Mein Weg - # 23
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Liebe Christiane
die Sache ist die, natürlich habe ich mich im Vorfeld informiert. Es hat ja jede Behörde oder jedes Unternehmen seine eigenen Vorschriften. Reicht einmal der Gerichtsbeschluss, wollen andere Einrichtungen die Geburtsurkunde oder den Personalausweis, am Besten noch eine Kopie des alten männlichen Ausweis sehen. Oftmals ist es schon verwirrend, sich zurecht zu finden. Dann lieber etwas mehr abschicken als lange warten, weil wegen fehlenden Unterlagen mein Anliegen nicht bearbeitet werden kann.
Viele liebe Grüße von Magdalena
die Sache ist die, natürlich habe ich mich im Vorfeld informiert. Es hat ja jede Behörde oder jedes Unternehmen seine eigenen Vorschriften. Reicht einmal der Gerichtsbeschluss, wollen andere Einrichtungen die Geburtsurkunde oder den Personalausweis, am Besten noch eine Kopie des alten männlichen Ausweis sehen. Oftmals ist es schon verwirrend, sich zurecht zu finden. Dann lieber etwas mehr abschicken als lange warten, weil wegen fehlenden Unterlagen mein Anliegen nicht bearbeitet werden kann.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Malvine
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Re: Mein Weg
Hallo Magdalena,
jetzt mal eine "dumme Frage"...bei den persönlichen Versicherungen werden bei den Tarifen doch oft Unterschiede zwischen Mann und Frau gemacht....Ändert sich da jetzt auch etwas bei dir?
Malvine
jetzt mal eine "dumme Frage"...bei den persönlichen Versicherungen werden bei den Tarifen doch oft Unterschiede zwischen Mann und Frau gemacht....Ändert sich da jetzt auch etwas bei dir?
Malvine
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo Malvine,
es gibt keine dummen Fragen. Erstmal sind meine Anträge angekommen worden. Bei Haftpflicht und Hausrat spielt das Geschlecht keine Rolle. Zu Riester und Altersvorsorge ist mir noch keine Tarifänderung ins Haus geflattert.
Viele liebe Grüße von Magdalena
es gibt keine dummen Fragen. Erstmal sind meine Anträge angekommen worden. Bei Haftpflicht und Hausrat spielt das Geschlecht keine Rolle. Zu Riester und Altersvorsorge ist mir noch keine Tarifänderung ins Haus geflattert.
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Sandra
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Re: Mein Weg
wir waren mit einer Gruppe im Februar bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und Ferda Atamann zu Besuch und da kam genau dieses Thema hoch. Die Tarife dürfen sich aufgrund der Änderung des Geschlechtseintrages nicht verteuern. In diesem Fall soll man ruhig die Antidiskriminierungsstelle des Bundes kontaktieren und man es kann es auch gegenüber der Versicherung gleich durchblicken lasssen.
Liebe Grüße, Sandra
Liebe Grüße, Sandra
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
es wird mal wieder Zeit hier mich zu melden.
Es ist schon wieder eine Weile her, seit ich das Letzte geschrieben habe. Doch ich war im Urlaub in Bayrischen Wald. Einige konnten ja meine Bilder auf FB schon entdecken. Doch noch vor meinem Urlaub stand etwas für mich noch Neues und Ungewohntes an. Der Besuch bei der Frauenärztin! Schon rechtzeitig machte ich mich auf die Suche nach einer Frauenärztin, welche sich mit dem Thema Transfrau auskennt. Ich hatte mal wieder Glück, gleich bei meinem ersten Versuch am Telefon bekam ich ganz schnell einen Termin. Also was erwartet mich? Außerdem wartete ich noch auf die neue Versichertenkarte. Erstaunlicher Weise gab es an der Anmeldung mit der noch männlichen Karte keine Schwierigkeiten. Im System wurde ich schon als Frau Bastian angezeigt.
Dann wurde ich in das Sprechzimmer gerufen. Die Ärztin stelle einige Fragen zu meinem Werdegang. Und ich fühlte mich zusehends wohler. In dem Gespräch mit der Ärztin spürte ich, sie hatte schon Erfahrungen mit Transfrauen. Dann zeigte mit die Frauenärztin den Gynäkologenstuhl. Dieses Mal war es aber noch nicht soweit. Nur meine Brust wollte die Ärztin sehen und abtasten. Dabei machte sie deutlich, wie wichtig jetzt auch für mich das Abtasten der Brust ist. Zufrieden stellte sie fest, dass ich schon ein schönes A-Körbchen habe. Und es durchaus noch mehr werden könne. Es würde für mich am Ende bedeuten, eine OP weniger.
Doch dann ist es endlich soweit, Urlaub. Nur eine lästige Aufgabe stand noch an, Koffer packen. Was soll ich mitnehmen. Mir nur dem Nötigsten platze bald mein Koffer aus allen Nähten. Doch die Nähte haben gehalten. Jetzt musste nur noch der Koffer in mein Auto. Komisch, warum ist der Koffer nur so schwer? Ein letzter Blick durch die Wohnung. Sind alle Fenster verschlossen, nicht notwendige Geräte vom Strom getrennt. Sind alle Lampen aus. Besser noch ein zweites Mal nachsehen. Dann kann ich fahren. Doch erst zu einer Freundin geht die Fahrt. Denn wir fahren gemeinsam. Am Urlaubsziel erwartet uns noch eine weiter Freundin. Gemeinsam wollen wir schöne Tage erleben.
