Blutengel
Blutengel - # 10

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Stephanie
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Re: Blutengel

Post 136 im Thema

Beitrag von Stephanie »

Paddeltour

Auf einem bequemen Gartenstuhl auf dem Rasen vor dem Steg sitzt eine unheimlich schöne Frau, die ich sofort erkenne. "Hallo Sandra", sage ich erstaunt, aber angenehm überrascht. Das war dann auch sie, die ich durch das Blättergrün des Baumes gesehen habe. Sie schaut mich sprachlos, aber lächelnd an. Was machst Du hier?" frage ich vorsichtig, "wohnst Du hier?" Sandra steht auf, kommt auf den Steg. Ich mache große Augen, vor Erstaunen. Sie trägt ein luftiges rotes Sommerkleid mit weitschwingenden Rock. Sie setzt sich auf den Steg. Mit leichten Paddelbewegungen fahre ich zum Steg. "Ja, ich wohne hier", sagt Sandra. Ich nicke anerkennend. "Im Erdgeschoss ist meine Wohnung", sagt sie dann noch. "Ist ja toll", sage ich, mehr fällt mir irgendwie nicht ein. "Und du, willst Du irgendwo hin?" fragt Sandra. Ihre Augen haben ein tolles funkeln. "Ich wollte einmal rund um die City paddeln", sage ich, "das habe ich früher auch öfter gemacht." "Toll und ein schönes Boot hast Du dazu, tolle Farbe", sagt Sandra. Eine Weile sagen wir gar nichts und schauen uns an. Ich weiß auch gar nicht was ich sagen soll. Sandra scheint es ähnlich zu ergehen. Schließlich fasse ich mich und frage sie: "Und Du sitzt hier öfter und liest?" "Ja, zur Entspannung nach der Arbeit mache ich das gerne", antwortet sie. "Das ist aber auch schön hier", sage ich und schaue mich um, "schön verwunschen." Jetzt schaut Sandra mich verträumt an, zusätzlich zu dem bezaubernden Lächeln, was sie die ganze Zeit schon zeigt. "Schön, dass wir uns hier treffen", sagt Sandra, "aber Du möchtest bestimmt noch weiter?" "Na ja, schon, aber"¦", sage ich und überlege kurz, "magst Du vielleicht mitkommen?" Sandra strahlt vor Freude. "So was von gerne, Stefanie", sagt sie dann, "ich schließe nur oben die Wohnung ab." Sie geht schnell nach oben, ich schaue hinterher. "Mein Gott ist die hübsch", denke ich mir. Ich rutsche mit meinem Sitz so weit wie es geht zurück, dann blase ich den zweiten Sitz auf. Währenddessen kommt Sandra schon wieder. Den Sitz stelle ich vor mir ins Boot. Meine Beine drücke ich an die Außenkammer und klemme den Sitz dazwischen, so dass meine Ballerinas vorne rausgucken. Dann halte ich das Boot am Steg fest. "Darf ich die Schuhe anlassen?" fragt Sandra. "Wenn sie keinen spitzen Absatz haben, unbedingt", antworte ich grinsend. Sandra lächelt. "Nee schau mal, ganz flach, wie Deine", sagt sie und steigt elegant ins Boot. "Das ging leider nicht anders mit dem Sitz", sage ich, "sonst wärst Du zu weit vorne und hättest die Beine nicht ausstrecken können." Sandra dreht sich um und sagt lieb lächelnd: "Ist schon OK, Stefanie." Dann streicht sie mit ihrer Hand über den linken Schuh. "Schön weiches Leder", sagt sie, "was hast Du eigentlich für eine Schuhgröße?" Und zack hat sie mir den Schuh ausgezogen. "Freches Mädchen, du", sage ich grinsend, "ich fahr dann mal los." Langsam paddele ich vom Steg weg. Sandra hat einen ihrer Schuhe ausgezogen, und vergleicht die Länge. "Guck mal so viel kleiner ist 42 auch nicht", sagt sie. Ich schüttele grinsend den Kopf. "Du bist vielleicht eine", sage ich noch. Mittlerweile ist Sandra mit den Schuhstudien fertig und hat sich und mir die jeweiligen Schuhe wieder angezogen. Entspannt legt sie ihre Arme auf den Außenkammern ab und schaut abwechselnd links und rechts, was so los ist. Ich bewundere derweil ihre Lockenpracht. "Du bist so still, Stefanie", sagt Sandra und dreht ihren Kopf zu mir. "Also ganz ehrlich, Sandra, ich muss erstmal mit dieser Situation klarkommen", sage ich leicht flaxend, "plötzlich sitzt eine wunderschöne Frau vor mir. Und dann diese Locken!" Sandra schaut mich strahlend an. "Danke Stefanie", sagt sie, "Du bist aber auch ziemlich hübsch." Zum Dank zwinkere ich ihr zu.

Wir fahren langsam an den Grundstücken vorbei. In einem Garten sitzen mehrere Männer und unterhalten sich. Als sie uns sehen verstummt ihr Gespräch. Einer fasst sich und sagt: "Da würde ich jetzt aber gerne mitfahren." Ich schaue hin und schüttle mit dem Kopf. "Wieso nicht?" fragt der forsch. "Das Boot ist so schon zu klein", antworte ich mit einer höheren Stimmlage. "Hui", sagt Sandra leise. Ich paddele weiter und höre noch von einem: "Kannst sowieso vergessen, die Blonde ist lesbisch." Sandra schaut etwas böse hin, während ich lächelnd zu den Leuten sage: "Die Rote übrigens auch." Ich nicke noch lieb und fahre weiter. "Klasse Stefanie, gut gekontert", sagt Sandra und kuschelt sich in ihren Sitz. "Wieso hast Du grade "Hui" gesagt?" frage ich sie. "Deine Stimme eben grade, total süß", antwortet Sandra, "Du kannst sowieso so viel mit Deiner Stimme machen. Da werde ich glatt neidisch." "Danke Dir", sage ich. "Das ist ja ziemlich schön hier", sagt Sandra, "aber, wenn ich Dich jetzt auch noch sehen könnte, wäre es noch schöner." Bevor ich was sagen kann, rutscht Sandra vom Sitz runter und dann nach vorne. Ich nehme den Sitz, während sie sich umdreht. Dann nimmt sie den Sitz und legt ihn hinter sich. Anschließend setzt sie sich wieder drauf. "Sehr Ladylike", kommentiere ich das Ganze. Was Sandra dazu veranlasst, sich ganz aufrecht hinzusetzen und ihre Brust nach vorne zu strecken. Anschließend streicht sie noch ihr Kleid glatt. "Spätestens jetzt kann ich nicht mehr geradeaus fahren", flaxe ich. Sandra lächelt mich an. "So ist das besser", sagt Sandra, "so sehe ich auch noch eine schöne Frau." "Du bist vielleicht eine", sage ich lächelnd. "Wiiieso?" fragt Sandra unschuldig. "Darf ich ein bisschen ehrlich sein?" frage ich vorsichtig. "Ja na klar", sagt Sandra. "Ich erleben hier grade eine tolle Sandra", sage ich, "in bisschen frech, ein bisschen forsch. Ganz anders als in der letzten Zeit, wenn wir uns in der Firma getroffen haben." Sandra nickt. "Du hast ja neulich meiner Kollegin was gesagt, was sie an mich überbringen sollte", sagt Sandra, "das hat mich total glücklich gemacht." "Ah, ja ich erinnere mich", sage ich, "ist ja auch so. Und das war die ganze Zeit so, seit der Party." Sandra schaut mich jetzt von begeistert bis erstaunt an. "Und, äh"¦ , "¦ hm, das mit der einen Kollegin"¦?" sagt sie. Ein bisschen von der Rolle wirkt sie jetzt. "Na ja, das war schon alles ein wenig blöd", sage ich, "aber ich kann mich in solchen Situationen gegen solche Leute wehren. Und die Leute und einige Gäste vom Eiscafé wissen auch, woran sie bei mir sind." Sandra schaut mich erstaunt an. "Du bist ja taff", sagt sie dann. "Vielleicht", sage ich und zwinkere ihr zu. "Hach, Stefanie", seufzt Sandra und schmiegt sich noch mehr in ihren Sitz. Ich genieße den Anblick dieser schönen Frau. Eine Weile schaue wir uns nur an, während ich langsam weiterpaddele. Sandra macht ihre Beine lang und legt sie auf die Aussenkammer. Jetzt schnappe ich mir einen ihrer Schuhe und schaue ihn genauer an. "Das wäre aber auch was für Papis älteste Tochter", sage ich. Sandra lacht. Einen Hersteller kann ich nicht erkennen, obwohl sie sehr neu aussehen. "Was ist denn das jetzt genau für ein Schuhtyp?" frage ich, "Peeptoe Ballerina oder Sandale?" "Irgendwie beides", sagt Sandra lächelnd, "habe ich im Internet gefunden, da gibt es einen Shop, der macht die auf Bestellung. Ich glaube die machen auch größere Größen. Ich kann ja mal schauen." "Das wäre ja mal cool", sage ich. "Auch so in Weiß, wie meine?" fragt Sandra. "Klar, das würde sogar zu meinem hier Kleid passen", antworte ich. "Ist ein hübsches Kleid", sagt Sandra, "steht Dir gut." Ich paddele weiter, langsam gleiten wir über den Fluss, schauen mal links, mal rechts und immer wieder schauen wir uns an.

Nach einer längeren Fahrzeit erreichen wir den Bürgerpark und fahren danach an einem künstlichen Strand mit Eventgastronomie vorbei. Einige Leute sitzen auf Bänken in der Nähe vom Ufer. Sie schauen zu uns rüber. "Oh, die sind ja hübsch die Beiden", sagt einer, "wollt ihr vielleicht zu uns kommen?" "Später vielleicht", sage ich und lächele freundlich. Als wir ein paar Meter weg sind, frage ich Sandra: "Das ist ja wie auf einem Heiratsmarkt hier." Sandra grinst. "Ist Dir noch nicht so oft passiert, dass Du angesprochen wirst?" fragt sie. "Nicht wirklich", antworte ich wahrheitsgemäß, "ich gehe auch sofort auf abwimmeln." "Ist auch eine gute Strategie", sagt Sandra. "Wie machst Du dass so, du hast ja mehr Erfahrung im Frau sein?" frage ich. Sandra lacht. "Ach Du, meine kleine Jungfrau", sagt sie. Ich: "Meine?" Sandra: "Nicht? Ich: "Doch!" Jetzt ist Sandra leicht irritiert. "Wie?" fragt sie. "Na ja, so wie ich es sage", antworte ich, "oder liege ich da falsch?" "Nein, natürlich nicht", sagt Sandra und ist total aufgewühlt. "Ich dachte mir nur, wir sprechen da mal drüber, wie wir zueinander stehen", sage ich lächelnd. Sandra fasst sich auf die Brust. "Oh mein Gott mein Herz", sagt sie grinsend. "Hast Du Herzebubbern?" frage ich sie lieb und lege meinen Kopf leicht schief. "Ja, "¦ och Menno, jetzt hast Du mich aber erwischt", sagt Sandra. Mittlerweile sind wir in den anderen Umflutgraben des Flusses gefahren. Sandra ist ziemlich aufgeregt. "Stefanie, ich weiß nicht was ich sagen soll", sagt sie. "Soll ich was sagen?" frage ich. Mein Herz schlägt allerdings auch ziemlich hoch. "Ja, Stefanie, bitte", sagt Sandra leise. Ich versuche locker zu bleiben. "Ich möchte gerne mit Dir zusammen einen Weg gehen, "¦ "¦", weiter komme ich nicht, weil Sandra zu mir rüberkommt und vor mir auf dem Knien sitzt. "Magst Du mich küssen?" fragt sie mit leicht zittriger Stimme. Ich komme ihr entgegen und sage ganz leise: "Ja!" Langsam zieht sie mich ran und küsst mich leidenschaftlich. Lange küssen wir uns. Dann lösen wir uns und schauen uns an. "Den Weg gehe ich mit", sagt Sandra leise. Dann küssen wir uns wieder. Die Umgebung blenden wir grade völlig aus. Nach einiger Zeit höre ich ein Platschen. Sandra und ich schauen hin. Ein Mann ist von seinem Standup-Paddlelboard in den Fluss gefallen. Schnell klettert er wieder drauf und etwas geniert fährt er weiter. Ich schaue hinterher. "Aus den Augenwinkeln habe ich kurz gesehen, dass er uns beobachtet hat", sagt Sandra. "Und im Angesicht zweier schönen Frauen hat er vergessen, wo oben und unten ist", sage ich grinsend. "Wahrscheinlich", sagt Sandra lachend. Sandra setzt sich wieder auf ihren Sitz. "Hoffentlich passiert das jetzt nicht dauernd", sagt sie. "Na ja ziemlich auffällig sind wir wohl schon, auch wenn wir uns grade mal nicht küssen", sage ich lächelnd, "egal wo wir langkommen." "Meinst Du?" fragt Sandra. "Ja schon, wenn man mal genauer hinschaut", sage ich. "Worauf Du so achtest", sagt Sandra leicht erstaunt. Nach einiger Zeit kommen wir an einem Cafe an, welches einen Anlegesteg hat. "Darf ich dich auf einen Kaffee einladen?" frage ich sie. "Oh ja gerne", antwortet Sandra, "obwohl ich hier grade so kuschelig sitze."

