Rausgehen und verstecken ? - # 4
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Anja61
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Re: Rausgehen und verstecken ?
@Inga (Post 36)
Ich sehe das genau so.
Wenn ich endlich mal und dann auch öfter als Frau rausgehen würde - und ich fühle, dass das zunehmen wird - würde ich mich dem Anlass entsprechend kleiden (Stammtisch, Schwesternzeit, Gala, Shopping, Spazierengehen usw.) - angemessen und so, dass ich mich wohlfühlen würde. High Heels in der Fußgänger-Einkaufszone oder auf einem Waldweg könnten da eher hinderlich sein... Aber mich nur in meinen vier Wänden in Frauenkleidung zu bewegen, reicht mir längst nicht mehr. Nicht, weil ich mich präsentieren möchte, sondern weil ich mich mit Schwestern auch mal persönlich treffen möchte, und das nicht unbedingt im Männer-Outfit...
Ich werde nicht rausgehen und mich gleichzeitig verstecken. Im Moment möchte ich mich aber auch aus bestimmten Gründen (Partnerin, Berufskollegen) noch schützen.
Seit ein paar Monaten ist mir klar, dass Anja und der Bio-Mann ?? keine zwei Personen sind, sondern ich bin ich (ja: ist banal).
Im Kern läuft es immer wieder auf diese Frage hinaus, die Vicky schon früher gestellt hatte:
was will ich eigentlich?
Und: wie ist das - Frau sein? Ich bin keine, werde meinen Körper auch nicht transformieren lassen, obwohl ich mir bestimmte Kompromisse vorstellen kann - dafür bin ich zu alt und auch nicht gesund genug. Ich war kein Mädchen, diese Erfahrung kann ich auch nicht nachholen. Schade, aber: so what?
ich möchte nur authentisch sein und alle Bedürfnisse (die niemanden nerven/einschränken/schmerzen) ausleben.
@ Vicky, nochmals vielen Dank für die Eröffnung dieses Themas!
Liebe Grüße
Anja
Ich sehe das genau so.
Wenn ich endlich mal und dann auch öfter als Frau rausgehen würde - und ich fühle, dass das zunehmen wird - würde ich mich dem Anlass entsprechend kleiden (Stammtisch, Schwesternzeit, Gala, Shopping, Spazierengehen usw.) - angemessen und so, dass ich mich wohlfühlen würde. High Heels in der Fußgänger-Einkaufszone oder auf einem Waldweg könnten da eher hinderlich sein... Aber mich nur in meinen vier Wänden in Frauenkleidung zu bewegen, reicht mir längst nicht mehr. Nicht, weil ich mich präsentieren möchte, sondern weil ich mich mit Schwestern auch mal persönlich treffen möchte, und das nicht unbedingt im Männer-Outfit...
Ich werde nicht rausgehen und mich gleichzeitig verstecken. Im Moment möchte ich mich aber auch aus bestimmten Gründen (Partnerin, Berufskollegen) noch schützen.
Seit ein paar Monaten ist mir klar, dass Anja und der Bio-Mann ?? keine zwei Personen sind, sondern ich bin ich (ja: ist banal).
Im Kern läuft es immer wieder auf diese Frage hinaus, die Vicky schon früher gestellt hatte:
was will ich eigentlich?
Und: wie ist das - Frau sein? Ich bin keine, werde meinen Körper auch nicht transformieren lassen, obwohl ich mir bestimmte Kompromisse vorstellen kann - dafür bin ich zu alt und auch nicht gesund genug. Ich war kein Mädchen, diese Erfahrung kann ich auch nicht nachholen. Schade, aber: so what?
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Diesen Thread habe ich seit seiner Eröffnung auf meinen Radar, komme aber leider erst jetzt dazu, etwas dazu zu schreiben. Ich muß ehrlich zugeben, der erste Beitrag von Vicky hat mich schon etwas geärgert. Darum war es wahrscheinlich gut, dem Thread mal beim Wachsen zuzusehen und nicht gleich, wie es leider manchmal meine Art war/ist, als beleidigte Leberwurst gepfeffert zu reagieren
Mittleweile sind auch schon einige Antworten gekommen, in denen ich mich gut wiederfinden konnte.

