Wie Jens zu Jessica wurde
Wie Jens zu Jessica wurde

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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jessy83
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Wie Jens zu Jessica wurde

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Beitrag von jessy83 »

Diese Geschichte aus dem Jahre 2011 habe ich im Internet gefunden. Autorin ist eine gewisse Jessica (Zufall!), die aber offenbar nicht mehr aktiv ist, denn in ihrem Blog stammt der letzte Eintrag aus dem 2011. Eine schöne Geschichte, die ich euch nicht vorenthalten will.
Ich habe daran nur Unwesentliches geändert, vor allem die gefühlten tausend Rechtschreib- und Grammaikfehler. Wahrscheinlich hat es immer noch welche.
Eure Jessy



Wie Jens zu Jessica wurde

Die folgende Geschichte ist geistiges Eigentum von mir.
Trotzdem ist Lesen und runterladen erlaubt.
Sie handelt von einem 12 Jährigen, der gerne ein Mädchen wäre.
Da sie von Jugendlichen handelt, sind KEINE pornografischen Inhalte vorhanden.



Jens war ein sehr zierlicher Knabe mit schulterlangen blonden Haaren und blauen Augen und mit seinen 12 Jahrern gerade mal 1.20 m gross und nur etwa 30 kg schwer. Ihm machte dies aber nichts aus. Er kam zwar beim Spielen im Waisenhaus mit den gleichaltrigen Jungen nicht mit, jedoch war ihm dies egal, da er eh viel lieber mit sich alleine war und sich seine Idealwelt erträumte, in der er nicht Jens sondern Jessica hiess und wie der Name vermuten lässt auch kein Junge, sondern ein Mädchen war.
Er weigerte sich auch wehemennt sich die Haare kurz schneiden zu lassen, die Betreuer im Waisenhaus akzeptierten dies und dachten es hätte mit dem Verlust seiner Eltern und seiner Zwillingsschwester zu tun, die vor 2 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kamen.

So sass er wie jeden Nachmittag nach den Schulaufgaben alleine in seiner Lieblingsecke im Heimgarten und träumte vor sich hin, als die Heimleiterin, Frau Mächtel, ihn zu sich rief.
Aufgeregt und leicht ängstlich überlegend, was er angestellt haben könnte, betrat er nach dem er angeklopft hatte, das Büro der Heimleiterin.
Zu seiner Überraschung sassen dort noch eine andere Frau und ein Mann.
Frau Mächtel rief ihn zu sich und sagte, dass das Herr und Frau Wiegand seien, die ihn gerne als Pflegekind aufnehmen würden.
Jens wusste nicht was er sagen sollte. Einerseits freute er sich, aus dem Heim raus zu kommen, andererseits war er ängstlich, da er die beiden ja nicht kannte.
Susanne Wiegand nahm seine Hand und sagte: "Du brauchst keine Angst zu haben. Bei uns sind alle immer sehr nett, ich denke deine neuen Schwestern freuen sich schon auf dich."
Da wurde er doch neugierig. Schwestern, also keine Jungs im Haus ausser er, dachte er, das ist schön, denn er hatte schon Angst, sich dort mit anderen Jungs rumschlagen zu müssen.
Frau Mächtel übernahm wieder das Wort: "Jens, pack doch schon mal deine Sachen, während wir hier den Papierkrieg erledigen."

Also ging Jens in sein Zimmer, das er alleine bewohnte, da er sich mit den anderen Jungs nicht verstand und packte seine Sachen in seine Tasche.
Obwohl er nicht gerade viel besass, dauerte das fast 1 -½ Stunden, bis er bei den Wiegands, seinen neuen Pflegeeltern im Auto sass.
Schon beim Anblick des Autos bekam er grosse Augen, es war ein Mercedes S-Klasse. "Seid ich reich?", platzte es aus ihm herraus.
Stefan Wiegand lächelte und sagte: "Reich würde ich nicht sagen, aber auch nicht gerade arm. Es reicht sehr gut zum Leben."
Nach zwei Stunden Fahrt kamen sie an einem sehr grossen Haus mit Grundstück an, man könnte es auch eine Villa nennen.

*, Eileen und Johanna sassen auch der Couch und guckten Fernseh. * die älteste mit 16 Jahren, links neben ihr Eileen, 12, und rechts von ihr Johanna die Jüngste, 9 Jahre alt.
Sie alle schauten Jens mit grossen Augen an als er mit seiner Tasche halb in der Tür stand, Herr und Frau Wiegand hinter ihm.
"Ich dachte, ihr bringt uns noch eine Schwester?", rief Eileen. "Mädels waren leider gerade aus.", sagte Stefan Wiegand und grinste dabei.
"Tja, man kann es sich halt nicht aussuchen.", sagte * stand auf und begrüsste Jens mit einer Umarmung, Eillen und Johanna taten es ihr gleich.

"Das sind *, Eileen und Johanna.", sagte Susanne Wiegand, "ich hab doch gesagt, dass hier alle sehr nett sind. Und Mädels dass hier ist Jens."

Johanna die mit ihren fast 1.30 m grösser war als Jens, fragte forsch: "Wie alt bist du eigentlich? Mhh, ich schätze mal so 7 oder 8 Jahre, denke ich."
"Ich bin aber schon 12.", sagte Jens mit gespielter Ernstheit.
"Bist aber klein für dein Alter.", meinte Johanna und dann noch grinsend, "aber egal, jetzt bin ich wenigstens nicht mehr die kleinste."

"Nun zeigt ihm doch endlich sein Zimmer. Ich richte derweilen das Abendessen.", sagte Susanne Wiegand in gespieltem Befehlston. "Aye aye, Captain!" erwiderte * und nahm Jens an die Hand und ging mit ihm die Treppe hoch ins erste Obergeschoss. "Hier, die dritte Tür links ist dein Zimmer. Meines ist nebenan und auf der anderen Seite sind die Zimmer von Eileen und Johanna. Ich hoffe, dein Zimmer gefällt dir. Wir dachten nämlich wirklich, dass Mum und Dad uns ne Schwester bringen." Mit diesen Worten öffnete sie die Tür und Jens sah zum ersten Mal sein Zimmer. Die Tapete war ein zartes Lila mit einer weissen Bordüre, 20 cm über dem Boden, das Bett, im Gegensatz zu dem im Heim, riesig, mit lachsfarbenem Bettzeugs und Herzchenkissen, mittig an der hinteren Wand. Rechts ein Schreibtisch an der Wand mit Fenster, auf der anderen Seite ein begehbarer Schrank in den zehn Mal so viel Kleidung reinpasst wie er besass. Daneben stand ein grosser Schminktisch, auf dem schon allerlei an Kosmetik lag.

"Und wie gefällt es dir?", fragte *. "Naja, ist schon sehr mädchenhaft, aber es geht so.", antwortete Jens mit gespielter Enttäuschung. "Na, dann.", grinste sie und ging aus dem Zimmer." "Halt, *, wo ist denn das Badezimmer? Ich muss mal". "Hinter der ersten Tür auf der rechten Seite ist das Klo, das grosse Badezimmer ist auf der anderen Seite. Aber da gehen wir nur drauf, wenns nicht anders geht. Und bevor ich"˜s vergess, bei uns ist Stehpinkelverbot." erklärte sie.
"Okay, danke.", sagte Jens. Da er im Waisenhaus eh immer nur im Sitzen pinkelte, aus Angst jemand könnte dazu kommen und seinen kleinen Pipimannsehen, der schlaff gerade mal 3 cm hatte, machte ihm das das nichts aus.