Wir legen an dem Steg an und steigen aus dem Boot. Ich binde das Boot fest, dann suchen wir uns einen Tisch draußen. "Auch mal schön, von der Wasserseite zu kommen", sagt Sandra, "ich war hier schon ein paarmal. Dann aber von der Straße her." Die Bedienung kommt und nimmt unsere Bestellung auf. Meine Frage, ob es auch Kuchen gibt, bejaht die Bedienung. Also bestellen wir uns jeder ein Stück Kuchen dazu. Die Bedienung geht zurück. "Jetzt habe ich eine Frage an Dich", sage ich. "Und welche?" fragt Sandra und stützt ihren Kopf auf ihren Arm, dabei legt sie den Kopfleicht schief. "Du nennst mich die ganze Zeit bei meinem vollen Namen", sage ich, "die meisten sagen ja Steffi zu mir." "Ich finde Stefanie ist so ein schöner Name", sagt Sandra schwärmerisch, "magst Du ihn etwa nicht?" "Doch, das geht mir wie dir, es ist ein schöner Name, ich liebe ihn." "Er passt so gut zu Dir", sagt Sandra dann. "Danke dir", sage ich und zwinkere ihr zu. "Und dein zwinkern ist so süß", sagt Sandra, "ich bin wahnsinnig in Dich verliebt." Ich merke wie mir die Röte ins Gesicht steigt. "Wie süß, Stefanie wird rot", sagt Sandra leise. "Och Du", sage ich verlegen. "Finde ich aber schön, diese Seite von Dir zu sehen", sagt Sandra, "Du wirkst sonst immer so taff." "Ich kann auch soft", sage ich leise und versuche ich meine Verlegenheit zu überspielen. Unser Kaffee und Kuchen kommt. "Mh, lecker", sagt Sandra. Während wir unsere Kuchen genießen, nähert sich ein Tretboot dem Anlegesteg. Die Besatzung ist ziemlich laut. Auf dem Boot sieht man auch ein paar leere Bierflaschen. Irgendwann sehen sie uns und gaffen uns dann die ganze Zeit an. "Jetzt weiß ich was Du vorhin meintest", sagt Sandra. Mit riesen Gejohle legen sie am Steg an und steigen ab. Die Bedienung schaut ziemlich genervt. Leicht schwankend kommen sie die Treppe hoch und glotzen immer noch zu uns. Der eine spricht uns dann auch gleich an: "Ist hier noch frei?" "Nein!", antworte ich. "Wieso?" fragt der doof. "Ich habe Nein gesagt", antworte ich wieder. "Und warum?" fragt der wieder. "Weil Nein eine vollständige Antwort ist", sage ich. Er glotzt mich blöde an. Die anderen Gäste sind auch schon genervt. Sein Kumpel zieht ihn weg. Sie kommen aber nicht weit, weil zwei Angestellte des Cafes sie höflich bitten das Gelände zu verlassen. Also gehen sie zurück zu ihrem Tretboot. Der, der uns angesprochen hatte verfehlt aufgrund seiner Betrunkenheit das Tretboot knapp und klatscht in den Fluss. Sandra und ich können uns das laute Loslachen grade so verkneifen. Anderen Gästen gelingt das nicht. Eine gewisse Heiterkeit herrscht kurzzeitig auf dem Gelände. Das Tretboot verschwindet so langsam. "Man gut, das die nicht in unsere Richtung gefahren sind", sage ich erleichtert. Aber "Nein ist eine vollständige Antwort" muss ich mir merken", sagt Sandra, "das ist gut." "Grade auch für den Job", ergänze ich.

Nachdem wir noch einen Kaffee nachgeordert haben, machen wir uns wieder auf den Weg. Wir steigen ins Boot ein, machen es los und fahren los. "Darf ich mal paddeln?" fragt Sandra. "Gerne" antworte ich und gebe ihr das Paddel. Sandra paddelt los. Kraftvoll mit einiger Technik bringt sie das Boot auf eine zügige Geschwindigkeit. "Nicht schlecht, für ein Aufblasbares Kajak", sagt Sandra. "Na das machst Du aber nicht zum ersten Mal", feixe ich. "Na ja, meine Eltern sind gebürtige Hamburger", sagt Sandra, "und ich habe viel Zeit in Hamburg verbracht, die restliche Familie wohnt da und hat mit Schifffahrt zu tun. Wasser ist schon mein Element." Ich nicke anerkennend. Sandra hält die Geschwindigkeit und steuert das Boot gekonnt um die vielen Kurven im Fluss. Nach einiger Zeit lässt sie das Boot laufen und steuert nur minimal. Ich ziehe meine Beine zur Hocke ran und umfasse sie mit meinen Händen. Mein Kinn stütze ich auf den Knien ab. "Sieht das süß aus, Stefanie", sagt Sandra, "warte mal, das muss ich knipsen." Sie holt ihr Handy raus und macht einige Fotos. Ich schaue sie mir an. "Schickst Du sie mir?", bitte ich sie. "Natürlich", sagt Sandra lächelnd. In einer Kurve des Flusses mit viel Bäumen macht Sandra eine Pause. "Unglaublich, wie im Urwald", sage ich, "da glaubt man gar nicht in der Stadt zu sein." Sandra nickt und schaut mich an. Dann sichert sie das Paddel gegen wegrutschen und krabbelt zu mir rüber. Vorsichtig schmiegt sie sich an. Ich nehme sie in den Arm. "Hach Stefanie", seufzt sie und drückt sich leicht gegen mich. Ich streiche ihr durch die Locken und lasse sie zwischen den Fingern gleiten. "Ist schon toll so ein Boot", sagt Sandra nach einiger Zeit, "vor allem, weil es etwas nachgibt. Da kann man schön kuscheln." Sie schaut mich an und macht einen Kussmund. "Verstanden", sage ich lächelnd und küsse sie. Ein langer Kuss folgt. "Und knutschen", sage ich, nachdem wir unsere Lippen voneinander gelöst haben. "Stimmt", sagt Sandra und zieht mich wieder heran. Gleichzeitig streichelt sie vorsichtig meine Brust, was mich dazu bringt, sie noch stärker ran zuziehen. Das Rattern eines Tretbootes in der Nähe lässt uns die Lippen voneinander lösen. Allerdings bleiben wir in der Umarmung liegen. Das Tretboot kommt um die Kurve. Darauf befinden sich zwei jüngere Paare. Die Kerle können ihre Augen gar nicht von uns nehmen, was bei den Partnerinnen zu Unmut führt. Als sie dann auch noch ins Ufer fahren, gibt es einiges Gemecker von den Damen. Sandra und ich müssen grinsen. Langsam verschwindet das Tretboot dann auch wieder. Wir bleiben noch ein Weilchen so liegen. "Hast Du eigentlich nur dieses Boot?" fragt Sandra. Ich schüttele den Kopf. "Ich habe noch einen Einer und einen Canadier aus stabilen Kunststoff", antworte ich, "und dann noch einige verschiedene Boote zum aufblasen." "Sammelleidenschaft?" fragt Sandra grinsend. "Schon mehr als eine Leidenschaft", sage ich auch grinsend, "könnte auch schon mit einem ganz kleinen Fetisch umschrieben werden." Sandra schaut mich mit großen Augen, aber lächelnd an. "Du machst mich ganz wuschig", sagt sie leicht erregt, "magst Du, "¦ äh "¦ hast Du auch gerne, "¦hm"¦" "Sex auf dem Wasser?" frage ich forsch. Sandra macht große Augen. "Und dann noch auf einer aufblasbaren Unterlage"? frage ich weiter, "ja, total gerne." "Stefanie?!" sagt Sandra erstaunt, "äh, wo her weißt Du was ich fragen wollte?" "Intuition", antworte ich grinsend. Sandra ist total aufgewühlt. "Soll ich weiter paddeln?" frage ich lächelnd. "Ja gerne, ich glaube ich kann jetzt nicht mehr geradeaus fahren", sagt Sandra. Ich lächele sie leicht amüsiert an.

Nach einiger Zeit kommen wir an dem anderen Wehr an. An einem Steg davor halten wir und steigen aus dem Boot. "Lass Dich mal anschauen, Stefanie", sagt Sandra, als ich vor ihr stehe. "Und?" frage ich keck. "Das ist ein schönes Kleid", sagt Sandra, "Du hast eine schöne Figur zum Kleid tragen." "Danke schön", sage ich, hole das Boot aus dem Wasser und nehme es auf die Schulter. Sandra nimmt das Paddel und schmiegt sich nah an mich dran. So gehen wir zum unteren Steg des Wehres. Auf dem Steg lege ich das Boot ab und drehe mich zu Sandra. Sie schaut mich kurz an, dann küssen wir uns nochmal innig. "Wir sind aber auch verknallt, wir beiden", sage ich. "Hach Stefanie", seufzt Sandra. Wir legen dann das Boot auf das Wasser und steigen wieder ein. Gemächlich paddeln wir los. Kurz darauf kommt das Wehr, bei dem ich losgefahren bin in Sicht. Wir setzen auf die andere Seite über, natürlich küssen wir uns auch hier ausgiebig. Bald kommen wir an Sandras Steg an. Wir bleiben noch im Boot sitzen. "Stefanie, ich bin so aufgewühlt, ich kann Dich jetzt unmöglich nach Hause fahren lassen", sagt Sandra. Ich lächele sie an. "Möchtest Du mich etwa vernaschen?" frage ich. Sandra schaut mich erstaunt an. Sie fasst sich wieder. "Du bist aber auch direkt", sagt sie immer noch staunend. "Nicht gut?" frage ich lächelnd. "Doch, doch, ich bin das nur nicht gewöhnt", sagt Sandra. "Hihi", sage ich. "Magst Du noch mit aussteigen", fragt Sandra. "Na klar", sage ich. Genaugenommen habe ich ja auch weiter nichts anderes vor. Wir steige aus und legen das Boot auf den Rasen neben einem Schuppen. "Da oben in dem Nebengebäude habe ich einen Pool", sagt Sandra, "das Drumherum ist noch nicht so ganz fertig, aber Wasser ist schon drin und eine Flamingo Luftmatratze treibt auch schon drauf." "Na, Du lernst aber schnell", sage ich flaxend, "weißt schon genau, wie Du die Lufti-Prinzessin rumkriegst." Sie nimmt meine Hand und wir gehen hoch zu dem Gebäude. Sandra zittert leicht. "Ich bin total aufgeregt", sagt sie. "Merke ich, geht mir aber auch nicht anders", antworte ich, "lassen wir es auf uns zukommen." "Ja", haucht sie und kommt mit ihrem Gesicht heran. Engumschlungen küssen wir uns wieder.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
Stephanie
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Re: Blutengel

Post 137 im Thema

Beitrag von Stephanie »

Flucht über die Oker

Wir betreten Sandras Poolhaus. Sie hat ja vorher gesagt, dass das noch im Aufbau ist. Aber ein wenig rustikal finde ich es schon, gelinde ausgedrückt. Die Wände sind etwas lieblos mit Farbe in Terrakotta bemalt. Eine Art Terrasse ist auf der einen Seite vom Pool angebaut. Allerdings sind Latten, die den Boden bilden krumm und schief angeschraubt. Ich versuche mir nichts anmerken zu lassen. Sandra erklärt ein wenig. "Ich habe das vor einiger Zeit angefangen", sagt sie, "mein Cousin hat mir bei dem Deck geholfen." "Na ja, ist noch einiges zu tun", sage ich, "ich könnte Dir helfen, wenn Du magst." "Gerne Stefanie", sagt Sandra erfreut. Dann kommt sie näher ran uns küsst mich. Nebenbei zieht sie mich langsam aus, bis ich nur noch in BH und Höschen vor ihr stehe. Langsam dirigiert sie mich in Richtung Pool. Hinter mir schwimmt die Flamingo-Badeinsel. Sandra schubst mich drauf. "He Du", sage ich leicht aufgeregt. Der Flamingo treibt durch den Schwung an die andere Seite vom Pool und wieder zurück. Sandra kniet am Rand und fragt mit samtiger Stimme: "Hast Du Lust auf was außergewöhnliches?" Ohne meine Antwort abzuwarten nimmt sie erstmeine eine Hand, dann die andere. Hinter mir ist der Hals vom Flamingo. Meine Arme führt sie dahinter. Dann nimmt sie ein weiches Seil und bindet meine Arme zusammen. "Oho!" sage ich leicht erregt. Dann dreht sie die Insel und macht das gleiche mit meinen Beinen hinten am Schwanz vom Flamingo. Sandra betrachtet mich und sagt leise: "Warte nur kurz, ich hole noch mal was nettes." Während sie aufsteht und langsam zur Tür geht, bemerke ich ein leises Zischen. "Warte mal kurz Sandra" hier zischt irgendwas", sage ich, "kannst Du mal schauen, wo das herkommt." "Gleich Stefanie, ich bin gleich wieder da", sagt sie total erregt und verschwindet durch die Tür. "He Sandra, komm zurück", rufe ich. Aber keine Antwort kommt von ihr. Dafür höre ich das Zischen umso lauter und der Flamingo wird so langsam schlapper. Energisch rufe ich noch mal nach Sandra: "Hey komm zurück, das Ding ist undicht." Keine Antwort von ihr. "Scheiße", denke ich mir und unweigerlich fällt mir ein Feuerwehreinsatz ein, wo wir einen an ein entlüftetes Schlauchboot gefesselten Mann tot aus dem Kanal geborgen haben. Eine Panik überfällt mich. "Nee, so will ich nicht enden", denke ich mir. Und von Sandra keine Spur. Langsam wird der Flamingo richtig schlapp. Ich versuche meine Arme frei zu bekommen. Dabei fällt auf, dass der Hals im Gegensatz zum Rest der Badeinsel noch recht prall ist. Scheint also eine extra Kammer zu haben. Ein wenig kann ich ihn zu mir ran ziehen und ich entdecke auch gleich das Ventil. Nur kriege ich es nicht auf. Ich ziehe den Hals noch näher ran, bis ich mit den Zähnen ran komme. Ich versuche reinzubeißen, was mir auch gelingt. Ich ziehe mit den Zähnen ein großen Riss rein. Schnell entweicht die Luft und ich kann meine Hände ran holen. Mit den Zähnen mache ich den Knoten auf und werfe das Seil weg. Der Flamingo schwimmt Gottseidank am Beckenrand. Es gelingt mir, mich auf das Holzdeck zu ziehen. Dann befreie ich mich von Seil an den Beinen. Der Flamingo dümpelt schlaff auf dem Wasser. "Das war aber höchste Eisenbahn", denke ich mir, als ich das schlaffe Ding sehe. Und trocken geblieben bin ich zum Glück auch. Das hätte auch ganz anders ausgehen können. Jetzt überkommt mich eine Wut auf Sandra. Ich überlege kurz, was ich mache. Sie zur Rede stellen, wenn sie wiederkommt, aber dann könnte es aber sein, das ich ihr eine verpasse, so sauer bin ich. Oder ich versuche abzuhauen. Ich entscheide mich dafür. Schnell ziehe ich mein Kleid wieder an, schnalle die Gürteltasche um und ziehe die Ballerinas an. Dann verlasse ich das Haus und renne zum Fluss runter. Ich nehme mein Boot lege es auf das Wasser, steige ein und paddele in Richtung Wehr. So langsam wird es auch dunkel.

