Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen! - # 3
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Nicole Fritz
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Hallo Andrea Lola,
nach Russland werde ich wohl kaum wieder fahren. So wie die sich damals anstellten, käme ich wohl kaum in Frauenkleidern durch die Kontrolle am Flughafen. Die haben schon wegen eines älteren Passbildes Theater gemacht. Und die komplette Reise im Mann-Modus - da hätte ich jetzt nicht wirklich Lust. Wie es privat beim Volk mit LGBTIQ aussieht, weiß ich nicht. Das war damals bei mir noch kein Thema. Es denken aber sehr viele konservativ - und wählen Putin.
LG Nicole
Hier ein kleiner Eindruck:
Что делать? - Was tun? - Я тоже не знаю. - Ich weiß es auch nicht.
nach Russland werde ich wohl kaum wieder fahren. So wie die sich damals anstellten, käme ich wohl kaum in Frauenkleidern durch die Kontrolle am Flughafen. Die haben schon wegen eines älteren Passbildes Theater gemacht. Und die komplette Reise im Mann-Modus - da hätte ich jetzt nicht wirklich Lust. Wie es privat beim Volk mit LGBTIQ aussieht, weiß ich nicht. Das war damals bei mir noch kein Thema. Es denken aber sehr viele konservativ - und wählen Putin.
LG Nicole
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Что делать? - Was tun? - Я тоже не знаю. - Ich weiß es auch nicht.
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LolAndrea
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
huhu Michaela.... ist ja schrecklich!!!Michaela M. hat geschrieben: Di 17. Dez 2019, 00:13
Das schlimmste was mir passiert ist ....war auf der Arbeit..... Damals war ich Marktleiter.... und ich informierte meinen Chef.... es war der Tag vor meinem Urlaub, über die Zukünftigen Veränderungen in meinem Leben. Als ich nach 3 Wochen wieder zurück war auf Arbeit, durfte ich gleich im Büro vom Chef-----
Er teilte mir mit das ich absofort freigestellt sei, bei Fortbezug meinen Gehaltes, bis ich eine neue Stelle gefunden hätte.
Mir erscheint, dass in deutschen Baumärkten, so meine Erfahrungen während des Aufenthalts in Deutschland vor einigen Jahren, eine rauhe Stimmung mit viel Testosteron Macho Gehabe vorherrscht oder? So erlebe ich es hier in Paraguay, entweder triffst du Trans Lover oder transfobe Männer dort! GLG abrazo y besito Andrea Lola.
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LolAndrea
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
huhu Nicole, sehr interessant und alarmierend das Kurzvideo!!! Was Ksenya erzählt, die sich sehr vorsichtig ausdrückt, aber nach ihrem Gesichtsausdruck stark psychisch leidet dort, sei es ein schrecklicher Zustand für Transgender dort ih St. Petersburg. Sie verlassen ihr Haus nicht mehr aus Angst vor Gewalt der transfoben Gesellschaft! Hier in Paraguay im Gegensatz sind alle Trans Frauen offen auf der Strasse, die einheimischen Trans sind erprobt im Strassenkampf mit Männern und wehren sich mit allem, was sie haben! Ist leider auch alternativlos, weil sich ca. 95 % der einheimischen Transgender hier täglich prostituieren müssen! Ich zum Glück nicht!!!Nicole Doll hat geschrieben: Di 17. Dez 2019, 00:43 Hallo Andrea Lola,
nach Russland werde ich wohl kaum wieder fahren. So wie die sich damals anstellten, käme ich wohl kaum in Frauenkleidern durch die Kontrolle am Flughafen. Wie es privat beim Volk mit LGBTIQ aussieht, weiß ich nicht.
LG Nicole
Wer "nur" konservativ" denkt und dabei ruhig bleibt, ist mir eigentlich relativ egal, solange er meiner psychischen und physischen Integrität nicht schadet! GLG abrazo y besito Andrea Lola.