So verrichtet er erst mal sein Geschäft, bevort er seine Kleidung in den Schrank räumte und seine anderen Habseligkeiten auf dem schreibtisch, Nachttisch und sogar auf den Schminktisch stellte. Danach legte er sich aufs Bett und dachte ne weile nach, ob hier vielleicht sein Traum sogar in Erfüllung gehen könnte.
Auf einmal wurde er durch ein Klopfen an der Tür aus seinen Gedanken gerissen,
es war Eileen die ihm sagte dass es Abendessen gibt.
So ging er runter ins Esszimmer und setze sich auf den ihm zugwiesenen Stuhl zwischen * und seiner neuen Pflegemutter.
Das Essen war köstlich es gab leckere Wurst, Käse und Lachs und Hering alles in rauen Mengen dazu Gurken, Tomaten, Radischen und noch vieles mehr.
Jens taute während dem Essen etwas auf und traute sich dann seine neuen Eltern zu fragen was sie den so arbeiten.
"Ich bin Chirurg für Plastische Chirurgie und meine Frau ist Psychologin, achja Kinder wo ich schon von der Arbeit rede, ihr wisst ja das eure Mum und Ich zum Ärtze kongress müssen, nur leider haben die auf der Einladung nen Fehler gemacht, der fängt schon an diesem Sonntag an, und da heute schon Freitag ist müssen wir morgen früh fliegen", und zu Jens gewandt," Es tut mir leid das wir schon wieder weg müssen, aber in 2 wochen können wir uns richtig kennenlernen und solange hast du ja deine netten Schwestern hier."
"Ist schon okay" erwiederte Jens "Ich freu mich auf jeden Fall hier zu sein".
"Das ist aber lieb von dir " antwortet Susanne.
Als das Essen verspachtelt war sagte Stefan Wiegand, "Wir haben aufgedeckt, Mädels ihr macht den Abwasch und deckt ab."
Die drei kicherten kurz als Jens gleichzeitig mit ihnen aufstand.
"Du musst nicht helfen, du bist doch noch ganz neu hier" sagte Susanne.
"Ist schon gut ich helfe gerne" antwortete Jens und macht sich ans abräumen.
Als er gerade den Käse in den Kühlschrank stellen wollte sagte Johanna grinsend,"zählst du jetzt auch zu den Mädels, weil du mit hilfst ?"
"Wenn du das meinst, auf jeden Fall helfe ich gerne und auserdem gehöre ich doch jetzt dazu oder ?"
"Lass ihn doch, wenn er und helfen will" blöckte Eileen Johanna an.
Nachdem alles verräumt und abgewaschen war, saßen die 6 zusammen noch ne weile
vor dem Fernseher ehe es dann für Johanna, Eileen und Jens ins Bett ging.
In seinem Zimmer zog Jens sich sein Lieblingsschlafshirt an, es war sein liebstes weil es durchs waschen einen leicht rosa stich hatte und auch sehr lang war.
Damit ging er dann ins gemeindschaftliche "Kinderbadezimmer" um sich zusammen mit den anderen Beiden bettfertig zu machen. Als er sich zu Johanna und Eileen gesellte kicherten beide und Johanna sagte, "Mit dem Shirt siehst du aus wie ein Mädchen".
Jens wurde leicht rot im Gesicht und blickte auf den Boden.
"Warte mal" sagte Eileen und nahm eines der Haargummis die immer auf der Kommode lagen und machte Jens einen hochsitzenden Pferdeschwanz.
"Jetzt sieht du richtig aus wie ein Mädchen" kicherte sie.
"Na und, ist das schlimm?!" sagte Jens mit gespielter Zornigkeit.
"Neh gar nicht schaust so viel besser aus"antortet Johanna keck.
Jens sagte nichts mehr sondern putzte sich die Zähne und ging ins Bett, vergass aber den Haargummi rauszumachen.
"Ich glaube das gefällt ihm sogar so" sagte Eileen zu Johanna als Jens aus dem Zimmer war.
Jens lag derweil im Bett und träumte sich wieder in seine eigene Welt.


Am nächsten Morgen oder besser gesagt fast Mittag es war schon 10 Uhr erwachte Jens in seinem neuen Zimmer, am Anfang erschrak er kurz und dachte noch zu träumen, aber dann fiel im ein, dass er ja jetzt bei einer neuen Familie lebte.
Er zog sich seine schwarze Trainingshose mit dem roten Längsstreifen am Hosenbein an, die aber mittlerweile durch das viele Waschen eher rosa waren.
Dazu ein rotes T-Shirt mit Adidas-Aufdruck. So ging ins Wohnzimmer runter.
"Guten Morgen, du Schlafmütze", begrüsste ihn * fröhlich, "das Frühstück haben wir schon abgeräumt, aber kannst dir ja selber was machen."
Jens ging in die Küche und füllte sich eine Schüssel Cornflakes mit Milch und kam ins Wohnzimmer zurück, wo die anderen drei gerade einen Film anschauten und setze sich dazu auf die Couch.
"Wo sind Susanne und Stefan?", wollte Jens wissen.
"Mum und Dad sind schon weg, die mussten doch auf diesen öden Ärztekongress, haste das vergessen?", antwortete *.
"Ach, stimmt ja", sagte Jens, "was machen wir den heute so?"
"Ich muss mich erst duschen und umziehen.", sagte Eileen zornig, als sie merkte, dass sich ein Fleck im Schritt auf ihrer Leggings abzeichnete. Und verschwand schnell im Badezimmer.
"Was ist denn mit der los?", fragte Jens in die Runde.
"Ach, sie hat letzten Monat ihre erste Regel bekommen und muss sich noch daran gewöhnen.", antwortete *.
"Da habt ihr Jungs es einfach viel besser.", fügte sie noch an.
"Ich finde, ihr Mädchen habt es aber viel schöner.", platzte es aus ihm heraus. Als er merkte, was er gesagt hatte, blickte er verschämt auf den Couchtisch, wo seine leere Schüssel stand.
"Wie meinst du denn das?", fragten * und Johanna fast gleichzeitig.
"Naja, Mädchen haben viel schönere Anziehsachen und sind auch nicht so rüpelhaft wie Jungs.", druckste Jens murmelnd vor sich hin.
"Ey, Eileen, weisst du was, der Jens beneidet uns Mädchen. Er sagt, dass wir es viel besser haben als Jungs.", rief * zu ihr als sie gerade zurück ins Wohnzimmer kam.
"Na, dann machen wir doch ein Mädchen aus ihm.", antwortete Eileen grinsend.
"Gute Idee, ist eh viel schöner noch ne Schwester zu haben.", rief Johanna lauthals los.
Jens unterdessen wurde knallrot im Gesicht und immer kleiner auf der Couch, er wusste nicht, wie er da wieder raus kommen sollte und ob er es überhaupt wollte.

