Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
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doppeldoppelx
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Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Es gibt eine Sache, die ich nicht verstehen kann.
Wieso wollen Menschen im Körper des anderen stecken, wenn man in der heutigen Zeit theorethisch geschlechtsspez. keine Grenzen mehr hat.
Ein Mann darf Röcke tragen, eine Frau muss keinen BH tragen usw.
Ein Mann muss seine Tränen nicht verstecken und eine Frau darf auch mal sagen, wenn ihr etwas nicht passt und das auch nicht nur im Blümchenton.
Manchmal kommt es mir so vor, als ob andere nur im anderen Geschlecht sein möchten, um eine Rolle anzunehmen.
Das Leben kennt keine Rollen. Das Leben kennt nur Bühnen.
Und wenn ich auf einer Bühne stehe, in der Schwerbehinderte einen Dreck wert sind, dann spiele ich meine Rolle als Schwerbehinderte so, wie ich das Drehbuch schreiben würde.
Da sich Transsexualität häufig auch auf äußerliche Merkmale bezieht und die Betroffenen unter der anderen Erscheinung leiden, müssen diese Menschen wohl sehr viel Wert auf ihr Äußeres legen, dass für jene wiederrum etwas wiederspiegelt.
Sowas liegt mir fern. Warum sollte ich die Durchsetzung meiner Interessen an mein Äußeres koppeln, wenn jene damit primär nichts zu tun haben?
Warum möchten einige unbedingt ins andere Geschlecht? Das ist für mich schwer nachvollziehbar.
Wieso wollen Menschen im Körper des anderen stecken, wenn man in der heutigen Zeit theorethisch geschlechtsspez. keine Grenzen mehr hat.
Ein Mann darf Röcke tragen, eine Frau muss keinen BH tragen usw.
Ein Mann muss seine Tränen nicht verstecken und eine Frau darf auch mal sagen, wenn ihr etwas nicht passt und das auch nicht nur im Blümchenton.
Manchmal kommt es mir so vor, als ob andere nur im anderen Geschlecht sein möchten, um eine Rolle anzunehmen.
Das Leben kennt keine Rollen. Das Leben kennt nur Bühnen.
Und wenn ich auf einer Bühne stehe, in der Schwerbehinderte einen Dreck wert sind, dann spiele ich meine Rolle als Schwerbehinderte so, wie ich das Drehbuch schreiben würde.
Da sich Transsexualität häufig auch auf äußerliche Merkmale bezieht und die Betroffenen unter der anderen Erscheinung leiden, müssen diese Menschen wohl sehr viel Wert auf ihr Äußeres legen, dass für jene wiederrum etwas wiederspiegelt.
Sowas liegt mir fern. Warum sollte ich die Durchsetzung meiner Interessen an mein Äußeres koppeln, wenn jene damit primär nichts zu tun haben?
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Céline
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Transident zu sein heißt nicht Kleidung zu tragen wollen,eine Andere Frisur zu haben, Makeup zu tragen. Transidentität bedeutet schlichtweg im falschen Körper zu sein und nicht in dem wahrgenommenen.
Außenstehende können das nicht verstehe und bringen das oft mit eben genau mit dem genannten in Verbindung.
Und ins andere Geschlecht möchte ich nicht...ich möchte nur den richtigen Körper zu meiner Identität.
Und da ich dazu die Möglichkeit habe nutze ich diese. Würdest du das nicht auch??
Außenstehende können das nicht verstehe und bringen das oft mit eben genau mit dem genannten in Verbindung.
Und ins andere Geschlecht möchte ich nicht...ich möchte nur den richtigen Körper zu meiner Identität.
Und da ich dazu die Möglichkeit habe nutze ich diese. Würdest du das nicht auch??
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
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ExuserIn-2020-11-14
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Um eine andere Rolle geht es nicht, eher darum aus der dem biologischen Geschlecht zugeordneten Rolle heraus zu kommen, von der man lange meint sie für andere spielen zu müssen. Dabei lernt man nämlich nur eins: sich selber hassen. Und nun hängt es meiner Meinung nach davon ab, worauf man diesen Hass unterbewusst projiziert. Ist es eindeutig der Körper, dann ist man eindeutig trans. Dann ist das Angleichen des Körpers der einzig richtige Weg aus einer solchen Situation.
