THE ROOM NEXT DOOR | Kino
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Anne-Mette
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THE ROOM NEXT DOOR | Kino
Der Spiegel schreibt:
Pedro Almodóvars erster englischsprachiger Spielfilm -»The Room Next Door-« mit den Oscar-Preisträgerinnen Tilda Swinton und Julianne Moore ist eine wunderbare Verpackung für ein dunkles Thema: Sterbehilfe.
(Abo)
https://www.spiegel.de/kultur/kino/the- ... 0613b7ed9a
Der Film läuft sogar in Flensburg in einem Kino, in dem die "anspruchsvolleren Filme" gezeigt werden:
https://www.51stufen.de/programm/the-ro ... 2024-20-30
Ich weiß allerdings nicht, ob ich den Film aushalte, obwohl mich Filme von Almodóvar bsiher nicht enttäuscht, sondern durch die Umsetzung verschiedener Themen stets überzeugt und in vielen Fällen sogar fasziniert haben.
Pedro Almodóvars erster englischsprachiger Spielfilm -»The Room Next Door-« mit den Oscar-Preisträgerinnen Tilda Swinton und Julianne Moore ist eine wunderbare Verpackung für ein dunkles Thema: Sterbehilfe.
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https://www.spiegel.de/kultur/kino/the- ... 0613b7ed9a
Der Film läuft sogar in Flensburg in einem Kino, in dem die "anspruchsvolleren Filme" gezeigt werden:
https://www.51stufen.de/programm/the-ro ... 2024-20-30
Ich weiß allerdings nicht, ob ich den Film aushalte, obwohl mich Filme von Almodóvar bsiher nicht enttäuscht, sondern durch die Umsetzung verschiedener Themen stets überzeugt und in vielen Fällen sogar fasziniert haben.
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Christiane
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Re: THE ROOM NEXT DOOR | Kino
Ich glaube, momentan würde ich ihn nicht aushalten.
Allerdings finde ich es gut, daß es zum Thema gemacht wird.
Momentan wird man ja gezwungen, einen schweren
Krankheitsverlauf bis zum bitteren Ende durchzustehen.
Obwohl der Ausgang klar ist, wird man noch "gefoltert", mit
Therapien. Eingriffen und anderem.
Warum ist es uns nicht möglich, einem todkranken Menschen diesen letzten Wunsch zu erfüllen und ihn
in Würde gehen zu lassen, wenn dies sein Wille ist?
Ich hab mir darüber auch so meine Gedanken gemacht.
Wenn man noch handlungsfähig ist, hat man noch gewisse
Möglichkeiten, wenn auch nicht unbedingt tolle.
Wird einem doch ein schmerzfreier Tod verunmöglicht.
Ist man nicht mehr fähig, selbst zu agieren, wird es
noch schlimmer.
Da hat man eher den Eindruck als Laborratte herhalten zu müssen.
Ob es zum Testen, oder zur Gewinnmaximierung geschieht, lasse ich hier mal offen.
Hier sollte es endlich eine Regelung geben, mit der man
eine Entscheidung treffen kann.
Christiane
Allerdings finde ich es gut, daß es zum Thema gemacht wird.
Momentan wird man ja gezwungen, einen schweren
Krankheitsverlauf bis zum bitteren Ende durchzustehen.
Obwohl der Ausgang klar ist, wird man noch "gefoltert", mit
Therapien. Eingriffen und anderem.
Warum ist es uns nicht möglich, einem todkranken Menschen diesen letzten Wunsch zu erfüllen und ihn
in Würde gehen zu lassen, wenn dies sein Wille ist?
Ich hab mir darüber auch so meine Gedanken gemacht.
Wenn man noch handlungsfähig ist, hat man noch gewisse
Möglichkeiten, wenn auch nicht unbedingt tolle.
Wird einem doch ein schmerzfreier Tod verunmöglicht.
Ist man nicht mehr fähig, selbst zu agieren, wird es
noch schlimmer.
Da hat man eher den Eindruck als Laborratte herhalten zu müssen.
Ob es zum Testen, oder zur Gewinnmaximierung geschieht, lasse ich hier mal offen.
Hier sollte es endlich eine Regelung geben, mit der man
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Christiane
"Pünktchen sind immer süß!"
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Lea Michele
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Re: THE ROOM NEXT DOOR | Kino
Das sehe ich auch so!Christiane hat geschrieben: Mi 23. Okt 2024, 07:07 Da hat man eher den Eindruck als Laborratte herhalten zu müssen.