"Also, Jens, ich wette mit dir, dass du es keine 2 Wochen als Mädchen durchhältst." sagte * zu Ihm. "Top, die Wette gilt.", antwortete Jens. Die Wette kam ihm ganz recht, so konnte er es geniessen Mädchen zu sein und gleichzeitig so tun als wolle er nur die Wette gewinnen.
"Na dann, an die Arbeit Mädels, wir haben viel zu tun. Johanna such du mal ein paar Kleider für unsere neue Schwester zusammen, deine dürften ihm beziehungsweise ihr passen. Und Eileen und ich wir machen sie mal etwas schöner. Es gibt zwar nicht viel zu ändern, aber die Augenbrauen müssen etwas schmaler werden.", sagte * in gespielten Befehlston.
"Eye Eye, Mam", sagten die beiden lachend.

Johanna lief schnell in ihr Zimmer und duchwühlte ihren übervollen Kleiderschrank, während * und Eileen mit ihm/ihr in sein/ihr Zimmer gingen.
"So, setz dich mal hin!", befahl *. Jens setze sich auf den Stuhl am Schminktisch, während Eileen die Pinzette in den Schubladen suchte und nach kurzer Zeit auch fand.
Sie gab die Pinzette *.
"Das tut jetzt etwas weh, aber du meintest ja, dass es viel schöner ist ein Mädchen zu sein. Also musst da das jetzt aushalten.", sagte * und machte sich an die Arbeit.
Ein oder zwei Mal sagte Jens während der Prozedur "Au, das tut weh." Aber im grossen und ganzen hielt er es gut aus.

Nach etwa einer halben Stunde war die Arbeit getan. "Tatah, fertig!" sagte * triumphierend und drehte Jens zum Spiegel.
Er konnte es nicht fassen, was das bisschen Brauenzupfen ausmacht, er sah jetzt seiner verstorbenen Schwester zum Verwechseln ähnlich.

"Mhh, da fällt mir was ein.", sagte Eileen während sie seine/Ihre Haare durchkämmte.
"Wie sollen wir dich eigentlich nennen? Jens passt ja nicht zu einem Mädchen."
Jens tat so, als müsse er lange überlegen. "Jessica wäre nicht schlecht."
"Also gut, dann bist du ab jetzt Jessica. Oder darf ich Jessy sagen?", fragte *.
"Wenn du magst, okay." erwiderte Jens bzw. Jessica.

Unterdessen kam Johanna mit einem riesigen Wäschekorb voller Kleider in Jessicas Zimmer.
"Hier, das ist alles für unsere neue Schwester. Und ich hab endlich wieder Platz im Schrank."
Eileen durchsuchte den Korb und legte einen Kombi aus Panty und Unterhemd, dazu einen knielangen rosanen Faltenrock und ein weisses Top mit Minney Mouse drauf aus und legte alles aufs Bett. Dazu noch weisse Söckchen und weisse Sneaker mit rosa Herzchen drauf in Grösse 26, welche Johanna schon lange zu klein waren.
"So, zieh das hier mal an, während ich den Rest in deinen Schrank einräume.", sagte Eileen.
"Müsst ihr dazu im Zimmer sein?"" wollte Jens wissen.
"Dreh dich doch einfach um. Und ausserdem schauen wir dir nichts ab.", sagte *.
Also nahm Jens/Jessica die Kleider vom Bett, ging in die andere Ecke des Zimmers und zog sich um.
Als er fertig war drehte er sich zu seinen neuen Schwestern.
"Wau, Jessy, das steht dir aber gut.", sagte *. "Jessy? "Wer ist Jessy?", wollte Johanna wissen. "Na, sie hier. Sie will Jessica heissen, aber wir dürfen sie auch Jessy nennen.", sagte Eileen.
"Na, dann Jessy, ich muss sagen, die Sachen stehen dir besser, als sie mir gepasst haben.", sagte Johanna.
Jessica wurde leicht rot im Gesicht.

"Setzt dich mal wieder hin!", sagte *. Jessica setze sich wieder auf den Stuhl vor den Schminktisch, nicht ohne sich den Rock glattzustreifen und die Beine eng zu halten.
"Er benimmt sich schon wie ein echtes Mädchen.", flüsterte Johanna zu Eileen.
Währenddessen machte * Jessica einen schönen tiefen Zopf. Zum Schluss gabe es noch einen rosanes Haargummi, das den Zopf zusammenhält.
"So, fertig Jessica, schau dich mal im Spiegel an.", forderte * Jessy auf. Jessica blickte in den Spiegel, drehte sich herum und war ganz verträumt.
"Du scheinst dir ja ziemlich gut zu gefallen als Mädchen.", bemerkte *, Jessica lief knallrot an.
"Brauchst dich doch nicht zu schämen.", meinte Eileen, "wir haben uns das schon gestern Abend gedacht, als du in dem rosafarbenen Schlafshirt ins Bad gekommen bist."
"Ich, ich hab mich nie getraut, das jemandem zu sagen.", stammelte Jens, jetzt Jessica leise.
"Deshalb wollten wir dich ja auch dazu bringen, wir dachten nur nicht, dass es so schnell geht.", meinte *, "aber egal, jetzt bist du ein Mädchen und bleibst es auch. Eileen hat übrigens deine Jungensachen schon in einen Sack verpackt. Den bringen wir dann zur Altkleidersammlung, wenn du nichts dagegen hast."
"Das können wir gerne machen, die meisten Sachen haben mir eh nie gefallen.", antwortete Jessica.
"Fein, dann machen wir das doch alle zusammen, danach gehen wir Pizza essen und dann shoppen, Jessica braucht noch ein paar Sachen.", sagte *.
"Und wer bezahlt das dann alles?" wollte Jessica wissen.
"Ich hab hier die Kreditkarte von Mum und eine Vollmacht. Und ich bin mir sicher, Mum hat nichts dagegen, wenn wir ihrer neuen Tochter ein paar neue Kleider kaufen gehen.", erklärte *.
"Na, dann, auf geht"™s!", sagte Jessica grinsend, wir könnten schon lange in der Stadt sein.

Bevor sie gingen gab Johanna Jessica noch eine Handtasche und einen Mädchengeldbeutel auf dem eine schöne Elfe aufgestickt war.
Jessica war fast schon euphorisch gewesen, doch jetzt, wo sie an der Hoftür standen und daran waren, auf die Strasse Richtung Bushaltestelle zu gehen, bekam sie etwas Angst.
"Was ist, wenn jemand sieht, dass ich kein echtes Mädchen bin?", fragte sie ängstlich.
"Ach, das passiert nicht, du siehst mädchenhafter aus als viele echte Mädchen.", beruhigte * Jessica.

Jessica atmete tief durch und ging mit ihren Schwestern auf die Strasse, erst zum Altkleidercontainer, der gerade um die Ecke stand, dann zur Bushaltestelle.
Kaum standen sie an der Bushaltestelle, kam auch schon pünktlich der 12 Uhr Bus der Linie 3, der sie direkt in die Innenstadt zum Marktplatz fuhr.
* ging voraus in den Bus, da sie die Tickets bezahlen wollte.
"2 mal über 12 und 2 mal unter 12, bitte.", sagte sie dem Busfahrer.
"Macht zusammen 4 Euro.", antwortete dieser.

