Corona und die Folgen
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ExuserIn-2022-05-22
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Corona und die Folgen
Ich hoffe, es passt hier hin.
Kennt ihr es auch das durch Corona die Atmosphäre so vergiftet wird das es zu tiefsten Brüchen, Ärger und dem Zerbrechen von Bekanntschaften führt, weil die Ansichten über die Eindämmung und die Folgen davon (geschlossene Kultur ect.) stark auseinander gehen? Es geht gar nicht um die Existenz, sondern viel mehr darum was berechtigt ist, was weiter passiert und wann das ein Ende haben wird. Kontakte zerfallen, weil einer dem anderen verschiedenste Ansichten und oder Studien unter die Nase reibt. Man als Außenseiter oder Leugner oder Querdenker diffamiert wird, weil man sagt es muss mehr im Kulturbereich möglich sein mit testen und geimpft. Und dann auch noch alte Rechnungen aufgemacht werden, wo über Fehltritte gestritten wird. Bis Corona lag, eine gewisse Decke darüber aber dieser Mist fördert alles hervor. Ich bin auch nicht mehr gewillt Kröten zu schlucken und vertrete meine Meinung. Am Ende ist es zwar schade aber ich glaube mit meinem Alter muss ich mich nicht mehr verbiegen. Jeder soll seine Meinung haben aber genau das fordere ich auch für mich. Was soll ich dazu sagen, wenn einem geschrieben wird "Aerosolpartys braucht niemand es gibt doch Fussball EM". Ich mag keinen Fußball und wer hat darüber zu bestimmen was ich brauche? Niemand denn das ist meine persönliche Sache. Ich finde das frech, als Angriff und übergriffig.
Jeder redet von Toleranz, Rücksicht, Einsicht ect aber nie wird erkannt das es keine Einbahnstraße ist. Alles ist polarisiert und das Klima ist vergiftet. Immer wieder kocht dieses kack Virus auf, wenn man mit irgendwem redet oder sich trifft.
Ich bin richtig angepisst.
Was könnt ihr dazu berichten?
Kennt ihr es auch das durch Corona die Atmosphäre so vergiftet wird das es zu tiefsten Brüchen, Ärger und dem Zerbrechen von Bekanntschaften führt, weil die Ansichten über die Eindämmung und die Folgen davon (geschlossene Kultur ect.) stark auseinander gehen? Es geht gar nicht um die Existenz, sondern viel mehr darum was berechtigt ist, was weiter passiert und wann das ein Ende haben wird. Kontakte zerfallen, weil einer dem anderen verschiedenste Ansichten und oder Studien unter die Nase reibt. Man als Außenseiter oder Leugner oder Querdenker diffamiert wird, weil man sagt es muss mehr im Kulturbereich möglich sein mit testen und geimpft. Und dann auch noch alte Rechnungen aufgemacht werden, wo über Fehltritte gestritten wird. Bis Corona lag, eine gewisse Decke darüber aber dieser Mist fördert alles hervor. Ich bin auch nicht mehr gewillt Kröten zu schlucken und vertrete meine Meinung. Am Ende ist es zwar schade aber ich glaube mit meinem Alter muss ich mich nicht mehr verbiegen. Jeder soll seine Meinung haben aber genau das fordere ich auch für mich. Was soll ich dazu sagen, wenn einem geschrieben wird "Aerosolpartys braucht niemand es gibt doch Fussball EM". Ich mag keinen Fußball und wer hat darüber zu bestimmen was ich brauche? Niemand denn das ist meine persönliche Sache. Ich finde das frech, als Angriff und übergriffig.
Jeder redet von Toleranz, Rücksicht, Einsicht ect aber nie wird erkannt das es keine Einbahnstraße ist. Alles ist polarisiert und das Klima ist vergiftet. Immer wieder kocht dieses kack Virus auf, wenn man mit irgendwem redet oder sich trifft.
Ich bin richtig angepisst.
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Nicole Fritz
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Re: Corona und die Folgen
Ich hoffe es jetzt auch. - Sonst warte ich einfach mal, bis Anne-Mette auch dieses Thema wegen des bösen Umgangstons schließen muss.
