, diese mit ihren Kleidern und Röcken zu tragen, kam dann auch irgendwann der Wunsch dazu, auch einen Rock dazu zu probieren.
Den aber in einem Geschäft zu kaufen, das traute ich mich damals jedoch nicht. Meine Schwester hatte allerdings einen kurzen Lederrock (damals war Mini in Mode) bekommen, der mit Druckknöpfen variabel zu schließen war. Den trug sie eigentlich nie. Und den habe ich dann auch einmal anprobiert und festgestellt, daß er grade noch passte (wie schon mal erwähnt, meine Schwester ist vier Jahre jünger als ich). In einem Abstellraum habe ich auch noch ausrangierte Stringsandalen meiner Mutter gefunden, die damals auch gerade noch passten.
Das verleitete mich dann eines Nachmittags, als ich allein zu Hause war, in meinem Zimmer, das ich sicherhheitshalber zusperrte, Rock, rote Strumpfhose und die Schuhe anzuziehen und zu einer Tina Turner Nummer (ich glaube es war Nutbush City Limits), die ich etwas lauter gedreht hatte, abzurocken.
….bis es an meine Tür klopfte…meine Mutter war wohl früher als erwartet zurückgekommen….Purer Schreck, der mir in die Glieder fuhr. Ich sagte mal nichts und versuchte, so schnell wie möglich aus den Sachen zu kommen.
Ich weiß nicht mehr, was ich dann zur Mutter gesagt habe, oder sie eine Erklärung wollte.
Ich glaube, diese Verwandlung blieb unentdeckt oder wurde nicht mehr erwähnt.
Ich habe den Rock noch einige Male „ausgeliehen“, er wurde dann aber doch zu eng…..
Ich habe ja schon geschrieben, daß mir Ereignisse und Erinnerungen meist zufällig in den Sinn kommen und daher die Abfolge meiner hier geschrieben Gedanken nicht in der „richtigen“ Reihenfolge daher kommen.
Gestern vor dem Einschlafen habe ich wieder über diesen Post nachgedacht…und da kam mir auch wieder etwas plötzlich in den Sinn, das ich eigentlich schon vergessen hatte.
Meine Großeltern hatten wohl so in den 60er Jahren ein Abo für die Heftreihe Reader´s Digest, falls das die älteren unter Euch noch kennen. Das waren wohl monatliche taschenbuchartige Hefte, die Beiträge, Geschichten und Berichte beinhalteten. Natürlich auch Werbung. Diese alten Hefte wurden auf unserer Waldhütte in einem Regal gesammelt und aufgestellt. Meine Beachtung haben sie dann auf diversen Hüttenbesuchen in den frühen bis mittleren 70ern gefunden. Mich haben immer schon Bilder und technische Daten von Autos fasziniert. Zu dieser Zeit waren dort auch Werbeeinschaltungen für die Autos. An die Renault Dauphine und den Ford Anglia glaube ich mich, erinnern zu können. Und, was mich noch mehr fasziniert hatte. Zu der Zeit kam es auch zur Umstellung von den Nylonstrümpfen mit Strumpfhalter zu den „bequemen“ Strumpfhosen. Die Werbung dafür hat es mir besonders angetan, und ich habe dort immer wieder geblättert und die hübschen Damen in Strumpfhosen bewundert. Zu gerne hätte ich auch welche angezogen.
Und ein weiterer Gedankensprung:
Strumpfhosen waren ja nun schon mal besorgt. Die erste Hürde war geschafft, da war es dann bis zur nächsten Besorgung nicht mehr ganz so aufregend. Mir hatten es ja auch die verschiedenen Farben angetan. Heute gibt es bei den Nylonstrumpfhosen ja fast nur mehr hautfarben in verschiedener Schattierung, schwarz,grau und eventuell noch marineblau. Damals, so Anfang/Mitte der 70er gab es die Feinstrumpfhosen auf einmal in verschiedenen Farben. Ich habe dann immer mal wieder welche gekauft, allerdings nicht mehr in dem Strumpfgeschäft in unserer Nähe sondern in Läden, wo man die aus den Regalen nehmen konnte. Das Bezahlen an der Kasse war dann doch noch immer mit einem höheren Pulschlag verbunden, denn ich fühlte mich irgendwie besonders beobachtet – so nach dem Motto: Aha, der Bursch da kauft Damenstrumpfhosen…. Im nachhinein stellt sich das ja als harmlos heraus – es hat mich nach meinen Erinnerungen nie jemand schief darauf angeredet.
Und diese feinen Nylonstrumpfhosen hatten auch durchaus etwas sexuell Anziehendes….das können wohl einige auch bestätigen.
Und da ich es den Mädchen ja eigentlich neidisch war, diese mit ihren Kleidern und Röcken zu tragen, kam dann auch irgendwann der Wunsch dazu, auch einen Rock dazu zu probieren.
Den aber in einem Geschäft zu kaufen, das traute ich mich damals jedoch nicht. Meine Schwester hatte allerdings einen kurzen Lederrock (damals war Mini in Mode) bekommen, der mit Druckknöpfen variabel zu schließen war. Den trug sie eigentlich nie. Und den habe ich dann auch einmal anprobiert und festgestellt, daß er grade noch passte (wie schon mal erwähnt, meine Schwester ist vier Jahre jünger als ich). In einem Abstellraum habe ich auch noch ausrangierte Stringsandalen meiner Mutter gefunden, die damals auch gerade noch passten.
