Der Umgang miteinander - sorry das geht gar nicht
Der Umgang miteinander - sorry das geht gar nicht - # 2

Lea Michele
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 16 im Thema

Beitrag von Lea Michele »

Hallo liebes Blümchen,

bleib wie du bist und lass dich nicht beirren!
Ich mag deine Unbekümmerheit und dein Wesen wie du bist und lass uns weiter daran teilhaben.
Ich (dr) ganz toll!

GLG Lea Michele (he) (ki) (he)
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
Whoopy Highfly
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 17 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Wer jetzt unser Blümchen angegriffen hat, sollte erst mal vor seiner eigenen Türe kehren. Da gibt es genug Schmutz. Außerdem sollte bedacht werden, wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigen drei auf einen selbst.
In der Bibel steht: wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

Blümchen und alle anderen lasst euch nicht verbiegen.
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.

Bye
Marlene K.
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 18 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Danke für das thematisieren, liebe Lisa.

Danke, dass Du einfach nur Du selbst bist, liebe Blümchen.

Mir ist in den letzten drei Wochen dreimal mein Lebensrecht von stinknormalen, sich selbst nie hinterfragenden Menschen abgesprochen worden. Das verletzt, aber da kann ich mich wehren und Anzeige erstatten, was in zwei Fällen auch geschehen ist.

Aber noch drei mal verletzender und mich und ich denke auch andere vollkommen hilflos zurücklässt ist es, wenn andere Menschen die ähnlich wie ich zu leben scheinen solche Angriffe aussprechen. Das macht mich nur hilflos und wütend. Ich will, kann und muss nicht perfekt sein für irgend jemanden. Vielleicht kann ich mich selber so verändern, dass ich mich selber annehmen kann. Alles andere geht nimanden etwas an.

Traurige Grüße
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Engelchen
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 19 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 30. Jun 2020, 08:25 Aber noch drei mal verletzender und mich und ich denke auch andere vollkommen hilflos zurücklässt ist es, wenn andere Menschen die ähnlich wie ich zu leben scheinen solche Angriffe aussprechen. Das macht mich nur hilflos und wütend. Ich will, kann und muss nicht perfekt sein für irgend jemanden. Vielleicht kann ich mich selber so verändern, dass ich mich selber annehmen kann. Alles andere geht niemanden etwas a
Lass dich einfach mal drücken meine Liebe...

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Liebe Grüße
Lisa
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Marlene K.
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 20 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Lisa-Weber hat geschrieben: Di 30. Jun 2020, 08:40 Lass dich einfach mal drücken meine Liebe...


Liebe Grüße
Lisa
Danke... jetzt hast Du mich zum weinen gebracht... danke!
Marlene

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Blossom
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 21 im Thema

Beitrag von Blossom »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 30. Jun 2020, 08:25 Mir ist in den letzten drei Wochen dreimal mein Lebensrecht von stinknormalen, sich selbst nie hinterfragenden Menschen abgesprochen worden. Das verletzt, aber da kann ich mich wehren und Anzeige erstatten, was in zwei Fällen auch geschehen ist.
Das tut mir aufrichtig leid, denn ich weiß, wie sich das anfühlt, zumal ich selbst im Februar Opfer eines tätlichen Übergriffs geworden bin und mit rechtsradikalen Schimpftiraden überhäuft wurde. Die Ausdrücke möchte ich gar nicht wiederholen. Sowas wie: "Dich hätte man früher besser in die Gaskammer geschickt" war noch das Harmloseste. Dabei wurde ich angespuckt, zum Boden gestoßen, geschlagen und was mich am meisten getroffen hat ... Mir wurde ins Gesicht gespuckt. Die beiden sind dann abgehauen ... anzeigen? Strafanzeige gegen unbekannt? ... Ich wollte mich anschließend dieser Sache nicht auch noch stellen müssen ... und bin völlig verstört nach Hause gelaufen. Anschließend wieder Depressionen, Suizidgedanken und tagelanger Rückzug.

Wie du schreibst: In diesem Fall fühlte ich mich aber noch hilfsloser, zumal es aus den "eigenen Reihen" kam ... Ich bin ja ganz sicher nicht auf den Mund gefallen, aber ich wusste darauf nichts zu erwidern und gebe zu, dass ich einfach nur noch geweint habe ... Andererseits wurde ich von anderen im Chat direkt verteidigt, wofür ich den Betreffenden wirklich dankbar bin.

