Detransition - Help and Support
Detransition - Help and Support - # 3

Lebensplanung, Standorte
Anja
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Re: Detransition - Help and Support

Post 31 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Nicole Doll hat geschrieben: So 17. Feb 2019, 11:50 Und wie ist es, wenn die Leute alles hinter sich haben? - Dann tauchen sie meistens in der SHG nicht mehr auf. Unzufriedenheit mit den Aussehen oder Passing? gesundheitliche Probleme? Depressionen? - niemand erfährt etwas davon.
Mir gehts gut!
Anja hat geschrieben: Fr 15. Feb 2019, 10:02 Ich war leider schon ewig nicht mehr da.
Die Wochenenden sind immer vollgepackt mit Hausarbeit. Bin ich dann mal unterwegs, muss die Arbeit nachgeholt werden.
Dazu kommt noch, das die beiden "Damen", mit denen ich früher um die Häuser gezogen bin (und auch zu den Treffen gekommen bin), nun andere Interessen verfolgen.
Vielleicht war es bei denen nur so eine Art "Midlife Crisis", keine Ahnung... Bei mir wars das jedenfalls nicht :lol:
Dazu hab ich ja nun zwei kleine Kinder. Und da ich sie in der Woche nur zum Frühstück und zum Abendbrot sehe (Berufspendler) möchte ich am Wochenende lieber Zeit mit ihnen verbringen.

Aber dran gedacht hab ich schon zwischendurch, das es mal wieder schön wäre, dort vorbei zu schauen.
Vielleicht ergibt sich ja mal wieder die Gelegenheit...
Es kann auch ganz pragmatische Gründe haben, warum jemand nicht mehr bei der SHG auftaucht.

Grüße
die Anja
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Anja
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Re: Detransition - Help and Support

Post 32 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Toni Smith hat geschrieben: So 17. Feb 2019, 23:11 Es gibt tatsächlich keine aussagekräftige Statistik, da ja die meisten eine Detransition noch vor der HRT machen und damit vor OP und VäPä. Dadurch tauchen diese in keiner Statistik auf.
Wie sieht denn eine De-Transistion aus, wenn man noch keine HT angefangen, geschweige denn eine GA oder VÄPÄ hatte?
Die Transistion bezieht sich doch, nach meinem Verständnis, auf körperliche Veränderungen... 🤔
Ohne zumindest eine HT begonnen zu haben, wäre eine De-Transistion vermutlich dann mit einem Friseurbesuch erledigt?
Oder wie muss ich mir das vorstellen...?
Kein Wunder, das es dafür keine Statistik gibt, oder?

Grüße
die Anja
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Nicole Fritz
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Re: Detransition - Help and Support

Post 33 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Anja hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 11:30 Wie sieht denn eine De-Transistion aus, wenn man noch keine HT angefangen, geschweige denn eine GA oder VÄPÄ hatte?
Genau hierzu habe ich gerade eine Antwort verfasst, aber wohl verpasst sie abzuschicken.

Also: Da hat sich doch jemand einfach nur noch rechtzeitig zurück orientiert. Es hat eben nicht jeder den Mut oder das entsprechende soziale Umfeld es wie ich öffentlich auszuleben, wenn er nicht-binär empfindet. Da stellt sich vielleicht die Frage: Was macht mich unglücklicher - als Mann leben oder als nicht-binärer Transvestit keine Anerkennung finden?

Und sonst, Anja, freue ich mich darüber, dass es Dir gut geht. Es gibt aber einige hier im Forum und vermutlich recht viele, die nirgendwo mehr aktiv sind, die nach einer übereilten oder falsch eingeschätzten Transition eher unzufrieden oder unglücklich sind.

LG Nicole
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Re: Detransition - Help and Support

Post 34 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Nicole Doll hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 11:52 Es gibt aber einige hier im Forum und vermutlich recht viele, die nirgendwo mehr aktiv sind, die nach einer übereilten oder falsch eingeschätzten Transition eher unzufrieden oder unglücklich sind.
Ich wollte eigentlich nur aufzeigen, das es eben auch andere Gründe für ein Fernbleiben geben kann. Du schreibst ja selbst "vermutlich".
Das ist eben nur eine Vermutung - es kann genauso auch allen möglichen anderen Lebensumständen geschuldet sein.
Vermutlich brauchen viele auch keine SHG zur Unterstützung mehr, weil sie ihre Transisition abgeschlossen haben und nun glücklich und zufrieden ihr Leben leben?