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
huhu, bffff muahhhh!Michaela M. hat geschrieben: Di 17. Dez 2019, 00:28
Meine Schwiegermutter war wegen mir in Kiew beim Priester. Der hat ihr eine Adresse in der Nähe von Stuttgart gegeben, wohin meine Frau mich bringen, locken soll und dort würde mir dann die Krankheit des Teufels ausgetrieben.
Gruß
Michaela M.
PS: Wobei hier einige Trans Frauen streng katholisch sind, was ich nie verstehen werde, auch nicht nach vielen Diskussionen mit denen! Kussi!
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Michaela M.
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Hallo Andrea!LolAndrea hat geschrieben: Di 17. Dez 2019, 03:54 mit welcher offiz. Begründung hat er dich freigestellt
Unser Seniorchef war: "Für Führer Volk und Vaterland", was er seinem Sohn auch so eingetrichtert hatte.
Mündliche Begründung im Büro war, dass man solche Personen nicht in der Firma haben möchte.
Mir war es egal, Geld gab es weiter, Zeugnis war dann auch gut, hatte keine Lust darauf mich vor dem Gericht zu streiten.
Nutzte die Zeit lieber für was sinnvolles.
Thema Kirche. Bin evangelisch getauft, meine Mutter war EV. mein Vater kath., musste wegen meinen Großeltern aus KL zur Konfirmation obwohl ich damals nicht wollte.
Unser Pfarrer wollte 20 % von allem was man für die Konfirmation geschenkt bekommen hat als Spende. Lernten wir eines der 26 Lieder, Bibelverse und Gebete nicht auswendig bis zur Prüfung, musste man 10,00 DM bezahlen. Das sah aber mein Vater nicht ein. Er wusste das unser Pfarrer für seine Kaninchenzucht einen neuen Bock brauchte, den bekam er von uns. Das schöne war das der Bock jeden mit Urin bespritze der in falsch anpackte und erschreckte, was aber der Pfarrer von meinem Vater nicht mitgeteilt bekommen hatte. Als ich 18 war bin ich dann ausgetreten, meine Eltern 2 Jahre später. Kann auf diesen Lügenverein mit seinen Prachtbauten gut verzichten.
Als ich in Washington State war, hatte ich mit meiner Tante eine Aufführung der Native People besucht. Der Häuptling sagte das richtige, man braucht kein Gebäude um glauben zu können. Er wurde dann gefragt ob er an Gott oder Manitu glaube. Seine Antwort: "Beides sind das gleiche, nur die Namen sind anders". Es war noch ausührlicher, aber an alles erinnere ich mich nicht mehr, war 1996.
Gruß
Michaela M.
"Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere" japanisches Sprichwort.
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LolAndrea
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
habe jetzt fertig! ...ABER muss fairerweise noch etwas Positives schreiben, sonst wären Viele zutiefst beleidigt!
Alle Bio CIS Frauen, lesbianas, bisexuelle Bio Frauen, no binarios aus Paraguay, Argentinien, Brasilien und Uruguay waren die ganzen drei Jahre super lieb und freundlich zu mir, keine Einzige zeigte auch nur Spuren von Transfobie oder Ablehnung und ich lernte wirklich eine grosse Anzahl kennen jeden Tag in den Geschäften, Supermärkten, Büros, Stadtbehörden und nachts in den Kulturzentren, Kneipen und Discos! Sie haben mich immer als Frau ihresgleichen betrachtet, mir alles erzählt bis zu ihren intimen Details inkl. aller Frauenthemen bis hin zu ihren Menstruationsschmerzen und mich getröstet, wenn es mir schlecht ging!
Werde sie, ausschiesslich SIE, vermissen!
Homotransfobie hat in Südamerika wirklich nur ein bestimmtes Geschlecht und Identität: CIS Mann (plus meist streng katholisch)!
Ist das in Deutschland genau so geschlechts- und identitätsabhängig würde mich interessieren oder unabhängig davon????
Viele liebe Gruesse abrazo y besito. Lola Andrea.
