Streit um trans-Rechte eskaliert „Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente."
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Anne-Mette
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Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Schwulissimo:
Am vergangenen Wochenende eskalierte ein Streit innerhalb der SPDqueer um die Frage, ob man mit kritischen Stimmen und Feministinnen,
die in Bezug auf das neue Selbstbestimmungsgesetz Ängste und Fragen haben, überhaupt noch sprechen darf.
https://www.schwulissimo.de/neuigkeiten ... he-stimmen
Am vergangenen Wochenende eskalierte ein Streit innerhalb der SPDqueer um die Frage, ob man mit kritischen Stimmen und Feministinnen,
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Anne-Mette
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Ein Austausch im Neuköllner Kreisvorstand zum Thema 'Vom Transsexuellen- zum Selbstbestimmungsgesetz' unter Mitwirkung von Mara Geri als Co-Vorsitzende der SPDqueer Berlin zeigte jedoch, dass noch einige Fragen offen sind und es sinnvoll ist, das Thema TSG nicht nur aus der Sicht von trans-Menschen zu beleuchten, sondern zum Beispiel auch aus feministischer und gesamtgesellschaftlicher Perspektive näher zu betrachten."
Das klingt sonnvoll, finde ich.
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Svetlana L
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Auch queer.de berichtet darüber: Streit um Trans-Rechte in der SPDqueer
Allerdings frage ich mich, was es bei Menschenrechten (und als solches empfinde ich auch ein Selbstbestimmungsrecht für trans*) gesamtgesellschaftlich zu diskutieren gibt? Angefragt für die Veranstaltung waren wohl Chantal Louis und Till Amelung. Ob mit den beiden neutral und ergebnisoffen diskutiert werden kann?
Allerdings frage ich mich, was es bei Menschenrechten (und als solches empfinde ich auch ein Selbstbestimmungsrecht für trans*) gesamtgesellschaftlich zu diskutieren gibt? Angefragt für die Veranstaltung waren wohl Chantal Louis und Till Amelung. Ob mit den beiden neutral und ergebnisoffen diskutiert werden kann?
Hawadehre
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As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
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Anne-Mette
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Das kann ich nicht beurteilen; ein Ergebnis wird es in dem Sinne wohl nicht geben. Das ist ja auch nicht notwendig.Svetlana L hat geschrieben: Mo 11. Apr 2022, 16:39 Ob mit den beiden neutral und ergebnisoffen diskutiert werden kann?
Trotzdem kann voneinander gelernt werden und es könnte einen direkten Meinungsaustausch geben - sicherlich auch ein "Streitgespräch".
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Patricia
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Ich kenne Till Amelung als Admin eine Facebookgruppe für transsexuelle Menschen und muss ehrlich sagen, dass ich fürchte, dass er dem Selbstbestimmungsgesetz eher kritisch gegenüber steht. Als Argumentation wurde in der Gruppe immer gesagt, wenn man Selbstbestimmt den Geschlechtseintrag wählen dürfte (weil keine Krankheit vorliegt), dann bestünde aus Sicht der Krankenkassen kein Handlungsbedarf...
Ebenso schlägt er des Öfteren Töne an die eher dem Spektrum der radikalen Feministinen zuzuordnen wären.
Und das selbst als Trans Mann....
LG
Patricia
Ebenso schlägt er des Öfteren Töne an die eher dem Spektrum der radikalen Feministinen zuzuordnen wären.
Und das selbst als Trans Mann....
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Jaddy
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Ja, das ist soweit bekannt. Die Sache mit den Krankenkassen ist Unfug, weil der Zugang zu medizinischen Maßnahmen nicht am Eintrag hängt. Das Recht dazu steht in den Gesetzentwürfen. Es nicht mehr als Krankheit zu führen heisst auch nicht, keinen Anspruch zu haben. Das ist lange geklärt. Kassen zahlen, was sie laut Sozialgesetzbuch müssen.Patricia_cgn hat geschrieben: Mo 11. Apr 2022, 20:35 Ich kenne Till Amelung als Admin eine Facebookgruppe für transsexuelle Menschen und muss ehrlich sagen, dass ich fürchte, dass er dem Selbstbestimmungsgesetz eher kritisch gegenüber steht. Als Argumentation wurde in der Gruppe immer gesagt, wenn man Selbstbestimmt den Geschlechtseintrag wählen dürfte (weil keine Krankheit vorliegt), dann bestünde aus Sicht der Krankenkassen kein Handlungsbedarf...