Am Steg bei Erik steht wieder Rottweiler Jack und sagt: "Woff." Dann sehe ich Erik und einen weiteren Herrn dort sitzen. "Na Steffi? Jetzt wieder alleine?" spricht er mich fragend an. "Ja, bin auf der Flucht", sage ich knapp. "Oh ist sie wieder zudringlich geworden?" fragt Erik, "das haben wir mit ihr schon öfter erlebt sowas." "Na ja ähnlich", sage ich, "aber könnt ihr mir einen Gefallen tun?" "Klar, was denn?" fragt Erik. "Falls sie auf die Idee kommt mich zu verfolgen und hier langkommt, sagt ihr ihr einfach, ich wär in die Gegenrichtung losgefahren", bitte ich freundlich, "ich will sie heute nicht mehr sehen, könnte sein, dass ich mich dann komplett vergesse." "Oha", sagt Erik, "ja klar machen wir." "Ich revanchiere mich dann auch mit einem Kaffee in der Kantine, an der Kaffeebar", sage ich und fahre weiter. "OK, und tschüss dann", sagt Erik. "Ciao", sage ich noch. Bald komme ich am Wehr an und setze über. Ich könnte hier zwar aussteigen und wieder mit der Bahn zurück fahren, aber ich entscheide mich für was anderes. Am Zusammenfluss der beiden Okerarme biege ich nach links ab und folge dem Fluss stromabwärts. Jetzt fällt die erste Anspannung ab und mir laufen Tränen über die Wangen. "Wie kann so ein schöner Nachmittag in so einem Desaster enden?" denke ich mir, "vor allen was stimmt denn mit Sandra nicht? Ist die so notgeil, das ihr Denken aussetzt?" Ich paddele zügig und versuche an was anderes zu denken, aber es gelingt nicht. Immer noch laufen die Tränen. Ich fahre grade am Heizkraftwerk vorbei und sehe von weitem die Brücke des Autobahnzubringers. Rechtschnell bin ich auch da. Meinen Kopf kriege ich trotz allen nicht frei von dem Erlebten. So was ist mir allerdings auch noch nie passiert. Der Fluss war bisher recht grade, ich komme jetzt an einer Linkskurve an. Als ich in die Kurve einfahre meine ich leise jemanden meinen Namen rufen zu hören. Ich höre auf zu paddeln und höre genau hin. Es kommt von hinten. "Mist, jetzt verfolgt die mich tatsächlich!" denke ich mir. Ich fahr durch die Kurve. Auf der rechten Seite befindet sich ein See, der entstanden ist, als man die Stadtautobahn in den 1970er Jahren gebaut hat. Ein kleines Wehr steht dort heut noch, wo früher der alte Flusslauf war. Der Fluss selber läuft in einem früheren Mühlengraben weiter. Neben dem Wehr ist ein Übergang zum See. Dort setze ich aus und trage mein Boot auf die andere Seite am See und setze wieder ein. Vorher ziehe ich mein Sweatshirt an, welche sich noch mitgenommen hatte, es wird grade etwas frisch. Dann paddele ich schnell über den See.

Auf der anderen Seite des Sees ist eine Siedlung. Hier habe ich meine Kindheit verbracht, von daher kenn ich die Ecke nur zu genau. Am Ufer finde ich einen kleinen Sandstrand, an dem ich anlege. Hier steige ich aus und nehme schnell das Boot auf. Ich gehe zügig zu einigen Büschen, die am Ufer stehen und lege dort das Boot kurz ab. Von weiten höre ich wieder die Rufe: "Stefanie, wo bist Du? Komm zurück." Entgeistert schaue ich in die Richtung. Ich kann es nicht glauben. Die muss das doch den kaputten Flamingo gesehen haben und vorher mein Bitten, dass sie zurückkommen soll. Ich schaue Richtung Übergang. Schemenhaft erkenne ich in der Dunkelheit eine Person an den Übergang fahren. Ebenso schemenhaft erkenne ich lange blonde Haare. Das wird Sandra sein. Eine Weile schaut sie in Richtung See, dann paddelt sie den Mühlengraben weiter. Ich bleibe noch etwas in meiner Deckung, bis sie ihrerseits hinter den dichten Büschen außer Sicht gerät. Wieder ruft sie meinen Namen. "Na da werden die Angler, die in dem Bereich sitzen, aber ihren Spaß haben", denke ich mir und nehme mein Boot wieder auf. Über eine Wiese gehe ich zu einem Rad- und Fußweg, der in die Siedlung führt. Am Ende des Weges ist eine Kirche. Dort gehe ich hin. Die Kirche ist ein 1960er Jahre Bau aus Beton und mit vielen Winkeln gebaut. Erwartungsgemäß ist um die Uhrzeit nichts los und etwas versteckt lege ich mein Boot ab. Ich trockne noch die restliche Feuchtigkeit ab und öffne die Ventile. Während die Kammern entlüften gehen meine Gedanken wieder zu dem Erlebten. Wieder muss ich weinen. Das mir so was passiert ist, kann ich kaum glauben. Und das schlimme ist, wenn ich genau nachdenke, ich bin immer noch verknallt in Sandra. "Wie geht das???" frage ich mich leise. Andererseits könnte es sein, dass ich heute dem Tod von der Schippe gesprungen bin. Und sie paddelt dahinten rum und sucht mich unter lautem Rufen, als wäre nichts passiert. Unter Tränen rolle ich das Boot zusammen und verstaue es anschließend in der Tasche. Auch alle anderen Utensilien verstaue ich. In der Nähe der Kirche ist eine Bushaltestelle, zu der ich jetzt hingehe. Der Bus kommt in fünf Minuten. In der Zwischenzeit versuche ich die verheulten Augen trocken zu legen. Dann kommt der Bus. An der nächsten Haltestelle steige ich schon wieder aus, um in die Straßenbahn umzusteigen. Die kommt auch recht bald. Nach knapp 10 Minuten bin ich zu Hause. Ich gehe in den Keller und lege mein Boot nochmal ausgerollt zum Nachtrockenen hin. Anschließend gehe ich in meine Wohnung. Im Treppenhaus ist es ziemlich ruhig, weil Lisa und Herbert mit Anne und Willi ein paar Tage unterwegs sind. Auch von den anderen lässt sich keiner blicken. Ich gehe in meine Wohnung. In der Küche setze ich mir Wasser für einen Tee auf. Licht mache ich nur ganz spärlich an, als ob ich schon was ahne. Nachdem der Tee fertig ist, gehe ich auf den Balkon und versuche mal in Ruhe einen Gedanken zu fassen. Nach einiger Weile höre ich leises Gestöhne. Ich höre genauer hin und bemerke, dass es aus Jochens Wohnung kommt. Einerseits nicht schlecht, weil er dann vielleicht nicht mehr im Treppenhaus rumschleicht, wenn ich ebenfalls dort bin, andererseits brauche ich das Gestöhne jetzt in meinem Zustand gar nicht. "Boah, wenn diese blöde Aktion vorhin nicht gewesen wäre, würde ich wahrscheinlich jetzt im siebten (Sex)-Himmel schweben", sage ich mir leise. Genervt gehe ich zurück in die Wohnung. Als ich meine Tasse in die Küche bringe, klingelt es an der Haustür unten. Vorsichtig öffne ich das Küchenfenster und schaue noch vorsichtiger runter. Mich trifft der Schlag. Da steht Sandra!!!
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
Kerstin
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Re: Blutengel

Post 138 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Boaaah ist das heftig. Vielen Dank für die Arbeit mit der tollen Geschichte.
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Stephanie
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Re: Blutengel

Post 139 im Thema

Beitrag von Stephanie »

Ja, ... da treffen gerade zwei ganz besondere Charaktere aufeinander...

Danke, dass es Dir gefällt.
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Stephanie
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Re: Blutengel

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Beitrag von Stephanie »

Liebesnacht mit Startschwierigkeiten

Ich schließe das Fenster vorsichtig. "Was mache ich denn jetzt?" denke ich mir. Ob sie nicht kapiert hat, was passiert ist? Das kann man doch gar nicht überspielen. Ich muss an die Aussage von Micha auf der Party bei Jens und Bernie denken, "Sie soll eine ganz dominante sein" sagte er damals. Da hat er wohl nicht ganz unrecht. Ich habe jetzt ein paar Möglichkeiten: 1)ich ignoriere ihr Klingeln, dann wird sie wahrscheinlich immer wieder hier auflaufen, 2)ich lasse sie rein, als wär nichts gewesen, das widerstrebt mir grade aber total, 3) ich zahle es ihr in gleicher Münze heim. Ich entscheide mich für die 3. Variante, nur wie? Während es immer mal wieder klingelt, suche ich in meinen Schränken. Plötzlich fällt mir ein noch verpackter Lackoverall mit Kapuze in die Hände. Schwach erinnere ich mich, wo der herkommt. Als ich anfing, mich weiblich zu sehen, haben einige Freunde mir das Teil zum Geburtstag geschenkt, mit einer zweifelhaften Begründung in Richtung Domina. Dass ich das damals doof fand, habe ich mir nicht anmerken lassen. Allerdings wusste ich nicht, das ich dieses Teil noch habe. Schnell habe ich eine Idee. Als erstes packe ich den Overall aus, dann ziehe ich mich bis auf BH und Höschen aus, anschließend ziehe ich den Overall an. Das geht auch recht gut, weil er sehr weich ist. Blöd ist nur, dass ich gleich anfange zu schwitzen in dem Ding. Dann setze ich die Kapuze auf. Die lässt nur die Augen und die Nase frei. Die Locken schiebe ich unter die Kapuze. Eine Augenmaske finde ich auch noch. Vorm Spiegel schaue ich mich an. "Wie man so was gut finden kann weiß ich auch nicht", sage ich leise, "aber vielleicht hilft es mir bei meinem Plan." Doof ist nur, dass es länger nicht mehr geklingelt hat. "Mist, alles umsonst, ist die wieder abgerückt", denke ich. Keine zehn Sekunden später klingelt es wieder, aber dieses Mal an meiner Wohnungstür. Auf dem Bildschirm an der Tür sehe ich, das Sandra da steht. Irgendwer muss sie reingelassen haben. Mein Herz beginnt wild zu klopfen. "Soll ich das jetzt machen? Oder nicht?" frage ich mich. Im Abstellraum sehe ich mehrere Bambusstäbe, mit dem ich normalerweise meine Pflanzen auf dem Balkon stabilisiere. Einen davon nehme ich. Dann mache ich im Schlafzimmer Licht an und auf dem Flur mache ich es aus.