Alles Liebe
Desiree
Liebe Vicky, Du schreibst sinngemäß, daß Du selbst lange gebraucht hast, bis Du Dich zeigen konntest. Darum verstehe ich nicht, warum Du anderen nicht auch die Zeit, sich zu entwickeln, zugestehst, um so weit zu kommen wie Du. Bei mir kommt Dein erster Beitrag in diesem Thread ein wenig wie "Drängen" an. Fast so wie "Macht Euch nicht in die Hosen." Bei all der Entwicklung, die Du durchgemacht hast - in DEINEM Tempo - kann ich diesen Beitrag nicht nachvollziehen.Vicky_Rose hat geschrieben: Di 4. Feb 2025, 18:12 Warum geht Ihr raus, versteckt Euch aber dort, wenn irgendjemand in die Nähe kommt ? ODer warum macht Ihr Bilder von Euch und zeigt Euch nicht ?
Für mich ist das ein Widerspruch. Ich WILL gesehen werden, wenn ich draußen bin oder wenn ich Bilder von mir zeige. Ich verstehe die mögliche Angst und die Scham, aber wäre es dann nicht besser zuhause zu bleiben ?
Genau in diese Richtung möchte ich im Moment auch. Und ich unternehme ja auch schon die ersten vorsichtigen Schritte in diese Richtung.sbsr hat geschrieben: Mi 5. Feb 2025, 10:52 Einfach nur eine Frau sein, die unbehelligt durch die Straßen läuft und in ein Restaurant geht, ohne das jemand groß Notiz nimmt.
Genau in diesem Zitat von Tira kann ich mich gut wieder erkennen. Die meisten gehen im Schwimmbad ja auch nicht gleich auf das 10 Meterbrett und springen einen gedrehten Rittberger sondern gehen wohl eher erst mal aufs 1 Meterbrett und versuchen sich an einem einfachen Kopfsprung.Tira hat geschrieben: Mi 5. Feb 2025, 13:09 Ansonsten ist rausgehen und verstecken nicht unbedingt ein Widerspruch, da man nunmal klein anfängt und schauen muss, wie viel man sich traut. Meist nimmt das ja auch einen Verlauf bei dem das Verstecken zunehmend weniger wird und die weibliche Seite gerne präsenter sein möchte.
Das kommt mir grade vom letzten Sonntag sehr bekannt vorLiv hat geschrieben: Mi 5. Feb 2025, 15:03 und bin dann alleine durch das abendliche München spaziert, quasi einmal durch alle Fussgängerzonen in der Innenstadt.
Das triffts für mich ebenfalls recht genau und darauf arbeite ich auch hin. Mit jedem Ausgang en femme, der da noch kommt, möchte ich gerne einen Schritt weitergehen. Begonnen hat es eben mit einem "verstohlenen" Abendspaziergang durch das belebte Stadtzentrum, wo auch abseits der großen Flaniermeilen in den Gässchen genug Menschen unterwegs sind.lexes hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 12:19 Ich möchte schon als Frau gesehen, nicht aber als Mann erkannt ( und ggf. sogar darauf angesprochen werden ( Angst vor Ablehnung / Spott oder Schlimmeres )
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Aber verwehr Euch auch nicht die schönen Momente, in denen man / Frau draussen im Leben ist und den schönen Klang von hohen Absätzen auf Pflastersteinen genießen kann
Alles Liebe
Desiree
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Tira hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 20:10 Und warum setzt du CD mit einem Hobby gleich? Ich glaube bei dieser Pauschalisierung könnte ein Fehler liegen. Gild übrigens auch für trans, was wir da letztens lesen mussten^^
Flora hat geschrieben: Di 4. Feb 2025, 18:57 Nachdem das aufgrund der zeitlichen Nähe vermutlich (auch) auf mich gemünzt ist: zunächst mal muss man den Unterschied sehen, ob man offen als Frau leben und anerkannt werden möchte oder eben nur ein gesellschaftlich bekanntlich leider nicht ganz anerkanntes "Hobby" namens Crossdressing gelegentlich ausleben möchte... [...]
chris hat geschrieben: Mi 5. Feb 2025, 12:50 Hi,
[...]