Ebenso schlägt er des Öfteren Töne an die eher dem Spektrum der radikalen Feministinen zuzuordnen wären.
Und das selbst als Trans Mann....
Amelung gehört zu jenen trans Personen, die zwischen "echten" und "falschen" trans Personen unterscheiden und zwecks Unterscheidung möglichst schmerzhafte Prozeduren installiert haben wollen. Keine Ahnung warum. Vielleicht zur eigenen Valisierung, um sich selbst "echte" zu fühlen, oder damit sich das Leiden bis dahin irgendwie gelohnt hat oder gerechtfertigt ist. Denn wirklich notwendig ist es nun mal nicht. Weder für den Eintrag, noch für den medizinischen Kram.
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Inga
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Hallo, miteinander,Anne-Mette hat geschrieben: Mo 11. Apr 2022, 16:09 Ein Austausch im Neuköllner Kreisvorstand zum Thema 'Vom Transsexuellen- zum Selbstbestimmungsgesetz' unter Mitwirkung von Mara Geri als Co-Vorsitzende der SPDqueer Berlin zeigte jedoch, dass noch einige Fragen offen sind und es sinnvoll ist, das Thema TSG nicht nur aus der Sicht von trans-Menschen zu beleuchten, sondern zum Beispiel auch aus feministischer und gesamtgesellschaftlicher Perspektive näher zu betrachten."
Das klingt sonnvoll, finde ich.
Ich schätze es eher so ein, dass hier weder die ersten Schrittchen stattfinden, den eigentlich freizügige Ansatz der freien Selbstentscheidung so langsam wieder restriktiver beschränkt wird, bis ein verkorkstes Gesetz a'la dem Bekannten heraus kommt. In ein paar Monaten werden wir wieder jammern, die SPD ist bei einer recht progressiven Sache wieder eingeknickt ........
Wer überzeugt mich von einer etwas optimistischeren Sicht auf die politischen Prozesse?
Liebe Grüße
Inga
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Blossom
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Würde ich gerne, aber ... nee, es wird egal in welcher Form nicht durchgehen. Würde mich zwar freuen, stehe dem aber sehr skeptisch gegenüber. Irgendwie tun wir uns in Deutschland ja mit allen Veränderungen sehr schwer ... bloß immer alles schön beim Alten belassen.Inga hat geschrieben: Mo 11. Apr 2022, 23:09 Wer überzeugt mich von einer etwas optimistischeren Sicht auf die politischen Prozesse?
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Inga
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Hi,Blossom hat geschrieben: Mo 11. Apr 2022, 23:28Würde ich gerne, aber ... nee, es wird egal in welcher Form nicht durchgehen. Würde mich zwar freuen, stehe dem aber sehr skeptisch gegenüber. Irgendwie tun wir uns in Deutschland ja mit allen Veränderungen sehr schwer ... bloß immer alles schön beim Alten belassen.Inga hat geschrieben: Mo 11. Apr 2022, 23:09 Wer überzeugt mich von einer etwas optimistischeren Sicht auf die politischen Prozesse?
ich kann nicht dabei sein. Es ist auch nicht "meine Partei". So betrachte ich alles von außen und warte ab. In ein paar Monaten werden wir ja wissen, wie die Dinge liegen, d.h. ob mein Pessimismus nun doch enttäuscht werden konnte.
Liebe Grüße
Inga
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Man sollte sich vielleicht mal schlau machen: Es gibt diverse Störungen im psychlogischen Bereich. Eine Gruppe kennzeichnet sich dadurch, dass Menschen einen unlösbaren Konflikt so lösen, indem sie sich ihre eigene "Wahrheit" massschneidern. Z.B. Vergewaltigungsopfer. Es gibt welche, die entwickeln dadurch eine "multiple Personlichkeitsstörung" , also ständig die Verkörperte Person wechseln, dass kann durchaus auch zweistellige Identitätsanzahlen beinhalten. Andere reden sich ein, sieJaddy hat geschrieben: Mo 11. Apr 2022, 21:51 Amelung gehört zu jenen trans Personen, die zwischen "echten" und "falschen" trans Personen unterscheiden und zwecks Unterscheidung möglichst schmerzhafte Prozeduren installiert haben wollen. Keine Ahnung warum. Vielleicht zur eigenen Valisierung, um sich selbst "echte" zu fühlen, oder damit sich das Leiden bis dahin irgendwie gelohnt hat oder gerechtfertigt ist. Denn wirklich notwendig ist es nun mal nicht. Weder für den Eintrag, noch für den medizinischen Kram.