Letztlich versuche ich das Ganze aber vernünftig zu sehen: Wer weiß, was in diesem Augenblick in ihr vorgegangen ist. Vielleicht brauchte sie nur ein Ventil um Druck abzulassen und ich war das zufällige Opfer ... Auch, wenn es die Sache natürlich nicht besser macht. Aber ich will ihr das nicht weiter vorwerfen, da ich sie im Grunde genommen sehr schätze und für ihren konsequenten Weg bewundere.

Liebe Grüße vom
Blümchen (na)
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 22 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Blossom hat geschrieben: Di 30. Jun 2020, 08:51 Letztlich versuche ich das Ganze aber vernünftig zu sehen: Wer weiß, was in diesem Augenblick in ihr vorgegangen ist. Vielleicht brauchte sie nur ein Ventil um Druck abzulassen und ich war das zufällige Opfer ... Auch, wenn es die Sache natürlich nicht besser macht. Aber ich will ihr das nicht weiter vorwerfen, da ich sie im Grunde genommen sehr schätze und für ihren konsequenten Weg bewundere.
Genau das macht dich aus, liebes Blümchen. (sym)
Obwohl du angegriffen wurdest versuchst du noch das gute darin zu sehen und die Person zu verteidigen.
Du magst manchmal sehr "durchgeknallt" sein - aber auch das Gegenteil und sehr Ernst.
Ich bin glücklich dich kennen zu dürfen. (he)
Ich danke dir sehr für deine Freundschaft und war und bin sehr dankbar bei dir zu sein zu dürfen. ---)))

Liebe Grüße

Lisa
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Anne-Mette
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 23 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

auch wenn ich mich mal wieder unbeliebt mache (deshalb war mir das Lob gestern eher unangenehm - trotzdem DANKE (flow) )

Ich sage es mal ganz ehrlich - und ich hoffe, dass nicht wieder solche Reaktionen kommen wie bei meiner Frage nach der Wichtigkeit von Aussehen und Fotos:
Das gehäufte Selbst-Feiern mit ganzen Foto-Serien an allen Stellen kommt nicht bei allen UserInnen gleich gut an.
Nein - es geht nicht um ein "Verbot" oder Aufforderung zur Einschränkung, sondern ich möchte einfach mal damit sagen, dass es nicht überall die gleiche Begeisterung hervorruft.
Muss ja auch nicht; denn solche Beiträge müssen ja nicht von ihnen gelesen werden (smili)

Es ist ja auch schön, wenn eine Pubertät ausgelebt und gefeiert werden kann, aber egal in welchem Alter: Menschen ecken (auch) mit dem, was sie dabei tun, an manchen Stellen an.
... und das ist wohl auch hier passiert.
Ich möchte darum bitten, keine "Opfer-Rolle" daraus zu machen.

Auch ich distanziere mich von einigen Personen, wenn ich z.B. gefragt werde: "... bist Du auch so eine wie Olivia J. - oder Nina Q?"
Das würde ich ganz weit von mir weisen, was aber nicht bedeutet, dass ich etwas gegen das Auftreten dieser beispielsweise genannten Personen oder sie persönlich hätte.

Die Entstehung des Themas finde ich mindestens "etwas unglücklich".
Die UserIn, um die es geht, hat sich abgemeldet, kann also nicht mehr Stellung nehmen.

Ich möchte darum bitten, meine Hinweise dieses Mal nicht mit einem empörten Aufschrei zu erwidern, sondern sie wirklich als Hinweis zu sehen.
So etwas versuche ich an anderen Stellen auch. Leider wird es manchmal als "Einschränkung der Meinungsfreiheit" oder als "Ankündigung von Verboten" gesehen. Das ist nicht der Fall.

Gruß
Anne-Mette
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 24 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-11-14 »

Blossom hat geschrieben: Di 30. Jun 2020, 08:51 ... Opfer eines tätlichen Übergriffs ...
Hallo liebes Blümchen,

diese Täter sind ganz armselige Gestalten. Ich möchte sie jetzt keinesfalls irgendwie in Schutz nehmen, aber eigentlich kann man sie nur bedauern. So etwas wie Selbstwertgefühl gibt es bei denen nicht. Also bauen sie einen Dicken Panzer um ihr kleines ängstlich-hilfloses Ich auf und leben ihre "männlich-starke" Rolle extrem aus.