Als sie alle zusammen ganz hinten auf der langen Bank im Bus sassen fragte Jessica *: "Du, warum hast du gesagt, dass ich unter 12 bin, das stimmt doch gar nicht."
"Nun, erstens sparen wir Geld und zweitens siehst du auch nicht aus wie 12 eher wie 8, denn Johanna hat die Kleider noch letztes Jahr getragen als sie 8 war. Und dass du ein Mädchen bist, glaubt jeder sofort. Aber dass du schon 12 bist, nimmt dir keiner ab. Deshalb bist du ab jetzt unsere jüngste Schwester, mein Schersterherzchen.", antwortete *.
"Au, ja, jetzt hab ich auch ne kleine Schwester.", freute sich Johanna.
Jens wusste nicht genau, was er damit anfangen sollte, jetzt wieder 8 zu sein, aber er sagte sich, geniesse es und mache das Beste draus.

Nach 20 Minuten Fahrt waren sie am Ziel und stiegen aus.
Zu allererst ging es, da sie alle hungrig waren, in die nächste Pizzeria.
"Was darf ich den Senioritas zu trinken bringen?", wollte der Kellner wissen.
* bestellte ein Wasser, Eileen ein Apfelschorle, Johanna und Jessica beide eine Fanta.
Danach bestellten sie das Essen, * eine Pizza Magherita, Eileen eine Pizza Salami, Johanna Spaghetti Napoli und Jessica bestellte eine Pizza Diavolo.
"Oh, so kleine Mädchen und schon Pizza Diavolo, bist ein tapferes Mädchen." sagte der Kellner und tätschelte Jessica auf den Kopf.
"Ich glaube, der mag dich.", sagte *. Eileen und Johanna kicherten drauflos.

Nach dem Essen musste Jessica auf die Toilette.
"Jessy, komm mal her!", sagte * als Jessica gerade aufgestanden war, "geh aber aufs richtige Klo, wenn du weisst, was ich meine.", flüsterte sie ihr ins Ohr.
"Jap, ich denke dran.", flüsterte Jessica zurück und ging zielstrebig auf die Damentoilette in eine freie Kabine.
Als sie fertig war und zum Waschbecken lief, erschrak sie kurz, weil dort ein Mann stand. Aber dann realisierte sie, dass der Mann nur die Handtücher auffüllen wollte.
So atmete sie kurz durch und ging zum Waschbecken und wusch sich die Hände.
Als sie fertig war gab der Mann ihr von seinem Stapel 2 Papierhandtücher und fragte: "Na, kleine biste mit deiner Mum shoppen?".
"Nein, mit meinen Schwestern.", antwortete sie und grinste.
"Na, dann viel Spass noch.", sagte der Mann lächelnd.
"Danke.", sagte Jessica und ging zurück. Der Mann schaute ihr nur kurz nach und dachte sich, die wird auch mal ne Hübsche. Schade, dass ich schon so alt bin.

Als sie zurückkam, hatte * schon bezahlt. Sie verliessen die Pizzeria.
"Ciao, Bellas!", rief der Kellner ihnen noch hinterher.
"Tschüssi!", riefen sie alle gleichzeitig zurück.

Draussen überlegten sie, in welchen Laden sie als erstes gehen sollten.
Als Eileen gegenüber einen Juwelierladen sah, sagte sie: "Ich weiss, was wir als erstes machen. Schaut euch Jessy doch mal an. Was haben wir im Gesicht, was sie nicht hat?"
"Stimmt!", rief Johanna, "ihr fehlen Ohrringe."
"Das ist ne gute Idee", sagte auch *, "und da drüben ist auch unser Stammjuwelier. Der macht das sicher gerne."
Jessica war bei dem Gedanken gar nicht wohl zumute." "Das tut doch sicher weh.", meinte sie.
"Ach, was, das piekst nur ganz kurz. Und ausserdem, wer schön sein will, muss leiden. Und Mädchen wollen immer schön sein.", sagte *.
So ging es über die Einkausstrasse zum Juwelier König, dem Stammjuwelier der Familie.

"Na, wenn das nicht die Wiegand Mädels sind? Und wen habt ihr denn da Hübsches mitgebracht?", fragte Juwelier Peter König fröhlich.
"Das ist unsere neue Schwester Jessica. Mum und Dad haben sie erst gestern aus dem Waisenhaus gebracht." erklärte *.
"Oh, Kleine mir tut leid, was dir in deinem Leben schon alles passiert sein muss.", sagte der Juwelier traurig.
"Ist schon gut, jetzt bin ich ja hier und fühle mich sauwohl.", sagte Jessica mit fröhlicher Stimme.
"Na dann, warum seid ihr eigentlich hier? Doch nicht nur, um mir die Kleine hier zu präsentieren, oder?", fragte er in die Runde.
"Ne, wir sind hier, weil Jessica noch keine Ohrlöcher hat und gerne welche hätte.", meine Johanna frech.
"Na, wenn das so ist, komm mal mit Kleine!" forderte er Jessy auf und führte sie nach hinten zu einem Stuhl. "Setz dich da mal drauf. Es geht ganz schnell, aber vorher such dir mal aus der Schatulle hier deine neuen Ohrstecker aus."
Jessica wählte zwei mit einem schönen rosa Herzchenstein aus.
Herr König lobte sie für die gute Wahl, legte den ersten in die Pistole ein und setze diese am Ohr an. "Das piekt jetzt kurz.", sagte er und drückte ab. Bevor Jessica "Aua" sagen konnte, war es auch schon fertig. Danach kam auch gleich noch das andere Ohr dran.
"Schon fertig.", sagte er und hielt ihr einen Spiegel hin, in welchem sie sich bewunderte. Die Ohrstecker sahen wirklich super aus und passten hervorragend zu ihrem Outfit.
"Die solltest du mindestens drei Wochen drin lassen, ehe du andere tragen willst, damit die Löcher gut verheilen können.", erklärte der Juwelier noch.

So ging sie zu den anderen drei Mädchen zurück.
"Super schaust du aus!", riefen alle gleichzeitig.
"Jetzt bist du komplett.", sagte Eileen, und alle umarmten Jessy.
* ging an die Theke: "Was macht das denn?", fragte sie Herrn König.
"Das kostet gar nichts.", meinte Herr König, "das ist Stammkundenservice".
"Vielen, vielen Dank.", sagte Jessica überglücklich und winkte ihm nochmals zu als sie den Laden verliessen.

"So, wohin jetzt?", fragte *. "Da drüben in den H&M!", rief Eileen.
Kaum waren sie im Laden, hatte Jessica auch schon 3 Röcke, 4 Tops und 3 Jeans über den Armen zum Anprobieren.
3 Stunden, 4 Läden und geschätzte 400 Kleidungsstücke später in den Einkaufstaschen sassen alle vier vor einer Eisdiele und leckten ihr Belohnungseis für besondere Verdienste im Zeichen des Konsums.