Angepisst war bei mir 2020. Jetzt kann mich die ganze Menschheit endgültig. Ich habe mich weitest gehend wieder dahin zurück gezogen, wohin ich vor meinem Outing 2017 geflüchtet war. Einziger Unterschied: Ich ziehe keine Männer-Klamotten mehr an, wenn ich raus gehe.
Liebe Grüße
Nicole
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Momo58
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Re: Corona und die Folgen
Hi Alyssa,
Ich habe ähnliche Beobachtungen gemacht. Je länger die Pandemie dauert, um so egoistischen werden die Menschen. Der Zusammenhalt ist fast verschwunden. Ich selbst habe das Problem, dass ich mich zwar impfen lassen könnte, aber aufgrund meiner rheumatischen Vorerkrankungen bekämpft der Körper den Impfstoff, so dass der Impfstoff entweder wirkungslos ist oder in der Wirkung so stark eingeschränkt, dass eine Ansteckung trotz Impfung möglich ist. Sofort werde ich mit Impfverweigerern und Querdenkern in eine Schublade gesteckt. Das ist ärgerlich und traurig. Die Ignoranz solcher Schubladendenker macht mich wütend.
Es gibt aber Probleme die vor der Pandemie schon da waren. Der Nazi der bei mir im Haus wohnt, wollte mir während des ersten Lockdown Angst machen, indem er mich absichtlich anrempelte. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings noch offen, ob ich mich im Universitätsklinikum Freiburg angesteckt hatte. Er hatte mir Angst machen wollen und hat sich dabei selbst gefährdet.
Im Haus gegenüber hat schon mehrmals eine Coronaparty stattgefunden die polizeilich aufgelöst wurde. Besonders krass sind die Wochenenden. Da ich in einer touristischen Gegend wohne, sieht das Ordnungsamt absichtlich weg, wenn es zu Verstößen gegen die Coronaverordnung kommt. Sogar bei Unternehmern macht das Ordnungssmt Unterschiede. Ortsfremde Konzerne dürfen dies oder jenes nicht, aber die Unternehmer aus dem Ort selbst lässt das Ordnungsamt in Ruhe, dank der Vereinsmeierei und Vetternwirtschaft.
Was die Toleranz angeht gibt es für mich keinen Unterschied zwischen der Vorcoronazeit und der aktuellen Pandemie. Anfeindungen habe ich als ehemalige Muslima und als Transfrau schon immer erlebt. Für mich ist es wichtig, Toleranz mir gegenüber von anderen Menschen einzufordern.
Liebe Grüße
Manuela
Ich habe ähnliche Beobachtungen gemacht. Je länger die Pandemie dauert, um so egoistischen werden die Menschen. Der Zusammenhalt ist fast verschwunden. Ich selbst habe das Problem, dass ich mich zwar impfen lassen könnte, aber aufgrund meiner rheumatischen Vorerkrankungen bekämpft der Körper den Impfstoff, so dass der Impfstoff entweder wirkungslos ist oder in der Wirkung so stark eingeschränkt, dass eine Ansteckung trotz Impfung möglich ist. Sofort werde ich mit Impfverweigerern und Querdenkern in eine Schublade gesteckt. Das ist ärgerlich und traurig. Die Ignoranz solcher Schubladendenker macht mich wütend.
Es gibt aber Probleme die vor der Pandemie schon da waren. Der Nazi der bei mir im Haus wohnt, wollte mir während des ersten Lockdown Angst machen, indem er mich absichtlich anrempelte. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings noch offen, ob ich mich im Universitätsklinikum Freiburg angesteckt hatte. Er hatte mir Angst machen wollen und hat sich dabei selbst gefährdet.
Im Haus gegenüber hat schon mehrmals eine Coronaparty stattgefunden die polizeilich aufgelöst wurde. Besonders krass sind die Wochenenden. Da ich in einer touristischen Gegend wohne, sieht das Ordnungsamt absichtlich weg, wenn es zu Verstößen gegen die Coronaverordnung kommt. Sogar bei Unternehmern macht das Ordnungssmt Unterschiede. Ortsfremde Konzerne dürfen dies oder jenes nicht, aber die Unternehmer aus dem Ort selbst lässt das Ordnungsamt in Ruhe, dank der Vereinsmeierei und Vetternwirtschaft.
