Ich glaube, um diesen Teil ging es gar nicht der ThreadOpenerIn.Das sehe ich genauso, zumal ich vor 20 Jahren selbst einen "Transgender-Shop" betrieben habe.
Wäsche, Corsets und Kleidung kamen "von der Stange"... für Silikonbrusteinlagen, ausgefallene Perücken und Schuhe bis Gr. 50 war aber seinerzeit der Markt noch äußerst überschaubar und somit die Fertigungskosten im einzelnen deutlich höher. Schlichte Pumps "musste" ich damals regulär für 149 DM anbieten.
Und... qualitativ gute Ware kostet eben, besonders in kleineren Auflagen.
Aber gerade in der heutigen Zeit heißt es (leider) oft "geiz ist geil" !?
Denke, jede von uns sieht ein und hat Verständnis dafür, wenn kleine Produktions_Chargen, Sondergrößen und gute Qualität zusammen kommen, dass das einfach teurer sein MUSS, als im Massenhandel mit Produkten, die sich dann eben zu Schleuderpreisen auch noch rechnen. Es ging m.E. NICHT um die seriösen Kaufleute, die einfach auch leben müssen, sonst nicht auf ihren Schnitt kommen. Völlig klar!
Ich denke, gemeint waren die Stores und Anbieter, die auf den in Gang kommenden Spezialbedarfs-Zug aufspringen und relativ lieblos Waren anbieten, sich dabei an den seriösen "Urgesteinen" des eCommerce orientieren, wenn es um die "Preisgestaltung" geht.
Wer wie Du vor zwei Jahrzehnten diese Nische bediente, den nenne ich aus kaufmännischer Sicht innovativ, mutig und eine Pionierin, denn damals war das Klientel wirklich noch sehr klein. Geschweige denn, die sich bekennenden Abnehmer KäuferInnen und KundInnen. Das hat sich aber mittlerweile doch geändert. Zwar langsam, aber doch stetig.
LG Ronda