Wieder klingelt es. Ich stehe hinter der Tür und mache sie auf, so dass Sandra mich nicht sehen kann. "Hallo?" sagt sie erstaunt. Jetzt springe ich hinter der Tür vor, schnappe ihre Arm und ziehe sie in die Wohnung. Ich schließe schnell die Wohnungstür und schiebe Sandra vor mir her ins Schlafzimmer. Panisch schaut sie mich an. Ich schiebe sie aufs Bett. Sie schiebt sich rückwärts, völlig angsterfüllt über das Bett, bis sie an der Wand nicht mehr weiterkommt. "Wer sind Sie?" fragt sie mit zittriger Stimme, "ich will nur zu Stefanie." "Du warst böse und musst bestraft werden", sage ich mit dunkler Stimme und halte den Bambusstab in ihre Richtung. "Was habe ich denn gemacht?" fragt sie voller Angst, "und wo ist Stefanie? Lassen Sie mich bitte in Ruhe." Tränen schießen ihr in die Augen. Mich überkommen grade ganz große Zweifel, ob das hätte machen sollen, vor allem, weil sie mich wohl gar nicht erkennt. Ich nehme die Kapuze ab, meine Locken springen sofort ins Freie. "Hier ist Stefanie "¦ ", sage ich, weiter komme ich nicht, weil Sandra grade komplett in Tränen ausbricht. Sie dreht sich auf den Bauch und legt ihren Kopf auf ihrem rechten Arm. Jetzt fängt sie auch noch laut an zu schluchzen. "Shit!" denke ich mir, "jetzt habe ich den Bogen wohl voll überspannt." Ich setze mich auf das Bettende. Sandra schluchzt immer noch. Nach ein paar Minuten öffne ich den Reißverschluss von dem komischen Overall und ziehe ihn aus. Ich gehe kurz ins Badezimmer und werfe das Ding in den dort stehenden Abfallbehälter. Dann geh ich zurück ins Schlafzimmer. Sandra heult immer noch völlig aufgelöst. Nach einer gefühlten Unendlichkeit beruhigt sie sich langsam und schluchzt leise. "Warum hast Du das gemacht, Stefanie?" fragt sie vorwurfsvoll, ohne den Kopf hochzunehmen, "ich hatte totale Angst." "Vielleicht kannst Du ungefähr nachvollziehen, welche Panik ich hatte, als ich völlig ausgeliefert und unbeweglich auf der undichten Flamingo Badeinsel lag", antworte ich leise mit möglichst neutraler Stimme, "gefesselt wollte ich jedenfalls nicht ertrinken." Sandra fängt wieder laut an zu weinen. Mir tut sie so leid und ich ärgere mich grade über mich selber, auch mir kullern die Tränen. Ich rutsche näher an sie heran. Sie weint, sie schluchzt, sie zittert. "Ich will Dich hier nicht festhalten", sage ich beruhigend, "wenn Du gehen möchtest, kannst Du gehen." Sandra beruhigt sich langsam. "Ich möchte hier bleiben", sagt sie leise, "ich habe das verstanden "¦ "¦ es tut mir leid Stefanie." Ich lege meine Hand vorsichtig auf ihren Rücken. "Ich wollte dir nur einen kleinen Schrecken einjagen", sage ich vorsichtig, "tut mit wirklich Leid, das Du so panisch warst. Das wollte ich so gar nicht." Sandra nickt leicht. Nach einiger Zeit beruhigt sie sich weiter und fragt: "Hast Du dieses schwarze Ding noch an?" "Nein, ich habe es ausgezogen und entsorgt", sage ich. Langsam dreht sich Sandra zu mir um und staunt, weil ich nur in Unterwäsche neben ihr sitze. "Das hatte ich drunter", sage ich leise. Sandra setzt sich hin und rutscht zu mir. Ich nehme sie in den Arm. Sie legt ihren Kopf auf meine Schulter. Vorsichtig streichele ich ihren Kopf. Langsam lässt ihr zittern nach. Auch ihr schluchzen hat aufgehört. Sie dreht ihren Kopf zu mir und schaut mich an. "Ist jetzt alles kaputt?" fragt sie leise. Ich drücke sie etwas stärker an mich heran und sage leise gehaucht: "Nein, "¦ "¦ wegen mir nicht." Dann ziehe ich sie langsam an meinen Mund und berühre ihre Lippen.

Dankbar nimmt sie den Kuss an. Wir lassen uns nach hinten fallen. Ich liege auf dem Rücken, während Sandra über mir ist. Ich schiebe mit den Händen ihr Shirt hoch und ziehe es ihr dann über den Kopf. Dazu lösen wir unsere Lippen. Sandra lächelt mich an. Meine Hände gleiten über ihren Rücken zum Po. Dann führe ich die Hände zum Verschluss ihrer Jeans und öffne sie. Dann ziehe ich ihr die Jeans aus und lasse sie neben das Bett fallen. Sandra zittert wieder, aber dieses Mal aus Vorfreude. "Stefanie", haucht sie leise und kommt wieder mit dem Mund heran. Ich ziehe sie leicht ran und küsse sie. Sandra legt sich auf mich drauf und dreht mich leicht zur Seite. Dann streichen ihre Hände über meinen Rücken, sie öffnet den Verschluss von meinem BH und zieht ihn mir aus. Im nächsten Moment streichelt sie meine Brust. Ein leichtes Stöhnen kommt über meine Lippen. Sandra löst den Kuss und lächelt mich an. "Sandra, ich zerspringe gleich", sage ich leise. Sandra lächelt und geht mit ihrem Kopf zu meinen Brüsten. Ganz vorsichtig küsst sie sie. Ein wunderschönes Gefühl läuft durch meinen Körper. Sandra schaut kurz hoch und sagt mit samtiger, leiser Stimme: "Entspanne Dich und fühle was auf Dich zukommt." Dann streicht eine Hand über den Bauchnabel und verschwindet in meinem Höschen. "Sandra, ich bin noch Jungfrau", sage ich lächelnd, "sei ein bisschen vorsichtig." Sandra nickt. Im nächsten Moment ist sie an meiner Vagina angekommen. Vorsichtig tastet sie sich vor, während ich langsam meine Beherrschung verliere. Sandra kniet sich vorsichtig hin und zieht mir das Höschen aus, während sie mich weiter zwischen den Beinen streichelt. Ich verliere völlig die Beherrschung, ich schreie meine Lust einfach raus und Sandra kitzelt immer neue Gefühle aus mir heraus. Nach einiger Zeit versuche ich Sandra zu bremsen. "Ich kann nicht mehr", keuche ich. Sie gibt mir einen dicken Kuss. Dann lächelt sie mich an. "Stefanie, es macht Spaß Dir zuzuschauen", sagt Sandra , "Du nimmst es so dankbar an." Eine kleine Freudenträne kullert über meine Wange. "Wie süß", sagt Sandra und fängt die Träne auf. Ich ziehe sie dicht an mich ran und halte sie fest. "Danke, Sandra", sage ich noch leicht aus der Puste, "ich wusste gar nicht, wozu ich fähig bin." "Süße Stefanie", sagt Sandra verträumt. Sie legt sich vorsichtig auf meinen Oberkörper und küsst mich. Meine Hände streichen über ihren Rücken. Ich löse den Verschluss von ihrem BH und ziehe ihn ihr aus. Anschließend streichele ich ihre Brust. "Die möchte ich gerne haben", sage ich voller Bewunderung. "Deine sind viel schöner, glaub mir", sagt Sandra. Dann legt sie sich auf die Seite und genießt das Streicheln. Leise schnauft sie. Ich drehe sie auf den Rücken und knie mich neben ihr hin. Ich beuge mich nach vorne und küsse sie, meine Hand sucht derweil den Weg nach unten. Ihr Höschen ziehe ich gleich aus. Dann küsse ich mich über ihre Brüste nach unten. Am Bauchnabel schaue ich kurz zu ihr hoch. Sandra zittert leicht und schaut mich erwartungsvoll an. Ich zwinkere ihr zu und küsse weiter. Als ich an ihrem Venushügel ankomme, spreizt sie die Beine. "Mach bitte ganz langsam", haucht Sandra inbrünstig, "ich möchte jeden Millimeter genießen." Ihrem Wunsch komme ich nur zu gerne nach. Sandra stützt sich mit ihren Armen hinten ab und schaut zu mir zu, wie ich mich langsam vorarbeite. Ihr Schnaufen wird stärker, dann lässt sie sich mit einem laut gestöhnten "Stefaniiiiiie" nach hinten umfallen und lässt ihren Gefühlen und ihrer Lust freien Lauf. Sie windet sich und schreit mehrmals ihre Lust laut heraus. Nach einiger Zeit Signalisiert sie mir durch vorsichtiges Drücken ihrer Oberschenkel, das sie genug hat. "Komm bitte hoch zu mir, Du süßer Engel", sagt sie noch schnaufend. Ich lege mich neben sie. Sandra zieht mich ran und küsst mich heftig. "Stefanie, das war so schön", sagt sie, "Du bist so zärtlich." Ich schaue sie lange an. "So was Schönes wie eben, habe ich noch nie erlebt", sage ich dann zu ihr. "Ich auch nicht", sagt Sandra, "ich habe dich so lieb." "Ich hab Dich auch lieb", sage ich. Wir bleiben lange nebeneinander lieg und halten uns fest. Immer wieder küssen wir uns.

"Wie spät ist es eigentlich?" fragt Sandra. "Gleich halb eins", antworte ich, als ich erstaunt auf die Uhr schaue, "wird eine kurze Nacht." "Hm, ich muss um halb Neun in der Firma sein", sagt Sandra, "und andere Kleidung brauche ich dann auch. Aber ich möchte gerne hier bleiben heute Nacht." Ich hätte Dich auch nicht weggelassen", sage ich grinsend. "Ach Du süßes Ding, Du", sagt Sandra verträumt. "Reicht es, wenn wir um sieben aufstehen?" frage ich, "ich mache was zu futtern, während Du Dich frisch machen kannst. Dann müsstest Du noch genug Zeit haben, schnell nach Hause zu fahren und dich umzuziehen." "Ja, das passt, so machen wir das", sagt Sandra. Ich stelle noch einen Wecker, dann hole ich eine Decke und lege sie über Sandra. Anschließend schlüpfe ich zu ihr. Sofort nimmt sie mich in die Arme. Ich halte sie ebenfalls fest. Wir schauen uns eine Weile an, bis uns der Schlaf erwischt.
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Stephanie
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Beitrag von Stephanie »

Nächster Tag

Ich wache am Morgen auf und schaue in die funkelnden Augen von Sandra, die ebenfalls grade wachgeworden ist. "Guten Morgen, süße Stefanie", sagt sie. "Guten Morgen, mein Engel", sage ich. "Ach Stefanie", seufzt Sandra und gibt mir einen Kuss. Beiläufig fällt Sandras Blick auf die Uhr. "Huch, haben wir den Wecker überhört?" sagt sie, "es ist kurz vor halb acht." "Hopalla", sage ich, "jetzt aber hurtig." "Das wird aber eng, ich muss ja noch nach Hause", sagt Sandra, "wegen meiner Kleidung." "Ich glaube ich könnte Dir helfen", sage ich, "geh mal ruhig ins Badezimmer." Ein wenig irritiert schaut sie schon, dann geht sie ins Badezimmer. Ich öffne meinen Kleiderschrank und hole ein Kleid heraus. Damit gehe ich zum Bad. Ich klopfe und frage: "Darf ich reinkommen?" Sandra lacht. "Natürlich, Stefanie", sagt sie. "Ich bin halt so erzogen worden", sage ich lächelnd. "Alles gut", sagt Sandra. "Du schau mal, ich habe hier ein dunkelblaues Etuikleid, was mir um Längen zu klein ist", sage ich und zeige ihr das Kleid, "obwohl da 44/46 im Etikett steht." "Vermutlich falsch eingenäht", sagt Sandra, "zeig mal her." Sie hält sich das Kleid an. "Das könnte passen, ich versuche es mal", sagt sie dann. Ich gehe in die Küche und bereite ein kleines Frühstück vor. Sandra kommt dazu. "Kannst Du mir mal den Reißverschluss hinten zu machen?" fragt mich Sandra. "Na klar", sage ich und tue das. Dabei kann ich es nicht lassen sie im Nacken zu streicheln. Sandra wiegt sich leicht und sagt genießerisch "mmh". Ich schaue sie an. "Sieht gar nicht schlecht aus", sage ich. Sandra geht zu dem Spiegel im Flur und schaut sich an. "Perfekt", sagt sie dann, " ganz schlicht, genau das Richtige für das Büro." Ich schaue sie verträumt an. Sandra lächelt. "Was ist?" fragt sie erwartungsvoll. "Du hast die richtige Kleiderfigur", sage ich, "du wunderschöne Frau. Meine Güte, bin ich verliebt in Dich." "Ich bin auch richtig doll verliebt, "sagt Sandra lächelnd, "jetzt musst Du aber noch ins Bad." "Ich habe ja noch etwas mehr Zeit, Hauptsache, Du kommst pünktlich", sage ich. "Nix da, wir fahren zusammen", sagt Sandra lächelnd. "Na gut. Dann lege ich mal einen Turbo-Waschgang ein", sage ich grinsend, "Du kannst ja schon mal Frühstücken." Ich verschwinde im Bad. Als ich danach in die Küche komme, hat Sandra ein paar Toastscheiben fertig belegt. "Du weist aber auch, wie Du Dich mit einem Kleid in Szene setzen kannst", sagt sie lächelnd. Ich trage ein Dunkelblaues Skaterkleid mit kurzen Ärmeln. "Ich bin so glücklich, dass es mit uns dann doch noch geklappt hat", sagt Sandra erfreut. Bevor ich mich setze, gehe ich zu ihr hin und küsse sie. "Sandra ich bin deswegen auch sehr glücklich", sage ich.