Vorher hat man aber noch die Anreise gemacht, inklusive reichlich Baustellen. Gleich nach der Auffahrt auf die Autobahn erwartete uns schon die Erste. Aber an der nächsten Abzweigung konnten wir den Stau verlassen. Wir kamen relativ zügig voran. So konnten wir den Nachmittagskaffee schon in unserem Hotel in Wegscheid einnehmen. Auch unsere andere Freundin ließ nicht lange auf sich warten. Nun ging es daran, alles was im Koffer war auf den Kleiderschrank und das Bad sinnvoll zu verteilen. Bis zum Abendessen blieb aber noch Gelegenheit die Sonnenstrahlen auf der Terrasse einzufangen. Dabei schmiedeten wir schon erste Pläne, was wir in den nächsten Tagen unternehmen wollen. Nach dem Abendessen genossen wir den ersten gemeinsamen Abend bei einem Gläschen Wein.
Viele liebe Grüße von Magdalena
es wird mal wieder Zeit hier mich zu melden.
Es ist schon wieder eine Weile her, seit ich das Letzte geschrieben habe. Doch ich war im Urlaub in Bayrischen Wald. Einige konnten ja meine Bilder auf FB schon entdecken. Doch noch vor meinem Urlaub stand etwas für mich noch Neues und Ungewohntes an. Der Besuch bei der Frauenärztin! Schon rechtzeitig machte ich mich auf die Suche nach einer Frauenärztin, welche sich mit dem Thema Transfrau auskennt. Ich hatte mal wieder Glück, gleich bei meinem ersten Versuch am Telefon bekam ich ganz schnell einen Termin. Also was erwartet mich? Außerdem wartete ich noch auf die neue Versichertenkarte. Erstaunlicher Weise gab es an der Anmeldung mit der noch männlichen Karte keine Schwierigkeiten. Im System wurde ich schon als Frau Bastian angezeigt.
Dann wurde ich in das Sprechzimmer gerufen. Die Ärztin stelle einige Fragen zu meinem Werdegang. Und ich fühlte mich zusehends wohler. In dem Gespräch mit der Ärztin spürte ich, sie hatte schon Erfahrungen mit Transfrauen. Dann zeigte mit die Frauenärztin den Gynäkologenstuhl. Dieses Mal war es aber noch nicht soweit. Nur meine Brust wollte die Ärztin sehen und abtasten. Dabei machte sie deutlich, wie wichtig jetzt auch für mich das Abtasten der Brust ist. Zufrieden stellte sie fest, dass ich schon ein schönes A-Körbchen habe. Und es durchaus noch mehr werden könne. Es würde für mich am Ende bedeuten, eine OP weniger.
Doch dann ist es endlich soweit, Urlaub. Nur eine lästige Aufgabe stand noch an, Koffer packen. Was soll ich mitnehmen. Mir nur dem Nötigsten platze bald mein Koffer aus allen Nähten. Doch die Nähte haben gehalten. Jetzt musste nur noch der Koffer in mein Auto. Komisch, warum ist der Koffer nur so schwer? Ein letzter Blick durch die Wohnung. Sind alle Fenster verschlossen, nicht notwendige Geräte vom Strom getrennt. Sind alle Lampen aus. Besser noch ein zweites Mal nachsehen. Dann kann ich fahren. Doch erst zu einer Freundin geht die Fahrt. Denn wir fahren gemeinsam. Am Urlaubsziel erwartet uns noch eine weiter Freundin. Gemeinsam wollen wir schöne Tage erleben.
Vorher hat man aber noch die Anreise gemacht, inklusive reichlich Baustellen. Gleich nach der Auffahrt auf die Autobahn erwartete uns schon die Erste. Aber an der nächsten Abzweigung konnten wir den Stau verlassen. Wir kamen relativ zügig voran. So konnten wir den Nachmittagskaffee schon in unserem Hotel in Wegscheid einnehmen. Auch unsere andere Freundin ließ nicht lange auf sich warten. Nun ging es daran, alles was im Koffer war auf den Kleiderschrank und das Bad sinnvoll zu verteilen. Bis zum Abendessen blieb aber noch Gelegenheit die Sonnenstrahlen auf der Terrasse einzufangen. Dabei schmiedeten wir schon erste Pläne, was wir in den nächsten Tagen unternehmen wollen. Nach dem Abendessen genossen wir den ersten gemeinsamen Abend bei einem Gläschen Wein.
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
ich möchte weiter von meinem Urlaub berichten.
Die erste Nacht und am nächsten Morgen nur nicht verschlafen. Etwas unruhig schlief ich schon. Immerhin machte ich mit noch zwei Freundinnen Urlaub. Jede hatte ein eigenes Zimmer. Das Hotel war so freundlich unser Zimmer nebeneinander zu legen. Wer als erste fertig war, klopfte einfach bei den Anderen an die Tür. Dann machten wir uns auf zum Frühstück. Es gab ein ausreichendes Buffet.