Leider gibt es offensichtlich einige hier im Forum, bei denen es ansatzweise auch so ist. Und ich kann mich leider von solchen Emotionen auch nicht frei sprechen. Ich hoffe nur intelligent genug zu sein, dass ich die Zusammenhänge begreifen und danach handeln kann. Da ist also jemand total unglücklich mit sich selbst und seinem Leben, und dann lässt da so ein Blümchen im "falschen" Geschlecht wie ein kleines Mädchen seine Lebensfreude raus. Das würde diese Person nun selbst gerne machen, - ich versuche das immerhin wenigstens - ist aber so blockiert oder verklemmt in seiner schwachen Persönlichkeit, dass es sich in einen Ausbruch von Wut oder Gewalt umkehrt.

Ich habe hier erst gestern eine ziemlich schockierende Vorstellung gelesen, und ich vermute, dass nicht wenige TS ähnlich unglücklich mit sich selbst und ihrem Leben sind, dies aber nicht zugeben wollen oder können. Vielleicht sollte der*die eine oder andere hier mal, so wie ich jetzt, darüber nachdenken. - Was sich für die Userin, um die es hier geht, wohl erledigt haben dürfte, wie ich es gerade in Anne-Mettes Antwort lese.

Ich hoffe, ich habe jetzt mit dieser ehrlichen Antwort hier niemandem auf die Füße getreten.

Liebe Grüße
Erika
Blossom
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 25 im Thema

Beitrag von Blossom »

Anne-Mette hat geschrieben: Di 30. Jun 2020, 10:00 Ich möchte darum bitten, keine "Opfer-Rolle" daraus zu machen.
Liebe Anne-Mette,

von meiner Seite gibt es hier nichts zu befürchten. Meine Wortwahl, dass ich das zufällige Opfer war, welches den Druck abbekommen hat, war im Nachgang unglücklich gewählt. Es wäre besser gewesen zu schreiben, dass ich es in diesem Fall abbekommen habe und das Wort "Opfer" zu vermeiden. Ich betrachte mich auch nicht als ein solches.

Ja, es stimmt ...
Anne-Mette hat geschrieben: Di 30. Jun 2020, 10:00 Das gehäufte Selbst-Feiern mit ganzen Foto-Serien an allen Stellen kommt nicht bei allen UserInnen gleich gut an.
... aber so seltsam es jetzt vielleicht auch klingen mag: Ich versuche anderen damit auch Mut zu machen ... sich zu zeigen, rauszugehen und Lebensfreude zu zeigen. Und natürlich weiß ich um all die Probleme, die es mit sich bringt, wenn jemand nicht gerade die Idealmaße mitbringt oder doch markant männlicher rüberkommt, als gern gewünscht. Ich kann also durchaus nachvollziehen, wenn dies - ich möchte das Wort Neid ausdrücklich vermeiden - zu einer tiefen Unzufriedenheit bei einzelnen führen kann. Nur ist das gar nicht meine Intention, wenn ich mal wieder eine Fotoreihe einstelle. Zumal hier so einige sind, die es mit Outfit und Make-Up deutlich besser drauf haben wie ich - und zu dehnen ich widerum aufschaue und denke: WOW ... so würdest du das auch gern hinbekommen.
Anne-Mette hat geschrieben: Di 30. Jun 2020, 10:00 Leider wird es manchmal als "Einschränkung der Meinungsfreiheit" oder als "Ankündigung von Verboten" gesehen.
Auch hier ... keinen Grund zu Sorge von meiner Seite. Ich weiß, dass ich dazu neige schnell mal etwas zwischen den Zeilen zu lesen, was nicht wirklich so gemeint war.
Anne-Mette hat geschrieben: Di 30. Jun 2020, 10:00 Die Entstehung des Themas finde ich mindestens "etwas unglücklich".
Die UserIn, um die es geht, hat sich abgemeldet, kann also nicht mehr Stellung nehmen.
Von meiner Seite hätte ich das Thema nicht angestoßen, und ich bin sicher, dass die betreffende Ex-Userin es nicht wirklich so gemeint hat. Ich habe sie immer sehr geschätzt - insbesondere für ihre offenen, unverblümten Worte - mit denen sie natürlich auch bei einigen angeeckt ist, wie ich weiß. Allerdings ist mir das selbst auch schon passiert. Geschriebenes Wort ist halt ein scharfes Schwert und oft gar nicht so gemeint. Letztlich zeichnet uns aus, dass wir alle verschieden sind und für mich bleibt sie weiterhin ein wertvoller Mensch, der seinen Weg geht. Ich trage ihr nichts nach ... Meinerseits hatte ich dich auch gebeten, den Thread zu schließen. Doch ich gehe davon aus, dass du Gründe hattest, es nicht zu tun.

