Schlüsselerlebnisse die euer Leben grundlegend verändert haben?
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Nicola
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Schlüsselerlebnisse die euer Leben grundlegend verändert haben?
Ihr lieben, gestern bin ich auf YouTube auf die Doku von 1990 "Endlich als Frau leben - Protokoll einer Geschlechtsanpassung" https://www.youtube.com/watch?v=Rf9rKcs ... umentation von einer Christine gestossen. Ich habe die Doku vor über 30 Jahren im Fernsehen gesehen. Sie hatte mich damals sehr beschäftigt und ich wusste auch noch dass die Frau Christine hiess. Trotzdem war mir damals nicht bewusst dass ich selber Trans* bin.
Auch aus heutiger Sicht finde ich die Doku sehr respektvoll gemacht und sie berührt mich noch mehr als damals.
Erst viel später, vor 8 Jahren, als ich im Radio ein Interview mit Udo Rauchfleisch über sein Buch "Anne wird Tom. Klaus wird Lara. Transidentität/ Transsexualität verstehen" https://www.srf.ch/audio/kontext/im-fal ... d=10292522 gehört habe hat es Klick gemacht und mein Leben grundlegend verändert. Heute lebe ich als Frau, vor 5 Jahren NÄ und vor gut einem Jahr PÄ.
Rückblickend ist mir klar dass mein Körper mit meiner Geschlechtsempfindung nie überein gestimmt hat. Mit der Pubertät wurde es stärker und je älter ich wurde desto mehr mühe hatte ich damit.
Bis ich jedoch wirklich begriff was los ist und dass ich auch körperlich bei mir etwas ändern muss brauchte ich sehr lange.
Gibt es in eurem Leben auch Schlüsselerlebnisse, Dokus, Interviews oder sonstige Ereignisse und Begegnungen, die euer Leben diesbezüglich grundlegend verändert haben?
Liebe Grüße Nicola
Auch aus heutiger Sicht finde ich die Doku sehr respektvoll gemacht und sie berührt mich noch mehr als damals.
Erst viel später, vor 8 Jahren, als ich im Radio ein Interview mit Udo Rauchfleisch über sein Buch "Anne wird Tom. Klaus wird Lara. Transidentität/ Transsexualität verstehen" https://www.srf.ch/audio/kontext/im-fal ... d=10292522 gehört habe hat es Klick gemacht und mein Leben grundlegend verändert. Heute lebe ich als Frau, vor 5 Jahren NÄ und vor gut einem Jahr PÄ.
Rückblickend ist mir klar dass mein Körper mit meiner Geschlechtsempfindung nie überein gestimmt hat. Mit der Pubertät wurde es stärker und je älter ich wurde desto mehr mühe hatte ich damit.
Bis ich jedoch wirklich begriff was los ist und dass ich auch körperlich bei mir etwas ändern muss brauchte ich sehr lange.
Gibt es in eurem Leben auch Schlüsselerlebnisse, Dokus, Interviews oder sonstige Ereignisse und Begegnungen, die euer Leben diesbezüglich grundlegend verändert haben?
Liebe Grüße Nicola
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Céline
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Re: Schlüsselerlebnisse die euer Leben grundlegend verändert haben?
Hi Nicola,
Ich hatte eigentlich sehr viele Schlüsselerlebnisse die mein Leben geprägt haben aber zwei waren besonders.
Das erste war ein Bericht auf You Tube den ich mich aus Furcht das meine Frau etwas davon mitbekommen würde lange nicht angesehen habe. Er handelte von einer Transfrau deren Geschichte mich so beeinflusst hat weil ich darin einfach mich gesehen habe und mich lange beschäftigte und dann war da noch ein Moment denn ich nie vergessen werde.
Kurz vor meinem Outing habe ich mir bei Forever Blond eine Perücke bestellt die meine absolute Traumfrisur war. Eines Abends als ich allein zuhause war stylte ich mich auf eine Art und Weise wie ich es normal nie tat und als ich dann vor unserem großen Standspiegel nur in Unterwäsche und Schuhen stand brach ich vor dem Spiegel weinend zusammen weil ich mich zum ersten Mal in meinem Leben als " Ich" gesehen habe. Ich sah eine wunderschöne( ich hoffe das klingt nicht zu eingebildet) Frau und war einfach so unglaublich glücklich mich als die Person zu sehen die als Abbild schon immer in meinem Kopf war. Das war auch einer der Augenblicke wo ich mir bewusst wurde was mein Weg sein würde. Das war auch einer der Augenblicke in denen ich beschloss nie mit Perücke raus zu gehen obwohl die gekaufte genau deshalb bestellt wurde aber seitdem eingepackt auf meinem Kleiderschrank liegt.
