Mutiges deutsches Video über Autogynophilie
Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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vera22
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Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Post 1 im Thema

Beitrag von vera22 »

Hey ihr (:

Ich habe gerade dieses wirklich umfangreiche Video von diesem jungen mutigen Mann gefunden und bin sprachlos. Kann mich so gut mit den Erfahrungen, Gedankengängen und Worten identifizieren.

https://m.youtube.com/watch?v=CY98NNORiZ8

Finde wir sollten alle so mutig sein und unsere Erfahrungen mit anderen teilen. Mich hat es sehr inspiriert, vielleicht macht es das für euch ja auch (yes)

Gibt es hier noch mehr Leute die Autogynophilie haben? Würde mich über einen Austausch freuen (:
Lorelai74
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Re: Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Post 2 im Thema

Beitrag von Lorelai74 »

Hi Vera,
Die Diagnose gibt es zwar im DSM-5 aber ob die Theori dahinter richtig ist wird vielfach angezweifelt.
Insofern stellt sich sich Frage ob es richtig ist danach zu fragen ob jemand Autogynophilie "hat".



Wann wäre denn das "haben" im Sinne einer Diagnose zutreffend?
VG
Lori
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Lavendellöwin
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Re: Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Post 3 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hallo Vera...


vielleicht wäre das Video noch spannend geworden, aber ich musste
bereits nach 4:10 min wieder stoppen, weil mir seine Erzählweise
tatsächlich etwas zu gedämpft war..

aber spontan habe ich mich gefragt, ob solche Menschen wenn sie auch
bei der Sexualität mit anderen auf sich selbst projizieren überhaupt
beziehungsfähig sind?
Also Freude mit anderen erfahren können und ganz generell empfand
ich den Sprecher in den ersten Minuten sehr freudlos.
Und das Setting insgesamt ziemlich traurig..

und ob ich da nochmal reinschauen möchte bezweifle ich grade..

Alles Liebe Marie (flo)
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Klaudia
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Re: Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Post 4 im Thema

Beitrag von Klaudia »

Den Begriff habe ich auch noch nie gehört. Habe mal eine Weile reingehört und frage mich, ob das nicht genau die Definition von Transvestitismus ist.
Noch mehr Begriffe ... noch mehr Verwirrung.

Liebe Grüße
SylviaM
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Re: Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Post 5 im Thema

Beitrag von SylviaM »

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Autogynophilie

Die weiterführenden Ausführungen lassen mich irritieren, den Forscher könnte auch Alice Schwarzer zitieren
🤔
Tina-K.
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Re: Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Post 6 im Thema

Beitrag von Tina-K. »

.
Erstmal hat mich die Dauer von zwei Stunden abgeschreckt.
Aber, da ihr jetzt auch schon etwas dazu geschrieben habt....
ich hab mal zehn Minuten rein geguckt.

ich kann mich dem Eindruck von EmmiMarie nur anschliessen,
ich wäre wohl bald eingeschlafen, wenig professionell.
Für ein Aufklärungsvideo müsste man es doch wesentlich besser machen.

Ich denke aber: bestimmt ein interessantes Thema.

elgetina ))):s
Wally
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Re: Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Post 7 im Thema

Beitrag von Wally »

Ich darf dazu mal aus einem Vortrag zitieren, den ich schon vor ca. 25 Jahren bei einem Jahrestreffen der "Transidentitas" (damals die größte Transsexuellen-Vereinigung im deutschsprachigen Raum) gehalten habe:

"Aus Amerika kommt wieder einmal ein neuer Begriff zu uns herüber, mit dem sich dort viele Mzf-Transsexuelle identifizieren: Autogynäkophilie, abgekürzt AGP. Im Hinblik auf die vorhin beschriebene, sexuelle Komponente beim Coming-Out beschreibt dieser Begriff, dass MzF-Transsexuelle an sich selbst (-»auto"¦-«) die Frau (-»"¦gynäko"¦-«) als sexuelles Objekt lieben und begehren (-»"¦philie-«).

