Moin,
...gemeinsam gekämpft und verloren...
Nein, da wird sich bei der föderalen Bildungsstruktur in Deutschland nicht so schnell etwas ändern, aber Vorreiter und positive Beispiele können auf längere Sicht gesehen, vermutlich doch etwas bringen, wenn es denn irgend ein Kultusministerium schafft, diese Unterrichtsinhalte in den Lehrplan unvoreingenommen aufzunehmen und da sehe ich die Probleme. Zur Zeit wird es immer wieder blockierende Bedenkenträger in der Kultusbürokratie geben, die das zu verhindern wissen unter dem Deckmäntelchen, der Chancengleichheit für alle und um Fehlentwicklungen der kindlichen Seele zu verhindern und ,,und ,,und...
Nee, soweit sind wir noch nicht. Es klappt ja noch nicht einmal mit dem Zentralabitur und einheitlichen Lehrplänen als gesellschaftlichem Grundkonsens, was die Grundlagen der Bildung in einem modernen Industriestaat ausmachen sollte, aber darüber besteht in hohem Maße Uneinigkeit. Es bleibt also noch viel zu tun. Es scheint auch hier der Grundsatz zu gelten, dass alles erst mal schlechter werden muss, ehe es besser wird. Derzeit sind alle Kultusminister zerstritten, vielleicht eine Chance auf Besserung, hoffentlich, denn diese Bildungssüppchenkocherei der einzelnen Bundesländer halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Aber auch das ist meine persönliche Meinung dazu und ich habe zumindest erstes und zweites Staatexamen für Haupt- und Realschulen mal gemacht zur Zeiten der Lehrerschemme... Aber das ist lange her und geändert hat sich gefühlt seit 1981 nicht viel, wie ich bei meinen Kindern miterleben konnte.
zum Hintergrund...zur Geschichte des hin und Her um das Abitur in Deutschland...
http://www.pangloss.de/cms/uploads/Doku ... biturs.pdf
Grüße, Ulrike-Marisa