würden zukünftig nicht mehr vergewaltigt, wenn sie ihr Geschlecht wechseln. Dieses gibt es in allen Lebensbereichen, so reden sich homophob erzogene Schwule ein, Trans zu sein und somit ja in Wirklichkeit Hetero. Alle solche Probleme müssen im Vorfeld gelöst werden. sonst wird man das Leid der Trans*Menschen dann nur auf andere Gruppen verschieben. Das darf nicht sein.
Es gibt Gruppenzwänge, denen man ungefragt folgt und dann Dinge macht, die man nicht möchte. Gerade in der Jugend beliebt sind solche Dinge, die sich in Mutproben und ähnlichen Dingen äussern , nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch das kann Trans-Symptome hervorrufen.
Ich hatte ein junges Mädchen in der Beratung. Diese hatte nach eigenen Aussagen nie Probleme oder überhaupt nur Gedanken mit bzw an Trans gehabt. Sie fühlte sich immer als Mädchen und drückte das auch aus, bis zu dem Zeitpunk, an dem sie einen Transmann in der Schule kennen lernte, der dort etwas im Rampenlicht stand. Seit dem Zeitpunkt (3 Monate vor unserem Gespräch) will sie so schnell wie möglich Testosterone. Vor den drei Monaten hatte sie nach eigenen Angaben nie auch nur den Verdacht im falschen Körper zu sein.
Selbst erlebt habe ich eine Gruppe aus 7 Transfrauen. 5 mit Gaop, zwei zu dem Zeitpunkt ohne (eine davon ich). Alle mit Op haben mehrfach in den Gesprächen bestätigt, dass alle Probleme seit der Gaop vorbei seien, sie würden nur noch mit einem "Dauergrinsen" rum laufen, weil sie sich so wohl fühlen. Ergebnis: Ich hätte fast eine Gaop beantragt zu einem Zeitpunkt, an dem ich noch gar nicht soweit war und wohl meine Ehe aufs Spiel gesetzt. Die zweite Person hat sich von der Familie gelöst, die Op beantragt und sich dann umgebracht, weil sie den Konflikt Familie/Gaop nicht lösen könnte.
Daher muss zwingend vor jeder nich reversiblen Maßnahme eine Abklärung durch einen Gendertherapeuten erfolgen.
Was passiert wenn man Ops einfach machen kann zeigt ein Fall in England. Ein Transmann hat mit 25 detransitioniert und die Klinik wegen mangelhafter Auf- und Abklärung vor der Op auf Schmerzenzgeld verklagt und recht bekommen. Seit dem ist es dort wieder etwas schwieriger geworden eine Op zu bekommen. Manche Klinik überlegt gar keine Op in der Art mehr anzubieten.
Weiterhin gibt es ein Gesetz, wonach Kassen nur med. Maßnahmen zur Prophylaxe oder Heilung von Krankheiten zahlen dürfen. Daraus folgt: Keine Indikation des Leidensdruckes durch einTherapeuten, keine Maßnahme. Öffnet man dieses wird unser Systeme nicht überleben, da dann auch alle SchönheitsopË‹s auf Kosten der Allgemeinheit durchgeführt werden müssten.
Genauso gibt es tatsächlich Fälle in England und den USA, wo sich Sexualstraftäter zur Frau erklärten und ins Frauengefängnis verlegt werden wollten.
Das sind nur Einzelfälle, aber man muss so etwas im Auge behalten und solche Bedenken nicht als transphop antuen.
Also: bitte zum einen mal schlau machen und über den Tellerand schauen und nicht alles als transphop abtuen, was nicht der eigenen Meinung entspricht. Man sollte sachlich darüber diskutieren und ein Konsens findenden, dass möglichst alle zufrieden stellt, auch wenn jeder dann etwas zurück nehmen muss von seinen Forderungen. Nur so hat es Bestand.