Ich bin mit meinem Crossdresser-Hobby in den 4 Wänden sehr zufrieden.
[...]
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Ihr habt den Begriff eingeführt, nicht ich.HeikeCD hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 20:15Ein Hobby kann man aber aufgeben wenn einem die Lust oder Freude dran vergeht, eine Neigung kann man schlecht aufgeben. Die steckt in einem drin. Und kann man dieser Neigung nicht nachkommen, wie es ja vielen von uns leider manchmal geht, wird diejenige unleidlich, es schlägt auf die Psyche, psychosomatisch...seelisch.
Und wenn ich z.B. heute nicht angeln gehen kann, weil das Wetter mir nicht passt, dann verschiebe ich das eben auf morgen oder übermorgen, ohne Probleme.
Ich hatte dummerweise so ähnliche Gedanken wie Liv beim Lesen des Textes gestern Abend, aber auch keine Lust mehr darauf einzugehen.
Und seitdem ich mein "Hobby", vulgo Neigung, zuhause sowieso und sporadisch öffentlich ausleben kann geht es mir gesundheitlich, >Psychosomatik<, erkennbar besser, weil ich mich wohler fühlen kann. Solche Sorgen hätte ich bei einem Hobby nicht.
Ich würde eine Neigung halt nie als "Hobby" bezeichnen. Sorry. Käme mir nicht in den Sinn. Ist es für mich ein so ernsthaftes Anliegen, dann entwerte es doch nicht durch "Anführungszeichen".
Das ist so wie eine Predigtpraktikantin in unserer Gemeinde: hält eine tolle Predigt, und meint dann kurz vor Schluß "...so, jetzt habe ich euch genug vollgelabert mit..." und entwertet damit die ganze Arbeit, ihre Arbeit als "Gelaber"...
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Aber daher habe ich auch das Wort 'Hobby' in " " gesetzt und nicht Neigung. Nun hat ja EINE Person das Wort Hobby benutzt, warum auch immer, viele andere eben aber nicht. Und ich würde das auch nicht so bezeichnen. Und wenn ich an den seelischen Druck denke den ich über Ewigkeiten hatte und ihn nur kurz lindern konnte durch gestohlene Zeit und selbst das waren da nur winzige Dosen um kurzfristig einigermaßen das innere Gleichgewicht ins Lot zu bekommen, nein, nur ein Hobby ist das wahrlich nicht.
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Hallo Knäckebrötchen,
wer wie wo was hat den Begriff eingeführt - komme gerade nicht ganz mit.
Wo liegt das Problem?
LG
Anja
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s
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Ich kann nur für mich sprechen: Formulierungen wie "sorry, dann seid ihr...", "wenn ich das schon höre", "Männer erklärt mir die Welt" haben den Beitrag insgesamt auf mich etwas despektierlich wirken lassen. Da ich aber genau lese und mir in dieser Interpretation nicht hundertprozentig sicher war, habe ich extra noch dieses "oder auch nicht" in Klammern hinzugefügt, um auf gar keinen Fall jemandem zu nahe zu treten. Insofern verwundert mich die vehemente und teils abwertende Reaktion jetzt etwas.
Was den Begriff "Hobby" angeht, zumal in Anführungszeichen -
"in der Freizeit aus Neigung, Freude an der Sache mit einem gewissen Eifer betriebene Beschäftigung auf einem bestimmten Gebiet"
"Freizeitbeschäftigung, die der Ausübende freiwillig und regelmäßig zum eigenen Vergnügen oder der Entspannung betreibt. Es trägt zum eigenen Selbstbild bei und stellt einen Teil seiner Identität dar."
"Liebhaberei, angenehme Neben-, Freizeitbeschäftigung"
- da dürften sich doch schon einige hier mehr oder weniger in den Definitionen wiederfinden?