Nun: wenn Psychologen etwas nicht verstehen, dann erfinden sie erst einmal ein Fremdwort dafür. Isoliert gesehen ist dieses Konzept durchaus richtig; aber es ist nur die halbe Wahrheit. Man übersieht dabei die Tatsache, dass in nahezu jedem transsexuellen Menschen auch emotional beide Geschlechter stecken.

Ich will es am Beispiel der Östrogeneinnahme zwecks Brustwachstum veranschaulichen: hinter dem Wunsch einer MzF-Transsexuellen, weibliche Brüste zu haben, steckt zunächst ein Gemisch sowohl männlicher wie auch weiblicher Körper- und Sexualempfindungen. Einerseits ist da das weibliche Bedürfnis nach körperlicher Vollständigkeit und sexueller Attraktivität — wobei das Spüren der eigenen Brüste bei jeder Bewegung und das gleichzeitige Wissen um die optische Wirkung spezifisch weibliche, hoch erotische Gefühle vermitteln kann. Aus unserer männlichen Sozialisation heraus neigen wir freilich dazu, diese Gefühle gedanklich zunächst gar nicht mit Sexualität in Verbindung zu bringen, weil Sexualität für einen Mann nun mal traditionell etwas ziemlich anderes ist: wir nennen diese Gefühle daher eher -»wohlig-«, -»euphorisch-«, -»prickelnd-«. Sex dagegen ist für uns kulturell erlernt eher das, was wir als männliche Teilperson fühlen: dass uns der Anblick weiblicher Brüste von außen her geil (männlich kopulationsbereit, erigiert) macht, dass wir sie entblößen, anfassen, kneten, daran saugen und uns bei all dem weiter aufgeilen möchten — der weibliche Körper als sexuelles Objekt, während er bei den oben angesprochenen, weiblich-erotischen Gefühlen Teil des sexuellen Subjekts ist.

Die Kombination dieser beiden Gefühlsseiten im geschlechtlichen Rollenwechsel ergibt dann jenen unbeschreiblich prickelnden, wohligen, geilen Gefühlsmix, den Psychologen wegen der männlich-geilen Komponente — und unter Nichtbeachtung der immer auch vorhandenen weiblichen Seite — neuerdings so kalt und unempathisch mit dem Wort -»autogynäkophil-« abstrafen. Ein ganz normaler Mann, der eine Frau liebt, wäre demnach -»heterogynäkophil-«: das klingt doch auch schön pervers, der muss auch dringend zum Psychiater, nicht wahr?

Mit der Östrogeneinnahme wird nun allerdings die Balance verschoben: denn die männlich-geile Komponente ist Testosteron-abhängig. Unter Einwirkung des Östrogens fällt der Testosteronspiegel — und mit ihm die -»männliche-« Geilheit — auf ein für Frauen übliches Maß. Das ist durchaus eine Nagelprobe auf Transsexualismus, und insofern m. E. auch diagnostisch wertvoll: ist nämlich daraufhin aus dem Geschlechtswechsel-Begehren -»die Luft raus-«, erschrickt das Individuum gar über seine erschlaffte Männlichkeit und möchte da schleunigst wieder heraus, dann war wohl eher männlich-objektorientierter Fetischismus im Spiel als eine echte weibliche Seele. Tritt dagegen wie bei den allermeisten Transsexuellen Beruhigung ein, wird das Versanden der spezifisch männlichen Sexualität als eine Befreiung von einem (wegen der problematischen Triebrichtung) eher quälenden Getriebensein erlebt, und bleibt dabei der Wunsch nach dem Rollenwechsel stabil, dann kann man wohl tatsächlich von einer echten transsexuellen Veranlagung ausgehen. Auch bei echten Transsexuellen nimmt zwar die Intensität des Begehrens unter Östrogeneinnahme zunächst mal ein bisschen ab, weil ja die meisten von uns auch einen -»autogynäkophilen-« Mann in sich tragen; aber anstelle der gedämpften, männlichen Libido findet dann die spezifisch weibliche Erotik mehr Raum, sie wird sogar oft erst dann bewusst als solche wahrgenommen.