So gestärkt starteten wir in unsern ersten Tag. Wegscheid, da wo unserer Hotel ist, liegt gleich an der österreichischen Grenze. Und so war unser erstes Ziel in Österreich. Linz an der Donau in Oberösterreich. Linz ist nach etwa einer Stunde erreicht. Wir suchen jetzt ein Parkhaus. Das war schnell erledigt. Zunächst orientieren wir uns. Und wir landen in den verwinkelten Gassen der Altstadt. Da uns auch die Geschichte von Linz interessiert, besuchen wir das Schlossmuseum Linz. Doch erst müssen wir den Aufstieg zum Schlossplatz meistern.
Und ich bin von der Fülle an Themen beeindruckt. Moderne Kunst ist ebenso zu finden wie Natur und Geologie des Alpenlandes. Zum Ende des Rundganges kommen wir zum geschichtlichen Teil der Ausstellung. Hie haben es mir besonders die verschieden Krippen angetan. Neben der eigentlichen Krippen erzählen diese Krippen viel aus dem Leben der Menschen zu der Zeit, als diese Krippen entstanden. Nach der Schlossbesichtigung wollten wir uns stärken. Und was passt in Österreich besser als der Besuch eines Cafés. Und da wir in Linz sind muss natürlich etwas typisches probiert werden. Linzer Torte! Und so langsam wird es Zeit sich wieder in Richtung Parkhaus zu bewegen. Doch für einen Besichtigung einer der Kirchen bleibt noch Zeit. Dann im Parkhaus angekommen machte uns eine freundliche Linzerin mit den Besonderheiten des Parkhauses vertraut. Der Kassenautomat ist nicht leicht zu finden. Dann stürzen wir und in den Linzer Feierabendverkehr. Ja und dann meldet sich mein Auto. Es hat Durst. Und so gönne ich ihm eine Tankfüllung mit in Österreich deutlich günstigerem Benzin.
Im Hotel bleibt noch Zeit, um uns für das Abendessen hübsch zu machen. An der Hotelbar lassen wir den Tag ausklingen. auch die Gelegenheit mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
ich möchte weiter von meinem Urlaub berichten.
Die erste Nacht und am nächsten Morgen nur nicht verschlafen. Etwas unruhig schlief ich schon. Immerhin machte ich mit noch zwei Freundinnen Urlaub. Jede hatte ein eigenes Zimmer. Das Hotel war so freundlich unser Zimmer nebeneinander zu legen. Wer als erste fertig war, klopfte einfach bei den Anderen an die Tür. Dann machten wir uns auf zum Frühstück. Es gab ein ausreichendes Buffet.
So gestärkt starteten wir in unsern ersten Tag. Wegscheid, da wo unserer Hotel ist, liegt gleich an der österreichischen Grenze. Und so war unser erstes Ziel in Österreich. Linz an der Donau in Oberösterreich. Linz ist nach etwa einer Stunde erreicht. Wir suchen jetzt ein Parkhaus. Das war schnell erledigt. Zunächst orientieren wir uns. Und wir landen in den verwinkelten Gassen der Altstadt. Da uns auch die Geschichte von Linz interessiert, besuchen wir das Schlossmuseum Linz. Doch erst müssen wir den Aufstieg zum Schlossplatz meistern.
Und ich bin von der Fülle an Themen beeindruckt. Moderne Kunst ist ebenso zu finden wie Natur und Geologie des Alpenlandes. Zum Ende des Rundganges kommen wir zum geschichtlichen Teil der Ausstellung. Hie haben es mir besonders die verschieden Krippen angetan. Neben der eigentlichen Krippen erzählen diese Krippen viel aus dem Leben der Menschen zu der Zeit, als diese Krippen entstanden. Nach der Schlossbesichtigung wollten wir uns stärken. Und was passt in Österreich besser als der Besuch eines Cafés. Und da wir in Linz sind muss natürlich etwas typisches probiert werden. Linzer Torte! Und so langsam wird es Zeit sich wieder in Richtung Parkhaus zu bewegen. Doch für einen Besichtigung einer der Kirchen bleibt noch Zeit. Dann im Parkhaus angekommen machte uns eine freundliche Linzerin mit den Besonderheiten des Parkhauses vertraut. Der Kassenautomat ist nicht leicht zu finden. Dann stürzen wir und in den Linzer Feierabendverkehr. Ja und dann meldet sich mein Auto. Es hat Durst. Und so gönne ich ihm eine Tankfüllung mit in Österreich deutlich günstigerem Benzin.
Im Hotel bleibt noch Zeit, um uns für das Abendessen hübsch zu machen. An der Hotelbar lassen wir den Tag ausklingen. auch die Gelegenheit mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen.
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
bevor es an dem heutigen Tag nach draußen geht, möchte ich noch einen weiteren Bericht von meinem Urlaub liefern.
Am nächsten Tag geht es in den Wilden Westen. Und der Wilde Westen ist nicht in Amerika, irgendwo im Bayrischen Wald ist er zu finden. Sofern Frau gute Nerven hat. Der Bayrische Landesfürst nimmt es mit der Ausschilderung seiner Wege nicht so genau. die Autobahnausfahrt ist gesperrt gewesen. Eine Umleitungsstrecke war nicht ausgewiesen. Und der Ansage aus dem Navi konnte ich auch nicht vertrauen. Wie durch ein Wunder fanden wir dann eine Schild, welches uns den Weg nach "Pullman City" aufzeigte. Nur war eben diese Straße durch ein Schild "Durchfahrt verboten" gekennzeichnet. Am Wegesrand machte sich ein einsamer Arbeiter zu schaffen. Freundlich baten wir ihn uns den richtigen Weg zu zeigen. Das Ergebnis, wir sollten einfach das Verbotsschild nicht beachten. Bis "Pullmann City" sei die Straße frei. Recht hatte der Mann. Gut, dass er an dem Tag arbeitete.