Diese/s Plattform/Forum ist wirklich gelungen ... und wo so viele Charaktere teilhaben, da wird es das immer wieder einmal geben. Da ich selbst einmal über viele Jahre ein Forum geführt habe, weiß ich: Es ist keine leichte Arbeit ... und einen "Hühnerstall" wie diesen zu managen, ganz und gar keine leichte Aufgabe ist. Daher an dieser Stelle von mir mal ein großes Dankeschön. Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben ... habe viel - auch über mich selbst - lernen, mich austauschen und sogar Freundinnen finden können, die ich nicht mehr missen möchte.

Liebe Grüße vom
Blümchen (na)
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 26 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Personen, die andere beschimpfen oder körperlich angreifen, sind in meinen Augen erbärmlich mit einem unterdurchschnittlichen IQ.
In die Opferrolle wird man gedrängt, so mein Therapeut. Ich bin stärker geworden, weil ich mich nicht mehr zum Opfer machen lasse. Das ist ähnlich wie beim Judo. Stärke durch eine optimale Verteidigung.
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.

Bye
ExuserIn-2020-11-14
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 27 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-11-14 »

Whoopy Highfly hat geschrieben: Di 30. Jun 2020, 12:08 ... sind in meinen Augen erbärmlich mit einem unterdurchschnittlichen IQ ...
So einfach ist es leider nicht. Vielleicht ist ja mein IQ unterdurchschnittlich, aber er hat einmal für einen Hochschulabschluss ausgereicht. Selbst wenn der Verstand da ist, muss man(n) erst einmal dazu bereit sein ihn für seine eigene persönliche Stärke zu nutzen. Man kann auch extrem zynisch werden und damit alle anderen nur noch gegeneinander ausspielen. Dann werden Hass-Parolen ein Mittel zu Zweck. Und Dummköpfe, die dann die "Drecksarbeit" machen, gibt es genug.

Kurz zum Thema Judo. Da hatte ich mal den grünen Gürtel. Nur wenn der Gegner einen gar nicht erst an sich ran lässt, hilft Judo nichts. Da ist ein Schlag oder Tritt beim Karate effektiver.

Vielleicht sollte Dein Therapeut einmal professionelle Hilfe annehmen, falls er sich in die Opfer-Rolle gedrängt fühlt. Da werde ICH jetzt zynisch. Wenn man selber nicht betroffen ist, hat man es da einfach. Das Problem ist, wer zu wenig Selbstwertgefühl hat, kämpft nicht für seine Person und gerät so in die Opfer-Rolle.

Liebe Grüße
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 28 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Ich bitte darum den Thread nicht zu kapern:

Mir lag es fern ein Opfer zu stilisieren - noch eine(n) Täter(in)

Mir ging es einzig darum das wir hier uns bewusst für einen sicheren Hafen entschieden haben.
Wir können verschiedener Meinung sein und Dinge von anderen Warten sehen.
Aber wir wissen alle wie verletzlich wir sind und da muss man seine Sprache mit bedacht wählen oder das ganze per PN klären.
Nur darum ging es letztendlich.
Gerade solche Ansagen hier in diesem Raum - da erwarte ich deutlich mehr Verständnis und Empathie.

Das ist es was ich ausdrücken wollte

Liebe Grüße
Lisa
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 29 im Thema

Beitrag von Luna »

Hallo zusammen,

vorab mal Eines: Ich finde es total cool wie souverän und empathisch Blossom mit der Situation umgegangen ist bzw umgeht.

