jetzt bringe ich mal meinen Bericht zu Ende.
Der letzte Tag dieses schönen Wochenendes sollte sich deshalb als spektakulär für mich herausstellen, weil er im Grunde völlig unspektakulär war.
Nach dem schon geschilderten "ungeschminkten" Frühstück bin ich dann zurück auf mein Zimmer und habe mich "stadtfein" gemacht. Make Up, Kleid, leichte Jacke, Schuhe mit bequemem 6 cm Blockabsatz.
So ging es dann zunächst mit der Straßenbahn an eine Haltestelle, die nahe zum Elbufer lag. Hier war es, dem super schönem Wetter geschuldet, extrem voll. Nach einem ganz entspannten Spaziergang entlang der Promenade in Richtung Semperoper sind wir dann in einem schönen Biergarten direkt an der Elbe auf ein Getränk eingekehrt.
Vorher entstand dies Foto auf der Augustusbrücke. Danach ging es dann auf einen Rundgang, zunächst zur Semper Oper und anschließend zum Dresdner Zwinger, der zur Zeit sehr umfangreich saniert wird. Die Anlage ist traumhaft schön und ich werde bestimmt noch einmal herkommen, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind.
Man kann die Atmosphäre einer längst vergangenen Ära förmlich atmen.
Hier entstand dann auch das Foto aus meiner Galerie, welches ich zum Anfang dieser Story gepostet hatte.
Weiter bummelten wir dann zum Neumarkt, um uns dort mit einer Bratwurst zu stärken. danach ließen wir dann diesen Ausflug in einem Biergarten direkt an der Frauenkirche ausklingen, bevor es mit der Straßenbahn zurück ins Hotel ging.
Die Rückfahrt am Montag war nicht mehr en femme geplant, somit ging es auf dem Hotelzimmer dann ans packen. Auch mussten die Fingernägel wieder runter. Da ich das erste Mal überhaupt fest verklebte Nägel getragen hatte, durfte ich nun die Erfahrung machen, dass das Entfernen doch mit viel Geduld und Nackellackentferner verbunden ist. Wattepads in Nagellackentferner tränken und mit Alufolie um die Fingerkuppe fixieren war der Tipp des Herstellers, um die Nägel herunter zu bekommen. Dabei habe ich jetzt gelernt, das sich Kunstnägel tatsächlich nur lohnen, wenn sie so lange wie dieses WoEnd dran bleiben dürfen.
Gänzlich zurückverwandelt gab es dann noch ein Bier in der mittlerweile sehr vereinsamten Hotellobby.
Am Montagmorgen ging es nach einem letzten, wirklich gutem Frühstück auf die Autobahn und zurück ins "normale" Leben.
Was dieses WoEnd, dass mich erleben ließ, dass Hilke einfach so überall hin kann, mit mir machen wird, weiß ich noch nicht.
Zwei Dinge sind aber sicher. Ich hätte es schon viel früher wagen sollen und es wird nicht das letzte Erlebnis dieser Art sein.
Liebe Grüße an alle, die ich hoffentlich nicht gelangweilt habe und die bis hier hin mitgelesen haben.
Hilke