Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen
Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen - # 5

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Michi
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 61 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo zusammen,

nachdem ich diese Woche nun schon mehrmals Anlauf genommen habe, mich hier zu äußern, ich aber gesundheitlich grad bissel angeschlagen bin, und die Vorschläge und Ideen, die ich hatte, zum Teil bereits mehrfach eingebracht wurden, habe ich mich bisher zurückgehalten.

Ich möchte aber mal allen Beteiligten Danke sagen.

Ich denke, es wird eine dem Forum angemessene Lösung werden. Und wenn entsprechende Erfahrungen gemacht wurden, sich Notwendigkeiten und Bedarfe auftun, kann man das Angebot sicherlich jeder Zeit noch weiter verbessern. Da bin ich bei Anne-Mette sehr zuversichtlich.


Liebe Grüße
Michi
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Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Anne-Mette
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 62 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Morgen,

ich danke den UserInnen, die sich gemeldet haben und sich als "Konfliktlotsen" zur Verfügung stellen ---)))

Diese Einrichtung sollte erst einmal ein Versuch sein und ich hoffe, dass so unschöne Ereignisse wie gestern Abend sich nicht wiederholen und eine an sich gute Einrichtung(?) kaputtmachen.
Im Sinne eines friedlichen Miteinander möchte ich darum bitten, dass "alte Rechnungen" (woher auch immer) keinen Einfluss auf Konfliktlösungen haben sollten.

Es haben sich einige UserInnen als Konfliktlotsen gemeldet, so besteht sogar eine Auswahl, wen ich anspreche oder wen ich nicht ins Vertrauen ziehen möchte.

Die Konfliktlotsen möchte ich bitten, "auf Augenhöhe" mit denjenigen UserInnen zu sprechen, die sich bei ihnen melden )))(:

Schönen 2. Advent und herzliche Grüße
Anne-Mette
Michelle_Engelhardt
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 63 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Guten Tag )))(:

In der Quasselecke viewtopic.php?f=46&t=17276 sind ja auch einige Konfliktlotsen angemeldet. So haben wir dort 3 Sprach- und 2 Textchats eingerichtet und ihr habt die Möglichkeit, dort ungestört mit einem Konfliktlotsen zu sprechen bzw. zu schreiben.
Die Konfliktlotsen wurden mit Moderatorenrechten ausgestattet, sodass sie ungebetene Zuhörer / Mitleser umgehend aus den entsprechenden Räumen entfernen können.

Vielen Dank für diese tolle Idee an MichiWell (ki)

Liebe Grüße
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

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Christine DarkJoker
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 64 im Thema

Beitrag von Christine DarkJoker »

Moin

Mal ne fragen sollen den die Konfliktlotsen auch reagieren, wenn im Cheat, Discord oder Thread jemand es offensichtlich nicht gut geht? oder müssen die Leute den es Schlecht geht sich direkt bei einen Konfliktlotsen melden?

Liebe Grüße Christine
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
Michelle_Engelhardt
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 65 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Schwierige Frage Chrissi. Viele oder vielleicht auch nur manche reagieren ja abweisend bis allergisch, wenn man ihnen ungefragt Hilfe anbietet. Grundsätzlich ist es aber glaube ich situationsbedingt und eine Fall zu Fall Entscheidung. Wenn ich das Gefühl habe, das es sehr ernst ist würde ich wohl meine Hilfe anbieten. Das ist besser als im Nachhinein zu sagen "hätte ich mal...."
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Christiane.LE
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 66 im Thema

Beitrag von Christiane.LE »

Anne grade da sind welche drinnen mit den ich kein Kontakt will und bei mir mit absiecht Konflikte provozieren.
Wenn ich nicht reagiere auf die ist ja dann klar.
Cu Eure Nervtötende Christiane (poli)
Ich war schon immer Frau aber ich wusste es nicht schon immer .
Anne-Mette
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 67 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Tag,

es scheint komplizierter zu sein, als ich mir gedacht habe. Das ist schade!
Es wäre doch schön, wenn gerade diejenigen zusammenkommen, die miteinander harmonieren:
HelferInnen, die sich auf Augenhöhe mit denjenigen Hilfesuchenden treffen, die Hilfe benötigen und annehmen können - und beide kommen zusammen zu einem guten Ergebnis.
Das kann doch nicht so ein großes Problem sein??? )))(:
Du vermutest, dass jemand(?) mit Absicht Probleme provoziert?
Warum soll ausgerechtet die Person (Konfliktlotse) auf Dich treffen, mit der Du Probleme hast/gehabt hast?