Ein etwa 16-jähriger Junge, etwa 1.80 m gross, von bemerkenswerter Statur, mit kurzen, blonden Haaren und blauen Augen, tippte * von hinten auf die Schulter.
Sie drehte sich ruckartig um und ihr kurz zuvor wegen der Störung noch bissiges Gesicht verwandelte sich schnell in ein Lächeln. "Oh, hi Peter, schön dich zu sehen.", sagte sie strahlend und wurde dabei rot.
"Wer ist der denn?", fragte Jessica Johanna flüsternd, "Das ist Peter, in den Sammy schon lange verknallt ist. Schau sie dir mal an wie rot sie wird.", antwortete Johanna leise und kicherte.
"Was kichert ihr beiden denn da rum?", fragte * in ernsterem Ton.
"Ach, nichts, Sammy." sagten beide kichernd.
"Ist das ne Freundin von deiner Schwester?", fragte Peter, durch die kichernden Kids leicht genervt.
"Sie? Ne, das ist unsere neue Schwester, ich hab dir doch vorgestern am Telefon gesagt, dass unsere Eltern ein Mädchen aus dem Heim holen wollen."
"Ach wenn das so ist, dann heiss ich dich hier in unserem Städtchen willkommen.", sagte Peter ganz nett.
"Vielen Dank, mein Herr.", sagte Jessica etwas übertrieben höflich und machte einen Knicks. Auf einmal mussten alle drauf los lachen.

"Du, wollen wir später noch ins Freibad gehen?", wollte Peter von * wissen.
"Ich weiss nicht.", antwortete sie zögerlich.
"Och, warum, es ist doch erst 16 Uhr, der Tag ist noch lang und es ist doch Sommer.", meinte Peter.
"Meine Eltern sind nicht da und ich muss auf die drei Plagen hier aufpassen.", erwidert sie.
"Dann nehm die doch mit. Ich muss meinen Bruder und meine Schwester auch mitnehmen."
"Ja, lass uns ins Freibad gehen.", sagte Eileen freudestrahlend.
"Eileen ist verliebt, Eileen ist verliebt.", fing Johanna an zu singen, ehe sich Jessica dem Singsang anschloss.
"Ihr zwei seid sowas von kindisch.", beschwerte sich Eileen lautstark.
"Na und, ich bin ja auch erst 8." gab Jessica grinsend zu Bedenken.
"Ja, und keinen Tag älter.", sagte * grinsend und dann noch zu Peter: "Abgemacht, um 17 Uhr bei uns vor dem Haus, mit dem Fahrrad."

"So, Mädels, aufi, wir müssen den Bus kriegen!", sagte * während sie auf die Uhr schaute. Zum Glück sassen sie nur 5 Meter von der Haltestelle entfernt. Und so kam es, dass sie keine 2 Minuten später vollbepackt im Bus sassen.

Als sie zu Hause ankamen, sagte Jessica zu *: "Du, Sammy, ich hab da ein Problem. Meinst du nicht, dass jemand im Schwimmbad mein, du weisst schon, Ding sehen könnte?"
"Och, mach dir da mal keine Sorgen. Wir haben dir doch einen schönen sportlichen Badeanzug gekauft. Was glaubst du, warum ich den für dich ausgesucht hab? Der ist zwischen den Beinen so eng und fest, dass er dein Ding gut zusammendrückt und versteckt. Hier, probier ihn gleich einmal an!" forderte sie Jessica auf und gab ihr den Badeanzug.
Und wie sie vorausgesagt hatte, der Badeanzug drückte "sein" kleines Ding zusammen und man sah keine Beule mehr. Freudestrahlend drehte sich Jessica im Kreis. "So sollte das da immer aussehen.", meinte sie.
"Mal sehen was Dad da machen kann.", sagte Sammy grinsend. "Am besten lässt du ihn gleich an und ziehst ein Sommerkleid drüber.", empfahl sie noch.
Gesagt, getan. In rasend schnellen 25 minuten waren alle fertig umgezogen und hatten ihre Schwimmsachen gepackt.

Auf dem Weg in die elterliche Garage wollte Jessica wissen, wie sie den zum Schwimmbad kommen solle. Sie hätte ja kein Fahrrad.
"Du nimmst einfach Johannas altes Rad. Das steht noch da und dürfte nicht zu klein für dich sein.
Jessica staunte nicht schlecht als Johanna ihr altes Rad gab. Es war ein richtiges Kleinmädchenfahrrad, rosa mit einem Körbchen hinten und einem langen Wimpel daran.
"Hier nimm", sagte sie grinsend, "ich hab jetzt schon eines für ältere Mädchen. Aber du bist ja meine kleine Schwester, da passt das zu dir."
Naja, besser als gar nichts, dachte sich Jessica und setze sich drauf. Es war von der Grösse her sogar genau passend für sie.

So warteten sie fahrbereit bis um Punkt 17 Uhr Peter mit seinem kleinen Bruder Patrick (12) und seiner noch kleineren Schwester Linda (8) bei ihnen ankamen.
Peter gab * einen Kuss auf die Backe und Patrick drückte Eileen kurz zur Begrüssung, und schon ging der Singsang von Jessica und Johanna wieder los.
"Eileen ist verliebt, Eileen ist verliebt. Verliebt, verlobt, verheiratet!"
Patrick und Eileen wurden parallel knallrot im Gesicht. * unterbrach den Singsang barsch mit den Worten: "Aufhören, jetzt ist Abfahrt."

So fuhren die 7 mit den Rädern hinten am Haus der Wiegands herum in den Feldweg rein, welcher schnurstracks zum Freibad führt.
Während der Fahrt fuhr Linda neben Jessica her. "Hi, ich bin Linda, ich hab dich hier noch nie gesehen.", sagte sie.
"Ich bin Jessica. Ich bin neu hier. Die Wiegands haben mich aus dem Waisenhaus geholt."
"Och, freut mich dich kennenzulernen. "Wie alt bist du denn?", fragte Linda.
"Ich bin 8 und du?", antwortete Jessica.
"Cool, ich auch", sagte Linda, "dann gehen wir ja nach den Ferien in eine Klasse."
Daran hatte Jessica/Jens noch gar nicht gedacht. Das würde sicher noch Probleme geben, aber solange wollte sie erst mal die Zeit geniessen bis dahin.

Im Schwimmbad angekommen ging es zuerst zur Kasse.
"2 Mal über 12 und 2 Mal Kinder unter 12.", sagte * und bezahlte die insgesam 5 Euro.
Ist schon praktisch jung zu sein, dachte Jessica, spart viel Geld.
Jessica war ganz fix als erste umgezogen, obwohl sie ja alle die Badesachen schon drunter trugen.
Die Tasche mit der Unterwäsche für den Heimweg und das Kleid hing sie in den Spind, die Sandalen liess sie lieber an, da die Steine in der Sonne sehr heiss aussahen.

So gingen sie alle nur in Badesachen und Handtuch - mit Ausnahme von *, die noch zwei grosse Decken auf sich trug - und suchten sich ein schönes Plätzchen auf der Liegewiese.
"Da hinten sind Stefanie, Manuel und Pascal!" riefen Eileen und Patrick fast gleichzeitig. "Dürfen wir da hin?"
"Ja, aber seid um 20 Uhr wieder hier. Dann fahren wir wieder heim." sagte *.
Peter war der gleichen Meinung.
So wurden die beiden den ganzen Tag nicht mehr gesehen.

