CD und Identitätskrise
CD und Identitätskrise - # 3

allgemeiner Austausch
conny
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Re: CD und Identitätskrise

Post 31 im Thema

Beitrag von conny »

Nicole Fritz hat geschrieben: Mi 20. Nov 2024, 22:55 Ich sehe es ein Stück weit so: Echte Männer sehen ihre Frauen als Besitz, und lassen sich gerne als Held im Krieg tot schießen. Damit sie damit klar kommen, gehen sie ins Fußball-Stadion, und schlagen den Fans der gegnerischen Mannschaft in die Fresse. Zuhause kuschen sie dann vor dem Nudelholz ihrer Frau ... .
Jaja, so sind die Männer. Oder ist es Klischeebedienung der billigsten Art? Wieviele Männer zählst Du zu den "echten"?
Nur mal so, es könnte sein, dass sich (hoffentlich für alle Zukunft rein theoretisch) ein Mann auch für die Verteidigung Deiner Freiheit totschiessen lässt.
Lina
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Re: CD und Identitätskrise

Post 32 im Thema

Beitrag von Lina »

Lana hat geschrieben: Do 5. Dez 2024, 21:34 Liebe Lina,

ich kann deinen Gedanken erstmal problemlos folgen. Aber hier steige ich aus:
Lina hat geschrieben: Do 5. Dez 2024, 16:45 Wenn man Coaching macht, sind fast allen Fällen alle Mitglieder des inneren Teams vom gleichen Geschlecht.
Als ich mir das gerade für mich vorgestellt habe, hatten meine Team-Leute kein Geschlecht, bzw. es spielt überhaupt keine Rolle in diesem Zusammenhang. Es kommt doch auf ganz andere Qualitäten und Talente an. Daher finde ich die Idee der geschlechtlichen Zuordnung jedes einzelnen Teammitglieds nicht einleuchtend.

Ich finde es eher störend, immer alles mögliche auf Geschlecht zu beziehen. Das lenkt nur vom wesentlichen ab.

LGL

Ja, das kommt auch vor. Bei mir teilweiße, z.B.
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Re: CD und Identitätskrise

Post 33 im Thema

Beitrag von Helga »

Jaddy hat geschrieben: Do 5. Dez 2024, 22:17 Deshalb vorsichtig bei Therapeutys, die "das innere Kind" o.ä. behandeln wollen oder allzu schematischen Vorgaben, wen oder was eins in sich finden sollte.
Hallo Jaddy,
zur Vorsicht würde ich insbesondere bei therapeutischen Kräften raten, die in jeder Abweichung von traditionellen Rollenklischees eine Transsexualität vermuten und prophylaktisch eine HRT befürworten. (Sarkasmus aus)
In dem Beispiel ging es um Coaching, nicht um Therapie, auch wenn sich diese beiden Begriffe vermutlich nicht sauber voneinander abgrenzen lassen.
Nach meiner Beobachtung (auch bei mir selbst) können Bilder sehr hilfreich sein, wenn wir versuchen uns selbst und Anderen unser eigenes Tun und Handeln verständlich zu machen. Da ist mir ein "inneres Team" hundertmal lieber als das noch immer verbreitete absurd- fatalistische Bild von der "Geburt im falschen Körper".
Auch wenn ich mich selbst nicht als therapiebedürftig einstufe (was manche Menschen möglicherweise anders sehen), bewegt es mich schon, was in mir vorgeht. Fast 90 Jahre nach dem Tod von Magnus Hirschfeld wird es wirklich Zeit auch mal in andere Richtungen zu denken. Hierbei kann es nicht schaden sich auch einmal Konzepte aus anderen Bereichen auszuleihen um diese auf ihre Tauglichkeit hin auszuprobieren.
Liebe Grüße
Helga
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Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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