Mal ganz nebenbei: das Angebot ist freiwillig )))(: und das betrifft beide Seiten! Die Konfliktlotsen ersetzen keine (amtl.) Betreuer, sondern bieten ehrenamtliche Hilfe "nach bestem Wissen und Gewissen" an.

Ich halte mich meistens mit persönlichen Bewertungen zurück, aber meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass Du an manchen Problemen selbst nicht ganz unschuldig bist,
aber schnell mit der Äußerung kommst, wer Deiner Meinung nach Schuld hat - und es sind (fast) immer die Anderen.
Ein klein wenig Selbstreflektion wäre vielleicht mal angebracht!

Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: ich möchte nicht, dass eine an sich gute Aktion kaputtgemacht wird, bevor sie richtig "in Schwung gekommen ist".

Gruß
Anne-Mette
heike65

Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 68 im Thema

Beitrag von heike65 »

Die Idee und die Umsetzung finde ich toll .
Was sicherlich problematisch sein kann, das manche Hilfe wünschen verlangen wie auch immer, aber nur nach ihren eigenen Vorstellungen, so ist zumindest meine Erfahrung. Ich wünsche euch viel Erfolg bei dem vorhaben und ziehe meinen nicht vorhandenen Hut.

viel Erfolg

Heike
Christiane.LE
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 69 im Thema

Beitrag von Christiane.LE »

Anne-Mette ,Ich nehme an Du meinst mich ?!.Ich will nich zu Kompleziert machen und ja ein Spiegel habe ich sehr nötig.
Ich Achte dich sehr! Mir ich und Denke auch anderen die so sind wie ich geht es schlecht damit das Ts zum beispiel
verallgemeinert wird.Viele haben oder hatten Famiele als Mann und Vater, und denken ihr ja auch lasst ist die selbe wie bei
anderen die in Depression aufgewachsen sind ,denn die Würde genommen wurde die wie ich alles überlebt haben .Soviel
Scheisse Depression .Nervenzusammenbrüche in den ich eingeschissen habe ,wo ich Zusammengeschlagen wurde
wo mir von Hausmeister in der Schule das Ohr fast abgerissen wurde und immer wieder verprügelt und die verdamten Lehrer die Zusahen, wo ich mindestens 30-50 Suizide versuche hatte.Zwangseinweisung.Und ich bin nicht die Die einzige Hier!!! Und dann kommen welche die ein ganz normales leben hatten und was? Mir sagen was Los ist? denn andern die mit Deprie und Alpträumen seit Kindheit sauf aufgewachsen sind uns vorhalten das wir Psychisch Krank sind .ja warum und wiso?
Ich muss mich bei Niemanden selbst bei Dir nicht Anne dafür entschuldigen das mein Leben die Hölle war.
Ich war schon immer Frau aber ich wusste es nicht schon immer .
Whoopy Highfly
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 70 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Hallo Christiane,
Du hast vollkommen Recht, da du dich nicht für dein bisheriges Leben rechtfertigen musst.
Ich kann das nachvollziehen, wie es dir geht oder gegangen ist, obwohl ich persönlich (noch) nicht betroffen bin. Im Bekannten-, Freundes- und Familienkreis habe ich vieles miterlebt. Es wurde sogar eine engere Bekannte unschuldig in den Suizid getrieben. Das möchte ich nicht nochmal erleben.

Deswegen nimm eine Hand als Stütze an. Wir in der Gemeinschaft werden versuchen, dir zu helfen. Es findet sich immer einen Weg.
Lasse dich nicht hängen. Dein bisheriges Leben ist vorbei. Nur nicht nachtrauern. Schaue nach vorne, da ist ein Licht. Je näher du kommst umso heller leuchtet es.

