taz | Die Lobbyistin des Binnen-I: „Ich wusste kein Wort dafür"
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Anne-Mette
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taz | Die Lobbyistin des Binnen„I: "Ich wusste kein Wort dafür“

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Luise F. Pusch ist die feministische Sprachwissenschaftlerin der ersten Stunde. Ein Gespräch über ihr spätes -­Coming-out und die Vorzüge des Genderns.

https://taz.de/Die-Lobbyistin-des-Binnen-I/!5925435/
Jaddy
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Re: taz | Die Lobbyistin des Binnen„I: "Ich wusste kein Wort dafür“

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Mit dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz der Regierung soll es bald möglich sein, vor dem Einwohnermeldeamt sein oder ihr Geburtsgeschlecht in das empfundene eigentliche Geschlecht ändern zu lassen. Sie befürworten das?

Nein — das geplante Gesetz ist nicht genügend durchdacht und lädt zum Missbrauch ein. Diese Erkenntnis setzt sich international immer mehr durch, ausgehend von Großbritannien, wo das Selbstbestimmungsgesetz ohne sorgfältige Rechtsfolgenabschätzung zu einer Regierungskrise in Schottland geführt hat. Ein rechtskräftig verurteilter Vergewaltiger hatte sich zur Frau erklärt, um in ein Frauengefängnis zu kommen. Das hat die Gesellschaft einfach nicht mehr hingenommen, und die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon musste abdanken. Frauen haben ein Recht auf Schutzräume vor Männergewalt, sei es in einem Gefängnis, auf einer Krankenstation, in einem Frauenhaus oder in einer Sauna.

Sie werden sich für diese Aussage mit großer Sicherheit massive Kritik einhandeln.

Ich kenne den Zustand, kritisiert zu werden, ich bin das gewohnt — und berufe mich auf meine Urteilsfähigkeit. Dass ich die feministischen Errungenschaften in Gefahr sehe, ist doch nicht per se kritikwürdig. Ich stand vor 44 Jahren mit meinem Urteil über die deutsche Männersprache auch ziemlich allein da und wurde als "männerfeindlich" beschimpft, weil ich mich für Frauen einsetzte — inzwischen konnte ich bei dem Thema viele überzeugen. Und meine Kritik am geplanten Selbstbestimmungsgesetz teilen ganz viele. Neuerdings werde ich als "transfeindlich" beschimpft, weil ich mich für Frauenrechte einsetze. Die eine wie die andere Diffamierung ist haltlos und hat nicht funktioniert oder wird nicht funktionieren.
"Das Interview führte: Jan Feddersen" ... Das war klar.

Wem der Name nichts sagt: Feddersen darf in der taz gegen das Selbstbestimmungsgesetz hetzen, vom "Trans-Trend" fantasieren und holt sich dazu ab und zu Leute, die auf seine Stichwörter antworten.

Was Pusch da an die Wand malt ist kompletter Unfug, der in der TERF-Szene immer wieder aufgekocht wird.
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