Was die Toleranz angeht gibt es für mich keinen Unterschied zwischen der Vorcoronazeit und der aktuellen Pandemie. Anfeindungen habe ich als ehemalige Muslima und als Transfrau schon immer erlebt. Für mich ist es wichtig, Toleranz mir gegenüber von anderen Menschen einzufordern.
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scheue_Sarah
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Re: Corona und die Folgen
Hallo ihr Lieben,
was mir am meisten auf den Zeiger geht, ist die "Diskussion" darüber, wer wohl am meisten gelitten hat und daher bevorzugt geimpft werden müsse.
- Oh, die Kinder haben ja so gelitten
- Oh, die Jugendlichen haben keine Party-Pubertät
- Oh, die Studenten haben kein Kneipen-Studium
- Oh, die Eltern haben ja auf ihre Kinder aufpassen müssen
- etc. usw.
Letzten Endes wollen die meisten doch nur rechtzeitig ihre Urlaubsimpfung haben (meine persönliche Einschätzung)!
Für mich zählen nur Gefährdungen durch Alter, Krankheit oder berufliche Kontakte...
PS: ich gehöre nicht zu den Gefährdeten und warte artig und geduldig. Für meine Frau sehe ich das anders, wenn sie "es" bekommen sollte wird es sie wohl heftig treffen...
Sarah
was mir am meisten auf den Zeiger geht, ist die "Diskussion" darüber, wer wohl am meisten gelitten hat und daher bevorzugt geimpft werden müsse.
- Oh, die Kinder haben ja so gelitten
- Oh, die Jugendlichen haben keine Party-Pubertät
- Oh, die Studenten haben kein Kneipen-Studium
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Mirjam
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Re: Corona und die Folgen
Hallo ihr Lieben,
ich "durfte" das letztes Jahr im Sommer schon erleben. Zwei Bekannte sind (wie ich da erst so richtig mitbekommen hatte) recht radikale Corona-Leugner_innen, wollten sogar auf die große Demo Anfang August in Berlin fahren (ob sie wirklich gefahren sind weiß ich nicht). Mit den beiden bin ich an diesem Tag richtig heftig aneinandergeraten, obwohl ich es gar nicht wollte. Sie haben mich nicht mal mehr ausreden lassen, mit so Begründungen wie "du hast ja nicht recht, also musst du nicht ausreden" oder so ähnlich. Ich habe sie seitdem nicht mehr gesehen, will es auch nicht. Es ist nur leider so, dass die beiden im Sommer regelmäßig an einem schönen Platz am Fluss sind, wo ich vorher auch immer gerne hingefahren bin. Auch da war ich seitdem nicht mehr, und das fehlt mir wirklich
LG, Mirjam
ich "durfte" das letztes Jahr im Sommer schon erleben. Zwei Bekannte sind (wie ich da erst so richtig mitbekommen hatte) recht radikale Corona-Leugner_innen, wollten sogar auf die große Demo Anfang August in Berlin fahren (ob sie wirklich gefahren sind weiß ich nicht). Mit den beiden bin ich an diesem Tag richtig heftig aneinandergeraten, obwohl ich es gar nicht wollte. Sie haben mich nicht mal mehr ausreden lassen, mit so Begründungen wie "du hast ja nicht recht, also musst du nicht ausreden" oder so ähnlich. Ich habe sie seitdem nicht mehr gesehen, will es auch nicht. Es ist nur leider so, dass die beiden im Sommer regelmäßig an einem schönen Platz am Fluss sind, wo ich vorher auch immer gerne hingefahren bin. Auch da war ich seitdem nicht mehr, und das fehlt mir wirklich
LG, Mirjam
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Christiane
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Re: Corona und die Folgen
Hallo Sarahscheue_Sarah hat geschrieben: So 20. Jun 2021, 15:11 PS: ich gehöre nicht zu den Gefährdeten und warte artig und geduldig. Für meine Frau sehe ich das anders, wenn sie "es" bekommen sollte wird es sie wohl heftig treffen...