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Auch wenn sich meine Phantasie häufig eher um soziale Interaktion gedreht hat und Sexualität zwar Bestandteil aber nie dominant war, so kann ich dir nur zustimmen: seit ich offen zu meiner Transidentität stehe, ist dieser seelische Druck einfach weg. Krasser noch: da wo ich jeden Abend über dem Traum als Frau zu leben (wie wäre wohl mein Verhältnis zu meiner Frau, meinen Kindern, meinen Freund*innen und Kollg*innen?) eingeschlafen bin, war dieser Traum ab dem Tag weg, an dem ich mich meiner Frau gegenüber geoutet habe. Allein das Aussprechen dieser Tatsache hat enorm viel Erleichterung gebracht.Wally hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 11:09 Wirklich zufriedengestellt und in Ruhe gelassen hat mich das alles erst, seit ich 24/7 als Frau lebe. Seitdem spielt Crossdressing auch in meinen sexuellen Fantasien keine Rolle mehr: in meinem - auch sexuellen - Selbstverständnis bin ich seitdem einfach Frau, ich brauche das endlich nicht mehr zu simulieren (obwohl ich es körperlich nach außen jeden Tag tue). Erst in der Kommunikation konnte ich zu meinem jetzigen Ich-Bewusstsein finden - genau so, wie Watzlawik es postuliert hat.
Im Alltag ist das für mich inzwischen selbstverständlich geworden. Dass ich damit endlich zufrieden leben kann, dass diese ständige, bohrende Sehnsucht nach einem anderen Dasein endlich weg ist, bin ich inzwischen gewöhnt. Bewusst wird mir das wiederum fast ausschließlich in sozialer und kommunikativer Interaktion: eben nicht, wenn ich ohne merkliche Reaktionen meiner Umwelt durch den Alltag gehe, sondern genau dann, wenn ich z. B. ein Kompliment für mein Outfit bekomme, oder wenn ich mal wieder erfreut feststelle, dass Männer mir galanter und hilfsbereiter und Frauen offener und spontaner begegnen, als das früher der Fall war. Dann fühle ich mich einfach pudelwohl und weiß auch wieder, warum ich seit Jahren so zufrieden bin und nicht um alles in der Welt wieder in die männliche Rolle zurück will.
Was ich spannend finde, so viele von euch schreiben, dass ihr irgendwie die Bestätigung durch andere sucht. Das Wahrgenommen werden, auch unter Menschen irgendwie "gesehen" zu werden. Das geht mir gar nicht so. Also ja, klar freue ich mich über ein Kompliment und wenn ich als "Frau/die Frau/die Kundin" angesprochen werde ist das wundervoll. Aber die Zufriedenheit als bewusste Wahrnehmung, die stellt sich ein, ob ich jetzt in Gesellschaft bin, unter Menschen, oder ganz alleine. Einfach weil ich spüre, dass ich sein kann wie meine Persönlichkeit sein möchte. Ich muss das nicht mehr verstecken, unterdrücken und versuchen, es in eine unpassende Schablone zu pressen. Für diese Zufriedenheit kann ich auch einfach durch die Fußgängerzone laufen ohne merkliche Reaktionen meiner Umwelt. Aber ich bin da auch merkwürdig, die Anerkennung durch andere ist mir einerseits gleichgültig und trotzdem nehme ich sie gerne mit.
Was ich vorallem damit unterstreichen möchte ist Wallys implizite Ermutigung: Es lebt sich so viel zufriedener, die eigene Identität offen zu zeigen (pudelwohl, exakt). Wie sich das dann hinterher manifestiert, ob in der Interaktion mit Menschen oder ohne - das ist sehr individuell und egal wie: alles besser als die Seele im Käfig zu halten.
Ahso, das wurde weiter oben auch geschrieben: das soziale Stigma für Angehörige... das muss jede für sich entscheiden, aber am Ende steht eure Gesundheit gegen eventuelle (und vielleicht nur vermutete) Probleme anderer. Vielleicht habt ihr das ja schon ausprobiert, aber könntet ihr nicht versuchen, über unverfängliche Gespräche die Stimmung bezüglich trans*-Personen vor zu fühlen? So gerade in der Nachbarschaft? Vielleicht vermutet ihr nur Ablehnung und Stigmatisierung? Wie geschrieben, ich habe diese Ablehnung und vermutete Stigmatisierung ja selbst in der Familie. Ich würde so gerne mal zu meinem Onkel fahren und herausfinden ob der Ort wirklich so hinterwäldlerisch ist. Ich hab so das Gefühl, nein.