Das verleitete mich dann eines Nachmittags, als ich allein zu Hause war, in meinem Zimmer, das ich sicherhheitshalber zusperrte, Rock, rote Strumpfhose und die Schuhe anzuziehen und zu einer Tina Turner Nummer (ich glaube es war Nutbush City Limits), die ich etwas lauter gedreht hatte, abzurocken.
….bis es an meine Tür klopfte…meine Mutter war wohl früher als erwartet zurückgekommen….Purer Schreck, der mir in die Glieder fuhr. Ich sagte mal nichts und versuchte, so schnell wie möglich aus den Sachen zu kommen.
Ich weiß nicht mehr, was ich dann zur Mutter gesagt habe, oder sie eine Erklärung wollte.
Ich glaube, diese Verwandlung blieb unentdeckt oder wurde nicht mehr erwähnt.
Ich habe den Rock noch einige Male „ausgeliehen“, er wurde dann aber doch zu eng…..
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Lebe Dein Leben.
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SylviaM
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Hallo Violetta
vorab möchte ich sagen, dass mir die persönlichen Innenansichten von Forumsmitglieder wie auch hier so viel mehr geben und gefallen als viele andere Posts. Ich finde mich in so vielen wieder, man ist nicht allein. Und das tut gut.
Nun haben mich die Reaktionen auf deinen vierten Eintrag etwas verwundert. Und ich merke selbst woher die ein andere Reaktion kommen mag. Daher mal mein persönliches Feedback
Bzw den Aufwand, den man dafür treiben müsste? Dann wäre es ein schlechter Grund
Ich glaube für diejenigen, die sich im falschen Körper fühlen ist jede Abkehr vom männlichen Bild hilfreich und eine Annäherung am Idealbild schon viel. Nobody ist perfekt
Wenn du mich jetzt fragen würdest ob du mich überzeugt hast mit dem Text hier, dass du eine Teilzeitfrau bist und bleibst, so muss ich sagen, dass ich nicht ganz so überzeugt bin
Ich versuche es mal mit meinen Worten zu sagen. Ich liebe es mich als Frau zu kleiden und auch in dem Moment zu fühlen, jedoch lebe auch gerne meine männliche Seite aus und kann mit meinem Körper gut leben. Etwas weniger Körperbehaarung wäre super und die mopsige und unsportliche Figur ist in beiden Welten gleich schwierig. Ich fürchte eine Gaop würde nur eine Teil befriedigen und der Mann wieder fehlen, also nur spiegelverkehrt Und deswegen bin ich Teilzeitfrau oder Teilzeitmanb oder wie auch immer man es sehen möchte
Und solange ich mich emotionalzwischen den Stühlen bewege
kann ich auch da bleiben wo ich bin
Mit Blick auf die anderen und aktuellen Posts (5)
Mittlerweile würde ich jeden dazu raten nicht auf Ursachenforschung zu gehen. Das bringt nichts und suggeriert nur dass man es dann auch beheben könnte und kostet nur Zeit sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Es ist eine Laune der Natur und es hat mich nur fast 45 Jahre gekostet es als solches zu akzeptieren. Was für eine Zeitverschwendung . Sollte es wieder erwarten neue wissenschaftliche Erkenntnisse geben, schau ich sie mir an, warte aber auch nicht drauf
zu Post 5:
Und ich gebe zu; ich habe auch schon immer auf Frauen mit Strumpfhosen/ Nylons gestanden, weil sie die Beine so betonen und makelos und jugendlich machen. Ehrlich gesagt glaube ich dass alle Männer darauf abfahren. Keine Besonderheit für Crossdresser oder Transgender ( das selber tragen dagegen schon)
Mach es dir an der Stelle nicht zu schwer, jeder hatte seine Aha Momente
Liebe Grüße zum Sonntag
Syl
vorab möchte ich sagen, dass mir die persönlichen Innenansichten von Forumsmitglieder wie auch hier so viel mehr geben und gefallen als viele andere Posts. Ich finde mich in so vielen wieder, man ist nicht allein. Und das tut gut.
Nun haben mich die Reaktionen auf deinen vierten Eintrag etwas verwundert. Und ich merke selbst woher die ein andere Reaktion kommen mag. Daher mal mein persönliches Feedback
Wenn du geschrieben hättest, ob du das für dich nachvollziehen könntest wäre ich bei dir. Ich kann mich noch gut im Spiegel als Mann anschauen (auch wenn der körperliche Zustand generell zu wünschen übrig lässt). Und stehe auch zu meinem männlichen Anhängsel. Und kann nur erahnen wie schmerzhaft es für diejenigen ist die sich wirklich im falschen Körper führen und mit diesem jeden Tag konfrontiert werden. Ich glaube hier hat sich die ein oder andere Person nicht im Post wiederfinden können. Du hast es sicherlich auch so gemeint oder?Violetta Arden hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 22:11 Teil 4
Wenn ich lese, daß sich Menschen im falschen Körper gefangen fühlen … frage ich mich immer, ob ich das nachvollziehen
Rational betrachtet ist das richtig. Dazu fallen mir spontan zwei Sachen ein. Wenn es möglich wäre, wäre es dann eine Option? Ist es die Vollkommenheit, die fehlt? Ist das der wirkliche Grund?Ich frage mich auch oft, wie es wohl sein würde, wenn ich als biologisch
Bzw den Aufwand, den man dafür treiben müsste? Dann wäre es ein schlechter Grund
Ich glaube für diejenigen, die sich im falschen Körper fühlen ist jede Abkehr vom männlichen Bild hilfreich und eine Annäherung am Idealbild schon viel. Nobody ist perfekt
Ja, das stimmt! Faktisch riskieren wir die Beziehung schon in dem Moment wo wir sie eingehen ohne vorab auf unsere Vorlieben einzugehen und ehrlich gesagt steht doch auch bei dir im Raum wieviele Freiheiten du benötigst,?oder? Bzw wie kommt deine Frau mit den viele Refugium Aufenthalten klar?Und dann auch noch ein weiterer Aspekt der Partnerschaft, wenn man eine Frau als Partnerin hat, die eigentlich mit einem Mann zusammen sein wollte oder auch geheiratet hat.