Sarah
Angeblich kann sich doch jetzt Jeder impfen lassen? Auf was wartest Du? Oder verstehe ich das jetzt nicht so ganz richtig?
Als ich zum Impftermin No.2 war, war ich schon eine der Älteren.
Da sind Jungbubbel reingerannt, die noch keine 30 waren.
Habe ich jetzt nicht verstanden, weil die können heuer bestimmt noch mal auf die Schinkenstrasse verzichten.
Was mich am meisten annervt, sind unsere Impfverweigerer, die auch meinen, keine Maske tragen zu müssen.
Dies hat bei mir auf Arbeit ein paar schöne persönliche Feindschaften entstehen lassen, weil ich sie achtkantig aus meinem Büro geschmissen habe.
Aber, wie heißt es so schön: "Lieber ein paar verlässliche Feinde, als ein paar unsichere Freunde."
LG
Christiane
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scheue_Sarah
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Re: Corona und die Folgen
Sie steht seit Wochen bei 3 Arztpraxen auf der Liste, beim Impfzentrum auf der Resteliste und auf einer Internetliste.Christiane hat geschrieben: So 20. Jun 2021, 15:46 Angeblich kann sich doch jetzt Jeder impfen lassen? Auf was wartest Du? Oder verstehe ich das jetzt nicht so ganz richtig?
In NRW werden in den Impfzentren erst ab Mittwoch wieder neue Termine vergeben - dann aber für die verbliebenen der Priolisten. Darauf hoffen wir jetzt.
Frag mich nicht wie die das machen, oft sind es Beziehungen.Christiane hat geschrieben: So 20. Jun 2021, 15:46 Da sind Jungbubbel reingerannt, die noch keine 30 waren
Und das nervt!
Sarah
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Re: Corona und die Folgen
Ich bin gerade wieder über eine Kolumne in der taz "gestolpert", die das Thema ganz gut trifft wie ich finde, auch wenn sie schon ein paar Wochen alt ist: https://taz.de/Corona-und-die-Nachwirkungen/!5762839/
Mirjam
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edeka
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Re: Corona und die Folgen
Alyssa, das geht mir ähnlich.Alyssa hat geschrieben: So 20. Jun 2021, 13:53 Jeder redet von Toleranz, Rücksicht, Einsicht ect aber nie wird erkannt das es keine Einbahnstraße ist. Alles ist polarisiert und das Klima ist vergiftet. Immer wieder kocht dieses kack Virus auf, wenn man mit irgendwem redet oder sich trifft.
Auf der einen Seite sind die Corona -Enthusiasten, denen alles nichts streng genug sein kann. Da genügen schon Reizworte wie 'Intensivstation' und dann läuft ein Film ab.
Auf der andern Seite gibt es Skeptiker.
Die ersteren haben es natürlich viel leichter, da wir in den Medien mit solchen Aussagen bombardiert werden. Und man ist natürlich lieber auf der Seite der stärkeren.
Gute Argumente gibt es für beide !
Also finde ich so wie du - wir sollten tolerant sein, andere Meinungen stehen lassen, nicht rechthaberisch alles ausdiskutieren.
Da fängt schon damit an, nicht mehr Begriffe wie 'Impfgegner' zu verwenden. Oder andere Schimpfworte wie Querdenker etc.
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Nicole Fritz
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Re: Corona und die Folgen
Alles klar. - Damit bin ich wohl raus aus dem Thema. - Es ist ganz genau so, wie ich es erwartet habe. Jetzt geht es ab. - Viel Spaß dabei.