Ich setze mich hin und nehme mir ein Brot. Sandra hat Tee gekocht und schon eingeschenkt. Beiläufig schaue ich auf mein Handy. "Ach herrje, Katja habe ich ganz vergessen", sage ich. "Habt ihr regelmäßig noch Kontakt?" fragt Sandra. "Na ja erst wieder, seit sich Torben, der Sohn von Jens wieder gemeldet hat", antworte ich und erkläre ihr die Hintergründe. "Ach stimmt, das habe ich so am Rand mitbekommen", sagt Sandra. "Ich rufe sie nachher in einer Pause an", sage ich. "Kannst Du aber auch jetzt machen", sagt Sandra, "ein paar Minuten haben wir ja noch." "Na gut", sage ich und wähle ihre Nummer. Sie geht auch gleich ran. "Huhu Katja", begrüße ich sie, "darf ich auf laut stellen, Sandra sitzt neben mir." "Huhu Steffi, na klar, kannst Du gerne machen", sagt Katja lachend, "das erklärt auch, warum Du Dich gestern nicht mehr gemeldet hast." "Huhu Katja", sagt Sandra. "Huhu Sandra, schön, das ihr es geschafft habt ein Paar zu werden", sagt Katja erfreut. "War aber auch eine schwierige Geburt", sagt Sandra, "aber das können wir gerne ein anderes Mal ausführlich erzählen." "OK", sagt Katja, "ich bin gespannt." "Ich habe jetzt noch gar nicht auf den Tracker geschaut, gibt es etwas neues von unserem Beobachtungsobjekt?" frage ich grinsend. "Du hast nichts verpasst, er wieder das Gleiche gemacht, wie vorgestern", antwortet Katja, "wir können ja heute Abend noch mal schauen." "So machen wir das", sage ich, "wir müssen auch so langsam los." "Tschüss ihr beiden Süßen", sagt Katja. "Tschüss Katja", sagen Sandra und ich gleichzeitig. Wir stellen noch schnell unsere Sachen weg und verlassen dann die Wohnung. Auf dem Weg zu Sandras Auto frage ich sie: "Hast Du noch andere Schuhe irgendwo?" Sie trägt immer noch die flachen Schuhe von gestern. "Ja klar keine Bange, ich habe bei mir am Schreibtisch immer ein Paar blaue und schwarze Pumps stehen", sagt Sandra, "eine Jacke habe ich da auch." Dann kommen wir an Sandras Auto an. Ich mache große Augen. Wie jetzt? Einen Audi Q7? "frage ich erstaunt. "Na klar, Frauen brauchen auch Potenzverstärker", sagt Sandra grinsend. Ich schaue sie mit leicht offenen Mund staunend an. "Hihi, Stefanie ist sprachlos", sagt Sandra flaxend und steigt ein. "Ich glaube langsam, das schaffst Du auch noch öfter bei mir", sage ich und steige ebenfalls ein. Sandra startet den Wagen und fragt: "Wie lange braucht man von hier?" "Zehn Minuten maximal", antworte ich. "OK, passt!" sagt Sandra und beschleunigt den Wagen zügig. Bald sind wir am Werk. "Ich fahr Dich noch kurz rum", sagt Sandra. "Ich kann aber auch den Rest zu Fuß gehen", sage ich. "Nee ist schon OK so", sagt sie grinsend. "Alle sollen sehen, dass wir ein Paar sind, was?" feixe ich. Sandra schaut mich kurz an und sagt dann lächelnd: "Genau!" Sandra hält natürlich vor dem Haupteingang, wo auch ein Pavillon für die Raucher steht. Dadurch dass es bei uns versetzte Pausen gibt, stehen dort einige Leute. Und die schauen natürlich hin, als wir vorfahren. Sandra hält an. "Tschüss mein süßer Engel", sagt Sandra und gibt mir einen Kuss. "Spätestens in der Mittagspause sehen wir uns?" frage ich. "Auf alle Fälle", sagt Sandra. Ein Abschiedsküsschen noch, dann steige ich aus. Gefühlte 100 Augenpaare schauen zu uns rüber. Ich hole noch meine Handtasche aus dem Auto, dann sage ich zu den Leuten: "Frauen stehen halt auf dicke Karren!" Ich höre noch Sandra kichern, dann mache ich die Tür zu. Sandra fährt zügig los. Ich winke hinterher. Ein Kollege spricht mich an. "Äh, seid ihr ein Paar?" fragt er. Ich nicke und zwinkere ihm zu. Dann gehe ich zur Tür und gehe rein.

Im Büro werde ich natürlich gleich von den Kollegen angesprochen. "Na Steffi, wieder verschlafen?" fragt Andreas. "Ja, hm, nöö, vielleicht ein bisschen", antworte ich gespielt unschlüssig. Kurz danach kommt Ulrich rein. "Also, da wird unsere Steffi von dem blonden Engel drüben aus der Bank in einem großen Auto direkt vor die Halle gefahren"¦", sagt er und tut erstaunt. "Und obendrein sind der blonde Engel und eure Steffi jetzt auch noch ein Paar", unterbreche ich ihn grinsend, "nur mal so zur Info. Bevor es über den Flurfunk kommt." Jetzt ist Ulrich erstaunt, fasst sich aber gleich wieder. "Hat es endlich geklappt!" kommentiert er. Ich nicke lächelnd. "Und habt ihr auch , .. äh"¦", fragt er und macht mit der Faust eine kleine Schiebebewegung. "Sex gehabt?" frage ich gespielt, "nein, nicht vor der Hochzeit!" Ulrich schaut mich erstaunt an, während ich zu meinem Platz gehe. Ulrich schaut mir hinterher, dann winkt er übertrieben mit der Hand ab. Ich grinse ihn an. Bis zur Mittagspause verläuft der Tag normal. Kurz nach zwölf kommt von Sandra eine Nachricht: "Ich gehe jetzt mit meinen Kolleginnen in Richtung Kantine. Wir halten ein paar Plätze frei." "Alles klar", schreibe ich zurück. Ich stehe von meinem Platz auf und schaue zu den anderen. "Kommt ihr mit in die Kantine?" frage ich. "Ey, sonst frage ich das immer", antwortet Ulrich auf seine flaxende Art. "Na ja, Ok, aber ab jetzt steuert mich Sandra", antworte ich grinsend. Ulrich schüttelt übertrieben den Kopf und schaut mich an. Ich zucke mit den Schultern. "Na dann los", sagt er und steht auf. Kurz bevor wir in die Kantine gehen sage ich: "Wenn sich gleich zwei Leute total verliebt anschauen und nicht mehr rational denken können, dann ist das durchaus normal und völlig beabsichtigt." "Du machst mich fertig", sagt Ulrich und hält für uns die Tür auf. Ich halte Ausschau nach Sandra und entdecke sie auch gleich. Sie winkt mir zu, ich winke zurück. Plätze hat sie auch genug freigehalten.

Als wir dann zu den Tischen gehen, kann sich Ulrich natürlich nicht zurückhalten und spricht Sandra an: "Junge Frau, was haben Sie eigentlich mit unserer Steffi gemacht?" Sandra erkennt den Flax und sagt: "Ich heiße Sandra und wir können uns gerne Duzen." Ulrich ist etwas sprachlos. "Die ist ja genauso frech, wie Du", sagt er dann erstaunt zu mir. Ich nicke langsam und mache die Augen groß. Ulrich scheint mich erstaunt an. "Komm wir setzen uns erstmal" sage ich grinsend. Nachdem wir sitzen sagt Sandra: "Um auf deine Frage zurückzukommen, was ich mit Stefanie gemacht habe; ich habe sie um den Finger gewickelt." Ulrich schaut erst zu Sandra, dann zu mir. Ich nicke wieder so langsam wie eben, mit großen Augen. Dann sagt Sandra: "Aber mehr verraten wir nicht." Meine anderen Kollegen grinsen. "Ihr macht mich fertig", sagt Ulrich noch grinsend. Nach dem Essen gehen wir gemeinsam raus. "Was machst Du heute noch?" fragt mich Sandra und schaut erwartungsvoll. "Ich habe ein volles Programm heute", antworte ich, "vor der nächsten Turnstunde mit Dir im Bett"¦" Weiter komme ich nicht, weil Sandra sich kringelig lacht. "Schöner Ausdruck,", sagt sie dann. Ich lächele sie an. "Also", nehme ich den Faden wieder auf, "zuerst muss ich bei der Spedition noch einen neuen Mietvertrag machen, dann muss ich noch mal klären, wann wir mit dem Teich auspumpen anfangen und dann haben wir abends noch üben mit der Band." "Spedition? Teich auspumpen? Üben mit der Band?" fragt Sandra erwartungsgemäß. Ich kläre sie natürlich auf. "Das ist ja ein Ding", sagt sie, "wo ist denn die Spedition? Und wo übt ihr?" Auch das erkläre ich ihr. "Du kannst gerne dort vorbei kommen", sage ich, "Du bist herzlich willkommen. Die Jungs von der Band freuen sich mit Sicherheit auch." "Cool Stefanie, da komme ich hin", sagt Sandra begeistert. "Bis dann, meine Sandra", sage ich. Nach Feierabend fahre ich mit der Straßenbahn nach Hause und steige gleich auf das Auto um. Dann fahre ich zu Spedition.
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Die Verwalterin in voller Aktion

Unterwegs auf der Stadtautobahn überlege ich, ob ich noch mal bei dem Sonderpostenladen anhalte und nach einem Ersatz für Sandras Flamingo schaue. "Die haben ja immer mal Luftis da", denke ich mir. Ein bisschen Zeit ist noch, also fahre ich von der Autobahn ab. Der Laden liegt gleich neben der Abfahrt. Zielstrebig gehe ich zu den Regalen mit dem Poolzubehör. Schnell werde ich fündig und finde was passendes. "Cool, das ist der, den Jens und Bernie bei der Feier auch hatten", denke ich mir, "stabile Folie, und ziemlich groß." Genau richtig, für Sandra und mich. Sandra ist nun auch nicht grade klein. Ich schaue noch kurz, was es noch gibt. Dann sehe ich ein Teil, was ich nur aus dem Internet kenne. "Cool, die Pickup Truck Badeinsel", denke ich. Ohne groß zu überlegen, lege ich das Ding auch noch in den Wagen. Die ganze Zeit, wo ich in den Regalen suche, beobachtet mich immer wieder ein Mann, der ebenfalls in der Regalreihe steht. Ich mache mich auf den Weg zur Kasse. Da spricht der mich recht unverfroren an. "Na, das muss ja eine Augenweide sein, Sie auf so einer Badeinsel im Bikini zu sehen." Ich lächele ihn an und sage trocken: "Ist es, mein Herr, ist es." Ich gehe weiter und dreh mich noch mal um. Sprachlos steht der Herr da. Als ich außer Sichtweite bin muss ich leise kichern. Ich staune nur wieder selber über mich, wie locker ich auf Anmache reagiere. Ich verlade meine "Beute" im Auto und mache wieder auf den Weg.

Ich komme auf dem Gelände der Spedition an. Mein Onkel ist auch schon da. "Na Neffin? Du wirst aber auch immer hübscher", begrüßt er mich. "Hallo Onkelchen", sage ich lächelnd, "Danke für das Kompliment." Wir plaudern noch ein wenig. Kurz danach kommt der bisherige Pächter, dann erscheinen auch die neuen Interessenten, ein jüngeres Paar. Wir begrüßen uns und stellen uns vor. Mein Onkel lässt mich machen und schaut zu. Er greift nur ein, falls ich mal irgendwo hänge. Das hatten wir vorher abgesprochen. Nach den organisatorischen Sachen gehen wir zusammen in die Lagerabteilung. Die neuen schauen erstaunt. "Das ist ja größer, als ich dachte", sagt er erstaunt. Seine Partnerin staunt ebenfalls. Ich gebe noch einige Erklärungen. "Ist es hier trocken?" fragt sie. "Ja und im Winter halten wir die Temperatur konstant auf 6 — 8-°C", sage ich. "Das ist ideal", sagt er wieder, "wir würden hier Holz lagern wollen, sowohl unbearbeitet, als auf fertig verarbeitet zu Möbeln." "Klingt spannend", sage ich. "Ja, wir haben eine kleine Möbeltischlerei", sagt sie, "wir verarbeiten nur natürliches unbehandeltes Holz." "Hey super", antworte ich, "dann könnten wir zum Schreibkram kommen, wenn keine Frage sind. Ansonsten könnt ihr mich immer kontaktieren." "Ja gerne", sagen beide. Wir gehen ins Büro und erledigen den Schriftkram. Nebenbei höre ich ein Knirschen von draußen. Mein Onkel horcht auch kurz auf. Aber wir schenken dem keine weitere Beachtung. Nachdem alle Verträge klar sind, bedanken mein Onkel und ich uns bei dem vorherigen Pächter. Die neuen Pächter begrüßen wir natürlich auch. Wir gehen zusammen nach draußen. Mittlerweile ist Giovanni auch erschienen. "Cheffe, ich kriege das Tor nicht auf", sagt er verzweifelt. Ich gehe hin und schaue nach. "Kann ja auch nicht gehen, so verbeult, wie das ist", sage ich. Giovannis Gespann steht vor dem Tor. Ich schaue genauer hin. Mein Onkel und die neuen kommen dazu. "Aha, jetzt wissen wir, was da vorhin geknirscht hat", sagt mein Onkel. "Ische "˜abe keine Ahnung", sagt Giovanni. "Na ja, wenn man genau hinschaut, dann sieht man, das die Delle auf Höhe deines Anhängers ist", sage ich. Giovanni streitet aber ab. Er holt gefühlte tausend Gründe heraus, warum er das nicht war. Währenddessen kommt ein kleiner Trecker neben dem Gebäude um die Ecke. Thomas aus der Werkstatt sitz drin. Hintendran hat er die große Pumpe. Alle, bis auf meinen Onkel schauen erstaunt. Kurz hinter Thomas kommt Jürgen in dem kleinen Schaufelbagger um die Ecke. Ich bin noch verwunderter. Beide steigen aus. "Hallo Cheffin", sagt Jürgen. Sie sehen mir meine Verwunderung an. "Wir haben mal ein wenig gebuddelt, am Bootshaus", sagt Thomas grinsend. "OK", sage ich erstaunt. Mein Onkel grinst. "Habe ich in Auftrag gegeben", sagt er dann noch. "Na gut ich schaue nachher mal hin", sage ich. Jürgen und Thomas schauen auf die Delle im Tor. "Das schöne ist, hier gibt es immer was zu tun", sagt Jürgen grinsend. Ich stelle die neuen Pächter vor und kläre sie über die Werkstatt auf. In dem Zusammenhang erwähne ich auch kurz den Übungsraum. Die neuen Pächter sind begeistert.