Während sich sich * und Peter in die Sonne flackten, tollten Johanna, Jessica und Linda, nicht ohne sich vorher ne dicke Schicht Sonnencreme einzusalben, im Wasser herum.
Jessica/Jens fühlte sich den ganzen Tag überhaupt nicht wie 12, sondern wirklich wie 8 Jahre alt und genoss es, so unbeschwert zu sein.
Um Punkt 20 Uhr wanderten alle, etwas müde aber glücklich, zu den Duschen und Umkleidekabinen, um sich für den Heimweg fertig zu machen.
"Darf ich mir mal deine Haarbürste leihen?", fragte Jessica Linda.
"Ja, klar doch. Ich teile alles mit meiner neuen, allerbesten Freundin." sagte Linda und gab sie ihr. "Danke.", sagte Jessica und bürstete sich überglücklich ihre blonden Haare. Noch niemals hatte sie einen besten Freund oder Kumpel gehabt, geschweige denn eine allerbeste Freundin.
"Hier, zurück." sagte Jessica. "Danke.", grinste Linda.

Wieder vor dem Haus gab es zwischen den Jüngsten eine dicke Abschiedsumarmung wie auch zwischen Eileen und Patrick, was diesmal aber keinen Singsang nach sich zog, was wohl nur mit der Müdigkeit der jüngsten Wiegandschwestern zu erklären war.
* und Peter gaben sich einen kurzen Abschiedskuss und versprachen sich, sich gegenseitig anzurufen.
"Na, hoffentlich rufen die nicht gleichzeitig an, sonst wird das nichts.", witzelte Eileen noch als die vier Wiegandschwestern zurück ins Haus gingen.

Nach dem Abendessen, das sie alle gemeinsam im Wohnzimmer einnahmen, gingen alle recht früh ins Bett, da der Tag doch sehr lang und aufregend für alle war.
Jens jetzt Jessica, lag aber noch ne Weile wach und dachte darüber nach, was heute alles passiert war. Sie war überglücklich, ein Mädchen zu sein und freute sich schon auf den nächsten Tag.

Jessica hatte die Tage als Mädchen sehr genossen.
Nichts Jungenhaftes, das sie eh nie viel hatte, war mehr geblieben.
Sie spielte jeden Tag mit Johanna und Linda. Die drei waren zu einer richtigen Mädchenclique geworden.
Doch heute war Jessica auf einmal sehr still beim Mittagessen.
Die vier Schwestern sassen im Wohnzimmer und killten jede eine leckere Pizza, als * Jessica fragte: "Was ist denn heute mit dir los? Du schaust den ganzen Tag so nachdenklich."
"Ach, weisst du, mir ist gerade eingefallen, dass die Eltern übermorgen zurückkommen. Und ich habe Angst, dass wie Ärger bekommen.", gab Jessica zu bedenken.
"Warum sollen wir den Ärger bekommen?", wollte Eileen wissen.
"Na, weil ihr — oder besser gesagt wir - aus mir ein Mädchen gemacht haben und jetzt auch alle Nachbarn und Freunde denken, ich sei ein Mädchen."
"Ach, wo. Da gibt es keinen Ärger, die beiden sind cool drauf, wirst schon sehn. Mach dir da mal keinen Kopf und geniesse es einfach." sagte * beschwichtigend.
Nach dieser Erklärung ging es Jessica schon besser und sie fing wieder an zu lächeln.
"Na geht doch, so siehst du auch noch viel hübscher aus.", sagte *.

"Und was machen wir heute noch, mir ist langweilig?", wollte die auf einmal wieder lebhaftere Jessica wissen.
"Ich weiss nicht, was ihr macht, aber ich gehe heute Nachmittag auf den Jahrmarkt.", antwortete *.
"Dürfen wir da auch mit?", riefen Jessica und Johanna fast gleichzeitig.
"Na, klar doch, sonst hätte ich es jetzt nicht gesagt. Und ausserdem kann ich euch nicht alleine zu Hause lassen, sonst sind wir morgen obdachlos", antwortete * grinsend und fügte an, "also, dass ihr es wisst, um 15 Uhr ist Abfahrt. Da fährt der Bus. Bis dahin müsst ihr fertig sein mit hübsch machen."

So räumten sie die Teller in die Spülmaschine und wie durch ein Wunder, was bei vier Mädchen und nur zwei Badezimmern echt ein Wunder ist, waren sie alle pünktlich fertig und sassen im Bus.

Kaum betraten sie den Jahrmarkt, kam ihnen auch schon Peter mit seinen Geschwistern entgegen.
Es gab die üblichen Willkommensumarmungen und zwischen Peter und * einen längeren Kuss, da die beiden jetzt seit fast zwei Wochen ein festes Paar waren.
"He, ihr zwei, trennt euch mal, sonst erstickt ihr noch", sagte Eileen, "und ausserdem wollen wir endlich weiter."
So schlenderten die sieben - *, Peter, Eillen, Patrick, Johanna, Linda und Jessy - über den Jahrmarkt, fuhren Boxauto, besser gesagt Peter fuhr * und Patrick fuhr Eileen, was natürlich wieder den üblichen Singsang von Johann, Jessica und Linda auslöste. Danach fuhr Peter noch mit den drei jüngsten ein paar Runden.
Fürs Karussell fahren fühlten sich alle zu alt und auf die Achterbahn trauten sich nur * und Peter.
Als sie an einem grossen Zelt vorbeiliefen, blieben Johanna, Jessica und Linda vor einem Schild stehen auf dem stand:
"šHeute 17 Uhr grosse Miniplaybackshow für Kinder von 6 bis 10 Jahren.
1. Preis: Jahreskarte für den Europapark
2. Preis: 20 Euro Gutschein von Juwelier König oder wahlweise für Mediamarkt.
3. Preis: 10 Euro Gutschein für den hiesigen Süsswarenstand."˜

"Oh, sollen wir da mitmachen?", wollte Jessica von Linda und Johanna wissen.
"Ja, warum den nicht.", antwortete Linda.
"Ich weiss nicht, ich hab Bammel.", sagte Johanna.
"Och, komm schon, dann singen wir zu dritt.", wollten Linda und Jessica Johanna überreden.
"Mmmhh, okay, machen wir"™s.", liess sich Johanna dann doch noch überzeugen.
"He, Sammy dürfen wir da mitmachen?", rief Jessica zu * hinüber.
"Ja, wenn ich das wollt, mich bekommt ihr aber nicht auf die Bühne." sagte * ergänzend.
"Bist eh viel zu alt fürs Showbiz.", witzelte Johanna.
So gingen die drei in das Zelt zur Anmeldung.
"Können wir auch gemeinsam singen?", wollte Johanna von dem Mann an der Anmeldung wissen.
"Ja, klar doch. Wir haben auch extra einen Gruppenwettbewerb", antwortete dieser, "sucht euch einfach aus der Liste hier ein Lied raus."
Die drei durchsuchten die Liste und entschieden sich für "šLike a Lady"˜ von Monrose.
Jessica wollte dann aber noch alleine singen und zwar "šPapparazzi"˜ von Lady Gaga.
"Kaum sind wir ne Band, schon planst du deine Solokarriere.", witzelte Linda.
"Frau muss sehen, dass sie zu was kommt in dem Geschäft.", antwortet Jessica frech.
Dann gingen sie wieder zum Anmeldestand und füllten die Bögen aus.
"Seid bitte pünktlich um 16.30 Uhr hinter der Bühne, ihr drei seid als erste dran.", sagte der freundliche Mann noch.