Alle Bio CIS Frauen, lesbianas, bisexuelle Bio Frauen, no binarios aus Paraguay, Argentinien, Brasilien und Uruguay waren die ganzen drei Jahre super lieb und freundlich zu mir, keine Einzige zeigte auch nur Spuren von Transfobie oder Ablehnung und ich lernte wirklich eine grosse Anzahl kennen jeden Tag in den Geschäften, Supermärkten, Büros, Stadtbehörden und nachts in den Kulturzentren, Kneipen und Discos! Sie haben mich immer als Frau ihresgleichen betrachtet, mir alles erzählt bis zu ihren intimen Details inkl. aller Frauenthemen bis hin zu ihren Menstruationsschmerzen und mich getröstet, wenn es mir schlecht ging!
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Viele liebe Gruesse abrazo y besito. Lola Andrea.
Zuletzt geändert von LolAndrea am Mi 18. Dez 2019, 12:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Michelle_Engelhardt
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Also Dummheit und Intoleranz kennen hier eigentlich kein Geschlecht. Dennoch würde ich sagen, dass Frauen gefühlt lockerer mit dem Thema umgehen, was aber nicht heißt, dass Männer ein Problem damit haben. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel 
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!
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LolAndrea
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
hallooo, muss das leider aus aktuellem Anlass schon wieder korrigieren! Möchte wirklich vermeiden, dass sich jemand auf meine Reisehinweise bezieht und dann dort ernste Probleme bekommt oder pers. Schaden nimmt, würde mich etwas mitverantwortlich fühlen! Informiert euch auf jeden Fall auch selbst aktuell bevor ihr eine Reise nach Südamerika beginnt. Spanisch Kenntnisse wären von Vorteil weil oft transfemicidios und LGBTIQ Hassverbrechen weder auf Deutsch noch Englisch veröffentlicht werden. Bin zur Zeit sehr gut vernetzt mit LGBTIQ Organisationen und bekomme deswegen aktuelle Infos zur Situation persönlich zugespielt.LolAndrea hat geschrieben: So 8. Dez 2019, 19:53 Für alle die wenig Zeit haben von Euch, Kapitel 2..3....4.. zu lesen die Zusammenfassung in Kurzform mit Reisehinweisen nach Latein- und Mittelamerika für Trans, CD, DWT, intersexuelle Menschen:
Wer eine gefahrlose und entspannte Südamerika Reise plant, kann sich nur in den Städten BuenosAires, Cordoba und La Plata (Argentina) frei bewegen und entfalten sowie in ganz Uruguay, auch auf dem Land, mit einem neuen starken Anti-Diskriminierungs-Gesetz mit allen Rechten für Personen der Gruppe LGBTIQ+.
Zum Thema ... BUENOS AIRES bitte auch streichen von der Reiseliste! Vor zwei Wochen wurde dort die 32 jährige Luciana, transidente Frau aus Paraguay, von mind. zwei Personen inmitten der Hauptstadt ermordet!
http://agenciapresentes.org/2020/01/03/ ... argentina/
Quelle: http://agenciapresentes.org/wp-content/ ... 88x594.jpgDurchwegs positive Nachrichten auf höchstem Niveau kommen ausschlieÅ›slich aus URUGUAY, wo es jetzt sogar durch ein brandneues Entschädigungsgesetz Entschädigugszahlungen für LGBTIQ Diskriminierungsopfer gibt. So werden jetzt aktuell zwei Trans Frauen finanziell entschädigt, die ihren Arbeitsplatz wegen ihrer Transidentität verloren haben! Da schielt sogar Europa fast neidisch über den grossen Teich!
Liebe Gruesse aus Paraguay abrazo y besito Lola Andrea
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lexes
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Alles gelesenLolAndrea hat geschrieben: So 8. Dez 2019, 15:43
unlustig und bitter unter den süssen Bananen Stauden überall mit trügerischem Gute Laune "despacito".
