Lana hat geschrieben: Sa 25. Mär 2023, 22:57
Das Problem ist, dass diese Diskussion nicht geführt wird. Zumindest nicht wahrnehmbar oder zielführend.
Ähnliche Ereignisse gab es schon 2008. Bankenkrise, die dann flugs zur "Finanzkrise" umfirmiert wurde...
Das ist jetzt fast 15 Jahre her. Passiert ist seitdem nichts, sonst wäre eine Hauruck-Aktion wie die CS-Übernahme nicht nötig gewesen, um das Kartenhaus erneut vor dem Einsturz zu bewahren.
LGL
Da sieht unser Bundeskanzler aber anders. Laut tagesschau:
Bundeskanzler Olaf Scholz sagte nach Angaben eines Regierungssprechers, Gesetzgeber und Bankenaufsicht in Europa hätten aus der Finanzkrise 2008 gelernt und die Bankenregulierung erheblich verschärft. "Das deutsche Bankensystem ist daher gut aufgestellt."
Die Änderungen betreffen 1. das Einlagensicherungsgesetz und 2. die Erhöhung der Eigenkapitalanforderungen an die Banken.
Zu (1) ist allgemein bekannt, daß unsere Geldeinlagen pro Kunde auf jeder Bank mit 100.000 € über den gesetzlichen Einlagensicherungsfonds abgesichert sind.
Weniger bekannt ist, daß die Summe, die sich in diesem Topf befindet , weniger als 0,8 Prozent der gesamten (Spar-)Einlagen der deutschen Banken abdeckt. Das heißt, er würde nur für die Pleite einer einzigen
kleinen Bank ausreichen. Aber das reicht ja, die Banken sind auch nicht vernetzt ...
(2) bedeutet, daß nach den Abkommen "Basel III und IV" die Eigenkapitalquote bei von 2 auf 4,5 % (hartes Kernkapital) plus 1,5 % fragwürdiges "weiches" Kernkapital steigt. Das würde sicher die Bankgeschäftsrisiken abdecken ...
Aber viel besser als ich weiss das unser Wirtschaftsminister (das video ist etwa ein Jahr alt):
https://www.youtube.com/watch?v=-XItDbFSYBE
Also macht euch keine Sorgen, die Sache ist bei unserer Regierung in guten Händen !