Endlich am Parkplatz angekommen, wurden wir zum ersten Mal abkassiert. Doch Frau ist es inzwischen ja gewöhnt. Wir Drei machten uns jetzt auf das Abenteuer "Wilder Westen "bereit. War es Wegezoll, jedenfalls mussten wir schon wieder löhnen. Dann empfing uns eine Kulisse, wie ich sie nur aus einschlägigen Filmen kannte. Vor dem Saloon warteten Männer, deren Colts locker saßen. Auch eine Lady ließ uns in ihren Revolverlauf blicken. Links und rechts der staubigen Straße waren Shops, welche alle Dinge verkauften, was ein Westernheld so braucht.
Ein Shop bot an, sich in historischen Ambiente und passenden Kleidern ablichten zu lassen. Dies ist eine tolle Idee. Und natürlich ließen wir uns ablichten, alles im Stil der damaligen Zeit. Nur bekamen wir die Bilder schon auf modernem Wege zugesandt. Auf unserem Rundgang lernten wir viel über die Ureinwohner und die Geschichte Amerikas. Und wer möchte, kann in Pullmann City auch übernachten. Egal ob Wigwam, Blockhütte oder Hotel ist alles buchbar. Wir aber hatten ja woanders unser Quartier aufgeschlagen. Auf der Karl-May-Bühne fanden unterschiedliche Shows statt. Es hatte wenig mit den klassischen Western wie aus dem Kino bekannt gemeinsam. Eher ging es um die ersten Siedler und deren Begegnung mit den Ureinwohnern. Beinahe wäre ich gefangen genommen worden. Ein Mexicano hat mich mit seinem Lasso eingefangen. Noch rechtzeitig konnte ich mich mit Hilfe meiner Freundinnen befreien. Wer weiß, wo ich sonst gelandet wäre.
Dann wurde es Zeit Pullmann City zu verlassen. Mit vielen Eindrücken und Geschichten ging ein schöner Ausflug zu Ende.
Viele liebe Grüße von Magdalena
bevor es an dem heutigen Tag nach draußen geht, möchte ich noch einen weiteren Bericht von meinem Urlaub liefern.
Am nächsten Tag geht es in den Wilden Westen. Und der Wilde Westen ist nicht in Amerika, irgendwo im Bayrischen Wald ist er zu finden. Sofern Frau gute Nerven hat. Der Bayrische Landesfürst nimmt es mit der Ausschilderung seiner Wege nicht so genau. die Autobahnausfahrt ist gesperrt gewesen. Eine Umleitungsstrecke war nicht ausgewiesen. Und der Ansage aus dem Navi konnte ich auch nicht vertrauen. Wie durch ein Wunder fanden wir dann eine Schild, welches uns den Weg nach "Pullman City" aufzeigte. Nur war eben diese Straße durch ein Schild "Durchfahrt verboten" gekennzeichnet. Am Wegesrand machte sich ein einsamer Arbeiter zu schaffen. Freundlich baten wir ihn uns den richtigen Weg zu zeigen. Das Ergebnis, wir sollten einfach das Verbotsschild nicht beachten. Bis "Pullmann City" sei die Straße frei. Recht hatte der Mann. Gut, dass er an dem Tag arbeitete.
Endlich am Parkplatz angekommen, wurden wir zum ersten Mal abkassiert. Doch Frau ist es inzwischen ja gewöhnt. Wir Drei machten uns jetzt auf das Abenteuer "Wilder Westen "bereit. War es Wegezoll, jedenfalls mussten wir schon wieder löhnen. Dann empfing uns eine Kulisse, wie ich sie nur aus einschlägigen Filmen kannte. Vor dem Saloon warteten Männer, deren Colts locker saßen. Auch eine Lady ließ uns in ihren Revolverlauf blicken. Links und rechts der staubigen Straße waren Shops, welche alle Dinge verkauften, was ein Westernheld so braucht.
Ein Shop bot an, sich in historischen Ambiente und passenden Kleidern ablichten zu lassen. Dies ist eine tolle Idee. Und natürlich ließen wir uns ablichten, alles im Stil der damaligen Zeit. Nur bekamen wir die Bilder schon auf modernem Wege zugesandt. Auf unserem Rundgang lernten wir viel über die Ureinwohner und die Geschichte Amerikas. Und wer möchte, kann in Pullmann City auch übernachten. Egal ob Wigwam, Blockhütte oder Hotel ist alles buchbar. Wir aber hatten ja woanders unser Quartier aufgeschlagen. Auf der Karl-May-Bühne fanden unterschiedliche Shows statt. Es hatte wenig mit den klassischen Western wie aus dem Kino bekannt gemeinsam. Eher ging es um die ersten Siedler und deren Begegnung mit den Ureinwohnern. Beinahe wäre ich gefangen genommen worden. Ein Mexicano hat mich mit seinem Lasso eingefangen. Noch rechtzeitig konnte ich mich mit Hilfe meiner Freundinnen befreien. Wer weiß, wo ich sonst gelandet wäre.