Zum Thema: Ich kenne die Diskussion, welche der Auslöser für diesen Thread war nicht, wohl aber die Problematik an sich. Interessante Themen mit kontroversiellen, teils diametral gegensätzlichen Ansichten führen zu persönlichen Konflikten und Angriffen, was hin und wieder zur Abmeldung von Usern, aber immer zur Zerstörung der Diskussion führt. Einer der Gründe, warum ich in den letzten Monaten hier - wie eine ganz liebe Userin es formuliert hat - auf leisen Sohlen unterwegs war.

Was ich nicht verstehen kann: In diesem Forum sind doch Leute, die mehr oder weniger nicht in das Konzept engstirniger, bornierter Spießigkeit passen (wollen) und ich vermute viele haben auf die eine oder andere Art (massiv) unter rigiden sozialen Systemen, vorgegebenen Lebensentwürfen, mangelnder Toleranz und Vorurteilen zu leiden (gehabt). Daher auch die richtige und wichtige, permanente Forderung an Partner*, Familie, Gesellschaft und Politik nach mehr Toleranz, Verständnis und gleichen Rechten.

Aber was ist mit uns? Wo bleibt unsere Toleranz und Akzeptanz anderer Meinungen und Lebensentwürfe? Steht nicht die Regenbogenfahne für eine bunte Gesellschaft, in der jede* Platz hat und als Mensch respektiert wird? Warum ist es so schwer, andere Lebensentwürfe und konträre Meinungen als Bereicherung und interessanten Input für sich selbst zu sehen? Entwickeln wir uns nicht gerade auch so weiter?
Ich muss die Meinung anderer nicht teilen, ich kann meine Argumente einbringen, aber wie käme ich dazu, anderen das Recht auf ihre Meinung, auf ihre Art zu leben, nehmen zu wollen.

Wäre eine etwas buntere Welt nicht schöner? Wer will schon den ganzen Tag zwischen zwei Brettern hindurch auf denselben Berg starren (und dann noch glauben, die Welt zu kennen).

Alles Liebe
Luna

(pea) (sym)
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Re: Der Umgang miteinander „ sorry das geht gar nicht

Post 30 im Thema

Beitrag von Blossom »

Liebe Luna,
Luna hat geschrieben: Mi 1. Jul 2020, 08:24 vorab mal Eines: Ich finde es total cool wie souverän und empathisch Blossom mit der Situation umgegangen ist bzw umgeht.
Ich knickse mal ganz brav ... (hier war ein animierter Minnie-Mouse-Gif) ... und sage danke.
Interessante Themen mit kontroversiellen, teils diametral gegensätzlichen Ansichten führen zu persönlichen Konflikten und Angriffen, was hin und wieder zur Abmeldung von Usern, aber immer zur Zerstörung der Diskussion führt.
Das ist nicht nur in einem Forum so: es spiegelt schicht unsere Gesellschaft wieder. Dazu ein Beispiel: Es ist nicht lange und die SPD hatte einen Stand auf dem Marktplatz. Ich kam als Transfrau mit einem der SPD-Mitglieder ins Gespräch. Natürlich war das "Andersein" Thema. Schnell standen anderen Mitbürger neben uns. Viele stimmten dem Gesagten zu, andere wiederum hatten eine kontroverse Meinung und einige winkten nach negativen Bemerkungen schlicht ab und zogen ihres Weges. Sicher schade, aber nicht zu ändern.
Aber was ist mit uns? Wo bleibt unsere Toleranz und Akzeptanz anderer Meinungen und Lebensentwürfe? Steht nicht die Regenbogenfahne für eine bunte Gesellschaft, in der jede* Platz hat und als Mensch respektiert wird? Warum ist es so schwer, andere Lebensentwürfe und konträre Meinungen als Bereicherung und interessanten Input für sich selbst zu sehen? Entwickeln wir uns nicht gerade auch so weiter?
Ich muss die Meinung anderer nicht teilen, ich kann meine Argumente einbringen, aber wie käme ich dazu, anderen das Recht auf ihre Meinung, auf ihre Art zu leben, nehmen zu wollen.

Wäre eine etwas buntere Welt nicht schöner? Wer will schon den ganzen Tag zwischen zwei Brettern hindurch auf denselben Berg starren (und dann noch glauben, die Welt zu kennen).
Meine volle Zustimmung ... oh ja, eine etwas buntere Welt wäre deutlich schöner.

Liebe Grüße vom
Blümchen (na)
Zuletzt geändert von Blossom am Mi 1. Jul 2020, 10:55, insgesamt 1-mal geändert.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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