Nachdem ich im letzten Monat Bücher gelesen habe, die mich herausgefordert haben, habe ich gerade das anregende "Children of Time" von Adrian Tchaikovsky
https://www.buecherserien.de/adrian-tchaikovsky/. Dieses Buch ist 2015 erschienen und verhandelt als fantastischer Roman soziologische und philosophische Fragen auf spannende Art. Sehr empfehlendswert. Ich bin froh, dass ich das Buch von einer Freundin geschenkt bekommen habe. Ich hätte es mir nicht ausgesucht und was vewrpasst.
Die drei Bücher vorher waren bewusste Herausforderungen, die ich mir selbst gestellt habe:
"153 Formen des Nicht Seins" von Slata Roschal
https://de.wikipedia.org/wiki/Slata_Roschal aus dem Jahr 2022 ist eine Entdeckung. Sie greift in experimenteller Form Ihre eigene vielschichtige Geschichte und die kulturellen Bezüge als Jüdin, Russin und Deutsche in all Ihrer Komplexität auf. Schwer zu lesen und gerade dadurch bereichernd.
Ganz anders der Roman "Der Ausflug" von Dirk Kurbjuweit
https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Kurbjuweit aus dem Jahr 2022. Hier wird ein Kanuausflug zu einer Dystophie, der mich sich mit Ausgreunzung und Rassismus beschäftigt. Das Lesen ist schwer zu ertragen, die Geschichte fragt nach unseren eigenen Werten, überraschend und verstörend aber gerade dadurch lehrreich und zum Nachdenken anregend.
"Rheinland Grapefruit Mein Leben" von Rainald Grebe
https://de.wikipedia.org/wiki/Rainald_Grebe war ähnlich fragmentiert wie Frau Raschals Buch und doch ganz anders. Die Autobiographie spielt Mit der Wahrheit und beschreibt trotzdem die Tatsache eines Schlaganfalls humorvoll und ohne zu beschönigen.
Durch alle drei Bücher musste ich mich "durchbeißen" wurde dafür aber entlohnt.