Dann wurde es Zeit Pullmann City zu verlassen. Mit vielen Eindrücken und Geschichten ging ein schöner Ausflug zu Ende.
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Re: Mein Weg
Hallo,
weiter geht mein Bericht über meinen Urlaub mit zwei Freundinnen.
An diesem musste Passau daran glauben von uns drei Schönen erobert zu werden. Und wir waren nicht die Einzigen, welche diese Idee hatten. Entsprechend war die Suche nach einem Parkplatz. Ganz in der Nähe der schönen Altstadt fanden wir ein Parkhaus. Von hier konnte unsere Eroberung beginnen. Ziel war der Dom zu Passau. Bei meinem letzten Besuch glich er einer Baustelle. Mal sehen, wie es in diesem Jahr aussieht. Doch erst bummelten wir durch die Geschäfte. Und jede von uns fand etwas. Und so kamen wir dann auf dem Domplatz an.
Es war Markttag. Viele Händler boten ihre regionalen Waren an. Gerne hätte ich da und dort etwas mitgenommen, für zu Hause. Doch im Hotel, wohin damit. Käse und Wurstwaren vom Bauernhof, selbst gemachte Konfitüre und vieles mehr gab es.
Dann betraten wir den Dom. Und er war noch immer eine Baustelle. Doch jetzt ist der Altar in vollem Glanz zu sehen. Dafür ist die Orgel hinter dicken Tüchern verschwunden. Aber es hat sich dennoch gelohnt. Gleich neben dem Dom bietet eine Schokoladenmanufaktur ihre Waren an. Hier fand ich noch etwas für eine Kollegin, welche bald Geburtstag hat.
Langsam schlenderten wir weiter durch Passau. Ich erinnerte mich an ein Dackelmuseum. Aber inzwischen gibt es das Museum nicht mehr. Schade! So ging es weiter. Und allmählich wurde es Zeit zum Schiffsanleger zu gehen. Wir hatten Karten für eine Fahrt auf der Donau. Bis nach Engelhartszell und zurück nach Passau ging die Reise. Das Schiff ist mit Till Schweiger verbunden. So verwundert es nicht, dass da die Begrüßung von Till Schweiger per Band erfolgt. Insgesamt eine schöne Fahrt. Es gab viel zu entdecken. Einziges Manko war der Service. Es dauerte eine Ewigkeit, bis erst mal unsere Bestellung aufgenommen wurde. Dann dauerte es wieder, bis es gebracht wurde. Aber auch hier wieder ein Manko. Zuerst kam der Kaffee. Das dazugehörige Gebäck kam später. Da war inzwischen aus dem Heißgetränk ein Eiskaffee geworden. Immerhin schaffte es die Bedienung bis zum Anlegen in Passau zu kassieren.
Höhepunkt der Flussreise aber war nicht der Service. Kurz vor Engelhartszell ging es in eine Schleuse. So einen Schleusenvorgang mitzuerleben ist schon mal beeindruckend. Dann auf den Weg zurück nach Passau erfolgte noch einmal die Fahrt durch die Schleuse. Als wir dann wieder Passau erreichten, war es auch schon Zeit wieder nach Wegscheid zu fahren. Jede brachte ihre Einkäufe auf ihr Zimmer. Gemütlich, wie die andern Tage auch, ließen wir den Tag ausklingen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
weiter geht mein Bericht über meinen Urlaub mit zwei Freundinnen.
An diesem musste Passau daran glauben von uns drei Schönen erobert zu werden. Und wir waren nicht die Einzigen, welche diese Idee hatten. Entsprechend war die Suche nach einem Parkplatz. Ganz in der Nähe der schönen Altstadt fanden wir ein Parkhaus. Von hier konnte unsere Eroberung beginnen. Ziel war der Dom zu Passau. Bei meinem letzten Besuch glich er einer Baustelle. Mal sehen, wie es in diesem Jahr aussieht. Doch erst bummelten wir durch die Geschäfte. Und jede von uns fand etwas. Und so kamen wir dann auf dem Domplatz an.
Es war Markttag. Viele Händler boten ihre regionalen Waren an. Gerne hätte ich da und dort etwas mitgenommen, für zu Hause. Doch im Hotel, wohin damit. Käse und Wurstwaren vom Bauernhof, selbst gemachte Konfitüre und vieles mehr gab es.
Dann betraten wir den Dom. Und er war noch immer eine Baustelle. Doch jetzt ist der Altar in vollem Glanz zu sehen. Dafür ist die Orgel hinter dicken Tüchern verschwunden. Aber es hat sich dennoch gelohnt. Gleich neben dem Dom bietet eine Schokoladenmanufaktur ihre Waren an. Hier fand ich noch etwas für eine Kollegin, welche bald Geburtstag hat.
Langsam schlenderten wir weiter durch Passau. Ich erinnerte mich an ein Dackelmuseum. Aber inzwischen gibt es das Museum nicht mehr. Schade! So ging es weiter. Und allmählich wurde es Zeit zum Schiffsanleger zu gehen. Wir hatten Karten für eine Fahrt auf der Donau. Bis nach Engelhartszell und zurück nach Passau ging die Reise. Das Schiff ist mit Till Schweiger verbunden. So verwundert es nicht, dass da die Begrüßung von Till Schweiger per Band erfolgt. Insgesamt eine schöne Fahrt. Es gab viel zu entdecken. Einziges Manko war der Service. Es dauerte eine Ewigkeit, bis erst mal unsere Bestellung aufgenommen wurde. Dann dauerte es wieder, bis es gebracht wurde. Aber auch hier wieder ein Manko. Zuerst kam der Kaffee. Das dazugehörige Gebäck kam später. Da war inzwischen aus dem Heißgetränk ein Eiskaffee geworden. Immerhin schaffte es die Bedienung bis zum Anlegen in Passau zu kassieren.