"Wir haben doch noch Ersatzsegmente für die Tore hier, oder?" frage ich in die Runde. "Ja hinten am Anbau", sagte mein Onkel. Die neuen Pächter verabschieden sich erstmal. "Vielleicht bringen wir schon mal die ersten Teile heute Abend hierher", sagt er. "Alles klar", sage ich. Ich gehe mit meinem Onkel, Jürgen und Thomas zu dem Anbau. "Hier liegen ja noch genug Segmente herum", sage ich, "das erledige ich gleich", sage ich und schaue Thomas und Jürgen erwartungsvoll an. "Nee, nee Frollein, das machst Du aber nicht alleine", flaxt Jürgen. "Und ich hole mal Deinen Werkstattwagen, Steffi", sagt Thomas und geht zur Werkstatt. "Hä?" frage ich verdutzt, "Werkstattwagen?" Thomas kommt zurück und schiebt tatsächlich einen Werkstattwagen vor sich her. "Guck, da steht Stefanie Boe drauf", sagt Thomas und zeigt auf das Namenschild. Ich bin völlig erstaunt. Mein Onkel klärt mich auf. "Habe ich auch in Auftrag gegeben", sagt er, das ist zum Teil Werkzeug von mir, aus meinem Werkzeugkoffer, der hier auch stand." "Bitte schön, Schlosser-Steffi", sagt Jürgen grinsend. "Danke", sage ich etwas verdattert. Ich schnappe mir den Wagen und gehe zum kaputten Tor. Giovanni ist dabei, seinen Anhänger zu entladen und fädelt sich umständlich durch die Nebentür. "Steffi, wieviel Segmente sollen wir holen?" fragt Thomas. "Moment", sage ich und zähle "Vier sind verbogen, bringt mal eins mehr mit." Ich gehe durch die Tür und schaue von innen auf die Torführung. Jürgen und Thomas kommen dazu. "Solche Tore haben wir bei uns in der Firma auch", sage ich, "die Führung kannst Du von innen lösen und außen dann wegklappen." Ich hole mir eine Knarre mit passender Nuss und löse die unteren Schrauben. "Reicht schon, Steffi", höre ich von draußen. Ich gehe raus und schaue um die Ecke. Jürgen und Thomas haben schon die ersten kaputten Segmente herausgezogen. Ich helfe ihnen dabei. In der Zwischenzeit sind Tom und Micha angekommen und kommen zu uns herüber. "Ist schon soweit?" frage ich die beiden. "Nein, wir sind nur heute etwas früher da", sagt Tom. Und dann schauen sie uns gespannt zu. Wir fädeln mittlerweile die neuen Segmente ein. "Fertig", sagt Jürgen, nachdem das Abschlusssegment eingefügt ist. Thomas klappt die Führungen ran und ich verschraube sie wieder von innen. "Hier schraubt die Cheffin mit", sagt Thomas grinsend, "wie früher, mit deinem Onkel." Liegt in der Familie", sage ich grinsend. "Toll", sagt Tom staunend. Jürgen betätigt den Schalter für das Tor. Problemlos geht es auf. Ich schaue Giovanni an. "Jetzt kannste wieder rein", sage ich lächelnd. Etwas betreten schaut er mich an. "Und bist Du nicht vielleicht doch ein klein bisschen dagegen gefahren?" frage ich. Peinlich berührt nickt er. "Was kostet mich das?" fragt er leise. Jürgen grinst. "Eine Pizza aus deiner Pizzeria?" fragt er. Über Giovannis Gesicht huscht ein Lächeln. "Isch bringe euch nachher Leckereien aus Pizzeria", sagt er dann. "So regeln wir das hier", sagt mein Onkel grinsend. Bevor ich meinen neuen Werkstattwagen zurückbringe, sagt mein Onkel noch: "Also Neffin, das war gut, mit der Übergabe vorhin, sehr souverän." "Danke schön", sage ich, dann frage ich: "Und was war das für ein Arbeitseinsatz am Bootshaus?" "Komm mit wir zeigens Dir", sagt Jürgen. Mein Onkel verabschiedet sich und wir drei gehen runter zum See. "Ach, das ist ja cool, ihr habt den Sand aus dem Haus und der Rinne gebuddelt, das ist ja heiß", sage ich erfreut. "Ja, wir wollten unbedingt die Pumpe noch mal testen", sagt Thomas. "Danke schön", sage ich immer noch erfreut. Dann gehen wir wieder hoch. Ich nehme den Werkstattwagen und schiebe ihn zur Werkstatt. Jürgen zeigt mir dann noch, wo ich ihn abstellen kann, dann wasche ich mir ausgiebig die Hände. Ich schaue auf die Uhr. "Das ist ja ein Timing", sage ich, "kurz vor sechs, da geht ja gleich das Üben los." "Na dann aber hoch mit Dir", sagt Jürgen grinsend.
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ExuserIn-2021-04-19
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Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Hallo liebe Steffi,

ich wünsche dir noch ein frohes neues Jahr. Ich hoffe, es geht dir gut, hab lange nicht von dir gehört.

Ach ja, die Katja ist startbereit, was das Outfit betrifft. :)
DSC03993.JPG
Ganz liebe Grüße.
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Re: Blutengel

Post 144 im Thema

Beitrag von Stephanie »

Katja hat geschrieben: Di 5. Jan 2021, 22:37 Hallo liebe Steffi,

ich wünsche dir noch ein frohes neues Jahr. Ich hoffe, es geht dir gut, hab lange nicht von dir gehört.

Ach ja, die Katja ist startbereit, was das Outfit betrifft. :)


Ganz liebe Grüße.
"Flieger, grüß mir die Sonne..."

Huhu Katja,

ebenfalls ein frohes, neues Jahr und vor allem Gesundheit. Bei mir ist alles gut, danke der Nachfrage. (moin)
Ja, OK, ich bin ein wenig im Verzug mit Fortsetzungen, ich wollte eigentlich schon mehr geschafft haben.

Dein Outfit ist natürlich der Hammer (yes) , ich fürchte nur, dass das den Flugbetrieb einstellen könnte. :mrgreen:

"... grüß mir die Sterne und grüß mir den Mond..."

Auch ganz viele liebe Grüße
Stephanie
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Re: Blutengel

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Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Stephanie hat geschrieben: Do 7. Jan 2021, 19:13 ich bin ein wenig im Verzug mit Fortsetzungen, ich wollte eigentlich schon mehr geschafft haben.
Liebe Steffi, das sollte kein Drängeln sein, nur ein kleiner Gruß. Lass dir Zeit, gut Ding will Weile haben. (dr)
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fritzi
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Re: Blutengel

Post 146 im Thema

Beitrag von fritzi »

Hallo Stephanie,
Alles Gute im neuen Jahr für dich.
Ich habe deine Geschichte auf einen Rutsch gelesen und hoffe das sie weitergeht, da noch einiges erzählt werden kann.
LG Fritzi
ExuserIn-2021-04-19
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Re: Blutengel

Post 147 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

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Re: Blutengel

Post 148 im Thema

Beitrag von Karla »

Vom Nordpol zum Südpol ist nur ein Katzensprung-
wir fliegen die Strecke BEI JEDER WITTERUNG - ist schon ambitioniert!
Grenzenlose männ(sch)liche Selbstüberschätzung!
EXTRABREIT und EISBRECHER haben dies daher auch wieder aufgenommen.
Wenn dies Lied HEUTE bei einigen zum Nachdenken führt, dann paßt es.

LG Elly
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Re: Blutengel

Post 149 im Thema

Beitrag von Stephanie »

Übungsabend

Als ich oben im Raum an komme, sind alle bis auf Tom da. Und zwei Frauen sitzen dort auch. Ich stutze kurz. Die beiden Frauen lächeln, die eine kommt auch gleich auf mich zu. Sie hat lange leicht gewellte, schwarze Haare. "Hallo, ich bin Samantha, die Frau von Carlos", sagt sie. Die andere Frau kommt auch dazu. "Und ich bin Cordula, die Frau von Micha", sagt sie dann. "Ok, angenehm, Stefanie", sage ich freundlich lächelnd, "schön, auch mal die besseren Hälften kennenzulernen." "Na ja ein wenig neugierig sind wir schon auf die "Neue"" sagt Samantha. Cordula nickt. "Und? Ich hoffe ich habe euch nicht enttäuscht", sage immer noch lächelnd. "Auf keinen Fall", lacht Cordula. Micha kommt dazu. "Samantha und Cordula machen nebenbei das Administrative, das Management für die Band", sagt er dann. "Genau", sagt Samantha, "deswegen sind wir auch hier." "Wir haben wegen des Schützenfestes ja nochmal nachverhandeln müssen, da ihr jetzt zu sechst seid", sagt Cordula. "Und gab es Einwände?" fragt Frank. "Erst waren sie zurückhaltend, aber als wir dann sagten, das eine Frau dabei ist, haben sie zugestimmt", sagt Samantha. Ich grinse. "Wer waren die denn?" frage ich, "ich kenne ja fast noch das ganze Dorf." Sie nennt mir die Namen. Ich muss wieder grinsen. "Habt ihr meinen Namen genannt?" "Ja, das führte aber zu keiner Reaktion", antwortet Samantha. "Na, dann haben die das noch nicht realisiert", sage ich lächelnd, "das wird dann doppelt interessant." Samantha lächelt ebenfalls. "Du bist ja ziemlich taff", sagt sie dann. "Wir würden gerne noch dableiben", sagt Cordula, "mal hören, wie die "neue" klingt". Ich lache. "Ihr sein aber auch gut drauf", sage ich. "Na ja Micha hat ja einiges erzählt", sagt Cordula dann. Samantha nickt. "Ich bin auch Mega-Neugierig", sagt sie dann.

"Wo ist denn Tom eigentlich?" frage ich, "ich habe ihn doch vorhin schon gesehen." Frank grinst. "Hast Du es noch nicht mitbekommen?" fragt er heimlich tuend. Ich schüttele ahnungslos denn Kopf. "Tom hat unten in der Werkstatt ein Mädel kennengelernt, bzw. sie kam immer mal hoch, wenn er hier alleine geübt hat", sagt Frank. "Ach ist ja niedlich", sage ich, "und wer ist sie?" "Antje heißt sie", antwortet Frank. "Ach die kleine mit den kurzen roten Haaren und den lustigen Sommersprossen", sage ich, "das ist ja schön." Mich beruhigt das doppelt, weil Tom sich ja anscheinend auf der Party und danach in mich verguckt hat. Und ich bin ja nun mit Sandra zusammen. Kurz danach erscheint Tom. ""˜Tschuldigung, hat etwas länger gedauert", sagt er grinsend. "Ist schon OK, ich freu mich für Dich", sage ich lächelnd. "Ihr habt gleich wieder geplappert", sagt Tom gespielt entrüstet zu den anderen. Micha zuckt grinsend mit den Schultern. "Steffi, wir hatten letztes Mal einige Stücke von weiblichen Interpreten, die Du ja toll rübergebracht hattest", sagt Micha, "ich hätte da noch eine." "OK, und wer, mit welchem Lied?" frage ich. Micha druckst etwas herum, dann sagt er vorsichtig: "Cyndi Lauper, I drove all Night?" Mir läuft ein Schauer über den Rücken. "Huh, da hast Du mich aber erwischt", sage ich. "Nicht gut?" fragt Micha. Die anderen schauen mich erwartungsvoll an. "Doch total gut", sage ich "ist eins meiner Lieblingslieder." "Wollen wir das mal versuchen?" fragt Frank. Ich nicke. "Wir spielen es erstmal an", sagt Micha. Ich sitze mit Gänsehaut und höre zu, in Gedanken singe ich mit. Dann stehe ich auf und postiere mich am Mikro. Die Jungs hören auf zu spielen. "Bereit, Steffi?" fragt Micha. "Ja, ihr auch?" antworte ich zurück. Sie nicken. Tom startet mit den Drums, danach steigt Frank mit seinen Keyboards ein. Ich halte den Kopf unten und habe die Augen zu. Dann fange ich an zu singen: "I had to escape, the City was sticky and cruel"¦ ." Ich singe so weiter, bis zum Refrain, dann schaue ich hoch. Die Jungs schauen erstaunt bis erfreut zu mir rüber. Dann erblicke ich Sandra, wie sie staunend in der Tür steht. Prompt versinge ich mich kurz, rappele mich aber gleich wieder, allerdings habe ich jetzt eine leichte Erregung in der Stimme. Ich nehme das Mikro aus dem Ständer und gehe langsam zu ihr hin. Sie kommt ein wenig auf mich zu. Ich strecke ihr meine Hand entgegen, die sie sofort annimmt. Im nächsten Moment umarmt sie mich. Sie zittert ganz leicht. Am Ende des Liedes gehe ich beim Refrain mit der Stimme nach oben. Sandra drückt mich noch stärker. Nach dem wir das Lied beendet haben, höre ich sie leicht schniefen. Ihren Kopf hat sie ganz dicht an meinen Hals gelegt. "Juhu, Sandra und Steffi sind endlich ein Paar", höre ich Tom sagen. Alle anderen im Raum fangen an zu klatschen. Sandra löst ihren Kopf von meiner Schulter und schaut mich kurz an, um mir gleich einen ihrer Wahnsinnsküsse zu geben. Während wir uns küssen, klatschen die andren begeistert weiter. Sandra löst den Kuss und schaut mich mit leicht verheulten Augen an. Meine Augen sind ebenfalls feucht. "Stefanie, das ist gemein", sagt sie dann gespielt entrüstet, "einfach so eins meiner Lieblingslieder zu spielen." Ich lächele sie nur an, mir fehlen grade die Worte. "Das war vielleicht schön gesungen", sagt Sandra dann noch. Ich gebe ihr einen zarten Kuss auf die Wange.

