Krieg den Sternen | SPIEGEL | Abo
Krieg den Sternen | SPIEGEL | Abo

Antworten
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27027
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 183 Mal
Danksagung erhalten: 2022 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Krieg den Sternen | SPIEGEL | Abo

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Viele Menschen stören sich an -»Gendergaga-« und lehnen Schreibweisen wie -»Hörer*innen-« ab. Doch in deutschen Medien sind Gendersterne sehr selten, wie eine SPIEGEL-Datenanalyse zeigt.

Interessant sind die Zahlen aus dem Bezahl-Artikel.

Während - auch bei einigen hier im Forum - das Gefühl vorzuherrschen scheint, dass "die gesamte Sprache verhunzt und unlesbar gemacht wird", drücken die Zahlen es ganz anders aus:

Eine SPIEGEL-Recherche in Millionen von Presseartikeln zeigt: Sterne und Doppelpunkte im Wortinnern erscheinen zumindest in journalistischen Texten sehr selten. Im Jahr 2023 enthielten nicht einmal mal 0,005 Prozent aller Wörter in 19 deutschen Medien Genderzeichen. Ohne die vielen Treffer aus der -»taz-« läge die Quote sogar unter 0,001 Prozent.

Bekannt ist allerdings auch

Medien nutzen nämlich immer häufiger geschlechtsneutrale Formen wie Studierende oder Lehrkräfte und Doppelformen wie Hörerinnen und Hörer.

Dabei halten sich bestimmt Schreibende an die Empfehlungen von Genderleicht & Bildermächtig
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27027
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 183 Mal
Danksagung erhalten: 2022 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Krieg den Sternen | SPIEGEL | Abo

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Juten Abend,

in einem weiteren Abo-Artikel fragte der Spiegel: "Hat es sich bald ausgegendert?"

und wähnt die "Befürworter der Sonderzeichen" (Stern/Doppelpunkt) bereits auf dem Rückzug.

https://www.spiegel.de/panorama/gendern ... 7c0d1db8e3

Im Text heißt es an einer Stelle:

In den meisten Umfragen spricht sich eine klare Mehrheit gegen das Gendern aus, es sind, je nachdem, wie die Frage gestellt wird, mal rund 60, mal rund 70 Prozent dagegen. Nun könnte man denken: Wenn die Lage so klar ist, sollte man es dann nicht einfach lassen?


Aber "so einfach ist das nicht", ist anschließend zu lesen; denn die Einordnungen "divers" oder nonbinär müssten auch im Sprachgebrauch abgebildet sein, um ihren gerecht zu werden.
Jaddy
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3969
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 21:38
Geschlecht: a_binär / a_gender
Pronomen: en/en/ens
Wohnort (Name): nahe Bremen
Hat sich bedankt: 280 Mal
Danksagung erhalten: 1225 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Krieg den Sternen | SPIEGEL | Abo

Post 3 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Die Conny
Beiträge: 36
Registriert: Mo 15. Mai 2023, 22:41
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Hennef
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 22 Mal
Kontaktdaten:

Re: Krieg den Sternen | SPIEGEL | Abo

Post 4 im Thema

Beitrag von Die Conny »

Danke für den Tipp mit Genderleicht und Bildermächtig. Da werde ich heute noch ein bisschen stöbern.
Antworten

Zurück zu „Gendergerechte Bilder und Sprache“