Begehrenswert fühlen
Begehrenswert fühlen - # 2

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betty
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 16 im Thema

Beitrag von betty »

Achtung, hier schreibt der troll.
Was hast du erwartet? Du schreibst, du fühlst dich nicht begehrt, und dann verkleidest du dich als Frau und glaubst, daß das besser ist? Ich kann deine Frau voll und ganz verstehen.
Mina
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 17 im Thema

Beitrag von Mina »

betty hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 11:47 Achtung, hier schreibt der troll.
Was hast du erwartet? Du schreibst, du fühlst dich nicht begehrt, und dann verkleidest du dich als Frau und glaubst, daß das besser ist? Ich kann deine Frau voll und ganz verstehen.
Betty, wenn Du schon Deine Einsicht vorne weg schickst - effektiver könntest Du Dinge beleuchten, wenn Du Dir auf deinem Kreuzzug etwas mehr Mühe geben würdest.

Statt rumzupöpeln, einfach mal sachlich argumentieren und das eventuell über eine emotionsneutrale Ansicht. So aber fallen die Ohren zu.

Was bringt Dir das? Ernsthaft?
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Viktoria-TV
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 18 im Thema

Beitrag von Viktoria-TV »

Hallo Lisa,

ich glaube diese Reaktion der Partnerin kennen viele von uns. Sie scheint erstmal nicht ungewöhnlich zu sein.

Meine Frau möchte von Viktoria nix sehen. Das akzeptiere ich soweit. Bedeutet also, dass ich ihr gegenüber nur als Mann auftrete. Bisher läuft das ganz gut.Vielleicht probierts du die beiden Rollen stärker zu trennen und sie nur mit der männlichen Seite in Kontakt kommen zulassen.

LG
Viktoria
I`m not ashamed to dress "like a woman" because I don`t think it's shameful to be a woman. - Iggy Pop -
betty
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 19 im Thema

Beitrag von betty »

Ich habe nicht gepöpelt, ich habe meine Meinung geschrieben. Auch wenn diese Meinung, das man mit so etwas nicht umgehen kann, es weder als Bereicherung sieht, noch wahnsinnig spannend findet, nicht akzeptiert wird. Es gibt sehr viele Frauen, die genauso davon abgestoßen werden. Nur werden diese in diesem forum verscheucht.
Ich kann seine Frau verstehen.
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 20 im Thema

Beitrag von Viktoria-TV »

Huhu,

ich habe mit meiner Frau verabredet, dass Viktoria einmal im Monat raus darf. Prinzipiell hat mir das auch bislang gereicht. So war ich beispielsweise erst letztes Wochenende weg. Diese Woche war aber total stressig. Am liebsten würde ich sofort als Viktoria loswollen und mir irgendwas schönes Kaufen um mich selbst zubelohnen und anschließend Party machen. Geht aber leider nicht. ;)

LG
Viktoria
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Mina
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 21 im Thema

Beitrag von Mina »

betty hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 13:08 Ich habe nicht gepöpelt, ich habe meine Meinung geschrieben. Auch wenn diese Meinung, das man mit so etwas nicht umgehen kann, es weder als Bereicherung sieht, noch wahnsinnig spannend findet, nicht akzeptiert wird. Es gibt sehr viele Frauen, die genauso davon abgestoßen werden. Nur werden diese in diesem forum verscheucht.
Ich kann seine Frau verstehen.
Ich verstehe aber nicht warum Du unterschwellig, hier dagegen angehst. Wenn ein Mensch Bedürfnisse hat mit welchen der Partner nicht umgehen kann/will, kann die Verantwortung nicht an Dritte übertragen werden. Ebenso sinnlos ist es, Menschen zu etwas anderem Bekehren zu wollen.

Einen Prozess zu unterbrechen ist ein Tabu. Denn es kann immer eine Entwicklung stattfinden.

Und ich schreibe es nochmal. Einer sprechenden und hilfesuchenden Person "kann" geholfen werden, sofern diese es auch zulässt. )))(:
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 22 im Thema

Beitrag von betty »

Weil es eben nicht nur Menschen gibt, die es toll finden. Und für alle Frauen, die damit große Probleme haben, sich aber nicht trauen, warum auch immer, das hier kund zu tun,schreibe ich hier.
Jaddy
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 23 im Thema

Beitrag von Jaddy »

betty hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 13:08 Ich habe nicht gepöpelt, ich habe meine Meinung geschrieben. Auch wenn diese Meinung, das man mit so etwas nicht umgehen kann, es weder als Bereicherung sieht, noch wahnsinnig spannend findet, nicht akzeptiert wird. Es gibt sehr viele Frauen, die genauso davon abgestoßen werden. Nur werden diese in diesem forum verscheucht.
Ich kann seine Frau verstehen.
Das Problem mit Deiner Formulierung ist für mich eher das wie, als das was. Mit dem Ausgangssatz kann ich nix anfangen - und da ich die gleiche Diskussion schon in der Hamburger Gruppe erlebt habe - viele andere anscheinend auch nicht, denn:

Die meisten von "uns" hadern mit ihrem sozialen Geschlecht, das mehr oder weniger mit ihrem Körper verknüpft ist - weil wir alle drauf getrimmt wurden, körperliche Merkmale und soziale Rolle zu verbinden. Bei "uns" stimmt diese, neusprech Cis genannte Gleichsetzung auf die eine oder andere Art nicht, während unseren Cis-Partner.innen nach meiner Beobachtung vielfach nicht bewusst ist, wie schwammig viele Gender-Begriffe tatsächlich sind, wenn man sich und sein Geschlecht hinterfragt.