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Knäckebrötchen
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Hey,
Das sind so Attitüden, die sind mir in meinem Leben häufig begegnet - bei Männern, die meinten, sie müssten mir die Welt erklären. Ja, auch als nicht-geschlüpfte transfrau bekommt man viel männliches Weltwissen zu hören.
Gegenfrage: wie ist denn so eine "richtige Frau" gekleidet? Nochmal: was versteht ihr unter "schöne Kleider"?
Hier werden so viele unterschiedliche Schreibstile und Schreibweisen geführt, ob das nun in Anführungszeichen gesetzt ist oder nicht. Also nehme ich es als gemeint wie geschrieben: Hobby.
Ja. Weil es einfach schlich absurd ist, wenn ein Mensch, der sich selbst als "Biomann" identifiziert einen Satz schreibt wie "Wenn schon Frau, dann richtig Frau" - das wäre selbst für eine Biofrau unsinnig. Aber von einem Mann? Und dann auch noch in Bezug auf Kleidung... die in der Wortbeziehung "schöne Kleider" - "richtige Frau" im Weiteren dann als Gegensatz zur grauen Masse der Flared-Jeans-mit-Sneakern-Frauen gesetzt wird.Flora hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 22:30 Ich kann nur für mich sprechen: Formulierungen wie "sorry, dann seid ihr...", "wenn ich das schon höre", "Männer erklärt mir die Welt" haben den Beitrag insgesamt auf mich etwas despektierlich wirken lassen.
Das sind so Attitüden, die sind mir in meinem Leben häufig begegnet - bei Männern, die meinten, sie müssten mir die Welt erklären. Ja, auch als nicht-geschlüpfte transfrau bekommt man viel männliches Weltwissen zu hören.
Gegenfrage: wie ist denn so eine "richtige Frau" gekleidet? Nochmal: was versteht ihr unter "schöne Kleider"?
Flora hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 22:30 Was den Begriff "Hobby" angeht, zumal in Anführungszeichen -
Hier werden so viele unterschiedliche Schreibstile und Schreibweisen geführt, ob das nun in Anführungszeichen gesetzt ist oder nicht. Also nehme ich es als gemeint wie geschrieben: Hobby.
Das wird für mich vor dem Hintergrund der expliziten Distinktion "offen als Frau leben" versus "Crossdressing" als "Hobby" eben nicht klar. Für mich sind das in diesem Kontext merkwürdig genutzte Anführungszeichen, die man auch als Hervorhebung verstehen kann.Flora hat geschrieben: Di 4. Feb 2025, 18:57 zunächst mal muss man den Unterschied sehen, ob man offen als Frau leben und anerkannt werden möchte oder eben nur ein gesellschaftlich bekanntlich leider nicht ganz anerkanntes "Hobby" namens Crossdressing gelegentlich ausleben möchte...
Ja was ist es denn jetzt? HeikeCD schrieb weiter oben, dass "Hobby" (das in Anführungszeichen) eben genau das ja nicht ist: eine Freizeitbeschäftigung, der man nachgehen kann oder halt auch nicht. Sondern Ironie. Jetzt sagst Du, dein "Hobby" (das in Anführungszeichen) sei ganz unironisch Liebhaberei, angenehme Neben-, Freizeitbeschäftigung? Also das, was Heike als Hobby bezeichnen würde (das ohne Anführungszeichen)Flora hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 22:30 "in der Freizeit aus Neigung, Freude an der Sache mit einem gewissen Eifer betriebene Beschäftigung auf einem bestimmten Gebiet"
"Freizeitbeschäftigung, die der Ausübende freiwillig und regelmäßig zum eigenen Vergnügen oder der Entspannung betreibt. Es trägt zum eigenen Selbstbild bei und stellt einen Teil seiner Identität dar."