Höhepunkt der Flussreise aber war nicht der Service. Kurz vor Engelhartszell ging es in eine Schleuse. So einen Schleusenvorgang mitzuerleben ist schon mal beeindruckend. Dann auf den Weg zurück nach Passau erfolgte noch einmal die Fahrt durch die Schleuse. Als wir dann wieder Passau erreichten, war es auch schon Zeit wieder nach Wegscheid zu fahren. Jede brachte ihre Einkäufe auf ihr Zimmer. Gemütlich, wie die andern Tage auch, ließen wir den Tag ausklingen.
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Michaela53
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Re: Mein Weg
Hallo Magdalena, vielen Dank für diesen eindrucksvollen Bericht von eurem Besuch in Passau. Er macht direkt Lust darauf, selbst einmal diese Stadt zu besichtigen. Bisher sind wir nur einmal zum Schiffsanleger durch gerast, um eine Danau Flussfahrt zu starten.
Tschüß von Michaela und bleibt gesund.
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo Michaela,
bei Passau bin ich Wiederholungstäterin
. In den Gassen lässt es sich gut auskommen. Kleine Geschäfte und Lokale mir regionalem Flair. Der Dom ist ein Besuch wert, auch wenn er noch Baustelle ist. Aber alles habe auch ich noch nicht gesehen. Ich werde wohl noch Mal wiederkommen müssen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
bei Passau bin ich Wiederholungstäterin
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Kerstin
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Re: Mein Weg
Passau ist wirklich eine schöne Stadt und mit den örtlichen Maulwürfe war ich lange perdu.
LG Kerstin
LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
der Bericht von meinem Urlaub ist noch nicht zu Ende.
Am nächsten ging es ins Ausland. ÄŒeský Krumlov stand auf unserem Ausflugsplan. Von Wegscheid führte uns die Fahrt zuerst nach Österreich, ehe es ins Böhmische ging. Da heute meine Freundin Gina die Fahrerin war, kam sie heute in den Genuss billiger zu tanken. In Böhmen angekommen ging die Fahrt zunächst um den Lipno Stausee herum. Noch zu Vorwendezeiten war es unter vielen Ostdeutschen ein begehrtes Urlaubsziel, von dem auch einige nicht in die alte Heimat zurück kamen.
Unterwegs der Zwischenstopp zum Tanken. Da auch alle gängigen Karten akzeptiert werden, brauchte nicht unbedingt tschechische Kronen getauscht werden. So erreichten wir dann auch ÄŒeský Krumlov. Ein Parkplatz befand sich gleich unterhalb des Schlosses, welches wir mit einer Führung besichtigen werden. Dazu ging der Weg leicht bergauf. Hier fanden sich auch schon die ersten Fotomotive. Wir gelangten dann auf den ersten Hof des Schlosses. Erste Frage, wo bekommen wir Eintrittskarten. In einem Seiteneingang ging es zur Kasse. In das Schloss kommt man nur im Rahmen einer Führung. Diese Führungen werden in mehreren Sprachen angeboten. Wir entschieden uns logischer Weise für eine Führung in deutscher Sprache.
Viel Zeit blieb nicht. Die Führung startete im nächsten Innenhof. Beginn der Führung ist in der Schlosskapelle. Leider sind Fotoaufnahmen in dem Schloss nicht gestattet. Doch wir lernten viel über das Schloss und ÄŒeský Krumlov. Die Eigentümer wechselten im Laufe der Jahre. Und es waren Österreicher und Deutsche, welche lange Zeit hier residierten. Nach der Führung schauten wir auf die Stadt herunter. Sie liegt an der Moldau. Und die Moldau mündet in die Elbe. Da ist sie für mich, die Verbindung. Bin ich doch in Dresden an der Elbe zu hause. Über viele Jahre waren die Menschen auch durch den Fluss verbunden, meist mit Handel. Eine Schlossbesichtigung ist schön, aber man verlangt danach nach einer Stärkung. In der historischen Altstadt mangelt es nicht an Einkehrmöglichkeiten. Wer jetzt aber denkt, in Tschechien billig zu essen. Den muss ich enttäuschen. Gerade in den touristischen Regionen, und ÄŒeský Krumlov gehört dazu, haben sich die Preise den Unseren angepasst. Doch es ist Urlaub. Da ich heute nicht fahren musste, konnte ich mir ein böhmisches Bier munden lassen.