Céline
Ich hatte eigentlich sehr viele Schlüsselerlebnisse die mein Leben geprägt haben aber zwei waren besonders.
Das erste war ein Bericht auf You Tube den ich mich aus Furcht das meine Frau etwas davon mitbekommen würde lange nicht angesehen habe. Er handelte von einer Transfrau deren Geschichte mich so beeinflusst hat weil ich darin einfach mich gesehen habe und mich lange beschäftigte und dann war da noch ein Moment denn ich nie vergessen werde.
Kurz vor meinem Outing habe ich mir bei Forever Blond eine Perücke bestellt die meine absolute Traumfrisur war. Eines Abends als ich allein zuhause war stylte ich mich auf eine Art und Weise wie ich es normal nie tat und als ich dann vor unserem großen Standspiegel nur in Unterwäsche und Schuhen stand brach ich vor dem Spiegel weinend zusammen weil ich mich zum ersten Mal in meinem Leben als " Ich" gesehen habe. Ich sah eine wunderschöne( ich hoffe das klingt nicht zu eingebildet) Frau und war einfach so unglaublich glücklich mich als die Person zu sehen die als Abbild schon immer in meinem Kopf war. Das war auch einer der Augenblicke wo ich mir bewusst wurde was mein Weg sein würde. Das war auch einer der Augenblicke in denen ich beschloss nie mit Perücke raus zu gehen obwohl die gekaufte genau deshalb bestellt wurde aber seitdem eingepackt auf meinem Kleiderschrank liegt.
Céline
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
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Geli
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Re: Schlüsselerlebnisse die euer Leben grundlegend verändert haben?
Hallo Nicola,
es gab eine Art Schlüsselerlebnis während meiner Pubertät an das ich mich erinnern kann. In einer Zeitschrift war eine Frau mit Strapse und Nylons abgebildet. Dieses Bild hat sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt und ich wollte unbedingt auch solche Strümpfe haben. Es war auch ein gewisser sexueller Reiz damit verbunden, der in der Pubertät sehr ausgeprägt war, aber es war nie ausschließlich der sexuelle Reiz. Es hat zwar noch einige Jahre gedauert bis ich mir die ersten Strümpfe gekauft habe, aber rückblickend betrachtet war das der Zeitpunkt an dem ich anfing feminine Kleidung vorallem Röcke und Strümpfe zu bewundern und auch im Laufe der Jahre selbst anzuziehen. Über die vielen Jahre bis heute hat sich dann das Crossdressing immer mehr "entwickelt". Wohin diese Entwicklung noch gehen wird, wird die Zukunft zeigen, das lass ich auf mich zukommen.
Liebe Grüße
Geli
es gab eine Art Schlüsselerlebnis während meiner Pubertät an das ich mich erinnern kann. In einer Zeitschrift war eine Frau mit Strapse und Nylons abgebildet. Dieses Bild hat sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt und ich wollte unbedingt auch solche Strümpfe haben. Es war auch ein gewisser sexueller Reiz damit verbunden, der in der Pubertät sehr ausgeprägt war, aber es war nie ausschließlich der sexuelle Reiz. Es hat zwar noch einige Jahre gedauert bis ich mir die ersten Strümpfe gekauft habe, aber rückblickend betrachtet war das der Zeitpunkt an dem ich anfing feminine Kleidung vorallem Röcke und Strümpfe zu bewundern und auch im Laufe der Jahre selbst anzuziehen. Über die vielen Jahre bis heute hat sich dann das Crossdressing immer mehr "entwickelt". Wohin diese Entwicklung noch gehen wird, wird die Zukunft zeigen, das lass ich auf mich zukommen.
Liebe Grüße
Geli
Freue Dich über jeden Tag an dem Du machen kannst was Dir Freude macht.
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Carrie_C
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Re: Schlüsselerlebnisse die euer Leben grundlegend verändert haben?
Hallo Nicola,
das ist ja mal ein schönes Thema
Wenn ich meinen Weg so betrachte, kann ich auf jeden Fall vier wichtige Schlüsselmomente ausmachen, die dazu geführt haben, dass ich mittlerweile komplett als Frau lebe - ich versuche mich mal möglichst kurz zu fassen:
Im Alter von zwölf oder dreizehn hatte ich mal einen Abend sturmfrei - Eltern und Geschwister nicht da, ich allein. Eigentlich wollte ich einen Film gucken, aber aus welchem Grund auch immer MUSSTE ich mich vor den Kleiderschrank meiner Schwester stellen und alles anprobieren, was irgendwie möglich war. Kleider, Blusen, Röcke, Unterwäsche, alles. Es war ein Rausch, ein Fest! Vor allem aber hat es sich sooo richtig angefühlt. Ich mochte es, mich so im Spiegel zu sehen. Von da an habe ich es zu jeder sich bietenden Gelegenheit wiederholt.