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Ach, jetzt beißt euch doch nicht an diesem Wort fest. Zudem sind hier Menschen unterwegs, die nicht immer messerscharf formulieren, also tut man sich und ihnen einen Gefallen, wenn man ihre Aussagen großzügig interpretiert. Das schließt (unvoreingenommene) Verständnisfragen nicht aus.
Im Prinzip ist doch klar, was hier mit "Hobby" (mit oder ohne Anführungszeichen
) gemeint ist, vor allem im Gegensatz zum komplett "Als-Frau-leben":
Stelle ich mal diese beiden Schubladen gegenüber, dann ist die Teilzeitfrau (=Hobby) zwar nicht in der Lage, ihr Crossdressing komplett einzustellen, sehr wohl besteht aber die Möglichkeit, zeitweise freiwillig darauf zu verzichten. Eine gewisse Wahlmöglichkeit ist immer gegeben.
Das geht nicht, wenn es um die eigene Identität geht. Wenn jemand dauerhaft als Frau lebt, dann ist es unmöglich, das mal abzustellen. Die Verbindlichkeit ist in diesem Fall ungleich größer, Kompromisse werden schwierig oder unmöglich.
In diesem Kontext würde ich den Begriff "Hobby" sehen.
LGL
Im Prinzip ist doch klar, was hier mit "Hobby" (mit oder ohne Anführungszeichen
Stelle ich mal diese beiden Schubladen gegenüber, dann ist die Teilzeitfrau (=Hobby) zwar nicht in der Lage, ihr Crossdressing komplett einzustellen, sehr wohl besteht aber die Möglichkeit, zeitweise freiwillig darauf zu verzichten. Eine gewisse Wahlmöglichkeit ist immer gegeben.
Das geht nicht, wenn es um die eigene Identität geht. Wenn jemand dauerhaft als Frau lebt, dann ist es unmöglich, das mal abzustellen. Die Verbindlichkeit ist in diesem Fall ungleich größer, Kompromisse werden schwierig oder unmöglich.
In diesem Kontext würde ich den Begriff "Hobby" sehen.
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Danke, dass du das nochmal aufgreifst. Das ist in der Tat ein besonderes Problem, weil in diesem Fall Menschen mitbetroffen sind, die sehr wohl eine Wahl haben. Nämlich, ob sie unser Auftreten in ihrem Vorhof akzeptieren oder es nicht tolerieren. Das mag uns zwar nicht schmecken, aber grundsätzlich kann ich niemanden dazu zwingen, uns so anzunehmen, wie wir sind.Knäckebrötchen hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 22:44 Ahso, das wurde weiter oben auch geschrieben: das soziale Stigma für Angehörige... das muss jede für sich entscheiden, aber am Ende steht eure Gesundheit gegen eventuelle (und vielleicht nur vermutete) Probleme anderer.
Es geht wieder mal um Angst. Angst vor sozialer Ausgrenzung, z.B. in der Nachbarschaft. Eines der wichtigsten menschlichen Bedürfnisse ist das nach Bindung. Ohne können wir nicht überleben, deshalb löst dieses Szenario mitunter sehr starke Gefühle aus. Da helfen die besten Argumente nichts, zumal jeder Fall anders gelagert ist und man als Gast die sozialen Zusammenhänge oft nicht nachvollziehen kann.
Letztlich ist es eine Abwägung, die (auf beiden Seiten!) viel mit Respekt zu tun hat. Ignoriere ich den Wunsch der Anderen, ihre Nachbarschaft nicht mit mir zu "behelligen", dann fühlen die sich zu recht nicht ernst genommen (weil, Toleranz sei schon wichtig, aber in diesem besonderen Fall müsse man doch Verständnis für ihre Bedenken haben, ganz ausnahmsweise).
Umgekehrt verleugne ich einen wichtigen Teil meiner Persönlichkeit, wenn ich auf die Bedenken der anderen eingehe.
Es scheint ein klassisches Dilemma zu sein, für das es keine gute Lösung gibt, mit der beide Seiten zufrieden sein können. Damit muss man im Einzelfall wohl leben.
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Vielleicht noch als Ergänzung, zum Mutmachen 
Ich möchte hier mal eine Lanze für die Landbevölkerung brechen. Die lebt heute Dank Internet und Fernsehen nicht mehr hinterm Mond, und kennt das Thema trans grundsätzlich. Natürlich nicht im Detail, und vieles ist da durcheinander, aber es hat keinen großen Neuigkeitswert mehr.
