Ein Betroffener berichtet
Wie lebt es sich als queerer Mensch in einer evangelikalen Freikirche? José Calvo Tello erzählt von seinem Weg zwischen Ausgrenzung, seinem Outing – und der Suche nach einer queerfreundlichen Glaubensgemeinschaft.
https://www.sonntagsblatt.de/artikel/ge ... kirche-ein
Wie lebt es sich als queerer Mensch in einer evangelikalen Freikirche? | Sonntagsblatt
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Anne-Mette
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Re: Wie lebt es sich als queerer Mensch in einer evangelikalen Freikirche? | Sonntagsblatt
Spannender Artikel.
Ich war jahrelang Mitglied in einer freichristlichen Gemeinde, die ich immer als Gemischtwarenladen erlebt habe. Zwischen richtig bibeltreuen Urchristen und sehr liberalen Mitgliedern gab es immer wieder auch Konflikte aber auch viel Gemeinsames und Schönes.
Mein Outing 2023 war ein überlegter, aber notwendiger Schritt und mir waren die Konsequenzen sehr bewusst: ich würde auf jegliches Amt verzichten müssen, aber Mitglied in der Gemeinschaft könnte ich bleiben. Leider war die Reaktion der erweiterten Gemeindeleitung wesentlich feindseliger als erwartet, was mich dann zu einem Austritt bewegt hat.
Aber, und das gehört auch dazu: diese Menschen sind in der Gemeine in der Unterzahl. Die meisten freuen sich, wenn sie mich sehen, ich werde akzeptiert und mein Austritt wird bedauert. Ich werde sogar ganz bewußt eingeladen, an Veranstaltungen (Gottesdienste, Gemeindefreizeit...) teil zu nehmen.
Letztendlich sind die verschiedenen Freikirchen sehr unterschiedlich, was ihre LGBTQ*-Politik angeht. Von Ausschluß aus der Gemeinschaft bis zu vollständiger Akzeptanz und Einbindung ist alles dabei. Es gibt mindestes eine freikirchliche sehr LGBTQ*-offene Gemeinde in Marburg.
Aber auch die Landeskirche hat sich in dieser Hinsicht schon sehr weit geöffnet und das ist, aus Sicht einer Gläubigen, schön zu sehen (und zu erfahren, wenn man mal in einem solchen Gottesdienst landet).
Auch spannend ist da https://andersamen.org/ - ein lesbisches Pastorinnenpaar in Gemeindeleitung.
Ich war jahrelang Mitglied in einer freichristlichen Gemeinde, die ich immer als Gemischtwarenladen erlebt habe. Zwischen richtig bibeltreuen Urchristen und sehr liberalen Mitgliedern gab es immer wieder auch Konflikte aber auch viel Gemeinsames und Schönes.
Mein Outing 2023 war ein überlegter, aber notwendiger Schritt und mir waren die Konsequenzen sehr bewusst: ich würde auf jegliches Amt verzichten müssen, aber Mitglied in der Gemeinschaft könnte ich bleiben. Leider war die Reaktion der erweiterten Gemeindeleitung wesentlich feindseliger als erwartet, was mich dann zu einem Austritt bewegt hat.
Aber, und das gehört auch dazu: diese Menschen sind in der Gemeine in der Unterzahl. Die meisten freuen sich, wenn sie mich sehen, ich werde akzeptiert und mein Austritt wird bedauert. Ich werde sogar ganz bewußt eingeladen, an Veranstaltungen (Gottesdienste, Gemeindefreizeit...) teil zu nehmen.
Letztendlich sind die verschiedenen Freikirchen sehr unterschiedlich, was ihre LGBTQ*-Politik angeht. Von Ausschluß aus der Gemeinschaft bis zu vollständiger Akzeptanz und Einbindung ist alles dabei. Es gibt mindestes eine freikirchliche sehr LGBTQ*-offene Gemeinde in Marburg.
Aber auch die Landeskirche hat sich in dieser Hinsicht schon sehr weit geöffnet und das ist, aus Sicht einer Gläubigen, schön zu sehen (und zu erfahren, wenn man mal in einem solchen Gottesdienst landet).
Auch spannend ist da https://andersamen.org/ - ein lesbisches Pastorinnenpaar in Gemeindeleitung.
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