Wenn du mich jetzt fragen würdest ob du mich überzeugt hast mit dem Text hier, dass du eine Teilzeitfrau bist und bleibst, so muss ich sagen, dass ich nicht ganz so überzeugt bin
Ich versuche es mal mit meinen Worten zu sagen. Ich liebe es mich als Frau zu kleiden und auch in dem Moment zu fühlen, jedoch lebe auch gerne meine männliche Seite aus und kann mit meinem Körper gut leben. Etwas weniger Körperbehaarung wäre super und die mopsige und unsportliche Figur ist in beiden Welten gleich schwierig. Ich fürchte eine Gaop würde nur eine Teil befriedigen und der Mann wieder fehlen, also nur spiegelverkehrt Und deswegen bin ich Teilzeitfrau oder Teilzeitmanb oder wie auch immer man es sehen möchte
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Mittlerweile würde ich jeden dazu raten nicht auf Ursachenforschung zu gehen. Das bringt nichts und suggeriert nur dass man es dann auch beheben könnte und kostet nur Zeit sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Es ist eine Laune der Natur und es hat mich nur fast 45 Jahre gekostet es als solches zu akzeptieren. Was für eine Zeitverschwendung . Sollte es wieder erwarten neue wissenschaftliche Erkenntnisse geben, schau ich sie mir an, warte aber auch nicht drauf
zu Post 5:
Und ich gebe zu; ich habe auch schon immer auf Frauen mit Strumpfhosen/ Nylons gestanden, weil sie die Beine so betonen und makelos und jugendlich machen. Ehrlich gesagt glaube ich dass alle Männer darauf abfahren. Keine Besonderheit für Crossdresser oder Transgender ( das selber tragen dagegen schon)
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Violetta Arden
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Danke liebe Sylvia für Deine Rückmeldungen.SylviaM hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 23:17 Hallo Violetta
vorab möchte ich sagen, dass mir die persönlichen Innenansichten von Forumsmitglieder wie auch hier so viel mehr geben und gefallen als viele andere Posts. Ich finde mich in so vielen wieder, man ist nicht allein. Und das tut gut.
Syl
...so ich kann das nicht so mit den "quotes"
Ich schreibe das ja auch immer von meiner Sicht aus...also kann ich das für MICH nicht nachvollziehen (für wen sonst auch?)
Ich habe auch keine Schwierigkeiten mit meinem männlichen Seiten, die lebe ich ja die meiste Zeit aus und kann das auch voll akzeptieren.
Ja und der Mann würde mir natürlich auch fehlen.
Ich beschreibe hier einfach Dinge, die mir in den Sinn kommen, wo ich meine Entwicklung zum Crossdresser oder Part-time-Lady für mich nachvollziehe. Können ja wahrscheinlich einige auch....
Auch wenn ich Dich nicht überzeugt habe, ich bleibe CD oder Part-time-Lady, wie ich es nenne.
Etwas anderes käme mir nicht in den Sinn.
Aber Gedanken hat man immer wieder mal...die sind ja frei und müssen auch nicht in Erfüllung gehen.
Aber wie ich schon schrieb, ich wünsche allen, die den Schritt weitergehen alles Gute und das Beste auf ihrem weiteren Lebensweg. Und daß auch die/der Partner(in) das mitträgt.
Ich habe eine wunderbare Liebste, aber es hat auch einige Zeit gedauert, bis es so ist, wie es ist. Wenn man sie fragen würde, ob es ihr lieber wäre, ich hätte diese Leidenschaft nicht, sagte sie wahrscheinlich ja.
Wenn ich jetzt irgendwas vergessen habe, kannst Du gerne nochmals nachfragen.
...
Alles Liebe
Violetta
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Hallo Violetta,
zunächst auch von mir ganz herzlichen Dank für Deine Gedanken und Deine Geschichte, ich finde das sehr intensiv und inspirierend. Sicher geht es vielen hier so, dass sie sich in Deiner Geschichte (zuminmdest teilweise) wiederfinden und das berührend ist... gerade der Anfang mit seiner ganzen Zerissenheit ist sicher bei vielen ähnlich gewesen, auch wenn es im Detail unterschiedlich war (z.B. bei mir zuerst die Heels und dann erst die Nylons).
Im Teil 4 lese ich keine Bitterkeit, aber schon das Gefühl, etwas zu verpassen, nämlich ganz und dauerhaft Frau zu sein. Das finde ich auch richtig, denn jeder Weg, den Du beschreitest, lässt die anderen mögliche Wege unbeschritten. Ich kenne Transfrauen, die wußten ab einem bestimmten Zeitpunkt genau, dass Sie bei der Geburt im Falschen Körper zur Welt gekommen sind und haben sehr darunter gelitten. Da ist der Weg nur folgerichtig und gut (und hart), irgendwann in die Transition zu gehen. Ich hatte das Glück schon recht früh (mit 18, damals in meiner alten Heimat Mannheim) Transfrauen kennen zu lernen, ich fand das extrem faszinierend, aber gleichzeitig hatte ich die Wahrnehmung, dass das in der "Radikalität" nicht mein Weg ist. Bei mir ist es so, wie bei Dir auch auch, dass ich keine starke Genderdysphorie verspüre, sondern eher eine tiefe Sehnsucht (auch) Frau zu sein. Trotzdem habe ich den Gedanken, damit auch verpasst zu haben, mich jemals wirklich als Frau zu fühlen, sondern immer ein wenig zwischen den Stühlen sitzen werde...