Das sind zumindest meine Erfahrungen in ländlichen Gebieten Süddeutschlands, der Schweiz und Griechenlands.
Da gab es jeweils die konkret geäußerten Bedenken, wie wohl die Nachbarschaft im Dorf damit umgehen würde, wenn ich plötzlich im Kleid auftauchen würde. Natürlich konnte ich leicht behaupten, alles kein Problem, aber wissen konnte ich es nicht. Ich war nach ein paar Tagen oder Wochen wieder weg, die Anderen wohnten aber dauerhaft dort und mussten ggf. mit den Nachwirkungen meines Auftritts klarkommen.
Ich bin sehr behutsam mit diesem Problem umgegangen, habe versucht, im Gespräch Möglichkeiten auszuloten. Das dauerte einige Zeit, aber irgendwann sprangen alle über ihren Schatten und legten ihre ursprünglichen Bedenken ab. Nicht ganz ohne Bauchschmerzen in einzelnen Fällen, aber die Diskrepanz zwischen dem, was sie richtig fanden, und dem, wie sie sich verhielten, wurde irgendwann zu groß. Das heißt aber auch, dass es nur dann funktionieren kann, wenn die Leute grundsätzlich positiv gegenüber uns eingestellt sind. Und das ist die große Mehrheit, auch auf dem Land.
Um es kurz zu machen:
Es ist nichts wesentliches passiert. Klar gab es den ein oder anderen verwunderten Blick (vor allem im Ausland), aber nirgendwo gab es negative Reaktionen aus dem Umfeld, mit denen sich meine Freunde oder Verwandten auseinandersetzen mussten.
Ich würde also behaupten, dass dieses Problem in den meisten Fällen gar keins ist, weil die negativen Reaktionen entweder gar nicht stattfinden oder nicht gezeigt werden.
LGL
Ich möchte hier mal eine Lanze für die Landbevölkerung brechen. Die lebt heute Dank Internet und Fernsehen nicht mehr hinterm Mond, und kennt das Thema trans grundsätzlich. Natürlich nicht im Detail, und vieles ist da durcheinander, aber es hat keinen großen Neuigkeitswert mehr.
Das sind zumindest meine Erfahrungen in ländlichen Gebieten Süddeutschlands, der Schweiz und Griechenlands.
Da gab es jeweils die konkret geäußerten Bedenken, wie wohl die Nachbarschaft im Dorf damit umgehen würde, wenn ich plötzlich im Kleid auftauchen würde. Natürlich konnte ich leicht behaupten, alles kein Problem, aber wissen konnte ich es nicht. Ich war nach ein paar Tagen oder Wochen wieder weg, die Anderen wohnten aber dauerhaft dort und mussten ggf. mit den Nachwirkungen meines Auftritts klarkommen.
Ich bin sehr behutsam mit diesem Problem umgegangen, habe versucht, im Gespräch Möglichkeiten auszuloten. Das dauerte einige Zeit, aber irgendwann sprangen alle über ihren Schatten und legten ihre ursprünglichen Bedenken ab. Nicht ganz ohne Bauchschmerzen in einzelnen Fällen, aber die Diskrepanz zwischen dem, was sie richtig fanden, und dem, wie sie sich verhielten, wurde irgendwann zu groß. Das heißt aber auch, dass es nur dann funktionieren kann, wenn die Leute grundsätzlich positiv gegenüber uns eingestellt sind. Und das ist die große Mehrheit, auch auf dem Land.
Um es kurz zu machen:
Es ist nichts wesentliches passiert. Klar gab es den ein oder anderen verwunderten Blick (vor allem im Ausland), aber nirgendwo gab es negative Reaktionen aus dem Umfeld, mit denen sich meine Freunde oder Verwandten auseinandersetzen mussten.
Ich würde also behaupten, dass dieses Problem in den meisten Fällen gar keins ist, weil die negativen Reaktionen entweder gar nicht stattfinden oder nicht gezeigt werden.
