Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
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Olivia
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Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
In Schottland bahnt sich eine Lockerung der Regeln für Geschlechtsanpassungen von Transmenschen an.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/o ... a3cd0db5d0
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Anne-Mette
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Die schottische Regierung erwartet, dass sich die Zahl der Menschen, die ihr Geschlecht offiziell anpassen, verzehnfachen wird.
Leider mit Bezahlschranke - aber zum Festhalten: https://www.shz.de/deutschland-welt/pol ... t-43816613
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Olivia
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Der schottische Kampf um die Geschlechtsidentität
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... bb9cd26a2e
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Blossom
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Zumindest den Rock teilen sich ja dort schon mal alle ... da soll das andere Vorhaben wohl auch klappen ... schmunzel
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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heike65
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Man schaue auf die
und
ich denke in Deutschland könnte es besser ausfallen wie yes (1) und no (31) Stand 23:53 am 21.12.2022, aber mit solchen Gesetzesvorhaben nehmen wir einen Grossteil der Bevölkerung nicht mit. Ich sehe das zunehmend kritisch. Aber das mögen andere Menschen anders sehen.
ich denke in Deutschland könnte es besser ausfallen wie yes (1) und no (31) Stand 23:53 am 21.12.2022, aber mit solchen Gesetzesvorhaben nehmen wir einen Grossteil der Bevölkerung nicht mit. Ich sehe das zunehmend kritisch. Aber das mögen andere Menschen anders sehen.
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Jasmine
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Was sieht man denn? Es soll der Fortschritt aufgehalten werden von den Gegnern der Selbstbestimmung. Bloß keine Weiterentwicklung und in einer schnellebigen Zeit versuchen die kleinsten Fortschritte im Keim zu ersticken um die kleine noch heile Welt so lange wie möglich zu erhalten. Dafür dann ein Menschenrecht opfern scheint okay zu sein. Wo sind denn die ganzen Frauenrechtlerinnen wenn es um die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen geht? Wie lange geht dieser Kampf? 50,7 Prozent in Deutschland sind weiblich und warum dauert es bereits Jahrzehnte und immernoch verdienen Frauen 18 % weniger. Also sucht man sich eine ganz kleine Minderheit und versucht für diese Verbesserungen zu verhindern, fühlt sich besser und ignoriert Ergebnisse aus anderen Ländern in den es bereits ein Selbstbestimmungsgesetz gibt? In Schottland gibt es ein größeres Problem, die wollen sich von England lösen. Mal schauen ob es dann genauso geht wie bei den Katalanen. Ist ja auch eine Art der Selbstbestimmung. ohje, jetzt bekomme ich bestimmt einen Shitstorm
Satirische Grüße Jasmine
Satirische Grüße Jasmine
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Jaddy
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Double strike:
1. Schottland: fast 2/3 dafür.
2. Spanien: etwas knapper (180:154). Gendermarker ändern ohne Voraussetzungen ab 16, Verbot von Konversionsbehandlungen, Regelungen für queere Eltern, usw.
Damit müssten es nach meiner Zählung jetzt 16 Länder weltweit mit Self-ID sein. Darunter die ultra-progressiven Argentinien, Malta, Uruguay, Irland und Schweiz...
1. Schottland: fast 2/3 dafür.
2. Spanien: etwas knapper (180:154). Gendermarker ändern ohne Voraussetzungen ab 16, Verbot von Konversionsbehandlungen, Regelungen für queere Eltern, usw.
Damit müssten es nach meiner Zählung jetzt 16 Länder weltweit mit Self-ID sein. Darunter die ultra-progressiven Argentinien, Malta, Uruguay, Irland und Schweiz...
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Jasmine
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Schön zu lesen das es Länder gibt die in punkto Menschenrecht weiter sind als Deutschland.
Liebe Grüße Jasmine
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conny
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Du nennst den unbereinigten Gender-Gap, der in dieser pauschalen Form wenig aussagt. In Ostdeutschland liegt dieser übrigens bei 6%.Jasmine hat geschrieben: Do 22. Dez 2022, 11:19 ...und warum dauert es bereits Jahrzehnte und immernoch verdienen Frauen 18 % weniger.