Mehrfach gegruselt
Egal wie wortgewandt Du das verpackst ... fürchterlich
Aber Du stehst Deine Frau .. pass nur bitte auf Dich auf ... wir wollen nicht demnächst ein neues Bild im Nachruf sehen
Liebe Grüße und viel Kraft
Lexi
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LolAndrea
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
hallo Süsse!
sorry wollte dich echt nicht gruseln oder schockieren, sondern nur aufklären falls jemand schon auf dem Sprung ins Flug Ticket Büro is und noch mal nachdenken kann, obs dann so gesund wäre ausser dem tollem Klima!
Eine aktuelle Mini Grusel Story hab ich noch aus Paraguay: Für einen grossen Model Contest in den USA wollen jetzt Trans Frauen nach USA fliegen um dort die schönsten Frauen Paraguays zu representieren!
Das erregt derzeit viele ultra-konservative und transfobe Männer, die jetzt hier wahllos auf offener Strasse tags und nachts Trans Frauen angreifen und verprügeln weil es eine Schande für das Land sei!
So viel blinden und sinnlosen Hass hab ich selten erlebt! Zum Glück funktioniert mein Auto und kann von Haustür zu Haustür fahren, aber frau muss immer wachsam sein, deswegen trink ich auch seit vier Monaten keinen Tropfen Alkohol mehr!
liebe Gruesse abrazo y besito Lola.
sorry wollte dich echt nicht gruseln oder schockieren, sondern nur aufklären falls jemand schon auf dem Sprung ins Flug Ticket Büro is und noch mal nachdenken kann, obs dann so gesund wäre ausser dem tollem Klima!
Eine aktuelle Mini Grusel Story hab ich noch aus Paraguay: Für einen grossen Model Contest in den USA wollen jetzt Trans Frauen nach USA fliegen um dort die schönsten Frauen Paraguays zu representieren!
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Nicole Fritz
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Hallo Andrea Lola,LolAndrea hat geschrieben: Mi 18. Dez 2019, 02:21 Alle Bio CIS Frauen, lesbianas, bisexuelle Bio Frauen, no binarios aus Paraguay, Argentinien, Brasilien und Uruguay waren die ganzen drei Jahre super lieb und freundlich zu mir, keine Einzige zeigte auch nur Spuren von Transfobie oder Ablehnung und ich lernte wirklich eine grosse Anzahl kennen jeden Tag in den Geschäften, Supermärkten, Büros, Stadtbehörden und nachts in den Kulturzentren, Kneipen und Discos! Sie haben mich immer als Frau ihresgleichen betrachtet, mir alles erzählt bis zu ihren intimen Details inkl. aller Frauenthemen bis hin zu ihren Menstruationsschmerzen und mich getröstet, wenn es mir schlecht ging! Werde sie, ausschiesslich SIE, vermissen!
Homotransfobie hat in Südamerika wirklich nur ein bestimmtes Geschlecht und Identität: CIS Mann (plus meist streng katholisch)!
Ist das in Deutschland genau so geschlechts- und identitätsabhängig würde mich interessieren oder unabhängig davon????
ich habe den Eindruck, dass es in Deutschland im Prinzip genauso ist. Nur offene Anfeindungen sind im Westen Deutschlands, wo ich lebe, doch wohl selten. Hinzu kommt, dass ich als "alte Schachtel" nicht so sehr auffalle. Da gibt es bei den Männern nur schräge Blicke und Kopfschütteln. Das ist nicht schlimm, da kann man schräg zurück schauen. Mich hat nur einmal ein "Islamist" dumm angequatscht: ".. warum ich mich nicht schäme, schwul zu sein und Frauenkleider zu tragen ..". Da musste ich einiges Einstecken, damit ich nicht ausraste und an seiner blöden Visage ausprobiere, wie viel Karate ich noch kann. Also reagierte ich einfach nicht auf sein Gelaber und er zog wieder davon. Bei Frauen hatte ich noch nie irgendwelche Probleme oder negative Erlebnisse.
Es ist der "echte" Mann, der heimliche Verlierer in unserer Herren-Gesellschaft, der sich immer als der starke Gewinner aufspielen muss, der ein großes Problem mit uns hat. Er ist böse auf uns, weil wir als "Verlierer" aufgegeben haben und gleichzeitig neidisch, weil er es selbst nicht fertig bringt, einfach so zu leben wie es für ihn richtig und angenehm ist. Ich kenne das von mir selbst: Da durfte es nichts geben, was irgendwie auch nur ansatzweise an weiblich erinnerte - obwohl es für mich meistens abgrundtief hässlich war. So wird man böse und zynisch - persona toxica.
