euractiv: Sterberisiko bei Transgender-Personen doppelt so hoch wie bei Cisgeschlechtlichen
euractiv: Sterberisiko bei Transgender-Personen doppelt so hoch wie bei Cisgeschlechtlichen - # 2

Lina
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Re: euractiv: Sterberisiko bei Transgender-Personen doppelt so hoch wie bei Cisgeschlechtlichen

Post 16 im Thema

Beitrag von Lina »

Uhu hat geschrieben: Mo 11. Okt 2021, 22:50
Lina hat geschrieben: Mo 11. Okt 2021, 21:10 Und jetzt: Ich glaube nicht, dass die HRT unbedingt die direkte Ursache sein könnte, aber eine indirekte Ursache darstellen ... aus insiderkreisen der Forensischen Psychiatrie höre ich die Behauptung: 1/3 geht es nach der Transition entweder besser oder genau so gut wie davor. 2/3 geht es schlechter. Ich finde, alle sollten einen Beitrag leisten, um herauszufinden, wie man diese miserable Quote verbessert.
Ist zwar ein wenig Offtopic:
In einem anderen Beitrag von dir bezogen sich die Zahlen auf die GaOp jetzt auf die Transition allgemein. Auf was genau bezieht sich die Behauptung? Wieso gibt es dazu nichts offizielles?
Dass es allen nicht besser gehen wird ist klar, aber dieses Verhältnis scheint mir aus der Luft gegriffen bzw. entgegen dem was ich bisher gelesen habe oder entgegen dem Grund weshalb die Krankenkassen überhaupt die Kosten tragen.

Uhu
Die Behauptung bezieht sich ganz genau auf die Schätzung einer der Pschologen/Psychiatern bei einer Abteilung für forensische Psychiatrie eines größeren Krankenhauses - ausgelöst durch die Frage der Mitarbeiterin, die die ganzen Gutachten phonotypistisch abtippt, korrektur liest etc. Sie hat gefragt, wieviele von denen es eigentlich hinterher besser geht - und die Antwort war in etwa, wie ich hier referiert habe.
Kann natürlich theoretisch von dem Psychiatern völlig falsch dargestellt worden sein, aber warum sollte es. Es ist nicht einer, der als LGBT-feindlich bekannt ist. Aber es ist einer, der täglich damit zu tun hat, also könnte seine "Milchmädchenrechnung" stimmen.
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