Der Selbsthass kann aber sowohl die falsche Rolle als auch den Körper betreffen. Je mehr es die Rolle ist, desto mehr ist es nicht binär. Ist es - wie derzeit bei mir - vorwiegend die Rolle, genügt es als Transvestit Frauenkleider zu tragen. Körperliche Veränderungen sind dann eher nur Wünsche und weniger aus einem Leidensdruck kommend, der das Leben unerträglich macht. Leider wird dieser fließende Übergang in der Trans-Community immer noch nicht vollständig akzeptiert. Da wird eine Grenze definiert, die es meiner Meinung nach nicht gibt. Das hängt auch mit der medizinischen Indikation zusammen, die man braucht um Hormontherapie und OP zu erhalten. Da wird es streng binär gehandhabt: trans oder nicht - und sonst nichts.
Ein weiterer Aspekt ist es, dass es nicht wenigen undenkbar erscheint sich als nicht binär zu definieren. Dann wären sie ein Nichts, ein Niemand, ein Es, das nirgendwo auf der Welt seinen Platz hat. Dann ist die Hoffnung groß im anderen Geschlecht seinen Platz zu finden und vollständig anerkannt zu werden.
Es geht immer nur darum, das als was man sich versteht oder was man wirklich ist, auszuleben und eben KEINE Rolle mehr spielen zu müssen.
Liebe Grüße
Erika
Der Selbsthass kann aber sowohl die falsche Rolle als auch den Körper betreffen. Je mehr es die Rolle ist, desto mehr ist es nicht binär. Ist es - wie derzeit bei mir - vorwiegend die Rolle, genügt es als Transvestit Frauenkleider zu tragen. Körperliche Veränderungen sind dann eher nur Wünsche und weniger aus einem Leidensdruck kommend, der das Leben unerträglich macht. Leider wird dieser fließende Übergang in der Trans-Community immer noch nicht vollständig akzeptiert. Da wird eine Grenze definiert, die es meiner Meinung nach nicht gibt. Das hängt auch mit der medizinischen Indikation zusammen, die man braucht um Hormontherapie und OP zu erhalten. Da wird es streng binär gehandhabt: trans oder nicht - und sonst nichts.
Ein weiterer Aspekt ist es, dass es nicht wenigen undenkbar erscheint sich als nicht binär zu definieren. Dann wären sie ein Nichts, ein Niemand, ein Es, das nirgendwo auf der Welt seinen Platz hat. Dann ist die Hoffnung groß im anderen Geschlecht seinen Platz zu finden und vollständig anerkannt zu werden.
Es geht immer nur darum, das als was man sich versteht oder was man wirklich ist, auszuleben und eben KEINE Rolle mehr spielen zu müssen.
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Laila-Sarah
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Hallo,doppeldoppelx hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 19:12 Warum möchten einige unbedingt ins andere Geschlecht? Das ist für mich schwer nachvollziehbar.
Von möchten kann hier nicht die Rede sein. Der Mensch empfindet sich so, wie es in seinem Gehirn "programmiert" ist. Beim Transmenschen ist das Gehirn entgegengesetzt des biologischen Geschlecht "programmiert". Es ist deshalb genau so sinnvoll oder sinnfrei wie zu fragen "warum z.B. du Autist bist, wenn du ja alles andere sein kannst?"
VlG
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ExuserIn-2020-11-14
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Wie soll denn bitte ein männlich oder weiblich "programmiertes" Gehirn aussehen oder funktionieren? Jedes Gehirn ist vollkommen individuell programmiert. Ob es nun trans, nicht binär, autistisch oder was auch immer ist, hängt doch nur von den Erwartungen oder Klischees ab, die von einer Person und/oder dem, was sie zwischen den Beinen hat, erwartet werden. Wenn es dann nicht passt, gibt es die entsprechende "Diagnose" oder "Indikation".Laila-Sarah hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 21:55 Beim Transmenschen ist das Gehirn entgegengesetzt des biologischen Geschlecht "programmiert"
Liebe Grüße
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Ja, wenn es nicht verboten wäre würde ich ja sagen "lass uns eins aufmachen und schauen". Aber Ethik, Moral, Gesetze usw. da bleibt kein Raum für den euphorischen Kinderüberaschungsmoment. Sorry Troll-Antwort auf Troll-FrageErich_Erika hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 22:09 Wie soll denn bitte ein männlich oder weiblich "programmiertes" Gehirn aussehen oder funktionieren?
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ExuserIn-2020-11-14
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Wieso verboten? MRT macht es möglich. Da kann man sogar beim Denken zuschauen, und die untersuchte Person geht wohlbehalten wieder nach hause. Ich meinte allerdings nur, dass man sich von der binären Denkweise lösen sollte.