Diejenigen, die dir das angetan haben, werden noch zur Rechenschaft gezogen. Du musst dich darum nicht kümmern, das erledigen andere für dich.

Christiane, schaue nach vorne und nimm die Unterstützung an. Du wirst sie brauchen können.

GGGLG
Steffi
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.

Bye
Ronda_PTL
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 71 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL »

Selienne hat geschrieben: Sa 8. Dez 2018, 17:37 Hallo zusammen,

finde ich soweit schon nen klasse Ansatz.

Dazu ein Denkanstoß: Würde es Sinn machen, entweder irgendwo einen Vorstellungsthread zu machen, wer sich zum Beispiel an welche Themen "herantraut" oder dort eventuell farbliche Unterschiede zu machen?

Um jetzt mal ein handfestes Beispiel zu nennen:
Würde ich eine solche Lotsenposition einnehmen, könnte ich vor allem im Bereich der psychischen Gesundheit, sprich Depressionen, akuten "Downphasen", Therapieplatzsuche und wie man mit der Kasse in solchen Fällen umgeht, helfen.
Wenn es also um ganz konkrete Hilfestellungen in Richtung Transition ginge, wäre ich quasi ahnungslos, könnte zwar zuhören und sicherlich etwas beim Frustabbau helfen, aber das war es dann auch schon.
Andersherum wird sich sicher auch nicht jeder hier damit auskennen, wie man bestimmte Abrechnungsverfahren von Therapien beantragen muss. (Das war jetzt blind geraten, aber ich denke am Beispiel wird klar, was ich meine).

Viele Grüße und gutes Gelingen an die freiwilligen Helferlein (ap)
Danke und ja, mein "Lotsenprofil" könnte so ähnlich wie Dein Beispiel oben aussehen.

Ich finde es auch wichtig, dass die "Volunteers" ihre Grenzen selbstkritisch aufzeigen, denn sonst kommen wir schnell in turbulente Fahrwasser: nichts ist schlimmer, als Menschen in Not, die völlig falsche Erwartungen auf ihre willigen Helfer projezieren.

Wenn wir so weiter professionelle Strukturen etablieren, dann kommt wohl bald noch der Ruf einer "Supervision" ... 🙄😇😉😉

Auf dem Weg!
Ronda 👩🏻🙏🏼
"Life is what happens, while you're busy making other plans." [† John Lennon]

"Don't dream it. Be it!" (Rocky Horror Picture Show)
Michi
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 72 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Christiane,

ich wünsche mir ehrlichen Herzens für dich, dass du von deinem Groll gegen mich endlich weg kommst, und dir damit die Chance eröffnest, Frieden zu finden und endlich wieder in deinem Leben vorwärts zu kommen.

Schau bitte hin:

Es sind mittlerweile 8 Personen, die sich als Helfer angeboten haben. Dabei sind Teilzeitfrauen, Transsexuelle mit und ohne OP sowie Partnerinnen.

Ich denke, da ist für Jede(n) mindestens ein passender Mensch darunter, bei dem man sich wohl und aufgehoben fühlt.


Danke.
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Nicole Fritz
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 73 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo,

ich habe mich bisher aus gutem Grund aus der Diskussion hier heraus gehalten.

Jetzt möchte ich aber zu Christianes Einwand noch eins oben drauf geben. Für viele aus so genannten geordneten Verhältnissen (dass der Vater oder Bruder vielleicht seine Frau schlägt oder auf kleine Kinder steht, verschweigt man ja) bedeutet "helfen" anderen ihre engstirnige Sicht des Lebens aufzuzwingen. Bevor ich solche "Hilfe" annehme, krepiere ich lieber elend. Und jetzt kommt mir bitte nicht mit uneinsichtig. Wenn ich die Werte dieser Person absolut nicht teile, gibt es da nichts zum einsehen.