LG Nicole
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Zuletzt geändert von Nicole Fritz am So 20. Jun 2021, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: Corona und die Folgen
Genau das meine ich . Wir sind nicht mehr in Lage verschiedene Ansichten zu akzeptieren. Sofort wird die Keule rausgeholt. Diffamierung ist jeden Tag angesagt. Eine differenzierte Sichtweise wird platt gemacht mit dem Schlagwort Leugner , Querdenker ( was auch immer das ist). Es ist verboten eine andere Meinung zu haben und zu äußern ohne das das ganze Porzellan zerschlagen wird oder man sich die Augen auskratzt. Mich betrübt das im Moment ziemlich. Langjährige Bekanntschaften zerbrechen an dem Mist. Aber vielleicht ist das auch nur der letzte Tropfen und das Fass war vorher schon voll. Ich muss das noch etwas sacken lassen. Hierbei stellt sich immer die Frage ob man dem Frieden Willen alles hinnimmt oder sagt jetzt vertrete ich meine Meinung. Das darf ich ohne Anspruch auf reine Wahrheit.ascona hat geschrieben: So 20. Jun 2021, 17:00Alyssa, das geht mir ähnlich.Alyssa hat geschrieben: So 20. Jun 2021, 13:53 Jeder redet von Toleranz, Rücksicht, Einsicht ect aber nie wird erkannt das es keine Einbahnstraße ist. Alles ist polarisiert und das Klima ist vergiftet. Immer wieder kocht dieses kack Virus auf, wenn man mit irgendwem redet oder sich trifft.
Auf der einen Seite sind die Corona -Enthusiasten, denen alles nichts streng genug sein kann. Da genügen schon Reizworte wie 'Intensivstation' und dann läuft ein Film ab.
Auf der andern Seite gibt es Skeptiker.
Die ersteren haben es natürlich viel leichter, da wir in den Medien mit solchen Aussagen bombardiert werden. Und man ist natürlich lieber auf der Seite der stärkeren.
Gute Argumente gibt es für beide !
Also finde ich so wie du - wir sollten tolerant sein, andere Meinungen stehen lassen, nicht rechthaberisch alles ausdiskutieren.![]()
Da fängt schon damit an, nicht mehr Begriffe wie 'Impfgegner' zu verwenden. Oder andere Schimpfworte wie Querdenker etc.
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ExuserIn-2022-05-22
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Re: Corona und die Folgen
Das stimmt was in der TAZ steht die Gesellschaft im privaten und im öffentlichen teilt sich zwischen Freund und Feind. Mittelwege und Alternativen werden nicht mehr gesucht sondern gleich verworfen oder bekämpft.Mirjam hat geschrieben: So 20. Jun 2021, 16:56 Ich bin gerade wieder über eine Kolumne in der taz "gestolpert", die das Thema ganz gut trifft wie ich finde, auch wenn sie schon ein paar Wochen alt ist: https://taz.de/Corona-und-die-Nachwirkungen/!5762839/
Mirjam
https://www.berliner-zeitung.de/wochene ... -li.165799
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Re: Corona und die Folgen „ mal von einem anderen Standpunkt aus
Hi,
nun hat es das Schicksal vor einigen Monaten gewollt, dass ich einen Job in einem Impfzentrum bekommen habe und somit habe ich die Gelegenheit, Corona und die Impfkampagne aus einer anderen Sicht sehen kann.
Was vor allem fehlt, sind ausreichende Mengen an Impfstoff. Die organisatorischen Kapazitäten sind da, mehr Leute zu impfen. Die Wartelisten mit Impfbereiten sind lang. Jede Sonderkampagne mit Sonderkontingenten, jede freie Dosis findet umgehend Abnehmer. Doch der Nachschub scheint zur Zeit eher weniger als mehr zu werden und das liegt nicht, daran, dass jetzt auch Hausärzte und Betriebsärzte mitimpfen. Bei denen ist es auch knapp. Zudem haben sie auch noch anderes zu tun. Wie man es dreht oder wendet, es reicht aktuell noch nicht für alle, die impfbereit sind. Da kann auch die Aufhebung von Prioritäten nicht hinweg täuschen.