LG Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
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Jaddy
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Hier geht wieder einiges durcheinander, fürchte ich. Das Wort Selbstbestimmung im geplanten Gesetz betrifft, wenn eins von den Entwürfen von 2020 ausgeht, ausschliesslich den Personenstandseintrag (plus Vornamen) beim Standesamt. Sonst nichts. Vor allem nichts irreversibles.Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04[...] Daher muss zwingend vor jeder nich reversiblen Maßnahme eine Abklärung durch einen Gendertherapeuten erfolgen.Jaddy hat geschrieben: Mo 11. Apr 2022, 21:51 Amelung gehört zu jenen trans Personen, die zwischen "echten" und "falschen" trans Personen unterscheiden und zwecks Unterscheidung möglichst schmerzhafte Prozeduren installiert haben wollen. Keine Ahnung warum. Vielleicht zur eigenen Valisierung, um sich selbst "echte" zu fühlen, oder damit sich das Leiden bis dahin irgendwie gelohnt hat oder gerechtfertigt ist. Denn wirklich notwendig ist es nun mal nicht. Weder für den Eintrag, noch für den medizinischen Kram.
Was passiert wenn man Ops einfach machen kann zeigt ein Fall in England. [...]
Weiterhin gibt es ein Gesetz, wonach Kassen nur med. Maßnahmen zur Prophylaxe oder Heilung von Krankheiten zahlen dürfen. Daraus folgt: Keine Indikation des Leidensdruckes durch einTherapeuten, keine Maßnahme. Öffnet man dieses wird unser Systeme nicht überleben, da dann auch alle SchönheitsopË‹s auf Kosten der Allgemeinheit durchgeführt werden müssten.
Sämtliche medizinischen Dinge, vor allem die "Bedingungen der Möglichkeit", also Indikationen und Voraussetzungen für Behandlungen usw. sind zumindest in den Entwürfen von 2020 weiterhin Sache des "Gemeinsamen Bundesausschuss" (GBA), MDK usw. Es gibt lediglich die Vorgabe, dass trans Personen ein Anrecht auf angemessene Versorgung haben. Da wird es also absehbar bei psychologischen Indikationen bleiben. In wieweit das bei HET notwendig ist, nunja, völlig anderes Thema.
Die einzige explizite Erwähnung von med. Massnahmen verbietet "zurichtende Operationen an Minderjährigen" ohne ihre Zustimmung, also vor allem an intergeschlechtlichen Kindern.
Leute wie Amelung, Schwarzer & Co vermischen das aber immer und malen ein Horroszenario von "Massen an 14 jährigen Mädchen, die sich die Brüste abschneiden lassen". Das ist übrigens ein fast wörtliches Zitat. Es gab meines Wissens in den letzten 5 Jahren ganze 2 geschlechtsangleichende OPs an U18 und mindestens eine Person ist sehr glücklich damit.
Also: Es gibt diese "Massen" nicht und es wird sie mit dem Selbstbestimmungsgesetz auch nicht geben, weil sich an der Schiene nicht ändern wird. Auch keine "Öffnung des Systems".
Trotzdem wird dieser ganze Unfug immer wiederholt. Motto: Je mehr Behauptungen umso besser, damit bloss nicht der Kern sichtbar wird, der einfach heisst: Wir wollen keine trans Personen, und wenn überhaupt sollen sie leiden leiden leiden, bis wir ihnen vielleicht gnädig was gewähren (aber bloss nie akzeptieren).
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Marielle
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Namd,
Marielle
Kein Mensch, der noch alle Latten am Zaun hat, würde fordern / fordert, dass Sozialleistungen 'auf Bestellung' erbracht werden. Die implizierte Behauptung ist absoluter Unsinn.Chrissie hat geschrieben: Mo 18. Apr 2022, 21:04 Weiterhin gibt es ein Gesetz, wonach Kassen nur med. Maßnahmen zur Prophylaxe oder Heilung von Krankheiten zahlen dürfen. Daraus folgt: Keine Indikation des Leidensdruckes durch einTherapeuten, keine Maßnahme. Öffnet man dieses wird unser Systeme nicht überleben, da dann auch alle SchönheitsopË‹s auf Kosten der Allgemeinheit durchgeführt werden müssten.
Ja, das wäre wirklich hilfreich. Grade bei Leuten, die 'in der Beratung' tätig sind. Auf welcher Grundlage eigentlich?Man sollte sich vielleicht mal schlau machen:
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Cybill
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Ich empfehle mal den Blick in die Entscheidung des BVerG von 1987 zum TSG:
Mit dem Standesamt wird es wohl nichts werden. Aber besser wird es auf jeden Fall.
