Moin,
die Vorgänge in Texas werden hier zum Anlasse genommen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen: https://www.familie.de/schwangerschaft/ ... reibungen/
Gruß
Anne-Mette
familie.de: DAS denken deutsche Männer wirklich über Abtreibungen
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Anne-Mette
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lexes
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Re: familie.de: DAS denken deutsche Männer wirklich über Abtreibungen
Das sind schon bittere Fakten
Aber der Mensch verfährt ja seit jeher gerne nach dem Modus :
"Probleme ansehen=> ja .
Für "FREMDE" Probleme (Flüchtlinge, Hungersnöte et) Verantwortung übernehmen oder Hilfe leisten => eher Nö.
Dumm nur das mein Kind in einer Frau eben kein "Fremdes" Problem ist ... aber ich kann mir das ja einreden . Ich bin ja nicht schwanger .. soll sie das lieber mal alleine machen
Dazu ist ein ungewolltes Kind natürlich ein ernsthaftes Thema .. umso nachvollziehbarer ( ich sage nicht "richtig" ) die Reaktion des von-sich-weisens.
Insbesondere wenn man bedenkt das die meisten ungewollten Väter sicher eher noch jung sind und weder voll im Leben stehend noch besonders charaktergefestigt sind.
Jetzt habe ich mal kurz und ausschließlich die Sicht der Herren beleuchtet und sage das nochmal : Ich kann es nachvollziehen .. trotzdem ist es nicht zu billigen.
Ein gemeinsames Kind ist ein gemeinsames Thema und die Gesellschaft / die Sozialstrukturen / die Absicherung / der Stand der Aufklärung sind in dem Bereich offensichtlich drastisch nachbesserungsbedürftig.
Frauen dürfen in einem solchen Fall weder mit der Entscheidung noch mit der Durchführung oder den emotionalen Nachwehen alleine gelassen werden,
Leider ist diese Debatte völlig akademisch und hilft zur Zeit niemandem, der sich in der Situation befindet.
Die Sachlage in Texas ist natürlich drastisch bedenklicher... Nur einen Tag nach Erlass des Gesetzes ist eine junge Frau im KH an inneren Blutungen verstorben nachdem sie versucht hat eine Schwangerschaft auf die altbewährte Haus-Methode ( mit einem verbogenen Kleiderbügel in der Gebärmutter herumstochern ) zu beenden.
Eine andere Frau hat darüber berichtet wie sie als junges Mädchen ( vor über 40 Jahren ) von Ihrer damals noch nicht zu alten Großmutter ins Schlafzimmer gerufen wurde.
Die Großmutter ( schon7-fache Mutter ) hatte die gleiche Prozedur ebenfalls gerade "erfolgreich" durchgeführt und der Enkeltochter eine Plastiktüte voller Blut und anderer Dinge mit der Bitte nach Entsorgung ausgehändigt bevor sie im Bett verstorben ist.
Das damit verbundene seelische Trauma hat (und wird) die heute fast 50-jährige niemals überwunden (überwinden).
Und das ist nur EIN EINZIGER FALLBERICHT.
Man möchte sich die Dunkelziffer und die damit verbundenen Schicksale nicht mal ausmalen.
Ein ärztlicher Kollege in Amerika meinte , das Gesetz würde die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche nur gering reduzieren und lediglich die Zahl der unsicheren Abbrüche steigern.
Dazu kommt das eine Geburt in Amerika oft einer finanziellen Bankrotterklärung gleichkommt , die Unterstützung des Staates für Kinder gerade mal den Begriff "lächerlich" verdient und und und
Jeder, der seine Pro-Gesetz-Argumentation mit dem Pro-Life-Argument belegt darf mit gutem Gewissen "Heuchler" genannt werden.
Das es sogar eine Homepage gibt, auf der man Mitmenschen für bis zu 10.000 Dollar "Kopfgeld" anzeigen kann, so diese bei einem Schwangerschaftsabbruch nach der 6. Woche geholfen haben, schlägt dem Fass den Boden ins Gesicht.