Das zweite Schlüsselerlebnis war etwa 10 Jahre später, als ich - mittlerweile verheiratet und Vater meines ersten Kindes - eine Woche für mich hatte; meine Frau war mit einer Freundin und der Tochter verreist. Ich wollte an meiner Bachelorarbeit arbeiten (habe ich auch) - und das die meiste Zeit in den Kleidern meiner Frau. Die wusste bis dahin nur vage, dass ich da dieses "schräge Hobby" habe. Abends, wenn mein Kopf von Unikram geraucht hat, habe ich auf YouTube Dokus über Crossdresser und Trans*menschen geguckt. Als meine Frau wiederkam, habe ich ihr gesagt: Ich kann so nicht mehr weiterleben. Wow, was ein Ausspruch - defintiv ein Schlüsselmoment! Ich sagte ihr: Es gibt da einfach diesen weiblichen Teil in mir, den ich einfach nicht mehr länger verstecken kann (was ich bis dahin ja auch gute 10 Jahre schon getan hatte). Das ganze ging leider nicht so wirklich gut für meine Transidentität weiter, Details erspare ich an dieser Stelle.
Nach wirklich langer Verdrängung meines eigentlichen Ichs hatte ich im ersten Lockdown mehrmals Phasen, in denen meine Frau mit den - mittlerweile drei Kindern - für ein paar Tage ihre Eltern besuchte, während ich regulär weitergearbeitet habe. Das Bedürfnis, wieder Frauenkleidung tragen zu wollen, war wieder da. Mit aller Macht. Ich bestelle mir ein schickes Kleid, Unterwäsche... und in dem Moment, als ich es angezogen habe, in den Spiegel geschaut habe, wusste ich: Das. Ist. Dein. Weg. Es hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen, wie vertraut und wunderbar es sich direkt wieder angefühlt hat, nachdem ich es 8 Jahre aus meinem Leben verdrängt hatte. Nun galt es, einen Weg zu finden, damit umzugehen...
Dann vor gut zwei Monaten - das Thema trans* arbeitete nach langer Verdrängung immer heftiger in mir - kam der Moment der Entscheidung. Ich las zu der Zeit den Roman "Dark Matter" von Blake Crouch. Eigentlich ein Science-Fiction-Thriller, behandelt das Buch im Kern die Frage: Welches Leben würdest du wählen, wenn du es frei entscheiden könntest - und auf welches Leben möchtest du am Ende zurückblicken?
Die Antwort war für mich eigentlich einfach: Ich möchte als Frau leben. Endlich. Und wenn ich das nicht tue, werde ich kaputt gehen. Und so habe ich mir erlaubt, nicht länger dieser Mann sein zu müssen, sondern endlich ich zu werden. Ich explodierte vor Euphorie, denn diese Entscheidung gab mir Leichtigkeit, Kraft und Lebenswille. Ich fand meinen Namen: Nora, und fing an, ihn zu benutzen.
Im Endeffekt ging es dann sehr schnell. In einem Outing-Marathon habe ich mein Umfeld darauf hingewiesen, dass ich bald ausschließlich als Nora unterwegs sein werde, habe Termine bei Ärzten gemacht, die mir auf dem weiteren Weg helfen werden... und lebe endlich auf eine Weise, die ich nie für möglich gehalten habe (alles unangenehme am trans* sein jetzt einfach mal ausgeklammert *hust* DYSPHORIE *hust*).
Puh... man kann ganz schön schnell ins Plaudern kommen. Rückblickend sehe ich meine Vergangenheit, meinen Weg zur Erkenntnis meiner trans*Identität eher als ein Mosaik, das sich aus ganz vielen kleinen und großen Momenten, Gedanken und Gefühlen zusammensetzt. Immer wieder finde ich Steinchen, die sich in das Gesamtbild fügen - aber so wird es wahrscheinlich vielen hier gehen
Ich bin gespannt, was andere hier noch so erlebt haben!