Liebe Grüße
Nicole
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
huhu Nicole, genau thats the way it is.. asi mismo es amiga! ... in Deutschland wird angestarrt, womit ich persönlich wenig Probleme habe und es hier natürlich gewohnt bin! ich grüsse dann meist mit einem Kussmund zurück!Nicole Doll hat geschrieben: Mo 24. Feb 2020, 08:47
Es ist der "echte" Mann, der heimliche Verlierer in unserer Herren-Gesellschaft, der sich immer als der starke Gewinner aufspielen muss, der ein großes Problem mit uns hat. Er ist böse auf uns, weil wir als "Verlierer" aufgegeben haben und gleichzeitig neidisch, weil er es selbst nicht fertig bringt, einfach so zu leben wie es für ihn richtig und angenehm ist. Ich kenne das von mir selbst: Da durfte es nichts geben, was irgendwie auch nur ansatzweise an weiblich erinnerte - obwohl es für mich meistens abgrundtief hässlich war. So wird man böse und zynisch - persona toxica.
Liebe Grüße
Nicole
Absolut das sind personas toxicas auch oft aus bildungsfernem Hintergrund! Was mir immer keinex glaubt, einige haben ANGST vor uns würden es aber niemals zugeben bzw. ist ihnen nicht bewusst! Aus Angst und Unwissenheit kann sich eben auch blinder Hass und Gewalt entwickeln!
Dazu kann ich hier von einer abstrusen Doppelmoral berichten: transfob und gleichzeitig Trans Lover ..... unberechenbare Verläufe und Schübe. Deswegen wurden hierin Paraguay die meisten transidenten Frauen von ihren eigenen Liebhabern oder Partnern ermordet oder treffender formuliert tot geschlagen, weil als Mord nur ein Tötungsdelikt mit Vorsatz bezeichnet wird! Ich vermute deswegen das geschieht hier überwiegend aus einem Affekt bzw. einem paranoid transfoben Impuls heraus! Wie ist das in Deutschland interessiert mich brennend? ... gibt es auch viele CIS Männer mit dieser Doppelmoral und sind die Totschläger bzw. Mörder auch die eigenen Partner gewesen?
Liebe Gruesse abrazo y besito Lola Andrea.
PS: das ist natürlich die grosse Angst der TS hier, weil sie bei neuem Männer Kontakt nicht wissen, ob sie gerade einen WERWOLF kennen lernen!
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Moin Andrea,
ich denke, das ist schwer zu sagen, da wahrscheinlich der Überblick fehlt. Es gibt wahrscheinlich auch bei uns eine Doppelmoral, die aber deutlich sanfter verläuft. Mord und Totschlag ist nicht an der Tagesordnung. Aber ich kenne auch Fälle in heteronormativen Familien, bei denen der Mann schon ziemlich rabiat sein kann oder die Frau auf der psychologischen Ebene Gewalt ausübt.
In meiner Wahrnehmung haben Transmenschen keine echten Nachteile, sofern sie einmal in einer Beziehung stehen. Aber meine Wahrnehmung ist ein ganz kleiner Teil einer ziemlich heilen Welt. Es gibt sicher Menschen, die können von ganz anderen Erfahrungen berichten. Es kommt halt immer darauf an, wo man sich bewegt. Im Einzelfall sieht das dann wieder anders aus. Ich war einmal (vor 30 Jahren) für 2 Monate in Argentinien und ich habe den Eindruck, der Machismo ist dort viel ausgeprägter. Das bedeutet, dass der Mann und die Frau eine viel ausgeprägtere Rolle spielen müssen, um anerkannt zu werden. Das halte ich in Deutschland für wesentlich weniger relevant. Es gibt natürlich auch hier Kreise, bei denen das eine Rolle spielt, aber es gibt auch Kreise, bei denen das nicht so sehr von Bedeutung ist. Die damit verbundenen Nachteile sind wahrscheinlich wesentlich moderater als in Südamerika. Aber deshalb leben wir vielleicht mehr in relativer Sicherheit als bei Dir, aber absolut gesehen, haben wir auch hier Nachteile. Mal mehr, mal weniger. Es hängt auch immer davon ab, welche Kompromisse man eingehen will.