Ich denke, auch darauf gibt es nicht die eine Antwort, aber in jedem Fall ist es eine Herausforderung für beide Seiten damit umzugehen.
Ich habe zwar meinen Freundinnen und auch meiner Frau (mit der ich immerhin schon 25 Jahre verheirate bin und 2 erwachsene Kinder habe) nie verschwiegen, dass ich diese weibliche Seite haben, aber es ist was völlig anderes, das zu erzählen oder es mal auf ner Party, im Club oder zu Hause am Wochenende zu "inszenieren", als es im Alltag, mit Freunden und der Familie usw. auszuleben. Bisher funktioniert das bei uns zum Glück ganz gut, aber ich habe durchaus Sorge, dass das auch kippen kann, es geht ja hier auf beiden Seiten um Emotionen nicht um Fakten.
Zu Teil 5 kann ich das nur bestätigen, was andere schon geschrieben haben, die Faszination für Nylons sowohl bei mir selbst aber auch bei anderen ist glaube ich fast universell. Darauf reagieren sogar konventionelle CIS Männer und Frauen in meiner Freundeskreis, die mit meinem Outfit sonst eher weniger anfangen können, wenn ich zu einem Rock schöne Nylons (an den gründlich epilierten Beinen) trage.
Ich freue mich schon auf die weiteren Gedanken von Dir, liebe Grüße
zunächst auch von mir ganz herzlichen Dank für Deine Gedanken und Deine Geschichte, ich finde das sehr intensiv und inspirierend. Sicher geht es vielen hier so, dass sie sich in Deiner Geschichte (zuminmdest teilweise) wiederfinden und das berührend ist... gerade der Anfang mit seiner ganzen Zerissenheit ist sicher bei vielen ähnlich gewesen, auch wenn es im Detail unterschiedlich war (z.B. bei mir zuerst die Heels und dann erst die Nylons).
Im Teil 4 lese ich keine Bitterkeit, aber schon das Gefühl, etwas zu verpassen, nämlich ganz und dauerhaft Frau zu sein. Das finde ich auch richtig, denn jeder Weg, den Du beschreitest, lässt die anderen mögliche Wege unbeschritten. Ich kenne Transfrauen, die wußten ab einem bestimmten Zeitpunkt genau, dass Sie bei der Geburt im Falschen Körper zur Welt gekommen sind und haben sehr darunter gelitten. Da ist der Weg nur folgerichtig und gut (und hart), irgendwann in die Transition zu gehen. Ich hatte das Glück schon recht früh (mit 18, damals in meiner alten Heimat Mannheim) Transfrauen kennen zu lernen, ich fand das extrem faszinierend, aber gleichzeitig hatte ich die Wahrnehmung, dass das in der "Radikalität" nicht mein Weg ist. Bei mir ist es so, wie bei Dir auch auch, dass ich keine starke Genderdysphorie verspüre, sondern eher eine tiefe Sehnsucht (auch) Frau zu sein. Trotzdem habe ich den Gedanken, damit auch verpasst zu haben, mich jemals wirklich als Frau zu fühlen, sondern immer ein wenig zwischen den Stühlen sitzen werde...
Das ist eine wirklich spannende Frage, ich denke die betrifft hier einige, sowohl Part-time-Ladies, dauerhaft En-Femme lebende als auch Transfrauen.Violetta Arden hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 22:11 Und dann auch noch ein weiterer Aspekt der Partnerschaft, wenn man eine Frau als Partnerin hat, die eigentlich mit einem Mann zusammen sein wollte oder auch geheiratet hat. Es gehört ja schon viel Verständnis, Akzeptanz und Toleranz dazu, daß sie diese weibliche Seite mitmacht.
Ich denke, auch darauf gibt es nicht die eine Antwort, aber in jedem Fall ist es eine Herausforderung für beide Seiten damit umzugehen.
Ich habe zwar meinen Freundinnen und auch meiner Frau (mit der ich immerhin schon 25 Jahre verheirate bin und 2 erwachsene Kinder habe) nie verschwiegen, dass ich diese weibliche Seite haben, aber es ist was völlig anderes, das zu erzählen oder es mal auf ner Party, im Club oder zu Hause am Wochenende zu "inszenieren", als es im Alltag, mit Freunden und der Familie usw. auszuleben. Bisher funktioniert das bei uns zum Glück ganz gut, aber ich habe durchaus Sorge, dass das auch kippen kann, es geht ja hier auf beiden Seiten um Emotionen nicht um Fakten.
Zu Teil 5 kann ich das nur bestätigen, was andere schon geschrieben haben, die Faszination für Nylons sowohl bei mir selbst aber auch bei anderen ist glaube ich fast universell. Darauf reagieren sogar konventionelle CIS Männer und Frauen in meiner Freundeskreis, die mit meinem Outfit sonst eher weniger anfangen können, wenn ich zu einem Rock schöne Nylons (an den gründlich epilierten Beinen) trage.
Ich freue mich schon auf die weiteren Gedanken von Dir, liebe Grüße
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Daniela04
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Liebe Violetta
Habe ich Dein Beitrag gern gelesen! Teilzeitfrau, das bin ich auch, es hat sehr viel Parallelen zu meinen Gefühlen!
