Fetisch - Das Gefühl der Enge
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Lebensplanung, Standorte
SylviaMz
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Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 1 im Thema

Beitrag von SylviaMz »

Hallo,

gerade dachte ich mir, dass ich doch einfach meine Skinny Jeans anziehe. Habe ich dann auch getan. Es dauert nicht lange und schon spüre ich die Wirkung, die anscheinend vor allem von der Enge auf den Oberschenkeln ausgelöst wird. Es ist also nicht unbedingt das Material, wie ich früher dachte, sondern wohl die Enge. Diese muss anscheinend einen gewissen Druck ausüben. In Leggings spüre ich diesen Effekt nämlich nicht so stark.

Nun würde mich interessieren, ob es zu diesem Phänomen sowas wie wissenschaftliche Untersuchungen usw. gibt.
Falls also jemand Infos dazu hat, falls möglich in deutscher Sprache. dann wäre ich dankbar dafür.

Viele Grüße
Sylvia
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Nicole Fritz
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 2 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Sylvia,

da stößt mir jetzt etwas unangenehm auf. Muss es zu allem irgendwelche wissenschaftliche Untersuchungen geben? Kann mensch nicht einfach nur seinen*ihren Gefühlen vertrauen? Wie soll jemand, der sich auf ein paar Semester auswendig Lernen an einer Akademie ganz viel einbildet, wissen können, was sich bei Deinem Körper abspielt?

Da gibt es Leute, die tragen eine Windel, weil sie das als Fetisch aufgeilt. Wissenschaftlich betrachtet haben die bestimmt eine schwerwiegende psychische Störung - vermute ich mal. Ich mag das jetzt nicht googeln. - Wo ist da das Problem bei Skinny Jeans.

Ich habe da ein paar andere Dinge, die mich stimulieren oder erotisch aufgeilen (mehr dazu bei 'eigene Geschichten / Nicoles Galaxie'). So etwas spielt sich auf der Gefühls-Ebene ab. Da gibt es aus meiner Sicht keine wissenschaftlich-logischen Erklärungen, außer vielleicht mögliche "Diagnosen" für ein "Krankheitsbild".

Liebe Grüße
Nicole
SylviaMz
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 3 im Thema

Beitrag von SylviaMz »

Hallo Nicole,

Nicole Fritz hat geschrieben: Do 13. Okt 2022, 16:06 da stößt mir jetzt etwas unangenehm auf. Muss es zu allem irgendwelche wissenschaftliche Untersuchungen geben?
diese Meinung darfst Du gerne haben. Ich hingegen fände Infos mit wissenschaftlichem Hintergrund sehr spannend.

Viele Grüße
Sylvia
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Blossom
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 4 im Thema

Beitrag von Blossom »

Nicole Fritz hat geschrieben: Do 13. Okt 2022, 16:06 Wie soll jemand, der sich auf ein paar Semester auswendig Lernen an einer Akademie ganz viel einbildet,
Abgesehen von der im Beitrag gewählten Wortwahl, hätte es desselbigen wohl nicht gebraucht.
Insbesondere fühle ich mich als Akademikerin (Dipl.Pädagogin) extremst angegriffen. Mit Auswendiglernen hat ein Studium wohl das Geringste zu tun. Aber vielleicht ist es ja auch deine Art, dich auf deine immerzu stichelnde Art und Weise gegenüber anderen erhöhen zu müssen.
Nicole Fritz hat geschrieben: Do 13. Okt 2022, 16:06 Ich habe da ein paar andere Dinge, die mich stimulieren oder erotisch aufgeilen (mehr dazu bei 'eigene Geschichten / Nicoles Galaxie').
Was dich stimuliert, interessiert an dieser Stelle wohl kaum.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 5 im Thema

Beitrag von Malvine »

[OT]
...ich stelle mir schon mal Chips und ne Cola bereit....es könnte hier noch spannend werden... (arg) (flow) :)p
[/OT]
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 6 im Thema

Beitrag von Lana »

Liebe Sylvia,

ich habe mal gelesen, dass ein Gefühl der Enge oder auch Bewegungseinschränkung auf einen Mangel an Geborgenheit hinweisen könnte. Oder anders ausgedrückt:
Es fehlt an Halt in dieser Welt.
Das wird dann damit kompensiert, dass man z. B. von der Kleidung gehalten und gestützt wird, was eine gewisse Geborgenheit und Sicherheit geben kann.