Was bei toxischen Personen wie Neid aussieht, ist mMn den Leuten oft nicht bewusst. Auch das Thema Angst würde ich eher ins Unbewusste schieben. Die relevante Frage, die ich gerne einem solchen Menschen stellen möchte wäre, warum er glaubt, sich in mein Leben einmischen zu müssen, in dem er bestimmt, wie ich zu leben hätte. Ich glaube den Menschen fehlt etwas: die Möglichkeit/Fähigkeit/... zur Selbstreflexion. Hier liegt für mich ein entscheidender Schlüssel. Durch Selbstreflexion kommt man seinen tatsächlichen Bedürfnissen näher. Über andere zu bestimmen lenkt von diesen Bedürfnissen, die vielleicht nicht gelebt werden können, ab.
Der reflektierte Mensch ist in der Lage, entgegen vorgegebener Strukturen zu leben. Michi hat hier (viewtopic.php?f=122&t=19747&p=271124&hi ... hi#p271124) auf einen sehr interessanten Vortrag hingewiesen, der vieles erklärt. Transmenschen sind oftmals sehr reflektiert, was ihre Bedürfnisse betrifft. Je mehr sie ihre Bedürfnisse leben, um so gesünder sind sie hinsichtlich ihrer psychologischen Konstitution. Bei Menschen, die nicht über sich und ihre echten Bedürfnisse klar werden, wirken diese im Unbewussten. Sich in das Leben anderer Menschen einzumischen bedeutet, von ihren eigenen Problemen abzulenken. Leider passiert das außerhalb jeder Kontrolle und so werden diese Menschen toxisch. Sie laufen einfach nur falschen Zielen hinterher. Das wirkt wie Neid oder Angst, aber es ist aus meiner Sicht "nur" fehlende Selbstreflexion ...
ich denke, das ist schwer zu sagen, da wahrscheinlich der Überblick fehlt. Es gibt wahrscheinlich auch bei uns eine Doppelmoral, die aber deutlich sanfter verläuft. Mord und Totschlag ist nicht an der Tagesordnung. Aber ich kenne auch Fälle in heteronormativen Familien, bei denen der Mann schon ziemlich rabiat sein kann oder die Frau auf der psychologischen Ebene Gewalt ausübt.
In meiner Wahrnehmung haben Transmenschen keine echten Nachteile, sofern sie einmal in einer Beziehung stehen. Aber meine Wahrnehmung ist ein ganz kleiner Teil einer ziemlich heilen Welt. Es gibt sicher Menschen, die können von ganz anderen Erfahrungen berichten. Es kommt halt immer darauf an, wo man sich bewegt. Im Einzelfall sieht das dann wieder anders aus. Ich war einmal (vor 30 Jahren) für 2 Monate in Argentinien und ich habe den Eindruck, der Machismo ist dort viel ausgeprägter. Das bedeutet, dass der Mann und die Frau eine viel ausgeprägtere Rolle spielen müssen, um anerkannt zu werden. Das halte ich in Deutschland für wesentlich weniger relevant. Es gibt natürlich auch hier Kreise, bei denen das eine Rolle spielt, aber es gibt auch Kreise, bei denen das nicht so sehr von Bedeutung ist. Die damit verbundenen Nachteile sind wahrscheinlich wesentlich moderater als in Südamerika. Aber deshalb leben wir vielleicht mehr in relativer Sicherheit als bei Dir, aber absolut gesehen, haben wir auch hier Nachteile. Mal mehr, mal weniger. Es hängt auch immer davon ab, welche Kompromisse man eingehen will.
