seit deinem ersten Beitrag zu diesem Thema hast du ja eine rasend schnelle Entwicklung gemacht. Auch bei mir gab es vor ca. 6 Jahren einen Tag, ein 18. Januar war es, an dem ich das Gefühl hatte, dass ich einen Schalter umgelegt habe und es kein zurück mehr gibt. Das hat sich bis heute nicht geändert und so bestätigt.
Daraufhin habe ich mich bei meiner Frau geoutet, die entsetzt darüber war. Wir haben einen Lebenskompromiss gefunden, der mich mit gewissen Einschränkungen als Frau leben lässt, ohne dass, das, wie nicht gewünscht, im näheren Umfeld des Dorfes bekannt wird. Die andere Sache ist, dass ich meine, dass du dir für weitere Schritte eigentlich etwas mehr Zeit geben solltest, um auch dein Umfeld an deine Pläne heranzuführen, Frau, Familie, wenn es überhaupt klar ist, dass alle anderen Beteiligten das so mittragen können; auch dir selbst gegenüber solltest du für Klarheit sorgen, was du wirklich willst und anstreben möchtest. Wenn ja, gut dann kann es gleich losgehen mit der Verwirklichung deiner persönlichen Pläne. Da wünsche ich dir dann alles gute und den nötigen Erfolg. Wenn die Familie da nicht so recht mitspielt, dann wird es schwerer werden und Kompromisse für ein gedeihliches weiteres Zusammenleben sind dann gefragt, wo nicht alle als große Sieger hervorgehen werden. Schnell kann da viel wertvolles persönliches Porzellan zerschlagen werden. Das muss man sich auch vor Augen halten, welche Konsequenzen die eigenen Wünsche und eigenes Tun für die Frau und die Familie letztlich haben.
Letztlich muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden und meine Worte repräsentieren nur meine persönliche Erfahrung und meine Umgang damit, ohne eine Allgemeingültigkeitsanspruch zu haben...
Beste Grüße, Ulrike-Marisa
...ich bin das, was ich bin und nicht das, was andere in mir zu sehen glauben...