Eine andere Theorie geht in eine ähnliche Richtung, zielt aber mehr auf das Körperliche ab. Es geht darum, die Grenzen des eigenen Körpers deutlich zu spüren, um sich besser vom "Außen" abgrenzen zu können. Auch das kann ein Gefühl der Sicherheit vermitteln, wenn man Schwierigkeiten damit hat, sich von anderen abzugrenzen (nicht nur körperlich), vielleicht weil man negative Reaktionen fürchtet?

Quellen habe ich keine. Das ist mir im Laufe meiner Recherchen zum Thema untergekommen und bei mir hängen geblieben, weil mich das damals interessiert hat. Ich meine mich zu erinnern, dass es sich dabei nicht um referierte Studienergebnisse handelte sondern als ein Beispiel für die Folgen von Problemen der Persönlichkeitsentwicklung dargestellt wurde.

Heute sehe ich es eher wie Nicole und versuche nicht mehr, für alles eine Erklärung zu finden. Es ändert ja nichts an meinen Gefühlen. Die sind einfach so, wie sie sind. Ich kann sie auch annehmen, ohne zu verstehen, was wohl dahinter stecken könnte. Und ich muss nicht alles verstehen, schon gar nicht werten.
Mir hilft es in solchen Fällen, wenn ich von ähnlichen Erfahrungen anderer lese. Einfach, weil ich dann nicht mehr das Gefühl habe, ganz anders zu sein als alle anderen.

Deshalb wünsche ich dir, dass das Thema doch noch die Kurve bekommt und ein paar persönliche Erfahrungsberichte dazu kommen. Und wer weiß, vielleicht gräbt auch noch jemand eine wissenschaftliche Untersuchung dazu aus 🙂

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
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Blossom
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 7 im Thema

Beitrag von Blossom »

Lana hat geschrieben: Do 13. Okt 2022, 19:16 Das wird dann damit kompensiert, dass man z. B. von der Kleidung gehalten und gestützt wird, was eine gewisse Geborgenheit und Sicherheit geben kann.
Im Rahmen der Betreuung unserer Bewohner nutzen wir eine Technik des Fest-in-die-Arme-Ziehens, wobei wir je nach Bedarf Druck ausüben ... Bewohner kommen so aus möglichen Anfallsleiden oder Stresssituationen heraus. Das entspricht dem, was du mit Geborgenheit und Sicherheit benennst, aber halt auch dem Körperlichen, gemäß Punkt zwei.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 8 im Thema

Beitrag von Malvine »

Aus sportlicher Sicht werden "Kompressionsstrümpfe" zur Leistungssteigerung eingesetzt. Dabei handelt es sich um Kniestrümpfe z.B. von CEP, bei denen die Wade durch den Strumpf komprimiert wird und der Muskel dadurch mehr Leistung in Faserrichtung erzeugen kann, weil die seitliche Ausdehnung verringert wird. Auch der Muskel wird dadurch intensiver versorgt. Langstreckenläufer benutzen sowas oft.
Bei Oberschenkeln kann ich mir sowas ähnliches Vorstellen, das dadurch dein Kreislauf und Stoffwechsel intensiviert wird und du dieses dann als angenehm empfinden kannst...
Soweit meine kleine Küchentisch-Spekulation zur Wirkung von enger Kleidung...