Gruß Erika
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Inga
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Hi,
Leute zu verstehen, die anders ticken ist nicht trivial. wenn du dich im falschen Körper fühlst, dann willst du es einfach korrigiert wissen und am liebsten anerkannt haben, um glücklich zu sein. Wer es nicht selbst erlebt, kann es kaum verstehen.
Liebe Grüße
Inga
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gagalady
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Hallo,Erich_Erika hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 22:09Wie soll denn bitte ein männlich oder weiblich "programmiertes" Gehirn aussehen oder funktionieren? Jedes Gehirn ist vollkommen individuell programmiert. Ob es nun trans, nicht binär, autistisch oder was auch immer ist, hängt doch nur von den Erwartungen oder Klischees ab, die von einer Person und/oder dem, was sie zwischen den Beinen hat, erwartet werden. Wenn es dann nicht passt, gibt es die entsprechende "Diagnose" oder "Indikation".Laila-Sarah hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 21:55 Beim Transmenschen ist das Gehirn entgegengesetzt des biologischen Geschlecht "programmiert"
Liebe Grüße
Erika
nun, dieser Fehleinschätzung kann man nur energisch widersprechen. Wie schon anderweitig bemerkt, ist dies ein recht d/trolliger Beitrag. Bist Du denn nur enby, weil man es von Dir erwartet? So sehr hast Du Dir selbst doch noch nie widersprochen...
MfG
ohne Worte (sind gerade ausgegangen...)
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gagalady
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Nun, man muss ja nicht alles verstehen. Und man muss ja auch nichts machen, was für einen selbst keinen Sinn ergibt.doppeldoppelx hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 19:12
Das Leben kennt keine Rollen. Das Leben kennt nur Bühnen.
Da sich Transsexualität häufig auch auf äußerliche Merkmale bezieht und die Betroffenen unter der anderen Erscheinung leiden, müssen diese Menschen wohl sehr viel Wert auf ihr Äußeres legen, dass für jene wiederrum etwas wiederspiegelt.
Sowas liegt mir fern. Warum sollte ich die Durchsetzung meiner Interessen an mein Äußeres koppeln, wenn jene damit primär nichts zu tun haben?
Warum möchten einige unbedingt ins andere Geschlecht? Das ist für mich schwer nachvollziehbar.
Aber man sollte bereit sein, zu akzeptieren, dass Betroffene die für sich wichtigen Dinge anders sehen als Du z.B. und entsprechend anders agieren. Das erwartest Du doch auch umgekehrt von uns.
ohne Worte (sind gerade ausgegangen...)
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Laila-Sarah
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Hallo Erika,Erich_Erika hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 22:27Wieso verboten? MRT macht es möglich. Da kann man sogar beim Denken zuschauen, und die untersuchte Person geht wohlbehalten wieder nach hause. Ich meinte allerdings nur, dass man sich von der binären Denkweise lösen sollte.
Gruß Erika
Jepp, aber du kannst dich nur auf intellektueller Ebene Lösen aber nicht in den unteren Ebenen und da liegt meist der Hund begraben. Ist wie mit der Sexualität: Du kannst auf intellektueller Ebene z.B. eine Homphobie hinterfragen und beenden. Dann sogar der größte LGBTI-Freund werden. Heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass du ab dann automatisch mit dem gleichen Geschlecht Lust und Spaß empfindest. Der letzte Teil ist nicht intellektuell beeinflussbar. Es ist entweder so oder auch nicht. Vielleicht ändert es sich sogar über die Zeit aber nicht als bewusst beeinflussbarer Prozess. So ist es auch mit dem Geschlechstempfinden
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Rominalein
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Ich will nochmal auf die Eingangsfrage eingehen.doppeldoppelx hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 19:12 Wieso wollen Menschen im Körper des anderen stecken, wenn man in der heutigen Zeit theorethisch geschlechtsspez. keine Grenzen mehr hat.
Ein Mann darf Röcke tragen, eine Frau muss keinen BH tragen usw.
Ein Mann muss seine Tränen nicht verstecken und eine Frau darf auch mal sagen, wenn ihr etwas nicht passt und das auch nicht nur im Blümchenton.
Es ist schön und gut, dass heutzutage (in manchen Ländern) jeder tragen darf was er will. Wobei ich das nicht so pauschalisieren würde. Klar, du darfst als Mann auch einen Rock tragen, aber das ist gesellschaftlich noch lange nicht komplett akzeptiert. Du stellst das so dar, als gäbe es da gar keine Probleme mehr mit Diskriminierung. Ich glaube viele Menschen trauen sich eben nicht, das zu tragen was sie wollen, weil sie Angst haben. Aber das ist nochmal ein anderes Thema.
