Hm okay. Siehe Post 107 hier drüber: Wer nicht explizit mitgeteilt bekommt, wer alles inkludiert werden soll, kann diese Menschen auch nicht mitdenken.conny hat geschrieben: Di 12. Dez 2023, 20:53Was heiss "technisch recht"? Warum sollten bei nicht binär gewählten Bezeichnungen nicht binäre Menschen speziell angesprochen werden? Es fällt wirklich schwer, Dein Ansinnen noch nachzuvollziehen.
Praktisches Beispiel: "Gestalten Sie Ihre Business-Prozesse inklusiver für die gesamte Kundschaft". Toller Satz, ganz inklusiv, vermutlich auch so gemeint und alle queeren Menschen denken sich: "super, die wollen auch mich respektieren". Aber wenn die Zuhörenden, die das umsetzen sollen gar nicht wissen, dass damit auch queere Menschen gemeint sein sollen, werden sie quere Paare, trans, inter und nichtbinäre ziemlich sicher nicht bedenken, sondern im persönlichen Erlebnisumfeld bleiben, also im wesentlichen bei cis, binär, hetero (weiss, abled, neurotypisch, ...).
Wenn sie mal gelernt haben, was das Sternchen alles umfassen kann, kommt vielleicht mindestens die Idee, noch mal nachzufragen, weil die Diversity-Schulung schon ein bisschen her ist.
Deshalb ist es für das eigentliche Ziel sinnvoll, eine gewisse absichtliche sprachliche Disruption zu erzeugen, die zum denken ausserhalb der gewohnten Bahnen anregt.