Wenn jemand sich nicht geoutet hat, keine HT begonnen hat, keine GaOP und auch keine Vä-Pä veranlasst hat, was wäre dann rückgängig zu machen? Das verstehe ich irgendwie nicht.
De-Transistion verstehe ich als eine Umkehr, wenn ich den Weg bereits beschritten habe. Wenn ich mich entscheide, doch garnicht erst loszulaufen, würde ich nicht von einer De-Transistion sprechen?

Nicht als Angriff verstehen, Nicole, ich kriegs nur gerade nicht auf die Reihe 🤔

Grüße
die Anja
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Re: Detransition - Help and Support

Post 35 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Steffi-BLN hat geschrieben: So 17. Feb 2019, 13:39 Und ja ich weiß dass die Hormone im Gesicht wohl nicht mehr viel bewirken werden mit meinen nun 31 Jahren
Das kann man nie wissen! Ich habe meine HT erst mit 38 Jahren begonnen und bin ob der Auswirkungen sehr zufrieden. Natürlich ist die Wirkung von Mensch zu Mensch verschieden, aber in der Regel kann man sagen, je früher, desto besser... Und mit deinen 31 Lenzen hättest du auf jeden Fall schon mal einen Vorteil mir gegenüber.
Für mich sind die Hormone nach wie vor das reinste Wundermittel (he)

Grüße
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Nicole Fritz
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Re: Detransition - Help and Support

Post 36 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Anja hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 11:58 Nicht als Angriff verstehen, Nicole, ich kriegs nur gerade nicht auf die Reihe
Ich meine die Situation, wenn ich mir jetzt die Haare abschneiden lassen und wieder nur noch Männerklamotten anziehen würde. Dann hätte ich mich zwei mal geoutet: einmal als trans* (nicht-binär) und dann mit meinem Rückzug. Da ich keine HT, VÄ/PÄ oder OP gemacht habe, wäre es natürlich keine Detransition.

Und noch ein Aspekt: Würde ich das jetzt machen, würde ich nichts davon irgendwo öffentlich verbreiten, weil ich damit den streng binären Parolen der AFD Wasser auf die Mühlen geben würde. Nach dem Motto: Hier sieht man doch wieder, dass das mit dem Trans* alles nur Unsinn ist.

LG Nicole
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Re: Detransition - Help and Support

Post 37 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Nicole Doll hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 11:52 Es hat eben nicht jeder den Mut oder das entsprechende soziale Umfeld es wie ich öffentlich auszuleben
Ich hatte das so interpretiert, das selbst ein Outing noch nicht erfolgt ist.

Aber das man eine Umkehr dann vermutlich nicht mehr an die "große Glocke" hängt, kann ich mir durchaus auch vorstellen.
Aber je nachdem, wie weit man den Weg schon gegangen ist, ist dann auch ein Zurück entsprechend aufwendiger und umso mehr bekommen das dann auch mit...

Grüße
die Anja
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ExuserIn-2019-12-22

Re: Detransition - Help and Support

Post 38 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-22 »