Was genau ist mit dem "Mann" gemeint, der da mal geheiratet wurde? Und was ist das "so etwas", mit dem nicht umgeganegnw erden kann? Welche Anteile des ganzen Menschen? Die körperliche Erscheinung? Bestimmte biologische Funktionen? Welche Anforderungen aus dem männlichen Rollenskript der lokalen Herkunftskultur? Rollenkonforme Repräsentation in der sozialen Umgebung, also Nachbarn, Familie, Freunde? Ihr habt doch keinen Roboter mit Festprogramm geheiratet oder einen Mann-Darsteller mit Rollenbeschreibung im Dienstvertrag, oder?

Der Mensch, der damals geheiratet wurde, war mit ziemlicher Sicherheit schon lange Zeit im Zwiespalt. Vielleicht waren sogar gerade einige Aspekte an ihm attraktiv, die erst jetzt nach draussen dringen. Wenn(!) eine Beziehung über Jahre hinaus für beide glücklich war, werden die wichtigsten Merkmale nicht gerade jene sein, die der nicht-cis Partner.in stets an sich abgelehnt hat. Und wenn doch, dann hat diese Beziehung eh wenig Aussicht auf langfristiges Glück für beide.

Also bitte, liebe Partner.innen, lasst euch auf das Thema wirklich ein. Wenn euch euer Partner.in als geliebter Mensch wichtig ist, dann beschäftigt euch mit dem Thema Geschlechter, Rollen, Konventionen, Anforderungen und vor allem mit dem, was ihr für selbstverständlich haltet. Es ist nur eines wirklich klar: Ein "weiter so" oder "wie damals" wird es nicht geben. Entweder findet ihr über die wirklich verbindenden Aspekte eine neue Basis, die euer beider Wünsche integriert, oder jemand verbiegt sich und leidet, oder ihr trennt euch.
biene38
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 24 im Thema

Beitrag von biene38 »

betty hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 13:48 Weil es eben nicht nur Menschen gibt, die es toll finden. Und für alle Frauen, die damit große Probleme haben, sich aber nicht trauen, warum auch immer, das hier kund zu tun,schreibe ich hier.
@betty, rein interessehalber eine Frage:
Wo beginnen denn Deine Probleme mit diesem vielschichtigen Thema?
Hättest Du denn schon ein Problem mit Deinem Mann wenn er gegen den Strom schwimmen möchte, sich nicht stylen möchte wie die meisten Männer, d.h. er möchte z.B. ab und zu einen Rock/Kilt tragen oder sich entgegen dem Mainstream kleiden, z.B. Strumpfhosen für Männer....er sich vielleicht auch etwas schminken möchte, aber immer noch ganz Mann sein will?
Oder beginnen die Probleme da, wenn ein Mann anfängt über vermeintliche weibliche Seiten zu sprechen, die er in sich spürt und die er ausleben will ?
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 25 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hallo Betty,
betty hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 11:47 Achtung, hier schreibt der troll.
Was hast du erwartet? Du schreibst, du fühlst dich nicht begehrt, und dann verkleidest du dich als Frau und glaubst, daß das besser ist? Ich kann deine Frau voll und ganz verstehen.
Ich möchte dich nicht kritisieren sondern dir ein Paar sehr direkte Fragen stellen. Einerseits um dich besser zu verstehen und andererseits um dich ein wenig zum Nachdenken zu bringen:

1. Ist dir bewusst das, dass eine Transperson ihr/sein trans-Sein nicht über Nacht entdeckt sondern diese ganze Sache schon seit der frühsten Kindheit aktiv ist. Also wenn z.B. eine Frau sich in ein Mann verliebt, welcher sich danach als tans outet, heißt es dann nicht, dass die Frau diesen "Mann" auch ein wenig wegen seiner unterschwelligen Transsexualität geliebt hat ?

2. Wusstest du, dass viele Konstanten in der Gesellschaft (Woche hat 7 Tage, Mann trägt Hose) reine Konventionen und keine Naturgesetze sind ? Wenn du dir die Geschichte anschaust merkst du, dass alles sich ständig sich ändert. Es gab sogar Völker wo Geschlechterrollen genau anders rum wie in der heutigen Gesellschaft waren (z.B. Amazonen waren sehr matriarchalisch).

3. Hast du nicht vor dem Altar versprochen "in guten sowie in schlechten Zeiten" ? Nun, dass sind eindeutig schlechtesten Zeiten für deinen Partner (sowas zerreist einen Menschen innerlich). Wo bleibt der Beistand ? Wo bleibt die Liebe ?