Was bei toxischen Personen wie Neid aussieht, ist mMn den Leuten oft nicht bewusst. Auch das Thema Angst würde ich eher ins Unbewusste schieben. Die relevante Frage, die ich gerne einem solchen Menschen stellen möchte wäre, warum er glaubt, sich in mein Leben einmischen zu müssen, in dem er bestimmt, wie ich zu leben hätte. Ich glaube den Menschen fehlt etwas: die Möglichkeit/Fähigkeit/... zur Selbstreflexion. Hier liegt für mich ein entscheidender Schlüssel. Durch Selbstreflexion kommt man seinen tatsächlichen Bedürfnissen näher. Über andere zu bestimmen lenkt von diesen Bedürfnissen, die vielleicht nicht gelebt werden können, ab.
Der reflektierte Mensch ist in der Lage, entgegen vorgegebener Strukturen zu leben. Michi hat hier (viewtopic.php?f=122&t=19747&p=271124&hi ... hi#p271124) auf einen sehr interessanten Vortrag hingewiesen, der vieles erklärt. Transmenschen sind oftmals sehr reflektiert, was ihre Bedürfnisse betrifft. Je mehr sie ihre Bedürfnisse leben, um so gesünder sind sie hinsichtlich ihrer psychologischen Konstitution. Bei Menschen, die nicht über sich und ihre echten Bedürfnisse klar werden, wirken diese im Unbewussten. Sich in das Leben anderer Menschen einzumischen bedeutet, von ihren eigenen Problemen abzulenken. Leider passiert das außerhalb jeder Kontrolle und so werden diese Menschen toxisch. Sie laufen einfach nur falschen Zielen hinterher. Das wirkt wie Neid oder Angst, aber es ist aus meiner Sicht "nur" fehlende Selbstreflexion ...
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Hallo Lola Andrea,LolAndrea hat geschrieben: Di 25. Feb 2020, 05:46 Dazu kann ich hier von einer abstrusen Doppelmoral berichten: transfob und gleichzeitig Trans Lover ..... unberechenbare Verläufe und Schübe. Deswegen wurden hierin Paraguay die meisten transidenten Frauen von ihren eigenen Liebhabern oder Partnern ermordet oder treffender formuliert tot geschlagen, weil als Mord nur ein Tötungsdelikt mit Vorsatz bezeichnet wird! Ich vermute deswegen das geschieht hier überwiegend aus einem Affekt bzw. einem paranoid transfoben Impuls heraus! Wie ist das in Deutschland interessiert mich brennend? ... gibt es auch viele CIS Männer mit dieser Doppelmoral und sind die Totschläger bzw. Mörder auch die eigenen Partner gewesen?
wie es in Deutschland mit Trans Lovern aussieht, weiß ich nicht. Für diese Szene bin ich wohl schlicht und einfach schon zu alt - und zudem "lesbisch". Ein wenig Einblick hatte ich aber bei Männern, die ihre Frauen regelmäßig verprügeln. Da gab es beispielsweise eine Nachbarin, die sich regelmäßig bei meiner Mutter ausweinte.
Und da sehe ich eine Parallele. Die Partnerin ist nur Sexobjekt und sonst als Frau eher nicht viel wert. Und wenn sie dann nicht so will, wie es der - mal wieder stockbesoffene - "Herr" gerne hätte, wird einfach die "männliche Überlegenheit" gezeigt. Anders herum wollen die Frauen "einen richtigen Mann" haben. Dafür nehmen sie die Misshandlungen in Kauf und kehren immer wieder zu ihrem Peiniger zurück. Und vom schlagen zum tot schlagen ist es auch hier nicht mehr allzu weit. Oft geht es bereits knapp am Totschlag vorbei, bevor es endlich zur Anzeige und Trennung kommt. Und dann ist da die Angst vor dem Tag, an dem der Mann wieder aus dem Knast entlassen wird.