Ich zitiere aus einem Beitrag vom 6. Feb 2019 aus einem anderen Thread.
viewtopic.php?f=16&t=14270&p=231928&hilit=toni#p231928
Toni Smith hat geschrieben: Mi 6. Feb 2019, 07:00 Der Alltagstest bereitet einem auf das Leben als Frau vor.
Man kann in der Zeit mit den Haaren, dem Make-Up und der Kleidung Erfahrung sammeln. Vor alkem lernt man ob man das mentale Rüstzeug dafür hat.
Der Alltagstest bereitet einen auf vieles vor, nur nicht auf das wirkliche Leben als Frau. Es ist eine Belastungsprobe an der viele zerbrechen können. Jede noch so kleine Veränderung kann das nötige Selbstvertrauen stärken. Lange Haare Makeup und Frauenkleidung, machen eine Person in dieser Zeit nicht zur Frau. Auch Hormone und Operationen werden das nie schaffen. Aber es stärkt Menschen in dieser Situation, wenn es wenigstens ein bisschen den Körper verändert. Wichtig ist doch aber der Rückhalt der Familie und Freunde. Und wenn dein Umfeld dich als Frau wahrnimmt, dann hilft das enorm. Zumindest bestätigen das sehr viele.
Gutes Passing erleichtert den Weg, die Strecke bleibt aber die gleiche.
Toni Smith hat geschrieben: Mi 6. Feb 2019, 07:00 Nach 2 Jahren HRT war ich auch ziemlich ernüchternt was die Wirkung betraf. Was mich ziemlich deprimierte. Die meiste Wirkung erzielt man allein schon mit langen Haaren und Bartepilation und damit lässt sich auch im Alltagstest beginnen.
Hier liegt denke ich der Teufel begraben. Du wurdest von deinen Erwartungen enttäuscht und versuchst jetzt andere davor zu warnen ebenfalls diesen "Fehler" zu machen. Das ist vom Grundgedanke her gut. Zum Nachdenken sollte man animieren. Zweifel zu streuen kann aber zu genau dem Gegenteil führen. Was sind schon zwei Jahre im Vergleich zu dem was noch kommen kann? Die natürliche Pubertät passiert auch nicht in so kurzer Zeit.
Toni Smith hat geschrieben: Mi 6. Feb 2019, 07:00 Ich bekam Angstattacken wenn ich in weiblicherer Kleidung aus dem Hausgehen wollte.

Das weglassen des Alltagstest hat mich also nicht davor bewahrt sondern es verschlimmert.
Toni Smith hat geschrieben: Mi 6. Feb 2019, 07:00 Hrt reduziert die Stressresistenz und macht weniger gleichgültig. Das verschlimmert dann natürlich nicht verarbeitete Ängste. Zum Schluss hab ich Treffen von Freunden nicht mehr wahrgebommen und auch auf Arbeit immer häufiger zu späht gekommen.
Du hattest scheinbar deine Ängste noch nicht überwunden und wünscht dir man hätte dafür gesorgt das du nicht so viel überstürzt. Evtl. warst du auch nicht informiert genug. Das kann ich nicht beurteilen.
Du hast dich nach eigenen Angaben von deinen Freunden distanziert. Damit hast du dir selber den nötigen Rückhalt, die Unterstützung und Bestätigung genommen um dich mental zu unterstützen. Unerfüllte Erwartungen haben dann den Rest erledigt. Verteufel nicht den Fluss wenn du ins Wasser fällst, sondern dich, weil du anstelle der Brücke die rutschigen Steine gewählt hast. Du kritisierst, dass der Weg der Transition zu leicht gemacht wird. Vergisst dabei aber das der Weg den man wählt letztendlich selber gewählt werden muss.

Mich macht das ein wenig traurig und ich wünsche mir für dich, dass du zu dir findest. Und egal wie, irgendwie glücklich werden kannst.
Auch finde ich es falsch das du für deine Meinung hier starke Kritik erhalten hast. Dein Grundgedanke ist nicht falsch. Nur die Art wie du es schreibst ist nicht polarisierend, sondern einfach schlecht in meinen Augen.
Dieses Forum bietet die Möglichkeit zum Austausch von Meinungen. Man kann nicht immer einer Meinung sein. Aber man kann respektvoll auf die Meinung anderer Forenteilnehmer_innen eingehen und daher finde ich, dass wir Toni die Möglichkeit geben sollten sich genauer zu erklären anstelle ihn als Troll abzustempeln.

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Joe95
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Re: Detransition - Help and Support

Post 39 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Toni Smith hat geschrieben: So 17. Feb 2019, 09:33 Meine Beiträge sind recht polarisierend,
Na ja, ich hab den Eindruck das du mit deinen Beiträgen eher nur aneckst.
Ich finde es richtig wenn du vor UNÜBERLEGTER Transition warnst, aber deine Beiträge lesen sich als würdest du vor Transition generell warnen.