Natürlich weiß ich, dass dies eine große Umstellung ist aber Veränderung muss nicht zwangsweise etwas schlechtes sein. Das gilt gesellschaftlich wie auch im privaten. Ich bin der Meinung du solltest der Sache zumindest eine Chance geben.

VlG
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 26 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-03-18 »

ChrisTina73 hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 15:39 Wie würdet Ihr reagieren, wenn Eure Frau das Bedürfnis äussern würde, zwischendurch mal nen anderen Mann im Bett zu haben? Die Milchmädchenrechnung als Argumentation dabei, das es ja bei vielen von uns nicht um "Sex" geht, lasse ich mal aussen vor, denn sie könnte Euch wahrscheinlich auch nicht erklären, woher es kommt...
Zwischen der gefühlten eigenen Geschlechtsidentität (und allen "Ausprägungsstärken" davon, oder auch wenns nur das Bedürfnis ist mal in die andere "Rolle" zu schlüpfen) und fremdgehen oder einem zusätzlichen Partner fürs Bett, liegt aber dann doch ein himmelweiter Unterschied.

LG, Alex
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 27 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL »

betty hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 13:08 Ich habe nicht gepöpelt, ich habe meine Meinung geschrieben. Auch wenn diese Meinung, das man mit so etwas nicht umgehen kann, es weder als Bereicherung sieht, noch wahnsinnig spannend findet, nicht akzeptiert wird. Es gibt sehr viele Frauen, die genauso davon abgestoßen werden. Nur werden diese in diesem forum verscheucht.
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Sorry Betty,
aber ich muss den anderen kritischen Stimmen zu Deiner Art hier aufzutreten leider zustimmen. Es geht nicht um Deine sog. "andere Meinung", mit der können die allermeisten in diesem Forum ganz gewiss gut umgehen. Dafür gibt es unzählige Beispiele.

Du stellst schlicht sehr aggressiv klingende THESEN auf, ohne sie zu wirklich begründen, beziehst Dich auf die vermeintliche "Mehrheitsmeinung" anderer und verallgemeinerst. Dann machst Du obendrein dem Forum den bizarren Vorwurf, dass Menschen mit anderer Meinung verscheucht würden.

Mit Verlaub, SO "argumentiert" auch die AfD. Das ist wahrlich nicht eine Diskussion auf Augenhöhe und Respekt. :(

MfG Ronda
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 28 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hallo ChrisTina,
ChrisTina73 hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 20:46 Echte Gefühle scheinen hier wohl wirklich fehl am Platz zu sein oder wenn, dann nur schöne und nicht zu unbequeme Äusserungen.
Sicherlich hast du mit deiner Sicht der Dinge nicht ganz unrecht aber es geht da um do viel mehr.

Gefühle sind eigentlich temporär. Sie kommen und gehen. Und eine Ehe oder Partnerschaft ist im Wahrsten Sinne des Wortes eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Wenn Gefühle ausschlaggebend wären hätten wir uns höchstwahrscheinlich schon Gefühlte 1000 mal scheiden lassen.

Aber in einer langfristigen Partnerschaft oder bei einer Ehe geht es doch um ein höheres Konzept. Da bauen zwei Menschen gemeinsam eine Zukunft auf und werden die engsten Partner fürs Leben. Da werden Kinder geboren und aufgezogen. Es geht darum ob diese Kinder zu gesunde funktionierende Menschen oder zu Wracks aufgezogen werden. Es geht um Existenzen. Sachen die man gemeinsam aufgebaut hat. Es geht um die Zukunft. Kurz es geht um fast alles.

Und ganz wichtig es geht um Liebe im höheren Sinne.

Daher sollte jeder Partner einem transsexuellen Outing eine Chance geben und nicht all das oben gleich in die Tonne kloppen.

VlG
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 29 im Thema

Beitrag von betty »

Danke ChrisTina. In vielen Punkten sprichst du mir aus der Seele
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Re: Begehrenswert fühlen

Post 30 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-03-18 »

ChrisTina73 hat geschrieben: Sa 10. Mär 2018, 20:46 warum sie sich nicht in die Lage eine anderen Frau versetzen können sondern eher gebetsmühlenartig propagieren, eine echte Frau müsste sich damit auseinandersetzen und das akzeptieren oder sich trennen!
Es ist leider so, dass es meistens keine Alternative zu "sich damit auseinandersetzen+akzeptieren" oder "sich trennen" gibt. So habe ich es zumindest bislang durchweg von anderen mitbekommen. Entweder der Partner/in kommt damit zurecht und die Beziehung ist weiter möglich oder man muss leider getrennte Wege gehen.
Das ist zwar dann alles andere als schön für beide, falls eine Trennung notwendig sein sollte, aber doch 1000 Mal besser, als wenn einer der Partner für immer unglücklich (im schlimsten Fall gar nicht richtig lebensfähig) ist und dadurch die Beziehung langfristig gesehen dann kaputt geht.

Für Lisa hoffe ich, dass es sich doch irgendwie alles zum Guten wendet )))(:

LG, Alex
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