Am besten wäre es also, wenn man über so etwas gar nicht erst nachdenken müsste. Und diejenigen, die es vielleicht einmal sollten, tun es sowieso nie.

@Selienne: Danke für Deine Nachfrage.

Ich habe hier einmal bei meiner Vorstellung gesagt, dass ich gerne helfen möchte. Und das versuche ich auch immer wieder mit meinen Beiträgen. Als Konfliktlotse hier auftreten zu wollen, würde ich mir aber nicht anmaßen.

LG Nicole
Anne-Mette
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 74 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Abend,
was für Voraussetzungen benötigt werden um überhaupt in diese Gruppe aufgenommen zu werden, von "ich melde mich freiwillig" mal abgesehen?
"Ich melde mich freiwilig" ist sicherlich erst einmal eine Grundvoraussetzung - wie in vielen "Ehrenämtern".
Überprüfbare Qualifikationen sind wohl nur vorhanden, "wenn man sich näher kennt".
Allerdings kann es auch da keine 100% Sicherheit geben.
Da "ehrenamtlich" Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden soll - und keine Beratung, wurde bisher nicht nach beruflichen Qualifikationen gefragt.
An wen wende ich mich, sollte ein Konfliktlotse eher Konflikte auf- statt abbauen? Was sind dann die Konsequenzen, wer macht die und so weiter?
Was würde benötigt werden, um eine solche Beschwerde gegebenenfalls einzureichen?
Ich sehe auch an diesen Äußerungen, dass das "Projekt" so gut wie gestorben ist, noch bevor es Fahrt aufnehmen konnte.
Es geht nicht darum, "wie machen wir es am besten?", sondern es werden Negativpunkte gesammelt.

Diese Negativpunkte sehe ich auf mehreren Seiten und sie führen eher zu einer Spaltung als zu einem "Miteinander zum Wohle der UserInnen".

Da frage ich mich: "watt solls?"
Wenn wir unsere Kräfte nicht zusammen bündeln können, um etwas Gutes zu schaffen, dann lassen wir es lieber und widmen uns anderen Projekten...
... oder kümmern uns einfach mal um das, was Spaß macht )):m

Gruß
Anne-Mette
Luna
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 75 im Thema

Beitrag von Luna »

Hallo zusammen,

zunächst einmal finde ich die Idee forumsintern ein Hilfsangebot zu schaffen super.
Meine Hochachtung an Anne-Mette für die Organisationsarbeit und all jenen, die hier ehrenamtlich ihre Zeit investieren und für andere, in welcher Form auch immer, da sind.

Wichtig wäre meiner Meinung nach aber auch - wie schon angesprochen wurde - genau zu definieren, was die (einzelnen) Lotsen können, und noch wichtiger, was sie nicht können.

Die Bezeichnung "Konfliktlotsen" hört sich für mich erstmal nach echtem Krisenmanagement an. Ein solches bedingt aber nicht nur beträchtliche zeitliche (und sonstige) Ressourcen, sondern auch sehr viel fachliche (psychologische, soziale, rechtliche, medizinische etc.) Kompetenz und Erfahrung. Ein falscher Umgang mit jemand, der in einer echten Krise steckt, kann fatale Folgen haben; für den Betroffenen, aber auch den Lotsen. Wer hilft dem Lotsen, wenn der/die hilfesuchende nach (vermeintlich) bewältigter Krise doch vor den Zug gesprungen ist? Etwas dramatisch, ich weiß, aber ich wollte nur mal aufzeigen, was passieren könnte.

Manchmal ist eben gut gemeint das Gegenteil von gut.

Wenn es darum geht, einfach mal zuzuhören - super. Tipps im Umgang mit Krankenkassen, Behörden etc. - dito.
Aber es sollte klar sein oder sehr deutlich darauf hingewiesen werden, dass im Fall einer echten Krise ein Konfliktlotse (das Wort gefällt mir btw nicht besonders; ich fände da Senior, Ratgeber oder irgendwas in der Richtung passender) kein Ersatz für eine professionelle Krisenintervention durch entsprechend geschulte Leute sein kann.

Alles Liebe
Luna
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