Das Geschlecht von aussen bestimmen ist im Grunde nicht viel anders als die Zuweisung bei der Geburt mit darauf folgender ZwangsOp. Man kann zwar Wünsche und Meinungen äussern, aber bestimmen tuen immer noch Ärzte, Gutachter und Richter nach eigenem Ermessen.
Es gibt keine wirkliche Alternative zur Selbstbestimmung.
Das Problem ist der Umgang der Gesellschaft damit, denn erst wirkliche Freiheit sich zu entscheiden kann uns vor Detransitionen aber auch vor den Selbstmorden verzweifelter schützen.
Es tut mir leid um jeden, der nach seiner Transition erkennt das es ein Fehler war, aber genau so tun mir auch diejenigen leid, die sich aus Angst vor unserer Gesellschaft nicht trauen zu transitieren. Nochmehr aber tun mir diejenigen leid, die ihrem Leben aus Verzweiflung ein Ende bereiten.

Cybill hat geschrieben: So 17. Feb 2019, 20:35 Irgendwie erschließt sich mir der geistige und oder sittliche Nährwert dieser Diskussion nicht.

-Cy
Ich denke Toni möchte uns vor den Gefahren einer Transition warnen, schießt aber übers Ziel hinaus.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Re: Detransition - Help and Support

Post 40 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Cookie hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 12:53 Man kann nicht immer einer Meinung sein. Aber man kann respektvoll auf die Meinung anderer Forenteilnehmer_innen eingehen und daher finde ich, dass wir Toni die Möglichkeit geben sollten sich genauer zu erklären anstelle ihn als Troll abzustempeln.
Ich habe Toni nicht als Troll abgestempelt, obwohl ich meine Zweifel an der Ernsthaftigkeit des hier Vorgebrachten habe.
Ralf-Marlene hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 08:31 Wie gut, dass jede*r einzelne hier immer weiß, wie genau die Welt funktioniert. Ich wundere mich nur, wo all' die persönlichen und sozialen Probleme herkommen...

Ich habe Schwierigkeiten damit, meinen eigenen Weg genau zu erkennen. Ich weiß aber auch, dass ich zwar andere für die Steine, die sie mir in den Weg legen, angreifen kann. Nur ändert dies nichts. Letztendlich kann ich aber nur selber meinen Weg erkennen und gehen und das beste aus meinem Leben machen. Wenn dies gut läuft, kann ich anderen, falls sie mich fragen, meine Beobachtungen benennen. Nicht mehr und nicht weniger.
Es stimmt, es ist immer falsch eindeutige Wahrheiten zu äußern. Allerdings ist Deine Ermahnung, liebe*r Cookie, ist genau das selbe. Du legst fest, ab wann es jemand als unecht oder getrollt empfinden darf, was hier gesagt wird und wägst nicht für und wider ab.

Wenn hier nach Nachweisen gefragt wird oder vor Trollen gewarnt wird bietet dies immer die Möglichkeit für Toni, Dinge richtig zu stellen oder eben Nachweise zu erbringen. Tonis Antwort war es, die Kompetenz des Gegenübers, was Toni als Troll empfand, in Frage zu stellen.
Toni Smith hat geschrieben: So 17. Feb 2019, 23:02
GretaQ hat geschrieben: So 17. Feb 2019, 20:45 Registriert am 2.02. und polarisierende Beiträge...
Don"˜t feed the Troll.
Sorry, meine Meinung und mehr werde ich dazu nicht sagen.
Die Äußerungen zum Thema Hormone in etlichen Beiträgen sagen alles.
Als approbierte Medizinerin kann ich dazu nur den Kopf schütteln.
Wünsche euch allen einen schönen Restsonntag und einen guten Wochenstart!

Liebe Grüße Greta
Was ist denn deine fachkundige Meinung zum Thema HRT?
Wo ist dies respektvoller als die mit Beobachtungen hinterlegte Meinungsäußerung?

Ich weiß nicht wer hier recht hat. Ich weiß für mich nur, dass ich abwägen sollte und eine Meinung haben darf.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
ExuserIn-2019-12-22

Re: Detransition - Help and Support

Post 41 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-22 »

Natürlich darfst du deine Meinung haben und ich habe ja auch nicht behauptet hier wird von allen behauptet er trollt.
Aber um von ihm ggf. eine Antwort zu erhalten, muss man auch mal einen Schritt auf ihn zu gehen bevor man ihn hart kritisiert.
Wenn die Chance dann nicht genutzt wird kann man immer noch aus allen Kanonen feuern.

