Redezeit! Austausch- und Nachrichten-Portal für intergeschlechtliche und transsexuelle Menschen, Crossdresser, nonbinä¤re Menschen, Feministinnen, Luder, Hexen
Andrea K hat geschrieben: Fr 13. Dez 2019, 11:29
Da ich Bluthochdruck habe und bereits Blutdrucksenker nehme, stelle ich jetzt täglich mit meinem Oberamblutdruckmessgrät
(Aponorm Blutdruck Messgerät - Professionell Touch - Oberarm) die Werte fest. Vorsicht ist schließlich die Mutter der Porzellankiste.
Ich nehme ja dasselbe (4 Hub) aber halbe Spiro.
Mir geht es damit sehr gut.
Allerdings noch 5mg Androcur dazu
Mein Befundbericht weist im Bereich 'Endokrinologische Diagnostik' eine Wert von 2.85 -µg/l bei Testosteron (gesamt) aus. Durchschnittswert wird mit 2.80-8.80 angegeben. Demnach habe ich wohl einen recht niedrigen Wert. Das würde auch erklären das ich nie eine Behaarung am Oberkörper entwickelt habe. Die Behaarung der Armen ist recht mäßig, meine Hände sind seit jeher völlig unbehaart. An den Beinen war die Behaarung früher kräftiger und auch deutlich sichtbar. Ab den Knien runter zu den Füßen ist mittlerweile kaum noch etwas zu sehen außer dem kaum wahrnehmbaren Vallushaar. An den Oberschenkeln ist es in den letzten Jahren auch immer weniger geworden. Wenn ich mich lange nicht nicht im Gesicht rasieren würde, könnte ich nach einiger Zeit höchstwahrscheinlich nur einen 'Milchbart' vorweisen - hier auch liebevoll als 'Schnottenbremse' bezeichnet.
Im Informationsgespräch mit der Ärztin haben wir Androcur relativ schnell ausgeschlossen. Ich bin gespannt wie sich alles in den nächsten Wochen entwickeln wird.
ich freue mich das deine HRT anfängt und es wird eine aufregende Zeit, aber erwarte nicht zu viel, es ist ein langer und langsamer Prozess und manchmal auch sehr anstrengend.
Ich finde es super das du keinen Blocker brauchst, dieser ist meistens völlig unnötig und belastet nur die Leber.
Liebe Grüße
Kathi
Es ist besser, für das was man ist, gehasst,
Als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden.
wenn ich eins gelernt habe im Leben, dann ist es 'Geduld haben'.
Im Gegensatz zu früher fühle ich mich schon lange nicht mehr als 'Hektikbolzen'.
Mit dem Alter kommt die Gelassenheit, zumindest bei mir.
Ich hoffe es bleibt so.
das ist auch gut so, ich bin am Anfang so ungeduldig gewesen das ich bis zum beginn der HRT da durch gerast bin, in meinem Kopf war das Gefühl, je länger ich warte, desto mehr zerstört das Testosteron meinen Körper. Eigentlich ist das ein ziemlich dummer Gedanke gewesen, das es auf 1-2 Tagen/Wochen/Monaten nicht an kam.
Ich habe meinen Psych jede Woche getroffen um die Indikation zu bekommen nach knapp 3 Monaten hatte ich sie, ich hatte aber auch das Glück das er den "Alltagstest" den ich ohne psychologischen beistand knapp 9 Monate vor Indikation Stellung begonnen hatte und er das akzeptierte.
Jetzt nach über 2 Jahren, bin ich entspannter und mein weg beschleunigt sich von ganz alleine. Der Brustaufbau kommt 6 Monate früher wie gedacht.
Liebe Grüße
Kathi
Es ist besser, für das was man ist, gehasst,
Als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden.
Nun ist es passiert! Die Hormönchen - Therapiebeginn war übrigens der 9. Dezember - zeigen erste Auswirkungen.
Heute Morgen habe ich ein gerade aus dem Vorratskeller geholtes Gurkenglas trotz aller Kraftanstrengungen nicht aufbekommen. Ich musste zu einem Hilfsmittel greifen. Unserem altbewährten Deckelöffner für Schraubgläser, bislang nur von meiner Liebsten in Gebrauch.