Jedenfalls...
Bei mir als transsexuelle Person geht es nicht darum, ob ich einen Rock trage oder hohe Schuhe. Tatsächlich habe ich kaum Röcke und trage die auch nicht gerne und ich will auch keine großen Brüste, um mich irgendwie in einer weiblichen "Rolle" wiederzufinden. Darum geht es mir gar nicht und wenn du denkst, dass Transsexualität ausmacht, dass man einfach nur äußerlich wie eine Frau aussehen möchte, dann verstehst du nicht die ganze Bandbreite des Begriffs.
Wenn du auf die Straßen schaust, siehst du auch biologische Frauen, die sich ganz als Frau fühlen, aber eher männliche Klamotten tragen. Wollen die deshalb lieber Männer sein? Nein. Die kleiden sich einfach so, weil sie Bock drauf haben, ohne ihre Identität zu hinterfragen. Dein eigener Kleidungsstil hat nichts mit deinem Geschlecht zu tun. Du kannst tragen was du willst. Richtig. Davon leitet sich aber nicht dein Geschlecht ab. Bloß weil ich heute eine Hose trage und keinen Rock, bin ich nicht plötzlich weniger Frau.
Was für mich aber mit meinem Geschlecht zu tun hat, ist mein Geschlechtsteil. Tut mir leid, wenn ich das so direkt ansprechen muss. Dieses Ding fühlt sich für mich nicht nur falsch an, sondern nimmt mir jegliche Lebensqualität. Ich kann mich damit nie wohl fühlen, ich kann mich damit nicht lieben und genauso wenig kann ich andere "lieben", weil mich mein eigener Körper ekelt. Und dieses Gefühl kann ich nicht verdrängen, wenn ich ein Stück Stoff drüber lege. Es macht mich richtig depressiv und zwar so sehr, dass ich nicht mehr damit leben möchte, weil es etwas ist, womit ich mich nicht identifizieren kann. Mir ist wirklich vollkommen egal, ob ich eine Hose, einen Rock, eine Bluse oder einen Pulli trage. Ich will mich als die Frau fühlen, die ich bin, und das geht für mich nun mal nicht, wenn da was zwischen meinen Beinen hängt.
Ich freue mich wirklich für jeden, dem es reicht einfach nur weibliche Kleidung zu tragen, um glücklich zu sein. Meine Probleme löst das aber leider nicht.
Vielleicht hilft dir das zu verstehen, warum ich trans bin und warum ich nicht einfach so mit meinem männlichen Körper weiterleben kann. Ich kann aber nicht für alle sprechen, weil jeder Mensch individuell ist. Und das ist auch gut so.
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Liebe Rominalein.Rominalein hat geschrieben: So 4. Okt 2020, 10:33 Ich freue mich wirklich für jeden, dem es reicht einfach nur weibliche Kleidung zu tragen, um glücklich zu sein. Meine Probleme löst das aber leider nicht.
Vielleicht hilft dir das zu verstehen, warum ich trans bin und warum ich nicht einfach so mit meinem männlichen Körper weiterleben kann. Ich kann aber nicht für alle sprechen, weil jeder Mensch individuell ist. Und das ist auch gut so.
besser hätte ich es nicht erklären könne.
Ich bin immer so dankbar wenn ich Worte lesen darf die ich nicht in der Lage bin zu formulieren.
Genau das war auch mein Problem - es fühlte sich da unten einfach falsch an.
Ich hatte nie diese Dysphorie die einige haben und konnte immer anfassen oder anschauen - aber das Gefühl das es falsch ist war immer da.
Ich bin eine Frau und nun auch Körperlich - das fühlt sich einfach richtig an und macht mich glücklich.
Auch meine dunklen Wolken scheinen sich langsam aufzulösen und lassen Sonnenschein in mein Herz.