Malvine
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 9 im Thema

Beitrag von conny »

Lana hat geschrieben: Do 13. Okt 2022, 19:16 ....ich habe mal gelesen, dass ein Gefühl der Enge oder auch Bewegungseinschränkung auf einen Mangel an Geborgenheit hinweisen könnte. Oder anders ausgedrückt:
Es fehlt an Halt in dieser Welt.
Ob Sylvias Frage in diese Richtung geht? :roll:
Nicole Fritz
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 10 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Malvine hat geschrieben: Do 13. Okt 2022, 18:39 ...ich stelle mir schon mal Chips und ne Cola bereit....es könnte hier noch spannend werden...
Schauen wir mal. - Ich habe schon mal in den Stiller-Mitleser-Modus umgeschaltet. (ki)
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 11 im Thema

Beitrag von Blossom »

Nicole Fritz hat geschrieben: Do 13. Okt 2022, 22:22 Ich habe schon mal in den Stiller-Mitleser-Modus umgeschaltet.
Dann hast du wohl den falschen Modus erwischt!
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 12 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Ich hoffe, das artet hier nicht aus.

Die Löschtaste ist geölt. Dabei dachte ich, es würde sich ohne Eingriffe beruhigen. Das wäre natürlich am besten 😊
Ich freue mich immer, wenn Menschen "positiv beschäftigt" sind und ihre Zeit nicht damit verbringen wollen oder müssen, sich hier im Forum zu anzup* (ich verwende auch mal einen Stern).
Manche Userinnen und User mögen sich nicht. Das scheint festzustehen, fast alle wissen es und es ist dabei nicht mehr damit zu rechnen, dass sich da noch großartige Veränderungen ergeben.
Deshalb lohnt sich das Geplänkel nicht.
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 13 im Thema

Beitrag von Dietlind »

SylviaTV hat geschrieben: Do 13. Okt 2022, 13:42 Hallo,

gerade dachte ich mir, dass ich doch einfach meine Skinny Jeans anziehe. Habe ich dann auch getan. Es dauert nicht lange und schon spüre ich die Wirkung, die anscheinend vor allem von der Enge auf den Oberschenkeln ausgelöst wird. Es ist also nicht unbedingt das Material, wie ich früher dachte, sondern wohl die Enge. Diese muss anscheinend einen gewissen Druck ausüben. In Leggings spüre ich diesen Effekt nämlich nicht so stark.

Nun würde mich interessieren, ob es zu diesem Phänomen sowas wie wissenschaftliche Untersuchungen usw. gibt.
Falls also jemand Infos dazu hat, falls möglich in deutscher Sprache. dann wäre ich dankbar dafür.

Viele Grüße
Sylvia
Ich bin mir sicher, dass jemand das schon mal untersucht hat, und eventuell sogar seine Doktorarbeit darüber geschrieben hat. Aber mir ist darüber nichts bekannt. Vom weiblichen Körper wissen wir, dass im Bereich der oberen Oberschenkel gewisse erogene Zonen vorhanden sind, und da ich einen weiblichen Körper habe, kann ich das für mich bestätigen. Ich weiss nicht ob das auch auf einen biologisch männlichen Körper zutrifft (könnte aber sehr gut sein, wir sind ja nicht so sehr unterschiedlich), da ich mich noch nie mit Männern befasst habe.


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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 14 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

conny hat geschrieben: Do 13. Okt 2022, 21:35
Lana hat geschrieben: Do 13. Okt 2022, 19:16 ....ich habe mal gelesen, dass ein Gefühl der Enge oder auch Bewegungseinschränkung auf einen Mangel an Geborgenheit hinweisen könnte. Oder anders ausgedrückt:
Es fehlt an Halt in dieser Welt.
Ob Sylvias Frage in diese Richtung geht? :roll:
Hmm,

das ist gar nicht sooo daneben.
Soweit ich mich erinnern kann sind Strampler zum Beispiel eng und mit Füsschen,
damit die Babys sich selbst und ihre eigenen Grenzen kennenlernen um sich dann nicht
so allein zu fühlen.
Also ist das quasi ein Schritt sich selbst Geborgenheit zu geben, nachdem die Nabelschnur
und die direkte Verbindung zur Mutter nicht mehr da ist.