Da es mittlerweilen schon 16.10 Uhr war, beschlossen alle nichts mehr Grosses zu unternehmen. Zur Sicherheit gingen die drei Nachwuchstars aber nochmals aufs Klo.

Die Show ging pünktlich los, das Zelt war gut gefüllt, vor allem mit Angehörigen der kleinen Stars.
Linda, Jessica und Johanna lugten von hinter der Bühne vor, wo denn ihre Leute sassen, und sahen sie in der ersten Reihe.
Dann wurden sie auch schon auf die Bühne gerufen, nachdem sie hinter der Bühne aus dem grossen Kleiderfond des Stadttheaters wie die Stars eingekleidet wurden, die sie immitierten.
"Uuund hier sind Jessica, Johanna und Linda als Monrose mit ihrem Hit "šLike a Lady"!"
Unter grossem Applaus kamen die drei auf die Bühne, tanzten und sangen was das Zeug hielt.
Nach dem Lied verbeugten sie sich brav und gingen unter donnerndem Applaus von der Bühne.
"Geht Ihr schon Mal vor die Bühne. Ich muss mich gleich wieder umziehen.", sagte Jessica zu den beiden, nachdem sie sich wieder aus den Monrose-Outfit gepellt hatten.
"Hey, ihr wart Spitze.", lobte * die beiden, als sie sich zu den anderen in die erste Reihe setzten.
"Warte mal Jessica ab, die macht uns gleich die Lady Gaga. Und das kann die echt suuper gut.", prophezeite Johanna.
Drei weitere Gruppen und fünf Einzelsängerinnen und -sänger später wurde Jessica als letzte Sängerin des Abends aufgerufen.
"Uuund hier, heute schon zum zweiten Mal auf der Bühne, als Lady Gaga kommt Jessica mit ihrem Nummer eins Hit "šPaaaapppaaarazzzi"˜!"
Und da kam sie, Jessica als Lady Gaga gestylt auf die Bühne und sang und tanzte wie sie es schon unzählige Male im Zimmer vor dem Spiegel gemacht hatte.
Sie war einfach hervorragend, von der echten Lady Gaga kaum zu unterscheiden.
Als sie sich verbeugte bekam sie tosenden Applaus und stehende Ovationen.

Während sie sich hinter der Bühne wieder umzog, wurde von einer Jury aus regional bekannten Musikern der Sieger oder die Siegerin und die Siegerband des Abends bestimmt.
Die drei sassen nun extrem aufgeregt in der ersten Reihe und warteten das Ergebnis ab.
Die Freude war groß als es hiess: "Uuund der zweite Platz bei den Gruppen geeht an Monrose mit Johanna, Linda und Jessica."
Jubelnd nahmen die drei den Preis in Empfang.
Bei Jessica übernahm dann kurz danach die Aufregung wieder die Oberhand, da sie ja noch auf die Ehrung bei den Einzelmusikern wartete.
Alle kippten fast vor Jubel und Freude um als es hiess "Uuund mit einem grossen Vorsprung ist die Siegerin des heutigen Abends Jessica Wiegand als Lady Gaga!"
Es gab ein Blitzlichtgewitter als sie den ersten Preis, die Jahreskarte für den Europapark und einen Pokal in Empfang nehmen durfte.

Als sie dann nach der Show das Zelt verliesen wollten einige Kinder sogar ein Autogramm von ihr.
Leider mussten die Wiegands und die Simons, wie Peter mit Nachnamen hiess, schon wieder nach Hause gehen, da es mittlerweilen schon nach 20 Uhr war.

Müde und geschafft kamen sie zu Hause an, nicht ohne jedoch nochmal mit Cola auf den Sieg anzustossen.
Kurz danach ging es für die zwei jüngsten aber schon ins Bett, wobei Jessica eh schon fast auf der Couch eingeschlafen war.

Am nächsten Morgen kam Jessica gutgelaunt wie jeden Morgen zum Frühstück.
"Morgen allerseits. Ich hab nen Bärenhunger heute.", sagte sie.
"Ist ja kein Wunder. Du hast vor lauter singen und so gestern Abend vergessen was zu essen.", antwortete Eileen schmunzelnd.
Da kam * mit einer Zeitung in der Hand an den Tisch. "Seht mal, unsere Jessy ist berühmt.", sagte sie und zeigte den anderen die Zeitung.
Auf der Titelseite war ganz gross Jessica abgebildet wie sie gerade Lady Gaga gibt.
Mit der Bildunterschrift "Die grosse Siegerin des gestrigen Abends, ein neuer Stern am Musikhimmel, Jessica Wiegand."
"Das ist der Preis des Erfolges.", seuftze Jessica lächelnd.
"Müssen wir jetzt Bodygards engagieren?", witzelte Eileen.
"Kann schon sein. Auf jeden Fall wird bald Fanpost kommen.", antwortete * lächelnd.
Nach dem Frühstück schauten sie sich alle gemeinsam einen Film an, ehe sie sich Pizza vom Lieferdienst bestellten, da sie alle zusammen beschlossen hatten, dass sie alle zu faul zum Kochen waren.

20 Minuten später kamen die heissersehnten Pizzas auch schon an. Jessica ging zur Tür, um die Pizzas anzunehmen. Kaum hatte sie die Tür geöffnet, schaute der Pizzabote sie an." "Hey, du bist doch die aus der Zeitung, du hast doch den Wettbewerb gewonnen."
Da wurde Jessica knallrot und im Gesicht.
"Du brauchst dich nicht zu schämen. Ich finds toll, wenn sich Mädels was trauen und du warst echt gut. Ich hab dich gestern abend sogar live gesehen."
"Da, da, danke.Was macht das für die Pizzas?", fragte Sie.
"Macht 24.50 Euro", antwortete er.
"Hier stimmt so.", sagte Jessica und gab ihm 25 Euro.
"Danke und schönen Tag noch.", sagte der Bote und dachte als er ging: "šSchüchternes Mädchen, hätte man gestern Abend nicht gedacht. Aber die wird mal den Männern den Kopf verdrehen."˜
Nach dem Essen ging Jessica auf ihr Zimmer, um Musik zu hören und etwas zu lesen.

Durch die Musik hörte sie nicht wie unten Herr und Frau Wiegand zurück kamen.
"Hi, ihr seid ja schon zurück.", freute sich *. "Warum das denn?"
"Na, wir haben unsere Kinder vermisst", sagte Susanne Wiegand, "aber begrüsst man so seine Mutter?", fügte sie noch lächelnd an.
"Aber natürlich nicht.", sagte * lächelnd. Und so umarmten sich alle, bis auf Jessica, die auf ihrem Zimmer lag, Musik hörte und von allem nichts mitbekam.
"Sagt mal, was habt ihr mit unserem Sohn gemacht?", wollte Stefan wissen. Und legte die Zeitung auf den Tisch.
"Mhh, das ist eine lange Geschichte.", sagte * und fing an alles bis ins letzte Detail zu erzählen.
Johanna und Eileen trugen auch noch ihre Sicht der Ereignisse bei.
"Er, ich meine sie, fühlt sich so viel wohler. Ihr solltet sehen, wie sehr sie aufgeblüht ist, seit sie ein Mädchen ist.", sagte Eileen zum Schluss noch.
"Also mir ist es egal, ob ich einen Sohn oder noch eine Tochter habe, Hauptsache, er - ich meine sie - ist glücklich.", sagte dann Susanne.
"Ja, so denke ich auch, aber es gibt da rechtliche Schwierigkeiten. Ich meine nicht mal so sehr, dass er ein Mädchen sein möchte, aber eher, dass ihr allen gesagt habt, er sei erst 8 Jahre alt. Ich glaube wir sollten mal ein Eltern-Tochtergespräch führen. Wo ist sie eigentlich?"
"Jessica ist auf ihrem Zimmer. Sie wollte sich etwas hinlegen und Musik hören.", berichtete *.
"Wie seid ihr eigentlich auf den Namen Jessica gekommen?", wollte Susanne Wiegand von ihren Töchtern wissen.
"Ach, den hat sie sich selber ausgesucht.", sagte Eileen lächelnd, bevor die beiden Wiegandeltern nach oben zu Jessica gingen.
"Ich hoffe mal, dass alles gut wird.", sagte Johanna noch zu *.
"Das wird es, da bin ich mir sicher.", antwortete * zaghaft.