Für Strümpfe / Strumpfhosen bin ich schon sehr früh abgefahren, aber dann nicht für mich, sondern für meine Frau, aber eben, sie war nicht begeistert, deswegen habe ich sie dann getragen.
Herzlicher Gruss
Daniela
Habe ich Dein Beitrag gern gelesen! Teilzeitfrau, das bin ich auch, es hat sehr viel Parallelen zu meinen Gefühlen!
Ich habe diese Heftreihe auch regelmässig gelesen, hatte kein Abo, aber wenn es mich interessiert hat, eins gekauft. Die Beiträge waren sehr spannend!
Mein Vater hatte eine solche Dauphine (türkis), gekauft im Jahr 60 oder 61, ich mag mich sehr gut daran erinnern!
Es hatte auch schön gediegene Strumpfhosen mit kleinen Mustern oder seitwärts mit kleinen Motiven.Violetta Arden hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 22:02 Damals, so Anfang/Mitte der 70er gab es die Feinstrumpfhosen auf einmal in verschiedenen Farben.
Für Strümpfe / Strumpfhosen bin ich schon sehr früh abgefahren, aber dann nicht für mich, sondern für meine Frau, aber eben, sie war nicht begeistert, deswegen habe ich sie dann getragen.
Ja, Syl, für mich kommt eine GAOP gar nicht in Frage.SylviaM hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 23:17 Ich versuche es mal mit meinen Worten zu sagen. Ich liebe es mich als Frau zu kleiden und auch in dem Moment zu fühlen, jedoch lebe auch gerne meine männliche Seite aus und kann mit meinem Körper gut leben. Etwas weniger Körperbehaarung wäre super und die mopsige und unsportliche Figur ist in beiden Welten gleich schwierig. Ich fürchte eine Gaop würde nur eine Teil befriedigen und der Mann wieder fehlen, also nur spiegelverkehrt Und deswegen bin ich Teilzeitfrau oder Teilzeitmann oder wie auch immer man es sehen möchte
Herzlicher Gruss
Daniela
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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Violetta Arden
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Teil 6
In den 70ern gab es ja noch kein Internet, und daher Infos nicht auf Knopfdruck. Da mußte man schon gezielt nach etwas suchen. Gesucht habe ich immer in den Katalogen der großen Versandhäuser, die damals noch verschickt wurden. Dicke Schwarten mit so ziemlich allem, was man so bestellen konnte. Wir hatten immer drei solcher Exemplare daheim. Ich glaube von OTTO, Universal, und an den anderen kann ich mich nicht mehr erinnern. Erinnern kann ich mich allerdings sehr wohl an die Seiten, wo die Strümpfe, Strumpfhosen und Dessous abgebildet waren….Das war für mich immer ein Hochgefühl, dort durchzublättern. Einer von den drei Katalogen hatte auf diesen Seiten auch immer mal einige recht heiße Sachen abgebildet.
Aber bestellen traute ich mich damals nicht…
Und man war auch ziemlich allein mit seinen Neigungen..zumindest dachte ich mir das. Wie einfach ist heute das Auffinden von…ja allem, was einem so einfallen könnte.
Es gab auch einige wöchentlichen Zeitschriften wie die Praline oder die Neue Revue, die auch erotische Seiten hatten. Ich glaube, da habe ich erstmals in einem Teil des Blattes etwas über Transvestiten gelesen. In diese Blätter habe ich immer wieder mal reingeschaut. Wo, weiß ich jetzt nicht mehr, gekauft habe ich sie auf jeden Fall nicht.
Ich habe dann Strumpfhosen immer wieder (natürlich heimlich) unter der normalen Hose auch in die Schule angezogen. Im Sommer auch mal in den Clogs (bei uns hießen die Töffler) ohne Tarnsocken….(aber schon mit langer Hose). Hat, glaube ich, niemand bemerkt.
Da das ja alles geheim bleiben sollte, ist es lange Zeit nur beim Strumpfhosentragen geblieben.
Aber der Wunsch, auch mal andere weibliche Kleidung zu tragen war immer irgendwie im Hintergrund vorhanden.
Meiner ersten Frau habe ich die Strumpfhosenneigung offenbart. Zuerst war sie dafür recht offen, aber mit der Zeit wollte sie es dann nicht mehr…. So lief es dann halt wieder im Geheimen weiter.
Aber einmal im Fasching konnte ich dann allerdings eine richtige Verwandlung erleben. Bei meiner Mutter fand, meist am Faschingssamstag ein Faschingsfest statt, zu dem neben einigen Bekannten auch meine Geschwister mit Anhang und Kindern kamen. An einem dieser Tage, es dürfte so Ende der 80er, Anfang 90er gewesen sein, wollte ich als Spanierin dorthin gehen. Eine schwarze Perücke war im Laden für Faschingsbedarf gleich gekauft, schwarze Strumpfhosen hatte ich ja schon und Rock und Oberteil lieferte meine Ex,die das als Faschingseinlage akzeptierte und mich auch schön schminkte. Natürlich gehörten rote lackierte Nägel dazu. Einzig bei den Schuhen war es etwas schwierig. Da ich Größe 43 habe und die in normalen Läden nicht vorhanden waren (ich wollte ja nicht viel Geld ausgeben) habe ich die Stringsandalen vorne etwas aufgeschnitten.
Das Outfit fand auch großen Anklang, da es ziemlich gelungen war. Daß dahinter meine große Leidenschaft steckte, dürfte wohl niemandem aufgefallen sein.