Viele Grüße
Nora
das ist ja mal ein schönes Thema
Wenn ich meinen Weg so betrachte, kann ich auf jeden Fall vier wichtige Schlüsselmomente ausmachen, die dazu geführt haben, dass ich mittlerweile komplett als Frau lebe - ich versuche mich mal möglichst kurz zu fassen:
Im Alter von zwölf oder dreizehn hatte ich mal einen Abend sturmfrei - Eltern und Geschwister nicht da, ich allein. Eigentlich wollte ich einen Film gucken, aber aus welchem Grund auch immer MUSSTE ich mich vor den Kleiderschrank meiner Schwester stellen und alles anprobieren, was irgendwie möglich war. Kleider, Blusen, Röcke, Unterwäsche, alles. Es war ein Rausch, ein Fest! Vor allem aber hat es sich sooo richtig angefühlt. Ich mochte es, mich so im Spiegel zu sehen. Von da an habe ich es zu jeder sich bietenden Gelegenheit wiederholt.
Das zweite Schlüsselerlebnis war etwa 10 Jahre später, als ich - mittlerweile verheiratet und Vater meines ersten Kindes - eine Woche für mich hatte; meine Frau war mit einer Freundin und der Tochter verreist. Ich wollte an meiner Bachelorarbeit arbeiten (habe ich auch) - und das die meiste Zeit in den Kleidern meiner Frau. Die wusste bis dahin nur vage, dass ich da dieses "schräge Hobby" habe. Abends, wenn mein Kopf von Unikram geraucht hat, habe ich auf YouTube Dokus über Crossdresser und Trans*menschen geguckt. Als meine Frau wiederkam, habe ich ihr gesagt: Ich kann so nicht mehr weiterleben. Wow, was ein Ausspruch - defintiv ein Schlüsselmoment! Ich sagte ihr: Es gibt da einfach diesen weiblichen Teil in mir, den ich einfach nicht mehr länger verstecken kann (was ich bis dahin ja auch gute 10 Jahre schon getan hatte). Das ganze ging leider nicht so wirklich gut für meine Transidentität weiter, Details erspare ich an dieser Stelle.
Nach wirklich langer Verdrängung meines eigentlichen Ichs hatte ich im ersten Lockdown mehrmals Phasen, in denen meine Frau mit den - mittlerweile drei Kindern - für ein paar Tage ihre Eltern besuchte, während ich regulär weitergearbeitet habe. Das Bedürfnis, wieder Frauenkleidung tragen zu wollen, war wieder da. Mit aller Macht. Ich bestelle mir ein schickes Kleid, Unterwäsche... und in dem Moment, als ich es angezogen habe, in den Spiegel geschaut habe, wusste ich: Das. Ist. Dein. Weg. Es hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen, wie vertraut und wunderbar es sich direkt wieder angefühlt hat, nachdem ich es 8 Jahre aus meinem Leben verdrängt hatte. Nun galt es, einen Weg zu finden, damit umzugehen...
Dann vor gut zwei Monaten - das Thema trans* arbeitete nach langer Verdrängung immer heftiger in mir - kam der Moment der Entscheidung. Ich las zu der Zeit den Roman "Dark Matter" von Blake Crouch. Eigentlich ein Science-Fiction-Thriller, behandelt das Buch im Kern die Frage: Welches Leben würdest du wählen, wenn du es frei entscheiden könntest - und auf welches Leben möchtest du am Ende zurückblicken?
Die Antwort war für mich eigentlich einfach: Ich möchte als Frau leben. Endlich. Und wenn ich das nicht tue, werde ich kaputt gehen. Und so habe ich mir erlaubt, nicht länger dieser Mann sein zu müssen, sondern endlich ich zu werden. Ich explodierte vor Euphorie, denn diese Entscheidung gab mir Leichtigkeit, Kraft und Lebenswille. Ich fand meinen Namen: Nora, und fing an, ihn zu benutzen.
Im Endeffekt ging es dann sehr schnell. In einem Outing-Marathon habe ich mein Umfeld darauf hingewiesen, dass ich bald ausschließlich als Nora unterwegs sein werde, habe Termine bei Ärzten gemacht, die mir auf dem weiteren Weg helfen werden... und lebe endlich auf eine Weise, die ich nie für möglich gehalten habe (alles unangenehme am trans* sein jetzt einfach mal ausgeklammert *hust* DYSPHORIE *hust*).
Puh... man kann ganz schön schnell ins Plaudern kommen. Rückblickend sehe ich meine Vergangenheit, meinen Weg zur Erkenntnis meiner trans*Identität eher als ein Mosaik, das sich aus ganz vielen kleinen und großen Momenten, Gedanken und Gefühlen zusammensetzt. Immer wieder finde ich Steinchen, die sich in das Gesamtbild fügen - aber so wird es wahrscheinlich vielen hier gehen
Ich bin gespannt, was andere hier noch so erlebt haben!
Viele Grüße
Nora