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Inga
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Hallo, miteinander,
hier noch ein Link zum Nachhören
https://www.tagesschau.de/multimedia/au ... 51329.html
Liebe Grüße
Inga
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heike65
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Das sind alles Beschlüsse der Parlamente, verbunden mit massiven Protesten der Wähler. Wenn man Untersuchungen und Umfragen glauben schenkt, dann dürfte es von den Wählern keine Zustimmung zu diesen Gesetzen geben. Wie dem auch sei, und so sehr man sich für unsere Belange freut, ich hätte es besser gefunden man hätte einen anderen Weg gewählt der die Mehrheit der Wähler mittgenommen hätte,die Politikverdrossenheit wird durch diese Entscheidungen sicherlich nicht gemindert, und die Akzeptanz von Transmenschen nicht erhöht.Jaddy hat geschrieben: Do 22. Dez 2022, 20:22 Double strike:
1. Schottland: fast 2/3 dafür.
2. Spanien: etwas knapper (180:154). Gendermarker ändern ohne Voraussetzungen ab 16, Verbot von Konversionsbehandlungen, Regelungen für queere Eltern, usw.
Damit müssten es nach meiner Zählung jetzt 16 Länder weltweit mit Self-ID sein. Darunter die ultra-progressiven Argentinien, Malta, Uruguay, Irland und Schweiz...
Die elegantere Lösung wäre aus meiner Sicht eine Volksabstimmung gewesen, wobei natürlich immer die Gefahr der geringen Wahlbeteiligung existiert, und Gegner lassen sich meist besser mobilisieren wie Anhänger, aber dann käme nicht wieder der Einwand: Die da oben wissen gar nicht mehr wie wir ticken......
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Blossom
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Ob dies eine "elegantere" Option wäre, wage ich zu bezweifeln - zumal eine solche bei uns keine tradierte Grundlage hat. Eben nicht wie in der Schweiz, wo über alles und jedes in dieser Form abgestimmt wird. Und dann wären wir auch bereits bei Unwahrheiten ... sprich dem, was Menschen dir ins Gesicht sagen (Zustimmung), in einer solchen Wahl, insofern es ihnen nämlich prinzipiell doch gleichgültig ist, halt nicht zustimmen.heike65 hat geschrieben: Do 22. Dez 2022, 23:19 Die elegantere Lösung wäre aus meiner Sicht eine Volksabstimmung gewesen,
Und was das Mitnehmen anbelangt - ein Umdenken nach sich zieht - so liegt es an uns selbst. All die zu Pflegenden, einschl. der Angehörigen, hatten bislang (bis auf wenige) keinen persönlichen Kontakt zu einer trans Person. Für diese Menschen war ich die Erste. Von meiner Seite offen mit der Thematik umzugehen, lächelnd und freundlich, bietet mir immer wieder die Chance zur Veränderung: einen Mitbürger nach dem anderen, indem ich ihn für mich gewinne. Das sind inzwischen Menschen, die mich jederzeit schützen und für mich eintreten würden, würde es erforderlich werden. Doch letztlich ist das wie Steineklopfen, eine endlos mühselige Aufgabe - und vermutlich liegt das auch nicht im Naturell alle Betroffenen. Es bleibt also weiterhin schwierig - und ohne eine Lösung von "Oben" wird es nicht gehen.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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heike65
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Gutes Beispiel mit dir als Pflegekraft, wir haben viele Freunde muslimischen Glaubens. Als es mit der Pflege meines Schwiegervaters immer anspruchsvoller wurde (Pflegegrad 5) haben wir uns einen Pflegedienst als Hilfe dabei benötigt,die Pfleger waren meist junge Syrer die im Laufe des Bürgerkrieges geflohen waren, zum Zeitponkt ihrer Flucht zwischen 15 und 18 Jahre alt. Es gab viele tolle Gespräche mit ihnen, keiner von ihnen hatte Probleme damit das ich einen Transhintergrund hatte, wie auch wir keinen das sie genau die Altersgruppe und Glauben haben, der in einem Grossteil der deutschen Bevölkerung auf massive Ablehnung stösst. Ich würde immer für diese jungen Männer einstehen, die