Am Faschingsdienstag durfte ich zu einem Kehraus bei Bekannten nochmals eine Verwandlung durchführen. Da hatte ich, wie ich mich jetzt erinnere, schon mal einen weißen Rock im Fundus gehabt. Denn ich ging als Frau Dr. mäd. Wurst.
Leider währte die Freude nicht allzu lange, denn meine Ex hatte dann doch genug von den Verwandlungen und ließ sogar mal die schwarze Perücke verschwinden…
Aber wie wir wissen: die Leidenschaft geht nicht weg…….
In den 70ern gab es ja noch kein Internet, und daher Infos nicht auf Knopfdruck. Da mußte man schon gezielt nach etwas suchen. Gesucht habe ich immer in den Katalogen der großen Versandhäuser, die damals noch verschickt wurden. Dicke Schwarten mit so ziemlich allem, was man so bestellen konnte. Wir hatten immer drei solcher Exemplare daheim. Ich glaube von OTTO, Universal, und an den anderen kann ich mich nicht mehr erinnern. Erinnern kann ich mich allerdings sehr wohl an die Seiten, wo die Strümpfe, Strumpfhosen und Dessous abgebildet waren….Das war für mich immer ein Hochgefühl, dort durchzublättern. Einer von den drei Katalogen hatte auf diesen Seiten auch immer mal einige recht heiße Sachen abgebildet.
Aber bestellen traute ich mich damals nicht…
Und man war auch ziemlich allein mit seinen Neigungen..zumindest dachte ich mir das. Wie einfach ist heute das Auffinden von…ja allem, was einem so einfallen könnte.
Es gab auch einige wöchentlichen Zeitschriften wie die Praline oder die Neue Revue, die auch erotische Seiten hatten. Ich glaube, da habe ich erstmals in einem Teil des Blattes etwas über Transvestiten gelesen. In diese Blätter habe ich immer wieder mal reingeschaut. Wo, weiß ich jetzt nicht mehr, gekauft habe ich sie auf jeden Fall nicht.
Ich habe dann Strumpfhosen immer wieder (natürlich heimlich) unter der normalen Hose auch in die Schule angezogen. Im Sommer auch mal in den Clogs (bei uns hießen die Töffler) ohne Tarnsocken….(aber schon mit langer Hose). Hat, glaube ich, niemand bemerkt.
Da das ja alles geheim bleiben sollte, ist es lange Zeit nur beim Strumpfhosentragen geblieben.
Aber der Wunsch, auch mal andere weibliche Kleidung zu tragen war immer irgendwie im Hintergrund vorhanden.
Meiner ersten Frau habe ich die Strumpfhosenneigung offenbart. Zuerst war sie dafür recht offen, aber mit der Zeit wollte sie es dann nicht mehr…. So lief es dann halt wieder im Geheimen weiter.
Aber einmal im Fasching konnte ich dann allerdings eine richtige Verwandlung erleben. Bei meiner Mutter fand, meist am Faschingssamstag ein Faschingsfest statt, zu dem neben einigen Bekannten auch meine Geschwister mit Anhang und Kindern kamen. An einem dieser Tage, es dürfte so Ende der 80er, Anfang 90er gewesen sein, wollte ich als Spanierin dorthin gehen. Eine schwarze Perücke war im Laden für Faschingsbedarf gleich gekauft, schwarze Strumpfhosen hatte ich ja schon und Rock und Oberteil lieferte meine Ex,die das als Faschingseinlage akzeptierte und mich auch schön schminkte. Natürlich gehörten rote lackierte Nägel dazu. Einzig bei den Schuhen war es etwas schwierig. Da ich Größe 43 habe und die in normalen Läden nicht vorhanden waren (ich wollte ja nicht viel Geld ausgeben) habe ich die Stringsandalen vorne etwas aufgeschnitten.
Das Outfit fand auch großen Anklang, da es ziemlich gelungen war. Daß dahinter meine große Leidenschaft steckte, dürfte wohl niemandem aufgefallen sein.
Am Faschingsdienstag durfte ich zu einem Kehraus bei Bekannten nochmals eine Verwandlung durchführen. Da hatte ich, wie ich mich jetzt erinnere, schon mal einen weißen Rock im Fundus gehabt. Denn ich ging als Frau Dr. mäd. Wurst.
Leider währte die Freude nicht allzu lange, denn meine Ex hatte dann doch genug von den Verwandlungen und ließ sogar mal die schwarze Perücke verschwinden…
Aber wie wir wissen: die Leidenschaft geht nicht weg…….
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.
Mein Blog:
https://violettaarden9.blogspot.com/
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Liebe Violetta
Herrlich Dein nächster Teil!
Und die Kataloge.... und die Neue Revue... Ich schau die Kataloge von bonprix wieder so an wie die Kataloge von damals aber jetzt wird gekauft!
Lieber Gruss
Daniela
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Lieber Gruss
Daniela
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Teil 7:
Als das Außerhausgehen enfemme (leider) noch kein Thema war hatte ich oft einen wunderbaren Traum. Ich ging durch ein großes Kaufhaus in die Abteilung für Dessous, Strümpfe und Strumpfhosen. Es war ein herrliches Gefühl, dort durchzugehen, alles anzusehen und auch zu probieren. Es gab alles, was man sich so an reizvollen Sachen vorstellen kann. Eigentlich ein Paradies…ich habe mich im Traum auch immer gefreut, daß der wieder in meinen Schlaf kam. Und nicht selten kam es vor, daß ich vor lauter Freude und Aufregung auch wieder aufgewacht bin.