Ob es zum Testen, oder zur Gewinnmaximierung geschieht, lasse ich hier mal offen.
Hier sollte es endlich eine Regelung geben, mit der man
eine Entscheidung treffen kann.
Christiane
Warum ist der Mensch humaner zu Tieren als zu sich selbst?
Diese Frage stelle ich mir öfter und habe keine befriedigende Antwort, außer Egoismus!
Ich kann es einfach nicht glauben und hoffe dass beste!
Lea Michele
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
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Ninadieflocke
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Re: THE ROOM NEXT DOOR | Kino
Grundsätzlich wünsche auch ich mir die Möglichkeit, selbstbestimmt und in Würde diese Welt verlassen zu können. Doch was bedeutet diese Selbstbestimmtheit und wie grenzt man sie ab vom Getrieben-sein durch Andere? Ab welchem Zeitpunkt fühlt man sich gedrängt, aus Rücksicht auf eventuelle Pflegende, die Kinder, die Finanzen oder die Erben, doch endlich allem ein Ende zu machen/ machen zu lassen? Ab wann begegnen einem am Siechbett vorwurfsvolle Blicke genervter " Mit"menschen, deren eigener Umgang mit Krankheit und Tod durch den Anblick menschlichen Fremdleids so unzumutbar hinterfragt wird? Wie schützt man die leben Wollenden?
Selbst bei unbedingten Befürwortern der von mir so genannten und wünschenswerten Sterbefreiheit drängen sich diese Fragen auf, weil sie nämlich noch nicht geregelt sind, dieser Regelung aber möglicher- und bequemerweise die jetzigen strafrechtlichen Bestimmungen auch entgegenstehen. Und schließlich geht es auch darum, bis zu welchem Grad sich Institutionen wie Staat und Kirche in diese den Menschen ausmachende Entscheidungsprozesse einmischen dürfen.
Ninadieflocke
Selbst bei unbedingten Befürwortern der von mir so genannten und wünschenswerten Sterbefreiheit drängen sich diese Fragen auf, weil sie nämlich noch nicht geregelt sind, dieser Regelung aber möglicher- und bequemerweise die jetzigen strafrechtlichen Bestimmungen auch entgegenstehen. Und schließlich geht es auch darum, bis zu welchem Grad sich Institutionen wie Staat und Kirche in diese den Menschen ausmachende Entscheidungsprozesse einmischen dürfen.
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Christiane
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Re: THE ROOM NEXT DOOR | Kino
Da muß ich Dir natürlich zustimmen.Ninadieflocke hat geschrieben: Mi 23. Okt 2024, 08:40 ... und wie grenzt man sie ab vom Getrieben-sein durch Andere? Ab welchem Zeitpunkt fühlt man sich gedrängt, aus Rücksicht auf eventuelle Pflegende, die Kinder, die Finanzen oder die Erben, doch endlich allem ein Ende zu machen/ machen zu lassen? Ab wann begegnen einem am Siechbett vorwurfsvolle Blicke genervter " Mit"menschen, deren eigener Umgang mit Krankheit und Tod durch den Anblick menschlichen Fremdleids so unzumutbar hinterfragt wird? Wie schützt man die leben Wollenden?
.... Und schließlich geht es auch darum, bis zu welchem Grad sich Institutionen wie Staat und Kirche in diese den Menschen ausmachende Entscheidungsprozesse einmischen dürfen. ...
Man muß natürlich verhindern, daß die betroffene Person
gegen ihren Willen "gestorben wird".
Was ist aber mit den Menschen, die den sicheren Tod vor
Augen haben - mit einem für sie unkalkulierbaren Leidensweg bis dahin. Die sich für einen kürzeren Weg entscheiden wollen?
Sollen die sich dann mit immer stärkeren Drogen gegen die
Schmerzen wegballern lassen?
Das ist ja dann auch nur begleitetes Sterben bei Verlust
der eigenen Persönlichkeit, durch Schmerzen, bzw. Bewußtseinsverlust.
Oder sollen sie noch schnell - Brücke - Zug - Seil, .... ?
Bezüglich Kirche und Staat vertrete ich die Meinung, daß
beide Institutionen hier kein Mitspracherecht mehr haben.
Sie können nur den Rahmen bieten, in dem man sich
auf diese letzte Reise begeben kann - selbstbestimmt.
Und hier sollten sie sich endlich mal ihrer Verantwortung
gegenüber dem Individium stellen.
Klar, ist doof für beide - man bringt kein Geld mehr.
O.k., der war jetzt "schwarz".
Christiane
"Pünktchen sind immer süß!"