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Moin,Knäckebrötchen hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 23:17 Ja was ist es denn jetzt? HeikeCD schrieb weiter oben, dass "Hobby" (das in Anführungszeichen) eben genau das ja nicht ist: eine Freizeitbeschäftigung, der man nachgehen kann oder halt auch nicht. Sondern Ironie.
nein, ich benutze diese Tüddelchen nur als Zitaterkennung, weil das Wort Hobby hier erwähnt wurde. Aber ich meine auch das dieses Wort nicht den Kern trifft, auch wenn die Beschreibungen über das Wort Hobby teils zutreffend sind. Denn diese Neigung habe ich mir ja eben nicht ausgesucht. Als ich gaaanz früher vor der Strumpfhose und anderen Klamotten aus der Frauenabteilung stand war ja nicht mein Gedanke das Anziehen als Freizeitbeschäftigung zu betreiben. "Ich lauf lieber in diesen Sachen rum, scheiß aufs bolzen mit den Jungs draußen, und dann erzähl ich allen davon, die werden das schon cool finden".
Im Gegensatz zum Modellbau oder als Freizeitkicker usw. Dort lacht ja niemand über jemanden der auf dem Feld seinen Flieger ferngesteuert in die Lüfte bringt, oder der ein ums andere mal am Wochenende auf dem Platz einnetzt. Die einzigen Lacher gäbe es vielleicht wenn der Flieger blöderweise abstürzt oder jemand aus 2m freistehend das leere Tor nicht trifft.
Aber als Mann in weiblicher Kleidung und dementsprechend zurechtgemacht? Da gibts von Kopfschütteln bis Gelächter, oder schlimmeres, die unterschiedlichsten Reaktionen. Normalerweise sind doch viele auf ihr Hobby stolz, auf die Modellbahnlandschaft, aufs Oldtimerschrauben, Motorradfahren. Dein Opa hat sich extra in die Bahnkluft geschmissen sogar. Und das fühlt sich alles ja nicht seltsam an. Mit der Neigung Crossdressing muß man aber leben lernen. Ich selbst bin froh das mir das gelungen ist und das Versteckspiel somit zuende war.
Was das angeht drücke ich mich vielleicht hier und da immer etwas unglücklich aus. In einem anderen Beitrag, anderes Thema neulich hab ich das Problem auch gehabt. Bitte allgemein um Nachsicht.Lana hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 23:38 Ach, jetzt beißt euch doch nicht an diesem Wort fest. Zudem sind hier Menschen unterwegs, die nicht immer messerscharf formulieren, also tut man sich und ihnen einen Gefallen, wenn man ihre Aussagen großzügig interpretiert. Das schließt (unvoreingenommene) Verständnisfragen nicht aus.
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 13:01 Uff, so viele tolle Beiträge, danke schön![]()
Ich will nur kurz antworten, auch wenn's schwer fällt ...
Ich habe damit überkaupt kein Problem (mehr). Das war früher anders. Meine innere Einstellung zu mir selber gegenüber hat sich sehr positiv verändert.Sophia69 hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 08:36 teil von euch niemand die Sorge, dass wenn wir auch hier in einem mehr oder weniger geschützten Raum des Forums sind, dass das World Wide Web Schindluder mit unserem Bildern betreiben könnte?
Hallo Vicky,
den Zusammenhang verstehe ich nicht, was deine innere Einstellung damit zu tun hat, dass du unbesorgt im Internet persönliches Preis gibst, wobei du zuvor eben darum auch Sorge hattest? Magst du das kurz erklären?
Liebe Grüße
Sophia
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Re: Rausgehen und verstecken ?
Ja... das stimmt ...Juliane hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 19:42
Die meisten Menschen sind offensichtlich so sehr mit sich selbst beschäftigt, als das sie auf
so etwas wie uns achten. Vorausgesetzt wir sind einigermaßen alltagstauglich in unserer Erscheinung.
LG, Juliane
wir denken da zu viel nach : wie wirke ich gerade
.. und das macht unsicher
.. und das führt zu unsicherem Verhalten
.. und DAS nehmen andere Menschen dann wahr
Dankeschön Juliane