MiriamR hat geschrieben: Mi 25. Jun 2025, 23:50
Ich hoffe und wünsche es Dir von ganzem Herzen, das es klappt.
Danke Dir - wir werden sehen, was passiert. Immerhin hat das Department of State den Eingang meiners Antrags bestaetigt.
MiriamR hat geschrieben: Mi 25. Jun 2025, 23:50
In New Jersey habe ich eine lesbische Freundin wohnen um die ich mir im Moment wirklich Sorgen mache.
Naja, New Jersey ist ja wenigstens noch einer der Bundesstaaten, in denen es noch einige funktionierende Schutzmechanismen gibt. Siehe hier:
https://www.erininthemorning.com/p/anti ... assessment
MiriamR hat geschrieben: Mi 25. Jun 2025, 23:50
Ich wünsche mir das die Queere-Community in den USA nicht all zu großen Schaden nimmt. Und Dir persönlich, drücke ich die Daumen!!!
Die Community nimmt schon jetzt grossen Schaden. Das Problem ist, dass viele Firmen/ Krankenhaeuser/ Institutionen in vorauseilendem Gehorsam ihre Leistungen zurueckfahren - bloss um es zu vermeiden, ins Fadenkreuz zu geraten. Und so haben viele dieser Regeln selbst Auswirkungen in solchen Bundesstaaten, die eigentlich davon abgeschirmt sein sollten. Ich befuerchte, dass es z.B. bald keine Chirurgen mehr gibt, die Bottom-Surgery anbieten. Und dass Krankenkassen zunehmend Streit machen Kleinigkeiten, wie z.B. die Hormone zu bezahlen.
Aber selbst wenn wir wieder einen Demokraten als Praesidenten haben, halte ich es fuer unwahrscheinlich, dass all diese neuen Regeln rueckgaengig gemacht werden. Es zeigt sich, dass selbst ein Gavin Newsom oder ein Andrew Cuomo sich ganz wohl damit fuehlen, Trans-Mensche unter den Bus zu werfen.
Und so sieht Deutschland ploetzlich wieder sehr attraktiv aus. Aber auch das ist natuerlich nur eine Momentaufnahme. Und wenn ich eine Prognose fuer die naechsten dreissig Jahre abgeben muss, bin ich nicht so sicher, wo eigentlich der bessere Ort ist. Wir muessen das also hier, jetzt und selbst in Ordnung bringen. Ein grosser Job fuer eine kleine Community.
LG, Liz