Mein Weg
Mein Weg - # 13

Lebensplanung, Standorte
Antworten
Magdalena
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1769
Registriert: Di 4. Feb 2014, 10:17
Geschlecht: mehr Frau als Mann
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dresden
Hat sich bedankt: 1605 Mal
Danksagung erhalten: 1523 Mal
Gender:

Re: Mein Weg

Post 181 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo in die Runde,

heute möchte ich weiter von meiner Reise nach Oberbayern berichten.


Nach einer ruhigen Nacht bereitete ich mich für den Tag vor. Und was ziehe ich an. Ich wählte ein Kleid. Am Abend hatten wir uns entschieden ein Bauernhausmuseum zu besichtigen. Da es bei Claudia kein Hotel ist, teilten wir uns in die Aufgaben des Vorbereitens des Frühstücks. Einiges wusste ich noch von meinem Besuch von vor zwei Jahren. Dennoch blieb das Meiste bei Claudia hängen. Während des Frühstücks sprachen wir, Gina, Claudia und ich, nochmal über den geplanten Ausflug. Claudia wusste, was uns erwarten könnte. Mein Kleid war dazu nicht die richtige Wahl. Also bin ich nach dem Frühstück zurück ins Zimmer mich umziehen. Nun wählte ich eine dunkle Hose und einen Pullover aus. Ein Schaltuch und mein Übergangsmantel komplettierten mein Outfit. Dazu flache Schuhe und ich war bereit für den Tag. Auch Claudia und Gina kleideten sich dem Ausflugsziel entsprechend.

In Ginas Auto fuhren wir nach Glentleiten. Mit Claudias Ortskenntnis konnten wir auch eine Navigationsgerät verzichten. Vor dem Freiluftmuseum Glentleiten fand Ginas Auto auf dem Parkplatz genügend Platz. Obligatorisch war das einchecken mit der Luca-App. Neben den Eintrittskarten bekamen wir auch einen Übersichtsplan. Verteilt auf dem Gelände sind über sechzig Gebäude in einer schönen Landschaft verteilt. Sie spiegeln die bäuerliche Entwicklung Oberbayerns wieder. Immer wieder genießen wir auch die Ausblicke in die Alpenvorlandschaft. So liegt direkt vor uns der Kochelsee. Jetzt zeigt sich, dass es richtig war, nicht im Kleid unterwegs zu sein.
IMG_20210928_132323.jpg
Die Wege sind in einem gutem Zustand, aber eben auch so, wie es in den Dörfern einst auch war. Keine asphaltierten oder gepflasterten Wege, auf denen wir gingen. Es hatte etwas von einer Wanderung durch einen Landschaftspark. Ich hatte es mir so nicht vorgestellt. Doch es war sehr informativ. Auch kamen einige Erinnerungen aus der Kindheit wieder hoch. Als es noch keine abgepackten Lebensmittel im Supermarkt gab. Die Milch wurde noch im Krug geholt, als ich noch ein Kind war. So lange ist es noch nicht her.
IMG_20210928_135032.jpg
Immer wieder mussten wir uns entscheiden, welchen Weg wir gehen. Und die Zeit verging rasend schnell. Eine Sonderausstellung wollten wir auch noch besichtigen. Doch vorher gab es noch eine Pause. Die Füße verlangten es einfach. Am Eingangsbereich ist ein Restaurant. Wir aßen eine Kleinigkeit. Jetzt waren wir auch noch bereit für die Sonderausstellung. Die Ausstellung widmete sich dem Thema Hygiene. Auch hier konnte ich durchaus Bekanntes wiederfinden. Ich bin leider auch nicht mehr die Jüngste. Und dann kam eine Dame, welche die Ausstellung schließen wollte. Ein Blick auf die Uhr. Ist denn tatsächlich schon Schließzeit? Ja! So lange hatten wir unseren Besuch eigentlich nicht geplant. Claudia, schlug uns für den Nachmittag noch einen Säulenpark vor. Dafür war es aber nun zu spät. Nur ein kurzer Stopp im Souvenirshop musste noch sein. So verließen wir fast als Letzte das Museum.