sich wahrlich liebevoll um meinen Schwiegervater gekümmert haben, aber macht dieses in der Gesamtheit der deutschen Bevölkerung Merkels Entscheidung von 2015 besser ? Da sind wir auch beim Steineklopfen das dieses eigentlich richtig und sinnvoll war, aber halt von "oben" angeordnet, und viele lehnen dieses nach wie vor ab.Blossom hat geschrieben: Fr 23. Dez 2022, 00:46Ob dies eine "elegantere" Option wäre, wage ich zu bezweifeln - zumal eine solche bei uns keine tradierte Grundlage hat. Eben nicht wie in der Schweiz, wo über alles und jedes in dieser Form abgestimmt wird. Und dann wären wir auch bereits bei Unwahrheiten ... sprich dem, was Menschen dir ins Gesicht sagen (Zustimmung), in einer solchen Wahl, insofern es ihnen nämlich prinzipiell doch gleichgültig ist, halt nicht zustimmen.heike65 hat geschrieben: Do 22. Dez 2022, 23:19 Die elegantere Lösung wäre aus meiner Sicht eine Volksabstimmung gewesen,
Und was das Mitnehmen anbelangt - ein Umdenken nach sich zieht - so liegt es an uns selbst. All die zu Pflegenden, einschl. der Angehörigen, hatten bislang (bis auf wenige) keinen persönlichen Kontakt zu einer trans Person. Für diese Menschen war ich die Erste. Von meiner Seite offen mit der Thematik umzugehen, lächelnd und freundlich, bietet mir immer wieder die Chance zur Veränderung: einen Mitbürger nach dem anderen, indem ich ihn für mich gewinne. Das sind inzwischen Menschen, die mich jederzeit schützen und für mich eintreten würden, würde es erforderlich werden. Doch letztlich ist das wie Steineklopfen, eine endlos mühselige Aufgabe - und vermutlich liegt das auch nicht im Naturell alle Betroffenen. Es bleibt also weiterhin schwierig - und ohne eine Lösung von "Oben" wird es nicht gehen.
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Meine Aussage bezog sich auf: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gle ... echtigkeitconny hat geschrieben: Do 22. Dez 2022, 21:15Du nennst den unbereinigten Gender-Gap, der in dieser pauschalen Form wenig aussagt. In Ostdeutschland liegt dieser übrigens bei 6%.Jasmine hat geschrieben: Do 22. Dez 2022, 11:19 ...und warum dauert es bereits Jahrzehnte und immernoch verdienen Frauen 18 % weniger.
Zitat: .........In Deutschland liegt die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern bei 18 Prozent. Selbst bei gleicher formaler Qualifikation und ansonsten gleichen Merkmalen beträgt der Entgeltunterschied immer noch sechs Prozent. Ein klarer Hinweis auf versteckte Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Keine medizinische Untersuchung mehr: Schottland will Geschlechtsanpassung einfacher machen
Sorry, Du hattest zuerst nur den unbereingten Wert von 18% genannt.
Zum bereingten Wert aus:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbei ... ?nn=206824
"Zu berücksichtigen ist hier, dass nicht über alle lohnrelevanten Einflussfaktoren Informationen zur Verfügung stehen. Beispielsweise fehlen Angaben zu Erwerbsunter-brechungen (zum Beispiel durch Elternzeit), mit denen der bereinigte Gender Pay Gap geringer ausgefallen wäre. Daher darf der Wert nicht mit Verdienst-diskriminierung gleichgesetzt werden, sondern gilt eher als "Obergrenze" für Verdienst-diskriminierung."
Der Wert sinkt tendentiell:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbei ... stand.html
Zum bereingten Wert aus:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbei ... ?nn=206824
"Zu berücksichtigen ist hier, dass nicht über alle lohnrelevanten Einflussfaktoren Informationen zur Verfügung stehen. Beispielsweise fehlen Angaben zu Erwerbsunter-brechungen (zum Beispiel durch Elternzeit), mit denen der bereinigte Gender Pay Gap geringer ausgefallen wäre. Daher darf der Wert nicht mit Verdienst-diskriminierung gleichgesetzt werden, sondern gilt eher als "Obergrenze" für Verdienst-diskriminierung."
Der Wert sinkt tendentiell:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbei ... stand.html