Jetzt gestärkt bummelte wir durch die engen Gassen. Reisegruppen taten es uns gleich. Die Stadtführer schwenkten ihre Fähnchen und die Gruppen folgten. Gut, wir waren auf eigenen Wegen unterwegs. Und es gab Einiges zu entdecken. Manche keine Geschäfte boten Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit. Alte Werbeschilder, der Maulwurf aus einer bekannten Zeichentrickserie, Und vieles mehr ließ sich entdecken. An einem Tisch saß der brave Soldat Schwejk. Wir hätten noch länger bleiben können, wenn wir nicht langsam die Rückfahrt antreten müssten. Der Parkautomat nahm auch Euro. Nur das Wechselgeld kam als tschechische Krone zurück. So stoppten wir noch einmal auf der Rückfahrt an der Tankstelle, um die Kronen los zu werden. Wieder ging es um den Lipno Stausee herum. Und ein ereignisreicher Tag neigte sich dann wieder im Hotel angekommen seinem Ende.
Viele liebe Grüße von Magdalena
der Bericht von meinem Urlaub ist noch nicht zu Ende.
Am nächsten ging es ins Ausland. ÄŒeský Krumlov stand auf unserem Ausflugsplan. Von Wegscheid führte uns die Fahrt zuerst nach Österreich, ehe es ins Böhmische ging. Da heute meine Freundin Gina die Fahrerin war, kam sie heute in den Genuss billiger zu tanken. In Böhmen angekommen ging die Fahrt zunächst um den Lipno Stausee herum. Noch zu Vorwendezeiten war es unter vielen Ostdeutschen ein begehrtes Urlaubsziel, von dem auch einige nicht in die alte Heimat zurück kamen.
Unterwegs der Zwischenstopp zum Tanken. Da auch alle gängigen Karten akzeptiert werden, brauchte nicht unbedingt tschechische Kronen getauscht werden. So erreichten wir dann auch ÄŒeský Krumlov. Ein Parkplatz befand sich gleich unterhalb des Schlosses, welches wir mit einer Führung besichtigen werden. Dazu ging der Weg leicht bergauf. Hier fanden sich auch schon die ersten Fotomotive. Wir gelangten dann auf den ersten Hof des Schlosses. Erste Frage, wo bekommen wir Eintrittskarten. In einem Seiteneingang ging es zur Kasse. In das Schloss kommt man nur im Rahmen einer Führung. Diese Führungen werden in mehreren Sprachen angeboten. Wir entschieden uns logischer Weise für eine Führung in deutscher Sprache.
Viel Zeit blieb nicht. Die Führung startete im nächsten Innenhof. Beginn der Führung ist in der Schlosskapelle. Leider sind Fotoaufnahmen in dem Schloss nicht gestattet. Doch wir lernten viel über das Schloss und ÄŒeský Krumlov. Die Eigentümer wechselten im Laufe der Jahre. Und es waren Österreicher und Deutsche, welche lange Zeit hier residierten. Nach der Führung schauten wir auf die Stadt herunter. Sie liegt an der Moldau. Und die Moldau mündet in die Elbe. Da ist sie für mich, die Verbindung. Bin ich doch in Dresden an der Elbe zu hause. Über viele Jahre waren die Menschen auch durch den Fluss verbunden, meist mit Handel. Eine Schlossbesichtigung ist schön, aber man verlangt danach nach einer Stärkung. In der historischen Altstadt mangelt es nicht an Einkehrmöglichkeiten. Wer jetzt aber denkt, in Tschechien billig zu essen. Den muss ich enttäuschen. Gerade in den touristischen Regionen, und ÄŒeský Krumlov gehört dazu, haben sich die Preise den Unseren angepasst. Doch es ist Urlaub. Da ich heute nicht fahren musste, konnte ich mir ein böhmisches Bier munden lassen.
Jetzt gestärkt bummelte wir durch die engen Gassen. Reisegruppen taten es uns gleich. Die Stadtführer schwenkten ihre Fähnchen und die Gruppen folgten. Gut, wir waren auf eigenen Wegen unterwegs. Und es gab Einiges zu entdecken. Manche keine Geschäfte boten Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit. Alte Werbeschilder, der Maulwurf aus einer bekannten Zeichentrickserie, Und vieles mehr ließ sich entdecken. An einem Tisch saß der brave Soldat Schwejk. Wir hätten noch länger bleiben können, wenn wir nicht langsam die Rückfahrt antreten müssten. Der Parkautomat nahm auch Euro. Nur das Wechselgeld kam als tschechische Krone zurück. So stoppten wir noch einmal auf der Rückfahrt an der Tankstelle, um die Kronen los zu werden. Wieder ging es um den Lipno Stausee herum. Und ein ereignisreicher Tag neigte sich dann wieder im Hotel angekommen seinem Ende.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Lebe jeden Tag.
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
wieder geht mein Bericht von meine Urlaub weiter.
An diesem Tag wollten wir hoch hinaus. Quasi ging es in die Baumkronen auf dem Baumwipfelpfad in Neuschönau. Und wieder einmal gab es auch auf dem Weg dahin eine Baustelle. Und wieder war eine ausgeschilderte Umleitung nicht zu finden. Doch dank meiner beiden Freundinnen und ihrer Smartphone erreichten wir unser Ziel mit leichter Verspätung. Direkt vom Parkplatz aus gelangten wir zum Baumwipfelpfad. Ganz allmählich näherten wir uns so den Baumkronen. Und es gab viel Wissenswertes über den Wald zu entdecken. Welche Bäume finden wir vor. Und welche Tiere nennen diesen Wald ihr Zuhause. Ganz wichtig, wie können wir diesen Lebensraum Wald erhalten. Zum Ende des Baumwipfelpfades ging es ganz hoch hinaus, auf den vierundvierzig Meter hohen Baumturm. Hier bietet sich ein Blick weit hinein in den Bayrischen Wald.