"Ach ist das schön, dass es endlich bei euch gezündet hat", sagt Alex, "ich freue mich für euch." Dann klatschen sie noch mal. "Danke", sagen Sandra und ich lieb. Samantha und Cordula stellen sich auch noch mal vor. Sandra setzt sich zu den beiden. Ich schaue sie die ganze Zeit an. Dann schaue ich wieder zu den Jungs. "Was mir an der Playlist fürs Fest aufgefallen ist, es sind kaum diese üblichen Schützenfest-Lieder dabei", sage ich, "so "er gehört zu mir" oder "Santa Maria" oder diese ganzen deutschen Schlager." Micha grinst. "Das haben wir als Notreserve", sagt er, "meistens liegen wir mit unserer Playlist ganz gut." "Wir sind halt etwas anspruchsvoller", sagt Frank grinsend, "Hauptsache es ist für die Leute tanzbar." "Alles klar", sage ich, "Schützenfest-Walzer und Einheitsschritt reicht den meisten ja." "Kannst Du etwas mehr an Tänzen?" fragt Sandra. "Ja, Tanzschule bis Goldkurs, danach im Tanzkreis", sage ich etwas zögerlich, "Standard und Latein Tänze, sowie Disco-Fox und Rock"™n"™Roll." "Genial", sagt Sandra. "Ich hätte auch noch ein Lied im Kopf", sage ich, "könnt ihr "Linger" von den Cranberries?" "Natürlich", sagt Carlos und schaut zu seiner Frau. Samantha bekommt grade feuchte Augen. "Die Lieblingslied?" frage ich. Samantha nickt nur. Die Jungs fangen mit dem Intro an, während ich am Mikro auf meinen Einsatz warte. Als ich anfange zu singen, fängt auch Samantha an zu singen, kurz darauf steigt Sandra mit ein und dann Cordula. Langsam gehe ich zu den dreien. Beim Refrain halte ich das Mikro zu ihnen hin. Lautstark singen sie mit. Ich setze mich einfach dazu. Immer wieder halte ich das Mikro zu den dreien hin, die dann dankbar mitsingen. "Super gut", sagt Frank, nachdem wir fertig sind. Micha ist hingegen etwas mitgenommen. "Alles gut bei Dir?" fragt Alex grinsend. "Ja, alles gut", sagt Micha, "es ist halt Steffis Stimme, die mich so mitnimmt, irgendwie kommt jedesmal eine neue Nuance dazu." "Danke schön", sage ich lieb, "ich gebe mir auch Mühe." "Dann würde vielleicht noch ein Lied passen", sagt Frank. "Welches?" frage ich. "Das was Du auf der Party bei Jens und Bernie Karaoke gesungen hast", sagt Frank erwartungsfreudig. "Au ja", sage ich. Während Sandra gespielt aufgeregt mit einem leichten Grinsen sagt: "Auweia." "Welches Lied war das?", fragt Cordula. "Bei dem Lied musste ich an dem Abend das erste Mal weinen", sagt Sandra und bekommt wieder feuchte Augen, "das war "Early Winter" von Gwen Stefani." "Jetzt weiß ich warum Sandra eben Auweia sagte", sagt Cordula. Samantha ist schon wieder ganz sentimental. Zu Frank nicke ich kurz herüber. Der startet die Anfangssequenz. Nach den ersten Textzeilen haben die drei Mädels feuchte Augen. In der Tür zur Treppe steht auf einmal Antje, auch mit feuchten Augen und schaut uns erstaunt zu. Sandra winkt sie heran. Antje setzt sich zu den Mädels. Ich singe das Lied ähnlich emotionsgeladen, wie bei der Party. "Boah, das ist ja noch besser mit euch, als in der Karaoke-Version", sage ich erstaunt, als wir fertig sind. "Tja, das ist halt Können", sagt Carlos flapsig. "Wer hat denn das vorher bei euch gesungen?" frage ich. "Niemand", sagt Frank grinsend, "wir haben es in der Instrumentalversion gespielt." "Aha, OK", sage ich. "Wir haben nur auf die passende Stimme gewartet", sagt Carlos lächelnd. "Na, die habt ihr jetzt aber so was von", sagt Samantha, die sich grade wieder etwas gefangen hat. Ich nicke ihr lächelnd zu. "Und eine Entertainerin ist auch an Dir verloren gegangen", sagt Cordula. "Na ja mal sehen, wie mein altes Dorf darauf reagiert", sage ich.

"Was ist eigentlich mit Liedern von Blondie?" fragt Carlos. "Geht, wenn ich sie eine halbe Oktave tiefer singe", antworte ich, "zumindest bei "Heart of glass"." "Wollen wir es mal versuchen?" fragt Carlos. Ich nicke. Frank startet die Anfangssequenz. Ich muss zweimal abbrechen, weil ich die Töne nicht richtig erwische. Beim dritten Anlauf klappt es. "Super", sagt Frank, der nebenbei immer noch die Liste der Songs füllt. "Also, mein Lieblingssong von Blondie ist "One way or another"", sage ich so beiläufig, "ist aber weniger was für so ein Fest." "Hast Du eine Ahnung", sagt Micha grinsend und spielt den Anfangsriff. "Überflüssig zu fragen, ob ihr das könnt", sage ich lachend. Micha startet noch mal neu und die anderen setzen ein. Dann fange ich an zu singen, dazu gehe ich im Takt wippend zwischen den Jungs hin und her. "Ja, das ist eins von Steffi Favoriten", sagt Alex lachend", sauber vorgetragen, und dann die Show dazu." "Ich bin echt sprachlos", sagt Samantha lächelnd, "du bist echt gut drauf. Da freue ich mich schon auf euren Auftritt." "Seid ihr immer mit dabei?" frage ich. "Nee, nicht immer", sagt Cordula, "aber bei dieser Premiere dann schon." Samantha nickt. "Ich bin auch dabei", sagt Sandra, "auch wenn ich nicht ganz pünktlich da sein kann." "Super", sage ich und zwinkere ihr zu. Im Flur zum Treppenhaus hört man Stimmen. Micha und ich schauen neugierig runter. Unten sehe ich Giovanni durchgehen. Er trägt einige Pizzakartons und ein paar Tüten, Jürgen und der Präsi helfen ihm dabei. "Was ist denn das?" fragt Alex. "Och, Giovanni löst die Reparatur ein", sage ich beiläufig. Weil ich grade etwas erstaunt von einigen angeschaut werde, erzähle ich die Vorgeschichte. Ich bin grade fertig damit, da ruft Jürgen von unten: "Happi! Kommt ihr runter?" "Na klaro", sage ich. Wir gehen nacheinander runter und betreten die Werkstatt. Auf einem ziemlich großen Tisch haben sie Alufolie ausgelegt, darauf stehen jede Menge Leckereien aus der italienischen Küche. "Boah! Wer soll denn das alles essen?" fragt Tom. In der Werkstatt sind noch viele Leute da, aber das was Giovanni da aufgetischt hat reicht fast für die doppelte Anzahl Leute. "Vielen Dank", sage ich lächelnd zu Giovanni, "aber das wäre doch nicht nötig gewesen." "Doch Cheffe", sagt er, "das war toll, wie ihr repariert habt. Lass euch schmecke." "Danke", sagen wir im Chor. "Ische muss wieder in Restaurant", sagt Giovanni, "guten Hunger." "Ciao", sagen wir noch. "Das ist ja ein richtiges Menü", sage ich staunend, "mit verschiedenen Antipasti, Nudeln, Pizza, Scampi, usw.." "Teller und Bestecke stehen hier drüben", sagt Jessica. "Ihr seid aber auch voll ausgestattet", sagt Tom grinsend. "Och naja, es sammelt sich so an, die Jahre", flaxt Jessica zurück. Wir beladen dann unsere Teller mit den Leckereien. Während wir essen fragt der Präsi: "Also, wenn ich mal zu euch rüber schaue, welche Dame gehört zu wem? Bei Antje und Tom wissen wir es ja." Cordula macht den Anfang und stellt sich vor, dann stellt sich Samantha vor. Sandra steht neben mir und grinst. "Ich bin Sandra und seit einigen Tagen die Partnerin von Stefanie", sagt sie dann. Ich stehe neben Sandra und nicke stärker mit dem Kopf. "Oho, aha", sagen einige. "Ich finde es ja eigentlich nicht schlecht, wenn sich zwei Frauen lieben", sagt Jürgen lächelnd und ich sehe ihm den Schalk im Nacken an. "Aber?" frage ich dann leicht provokant. "Ihr fehlt dann auf dem Heiratsmarkt", antwortet Jürgen auf seine trockene Art. "Ach so schlimm ist das nicht", flaxt Frank, "Alex und ich gleichen das Manko wieder aus." "Ihr seid so knuffig", sagt Kristin in die erheiterte Runde.

Während wir essen fragt mich Jürgen wegen des Teich auspumpen. "Wie groß ist der denn, der Teich?" fragt er. "Der ist 50 m mal 30 m und im Schnitt 2 m tief", antworte ich, "allerdings ist er ja etwas verlandet, ich schätze mal, da kann man locker von ausgehen, dass er nur noch 1 m bis 1,3 m tief ist." "Warte mal, das rechne ich mal aus, wie lange wir pumpen müssen", sagt Jürgen. "Wieviel schafft die Pumpe?" frage ich. "Och, die haut was weg", sagt Jürgen grinsend, "die macht 1500 bis 1600 Liter in der Minute." "Ui", sage ich erstaunt, "das ist mal nicht wenig." "OK", sagt Jürgen und tippt auf seinem Handy, "20 bis 24 Stunden müssen wir die Pumpe wohl laufen lassen. Ich könnte am Freitag um 13:00 Uhr am Teich sein." "Dann bin ich auch da", sage ich, "dann mache ich Mittags Feierabend." "Wir könnten dann am Samstag, am späten Vormittag mit dem Baggern anfangen", sagt Thomas. "Super, ich gebe das so an meine Freunde und den Verpächter weiter", sage ich. "Klasse ich freue mich schon", sagt Jessi begeistert. Ich schaue kurz erstaunt, dann frage ich: "Wer kommt denn noch mit?" Es melden sich noch einige. "Ihr scheut alle die Arbeit nicht, was?" frage ich lachend in die Runde. "Und neugierig sind wir auch", sagt Kalle. Wir genießen weiter die Leckereien. Ich schaue Sandra an. "Das ist ja echt super hier", sagt sie. "Gefällt es Dir?" fragt Jessi. "Total gut sagt Sandra. Sie hatte sich nebenbei ein weinig umgeschaut. "Nehmt ihr auch Aufträge an?" fragt sie vorsichtig. "Na klar", sagt der Präsi, "wenn Du was hast, gerne raus damit." "Ich habe noch einen alten Mini bei meinen Eltern im Schuppen", sagt Sandra. Weiter kommt sie nicht, weil Kristin mit glänzenden Augen neben ihr steht. "Ich bin schon etwas spezialisiert auf englische Autos und Motorräder", sagt sie, "vielleicht kann ich ja helfen." "Oh total gerne", sagt Sandra begeistert. Während die beiden weiter ins Detail gehen, spricht der Präsi uns an. "Ich hätte da ein Attentat auf euch als Band vor", sagt er, "hättet ihr Lust auf unserem Sommerfest hier auf dem Hof zu spielen, quasi als Einstand?" Wir schauen uns an. Samantha und Cordula kommen dazu. "Unser Management", sagt Frank lächelnd. "Aha", sagt der Präsi auch lächelnd. "Wann wäre das denn?" frage ich. "Am letzten Wochenende im Juni", sagt der Präsi. "Terminlich würde es passen", sagt Samantha, "das Schützenfest ist das letzte Event vor der Sommerpause. Der Auftritt auf dem Betriebsfest ist ja abgesagt, weil die den Termin nach dem Urlaub verschoben haben." Micha schaut uns an. "Wäre doch eine Idee, oder?" fragt er. "Allerdings dann mir einem etwas anderen Repertoire", sagt Carlos grinsend. Die Jungs aus der Werkstatt nicken grinsend, während Kristin für die Mädels spricht: "Also das was ich bisher gehört habe, wärmt aber schon meine Ohren." "Das hast Du aber schön gesagt", sagt Sandra lächelnd. "He da", sagt Kalle und tut erstaunt. "Für euch Krawallbrüder ist ja noch die andere Truppe", sagt Kristin grinsend. "Welche?" frage ich. "Die machen mehr Hard and Heavy", antwortet Jessi, " "To The Hills" heißen die." "Ach die Iron Maiden Cover-Truppe", sage ich. Micha verzieht das Gesicht. "Der Sänger ist ja mein ganz spezieller Freund", sagt er leicht angesäuert. "Wir passen schon auf Dich auf", sagt Alex grinsend. "Also von mir aus können wir das machen", sagt Tom. Wir schauen einander an. Alle nicken. "Machen wir", sagt Alex. "Fein", sagt der Präsi. "So läuft das hier auf dem Platz", sage ich grinsend, "man hilft sich untereinander." "Sieht man ja hier dran", sagt Jürgen und zeigt auf den Tisch, "langt zu ist noch ordentlich was da."