Es hat auch meistens funktioniert, wenn ich vor dem Einschlafen mir diesen Traum wünschte.
Seit einiger Zeit, nein, eigentlich schon seit Jahren ist dieser Traum verschwunden und kam nie wieder. Wahrscheinlich hängt das ja damit zusammen, daß vieles, was in diesem Traum vorkam, nun erreichbar ist und daher die träumerische Sehnsucht nicht mehr vorhanden.
Ich fühlte mich ja nicht im falschen Körper…ich hatte nur dieses Verlangen nach den weiblichen Kleidungsstücken. Das blieb lange bei den feinen Nylonstrumpfhosen, von denen ich einen richtig großen Fundus in allen möglichen Farben angehäuft hatte. Da das ja geheime Kommandosache war, mußte es auch gut versteckt werden. Da ich ein eigenes Zimmer hatte, konnte ich den Sack ganz unten in einer großen Lade einer Kommode gut plazieren. Ich glaube nicht, daß er mal entdeckt worden wäre….erwähnt hat es zumindest niemand (außer meiner Schwester, die ja davon wußte)
Wann ich mir den ersten Rock selber gekauft habe….daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur daß irgendwann ein weißer und hellblauer Jeansrock in meinem Fundus waren.
Und bis ich einmal den Mut fand, heimlich und in der Nacht kurz in Rock und Strumpfhosen außer Haus zu gehen, dauerte es noch einige Zeit.
Inzwischen waren die zwei Kinder schon auf der Welt, wir hatten in einem 8-stöckigen Haus in der 7. Etage eine Mietwohnung. Irgendwann war ich wohl allein zu Hause und die Kids schliefen als ich….ungeschminkt natürlich…mit unbeschreiblichem Herzklopfen die Türe öffnete und wartete ab, ob kein Licht im Stiegenhaus an war und es ruhig war. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich den Lift genommen hatte…unten zum Hinterausgang hinaus…kurz ein paar Schritte gemacht und dann schnell wieder hinein. Das Licht blieb zum Glück die ganze Zeit aus. Ich hatte als ich wieder die Wohnungstüre schloß noch lange Herzklopfen….aber so richtig befriedigend war dieses Erlebnis nicht.
Als das Außerhausgehen enfemme (leider) noch kein Thema war hatte ich oft einen wunderbaren Traum. Ich ging durch ein großes Kaufhaus in die Abteilung für Dessous, Strümpfe und Strumpfhosen. Es war ein herrliches Gefühl, dort durchzugehen, alles anzusehen und auch zu probieren. Es gab alles, was man sich so an reizvollen Sachen vorstellen kann. Eigentlich ein Paradies…ich habe mich im Traum auch immer gefreut, daß der wieder in meinen Schlaf kam. Und nicht selten kam es vor, daß ich vor lauter Freude und Aufregung auch wieder aufgewacht bin.
Es hat auch meistens funktioniert, wenn ich vor dem Einschlafen mir diesen Traum wünschte.
Seit einiger Zeit, nein, eigentlich schon seit Jahren ist dieser Traum verschwunden und kam nie wieder. Wahrscheinlich hängt das ja damit zusammen, daß vieles, was in diesem Traum vorkam, nun erreichbar ist und daher die träumerische Sehnsucht nicht mehr vorhanden.
Ich fühlte mich ja nicht im falschen Körper…ich hatte nur dieses Verlangen nach den weiblichen Kleidungsstücken. Das blieb lange bei den feinen Nylonstrumpfhosen, von denen ich einen richtig großen Fundus in allen möglichen Farben angehäuft hatte. Da das ja geheime Kommandosache war, mußte es auch gut versteckt werden. Da ich ein eigenes Zimmer hatte, konnte ich den Sack ganz unten in einer großen Lade einer Kommode gut plazieren. Ich glaube nicht, daß er mal entdeckt worden wäre….erwähnt hat es zumindest niemand (außer meiner Schwester, die ja davon wußte)
Wann ich mir den ersten Rock selber gekauft habe….daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur daß irgendwann ein weißer und hellblauer Jeansrock in meinem Fundus waren.
Und bis ich einmal den Mut fand, heimlich und in der Nacht kurz in Rock und Strumpfhosen außer Haus zu gehen, dauerte es noch einige Zeit.
Inzwischen waren die zwei Kinder schon auf der Welt, wir hatten in einem 8-stöckigen Haus in der 7. Etage eine Mietwohnung. Irgendwann war ich wohl allein zu Hause und die Kids schliefen als ich….ungeschminkt natürlich…mit unbeschreiblichem Herzklopfen die Türe öffnete und wartete ab, ob kein Licht im Stiegenhaus an war und es ruhig war. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich den Lift genommen hatte…unten zum Hinterausgang hinaus…kurz ein paar Schritte gemacht und dann schnell wieder hinein. Das Licht blieb zum Glück die ganze Zeit aus. Ich hatte als ich wieder die Wohnungstüre schloß noch lange Herzklopfen….aber so richtig befriedigend war dieses Erlebnis nicht.
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Re: Violetta Ardens Gedanken - meine Geschichte
Teil 8
Die Gelegenheiten, sich als Frau zu zeigen waren leider nicht nur selten, sondern einfach gar nicht mehr vorhanden. Das eine Mal am Fasching blieb es dann auch, da meine Ex dafür nicht zugänglich war. Einmal noch als sogenannte Kummernuß – wie ein Burgfräulein mit Schleier und Bart (eine Art Conchita) gab´s ein ähnliches Faschingskostum, das war´s aber dann auch schon wieder. Aber die Neigung und Leidenschaft bleibt ja – wenn auch im Verborgenen und Geheimen.