Den Abend wollten wir bei Claudia verbringen. Also benötigten wir noch etwas für den kleinen Hunger und auch zum Frühstück musste noch etwas besorgt werden. Nicht weit von Claudias Haus hat seit meinem letzten Besuch ein neuer Markt seine Türen geöffnet. Gemeinsam gingen wir die Regalreihen ab. Anschließend, nach dem wir den Einkauf hinter uns brachten, ging es zu Claudia. Angekommen nahm jede etwas mit ins Haus. Dann erst mal etwas frisch machen, bevor wir es uns gemütlich machten und den Tag ausklingen ließen.


Viele liebe Grüße von Magdalena
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Lebe jeden Tag.
Magdalena
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1769
Registriert: Di 4. Feb 2014, 10:17
Geschlecht: mehr Frau als Mann
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dresden
Hat sich bedankt: 1605 Mal
Danksagung erhalten: 1523 Mal
Gender:

Re: Mein Weg

Post 182 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

nach langer Zeit folgt heute die Fortsetzung meines Reiseberichtes mit meiner Freundin Gina zu Claudia.

Es ist Mittwoch. Und am Mittwoch ist es in der Therme am Kochelsee gestattet in Textil zu baden. Die Gelegenheit meinen neuen Bikini zu tragen. Vor etwa zwei Jahren waren Claudia und ich schon einmal gemeinsam in dieser Therme. Damals trug ich einen Badeanzug. Bange Frage, wird der Bikini alles halten? Nicht, dass ich negativ auffalle. Der Bikini hat seine Sache gut gemacht. Doch erst sind wir noch bei Claudia im Haus. Gemeinsam bereiten wir das Frühstück vor. Ein Teil unserer Einkäufe vom Vortag sind im Kühlschrank. Wir müssen uns entscheiden, was wir essen möchten. Noch war genügend Zeit, bis die Therme öffnet. Nach dem wir nach dem Frühstück das schmutzige Geschirr im Geschirrspüler und die restlichen Speisen aufgeräumt hatten, packten wir unsere Badesachen ein. Neben den schon erwähnten Bikini gehörten auch ein Badehandtuch, Badeschuhe und Bademantel in meine Tasche. Und dann nicht vergessen, die Maske und der Impfnachweis. Letzteres war bald wichtiger als Geld um in die Therme zu gelangen.

An diesem Tag war ich die Fahrerin. Claudia als Beifahrerin lotste mich gut an den Baustellen vorbei. Auf dem Parkplatz vor der Therme standen schon einiges an Fahrzeugen. damit rechneten wir nicht. Denn es waren keine Ferien. Auch an der Therme waren viele Besucher und Besucherinnen. So mussten wir draußen vor der Tür auf Einlass warten. In dieser Zeit kontrollierte schon eine Mitarbeiterin der Therme unsern Impfstatus. Dann es war geschafft, wir konnten zu den Umkleidekabinen. Die Stunde der Wahrheit war gekommen. Ich zum ersten Mal im Bikini. Wie praktisch so ein Bikini gegenüber einem Badeanzug ist, zeigte sich beim Gang zur Toilette. Auch ohne Drei Wetter Taft, alles sitzt. Einen halben Tag so in der Therme relaxen, ja es tut gut. Claudia borgte mir noch einen Haargummi, damit die Haare meiner Perücke nicht nass wurden. Als Dank hatte ich beim Gehen den Haargummi liegen lassen, ich Vergessliche. In der Therme ist fotografieren nicht erlaubt. So wird es heute keine Bilder geben. In der Therme ist es möglich im Restaurant zu Speisen. Auch wir nutzten dieses Angebot. Dafür war unter anderem auch der Bademantel gedacht. Alles geht einmal zu Ende. so auch unser Besuch der Therme. Der Parkplatz schien jetzt noch voller zu sein, als wir ankamen. Wieder bei Claudia zu Hause, wollten wir unser nasse Badebekleidung im Trockenraum über die Leine hängen. Noch mal ab unter die Dusche und die Haut ein wenig pflegen. Da näherte sich auch schon wieder der Abend.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
Antworten

Zurück zu „Körper - Gefühle - Empfindungen“