Ab und an macht der ton die Musik und geschriebene Worte geben keine Töne. Von daher sind Missverständnisse nicht immer ausgeschlossen.
Ich weiß das auch ich nicht immer recht haben kann, ich weiß das auch ich mal etwas falsch verstehen kann, ich falsch verstanden werde oder mich ungenau ausdrücke. Ich werde mit Sicherheit hier und da mal anecken. Jede_r hat Ecken und Kanten.
Aber wenn man das nicht anspricht, dann kann man das nicht lösen.
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Re: Detransition - Help and Support

Post 42 im Thema

Beitrag von Wally »

Nicole Doll hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 12:22
Und noch ein Aspekt: Würde ich das jetzt machen, würde ich nichts davon irgendwo öffentlich verbreiten, weil ich damit den streng binären Parolen der AFD Wasser auf die Mühlen geben würde. Nach dem Motto: Hier sieht man doch wieder, dass das mit dem Trans* alles nur Unsinn ist.
Liebe Nicole,

Ich habe mir fest vorgenommen, hier nicht zu politisieren - und ich werde das im Weiteren auch nicht tun. Wenn aber hier mal so nebenbei offensichtlicher Unsinn über die AfD behauptet wird, dann möchte ich das doch nicht unwidersprochen lassen.

Ich bin als bekennende TS aktives Mitglied der AfD, und ich bin nicht die einzige TS in dieser Partei. Innerhalb der AfD wurde ich in den bayerischen Fachausschuss Gesundheit - und von dort als Delegierter zum Bundesausschuss - gewählt, wo ich mich u. a. auch für Transgender-Belange einsetze. Ich werde als TS in der Partei also prima akzeptiert - wenn auch nicht speziell protegiert, wie das in der SPD oder bei den Grünen vielleicht der Fall wäre. Irgendwelchen streng binären Parolen oder gar der Meinung, das mit dem Trans* sei alles nur Unsinn, bin ich in 4 Jahren AfD-Mitgliedschaft bisher kein einziges Mal begegnet. Die AfD hat einen extrem hohen Anteil an akademischen Mitgliedern; dumpfe Vorurteile gegen Minderheiten findet man da eher seltener als in anderen Parteien. Gender ist bei uns kein zentrales Thema, wir setzen unsere Prioritäten anders, soviel ist richtig, und den aktuellen Formen des Feminismus stehen die meisten AfDler - ähem - doch eher fern (wobei es da auch Ausnahmen gibt, wir haben innerparteilich generell ein sehr breites Spektrum). Aber eine spezifische oder gar dominierende, feindliche Grundhaltung gegenüber Transgendern gibt es in der AfD definitiv nicht.

Herzlichen Gruß
Wally
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Re: Detransition - Help and Support

Post 43 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Tag,
Wally hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 17:27 wenn auch nicht speziell protegiert, wie das in der SPD oder bei den Grünen vielleicht der Fall wäre.
Bitte hier keine Parteipolitik. Ich glaube nicht, dass Du in den genannten Parteien selbst Erfahrungen sammeln konntest? )))(: (smili)

Gruß
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Re: Detransition - Help and Support

Post 44 im Thema

Beitrag von Michi »

Nicole Doll hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 11:02 Was hat dieses Grenzwertproblem jetzt mit uns Trans*-Menschen zu tun?
Hallo Nicole, hallo zusammen,

es ging mir bei der Analogie nicht um die Grenzwerte, sondern um die Art und Weise, wie jemand in populistisch provozierendem Tonfall mal eben die Allgemeinheit angreift und abwertet, und sich als alleinig Sehenden darstellt.

Für mich ist der Beitrag des TO nur eine Ansammlung von Unterstellungen, Provokationen und ein paar Gemeinplätzen ... nicht polarisierend sondern provozierend.

Mit Blick auf die Tonart der bisherige Beiträge des TO bin ich mittlerweile geneigt, von Getrolle zu sprechen, vielleicht sogar von einer Ex-Userin, die bereits in der Vergangenheit negativ aufgefallen ist. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung.