Jessica lag auf ihrem Bett und hörte Musik. So bekam sie auch nicht mit, wie Stefan Wiegand an die Tür seines neusten Nachkommen klopfte.
Nach mehrmaligem Klopfen öffnete er vorsichtig die Tür.
Jessica sah im Augenwinkel wie sich die Tür öffnete und schaute hin. Erschrocken drehte sie sich wieder auf den Rücken und schaute ihre Pflegeeltern mit grossen Augen an.
"Ich, ich kann das alles erklären." stammelte Jessica ängstlich.
Aber Susanne kam sofort auf sie zu und umarmte sie. "Deine lieben Schwestern haben uns alles schon erzählt, Schätzchen. Du brauchst dich für nichts zu schämen. Wir lieben dich, egal ob als Junge oder als Mädchen."
Da schossen Jessy die Tränen aus den Augen und sie drückte sich eng an ihre neuen Eltern. "Ich liebe euch auch beide, ich möchte nie wieder weg hier und auch nie wieder ein Junge sein."
"Na, das kann ich dir versprechen.", sagte Stefan lächelnd.
"Daaanke, Dad.", sagte Jessica schluchzend und fiel ihm um den Hals.
"Nur, das mit dem Alter, das verstehe ich nicht so ganz.", sagte er und sah Jessica fragend an.
"Ich fühle mich so aber viel wohler Papa und ausserdem war ich immer weit hinter den anderen 12-jährigen zurück. So bin ich nun wenigstens gleich auf.", sagte Jessica und grinste dabei.
"Naja, das werden wir auch noch hinbekommen. Du hast glück, dass deine Mutter Psychiaterin ist, die kann dir dann den Schein zur Namensänderung ausstellen. Und ich kenne die auf dem Amt sehr gut, da kann dann schnell auch das Geburtsdatum ein paar kleine Jährchen verschoben werden. Wenn sie schon deinen Namen ändern."
"Das ist soo lieb von euch." sagte Jessica und umarmte beide.

Vier Wochen später, Jessica wurde offiziell zu Jessica und laut Eintrag im Reisepass ihrer Eltern war sie nun 8 Jahre alt.
Sie wurde an der Karl-Berberich-Grundschule angemeldet und heute war ihr erster Schultag.
Jessica bekam von ihren Eltern sogar eine Schultüte, obwohl sie ja in die 3. Klasse kam und nicht in die erste.
"Mit der kann ich da aber nicht aufkreuzen.", sagte sie grinsend.
"Dann lass sie halt hier, aber ich kann nicht garantieren, dass später noch was drin ist.", antwortet ihr Vater grinsend.
"Ne, ne, so nicht.", sagte sie und nahm eine Tasche und füllte die Süssigkeiten hinein. "Die nehm ich mit als Willkommensgeschenk für meine neue Klasse.", sagte sie.
"Also dumm ist sie wirklich nicht.", meinte Stefan Wiegand, stolz auf seine Tochter.

Vor der Schule wartete schon Linda auf ihre AbF (AllerbesteFreundin). Sie umarmten sich zur Begrüssng, dann gingen sie hinein.
Jessica musste noch kurz zur Rektorin der Schule, die eine ehemalige Klassenkameradin ihrer Mutter war.
"Du bist sicher Jessica", sagte sie, "du bist das erste, wie soll ich sagen, spezielle Mädchen bei uns in der Schule."
Erschrocken blickte Jessica sie an. "Sie wissen es also?", fragte sie die Rektorin.
"Ja, klar, deine Mutter und ich erzählen uns alles. Aber keine Angst, ausser mir weiss es niemand. Ich wollte dich ja vom Sport befreien, aber deine Mutter sagte, dass du das nicht wolltest."
"ich möchte so sein wie alle Mädchen und dazu gehört doch auch Sport." So gingen sie zusammen ins Klassenzimmer.
"Guten Morgen, Frau Eisele", rief die ganze Klasse als sie den Raum betraten.
"Guten Morgen, Kinder. Setzt euch wieder!"
"Hier bringe ich euch eine neue Mitschülerin, Jessica Wiegand. Sie ist vor etwa 6 Wochen zu uns gezogen, nachdem die Wiegands sie adoptiert haben. Bitte nehmt sie gut bei euch auf Kinder. Versprecht ihr das?"
"Jaaa, Frau Eisele!", schrie die Klasse im Chor.
Daraufhin verliess sie das Klassenzimmer.
"Gut, Jessica. Linda kennst du ja schon. Sie hat dir extra einen Platz freigehalten. Setz dich doch einfach neben sie.", sagte Frau Schürer, die Klassenlehrerin.
"Die ist suuper nett, wirst du noch sehen.", flüsterte Linda zu Jessica.
In der grossen Pause stand Jessica dann voll im Mittelpunkt der Klasse.
"Du bist doch die, die den Wettbewerb vor ein paar Wochen gewonnen hat." wussten manche.
Und alle nahmen sie sehr herzlich auf.

Ende.

Epilog: Jessica ist mittlerweilen 18 Jahre alt und da sie seit dem 11. Lebensjahr Hormone nimmt, hat sich ihr Körper ganz normal entwickelt wie der jedes anderen Mädchens auch, mit dem einen Unterschied, der aber in zwei Wochen operativ korrigiert wird. Und zwar von ihrem Vater, Dr.Dr. Stefan Wiegand.
Linda ist immer noch ihre allerbeste Freundin und sie wollten sogar zusammenziehen.
Aber seit Jessica Paul kennt, in den sie sich total verknallt hat und mit ihm zusammen ist, überlegt sie, nach der OP mit ihm zusammen zu ziehen.
Sie freut sich auch schon auf das erste Mal als RICHTIGES MÄDCHEN.


Nachwort:
Diese Geschichte habe ich nach einem Traum geschrieben, den ich letzthin geträumt habe. Seither hoffe ich jeden Abend diesen Traum nochmal erleben zu dürfen.

Jessica, 2011
Bibi Melina
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Re: Wie Jens zu Jessica wurde

Post 2 im Thema

Beitrag von Bibi Melina »

Ein Traum von den manche sich wünschen er würde wahr werden
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schaue nach vorn und niemals zurück! Tu was du willst, und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du
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