Und nur wenn sich die Gelegenheit ergab, und mal niemand daheim war, konnte ich mal in die schwarze Unterwäsche – BH und Straps – anziehen.
Als wir mal zu Pfingsten wieder mit den Kindern ein paar Tage auf die Hütte auf der schwäbischen Alb fuhren und ich dann ein paar Tage dort alleine verblieb, nachdem Kinder und Frau in den Zug gesetzt waren, nahm ich mir mal allen Mut zusammen und kaufte in Bad Urach in einem Kleidergeschäft einen Rock….ohne ihn zu probieren und die Größe auf Verdacht. Ich habe ihn dann probiert und er passte auch. Allerdings hatte ich da keine anderen weiblichen Utensilien und Schminksachen mit. So blieb nur ein paar Runden in der Dunkelheit im Wald…..und als ich wieder heimkam und den mitgebrachten Rock erklären mußte, sagte ich, ich hätte ihn für die Angetraute gekauft…und mich leider mit der Größe verschätzt. Der Rock ist dann bei meiner Schwester gelandet….
Mit der Zeit ergab es sich dann, daß die Familie nicht mehr so große Lust verspürte, auf diese einfache Hütte ohne Komfort mitzufahren. Das war dann die Gelegenheit, alleine ein paar Tage dort zu verbringen. Und in Gedanken mir auszumahlen, wie ich es anstellen könnte, mich mal mehr als nur mit einem Rock in die weibliche Rolle zu begeben.
Ich hatte auch in der Zwischenzeit meine Scheu abgelegt, und mir immer wieder mal ein paar weibliche Sachen gekauft – ohne sie allerdings zu probieren- und hoffte, daß ich mit der Einschätzung meiner Größe richtig lag. Das war meistens auch so. Das größte Problem stellten allerdings die Schuhe dar. Denn Größe 43 ist in den allermeisten Schuhgeschäften in Damengrößen nicht lagernd. Der erste Probekauf in einem Schuhdiskonter waren sandalenartige Treter mit Gummizügen in 42, glaube ich. Die passten irgendwie doch, aber keine Schuhe für einen Ausgang. Aber zum Probieren tauglich.
Ich schrieb ja schon, daß ich mich nicht immer an alles erinnern kann. Und da habe ich momentan einen denkmässigen Hänger, wie es weiterging. Wird mir wohl wieder einfallen……daher mache ich jetzt eine Überlegungspause.
Die Gelegenheiten, sich als Frau zu zeigen waren leider nicht nur selten, sondern einfach gar nicht mehr vorhanden. Das eine Mal am Fasching blieb es dann auch, da meine Ex dafür nicht zugänglich war. Einmal noch als sogenannte Kummernuß – wie ein Burgfräulein mit Schleier und Bart (eine Art Conchita) gab´s ein ähnliches Faschingskostum, das war´s aber dann auch schon wieder. Aber die Neigung und Leidenschaft bleibt ja – wenn auch im Verborgenen und Geheimen.
Und nur wenn sich die Gelegenheit ergab, und mal niemand daheim war, konnte ich mal in die schwarze Unterwäsche – BH und Straps – anziehen.
Als wir mal zu Pfingsten wieder mit den Kindern ein paar Tage auf die Hütte auf der schwäbischen Alb fuhren und ich dann ein paar Tage dort alleine verblieb, nachdem Kinder und Frau in den Zug gesetzt waren, nahm ich mir mal allen Mut zusammen und kaufte in Bad Urach in einem Kleidergeschäft einen Rock….ohne ihn zu probieren und die Größe auf Verdacht. Ich habe ihn dann probiert und er passte auch. Allerdings hatte ich da keine anderen weiblichen Utensilien und Schminksachen mit. So blieb nur ein paar Runden in der Dunkelheit im Wald…..und als ich wieder heimkam und den mitgebrachten Rock erklären mußte, sagte ich, ich hätte ihn für die Angetraute gekauft…und mich leider mit der Größe verschätzt. Der Rock ist dann bei meiner Schwester gelandet….
Mit der Zeit ergab es sich dann, daß die Familie nicht mehr so große Lust verspürte, auf diese einfache Hütte ohne Komfort mitzufahren. Das war dann die Gelegenheit, alleine ein paar Tage dort zu verbringen. Und in Gedanken mir auszumahlen, wie ich es anstellen könnte, mich mal mehr als nur mit einem Rock in die weibliche Rolle zu begeben.
Ich hatte auch in der Zwischenzeit meine Scheu abgelegt, und mir immer wieder mal ein paar weibliche Sachen gekauft – ohne sie allerdings zu probieren- und hoffte, daß ich mit der Einschätzung meiner Größe richtig lag. Das war meistens auch so. Das größte Problem stellten allerdings die Schuhe dar. Denn Größe 43 ist in den allermeisten Schuhgeschäften in Damengrößen nicht lagernd. Der erste Probekauf in einem Schuhdiskonter waren sandalenartige Treter mit Gummizügen in 42, glaube ich. Die passten irgendwie doch, aber keine Schuhe für einen Ausgang. Aber zum Probieren tauglich.
Ich schrieb ja schon, daß ich mich nicht immer an alles erinnern kann. Und da habe ich momentan einen denkmässigen Hänger, wie es weiterging. Wird mir wohl wieder einfallen……daher mache ich jetzt eine Überlegungspause.
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