Andrea K hat geschrieben: Mo 30. Dez 2019, 11:16
habe ich ein gerade aus dem Vorratskeller geholtes Gurkenglas trotz aller Kraftanstrengungen nicht aufbekommen.
Der "Gurkenglasdeckeltest" sollte unbedingt den Endokrinologen nahe gebracht werden, sodass sie ihn in der Praxis einsetzen. Das würde so manche Blutentnahme ersparen
Anne-Mette hat geschrieben: Mo 30. Dez 2019, 11:52
Der "Gurkenglasdeckeltest" sollte unbedingt den Endokrinologen nahe gebracht werden, sodass sie ihn in der Praxis einsetzen. Das würde so manche Blutentnahme ersparen
Ich werde natürlich diese Erfahrung bei der nächsten Kontrolluntersuchung am 20.01.2010 meiner Endokrinologin vortragen. Für den Termin werde ich noch Hersteller mit genauer Beschreibung des Inhalts, Verfallsdatum, Volumen des Glasses sowie Durchmesser des Schraubdeckels notieren und dazu ein Foto des Erzeugnisses der deutschen Gurkenwirtschaft beilegen. Somit steht der wissenschaftlichen Aufarbeitung sicherlich nichts entgegen. Zumal ein Glas mit Gurken deutlich günstiger als eine kostenaufwendige Blutuntersuchung sein dürfte. Die Krankenkassen werden jubeln!
Morgen, also am 9. Januar 2020, bin ich einen Monat 'auf Hormon'. Und was entdecke ich heute morgen beim ersten Blick in den Spiegel? Ein zartes Pickelchen blüht auf meinem linken Nasenflügel, Acne vulgaris (gewöhnliche Akne) genannt. Das muss jetzt nicht wirklich sein, oder?
Wobei große Sorgen mache ich mir derzeit noch nicht. In meiner 'ersten Pubertät' bin ich so gut wie verschont davon geblieben, während einer meiner älteren Brüder aussah wie ein Streuselkuchen. Auch viele Gleichaltrigen hatten damals damit heftigen Kummer, denn schön sah es ja nun nicht aus. Bei mir hingegen hin und wieder ein Pickelchen hier und da, ansonsten hatte ich keine Probleme damit.
Andere negative Auswirkungen der Hormontherapie konnte ich bislang nicht feststellen. Erst gestern haben meine weitaus bessere Hälfte und ich noch darüber gesprochen. Ich habe keine emotionale Auf und Abs und brauche auch keine Taschentücher beim Sehen von Dramen in der Flimmerkiste. Auch Schmusemusik wie z.B. von Barry White genieße ich wie bisher ohne in Tränen auszubrechen. Und meine Frau meinte gestern noch, wenn ich zickig werden würde, dann würde sie mir das mit Sicherheit sagen. Wir haben diese Mädels-Zickigkeit von unserer Tochter ja noch in allerbester Erinnerung.
Heute ist wieder ein Tag an dem ich mich kaum bewegen kann. Trotz dem stärksten am Markt erhältlichen, natürlich verschreibungspflichtigem Opioid.
Was bleibt ist gleich die Tagesration zu verdoppeln. Ein 'normaler' Mensch würde sich vermutlich für den Rest des Tages verabschieden. Musik lenkt mich
ab, lässt die Schmerzen etwas in den Hintergrund treten. Aus medizinischer Sicht bin ich längst austherapiert und muss sehen wie ich damit klar komme.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Otto Julius Bierbaum (1865—1910)
Ich bin kein großer Autofan, viel wichtiger sind mir Zuverlässigkeit, niedriger Verbrauch und auch ansonsten niedrige Unterhaltskosten.
Weder ich noch meine weitaus besser Hälfte drücken jemals das Gaspedal durch, fahren beide defensiv und eher bedächtig.
Es gibt Autos, die können nicht schnell fahren und mit ihnen soll auch nicht schnell gefahren werden. Die Low Rider...
WAR - Low Rider (1975)
All my friends know the low rider
the low rider is a little higher
low rider drives a little slower
low rider is a real goer
low rider knows every street yeah!
low rider is the one to meet yeah!
low rider don't use no gas now
low rider don't drive to fast
...