Im selben Maß, in dem die männlich-geile, objektorientierte, -»autogynäkophile-« Komponente im transsexuellen Weg sich selbst das Wasser abgräbt, werden wir ausgleichend durch wachsende Möglichkeiten bereichert, sexuell als weibliches Subjekt zu handeln. Unseren zwischenmenschlichen Beziehungen kann das nur gut tun, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

Obwohl wir also auch die sogenannte Gynäkophilie als logische Folge einer zweigeschlechtlichen Emotionalität verstehen können, bleibt doch das Phänomen eines zeitweisen sexuellen Kurzschlusses bestehen: eine Sexualität eines Teils einer transsexuellen Person mit einem anderen Teil derselben Person. Von außen gesehen ist diese Form von Sexualität tatsächlich eine Besonderheit Transsexueller; Durchschnittsmenschen können das nicht nachempfinden — obwohl es ausschließlich aus Komponenten besteht, die Durchschnittsmenschen auch haben, nur eben nicht in dieser Kombination. Lassen Sie es uns als einen Ausgleich dafür sehen, dass uns so manche für -»Normalos-« selbstverständliche sexuelle Befriedigung aus körperlichen und sozialen Gründen die meiste Zeit unseres Lebens versagt bleibt."

Dem habe ich bis heute nichts hinzuzufügen.
Herzliche Grüße
Wally
Tina-K.
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Re: Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Post 8 im Thema

Beitrag von Tina-K. »

.
>.... wäre demnach -»heterogynäkophil-«: das klingt doch auch schön pervers, der muss auch dringend zum Psychiater, nicht wahr? :mrgreen: :lol:

Danke Wally ---))) (flo) ---)))

weeeesentlich besser als so ein Video.

Ein Frage... könnte man sowas auch als Autoerotik bezeichen ??

elgetina ))):s

bitte oben drüber lesen.
Lavendellöwin
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Re: Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Post 9 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Wally hat geschrieben: Mo 11. Apr 2022, 19:27 Dem habe ich bis heute nichts hinzuzufügen.
Hallo Wally..

das ist auch eine interessante Sicht darauf..
aber soweit ichs verstanden habe fällt das Ganze doch eher in die Paraphilien
und somit eher in die alten F65.x-Diagnosen.

Ich finde auch, das die Körperdysphorie wenig sexuell motiviert ist,
sondern doch eher damit, das ein generelles Unwohlsein dem Körper
gegenüber besteht-und das ist, um es mit deinen Worten zu sagen
ziemlich ungeil...

Alles Liebe Marie (flo)
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Liv
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Re: Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Post 10 im Thema

Beitrag von Liv »

Ich vermute jetzt mal, daß keiner der Vorposter sich das Video wirklich angetan hat. Zugegeben, zwei Stunden monotoner Monolog sind wirklich eine Zumutung! Und wer die Historie des Begriffs kennt weiß, dass er bei vielen Beteiligten, insbesondere Transfrauen, zu Schnappatmung führt. Es verwundet mich aber jetzt schon ein bisschen, dass der Begriff so vielen nicht geläufig ist. Als er mir vor vielen Jahren zum ersten mal untergekommen ist, habe ich mich durchaus angesprochen gefühlt. Er beschreibt das Innenleben vieler Crossdresser vermutlich besser als alle Begriffe, die nur auf das durch Dritte beobachtbare Symptom des Trages gegegngeschlechtlicher Kleidung (Crossdresser, Transvestit) abzielen. Wie Wally bereits beschrieben hat, können die weiblichen und männlichen Persönlichkeitsanteile eine hervorragende Symbiose eingehen: Die feminine Seite darf sich endlich ausleben, die heterosexuell-maskulinen Anteile "finden es geil". Mit Unterstützung des mesolimbischen Systems ensteht eine selbstbestärkende, sexuelle Kettenreaktion. Als Ausschlusskriterium für Transsexualität im Sinne von Blanchard halte ich es für ungeeignet. Wenn die weiblichen und männlichen Anteile jedoch einigermaßen ausgeglichen sind UND keine Körperdysphorie besteht UND sonst kein Ventil für diese Gefühle existiert, kann es für die Betroffenen schon zum Problem werden.