Einem 13-jährigen Mädchen in der Schule verpflichtend eine Maske aufs Gesicht setzen => das geht nun wirklich nicht.
Sie gegen ihren Willen ein Kind aussagen lassen => selbstverständlich
Die gerne angeführte Argumentation der Möglichkeit auf Adoption erscheint in dem Bereich ebenfalls als Komödie , stehen doch aktuell ca. 500.00 Kinder in Amerika zur Adoption ( diese Zahl wird durch Covid-bezogenen Tote gerade noch weiter gesteigert ). Im Gegenzug werden in Amerika jährlich ca. 1.000.000 reguläre Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt ... da braucht man keinen Mathe-Leistungskurs.
Frauen sollen und MÜSSEN in diese Entscheidung eingebunden werden und brauchen genug Zeit ( nicht nur 6 Wochen ) und ausreichend Unterstützung in dem Prozess.
Ich entschuldige mich jetzt noch kurz dafür so weit vom ursprünglichen Thema der Admina abgekommen zu sein ... aber dieses absolute Unverfrorenheit einem großen und schutzbedürftigen Teils der Bevölkerung gegenüber , basierend auf Dogmatismus / Unwissenheit und religiösen Ansichten ( wobei die USA eben keine Theokratie sind ) macht mich ernsthaft rasend.
Schön das sich über das ganze Land verteilt jetzt schon viele finden, die ungewollt-Schwangeren eine kostenlose Unterkunft in einem Nachbarstaat für den Zeitraum " der Prozedur" anbieten.. es gibt doch noch gute Menschen.
Nochmal : Sorry für meinen emotionalen Ausrutscher ..
Aber wenn ich mir so dramatische Dummheit hilflos ansehen muss, dann möchte ich auf ein paar Köpfe einschlagen .. .. ist wirklich so ... so intellektuell bin ich nicht ...vielleicht zu viel Testosteron ... keine Ahnung
Lexi
( immer noch wütend .. und immer noch dezent beschämt ob des inhaltlichen Abrutschers .. sorry Anne-Mette )
Aber der Mensch verfährt ja seit jeher gerne nach dem Modus :
"Probleme ansehen=> ja .
Für "FREMDE" Probleme (Flüchtlinge, Hungersnöte et) Verantwortung übernehmen oder Hilfe leisten => eher Nö.
Dumm nur das mein Kind in einer Frau eben kein "Fremdes" Problem ist ... aber ich kann mir das ja einreden . Ich bin ja nicht schwanger .. soll sie das lieber mal alleine machen
Dazu ist ein ungewolltes Kind natürlich ein ernsthaftes Thema .. umso nachvollziehbarer ( ich sage nicht "richtig" ) die Reaktion des von-sich-weisens.
Insbesondere wenn man bedenkt das die meisten ungewollten Väter sicher eher noch jung sind und weder voll im Leben stehend noch besonders charaktergefestigt sind.
Jetzt habe ich mal kurz und ausschließlich die Sicht der Herren beleuchtet und sage das nochmal : Ich kann es nachvollziehen .. trotzdem ist es nicht zu billigen.
Ein gemeinsames Kind ist ein gemeinsames Thema und die Gesellschaft / die Sozialstrukturen / die Absicherung / der Stand der Aufklärung sind in dem Bereich offensichtlich drastisch nachbesserungsbedürftig.
Frauen dürfen in einem solchen Fall weder mit der Entscheidung noch mit der Durchführung oder den emotionalen Nachwehen alleine gelassen werden,
Leider ist diese Debatte völlig akademisch und hilft zur Zeit niemandem, der sich in der Situation befindet.
