Wenn du diese Probleme hast, schlummert in dir ein unsichtbares Kind
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Anne-Mette
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Wenn du diese Probleme hast, schlummert in dir ein unsichtbares Kind
BRIGITTE
Erfahrungen aus unserer Kindheit prägen uns ein Leben lang. Diese Probleme sind typisch für Menschen, die als Kind gelernt haben, sich unsichtbar zu machen.
https://www.brigitte.de/liebe/persoenli ... 92236.html
"Sich unsichtbar machen", oder einen Teil der Persönlichkeit - davon haben wir hier im Forum auch schon oft gehört und gelesen.
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Lana
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Re: Wenn du diese Probleme hast, schlummert in dir ein unsichtbares Kind
Interessant, auch wenn der Artikel nur an der Oberfläche kratzt und da aufhört, wo es spannend wird:
Bei der Frage, wie man als betroffene Person einen förderlichen Umgang mit dem Phänomen entwickeln kann.
Als Einstieg ins Thema und zum Bewusstwerden sicherlich hilfreich. Für mich interessant: Die Rückschau auf eine Zeit, in der ich selbst so war. Heute fast vergessen, auch wenn noch Spuren der alten Persönlichkeit übrig sind und auch immer bleiben werden. Besonders interessant ist, wie selbstverständlich sich das "neue Ich" inzwischen anfühlt. Es traut sich, sich der Welt zu zeigen und will von ihr gesehen werden,auch und gerade als Frau und versteckt sich nicht vor Widerständen.
Bleibt die Frage:
Ist Frau-Sein für mich nur ein Mittel zum Zweck, zur Abgrenzung des "neuen Ich" vom alten, vom unsichtbaren Ich?
Oder bin ich das wirklich und konnte es während langer Jahre nicht leben?
Ist diese Unterscheidung überhaupt wichtig?
Für mich hat die Erkenntnis dieses "unsichtbaren Kindes" in mir (neben ein paar anderen inneren Kindern mehr) jedenfalls die Entdeckung meiner Transidentität zur Folge gehabt. Wahrscheinlich war die schon immer da, stand aber in Konflikt mit dem Bestreben, möglichst unsichtbar durch die Welt zu gehen. Das hat ja nicht nur Nachteile, kostet aber auf Dauer zu viel Kraft. Die fehlt dann im wirklichen Leben.
Zusammenhänge scheint es zu geben. Vielleicht dahingehend, dass ein Coming-Out umso schwieriger ist und später erfolgt, je stärker dieses unsichtbare Kind in einem ist. Umgekehrt dürfte es keine Verbindung geben. Nicht alle, die Züge dieses unsichtbaren Kindes in sich tragen werden irgendwann feststellen, trans* zu sein.
LGL
Bei der Frage, wie man als betroffene Person einen förderlichen Umgang mit dem Phänomen entwickeln kann.
Als Einstieg ins Thema und zum Bewusstwerden sicherlich hilfreich. Für mich interessant: Die Rückschau auf eine Zeit, in der ich selbst so war. Heute fast vergessen, auch wenn noch Spuren der alten Persönlichkeit übrig sind und auch immer bleiben werden. Besonders interessant ist, wie selbstverständlich sich das "neue Ich" inzwischen anfühlt. Es traut sich, sich der Welt zu zeigen und will von ihr gesehen werden,auch und gerade als Frau und versteckt sich nicht vor Widerständen.
Bleibt die Frage:
Ist Frau-Sein für mich nur ein Mittel zum Zweck, zur Abgrenzung des "neuen Ich" vom alten, vom unsichtbaren Ich?
Oder bin ich das wirklich und konnte es während langer Jahre nicht leben?
Ist diese Unterscheidung überhaupt wichtig?
Für mich hat die Erkenntnis dieses "unsichtbaren Kindes" in mir (neben ein paar anderen inneren Kindern mehr) jedenfalls die Entdeckung meiner Transidentität zur Folge gehabt. Wahrscheinlich war die schon immer da, stand aber in Konflikt mit dem Bestreben, möglichst unsichtbar durch die Welt zu gehen. Das hat ja nicht nur Nachteile, kostet aber auf Dauer zu viel Kraft. Die fehlt dann im wirklichen Leben.
Zusammenhänge scheint es zu geben. Vielleicht dahingehend, dass ein Coming-Out umso schwieriger ist und später erfolgt, je stärker dieses unsichtbare Kind in einem ist. Umgekehrt dürfte es keine Verbindung geben. Nicht alle, die Züge dieses unsichtbaren Kindes in sich tragen werden irgendwann feststellen, trans* zu sein.
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Re: Wenn du diese Probleme hast, schlummert in dir ein unsichtbares Kind
Moin,
ja, das stimmt, finde ich, habe aber vorhin einer Freundin geschrieben: "manchmal ist es ganz schön, auch mal einen 'leichten' Artikel zu lesen, der vielleicht einfach nur ein paar Anregungen gibt, über ein Thema noch einmal oder noch einmal anders nachzudenken".