Die brasilianische Dragqueen und Sängerin Pabllo Vittar
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zu den Themen Crossdressing, Transgender, Transident...
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Marlene K.
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Die brasilianische Dragqueen und Sängerin Pabllo Vittar

Post 1 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Heute bot die TAZ mal wieder die Möglichkeit über den Tellerrand zu blicken...
https://taz.de/Archiv-Suche/!5652531/
Schon seit einigen Jahren sorgt die Dragqueen Pabllo Vittar in Brasilien für Aufruhr, spätestens im letzten Jahr hat auch der Rest der Welt sie entdeckt. Vittar hat mehrere Alben aufgenommen, war die erste für einen Latin Grammy nominierte Dragqueen. Die New York Times bezeichnet sie als ein "Emblem der Genderfluidität", der Guardian nennt sie ein "Symbol des Widerstands". Und in der Tat: Es ist wohl kein Zufall, dass mit Vittar eine nichtbinäre Dragqueen ausgerechnet in der Zeit zum Star wird, da in Brasilien reaktionäre Kräfte erstarken. Ganz im Gegenteil.
Schon das kurze Zitat lässt verschiedene Tellerränder aufblitzen...
-binäres Denken
-"richtiges" Transsein
-böse Dragqueens gegen gute, angepasste, heteronormative Schwule oder Frauen mit Transhintergrund

Ich hoffe ja immer noch, dass uns alle der Kampf gegen die Diskriminierung dessen was als weiblich gewertet wird eint... gegen patriarchales Denken bei allen Menschen.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Nicole Fritz
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Re: Die brasilianische Dragqueen und Sängerin Pabllo Vittar

Post 2 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Ein Thema, dass uns immer wieder beschäftigt: wirklich trans oder nur irgendwie "queer"? - Da wäre dieses Minirock-Thema. Dann fallen mir noch spontan die Fotos unseres neunen Mitglieds aus Paraguay ein. Die wirken auf mich schon ziemlich krass. Aber wie hätte ich ausgesehen, wenn ich mich als junger Mann als trans* geoutet hätte - vermutlich kaum anders. :wink: Also halte ich mich da mit irgendwelchen Äußerungen besser zurück. Allerdings bekommt so die Frage nach einer trans-freundlichen deutschen Stadt für eine Rückkehr eine andere Dimension. Trans-Phobie gibt es ja leider nicht nur in Südamerika.

Leider ist das Foto in dem Link wegen Urheberrecht nicht zu sehen. Deshalb hier ein Eindruck von der Person, um die es geht:


LG Nicole
Marlene K.
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Re: Die brasilianische Dragqueen und Sängerin Pabllo Vittar

Post 3 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Nicole Doll hat geschrieben: Mi 15. Jan 2020, 13:38 Ein Thema, dass uns immer wieder beschäftigt: wirklich trans oder nur irgendwie "queer"? - Da wäre dieses Minirock-Thema. Dann fallen mir noch spontan die Fotos unseres neunen Mitglieds aus Paraguay ein. Die wirken auf mich schon ziemlich krass. Aber wie hätte ich ausgesehen, wenn ich mich als junger Mann als trans* geoutet hätte - vermutlich kaum anders. :wink: Also halte ich mich da mit irgendwelchen Äußerungen besser zurück. Allerdings bekommt so die Frage nach einer trans-freundlichen deutschen Stadt für eine Rückkehr eine andere Dimension. Trans-Phobie gibt es ja leider nicht nur in Südamerika.

Leider ist das Foto in dem Link wegen Urheberrecht nicht zu sehen. Deshalb hier ein Eindruck von der Person, um die es geht:


LG Nicole
Danke für das Video.
Aber ich stelle ja gerade die Frage, ob die Schubladen Sinn machen. Für jeden Einzelnen mag es wichtig sein, wie Mensch sich definiert. Aber wer hat das Recht zu sagen, wo Trans anfängt und "irgendwie queer" aufhört? ...und ist es wichtig, klare Grenzen zu haben. Für mich ist es in Bezug auf mich und auch andere Person nicht wichtig.

Manchmal müssen wir uns einigen, was wir meinen, wenn wir Begriffe verwenden. Aber selbst die Definitionen in einer Diskussion können in einem anderen Zusammenhang nicht mehr 100% zutreffen oder müssen erweitert werden oder genauer gefasst.

Also ganz genau so wie bei jedem Gespräch und jeder Diskussion...
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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