Zurück zum Video: Ja, ich habe es mir trotzdem angeschaut, die vollen zwei Stunden, und will mal ein etwas differenzierter Kritik üben: Es gehört schon Mut dazu, seine Leidensgeschichte so ungefiltert und ohne Visier ins Netz zu stellen: Transvestitische Phantasien ab der Pubertät, aufgrunddessen Panikattacken und Depressionen mit Suizidgedanken, Zwangsphantasien, gescheiterte Beziehungen. Ich denke da erkennt sich so mache(r) hier wieder. Mit seinen 24 Jahren ist er erstaunlich abgeklärt und scheint sich in die Thematik auch etwas eingearbeitet zu haben. Ob dies im Rahmen einer Therapie geschah oder nur Dr. Gugel am Werk war, bleibt leider offen. Zumindest scheint das Ausleben seiner weiblichen Seite die sexuelle Dynamik etwas genommen zu haben. Wie und was er da genau auslebt bleibt leider auch unklar. Immerhin hat er die Erkenntnis gewonnen, dass die sexuellen Phantasien nur ein Symptom eines tieferliegenden Konflikts bzw. Resultat der Verdrängung bestehender weiblicher Persönlichkeitsmerkmale sind. Nun bezeichnet er sich als autogynophil, was m.E. klar im Wiederspruch zu ebenjener Erkenntnis steht. Oder will er es vielleicht pathologisieren um dann daran arbeiten zu können? Ich würde jetzt aber den Teufel tun, ihm diese Selbstbezeichnung abzusprechen. Er ist sich immerhin des historischen Begriffskontextes bewusst und sein Video ist gespickt mit diesbezüglichen Entschuldigungen und Disclaimern. Vielleicht findet hier auch gerade ein Konnotationswandel statt? Wäre ja im Queer-Umfeld nicht das erste mal.

Leider ist das Video ziemlich langatmig und monoton. Man hätte es vermutlich auf 30min eindampfen oder zumindest im mehrere Teile zerlegen können. Für eine Tikto gewohnte Jugend ist es vermutlich trotzdem nichts. Trotz allem erstmal ein Chapeau für das Video zur Thematik an sich.
vera22
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Re: Mutiges deutsches Video über Autogynophilie

Post 11 im Thema

Beitrag von vera22 »

Danke dir! Tat gut auch einen reflektierten Kommentar zu lesen, da ich selbst auch für mich den Begriff Autogynophilie passender finde als alle sonst mir geläufigen Bezeichnungen. Verstehe nicht warum er immer im Zusammengang mit irgendwelchen anderen Theorien gesehen werden muss, da er selbst rein deskriptiv ist und es keinen anderen Begriff für das Phänomen gibt. So wie es für Nonbinäre, Queere, Transidente Personen eine Erleichterung ist, einen Begriff für ihre Gefühle gefunden zu haben, so auch für mich mit dem Begriff Autogynophilie.
Liv hat geschrieben: Do 14. Apr 2022, 20:08 Immerhin hat er die Erkenntnis gewonnen, dass die sexuellen Phantasien nur ein Symptom eines tieferliegenden Konflikts bzw. Resultat der Verdrängung bestehender weiblicher Persönlichkeitsmerkmale sind. Nun bezeichnet er sich als autogynophil, was m.E. klar im Wiederspruch zu ebenjener Erkenntnis steht. Oder will er es vielleicht pathologisieren um dann daran arbeiten zu können?
Eins fand ich aber noch interessant. Warum findest du die eigene Zuschreibung Autogynophilie im Widerspruch zu verdrängten weiblichen Persönlichkeitsmerkmalen steht? So wie ich das verstanden habe, ist die Autogynophilie einfach eine Folge dessen.
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