Ich kann von mir sagen das ich Enge und Freiheit, also Geborgenheit und Selbstverwirklichung
in ihren Gegensätze besonders liebe. Alles dazwischen ist irgendwie, ich weiss nicht, öde für
mich, das Spiel der Reiz fehlt irgendwo.
Zudem finde ich eine direkte Verbindung spannend, ich mag zum Beispiel enge Cockpits
in Fahrzeugen, in geräumigen Autos fühle ich mich nicht aufgehoben.
Als ich klein war, hab ich immer mein Hemdchen über den Lenker von meinem Dreirad gezogen,
das ist eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen.

Ich glaube im Grunde hat das alles recht wenig mit Fetisch an sich zu tun, zumal das eine
frühe und nicht sexuallisierte Erfahrung bei mir ist. Ich glaube Lana war doch schon auf einem
ganz guten Weg...

Was Kleidung angeht, ich mag enge Oberteile um zu zeigen was ich habe und weite Unterteile
um zu verstecken was da noch ist. Mit Tucking habe ich mich manchmal selbst verletzt weil
es zu perfekt sein musste...ich bin jetzt lieber mal still bevor mir noch mehr rausrutscht (moin)

Alles Liebe Marie (flo)
Zuletzt geändert von Lavendellöwin am Fr 14. Okt 2022, 08:41, insgesamt 1-mal geändert.
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: Fetisch „ Das Gefühl der Enge

Post 15 im Thema

Beitrag von Theresa »

Lana hat geschrieben: Do 13. Okt 2022, 19:16 Liebe Sylvia,

ich habe mal gelesen, dass ein Gefühl der Enge oder auch Bewegungseinschränkung auf einen Mangel an Geborgenheit hinweisen könnte. Oder anders ausgedrückt:
Es fehlt an Halt in dieser Welt.
Das wird dann damit kompensiert, dass man z. B. von der Kleidung gehalten und gestützt wird, was eine gewisse Geborgenheit und Sicherheit geben kann.

Eine andere Theorie geht in eine ähnliche Richtung, zielt aber mehr auf das Körperliche ab. Es geht darum, die Grenzen des eigenen Körpers deutlich zu spüren, um sich besser vom "Außen" abgrenzen zu können. Auch das kann ein Gefühl der Sicherheit vermitteln, wenn man Schwierigkeiten damit hat, sich von anderen abzugrenzen (nicht nur körperlich), vielleicht weil man negative alle anderen.

LGL
Ich bin da ganz bei Lanas Meinung.
Seit sehr früher Zeit faszinierend mich Mieder und Korsett. Ich stellte mir vor, dass es schön sein müsse, von solchen Kleidungsstücken gehalten zu werden die gleichzeitig auch das Gefühl von Schutz vermittelten
(So eine Art Rüstung und Panzer)
Wie ich darauf kam, kann ich nicht sagen, denn in der Familie gab es niemand, der als Vorbild dienen konnte. Mrs Kitty aus "Bonanza" fand ich aber beeindruckend ;-)
Schnell verband ich das mit "Weiblichkeit"
Heute ist das Thema immer noch präsent allerdings mit abnehmender Wichtigkeit.
Selbst habe ich keine Taille, die ich an cis-Frauen so schätze. Also helfe ich, je nach Anlass, manchmal nach. Auch an anderen Stellen nutze ich gerne die "tarnende" Wirkung einengender und Formentera Kleidung.
Ein angenehmes wohliges Gefühl stellt sich dabei immer noch ein, solange ich mich nicht körperlich anstrengen muss. Es steht aber nicht im Vordergrund.
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