Gleich am Ausgang des Baumwipfelpfades ist das Hans Eisenmannhaus. Hier erfuhren wir in einer Ausstellung mehr zur Geschichte der Region und auch über die Natur des Bayrischen Waldes. Und noch etwas wichtiges ist in dem Hans Eisenmannhaus zu finden, ein Café. Auch wir nutzten die Gelegenheit zu einer kleinen Pause und ließen uns ein Eis und einen Kaffee munden.
Frisch gestärkt machten wir uns weiter auf Entdeckungstour. Denn hier ist auch das Tierfreigelände des Nationalparkzentrums Lusen. Ja, wir brauchten schon ein gutes Auge und Geduld, um unsere Tierbeobachtungen zu machen. Und es gelang manches Foto. Auch wenn wir keine Profikamera mit uns führten. Eine Ringelnatter schwamm im Wasser. Die Kreuzotter verseckte ich hinter einer Pflanze. Für mich war sehr beindruckend, als ein Luchs aus seinem Versteck zum Trinken kam. Doch nicht immer konnten die Tiere beobachtet werden. Hier steht das Wohl der Tiere im Vordergrund. Was bedeute, die Anlagen sind sehr naturbelassen. Und die Tier können sich immer zurückziehen.
Bei unserem Rundgang sind wir so von allem in den Bann gezogen, das wir nicht auf die Zeit achteten. Und wo steht unser Auto? Gut, dass es ein Smartphone gibt. So haben wir aus dem Wald heraus und unser Auto gefunden. So kamen wir dann noch rechtzeitig zu unserm Hotel.
Viele liebe Grüße von Magdalena
wieder geht mein Bericht von meine Urlaub weiter.
An diesem Tag wollten wir hoch hinaus. Quasi ging es in die Baumkronen auf dem Baumwipfelpfad in Neuschönau. Und wieder einmal gab es auch auf dem Weg dahin eine Baustelle. Und wieder war eine ausgeschilderte Umleitung nicht zu finden. Doch dank meiner beiden Freundinnen und ihrer Smartphone erreichten wir unser Ziel mit leichter Verspätung. Direkt vom Parkplatz aus gelangten wir zum Baumwipfelpfad. Ganz allmählich näherten wir uns so den Baumkronen. Und es gab viel Wissenswertes über den Wald zu entdecken. Welche Bäume finden wir vor. Und welche Tiere nennen diesen Wald ihr Zuhause. Ganz wichtig, wie können wir diesen Lebensraum Wald erhalten. Zum Ende des Baumwipfelpfades ging es ganz hoch hinaus, auf den vierundvierzig Meter hohen Baumturm. Hier bietet sich ein Blick weit hinein in den Bayrischen Wald.
Gleich am Ausgang des Baumwipfelpfades ist das Hans Eisenmannhaus. Hier erfuhren wir in einer Ausstellung mehr zur Geschichte der Region und auch über die Natur des Bayrischen Waldes. Und noch etwas wichtiges ist in dem Hans Eisenmannhaus zu finden, ein Café. Auch wir nutzten die Gelegenheit zu einer kleinen Pause und ließen uns ein Eis und einen Kaffee munden.
Frisch gestärkt machten wir uns weiter auf Entdeckungstour. Denn hier ist auch das Tierfreigelände des Nationalparkzentrums Lusen. Ja, wir brauchten schon ein gutes Auge und Geduld, um unsere Tierbeobachtungen zu machen. Und es gelang manches Foto. Auch wenn wir keine Profikamera mit uns führten. Eine Ringelnatter schwamm im Wasser. Die Kreuzotter verseckte ich hinter einer Pflanze. Für mich war sehr beindruckend, als ein Luchs aus seinem Versteck zum Trinken kam. Doch nicht immer konnten die Tiere beobachtet werden. Hier steht das Wohl der Tiere im Vordergrund. Was bedeute, die Anlagen sind sehr naturbelassen. Und die Tier können sich immer zurückziehen.
Bei unserem Rundgang sind wir so von allem in den Bann gezogen, das wir nicht auf die Zeit achteten. Und wo steht unser Auto? Gut, dass es ein Smartphone gibt. So haben wir aus dem Wald heraus und unser Auto gefunden. So kamen wir dann noch rechtzeitig zu unserm Hotel.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Franziska
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Re: Mein Weg
Liebe Magdalena,
ein großes Dankeschön für Deine Urlaubsberichte, die ich mit großem Interesse gelesen habe.
Es zeigt doch mal wieder, welch schöne Regionen wir hier im Herzen von Europa haben.
Liebe Grüße
Franziska
ein großes Dankeschön für Deine Urlaubsberichte, die ich mit großem Interesse gelesen habe.
Es zeigt doch mal wieder, welch schöne Regionen wir hier im Herzen von Europa haben.
Liebe Grüße
Franziska
Genieße Deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst Du gestern nicht mehr nachholen.
Und später kommt früher als Du denkst.
Albert Einstein
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Kerstin
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Re: Mein Weg
Zu deiner Frage Magdalena. Das dürfte wohl ein Eichhörnchen sein. Im Hintergrund hast du deinen Luchs.
Bloß das Mädel kenn ich nicht.
LG Kerstin
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Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.