Moin,
es sollen nicht Probleme und Krisen "ausgelagert werden", doch wir selbst können nur relativ eingeschränkt helfen - und "heilen" können wir nicht.
Deshalb MUSS auch auf externe Beratungs- und Informationsangebote zurückgegriffen werden.
Wir werden einige "Konfliktlotsen" in der Forumgemeinschaft haben, die eine Art "Nachbarschafts/KollegInnenhilfe" leisten können. Ich danke für die Angebote, die schon vorgelegt wurden. Die Frage ist nur: wie komme ich als "dringende RatsucherIn" in Kontakt mit einer KonfliktlotsIn?
Sollen/wollen diejenigen, die sich zur Verfügung stellen, mit Namen ihrem auf einer "Hilfeseite" stehen? (Kontaktmöglichkeit PN über das Forum)
Diese "Konfliktlotsen" werden direkt von Ratsuchenden angesprochen(?)
Weiterhin können wir verweisen auf Vereine/Organisationen, die sich mit den Themen beschäftigen, die vermutlich am meisten "brennen" und die Adressen auflisten oder bei Nachfragen helfen.
Dabei geht es wohl vordringlich um "unsere Themen": Intersexualität, Transsexualität, Crossdressing... und damit verbundene Probleme, die einerseits rechtliche Aspekte beinhalten (Namensänderung usw.) und andererseits "psychologische Hilfe" fordern. Wir machen natürlich keine Rechtsberatung!
Da kommt eine gute Vernetzung zum Tragen, sodass Adressen genannt und Kontakte vermittelt werden können z.B. zu den MitarbeiterInnen der dgti und anderen Beratungsstellen.
Daneben sollten wir "etwas in der Hand haben" bei "Suicidgefahr", Depressionen und Gewalterfahrungen.
Nicht vergessen sollten wir auch nicht die PartnerInnenthematik.
Die Frage ist, wer in einem konkreten Fall "verantwortlich handelt" und auch dafür einsteht.
Wenn mir als Forumbetreiberin eine "aktuelle, ganz konkrete Notlage eines Mitglieds" gemeldet wird, dann MUSS ich handeln.
Das hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass ich in einem konkreten Fall Kontakt zur Polizei aufgenommen habe, die "weitere Schritte" eingeleitet hat.
Nicht immer trifft so etwas auf Verständnis bei Betroffenen, die in einer akuten Notlage kaum in der Lage sind zu beurteilen, welche Hilfe sie benötigen "und was sie nun genau wollen".
Genau genommen brauchen wir (eigentlich) eine "Forum-Fee", die in finanziellen und behördlichen Angelegenheiten ebenso klug agiert, wie sie psychologisch gut drauf ist, PartnerInnenberatung erfolgreich gestalten kann - und vielleicht noch für UserInnen ohne PartnerIn etwas "im Angebot hat"
Herzliche Grüße
Anne-Mette