Wir haben es dann doch geschafft, das leckere Essen fast zu verputzen. Jessi packt die Reste noch ein und legt sie in einen Kühlschrank. Anschließend gehen wir wieder nach oben. "Puh, bin ich vollgefuttert", sagt Micha. Ich nicke zustimmend. "Wollen wir noch was spielen?" fragt Carlos. "Ich kriege keinen Ton mehr raus", sage ich mit gespielt heiserer Stimme. Micha übertreibt ebenfalls und haut absichtlich neben die Saiten. "Dann lasst uns nochmal abstimmen, wann wir welches Lied spielen und in welcher Besetzung", sagt Alex. Carlos spielt unter anderem auch Saxophon. Bei den Liedern, wo er das tut, spiele ich für ihn den Bass. Ansonsten spiele ich akustische oder E-Gitarre. "Wollen wir vielleicht einen Block mit Liedern von weiblichen Interpreten spielen?" fragt Frank, "die Steffi dann singt." Ich nicke. "Dann müssten aber noch einige dazu kommen", sage ich. Micha und Frank nicken. "Hast Du noch was auf Lager?" fragt Alex. "Müsste ich bis nächsten Mittwoch üben", sage ich, "aber Adele und Amy Winehouse krieg ich dann auch hin. Stille im Raum. Ich grinse in die Runde. Die Mädels staunen zum Teil mit offenen Mund, auch die Jungs sind erstaunt. Tom fasst sich als erster. "Bist Du verrückt geblieben?" fragt er flaxend. Ich nicke übertrieben. Ich schaue zu Frank. "Professor Frank, hast Du Deine Karaoke-Abteilung angeschlossen?" frage ich ihn. "Ja, habe ich", sagt er und dreht eins seiner Laptops um, die auf den Keyboards stehen. "Hast Du Valerie von Amy Winehouse da?" frage ich weiter. "Ja klar", antwortet Frank, "soll ich mal anspielen?" "Mach mal", sage ich. "Oje, halt mich lieber mal fest", sagt Samantha zu Sandra. Frank hat die Datei gefunden und startet das Playback. Auf dem Laptop läuft der Text durch. Wie vorhin singe ich in Gedanken erstmal mit. Dann schaue ich zu Frank und signalisiere ihm durch nicken, dass ich soweit bin. Frank startet nochmal. Ich stehe am Mikro und wippe im Takt mit. Dann kommt mein Einsatz und ich fange an zu singen. Es ist zwar noch holperig, aber es geht. Ich schaue zu den Mädels. Sandra schaut mich erstaunt mit großen Augen an. Cordula hält sich staunend die Hand vor den Mund. Samantha swingt begeistert mit. So langsam habe ich mich eingesungen und bekomme den Refrain ganz gut hin. Zum Ende hin merke ich, wie es immer besser wird. "Mit ein bisschen Üben sollte es eigentlich klappen", sage ich, als ich fertig bin. "D "¦ das war so schon gut", sagt Cordula sichtlich ergriffen. "Stimmt!" sagt Samantha. Ich zwinkere ihr zu. "Na dann haben wir ja was zu üben", sagt Alex grinsend. "Ich bin jetzt allerdings ein wenig platt", sage ich. "Nach dem lecker Essen, kein Wunder", antwortet Carlos grinsend. "Lasst uns nächsten Mittwoch weitermachen", sagt Micha. Wir nicken zustimmend und schalten alles aus. Dann verlassen wir alle den Raum. Ich schließe ab und wir gehen runter. In der Werkstatt verabschieden wir uns auch noch. "Steffi, das war richtig toll", sagt Samantha dann noch, "ihr passt so super zusammen." Ich bedanke mich. "Das ist ja mal was Besonderes, wenn sie so etwas sagt", sagt Carlos, "sonst ist sie immer eifersüchtig." "Ey Du", sagt Samantha und bufft Carlos an. Ich schüttele grinsend den Kopf. Wir gehen zu unseren Autos. "Tschüss dann", sagt Tom. Einer nach dem anderen fährt los, bis Sandra und ich alleine auf dem Platz stehen. "Und wir fahren jetzt zu Dir?" frage ich Sandra erwartungsvoll. "Unbedingt!" antwortet Sandra lachend.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
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Re: Blutengel

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Beitrag von Stephanie »

Bei Sandra

Sandra gibt mir noch ihre Adresse fürs Navi, falls wir uns unterwegs verlieren sollten. Dann fahren auch wir vom Hof. Sandra fährt einen flotten Stil, so dass ich sie an der zweiten Ampel schon verliere. Wenn ich mich nicht mehr auf das Hinterherkommen konzentrieren brauch, rufe ich per Freisprecheinrichtung bei Katja an. "Huhu Steffi", begrüßt sie mich. Ich erzähle ihr kurz, was ich grade mache, dann frage ich: "Und was macht unser Geheimnisvoller?" "Keine nennenswerten Neuigkeiten", antwortet Katja, "er fährt zwar immer noch rum, aber wenn ich mir das genauer anschaue sehe ich nicht wirklich Details." "Hm, er scheint dann ja die ganze Zeit den Anhänger dranzuhaben", sage ich grübelnd. "Ha vielleicht ergibt sich ja demnächst etwas", sagt Katja. "Wir bleiben dran", sage ich dann. "Genau, mach es gut Steffi und grüß Sandra", sagt Katja. "Mach ich", antworte ich, "bis demnächst." Ziemlich bald komme ich bei Sandra an. Sie wartet schon auf mich. "Na, Rennfahrerin?" feixe ich. Sandra lächelt und schließt die Haustür auf. "Ach warte kurz, ich habe noch Klamotten für morgen dann im Auto, die hole ich mal schnell", sage ich, "dann muss ich nicht erst noch nach Hause morgen." Ich habe tatsächlich immer ein paar Sachen dabei, falls ich mal ungeplant irgendwo übernachten muss, zusätzlich zu der Zahnbürste und dem Slip in der Handtasche. Sandra wartet an der Tür. Ich mache die Kofferraumklappe auf und hole die Tasche heraus. "Haha, das habe ich ja glatt vergessen", sage ich grinsend, als ich die Luftis sehe, die ich vorher noch gekauft habe. "Was denn?" fragt Sandra lächelnd. Ich greife den Karton mit dem Flamingo und schließe die Klappe. Dann gehe ich zu Sandra. Sandra schaut auf den Karton. Dann schaut sie erstaunt zu mir. Ich grinse sie an. "Als Wiedergutmachung", sage ich lächelnd. "Ach Stefanie"¦", sagt Sandra verträumt. Ich folge ihr ins Haus. Wir kommen erst in ein Treppenhaus. "Das ist ja Schick hier", sage ich erstaunt. Geschwungene Treppe und verziertes Treppengeländer. "Das Haus wurde kurz nach 1900 erbaut", sagt Sandra. Toll", sage ich. Dann schließt Sandra eine Tür im Erdgeschoss auf. "Mein Reich", sagt sie und bittet mich herein. "Boah, ist das groß", sage ich, "für eine alleine." "Ich bin ja jetzt nicht mehr alleine", sagt sie lächelnd. Wir gehen weiter in ihr Wohnzimmer, was auch nicht grade klein ist. Ich lege meine Sachen und den Karton ab. Sandra nimmt mich in den Arm. Leidenschaftlich küssen wir uns. In ihren Armen werde ich immer ganz weich. Lange küssen wir uns.

Ich spüre wie was flauschiges um unsere Beine streicht. Im nächsten Moment höre ich ein "Miau". Wir lösen unsere Lippen und schauen nach unten. Eine Katze streicht um uns herum. "Hey wer bist Du denn?" frage ich und geh in die Knie. Ich halte meine Hand nach vorne. Neugierig kommt die Katze und schnuppert dran. Plötzlich kommt eine zweite Katze und schnuppert auch. Sandra kniet neben mir. "Die sind ja süß, Deine?" frage ich. Sandra nickt. "Magst Du Katzen?" fragt sie. "Ja total gerne", sage ich. Die Katzen lassen sich von mir kraulen und schnurren dabei. "Die haben so ein Tupfen Muster, sind das etwas Ägyptische Mau?" frage ich. "Du kennst Dich ja gut aus", sagt Sandra, "ja, das sind ägyptische Mau." "Total süß, wie anhänglich die sind", sage ich begeistert, "wo hast Du die her?" "Oh, das ist etwas traurig", sagt Sandra, "die kommen aus einer aufgelösten Zucht. Der Züchter war nur auf Geld aus. Sie worden schrecklich gehalten, bis jemand den Tierschutz informierte. Eine Bekannte hat sie mir vermittelt." "Na dann habt ihr es hier aber besser", sage ich zu den Katzen, "Sandra ist ja selber eine Katze." "He, Stefanie", sagt Sandra. "Ist das nicht so?" frage ich sie. "Doch", sagt sie leise und schmiegt sich verträumt an mich ran. Nach einer Weile steht Sandra auf und nimmt den Karton mit dem Flamingo. "Ich gehe mal zum Pool", sagt sie, "bleibst Du noch kurz bei den Katzen?" "Na klar", sage ich, "die wollen mich ja gar nicht weglassen." Sandra schaut noch mal träumerisch zurück, dann geht sie durch die Terrassentür. Die Katzen räkeln sich auf dem Boden und lassen sich weiter ordentlich kraulen. Dabei schnurren sie immer noch ordentlich. Von Sandras Pool her hört man leise eine E-Luftpumpe sausen. Nach einer Viertelstunde steht Sandra wieder in der Terrassentür. Mit einer super erotischen Stimme fragt sie mich: "Stefanie, magst Du mit zu mir kommen, um mit mir über das große Gewässer treiben?" Ich lächele sie an und stehe auf. Die Katzen begleiten mich noch bis zur Tür, dann biegen sie Richtung Futterplatz ab. "Hungrig gekrault", sage ich leise. Sandra lächelt mich an. Ich folge ihr. Im Poolhaus zieht sie mir das Kleid aus. Ich streichele ihr über den Rücken und öffne den Reißverschluss ihres Kleides. Das Kleid rutscht über ihre Hüften nach unten. Ich küsse sie am Hals und öffne ihren BH. Sandra legt ihre Hände auf meine Schultern und streicht dann langsam zum Verschluss meines BH. Vorsichtig nimmt sie ihn ab und lässt ihn auf den Boden gleiten. Dann zieht sie mir ganz langsam und genießerisch den Slip aus. "Setzt Du Dich auf die Badeinsel?" fragt sie mich mit leiser, dunkler Stimme. Ich nicke und lasse mich langsam auf die Lufti gleiten. Ich setze mich hin und spreize die Beine leicht an. Sandra schaut mich die ganze Zeit an. Ich meine ein leichtes Zittern bei ihr zu erkennen. "Oje, bin ich aufgeregt", sagt sie dann auch leicht erregt. Langsam lässt sie ihren Slip von den Hüften gleiten, dann kommt sie zu mir auf die Insel. Die schwankt ordentlich auf dem Wasser. Sandra rutscht an mich ran. Sie schiebt ein Bein unter mein eines, das andere legt sie über mein anderes. "So kommen wir "unten" näher zusammen", haucht sie. Im nächsten Moment zieht sie mich an ihre Lippen. Dann rutscht sie nach vorne, so dass sich unsere Unterleiber berühren. Ich zittere vor Erregung und merke ihre Finger an der Stelle. Bevor ich das das richtig realisiere, durchzucken wunderschöne Gefühle meinen Körper. Sandra streichelt immer heftiger. Ich lege meine Arme um ihre Schultern und halte mich fest. Plötzlich hört Sandra auf. Ich schaue sie erwartungsvoll an, grade als ich nachfragen will, schiebt Sandra einen Vibrator dahin, wo eben ihre Finger waren. Sie schaltet ihn ein. Die Vibrationen die das Ding aussendet, bringen mich um den Verstand. Sandra gibt sich auch völlig ihrer Lust hin. Ich klammere mich mit Armen und Beinen fest an sie und lege meinen Kopf auf ihre Schulter. Unsere Bewegungen lassen dabei die Insel ordentlich auf dem Wasser schaukeln. "Oh, Sandra", schreie ich in meiner Lust hinaus. Kurz darauf stöhnt Sandra ein lautes "Stefaniiiiie" heraus. Ich rutsche ein Stück zurück. Der Vibro rutscht nach unten weg und brummt munter weiter. Ich schnappe ihn mir und stelle ihn erstmal aus. "War das geil", sagt Sandra noch unter keuchen. "Ja!" sage ich leise, "das ist so schön mit Dir." Wieder küssen wir uns lange.

Wir halten uns lange fest, streicheln und küssen uns. Irgendwann wird es etwas kühl. "Wollen wir reingehen?" fragt Sandra, "es wird etwas frisch." Ich nicke. Sandra krabbelt von der Insel. Ich folge ihr und schaue mich noch mal um. "Ein wenig isolieren muss man schon", sage ich, "und dann im Winter hier im kuscheligen sitzen und über das Wasser treiben wär schon groß." Sandra schaut mich lächelnd an. "Am liebsten hätte ich ja fast die ganze Fläche als Pool", sagt sie, "das hier ist ja eher eine Notlösung." Ich schaue sie mit großen Augen an. "Das ist ja eine Herausforderung", sage ich. "Kennst Du jemanden oder kannst es vielleicht selber?" fragt Sandra. "Ausplanen und berechnen wäre nicht das Problem", antworte ich, "muss dann nur von offizieller Seite geprüft werden, da kenne ich ein paar Leute." "Das wär ja toll" schwärmt Sandra. Wir werfen uns schnell unsere Kleider über und gehen ins Haus. Prompt werden wir von den Katzen begrüßt. "Na, die mögen Dich aber", sagt Sandra lachend. Dann nimmt sie meine Hand und führt mich in ihr Schlafzimmer. Und schon hat sie mein Kleid wieder ausgezogen. Während sie ihres auszieht, krabbele ich auf das Bett. "Cool, ein Wasserbett, ich habe es mir schon fast gedacht", sage ich begeistert. Sandra freut sich mit. "Hast Du schon mal in so einem Bett geschlafen?" fragt sie. "Ja, ich hatte früher auch eins", antworte ich, "ich bin sowieso grade auf der Suche nach einem neuen Bett, das wär doch was." "Stefanie, das musst Du unbedingt machen", sagt Sandra aufgeregt, "für Sex unter Mädels gibt es nichts schöneres." "Zeigst Du es mir?" frage ich sie erwartungsvoll. "Natürlich!" sagt Sandra und kommt forsch zu mir. Ich nehme sie in den Arm. Wir küssen uns, wir streicheln uns und bringen uns mehrmals zum Höhepunkt. Lange bleiben wir schließlich noch umarmt liegen. "Ist das schön mit Dir", schwärme ich. Sandra kuschelt sich richtig ran. Schließlich schlafen wir ein.
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
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