Hallo,
ich berichte jetzt von einem Tag aus meinem Urlaub mit Gina, welcher mein Leben verändern wird. Weil danach nichts mehr so sein wird, wie es war.
Montag, da haben viele Einrichtungen Ruhetag. Ein weit verbreitetes Phänomen. Außer da wo es Tiere zu bestaunen gibt. So ist unser Ziel für diesen Tag Sababurg mit seinem Tierpark. Das Wetter für diesen Tag ist mit Regen verbunden. Also nehmen wir Regenfeste Kleidung mit. Und ein Schirm für die Not ist leicht zu tragen. Voller Freude auf ein Naturerlebnis starten wir in den Tag. Ein Tag, welcher für mich noch eine unerfreuliche Botschaft im Gepäck hatte. Doch dazu später mehr. Heute war ich mit fahren an der Reihe. Meine Auto meldete mir auf der Fahrt, ich solle den Reifendruck überprüfen. So ging es unterwegs zur Tankstelle. An der ersten Tankstelle war aber nichts zu finden, um den Reifendruck zu prüfen. Also weiter bis nach Kassel zu nächsten Tankstelle . Da gab es die Möglichkeit Luft zu pumpen . Bei der Gelegenheit gleich noch den Tank auffüllen, und weiter ging die Fahrt. Davor machte ich noch einen Anruf im Pflegeheim. Am Vortag vergaß ich es. Die Pflegerin berichtete mir, meine Mutti hat heute ihre Medikamente verweigert. Ich nahm es nicht so dramatisch, weil ich es noch kannte, als ich meine Mutti zu Hause pflegte. Meist konnte ich ihr später die Medikament doch noch geben.
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Es waren wenige Besucherinnen und Besucher , welche in den Tierpark wollten. In einige Anlagen war das Betreten erwünscht. Wir machten davon natürlich Gebrauch. Von der Größe des Tierparks war ich sehr angetan. Und es wurde fast eine kleine Wanderung, wenn Frau alles sehen möchte. So wunderte es nicht, dass wir am Ende unseres Besuches in der zum Tierpark gehörenden Gasstätte unser Mittagessen einnahmen. In dieser Zeit setzte ein mächtiger Regenschauer ein. Dagegen half uns auch nicht unsere Kleidung. Und Einkaufen für unser morgendliches Frühstück wollten wir auch noch. So ging es zurück nach Kassel. Nach unserm kleinen Einkauf war noch Zeit für ein Kaffee.
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Als wir Kassel verließen, ließ auch der Regen nach. Unsere Ferienwohnung war bald erreicht, Da klingelte mein Telefon über die Freisprecheinrichtung meines Autos. Eine Pflegerin aus dem Pflegeheim rief an. Es war gegen achtzehn Uhr. Meine Mutti sei vor wenigen Minuten für immer eingeschlafen. Sie warteten noch auf einen Arzt. Dann würde das Beerdigungsinstitut benachrichtigt. Dann kam die Frage, ob ich meine Mutti noch einmal sehen wolle. Gerne hätte ich Abschied von meiner Mutti genommen. Doch zwischen dem Pflegeheim und meinem Urlaubsort lagen vierhundert Kilometer. Diese Strecke zu dem Zeitpunkt zu fahren, war ich nicht in der Lage. Mir bereitete es große Anstrengungen jetzt die letzten Meter zu unserer Ferienwohnung zu fahren.
Dann in der Ferienwohnung funktionierte ich nur noch. Es gab einige wichtige Telefongespräche zu führen. Meine Freundin Gina kümmerte sich liebevoll um unser Abendbrot und um mich. Dafür bin ich ihr sehr dankbar.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Lebe jeden Tag.