Nach meinem aktuellen Stand sind aber vor dem Selbstbestimmungsrecht erst einmal die Abstammungs- und Familienrechtlichen Gesetze dran.
Ist ja auch sinnvoll, sonst geht der Ärger auf anderer Ebene weiter.
Cy
Mit dem Standesamt wird es wohl nichts werden. Aber besser wird es auf jeden Fall.
Nach meinem aktuellen Stand sind aber vor dem Selbstbestimmungsrecht erst einmal die Abstammungs- und Familienrechtlichen Gesetze dran.
Ist ja auch sinnvoll, sonst geht der Ärger auf anderer Ebene weiter.
Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Das ist zwar richtig und wichtig. Aber genau so wichtig ist mMn der Aspekt, dass wir heute 35 Jahre weiter sind, vor allem gesellschaftspolitisch. Da sind wir in vielen Aspekten im Umbruch. Das mögliche Selbstbestimmungsrecht ist nur ein Teil davon. Die Frage lautet, wie wollen wir als Gesellschaft heute und in Zukunft leben ?Cybill hat geschrieben: Di 19. Apr 2022, 17:15 Ich empfehle mal den Blick in die Entscheidung des BVerG von 1987 zum TSG:
Wollen wir uns wirklich noch durch andere Menschen, die ja hinter den Gesetzen stehen, in unser Leben hineinreden lassen ? Ist das geplante neue Gesetz zum Schutz der Menschen wirklich erforderlich ? Welches sind im schlimmsten Fall die Konsequenzen ? Wenn wirklich die Menschen die Standesämter stürmen würden, um sich einen neuen Eintrag im Perso machen zu lassen, heißt das doch nur, dass es eine Notwendigkeit dafür gibt. Der Schaden liegt doch darin, dass man Menschen genau diese Möglichkeit vorenthält.
Wir reden immer wieder von einer "freiheitlich-demokratischen Grundordnung". Warum wird dann uns die Freiheit zur Selbstbestimmung von Menschen abgesprochen, die keine Ahnung von mir haben ? Und selbst wenn sie diese Ahnung von mir hätten, was gibt ihnen das Recht über mich zu bestimmen ?
Menschen, die anderen Menschen diktieren wollen, wie sie zu sein haben, sind m.E. einfach nur respektlos und nutzen Scheinargumente, um sich Macht und Einfluss zu sichern. Das scheinheilige Getue um die Sicherheit ist schlichtweg nicht haltbar, denn mit dem Eintrag ist per se kein Schaden verbunden.
Wenn also der Geschlechtseintrag genutzt werden sollte, um sich Vorteile zu verschaffen oder andere in Gefahr zu bringen, ist das nicht ein Problem, das aus der Selbstbestimmung erwächst, sondern ist in anderen Regularien geordnet und muss, wenn es das noch nicht ist, dort angepasst werden. Ich denke z.B. an Frauenhäuser, die dem Hausrecht unterliegen. Der Zutritt wird nicht durch ein Gesetz geregelt.
Für mich ist die Gegnerschaft zum Selbstbestimmungsrecht nichts anderes als Bevormundung, die in einer freien Gesellschaft nichts verloren hat. Wenn wir erwarten, dass die Menschen eigenverantwortlich handeln, muss ihnen auch die Gelegenheit dazu gegeben werden.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Anne-Mette
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Re: Streit um trans„Rechte eskaliert "Wer die offene Debatte scheut, hat keine Argumente.“
Moin,
... denn ohne Rückhalt in der Gesellschaft wird es ein "Muster ohne Wert".
Gruß
Anne-Mette
eine Frage ist sicherlich auch: "wie wollen wir ein geeignetes Mittel finden, mit der Gesellschaft besser ins Gespräch zu kommen und nicht nur aus einer queeren Blase agieren und alle diejenigen bekämpfen, die andere Meinungen zu einem Selbstbestimmungsgesetz haben?"Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 20. Apr 2022, 07:44 Die Frage lautet, wie wollen wir als Gesellschaft heute und in Zukunft leben ?
... denn ohne Rückhalt in der Gesellschaft wird es ein "Muster ohne Wert".
Gruß
Anne-Mette