Ja, es hat Prioritäten gegeben nach Alter, medizinischer Notwendigkeit und bestimmten Berufen. Warum manch Jüngere geimpft werden, sieht man da als Außenstehender auf den ersten Blick nicht. Da sind zum einem spezielle Erkrankungen, bei denen Corona besonders gefährlich ist, das sind beruflich tätige, wie etwa Erzieher, Studierende, die Unterrichtspraktikum machen, Altenpflegeschüler, Behindertenbetreuer, Mitarbeiter im Lebensmittelhandel, und andere Berufe mit reichlich persönlichem Kontakt. Doch ist es immer irgendwie eine Ausgrenzung der andere, die noch nichts abbekommen.
Trotzdem freue ich mich über jeden Geimpften. Denn für mich ist es ein Zeichen, dass es wenigstens langsam damit voran geht, der Pandemie die Gefährlichkeit zu nehmen und zum normalen Leben irgendwie wieder zurück zu finden.
In der Hinsicht finde ich die Arbeit auch befriedigend, auch wenn ich da nur ein kleines Licht im großen Gewusel bin. Denn es ist dies Gefühl, wenigstens ein ganz kleines Etwas gegen die Pandemie zu tun, und nicht nur aushalten zu müssen wie die meisten im Bekanntenkreis und hier unter uns.
Ja, die Impfung macht etwas gelassener. Doch genau genommen können viele Sachen auch mit einem Schnelltest vorher gemacht werden.
Von 80 Mio. Einwohnern mal so auf die Schnelle 70% durchzuimpfen ist halt keine Kleinigkeit.
Und drückt mir die Daumen, dass ich die nächsten Monate noch möglichst schnell noch möglichst viel zu tun haben werde.
Liebe Grüße
Inga
nun hat es das Schicksal vor einigen Monaten gewollt, dass ich einen Job in einem Impfzentrum bekommen habe und somit habe ich die Gelegenheit, Corona und die Impfkampagne aus einer anderen Sicht sehen kann.
Was vor allem fehlt, sind ausreichende Mengen an Impfstoff. Die organisatorischen Kapazitäten sind da, mehr Leute zu impfen. Die Wartelisten mit Impfbereiten sind lang. Jede Sonderkampagne mit Sonderkontingenten, jede freie Dosis findet umgehend Abnehmer. Doch der Nachschub scheint zur Zeit eher weniger als mehr zu werden und das liegt nicht, daran, dass jetzt auch Hausärzte und Betriebsärzte mitimpfen. Bei denen ist es auch knapp. Zudem haben sie auch noch anderes zu tun. Wie man es dreht oder wendet, es reicht aktuell noch nicht für alle, die impfbereit sind. Da kann auch die Aufhebung von Prioritäten nicht hinweg täuschen.
Ja, es hat Prioritäten gegeben nach Alter, medizinischer Notwendigkeit und bestimmten Berufen. Warum manch Jüngere geimpft werden, sieht man da als Außenstehender auf den ersten Blick nicht. Da sind zum einem spezielle Erkrankungen, bei denen Corona besonders gefährlich ist, das sind beruflich tätige, wie etwa Erzieher, Studierende, die Unterrichtspraktikum machen, Altenpflegeschüler, Behindertenbetreuer, Mitarbeiter im Lebensmittelhandel, und andere Berufe mit reichlich persönlichem Kontakt. Doch ist es immer irgendwie eine Ausgrenzung der andere, die noch nichts abbekommen.
Trotzdem freue ich mich über jeden Geimpften. Denn für mich ist es ein Zeichen, dass es wenigstens langsam damit voran geht, der Pandemie die Gefährlichkeit zu nehmen und zum normalen Leben irgendwie wieder zurück zu finden.
In der Hinsicht finde ich die Arbeit auch befriedigend, auch wenn ich da nur ein kleines Licht im großen Gewusel bin. Denn es ist dies Gefühl, wenigstens ein ganz kleines Etwas gegen die Pandemie zu tun, und nicht nur aushalten zu müssen wie die meisten im Bekanntenkreis und hier unter uns.
Ja, die Impfung macht etwas gelassener. Doch genau genommen können viele Sachen auch mit einem Schnelltest vorher gemacht werden.
Von 80 Mio. Einwohnern mal so auf die Schnelle 70% durchzuimpfen ist halt keine Kleinigkeit.