Beste Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Marlene K.
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Re: Detransition - Help and Support

Post 45 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Wally hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 17:27
Nicole Doll hat geschrieben: Mo 18. Feb 2019, 12:22
Und noch ein Aspekt: Würde ich das jetzt machen, würde ich nichts davon irgendwo öffentlich verbreiten, weil ich damit den streng binären Parolen der AFD Wasser auf die Mühlen geben würde. Nach dem Motto: Hier sieht man doch wieder, dass das mit dem Trans* alles nur Unsinn ist.
Liebe Nicole,

Ich habe mir fest vorgenommen, hier nicht zu politisieren - und ich werde das im Weiteren auch nicht tun. Wenn aber hier mal so nebenbei offensichtlicher Unsinn über die AfD behauptet wird, dann möchte ich das doch nicht unwidersprochen lassen.

Ich bin als bekennende TS aktives Mitglied der AfD, und ich bin nicht die einzige TS in dieser Partei. Innerhalb der AfD wurde ich in den bayerischen Fachausschuss Gesundheit - und von dort als Delegierter zum Bundesausschuss - gewählt, wo ich mich u. a. auch für Transgender-Belange einsetze. Ich werde als TS in der Partei also prima akzeptiert - wenn auch nicht speziell protegiert, wie das in der SPD oder bei den Grünen vielleicht der Fall wäre. Irgendwelchen streng binären Parolen oder gar der Meinung, das mit dem Trans* sei alles nur Unsinn, bin ich in 4 Jahren AfD-Mitgliedschaft bisher kein einziges Mal begegnet. Die AfD hat einen extrem hohen Anteil an akademischen Mitgliedern; dumpfe Vorurteile gegen Minderheiten findet man da eher seltener als in anderen Parteien. Gender ist bei uns kein zentrales Thema, wir setzen unsere Prioritäten anders, soviel ist richtig, und den aktuellen Formen des Feminismus stehen die meisten AfDler - ähem - doch eher fern (wobei es da auch Ausnahmen gibt, wir haben innerparteilich generell ein sehr breites Spektrum). Aber eine spezifische oder gar dominierende, feindliche Grundhaltung gegenüber Transgendern gibt es in der AfD definitiv nicht.

Herzlichen Gruß
Wally
https://www.afd.de/wp-content/uploads/s ... assung.pdf
7.7.1 Gender-Ideologie raus aus den Schulen — Frühsexualisierung stoppen Eine einseitige Hervorhebung der Homo- und Transsexua-lität im Unterricht, wie sie die sogenannte "Sexualpädagogik der Vielfalt" praktiziert, stellt einen unzulässigen Eingriff in die natürliche Entwicklung unserer Kinder und in das vom Grundgesetz garantierte Elternrecht auf Erziehung dar. Da-durch werden Kinder und Jugendliche — oft von schulfrem-den Personen und meist gegen den Willen ihrer Eltern — in Bezug auf ihre sexuelle Identität verunsichert, überfordert und in ihren Schamgefühlen verletzt.Die AfD stellt sich allen Versuchen klar entgegen, durch staatlich geförderte Umerziehungsprogramme in Kinder-gärten und Schulen das bewährte, traditionelle Familien-bild zu beseitigen. Unsere Kinder dürfen nicht zum Spielball der sexuellen Neigungen einer lauten Minderheit werden. Das ideologische Experiment der Frühsexualisierung ist sofort zu beenden.

7.7.2 Steuerverschwendung durch "Gender-Forschung" beendenDie "Gender-Forschung" ist keine seriöse Wissenschaft, sondern folgt der ideologischen Vorgabe, dass das natürliche Geschlecht (Sex) und das soziale Geschlecht (Gender) vonei-nander völlig unabhängig seien. Ziel ist letztlich die Abschaf-fung der natürlichen Geschlechterpolarität.Bund und Länder dürfen keine Mittel für die "Gender-For-schung" mehr bereitstellen und keine "Gender-Professuren" mehr besetzen. Bestehende Förderlinien sollen beendet werden, die der "Gender-Ideologie" verpflichteten "Gleichstellungsbeauftrag-ten" an den Universitäten sind abzuschaffen
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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