Die Sachlage in Texas ist natürlich drastisch bedenklicher... Nur einen Tag nach Erlass des Gesetzes ist eine junge Frau im KH an inneren Blutungen verstorben nachdem sie versucht hat eine Schwangerschaft auf die altbewährte Haus-Methode ( mit einem verbogenen Kleiderbügel in der Gebärmutter herumstochern ) zu beenden.
Eine andere Frau hat darüber berichtet wie sie als junges Mädchen ( vor über 40 Jahren ) von Ihrer damals noch nicht zu alten Großmutter ins Schlafzimmer gerufen wurde.
Die Großmutter ( schon7-fache Mutter ) hatte die gleiche Prozedur ebenfalls gerade "erfolgreich" durchgeführt und der Enkeltochter eine Plastiktüte voller Blut und anderer Dinge mit der Bitte nach Entsorgung ausgehändigt bevor sie im Bett verstorben ist.
Das damit verbundene seelische Trauma hat (und wird) die heute fast 50-jährige niemals überwunden (überwinden).
Und das ist nur EIN EINZIGER FALLBERICHT.
Man möchte sich die Dunkelziffer und die damit verbundenen Schicksale nicht mal ausmalen.
Ein ärztlicher Kollege in Amerika meinte , das Gesetz würde die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche nur gering reduzieren und lediglich die Zahl der unsicheren Abbrüche steigern.
Dazu kommt das eine Geburt in Amerika oft einer finanziellen Bankrotterklärung gleichkommt , die Unterstützung des Staates für Kinder gerade mal den Begriff "lächerlich" verdient und und und
Jeder, der seine Pro-Gesetz-Argumentation mit dem Pro-Life-Argument belegt darf mit gutem Gewissen "Heuchler" genannt werden.
Das es sogar eine Homepage gibt, auf der man Mitmenschen für bis zu 10.000 Dollar "Kopfgeld" anzeigen kann, so diese bei einem Schwangerschaftsabbruch nach der 6. Woche geholfen haben, schlägt dem Fass den Boden ins Gesicht.
Einem 13-jährigen Mädchen in der Schule verpflichtend eine Maske aufs Gesicht setzen => das geht nun wirklich nicht.
Sie gegen ihren Willen ein Kind aussagen lassen => selbstverständlich
Die gerne angeführte Argumentation der Möglichkeit auf Adoption erscheint in dem Bereich ebenfalls als Komödie , stehen doch aktuell ca. 500.00 Kinder in Amerika zur Adoption ( diese Zahl wird durch Covid-bezogenen Tote gerade noch weiter gesteigert ). Im Gegenzug werden in Amerika jährlich ca. 1.000.000 reguläre Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt ... da braucht man keinen Mathe-Leistungskurs.
Frauen sollen und MÜSSEN in diese Entscheidung eingebunden werden und brauchen genug Zeit ( nicht nur 6 Wochen ) und ausreichend Unterstützung in dem Prozess.
Ich entschuldige mich jetzt noch kurz dafür so weit vom ursprünglichen Thema der Admina abgekommen zu sein ... aber dieses absolute Unverfrorenheit einem großen und schutzbedürftigen Teils der Bevölkerung gegenüber , basierend auf Dogmatismus / Unwissenheit und religiösen Ansichten ( wobei die USA eben keine Theokratie sind ) macht mich ernsthaft rasend.
Schön das sich über das ganze Land verteilt jetzt schon viele finden, die ungewollt-Schwangeren eine kostenlose Unterkunft in einem Nachbarstaat für den Zeitraum " der Prozedur" anbieten.. es gibt doch noch gute Menschen.
Nochmal : Sorry für meinen emotionalen Ausrutscher ..
Aber wenn ich mir so dramatische Dummheit hilflos ansehen muss, dann möchte ich auf ein paar Köpfe einschlagen .. .. ist wirklich so ... so intellektuell bin ich nicht ...vielleicht zu viel Testosteron ... keine Ahnung
Lexi
( immer noch wütend .. und immer noch dezent beschämt ob des inhaltlichen Abrutschers .. sorry Anne-Mette )