Lisa
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Hm, nicht ganz. Vielleicht nur unglücklich formuliert. Die Frage ist doch, welche Label (Gender, Geschlecht, andere Merkmale wie zum Beispiel eine Autismusdiagnose) brauche/habe ich denn ohne andere Menschen? Da bin ich einfach ich und brauch wenig zu benennen, einzuordnen, zu differenzieren. Einfach weil es keine unterschiedlichen Verhaltens-Sets gibt. Gender, also soziales Geschlecht ergibt sich ja hauptsächlich durch unterschiedliches Verhalten von Menschen zu anderen. Solange ich mit mir alleine bin, stellen sich die Fragen nicht.gagalady hat geschrieben: So 4. Okt 2020, 00:03Hallo,Erich_Erika hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 22:09Wie soll denn bitte ein männlich oder weiblich "programmiertes" Gehirn aussehen oder funktionieren? Jedes Gehirn ist vollkommen individuell programmiert. Ob es nun trans, nicht binär, autistisch oder was auch immer ist, hängt doch nur von den Erwartungen oder Klischees ab, die von einer Person und/oder dem, was sie zwischen den Beinen hat, erwartet werden. Wenn es dann nicht passt, gibt es die entsprechende "Diagnose" oder "Indikation".Laila-Sarah hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 21:55 Beim Transmenschen ist das Gehirn entgegengesetzt des biologischen Geschlecht "programmiert"
nun, dieser Fehleinschätzung kann man nur energisch widersprechen. Wie schon anderweitig bemerkt, ist dies ein recht d/trolliger Beitrag. Bist Du denn nur enby, weil man es von Dir erwartet? So sehr hast Du Dir selbst doch noch nie widersprochen...
MfG
Was Erich_Erika schreibt ist mW Stand der Erkenntnis: Gehirne sind mosaikartig. Es gibt keine weiblichen oder männlichen. Es gibt höchstens eine (recht willkürliche) Zuschreibung von "männlichen" und "weiblichen" Eigenschaften, die irgendwo im Hirn mehr oder weniger im fMRT auftauchen können. In realen Gehirnen kann aber beim fMRT nicht unterschieden werden, welches genetische Geschlecht oder welches Gender die Person hat.
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Re: Wieso trans, wenn alles erlaubt ist?
Jaddy hat geschrieben: So 4. Okt 2020, 11:59Hm, nicht ganz. Vielleicht nur unglücklich formuliert. Die Frage ist doch, welche Label (Gender, Geschlecht, andere Merkmale wie zum Beispiel eine Autismusdiagnose) brauche/habe ich denn ohne andere Menschen? Da bin ich einfach ich und brauch wenig zu benennen, einzuordnen, zu differenzieren. Einfach weil es keine unterschiedlichen Verhaltens-Sets gibt. Gender, also soziales Geschlecht ergibt sich ja hauptsächlich durch unterschiedliches Verhalten von Menschen zu anderen. Solange ich mit mir alleine bin, stellen sich die Fragen nicht.gagalady hat geschrieben: So 4. Okt 2020, 00:03Hallo,Erich_Erika hat geschrieben: Sa 3. Okt 2020, 22:09
Wie soll denn bitte ein männlich oder weiblich "programmiertes" Gehirn aussehen oder funktionieren? Jedes Gehirn ist vollkommen individuell programmiert. Ob es nun trans, nicht binär, autistisch oder was auch immer ist, hängt doch nur von den Erwartungen oder Klischees ab, die von einer Person und/oder dem, was sie zwischen den Beinen hat, erwartet werden. Wenn es dann nicht passt, gibt es die entsprechende "Diagnose" oder "Indikation".
nun, dieser Fehleinschätzung kann man nur energisch widersprechen. Wie schon anderweitig bemerkt, ist dies ein recht d/trolliger Beitrag. Bist Du denn nur enby, weil man es von Dir erwartet? So sehr hast Du Dir selbst doch noch nie widersprochen...
MfG
Was Erich_Erika schreibt ist mW Stand der Erkenntnis: Gehirne sind mosaikartig. Es gibt keine weiblichen oder männlichen. Es gibt höchstens eine (recht willkürliche) Zuschreibung von "männlichen" und "weiblichen" Eigenschaften, die irgendwo im Hirn mehr oder weniger im fMRT auftauchen können. In realen Gehirnen kann aber beim fMRT nicht unterschieden werden, welches genetische Geschlecht oder welches Gender die Person hat.
Es gibt schon reale Unterschiede, die ich als Ausprägungen von Aktivitäten bestimmter Gehirnregionen beschreiben möchte. Aber es ist nur das statistische Mittel, das leicht unterschiedlich ist, die Übergänge sind sehr breit und fließend. Und dazu kommt noch die individuelle Überlagerung durch genetische Effekte. Und später kulturelle. Der Begriff typisch weiblich/männlich bezieht sich auf Personen, die eindeutige Ausschlägen zu einer Seite der Kurve zeigen.
Nora_7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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