Und drückt mir die Daumen, dass ich die nächsten Monate noch möglichst schnell noch möglichst viel zu tun haben werde.
Liebe Grüße
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Re: Corona und die Folgen
Die Fortsetzung: Harte und klare Worte können als persönlicher Angriff gewertet werden. Aber besteht eine Meinung nicht immer im wesentlichen daraus? Wenn auf eine ausführliche Erläuterung und Erklärung das es keine Beleidigung sein sollte nicht darauf eingegangen wird, sondern lediglich die Begriffe Hedonismus und Aerosolparty erläutert werden und man selbst darauf noch mal klarmacht das man Beurteilungen der eigenen Lebensgestaltung (als Hedonismus, Aerosolparty bezeichnet) zurückweist nur noch ein "unversöhnlicher Besserwisser" kommt was soll man da noch sagen außer jedem seine Meinung. Aber was bedeutet das für die Zukunft? Man wird sich zwar bei einem zukünftigen Treffen nicht die Augen auskratzen aber ist der Graben nicht zu tief, kann man ihn, wenn man gewisse Themen (Politik, Corona, Moral) weitestgehend beiseite lässt umgehen? Fragen die mich sehr nachdenklich machen. Wie weit kann oder soll man sich mit seinen Ansichten zurückhalten wenn es wieder hochkocht? Sollte man nach gewisser Zeit versuchen eine Brücke zu bauen? Ob das gut ginge? Fragen ohne Ende. Corona hat tiefe Brüche verursacht.
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Re: Corona und die Folgen
Hi,
Ich hatte gestern einen interessanten Gedanken gehört. Irgendwie ist wegen der Pandemie jede und jeder irgendwie seelisch verletzt und auch bei jenen, wo diese seelische Verletzung verheilt sein mag, ist allzuoft eine Narbe. Sprich: Irgendwie sind wir alle empfindlich in unserem Nervenkostuem. Irgendwie sind wir alle duennhaeutig. Wie gehen wir damit bei ubs selber um? Wie gegenüber anderen? Ohne die Wunden zu verschlimmern oder ohne die seelischen Schmerzen zu verstärken? Letztendlich durch den Versuch, selber zartfuehlend zu bleiben, Scharfe Worte in einer Schicht Watte sozusagen so aufzufangen, dass sie uns nicht mehr weh tun, auch wenn sie treffen. Und dies zu ueben.
Na, schaun wir mal. Wie lang wir es für uns selber durchhalten.
Jedenfalls tragen wir selber etwas dazu bei, wie das Klima miteinander ist. Manchmal ist der Smalltalk miteinander besser als sich anschreiend auseinander zu gehen. Manchmal ist Sendepause miteinander und abwarten, wie sich die Lage weiter entwickeln, auch ganz gut.
Liebe Grüße
Inga
Ich hatte gestern einen interessanten Gedanken gehört. Irgendwie ist wegen der Pandemie jede und jeder irgendwie seelisch verletzt und auch bei jenen, wo diese seelische Verletzung verheilt sein mag, ist allzuoft eine Narbe. Sprich: Irgendwie sind wir alle empfindlich in unserem Nervenkostuem. Irgendwie sind wir alle duennhaeutig. Wie gehen wir damit bei ubs selber um? Wie gegenüber anderen? Ohne die Wunden zu verschlimmern oder ohne die seelischen Schmerzen zu verstärken? Letztendlich durch den Versuch, selber zartfuehlend zu bleiben, Scharfe Worte in einer Schicht Watte sozusagen so aufzufangen, dass sie uns nicht mehr weh tun, auch wenn sie treffen. Und dies zu ueben.
Na, schaun wir mal. Wie lang wir es für uns selber durchhalten.
Jedenfalls tragen wir selber etwas dazu bei, wie das Klima miteinander ist. Manchmal ist der Smalltalk miteinander besser als sich anschreiend auseinander zu gehen. Manchmal ist Sendepause miteinander und abwarten, wie sich die Lage weiter entwickeln, auch ganz gut.
Liebe Grüße
Inga
Zuletzt geändert von Inga am Di 22. Jun 2021, 23:41, insgesamt 1-mal geändert.