Wenn jetzt eine Transfrau einen besonderen (bisexuellen?) erotischen Kick verspricht, haben wir - denke ich - ziemlich genau die Situation, wie Du sie beschreibst, wobei die Transfrau als "Verlierer" oder "Verräter" ihre Männlichkeit aufgegeben hat, und es schon alleine dafür "verdient" bestraft zu werden. Mit Liebe hat das für mein Empfinden nichts zu tun. Es ist eine Kombination aus sexuellem Begehren und Herrschafts- oder Besitzanspruch, was die (Trans?-)Frau aber bei ihrer Sehnsucht geliebt zu werden offensichtlich nicht verstehen kann oder will.
Liebe Grüße
Nicole
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
huhu Nicole, genau soooo ... diese traurigen Fälle in einer CIS Partnerschaft kenne ich hundertfach von meiner Arbeit im Ministerium in Deutschland. Das betrifft allermeistens Frauen aus emotional prekären Verhältnissen mit schlechtem Selbstbewusstsein, die jahrlang bis jahrzehntelang in solchen ungesunden Strukturen gefangen sind, sich selber als Schuldige für häusliche Gewalt sehen und den Partner schützen, pol. Anzeigen sind wirklich die Ausnahme leider. Der Leidensdruck ist gewaltig aber es fehlt die Kapazität aus der Partnerschaft zu gehen vor allem nicht aus Angst vor erneuter Gewalt sondern aus einer Co Abhängigkeit des Opfers heraus, das sich selbst als Schuldige betrachtet und deswegen "gerechtfertigt" bestraft wird und der Angst vor sozialer Isolacion heraus, diese Frauen leben meist ohne intakten Freundeskreis und wir Menschen sind alle soziale Wesen, die Sozialkontakte benötigen.... in diesen Fällen ist es nur der Partner o. Ehemann nach der Trennung würde sie unter sozialer Deprivation leiden.Nicole Doll hat geschrieben: Di 25. Feb 2020, 14:58
wie es in Deutschland mit Trans Lovern aussieht, weiß ich nicht. Für diese Szene bin ich wohl schlicht und einfach schon zu alt - und zudem "lesbisch". Ein wenig Einblick hatte ich aber bei Männern, die ihre Frauen regelmäßig verprügeln. Da gab es beispielsweise eine Nachbarin, die sich regelmäßig bei meiner Mutter ausweinte.
Und da sehe ich eine Parallele. Die Partnerin ist nur Sexobjekt und sonst als Frau eher nicht viel wert. Und wenn sie dann nicht so will, wie es der - mal wieder stockbesoffene - "Herr" gerne hätte, wird einfach die "männliche Überlegenheit" gezeigt.
Sehr interessante mit dem Vergleich zu TS und bisexuellem Kick! mhhhh den Herrschafts- und Besitzanspruch gibts wohl in allen Partnerschaften von besonders gelagerten CIS Männern, die "echten Kerle" wie du so treffend schreibst! ich dachte aber eigentlich dass deutsche Männer wesentlich respektvoller und vorsichtiger im Kontakt zu transidenten Frauen sind als im Vergleich zu Paraguay, bis mich heute eine Whatsapp Nachricht von einem unbekannten Mann namens Markus erreichte mit dem Inhalt "Lola ich möchte dich demütigen, erniedrigen und sexuell ausbeuten"..... das blieb schon mind. fünf Minuten haften haha!Nicole Doll hat geschrieben: Di 25. Feb 2020, 14:58 Wenn jetzt eine Transfrau einen besonderen (bisexuellen?) erotischen Kick verspricht, haben wir - denke ich - ziemlich genau die Situation, wie Du sie beschreibst, wobei die Transfrau als "Verlierer" oder "Verräter" ihre Männlichkeit aufgegeben hat, und es schon alleine dafür "verdient" bestraft zu werden. Mit Liebe hat das für mein Empfinden nichts zu tun. Es ist eine Kombination aus sexuellem Begehren und Herrschafts- oder Besitzanspruch, was die (Trans?-)Frau aber bei ihrer Sehnsucht geliebt zu werden offensichtlich nicht verstehen kann oder will.
liebe Gruesse abrazo y besito Lola Andrea.